Staffel 10 + XMass Special 2017 - Gerüchte, News, Spekulationen, Infos & Leaks (Spoiler)

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      Meh.
      War jetzt nicht wirklich viel gutes dabei aber auch nicht wirklich was schlechtes.
      Halt das übliche Prozedere, dass der Doktor rausfindet, wer der andere ist, ihn dann indirekt beleidigt und die Doktoren einen kleinen "Kampf" haben. Mark Gatiss's Rolle hat mir aber super gefallen. "World War One?" :D
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      David Bradley spielt halt den ersten Doctor und als dieser hat er natürlich ein Sprachschema welches dem Hartnells in der Rolle entspricht. Das passt schon. Er versucht ja auch gar nicht erst die Stimme Hartnells zu immitieren, was auch nicht funktionieren würde, aber eben Dinge so ähnlich zu betonen und Akzente in einem Satz genau da zu setzen, wie es Hartnell als Doctor tat. Und klar kann einen das irritieren, wenn er dies aber nicht tun würde sondern komplett sein eigenes Ding durchziehen würde, nur eben im Kostüm des ersten Doctors, wäre es wohl noch fataler, weil diese Interpretation des Charakters dann recht wenig mit dem zu tun hätte, was Hartnell damals geschaffen hat.

      Und was das Recasting angeht, nun ja, ich bin auch kein Freund davon, aber das ist etwas, mit dem man sich wohl anfreunden muss. Doctor Who existiert schon ziemlich lange und ist wie Sherlock Holmes ein Teil nicht nur der britischen Popkultur sondern der britischen Kultur geworden. Es wird in Zukunft öfter vorkommen, dass es Neuinterpretation klassischer Charaktere gibt, von denen die Darsteller nicht mehr leben. Das muss einen nicht gefallen, wie gesagt, mir gefällt es auch nicht, aber leider werden wir darum nicht rumherum gekommen. Ist genauso wie mit James Bond. Die Reihe war bis Die Another Day angeblich in einer sehr losen Kontinutität miteinander verknüpft und da wechselte auch fünfmal Bond und zweimal Moneypenny den Darsteller bzw. Darstellerin, sollten aber angeblich weiterhin der gleiche Charakter sein. Im Grunde sind das auch Neubesetzungen gewesen, weil die alten Darsteller nicht mehr wollten oder zu alt wurden für die Rolle, von Felix Leiter will ich in diesem Zusammenhang gar nicht erst anfangen. Also neu ist das Konzept eine alte Rolle in er fortlaufenden Serie neuzubesetzen bei Weitem nicht, und wenn mich nicht alles täuscht wurde es zumindest bei Big Finish ja schon länger so gehandhabt, nun springt es nur (leider) auf den Bildschirm über. Solange Bradley eine gute Performance abliefert werde ich wohl damit leben können, aber ein Fan von der Idee werde ich ganz sicher nie werden, zumindest nicht Doctor Who intern.
      4thdoc 11thdoc 1stdoc 2nddoc 8thdoc 9thdoc 6thdoc 2_1Doc 7thdoc 3rddoc 5thdoc Wardoc 10thdoc
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      Ich glaube, dass das Recasting ikonischer Charaktere auf lange Sicht gar keine so große Zukunft hat; jetzt, wo die digitale Rekreation eines Schauspielers zur technischen Option geworden ist.
      Zwar ist diese Möglichkeit bislang nur Filmen mit astronomischen Budgets vorbehalten, und sie ist auch noch nicht zu 100 % perfekt, aber man kann wohl davon ausgehen, dass sie im Laufe der Jahre noch perfektioniert wird und die Studios irgendwann auch nicht mehr kosten wird als die Gage eines guten Imitators.
      We're thirty thousand light years from galactic central point
      We go round every two hundred million years
      And our galaxy is only one of millions of billions
      In this amazing and expanding universe!
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      Basil Disco schrieb:

      Ich glaube, dass das Recasting ikonischer Charaktere auf lange Sicht gar keine so große Zukunft hat; jetzt, wo die digitale Rekreation eines Schauspielers zur technischen Option geworden ist.
      Zwar ist diese Möglichkeit bislang nur Filmen mit astronomischen Budgets vorbehalten, und sie ist auch noch nicht zu 100 % perfekt, aber man kann wohl davon ausgehen, dass sie im Laufe der Jahre noch perfektioniert wird und die Studios irgendwann auch nicht mehr kosten wird als die Gage eines guten Imitators.
      auch wenn du wahrscheinlich Recht hast, finde ich es moralisch dennoch vereinbarer, eine Figur einfach neuzubesetzen.
      1. 11thdoc 2. 9thdoc 3. 2_1Doc 4. 7thdoc 5. 10thdoc

      Für mich nicht bewertbar: 8thdoc Wardoc

      Ganz besonderer Stellenwert: 10thdoc ( Der Meta-Doctor <3 )
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      Ich hadere da ein bisschen mit mir selbst, es gibt für beides ein Für und Wider. Letztlich würde ich sagen, dass ich eine CGI-Rekreation dann für legitimiert halte, wenn es sich um eine Nebenrolle handelt, die nur in wenigen Szenen auftritt, aber ikonischen Charakter erreicht hat und bei Fans einen nostalgischen Wiedererkennungsmoment auslöst - ich denke dabei an Peter Cushings Rolle (wie heißt er nochmal?) in "Rogue One: A Star Wars Story".
      Handelt es sich aber tatsächlich um den Lead einer Reihe, also die Figur, die den Film über im Vordergrund steht wie James Bond oder Sherlock Holmes, bin ich ganz klar fürs Neubesetzen.
      Es ist für mich eine dystopische Vorstellung, dass in einem halben Jahrhundert kein Filmschauspieler mehr einen Job findet, weil es sich für die Studios mehr lohnt, Humphrey Bogart, Marilyn Monroe, Sean Connery und Klaus Kinski auferstehen zu lassen - in Filmen, zu denen sie niemals ihre Einwilligung gegeben hätten.
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      Basil Disco schrieb:

      wie heißt er nochmal?
      Grandmoff Tarkin.

      Aber zum Thema "CGI-Auferstehung" - ich denke nicht, dass wir befürchten müssen, dass Schauspieler bald keine Jobs mehr haben. Es gab wegen der Verwendung dieser Technologie ja bereits riesige Kritik an Star Wars und Disney. Es gibt immer mehr Schauspieler, die sich rechtlich gegen so etwas absichern und in ihre Testamente schreiben, dass man ihr Anglitz nicht verwenden dürfe oder wenn, dann nur mit Zustimmung der rechtlichen Erben. Robin Williams wäre einer dieser Schauspieler. Das hat bereits lange vor dem Aufkommen der Möglichkeit des digitalen Auferstehens für Filme begonnen, dank dem Fortschritt bei der Grafik von Videospielen. Natürlich gibt es dann die Gefahr, dass Schauspieler, die lange vor dieser Entwicklung gestorben waren und nie im Traum an solche Möglichkeiten gedacht hätten, wiederbelebt werden, weil es eben keine rechtlichen Konsequenzen gäbe. Aber selbst hier sehe ich keine Gefahr dafür, weil es die Leute eben nicht in die Kinosäle oder vor den Bildschirm ziehen wird, eine Kopie von Humphrey Bogart in einem modernen Blockbuster zu sehen. Jetzt einmal im Ernst, welcher Gelegenheitszuschauer, der in meinem Alter, also Anfang 20, oder jünger ist, weiß überhaupt noch wer Humphrey Bogart war? Marilyn Monroe kennen die meisten nur noch als Sex-Ikone und die Frau, die "Happy Birthday, Mr. President" für JFK gesungen und wohl auch mit ihm geschlafen hat. Der 08/15-Konsument kennt die Schauspieler, mit denen er oder sie aufgewachsen ist. Dank den ständigen Wiederholungen von Bond-Filmen oder, zumindest zu "meiner Zeit" (man fühle ich mich jetzt alt) Edgar-Wallace-Streifen, kennt meine Generation noch Connery und Kinski. Das kann bei der nächsten schon wieder anders aussehen, von der übernächsten will ich gar nicht erst sprechen. Von daher bin ich hier eher positiv gestimmt und denke, dass wir nicht mit der Gefahr leben müssen, dass der Beruf des Filmschauspielers aussterben wird.
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