Neue Alben und musikalische Geheimtipps

    • Neue Alben und musikalische Geheimtipps

      Aus einer Laune herraus möchte ich ein weiteres musikalisches Thema starten.

      Oftmals geht es hier ja um feste Größen der Musikwelt. An dieser Stelle soll es dagegen um vergleichsweise unbekannte Künstler gehen. Ich möchte euch einladen, hier eure persönlichen Geheimtipps, interessante Newcomer, persönliche Neuentdeckungen oder auch die einfach Musiker, die eurer Meinung nach zu wenig beachtet werden, vorzustellen.

      Ich bin immer auf der Suche nach (für mich) neuer Musik. Da hier im Forum einige User sind, die einen sehr guten Geschmack haben, bekommen wir hier vielleicht eine kleine Sammlung hin, mit deren Hilfe Musikbegeisterte die eine oder andere Perle für sich entdecken können.

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      Ich möchte den Anfang mit der kalifornischen Band "Vintage Trouble" machen, die sich auf einen Mix aus Rhythm & Blues, Rock und Soul verstehen.

      Vintage Trouble dürfte allen Besuchern der Rock or Bust Tour von AC/DC ein Begriff sein. Auch traten sie schon als Support für Brian May oder Bon Jovi auf. Die 2010 gegründete Gruppe besteht aus Ty Taylor (Gesang), Nalle Colt (Gitarre), Richard Danielson (Drums) und Rick Barrio Dill (Bass) und ich würde behaupten, dass jeder von ihnen sein Handwerk wirklich versteht. Nach dem bereits 2011 erschienenen Debüt "The Bomb Shelter Sessions" und der EP "The Swing House Acoustic Sessions", brachten sie erst vor einigen Wochen ihr zweites Studioalbum, "1 Hopeful Rd.", herraus.

      Grade die Energie ihrer Liveauftritte hat es mir angetan und ich denke, dass ich Ihre Tour ende November besuchen werde.

      Doch was sollen viele Worte, wenn die Musik auch für sich selbst sprechen kann ;)



      Da ein einziges Beispiel dieser, doch recht vielseitigen Band nicht gerecht werden würde, habe ich noch etwas ruhigeres herausgesucht.



      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Guitarwolf ()

    • Meine letzte Neuentdeckung heißt Admiral Fallow.
      Indie-Pop-Rock aus Schottland, der nicht ganz so überraschungsarm und vorhersehbar ist, wie Indie-Pop-Rock sonst schon gern mal daherkommt. Dank gelegentlicher Experimentierfreudigkeit und Mann&Frau-Doppelgesangsspitze. Erinnert musikalisch ein bisschen an Sufjan Stevens oder Owen Pallett (minus Geige). Vielleicht fehlt es dem aktuellen Album "Tiny Rewards" an der nötigen stylistischen Scharfzeichnung und der damit verbundenen Unverwechselbarkeit, aber es gibt trotzdem viel zu entdecken. Und ich werde auf jeden Fall mal noch in die beiden Vorgängeralben reinhören. Gerade das Erstlingswerk von 2010 wurde damals hoch gelobt von den Kritikern. Vielleicht geht da noch mehr, mit dieser Band.
    • Ich beziehe mich mal auf das

      Guitarwolf schrieb:

      vergleichsweise unbekannte
      da Samsas Traum durchaus nicht gerade "neu" ist, aber heute das neue Album erschienen und bei mir eingetroffen ist:



      amazon.de/Poesie-Friedrichs-Ge…msas-Traum/dp/B015MP91CA/


      Edit:

      Oha, zwei Likes?! "Samsas Traum"-Möger hier unterwegs? :o) Kaufen, kaufen, kaufen! ;o)

      Seit dem ersten Hören trage ich mich eigentlich mit dem Gedanken dem Album einen eigenen Thread zu spendieren, aber ehrlich gesagt fehlen mir die passenden Worte um das Album zu würdigen.

      Ich bin sicher kein Fan des Herrn Kaschte an sich, fand die Musik aber meist gut - wenn auch nicht jedes Lied bzw. mir jedes Album durchgehend gefiel.
      Hier muss ich aber ehrlich meinen virtuellen Hut ziehen - das Album sollte sich auch jeder, der Samsas Traum nicht kennt mal anhören, allein ob des Inhalts.
      Musikalisch gefällt es mir durchweg super (das vorab Veröffentliche "Wir fahren in den Himmel (und ich kotze Angst)" ist nicht ganz repräsentativ - die Lyrics sind noch relativ harmlos und es ist anfangs elektronischer als der Rest des Albums).
      Auch ich kannte nur das eine Lied, bevor ich das Album gekauft habe und da blieben mir die Lyrics schon etwas im Halse stecken - zum laut Aufdrehen, bevor dumme Menschen meinen man sei ein Nazi, gibt es zum Glück noch die Instrumental-Version (auf der Limited Edition).

      Und wenn man meint in der Schule alles über diese Zeit gehört zu haben - für mich kann ich sagen: Nein, da habe selbst ich noch einige Details erfahren. Vielleicht hat man uns auch zu wenig Fakten beigebracht und sich mehr auf das übliche "KZ, Juden & böser Hitler" beschränkt. Ich denke, dass man hier in 50 Minuen eine Menge um die Ohren geknallt bekommt und das vor allem in der akuellen politischen Lage einiges gut übertragbar ist und passend kommt.

      Wer sich nicht über den Inhalt des Albums vorab informiert hat, es geht hier durchgehend um die NS-Zeit, Euthanasie (Aktion T4) und die Tötungsanstalt Hadamar.
      Das Album haut einem schön in die Fresse, dass es eben nicht nur Ausländer betraf, sondern auch Massen an Deutschen unter Hitler "desinfiziert" wurden, da reichte es schon aus Epileptiker, alt oder senil zu sein um "mit dem Meldebogen durch den Schornstein getippt zu werden".

      Um ein "Sieg" und ein "Heil" oder einen "Hitler" komm man hier natürlich nicht herum, die Lyrics sind schon recht derbe.
      Es ist ein toal zweischneidiges Schwert, wenn die Musik läuft, man mitwippt und dann die "Geschichte" von Dr. (Hans) Bodo Gorgass hört oder bei "Leiche 10000", wie die 10000. Leiche in Hadamar mit ner Pulle Freibier für alle gefeiert wurde.

      Das Unboxing-Video hier ist zwar "so la la" (zumal die Lobhudelei ohne es gehört zu haben etwas merkwürdig ist), aber wenigstens erfährt man hier noch ein paar Dinge, falls doch jemand an einem Kauf interessiert ist und sich nicht sicher ist, ob es zu viel des Schlimmen ist:



      Ich hätte es mir trotzdem gekauft, wäre aber froh um eine kleine Vorwarnung gewesen - Lyrics wird es sicher bald online geben, dann einfach mal bei Titeln wie "Sauber", "Gorgass" oder "Leiche 10000" reinsehen.

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    • Zagreus schrieb:

      Ich beziehe mich mal auf das

      Guitarwolf schrieb:

      vergleichsweise unbekannte
      da Samsas Traum durchaus nicht gerade "neu" ist, aber heute das neue Album erschienen und bei mir eingetroffen ist:

      Genau so habe ich es auch gemeint
      Es muss nicht unbedingt neu sein. Das Augenmerk soll lediglich mal abseits der sehr bekannten Künstler wie Queen oder Adele etc. gerichtet werden.

      Als nächstes gibt es von meiner Seite aus etwas Rock.

      The Dead Daisies traten dieses Jahr als Vorgruppe von Kiss in Hamburg auf. Was ich dort gehört und gesehen habe, hat mir durchaus gefallen und da ich vor dem Auftritt von Kiss sowieso noch mal kurz den Platz verlassen musste, dachte ich mir, ich schaue mal am Merchandising-Stand vorbei und unterstütze die mir bis dahin unbekannte Band eventuell durch den kauf einer CD. Überraschender Weise war dort die ganze Bande anwesend. So von nahen kamen mir einige der Gesichter doch garnicht so unbekannt vor. Die Gruppe setzt sich nämlich aus zeitweiligen Mitgliedern anderer Bands wie Guns N' Roses, Thin Lizzy, Mötley Crüe oder Whitsnake zusammen.

      Mit dem Sänger John Corabi (Mötley Crüe) und besonders Richard Fortus (Gitarrist, Guns N' Roses) konnte ich sogar einen kleinen Plausch halten, Handshakes inklsive. Auf mich machten sie einen sehr herzlichen und auf den Boden gebliebenen Eindruck. Ich hatte noch nie etwas mit Autogrammen am Hut, doch gegangen bin ich letztendlich mit dem von allen Mitgliedern signierten aktuellen Album Revolución und einem Plek als Andenken.

      Das Album erfindet den Rock sicher nicht neu, vieles kommt einen aus den 70ern und 80ern bekannt vor. Doch ab und an mag ich eine Scheibe, die einfach ein wenig nach vorne geht und gute Laune verbreitet ohne mehr zu wollen. Es gibt also keine musikalischen Wunder, allerdings ebenso wenig Ausfälle. Wer dem Genre nicht abgeneigt ist, kann hier eigentlich nichts falsch machen ;)

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Guitarwolf ()

    • Ich habe John Corabi auf der Bühne nicht erkannt und dachte nur, was denn da für eine Rentnertruppe auf die Bühne gelassen wurde. :D
      Musikalisch in Ordnung, aber Corabi wirkte auf mich sehr steif und unbeweglich, kein Vergleich zu dem letzten ESP Konzert, auf dem er wie ein Derwisch über die Bühne gefegt ist.
      Aber nach den ESP-Konzerten machte er auch immer einen bodenständigen Eindruck und ging durch die sich leerende Halle. So etwas hätte ich mir in Hamburg vom Hauptact gewünscht. ;)
    • @Guitarwolf Ich denke, da werde ich mal näher reinhören, klingt jedenfalls erstmal ganz gut.



      Für die Metalheads hier hätte auch ich eine Empfehlung:



      Das ist von einem hobbymäßigen Solomusiker, der mittlerweile zwei Alben veröffentlicht hat; alles Instrumentals. Ich mag den Stil irgendwie, weil er interessant und mitunter etwas verrückt ist. Trotzdem höre ich Fetterdoppelmord ganz gerne, auch mal einfach so im Hintergrund. Eigentlich veröffentlicht er Let's Plays auf YouTube, zumindest kennt man ihn eher daher, so auch ich. Deshalb war ich sehr überrascht, als er vor einiger Zeit mal einen Link zu seinem ersten Album auf metaldemos.com postete.

      PS: Besagte Seite würde ich euch übrigens auch empfehlen, dort können Hobbymusiker ihre Projekte veröffentlichen, also zum Stream oder eben auch zum Download anbieten. Man kann nach Subgenres filtern, sodass man eigentlich recht schnell etwas findet, das einem gefällt. Dort habe ich schon einige sehr gute Alben oder eben auch EPs gefunden.
      "When you fire that first shot, no matter how right you feel, you have no idea who's going to die!
      You don't know whose children are going to scream and burn! How many hearts will be broken!
      How many lives shattered! How much blood will spill until everybody does
      what they were always going to have to do from the very beginning.
      Sit down and talk!"
    • Owen Pallett - "In conflict"


      Mr. Geigenstaccato ist wieder da, mit weniger Geige denn je. Schon auf dem Vorgänger-Album plingplongte gern auch mal der Synthesizer, aber die Hauptrolle spielten immernoch klassische Instrumente. Davon ist Pallett nun noch ein bisschen mehr abgerückt. Sein aktuelles Album ist voll von periodisch erklingenden Pieptönen und Synthie-Arpeggios, echte Instrumente spielen sehr oft nur noch die zweite Geige. Außer sie treten im Rudel auf, um einen Klangteppich zu erzeugen für einen Sound, der wahlweise prima passen würde zu einer hippen Version der Space Night des Bayrischen Rundfunks, zu einem James Bond Rave-Musical, oder zur Untermalung des nächsten Koyaanisqatsi-Teils, wenn mal wieder im Zeitraffer tausende Menschen urbane Adern entlangfliegen. "In conflict" lässt interessante Bilder im Kopf entstehen.
      Dass das ganze weiterhin zwar etwas anstrengend, aber doch gut anhörbar ist, liegt daran dass Palletts Stimme natürlich immernoch runtergeht wie sahniges Öl mit Honiggeschmack, und dass er weiterhin tief in die Melodien geht, die der rhythmischen, elektronischen Untermalung erfolgreich trotzen können. Der Mann, der sich mal "Final Fantasy" nannte, bleibt ein spannender Künstler.
    • Joanna Newsom - "Divers"

      Es ist natürlich schwierig, wenn man ein epochales Tripple-Album voller Meisterwerke zwischen kleinodesker Schönheit und langerzählerischem Tiefgang erschaffen hat, da mit dem Anschlussalbum nicht zu enttäuschen. Entsprechend hat sich Joanna Newsom für ihr neues Album "Divers" auch fünf Jahre Zeit gelassen. Kleiner wirkt es natürlich im Vergleich zum Vorgänger, und komprimierter. Das längste Lied geht gerade mal 7 Minuten. Da hat sich Frau Newsom schon mal mehr Zeit genommen. Dafür expandiert ihr Kosmos weiter in der Breite; neben ihrem Harfen- und Klavierspiel kommen neuerdings auch mal vereinzelt Synthesizer zum Einsatz; ein Clavichord, ein Mellotron und, wer kennt es nicht, ein Marxophone. Alles im übrigen abgegemischt von der Künstlerin höchstpersönlich.
      Inhaltlich bleibt bei einer der besten Song-Schreiberinnen der Jetzt-Zeit alles beim Alten. Anfangs kann man sich die schönen Klänge unbefangen anhören, aber die Größe der Lieder entblättert sich doch erst, sobald man die Lyrics (und ggf. ein Wörterbuch) hinzuzieht. Wenn Joanna Newsom "Lost in obsolescence, The text will not yield, nor x-ray reveal, With any fluorescence, Where the hand of the master begins and ends" singt, könnte es auch um ihre eigene Musik gehen. Irgendwie schafft sie es, dass ihre Lieder immer intelligent, aber nicht zu verquarzt-kryptisch daherkommen, persönlich und emotional, aber jenseits von schnöder "Ich Liebe Dich / Ich liebe Dich nicht mehr"-Lyrik. Bei Joanna heißt sowas dann eher "You will not take my heart alive !", dabei ganz ohne große Gesten, und deshalb umso packender.
      "Divers" ist ein gutes Album geworden. Kein Hit-an-Hit-Album, aber so hat ihre Musik auch nie funktioniert. Joanna Newsom nimmt einem mit jedem Lied mit auf eine neue Reise, und manchmal ist an einer Reise nicht das Ziel, sondern das Reisen selbst am Schönsten. Und manchmal, ja, da haut sie dann doch wieder den perfekten Song raus. Dann reist man nicht sondern bleibt stehen, und hört dieser tollen Frau einfach nur andächtig zu.
      "Time, as a symptom" ist zum Beispiel so ein Lied.
      ...and the nullifying, defeating, negating, repeating Joy of life...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Solus ()

    • Guitarwolf schrieb:

      The Dead Daisies
      Ich habe gestern Abend bemerkt, dass sie in zwei Wochen auf dem Wacken Open Air spielen und ich sie somit auch sehe. Ich freue mich schon sehr auf sie ... fast so sehr wie auf Iron Maiden. :D



      Doch auch ich habe eine neue "Supergroup" (wozu ja auch The Dead Daisies zählen) entdeckt, wenn auch nicht von ganz so großem Kaliber. Die Band, die ich meine, heißt Saint Asonia und wurde etwa anderthalb Jahre, nachdem Adam Gontier die Three Days Grace verließ, gegründet. Es ist Alternative Rock und eigentlich ganz im Stile von Gontiers erster Band, also auch wieder eher ruhige Lieder dazwischen, aber ein insgesamt eher aggressiver Sound. Falls hier jemand Three Days Grace kennt und mag, sollte derjenige auf jeden Fall zugreifen. Ansonsten könnte ihr ja einfach mal reinhören und schauen, ob es euch gefällt.

      "When you fire that first shot, no matter how right you feel, you have no idea who's going to die!
      You don't know whose children are going to scream and burn! How many hearts will be broken!
      How many lives shattered! How much blood will spill until everybody does
      what they were always going to have to do from the very beginning.
      Sit down and talk!"
    • Solus schrieb:

      Owen Pallett - "In conflict"


      Mr. Geigenstaccato ist wieder da, mit weniger Geige denn je. Schon auf dem Vorgänger-Album plingplongte gern auch mal der Synthesizer, aber die Hauptrolle spielten immernoch klassische Instrumente. Davon ist Pallett nun noch ein bisschen mehr abgerückt. Sein aktuelles Album ist voll von periodisch erklingenden Pieptönen und Synthie-Arpeggios, echte Instrumente spielen sehr oft nur noch die zweite Geige. Außer sie treten im Rudel auf, um einen Klangteppich zu erzeugen für einen Sound, der wahlweise prima passen würde zu einer hippen Version der Space Night des Bayrischen Rundfunks, zu einem James Bond Rave-Musical, oder zur Untermalung des nächsten Koyaanisqatsi-Teils, wenn mal wieder im Zeitraffer tausende Menschen urbane Adern entlangfliegen. "In conflict" lässt interessante Bilder im Kopf entstehen.
      Dass das ganze weiterhin zwar etwas anstrengend, aber doch gut anhörbar ist, liegt daran dass Palletts Stimme natürlich immernoch runtergeht wie sahniges Öl mit Honiggeschmack, und dass er weiterhin tief in die Melodien geht, die der rhythmischen, elektronischen Untermalung erfolgreich trotzen können. Der Mann, der sich mal "Final Fantasy" nannte, bleibt ein spannender Künstler.
      Oh! Oh! Oh!

      Sag ruhig dass Brian Eno hinter eben diesen Sythesizern gesessen hat, denn diese Information würde stimmen. :) Das war übrigens, zumindest grob gefühlt, mein Lieblingsalbum von 2014 gewesen. Sehr sehr schönes Album. Und ein tolles Video zu "The Riverbed" in dem Papa Pallet die Hauptrolle spielt gab es auch noch.

      Das Einzige was mich an dem Album stört ist dass es einfach so aufhört. Der letzte Song klingt einfach nicht wie ein Abschluß, sondern so als ob noch mindestens zwei weitere Tracks kommen müssten. Aber nun ja, irgendwas ist ja immer.
    • Ich hab letztens die englische Folk Band The Unthanks entdeckt...kenn da zwar bisher nur das Album "Mount the Air", aber das gefällt mir mit dem leichten Miles Davis Anklängen bisher richtig gut. :D
      "Colonel, ich, äh ..."
      "Wenn Sie den Operationsplan gelesen hätten, wüßten Sie, daß heute das Dorf Tai-Dong beschossen wurde."
      "Wahrscheinlich haben sie's provoziert. Ihre Kinder gewaschen, gefrühstückt oder andere böse Aggressionen gestartet."


    • Eine meiner aktuell neu erworbenen Platten kommt von "The Record Company".

      Das Album "Give It Back To You" wandert auf den Pfaden des Blues und des Rock'n'Roll und wurde in Eigenregie quasi im Wohnzimmer aufgenommen, noch bevor ein eigentlicher Plattenvertrag unterchrieben war. Hier wird sicher nichts neu erfunden und das ein oder Andere kommt doch bekannt vor, doch ich mag die Platte mit den eher entspannt groovenden Stücken durchaus.

      Da Albummaterial auf Youtube für deutsche Nutzer so gut wie nicht vorhanden ist, habe ich hier einen Link zum Rolliing Stone mit dem Opener.

      rollingstone.de/exklusive-vide…ny-off-the-ground-985394/


      Hier noch ein Livemitschnitt eines weiteren Songs.





      Und abschließend eine mal etwas andere Aufnahme ;)

    • Ich habe vorhin zufällig eine sehr interessante Band gefunden. Sie spielt prinzipiell schon Metal (vor allem Doom), jedoch sehr experimentell. Dazu haben sie ihre eigene Sprache entwickelt, die zwar nichts wirklich außergewöhnliches ist, aber doch von einem gewissen Einsatz der Musiker zeugt.
      Nennen tut sich die Gruppe:
      Öxxö Xööx
      Veröffentlich haben sie bislang zwei Alben, die beide sehr stimmungsvoll klingen.

      "When you fire that first shot, no matter how right you feel, you have no idea who's going to die!
      You don't know whose children are going to scream and burn! How many hearts will be broken!
      How many lives shattered! How much blood will spill until everybody does
      what they were always going to have to do from the very beginning.
      Sit down and talk!"
    • Rajasthan Express sind indische Musiker, Shye Ben Tzur ein Musiker, der zwischen Israel und Indien wandelt, und Jonny Greenwood ist Gitarrist und Soundtüftler bei Radiohead. Zusammen machen sie Musik, die genau so klingt, wie man es erwartet; indisch-arabisch-westlich. Nichts, von was man sich ein ganzes Album am Stück anhören möchte, aber mal so ein Lied im Einzelnen ist schon ganz nett - vor allem wenn zwischen der landestypischen Musik plötzlich der typische Radiohead-Sound herumspukt...
    • Your lips, warm and fuzzy, I want to run my fingers up your pussy.


      Fuck Yeah, Fever Ray ist zurück ! Nach 8 Jahren gibts es nun ein neues Soloalbum der "The Knife"-Sängerin. Das Erstlingswerk "Fever Ray" gehört zu meinen Alltime-Top10-Alben, und auch wenn die erste Singleauskopplung vielleicht etwas zu fröhlich/popmusikalisch daherkommt, erwarte ich Großes.

      Neues Video:


      Lieblingssong vom letzten Album: