The Tenth Doctor Adventures - oder: Big Finishs Lizenz zum Gelddrucken

    • THE TENTH DOCTOR ADVENTURES: INFAMY OF THE ZAROSS



      When Jackie Tyler takes an away day to visit her old friend Marge in Norwich, she finds her holiday immediately interrupted in the worst way possible - an alien invasion! The infamous Zaross have come to take over the Earth.
      Or have they? After Jackie calls in the Doctor and Rose to deal with the menace, it soon becomes clear that this is a very unusual invasion indeed.
      The Doctor is about to uncover one of the most heinous crimes in the history of the galaxy. And if he can't stop it an awful lot of people are going to die.

      Written By: John Dorney
      Directed By: Nicholas Briggs

      Cast
      David Tennant (The Doctor), Billie Piper (Rose Tyler), Camille Coduri (Jackie Tyler), Rosie Cavaliero (Marge Ellmore), Beth Lilly (Jess Ellmore), Guy Henry (Ikron), George Watkins (Tanan / Steve), George Asprey (Leader)

      Meine Meinung:
      Also von John Dorney habe ich schon besseres gehört und leider nur wenig schlechteres. Dabei ist das ganze eigentlich nicht wirklich schlecht, sondern einfach nur komplett belanglos. Vor allem die ersten 20 Minuten sind in dieser Hinsicht fast zum Einschlafen langweilig. Die Handlung erfährt dann aber zum Glück eine unerwartete Wendung, welche meiner Meinung nach aber leider im weiteren Verlauf etwas verschenkt wird, da das ganze ab da dann auch leider etwas ins Alberne abdriftet.
      Positiv kann man sehen, dass die Sprecher allesamt ihren Job ganz gut machen. Tennant, Piper und auch Coduri übertreiben es glücklicherweise nicht mit ihrer Performance sondern bleiben die meiste Zeit über auf dem Boden der Tatsachen (außer Tennant, der an einer Stelle mal wieder betonen muss wie sauer sein Time Lord ist, aber das ist dann eher dem Drehbuch geschuldet als Tennants Schauspiel).
      Insgesamt kommt Infamy of the Zaross nicht über ein "Ausreichend" hinweg. Ich hoffe das steigert sich noch in den nächsten beiden Teilen.

      ‎"You can´t be a successful crook with a dishonest face. Can you?"
    • yttox schrieb:


      Insgesamt kommt Infamy of the Zaross nicht über ein "Ausreichend" hinweg. Ich hoffe das steigert sich noch in den nächsten beiden Teilen.
      Ich bin mir sicher Matt Fitton hat einen modernen Klassiker geschrieben... ;)
      Doctor Who doesn't just travel in time, he travels in genre
      -Toby Hadoke, Timelash 2017

      Seil ist Geil
      -Cutec, Timelash 2017
    • "Sword of the Chevalier". Hab' ich mir als Einziges dieser drei neuen Hörspiele gekauft, weil mich interessiert hat, wie eine Produktion im RTD-Stil mit dem Thema Transidentität umgeht. (Also leicht plakativ oder volle Möhre Torchwood.) Ach übrigens, es wird gespoilt.
      Nach kurzer Einführung der Schurken taucht der zehnte Doctor auf und klingt wie eine Parodie auf den zehnten Doctor. Dann denke ich "Warum hat er Benny dabei und was ist mit ihrer Stimme passiert? Ach, das ist Rose!" Ok, das gibt sich nach einer Weile.
      Nach dem Vorspann sind die dann bei dem/der Chevalier beim Fechtkampf. Es folgt ganz furchtbares Geeiere vom Rose, ob er/sie ein Mann oder eine Frau ist und der Doctor blah-blah-Geschlecht-verstaubtes-Konzept-blah-blah und ich Lachtränen. Man einigt sich auf Frau, hält sich sofort nicht dran, das gibt sich aber auch schnell.
      Ansonsten bildet spielt das Geschlecht von ihr (bleibe ich mal bei ihr) auch keine sonderliche Rolle. Sie spricht ein wenig "schwuchtelig", aber sie ist französischer Adel und der wird meistens mit solchen Stimmen dargestellt, also lass ich das durchgehen. Ansonsten gibt die Chevalier furchtbar viel an und Namedropped, was der zehnte Doctor ja gar nicht leiden kann, während der Doctor mit seinen Fechtkünsten (von Errol Flynn oder dessen Meister gelernt) angibt, gegen die Chevalier verliert und die ganze Zeit nach einem Kronleuchter zum schwingen guckt. (Pluspunkt: Der zehnte Doctor wird ab und an durch den Kakao gezogen.)

      Dann sind da diese ausserirdischen Sklavenhändler, die mehrere Personen in einem sind und daher weibliche/männliche Stimme in ihrer menschlichen Tarnung abwechselt. (Irgendwo muss das Transthema ja gespiegelt werden.) Da ein paar Menschen als Sklaven zu nehmen für eine RTD-Staffel viel zu klein ist, beschliessen die Leuts, den Markt für Menschen zu verknappen indem sie eine Biowaffe einsetzen. Latürnich.

      Jedenfalls am Ende schwatzen die Aliens, dass sie die Menschen als Sklaven nehmen können, weil niedrigere Lebensformen auf höhere Lebensformen hören müssen. Hmm, was könnte jetzt passieren...
      Der Doctor sagt "Scannt mich!" - Die Aliens: "Was sollen wir machen, Meister?" RTD hätte es nicht besser machen können.

      Am Ende labert der Doctor noch was von der verkrusteten Kultur der Aliens, schlägt eine absurde Brücke zum Thema Identität und das Ding ist vorbei.

      Fazit: So schlecht war das jetzt gar nicht, nur recht unnötig mit ein paar absurd schlechten Einsprengseln. Es war deutlich besser als die beiden Vollkatastrophen der ersten Box, aber beileibe nicht so gut wie Death and the Queen.
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.
    • Da kann ich mich fast vollumfänglich @Thorsten Emma Junkie anschließen. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Hörspiel davor so für absolut überflüssig gehalten habe, aber Sword of the Chevalier würde ich tatsächlich noch mit "Gut" mit Hang nach unten bewerten.
      Mal gucken, welch "Meisterwerk" mich jetzt bei Fittons Cold Vengeance erwartet.

      EDIT:

      Cold Vengeance by Matt Fitton

      Matt Fitton schreibt eine Geschichte über die Ice Warrior und nennt sie Cold Vengeance. Damit sollte über die Originalität der Story eigentlich schon alles gesagt sein. Die Geschichte ist absolut gradlinig und vorhersehbar und im Grunde nur eine Neuaflage von Cold War im Weltraum. Selbst Doctor und Companion sind hier im Grunde beliebig austauschbar (bis auf Tennis obligatorischen Ausrastern eben).
      Auch wenn das nicht das schlechteste Hörspiel ist, dass Fitton jemals geschrieben hat und es nicht der schlechteste Teil in dieser Sammlung ist und tatsächlich noch als "Duchschnitt" durchgeht, halte ich es mal wieder für eine Frechheit, was für einen Unfug Fitton für einen guten Plottwist hält.

      ‎"You can´t be a successful crook with a dishonest face. Can you?"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von yttox ()