9x09 - Morpheus Arme (Sleep No More)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • 9x09 - Morpheus Arme (Sleep No More)

      Wie fandest du diese Episode? 54
      1.  
        Super (1) 2%
      2.  
        Gut (11) 20%
      3.  
        Durchschnitt (10) 19%
      4.  
        Ausreichend (14) 26%
      5.  
        Schlecht (18) 33%


      Inhalt findest du im Guide: 9x09 - Sleep No More

      Trailer A: drwho.de/forum/index.php/Attac…8503-trailer-35x09-a-avi/
      Trailer B: drwho.de/forum/index.php/Attac…8502-trailer-35x09-b-avi/

      Schreibt eure Meinung zur neunten Episode der 9. Staffel: Sleep No More.
    • Oh mann..., ich konnte mir die Folge bislang noch nicht anschauen, aber als ich las, wessen Feder diese Episode entstammt und nun die bisherigen Kommentare und Bewertungen vor mir sehe, scheinen sich meine Erwartungen zu bestätigen....
      Der Trailer allein hat mir bereits metaphorische Bauchschmerzen bescherrt.

      Ohne dem Mann etwas böses zu wollen, muss ich jetzt doch fragen, was ich mich seit Jahren immer selbst fragen musste:
      Könnte mir mal jemand erklären, warum Herr Gatiss eigentlich noch für Doctor who schreibt? Anstatt Episoden damit zu füllen, halte ich es angesichts seiner bisher unter Beweis gestellten "Fähigkeiten" für angebrachter, seine Drehbücher zu Comics oder ähnlichem zu verwursten.
    • Cutec schrieb:

      Ich weiß nicht wie sie das geschafft haben, aber ich hab mich tatsächlich fast noch mehr gelangweilt als bei der Waldfolge letztes Jahr.

      Ich musste aufpassen, nach 20 Minuten nicht wegzudösen. :sleeping:

      Das war ja gar nix, kaum Plot, und der da war, schlecht und wirr. Spannung
      null. Die Gänge würde ich gerne bei der neuen Star Trek Serie sehen, das
      war das positive.
      "Was that bang big enough for you, Brigadier?"
    • Sandmänner, Sandmänner, Sandmänner
      Sie frassen Gatiss Hirn.

      Ansonsten, wie auf FB zwischen Pub und Bahn geschrieben:
      Haben sie auf dem Stammtisch gesehen. Nur untertitelt, aber mit Ton scheint sie nicht sonderlich besser zu sein.
      Monster aus der Pertwee-Ära, die Fahrt der Pods erinnern an die Putzroboter aus Paradise Towers, das wärs mit dem Positiven. ;)
      Vorm Stammtisch war ich noch im Kino in Macbeth, was ja auch zitiert wurde. Lasst es mich ebenfalls (verkürzt) zitieren:
      "Ein Märchen ists, erzählt von einem Dummen, das nichts bedeutet."
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.
    • Zeit sich in's Kreuzfeuer zu werfen: Ich fand die Folge gut.
      Für Kontext bin ich jetzt aber zu Müde. Ihr könnt ja schon Mal anfangen, Steine auf mich zu werfen.

      Edit by Schlaubi: Trailer gelöscht. Es ist ausdrücklich verboten, über zukünftige Episoden zu sprechen.
      "The world would be a poorer place without Doctor Who." - Steven Spielberg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schlaubi ()

    • 8o 8o Also ich hatte meinen Spaß.
      Mark Gatiss ist für mich vor allem der King of Trash - wenn er schreibt, verwandelt sich Doctor Who zum B-Movie, mit überdrehten Ideen aus den bekannten Fantasy und SciFi-Tropen, und mit Schauspielern, die von all dem Quark im Drehbuch dermaßend überfordert sind, dass sie automatisch anfangen schlecht zu schauspielern. Und entsprechend hat diese Folge für mich sogar ziemlich gut funktioniert. Der Doku-Stil hat die Unschauspielereien in Schach gehalten, der Plot war sich zur Abwechslung mal bewusst, dass er bescheuert ist und keinen Sinn ergibt, und Dank der letzten Szene hat dieses Space Seemannsgarn noch eine Pointe bekommen und kann damit als genau das wahrgenommen werden, was es denn auch sein soll: Ein Witz !

      Ein Witz mit Längen und kleinen Fehlern, dass muss man natürlich auch sagen. Mir hat gerade am Anfang der Wissenschaftler zu oft dazwischengeredet und das Found-Footage unterbrochen. Das hat im ersten Drittel die Atmosphäre etwas kaputtgemacht. Es wäre auch cleverer gewesen, das Material der Raumstation-Kameras mit einem kleinen Schriftzug zu taggen, gerade weil es später auch darum geht, dass die Helmkameras fehlen.
      Dass zweite Drittel mit den ja doch sehr klassischen Monstern fand ich sehr gut, leider war nur irgendwann die Luft raus, und dann saßen der Doctor samt Anhang doch noch zu lange im Kühlschrank fest, ohne das etwas passierte. Und dieser Eindruck wird sich beim zweiten Schauen sicherlich noch verstärken, denn die ganze Story um den homosexuellen Soldatenklon, der heldenhaft den HomosexuellenSoldatenKlonhassenden-Soldaten rettet, die war natürlich absolut nutzlos.

      Und so ist es für mich zur Abwechslung mal nicht das Script, sondern die handwerklichen Fehler, die ich Gatiss anlasten muss. Dennoch, der Spruch "Das ist so scheiße, dass es schon wieder gut ist !" hat noch nie auf eine Gatiss-Episode besser gepasst, als auf diese Folge. Wieviel es doch ausmacht, wenn ein ernsthafter Autor, der nicht ernsthaft schreiben kann, sich vom ernsthaften Schreiben verabschiedet...
    • Meine fresse, ist das ein langweiliger, hirnloser Haufen von banaler Scheiße gewesen. Die schlechteste Capaldi Folge bis heute, sogar schlechter als Robin hood und fuck the forest... Wenn man sich denkt "ok, ists bald vorbei" und dann bemerkt, dass man gerade mal 15 Minuten gesehen hat... So ein rotz... Ich kann 2 positive Sachen nennen: der found footage Stil hat mich nicht so sehr genervt, wie ich befürchtet habe und die Effekte waren gut, vorallem als der Prof am Ende selbst zu Sand wurde. Davon ab das mieseste, was. Gatiss geschrieben hat und mal wieder ein sehr gutes Beispiel dafür, dass der Mann vor die Kamera und nicht dahinter gehört. Absoluter Dreck, den ich mir nur noch ein mal angucken werde, zum reviewen und dann wahrscheinlich nie wieder. Web Planet von New Who - netter Grundgedanke, interessantes Stilmittel, aber todlangweilig und zum fremdschämen umgesetzt... Diese Staffel scheint gar nix mehr zu retten... Kotz
    • Ich fand die Folge nicht schlecht, auch nicht gut, eher durchschnittlich.

      Eine der vielen Raumstation-mit-Monster-an-Bord-das-die-Besatzung-einen-nach-dem-anderen-killt-Stories. Sicher, immer etwas neues zu schaffen, ist auch nicht möglich. Die Serie macht das ja schon seit Jahrzehnten: Altes neu zu interpretieren - seien es nun alte Gegener, die wiederkommen, oder alte Erzählmuster, denen etwas neues hinzugefügt wird, damit sie wieder interessant werden.
      Hier wird als Ursache der Monster eine technische Entwicklung eingesetzt, die nebenbei auch noch gesellschaftskritische Züge trägt: die übertrieben Leistungsgesellschaft, hier nicht umsonst mit Japan verknüpft, die den Schlaf ausmerzen will, um die Produktionsfähigkeit des einzelnen zu steigern. Ich weiß nicht, ob der Ansatz nicht vielleicht interessanter gewesen wäre, wenn man sich mehr darauf konzentriert hätte, anstatt ihn als Nebenaspekt zu behandeln. Man hätte vielleicht die handlung auf die Erde verlegen sollen, wo man die gesellschaftlichen Auswirkungen besser hätte verdeutlichen können, anstatt auf einer abgelegenen Weltraumstation. Ich weiß nicht, ob ich das für verschenktes Potential halten soll, oder ob nicht.

      Neu ist hier vor allem der Einsatz von found footage - allerdings auch nur neu für die Serie, die das noch nie vorher gemacht hatte (und wegen mir auch bestimmt nicht noch mal machen muss.)
      Ich bin ganz allgemein kein großer Freund von found footage. Ganz oft wird damit nur Faulheit von Autoren / Regie oder Low budget kaschiert. Zumindest hier hatte ich diesen Eindruck nicht gehabt. Immerhin wurde hier found footage nicht lediglich um seiner selbst willen eingesetzt, einfach, weil es cool und trendy (und billig) ist (was bei ganz vielen Filmen dieses Genres mehr augenscheinlich der einzige Grund dafür ist), der Aspekt footage spielt ja auch in der Handlung eine wichtige Rolle. Ist nicht überragend, reicht aber für mich aus, um es nicht zu zerreißen.
      Und meistesn wird found footage ja gerne in Horrorfilmen eingesetzt (von denen Herr Gatiss ja großer Fan ist), um mit wenig Aufwand, billigen Kulissen und billigen Effekten ein Höchstmaß an Spannung zusammenschustern zu können. Billig sah die Folge hier allerdings nicht aus, weder die Kulissen, noch die Props oder Effekte. Sah alles sehr gut aus (fast zu schade für found footage.)

      Na, ja. Wie gesagt, ich fand die Folge durchschnittlich.


      @Solus: ja, stimmt. Eigentlich ein Witz. Noch nicht mal ein langestreckter, zumindest kam es mir so vor. Gefühlt schon fast eine (längere) Minisode. Hätte zumindest als Minisode genau so funktioniert.
      Liegt wahrscheinlich an den ganzen Zweiteilern zZt., dass sich das so rausgelöst und einzeln angefühlt hat.

      Ach, da fällt mir ein: was ich oben gesagt habe, stimmt ja gar nicht: Es gab ja schon mal found footage in DW: in einer Minisode zum 50-Jahres-Special.


      Solus schrieb:

      denn die ganze Story um den homosexuellen Soldatenklon, der heldenhaft den HomosexuellenSoldatenKlonhassenden-Soldaten rettet,
      Zur Abwechslung kann die Pawlowsche Anti-Gaygenda-Genda mal da stecken gelassen werden, wo sie hingehört - Der Soldatenklon war nämlich eine "she".
      Hinhören hilft manchmal, dann hört man nicht nur das, was man hören will. ;)
    • Das "she" hatte ich sogar einmal gehört, aber so ernst genommen, wie alles andere in der Folge.
      Nichtsdestotrotz, die Schauspielerin ist laut wiki eine transsexuelle Lesbe, steht aber in der Folge auf Männer. Also doch Gayagenda ! :P
    • Die Folge auf einer persönlichen Befriedigungsskala einzuordnen ist wahnsinnig schwer, weil sie an vielen Stellen einfach nur ungewöhnlich war und aus der normalen Who-Sehgewohnheit ausbricht!

      Fing schon damit an das ich die ersten 15 Minuten die gesamte Dauer über auf die Exposition wartete, bis ich realisierte-wir sind schon in der Mitte der Geschichte-kein Vorspann, nix-wir sind ohne Vorwarnung reingestoßen worden.

      Die Idee an sich und auch die Umsetzung erinnerte dann an eine Mischung aus Silent Hill und Stanley Kubrick.

      Der Schluss implizierte (besonders nachdem der Doctor mehrfach rief, dass dies alles keinen Sinn mache) das es sich nur um einen Alptraum handelte. Man darf spekulieren ob es ein Alptraum des Doctors war.

      Aus diesem Grund gibt es von mir auch ein "ohne Wertung", weil es meiner Meinung nach keine normale Folge war.

      Hervorzuheben:

      Mit Bethany Black gab es eine Premiere - die erste Transgender in einer Who-Episode und sie spielte ihren Part auf jeden Fall super!

      Ansonsten bleibt nur zu sagen: Capaldi ist auch in dieser Folge der Star und er trägt selbst diese Folge. Schleppten sich einige seiner Folgen der achten Staffel noch, weil er eben so Doctor-untypisch agierte, ist er jetzt der Doctor zu 99,9%.
      Laugh Hard, Run Fast, Be Kind!
    • Solus schrieb:

      Das "she" hatte ich sogar einmal gehört, aber so ernst genommen, wie alles andere in der Folge.
      Nichtsdestotrotz, die Schauspielerin ist laut wiki eine transsexuelle Lesbe, steht aber in der Folge auf Männer. Also doch Gayagenda ! :P
      Was nicht passt, wird passend gemacht. :/
      Ach, was soll's. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Wenn dich sinnlose Antigayganda glücklich macht, dann beglück Dich halt damit.

      Es ist irgendwie mehr als ironisch, wenn ich mir das recht überlege, dass ich anmerke, dass die Autoren der Serie immer wieder die gleichen alten Muster hervorholen, wenn das die Fans auch ständig machen. ;)


      Zurück zur Folge.


      Was mir heute Nacht im Detail entgangen ist: Wie hat der Doctor denn nun eigentlich die Situation gerettet? Das ging so schnell, dass ich es beim ersten mal gar nicht richtig bemerkt hatte. Ich war aber auch immer wieder am Wegdösen. Ist ja wirklich nicht die spannendste Folge gewesen, sie aber spätnachts, wenn man wegen Erkältung wachliegt, anzuschauen, hat der Konzentration nicht gerade geholfen. ;)

      Was mir auch entgangen ist: eine sinnvolle Erklärung, warum die Sandmänner mal von verschlossenen Türen aufgehalten werden konnten, ein anderes mal aber offenbar nicht.
      ich spreche von der Szene, in der sich der Soldat, der von der Gruppe getrennt wurde, in den (Aussichts?-)Raum flüchten konnte, nachdem er Das Leid gesungen hat (übrigens: herrlich alberne Szene mit der AI des Schiffes! :D ). Er bleibt vor dem Fenster stehen, begafft die Aussicht, dreht sich um, und da steht der Sandmann und verschluckt ihn!
      Wie ging das? Wie kam der rein? War die Tür nicht richtig zu? Oder hat der Sandmann ganz leise gesungen, so dass es nur die Tür gehört hat? ;)

      So, damit hier nicht nur gekotzt und gerotzt wird (Danke @André McFly für dieses wunderschöne Bild "Was für ein Rotz!" - bei dem, was ich derzeit so ausschleime, kann man für mein Empfinden seinen Unmut gar nicht plastischer ausdrücken! :D )
      ... mal ein paar positive Punkte für diese Folge. (eventuell wiederhole ich mich ein wenig dabei.) Was mir so gefallen hat:
      • Die Effekte sahen ziemlich gut aus. Die Sandmänner waren gut gemacht.
      • Die Kulissen sahen auch ziemlich ordentlich aus. Ist wahrscheinlich auch nicht gerade leicht, die zigste Raumstation zu designen, ohne dass sie einfach nur wie ein Abziehbild aller vorherigen Raumstationen wirkt. Ist hier mMn ganz gut gelungen.
      • Die Morpheus-Akloven mochte ich auch sehr vom Design. Bessonders hat mir dieses kleine Detail mit den Hologramm-Chorgirls gefallen.
      • Einige wirklich gute Dialoge und Textstellen. Besonders mochte ich:
      • "No. You don't get to name things! I'm the Doctor. I do the naming. (...) It's like the Silurians all over again!"
      • Die Schlafansprache des Doctor, angefangen mit der Stelle aus Macbeth.
      • Die Stelle, wenn der Doctor Clara sagt, dass er schläft, wenn sie nicht hinsieht. Dieser lange, anschließende, irritierte Blick von Capaldi in die Kamera, bis man merkt, dass da gerade Clara den Doctor ungläubig anstarrt - das fand ich zur Abwechslung mal großartig mit der 4th wall gespielt!
      • Die "May the gods..."-Grußformeln der Soldaten. Dämlich, aber mir hat das gerade deshalb gefallen.
      • Was mir auch gefallen hat, war (wie bereits gesagt), die gesellschaftskritische Komponente, die hinter der Grundidee liegt, dass die Menschheit im (wievielten?) Jahrhundert eine Methode entwickelt hat, den Schlaf auszumerzen, um so die Produktivität der einzelnen Menschen in einer Leistungsgesellschaft zu steigern, mit Japan stellvertretend als klassische Paradeform so einer Leistungsgesellschaft. Eine wirklich gute Grundidee, finde ich. Könnte aus einer Philip K. Dick Geschichte stammen.
        Allerdings finde ich es wirklich schade, dass die Idee so verheizt wurde, indem man die Handlung auf eine Saturn-Station gelegt hat (wo Schlafentzugs-Alkoven ja durchaus noch einen anderen Zweck hätte haben könnten als bloße industrielle Leistungssteigerung, nämlich u.U. den Zweck der Notwendigkeit, um ggf. mit einer kleineren Crew auskommen zu können). Ich hätte viel lieber diese japanisch-indische Gesellschaft gesehen, die hier nur angedeutet dargestellt wird.
        Ich hätte gerne gesehen, wie Morpheus im großen Rahmen wirkt anstatt nur im Kleinen mit nur wenig Menschen auf kleinem Raum.
      Übrigens, ein Detail muss ich dann doch noch negativ anmerken: das mit dem subjektiven Blick hat nicht immer geklappt. Oft sieht man den Doctor aus der Sicht von Clara - auf Augenhöhe. Während Clara ja einen ganzen Kopf kleiner ist! Dann schneidet das Bild auf einen anderen Kamerawinkel, und man sieht Jenna deutlich kleiner neben Capaldi stehen!
    • Kaptain Knotter schrieb:

      Ach, was soll's. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Wenn dich sinnlose Antigayganda glücklich macht, dann beglück Dich halt damit.
      Nur bin ich eigentlich gar kein Antigayagenda-Jünger. Ich schaue z.B. Steven Universe, eine Serie voller lesbischer Außerirdischer. Aber mit denen wird wenigstens eine schöne Geschichte erzählt. Das war ja hier nicht der Fall. Es ist im Gegenteil eher schade, dass man da extra eine Translesbe bucht und dann so eine merkwürdige, forcierte Geschichte zusammenspinnt, mit zwei Charakteren, die im Zeitraffer eine Klischee-Handlung abspulen, sonst keinerlei Wirkung auf die Story haben, und an die sich in ein paar Wochen noch weniger Zuschauer erinnern werden, als an den Piraten aus "Curse of the Black Spot", der von einer Szene zur Nächsten verschwunden ist. Und so war die ganze Nummer eben wirklich nur eine "Lass uns die Dame mal buchen, irgendwas mit Liebe, Ablehnung und am Ende Akzeptanz in die Handlung einbauen, und dann sind wir voll tolerant !"-Aktion. Und das finde ich unnötig.
    • Kicherkicher grunz hihi, was war das denn?

      Einerseits bin ich ja schon traurig dass man hierfür extra die herrlich einlullende Zweiteiler-Struktur der Staffel aufgebrochen hat, aber mehr als eine Episode von diesem Viech wäre auch zuviel des Beknackten gewesen.

      Ich bin da aber auch mehr auf der Solus-Seite. Das war so ein Schmarrn dass es schon wieder Spaß machte. Nach nem witzigen Auftakt mit nem feinen Doktor/Clara-Schlagabtausch wurde das ne Klotauchfahrt von schon fast Ewan McGregor'schen Ausmassen. Muß denen nicht allerspätestens beim Readthrough durch den Kopf gegangen sein dass man hier zielsicher auf einen Schiffbruch zusteuerte? Aber wahrscheinlich muß es das wohl, ansonsten hätten sie wohl nicht so tief in die Design- und Trickkiste gegriffen. Weil: Wenn schon ein Schiffbruch, dann aber bitte mit Stil und Sahne! Weil, hey, die Monster an sich sahen schon cool aus! Ebenso die zerlaufene Sandfresse, das ganze Technikgefrickel an den Spaceshipwänden... und so weiter.

      Ist so'n Fall von nem modernen "Underwater Menace", würde ich mal so aus der Hüfte behaupten. Man fragt sich was zum Geier alle Beteiligten geritten hat. :D

      Torian schrieb:

      Obscuriosity schrieb:

      Könnte mir mal jemand erklären, warum Herr Gatiss eigentlich noch für Doctor who schreibt?
      Weil er Moffat heimlich in den Arsch fickt! :D ;)
      Hmmm? Torian, ich nahm bisher immer von dir an dass du älter als 12 bist? :07: