Big Finish 057 - Arrangements for War

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    • Big Finish 057 - Arrangements for War

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        Schlecht (1) 25%

      Drehbuch: Paul Sutton
      Regie: Gary Russell


      Starring:
      Colin Baker - The Doctor
      Maggie Stables - Evelyn Smythe
      Philip Bretherton - Plenipotentiary Suskind
      Geoffrey Leesley - Paamount Minister Mortund
      Katarina Olsson - Princess Krisztina
      Lewis Rae - Corporal Reid
      Kraig Thornber - Commander Pokol
      Gabriel Woolf - Governor Rossiter


      Onboard the TARDIS, nerves are strained.


      After escaping the Forge and the murderous clutches of Nimrod, the Doctor and Evelyn have things to talk about. The Doctor's attitude towards death is a subject that these days is too close to Evelyn's heart, and eventually she demands to be set down somewhere where she can be free of him for a while.


      And so they come to Világ, where the Doctor's meddling lands him in the middle of a truly dangerous liaison and Evelyn meets a man who wants to change the course of her life forever.


      Love is everywhere. But then war is too.


      Is it time for Evelyn to leave the Doctor? Or is the choice about to be taken out of her hands?


      And who is to say what is the beginning and what is the end of love?
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      Was war das denn? Ich fang besser einmal mit dem Positiven an: Die Musik war hervorragend. Die Regie war nicht schlecht, die Schauspieler auch nicht, ich würde gerade Maggie Stables zugestehen, hier eine ihrer besten Arbeiten als Evelyn abgeliefert zu haben. Auch die Entwicklung von Evelyn und ihrer möglichen Beziehung mit Rossiter und ihre damit folgenden Selbsterkenntnis, war großartig umgesetzt, genauso muss das sein. Der Doctor war ebenfalls gut, bis kurz vor dem Ende und die Idee der Handlung war gut, daraus hätte man so viel mehr machen können und was haben sie daraus gemacht? Nichts.
      Die Folge hätte ein tolles politisches Ränkespiel sein können, war sie aber nicht. So wurden eigentlich alle Akteure kaum charakerisiert, am besten kam noch die Prinzessin davon, aber auch die war nur durch ihre Liebe zu ihrem Marcus charakterisiert. Warum sollte ich mich um die beiden kümmern? Ich weiß nichts über sie, nicht einmal wie ihre Beziehung denn nun aussieht. Ich weiß auch nichts über den Typen, den sie heiraten sollte. Ich weiß auch nichts über die politischen Akteure hier, deren Motivationen doch sehr verschwommen und verborgen bleiben. Gerade als am Ende der eine Soldat noch einmal in den Raum gerannt kommt, wild um sich schießt und dabei Krisztina trifft. Warum? Woher kommt sein verblendeter Hass auf den Doctor? Nur daraus, dass dieser ihn einmal überrumpelt hat? Im Ernst? Das ist peinlich.
      Man hätte hieraus etwas großartiges machen können, indem man die Invasion weggelassen hätte und wenn man so eine Partei gebraucht hätte, hätte man auf die bereits vorhandenen Terroristen zurückgreifen können. Außerdem hätte man mehr Zeit gebraucht, etwa 20 bis 30 Minuten mehr hätten gereicht.
      Aber um diese Story ging es ja gar nicht, nicht wahr? Es ging Paul Sutton nur darum, Evelyn von Punkt A zu Punkt B zu bekommen, damit sie sich endlich mit ihrer Herzkrankheit auseinandersetzt und mit dem Doctor und wie er mit Verlust umgeht. Das war alles und das hätte man in kürzerer Zeit als Handlungsschwerpunkt besser hinbekommen, am besten eher in einem Format wie The Maltese Penguin und nicht als kompletter Vierteiler. Damit hätte Sutton wesentlich mehr erreicht als mit dem, was wir so bekommen haben. Und wir wäre wohl auch um das wirklich widerliche Ende herumgekommen, bei dem sich der sechste Doctor auf einmal wie der zehnte aufführt und mir komplett unsympathisch geworden ist. Von dem brauche ich jetzt erst einmal eine Auszeit. Zum Glück stehen jetzt erst einmal die Doctoren fünf und sieben für die Hörspiele und der vierte Doctor fürs TV bei mir auf der Speisekarte.


      FAZIT: Ich fühle mich verarscht. Das Hörspiel hätte so gut werden können, wenn ein anderer Autor als Paul Sutton dafür verantwortlich gewesen wäre. Mich interessiert außer Rossiter keiner der Gastcharaktere und die Handlung so wie sie da steht auch nicht. Der Doctor wird am Ende kaputt gemacht und am Ende wurde zwar das gewünschte Ergebniss in Bezug auf Evelyn erreicht, aber zu einem viel zu hohen Preis. 3/10 Punkte für Evelyn, die Musik, die Schauspieler und die Idee an sich.
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    • "Arrangements for War" zählt zu eins meiner liebsten BigFinish Hörspiele, obwohl ich die Kritik verstehe.
      Maggie Stables, einer meiner Lieblings-Audio-Begleiter ( ;) ) liefert hier wirklich ihre beste Performance in "Doctor Who" ab. Es ist eine Liebesgeschichte und dreht sich auch größtenteils um Liebe, Gefühle und Intrigen, dabei ist die Handlung eben nicht so tiefgründig oder spannend wie man sich vielleicht erhofft hat. Zu dem Zeitpunkt als ich es gehört habe, war ich begeistert von der ruhigen Stimmung.
    • Puh! Was für ein Klischee-Fest. Ganz anstrengend für Leute die nicht auf Rosamunde Pilcher und Soapopera Soundtracks stehen. Dabei ist die Geschichte, mal abgesehen von der Tatsache, dass die Auswahl des Landeplatzes und die Zeit für das was der Doctor und Evelyn vorhaben, selbst für Doctor Who Verhältnisse absolut schlecht gewählt sind und die beiden sich noch mehr in Dinge einmischen die sie nichts angehen, obwohl sie gerade das dieses Mal vermeiden wollten, gar nicht so übel. Nur die Umsetzung ist leider dermaßen schleimig, dass ich mich mehrmals ganz unangenehm an die Liebesszenen in Star Wars Episode 2 erinnert fühlte. Liebesdrama auf ganz unterstem Niveau. Die Musik fand ich so furchtbar, dass ich an manchen mit Schmachtmusik unterlegten Monologen, einfach mal abschalten musste.
      Wirklich schade um das ganze, vor allem weil die Charakterentwicklung von Evelyn ja gerade auf so ein Hörspiel hingearbeitet hat.
      Ich fand das ganze einfach fast unerträglich mit anzuhören, weshalb ich leider wirklich nur ein "Schlecht" als Wertung vergeben kann.

      ‎"You can´t be a successful crook with a dishonest face. Can you?"