New-Lethbridge-Stewart-Adventures

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    • Ich erlaube mir mal eine kleine Review hier zu "The Forgotten Son" zu posten: Ich bin begeistert von der Idee zu dieser Reihe und nach "The Forgotten Son" möchte ich mehr davon. Das Buch ist im Grunde sehr gut, krankt aber an der ein und der anderen Ecke. Erstmal finde ich es schön, dass man in diesem Buch das Leben und die Familie von Lethbridge Stewart thematisiert. Indem man zum Beispiel seine Mutter instrumentalisiert, muss sich der Leser mit ihr und allen Personen in ihrer Umgebung auseinander setzen. Man erfährt sehr viel über die Jugend von Allister und auch seine Heimat. Aber da seh ich auch den ersten Zwiespalt. Es wird hier der "vergessene" und durch die Great Intelligence sozusagen getöteten Bruder von Allister eingeführt (namens James) und das sehr ... gezwungen. Er hat zufälligerweise den gleichen Namen wie schon der Vater von Allister - Gordan (Zweitname: James). Dem Leser wird gezwungenermaßen in dem Glauben gelassen, dass es sich bei einer "geisterhaften Erscheinung" um Allisters verstorbenen Vater in Form eines Jungen handelt, obwohl mir bsp. nach der Andeutung von James Tod klar wurde, dass es sich um die GI in dessen Form handelt. Darüberhinaus bin ich aber froh, dass man die GI zur Einführung genommenen hat. Es ist ein bekannter Gegner und das Symbol der Ära. Doch auch hier ist ein Kritikpunkt meinerseits. Die GI kann jetzt Zeitreisen. Es wird nämlich auch auf die Ereignisse in New Who eingegangen, sodass die GI sich entscheidet "einfach den Zeitstrohm" des Doctors zu verlassen, weil sie es doof fand, dass dauernd Clara da war. Ja, ne ... wenn das wirklich so einfach geht. Und dann hat die GI das Problem dass sie a) zersplittert ist und b) zwei Mal in der gleichen Zeitlinie aufeinander trifft. Eigentlich sehr interessant. Aber man geht kaum darauf ein, sondern tötet die GI ENTGÜLTIG indem man einen Splitter in Form von dem reanimierten Arnold tötet und die GI damit nicht mehr ein Ganzes werden kann. Effiktiv - aber ich fand auch sehr rasch und einfach. Ein weiterer positiver Punkt den ich aber erwähnen will, ist, dass viele alte Figuren wiederkommen. Evans, Arnold, Ann Travers ... und sie sollen auch anscheinend weiterhin vorkommen. Was mir besonders gefällt. Insgesamt gibts 7,5/10 Punkten. Es ist ein sehr guter Anfang aber es kränkelt. Allerdings verbindet es New Who und Classic Who einbisschen, was ich nicjt erwartet hätte.
    • Die GI kann jetzt Zeitreisen.

      Wurde ja schon impliziert bzw muss sie ja theorethisch schon seit "The Snowmen" können, weil sie ja da zu einem Zeitpunkt "geboren" wird zu dem sie schon seit über 200 Jahren bei dem Chefmönch in Tibet sein müsste (der zweite Doctor hat ihn erstmals 1630 getroffen, also muss die GI ihn seit dem 17. Jahrhundert am Leben erhalten).
      Doctor Who doesn't just travel in time, he travels in genre
      -Toby Hadoke, Timelash 2017

      Seil ist Geil
      -Cutec, Timelash 2017
    • New-Lethbridge-Stewart-Adventures

      Cutec schrieb:

      Die GI kann jetzt Zeitreisen.

      Wurde ja schon impliziert bzw muss sie ja theorethisch schon seit "The Snowmen" können, weil sie ja da zu einem Zeitpunkt "geboren" wird zu dem sie schon seit über 200 Jahren bei dem Chefmönch in Tibet sein müsste (der zweite Doctor hat ihn erstmals 1630 getroffen, also muss die GI ihn seit dem 17. Jahrhundert am Leben erhalten).


      Soweit war aber nicht bekannt, dass die GI es konnte. Ich glaube auch Moffat wollte in "The Snowmen", indem man der GI die Idee zur Underground-Invasion gab, dass die GI linear der Zeit folgt. Es ist aber schwer es einzuordnen. In "Fergotten Son" wird das Zeitreisen auch bloß mit dem Zeitstrahl des Doctors argumentiert. Ich muss aber zugeben, dasa ich auch den Zeitstrahl der GI, die im Buch beschreiben wird, verwirrend und gezwungen finde.
    • Dann hat der Moffmeister da aber einen Kontinuitätsfehler drin. Gucke zufällig in meinem Rewatch gerade "Abominable Snowmen Part 2" und die GI sagt "The Doctor Has finally returned" (oder so ähnlich) und bezieht sich auf 1630 (oder 1660 so die Zeit halt). Und ich glaube auch der Rest der Folge geht noch weiter darauf ein, dass die GI da schon länger abhängt.
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.
    • Soweit war aber nicht bekannt, dass die GI es konnte. Ich glaube auch Moffat wollte in "The Snowmen", indem man der GI die Idee zur Underground-Invasion gab, dass die GI linear der Zeit folgt.

      Dann hat der Moffmeister da aber einen Kontinuitätsfehler drin. Gucke zufällig in meinem Rewatch gerade "Abominable Snowmen Part 2" und die GI sagt "The Doctor Has finally returned" (oder so ähnlich) und bezieht sich auf 1630 (oder 1660 so die Zeit halt). Und ich glaube auch der Rest der Folge geht noch weiter darauf ein, dass die GI da schon länger abhängt.

      Ja. Hab ich ja gesagt. Unabhängig davon ob das Moffats Intention war oder ob er sich gedacht hat "Ach, 'Abominable' spielt 1930, dann entsteht die Intelligence 1892; passt!", dadurch dass die Intelligence in "Abominable" seit 300 Jahren in dem Kloster abhängt muss sie irgendwann in der Zeit gereist sein.
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      -Toby Hadoke, Timelash 2017

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      -Cutec, Timelash 2017

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    • New-Lethbridge-Stewart-Adventures

      Cutec schrieb:

      Soweit war aber nicht bekannt, dass die GI es konnte. Ich glaube auch Moffat wollte in "The Snowmen", indem man der GI die Idee zur Underground-Invasion gab, dass die GI linear der Zeit folgt.

      Dann hat der Moffmeister da aber einen Kontinuitätsfehler drin. Gucke zufällig in meinem Rewatch gerade "Abominable Snowmen Part 2" und die GI sagt "The Doctor Has finally returned" (oder so ähnlich) und bezieht sich auf 1630 (oder 1660 so die Zeit halt). Und ich glaube auch der Rest der Folge geht noch weiter darauf ein, dass die GI da schon länger abhängt.

      Ja. Hab ich ja gesagt. Unabhängig davon ob das Moffats Intention war oder ob er sich gedacht hat "Ach, 'Abominable' spielt 1930, dann entsteht die Intelligence 1892; passt!", dadurch dass die Intelligence in "Abominable" seit 300 Jahren in dem Kloster abhängt muss sie irgendwann in der Zeit gereist sein.


      Vielleicht ist sie an den zwei Orten gleichzeitig? Immerhin hat sie keinen Körper und ist vielleicht anderen Gesetzmäßigkeiten unterworfen.
    • Die Implikation in "Snowmen" ist ja dass die GI erst im Kopf von Simeon während dem 18. Jahrhundert entsteht und erst 1892 nach dessem Tod so richtig unabhängig wird. Von daher wohl eher nicht.

      Ich möchte hier jetzt auch nicht die große Diskussion starten. Ich wollte nur feststellen dass die Intelligence rein logisch irgendwann schon mal durch die Zeit gereist sein müsste wenn sie nach ihrer Geburt 1892 irgendwann um 1630 in Tibet auftaucht. (Wenn's nach mir geht ist die Intelligence als mächtiges reines Gedankenwesen einfach nicht an die zeitliche Abfolge unseres Universums gebunden, sondern kommt nachdem sie mal wieder "fast zerstört" wurde einfach irgendwo und irgendwann wieder zu Kräften, unabhängig davon wo und wann sie besiegt wurde. Du machst sie in London in den 1890ern kapputt und wenn sie wieder zu Kräften kommt ist sie 1630 in Tibet.)
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    • New-Lethbridge-Stewart-Adventures

      Hier besagter Abschnitt (vielleicht hab' ich es auch falsch verstanden) :D
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    • Okay gut, dann deutet das Buch was ganz ähnliches an wie ich: Dass die Intelligence erst die Ereignisse in "Abominable Snowmen" und "Web of Fear" erlebt (Verweis auf Tibet & London), dann durch die Zeit zurückfällt in die Zeit von "The Snowmen" (das nach dieser Definition nicht mehr "Genesis of the GI" ist, das passt mir ganz gut), dann wartet bis in die Gegenwart, "Bells of St John" durchlebt und dann den Plan aus "Name of the Doctor" fasst. Passt mir als Timeline ganz gut in den Kram. Erklärt auch warum die GI in der alte Serie nie das Aussehen von Richard E Grant annahm.
      Was mir hingegen nicht so wirklich gefällt ist die Backstory die man der Intelligence hier scheinbar vor den Ereignissen in der Klassikserie verpasst: Dass es sich bei ihr um die Seele des Bruders des Brigadiers handelt, die so oft wiedergeboren wurde dass sie irgendwann von menschlichen Körpern unabhängig wurde (und dann vermutlich ebenfalls durch die Zeit zurückreiste in die Zeit vor "Abominable Snowmen"; siehe den Verweis darauf dass die junge Intelligence im Körper von Gordon 1937 noch vor den Ereignissen in Tibet steht). Find ich umständlich (Entwickeln, in der Zeit zurückreisen für die Ereignisse aus der Klassikserie, in der Zeit zurückreisen für die Ereignisse aus der New-Series, in der Zeit zurückreisen für die Ereignisse des Buches), zu zufällig (ausgerechnet der Bruder des Brig ist der Ursprung der Intelligence) und zu "buddhistisch" (Reinkarnation der Seele).
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    • Ich hatte das Gefühl das nicht alles so perfekt zusammen passt - auch wenn man es versuchte.

      Ja, im Nachwort wird erwähnt, dass man durch das Buch wieder auf die "buddhistische" Ebene zurückkehren wollte, die in "Abominable Snowmen" angedeutet wurde. Doch ich mag das mit der Reinkarnation überhaupt nicht. Besonders als am Ende der Brig noch beginnt den von der GI besessenen Jungen (der auch eine Reinkarnation ist) als eine Art Bruder anzusehen
    • Ich habe "The Snowmen" nie als Entstehung der Great Intelligence gesehen. Immerhin spricht ja die Stimme der GI mit dem Simeon, muss also schon außerhalb von ihm existiert haben.

      Die Folge erklärte das ja so dass der telepathische Schnee Simeons eigene Gedanken auf ihn zurückwarf, er also im Grunde mit sich selbst sprach. Und am Ende überlebte dieser imaginäre Freund seinen Schöpfer weil dieser den Schnee so lange gefüttert hat.

      Aber hey, ich bin sowieso der Ansicht dass die GI einer der Großen Alten ist und im Geist von Simeon maximal wiedergeboren wurde, weil die Bücher Kanon sind. Von daher sind wir uns hinsichtlich der Folge einig.
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    • Ich habe den ersten Teil vor ein paar Wochen gelesen (und bin aktuell bei Teil zwei). Ich muss sagen, ich fand es grandios. Für mich eins der besten Doctor Who Bücher der letzten Jahre, wenn nicht sogar DAS beste.

      Die kleinen Ungereimtheiten können mir da nichts vermiesen, da ich bei Doctor Who schon lange aufgehört habe Dinge verknüpfen zu wollen, welche über Jahrzehnte immer wieder neu erfunden wurden. Erzwungen fand ich hier auch nichts, aber vielleicht lag das auch etwas daran, dass ich mich im Bezug auf James selbst etwas gespoilert habe in dem ich die kostenlose Kurzgeschichte In His Kiss direkt davor gelesen habe (was in zweierlei Hinsicht doof war, da die Story auch nicht wirklich Sinn ergibt wenn man The Forgotten Son vorher nicht kennt).

      Alles in allem bin ich hellauf begeistert.

      Das zweite Buch hat dann ein komplett anderes Feeling und der Brigg wird vom Autor nicht ganz so gut getroffen, aber bisher (ca. 70 Seiten vorm Schluss) mag ich auch The Schizioid Earth sehr gerne. Ich werde die Serie auf jeden Fall weiterverfolgen. Die erhältlichen fünf Bücher habe ich schon im Regal stehen und das sechste (Moon Blink von Elisabeth Sladens Tochter Sadie Miller) ist auch schon vorbestellt.

      ‎"You can´t be a successful crook with a dishonest face. Can you?"
    • So, jetzt bin ich auch mit The Schiziod Earth durch. Leider muss ich sagen, dass ich zum Schluss hin immer weniger begeistert von dem Buch wurde. Irgendwie stellte sich der Lost-Effekt ein, bei dem man das Gefühl hat, dass der Autor nicht so recht wusste wo er denn überhaupt hin will (was in der Danksagung am Ende auch so ziemlich bestätigt wird, da McIntee dort schreibt, dass dies das erste Buch war das er ohne Outline geschrieben hat). Insgesamt kein schlechtes Buch, vor allem wegen der Querverweise auf Inferno und The Face of the Enemy, aber irgendwie leider auch sehr unausgereift.

      Ich bin jetzt trotzdem sehr gespannt auf [i][/i]Beast of Fang Rock. Mal gucken ob Andy Frankham-Allen wirklich ein guter Autor ist, oder Forgotten Son nur ein Glückstreffer war. ;)

      ‎"You can´t be a successful crook with a dishonest face. Can you?"
    • World-Building ist immer eine große Stärke von McIntee gewesen. Obwohl er in der Regel Historicals oder kontemporäre Geschichten schreibt, die Welt, die er darin ausmalt, ist immer rund und ausgereift. Um so schade, dass das hier nicht für die Handlung gilt. Ich hatte diese Reihe eigentlich als Trittbrettfahrerei abgetan, aber die Bespechungen hier machen mich doch neugierig...
      Just this once, everybody lives!