9x13 - Besuch bei River Song (The Husbands of River Song)

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    • Sonically Screwed schrieb:

      SupremeDalek schrieb:

      Schöne Folge und ein toller letzter(?) Auftritt von River Song.
      Ich glaube das nicht.
      Ich glaube schon. In ihrer Zeitlinie trifft sie als nächstes auf 10 und "stirbt" in der Library. Und wenn eine jüngere Version von River auf 12 getroffen wäre, dann hätte sie ihn ja jetzt sofort erkannt. Somit dürfte sie dem Doctor (zumindest 12) nicht mehr über den Weg laufen
    • War ja mal wieder Mumpitz ersten Ranges und je länger ich drüber nachdenke, desto schlimmer find ich den Quark. Tonal eine absolute Vollkatastrophe, wie dieses Ding hier zwischen hartem Hirnriss Slapstick und Kitschschmalz sich durch seine Setpieces mäandert. Auf dem Schiff gab es zwar einige gute Momente, die aber durch den gesamten Rest so arg aus dem Rahmen fallen, dass sie kaum Relevanz haben und mal wieder zeigen, wie grenzbegabt dieses Jahr geschrieben wurde.
      Und war das Spiel zwischen Capaldi und Kingston noch ganz nett, waren die Nebendarsteller eine absolute Frechheit. Über King Hydroflax will ich eigentlich gar nicht so viel schreiben, da bekomm ich vom Namen schon schlechte Laune. Die haarlose Rumkugel und Rivers dritter "Ehemann" schlagen aber dem Fass echt den Boden aus. Wenn Matt Lucas mit seinem Eierschädel grenzdusselig in die Kamera linst, spült es wirklich sämtliche Würde über Bord, die diese Folge noch hatte.
    • André McFly schrieb:

      Da hat Moffat sein zweites Narnia geschrieben. Vergessenswerter Müll wo nur die letzten Minuten gut sind ...

      Meine Rede. Die letzten Minuten sind wirklich hervorragend. Vorrausgesetzt man mag River Song. Das letzte Treffen zwischen River Song und Doctor war aber wichtig, denn Mrs. Kingston wird auch nicht jünger (Doctor überreicht den Silence in the Library-Screwdriver). Ein fader Beigeschmack bleibt trotzdem... Macht Moffat bald doch Schluss?!

      Zu den Christmas Specials habe ich sowieso eine harte Meinung - Sie sollten komplett abgeschafft werden!
      1. 4thdoc 2. 3rddoc 3. 12thdoc 4. 2nddoc 5. 1stdoc 6. 11thdoc 7. 6thdoc 8. 9thdoc 9. 8thdoc 10. 7thdoc 11. 5thdoc 12. 10thdoc ... Doctröse!
    • Der Großmoff soll jetzt nochmal all seine Reserven zusammenkratzen und uns eine gute zehnte Staffel hinstellen, für die er ja ein ganzes Jahr planen kann und dann kann man die Serie erst mal einstampfen. Zehn Staffeln. Ist doch 'ne ordentliche Hausnummer und 'ne schöne, gerade Zahl. Optional könnte man auch mit einer ganz neuen Crew weitermachen, die wieder neue Ideen einbringt, aber es scheint sich ja kein Showrunner zu finden.
      "The world would be a poorer place without Doctor Who." - Steven Spielberg
    • Baldrick schrieb:

      War ja mal wieder Mumpitz ersten Ranges und je länger ich drüber nachdenke, desto schlimmer find ich den Quark. Tonal eine absolute Vollkatastrophe, wie dieses Ding hier zwischen hartem Hirnriss Slapstick und Kitschschmalz sich durch seine Setpieces mäandert. Auf dem Schiff gab es zwar einige gute Momente, die aber durch den gesamten Rest so arg aus dem Rahmen fallen, dass sie kaum Relevanz haben und mal wieder zeigen, wie grenzbegabt dieses Jahr geschrieben wurde.
      Und war das Spiel zwischen Capaldi und Kingston noch ganz nett, waren die Nebendarsteller eine absolute Frechheit. Über King Hydroflax will ich eigentlich gar nicht so viel schreiben, da bekomm ich vom Namen schon schlechte Laune. Die haarlose Rumkugel und Rivers dritter "Ehemann" schlagen aber dem Fass echt den Boden aus. Wenn Matt Lucas mit seinem Eierschädel grenzdusselig in die Kamera linst, spült es wirklich sämtliche Würde über Bord, die diese Folge noch hatte.


      MADE MY DAY

      Ich hätte es bei mir vor einem Jahr kaum für möglich gehalten.....aber hoffentlich ist (nach heutigem Stand) dann die 10 Staffel auch die Letzte, der Zenit vom Großmoff + Crew ist überschritten.
      ENTWEDER man fängt dann wieder komplett frisch an (wie bei Staffel 5) oder man beerdigt die Serie vorerst wieder.
    • Der Doctor lügt, River Song lügt,
      jede ihrer Aussagen kann deshalb die Fans in zwei Lager spalten, je nachdem, wer etwas glaubt oder nicht glaubt. Hinzu kommt, dass vor allem River Song einen blumig verklausulierten Sprachcode verwendet, den sie sich möglicherweise antrainiert hat, um nicht versehentlich Spoiler weiterzugeben. Sie formuliert die Dinge so, dass nur jemand, der bereits weiß, worum es geht, erkennen kann, wovon sie redet. Mit "Picnic at Asgard" ist z.B. nach übereinstimmender Interpretation der Fans das Picknick am Lake Silencio mit anschließender Wikingerbestattung des Doctors gemeint.

      Analog dazu kann man jetzt ebenso leicht übersetzen: wenn River Song zum Doctor sagt "You know who you remind me of? My second wife." und dann später herauskommt, dass sie den Doctor als "Damsel" also als "junges Mädchen" bezeichnet, dann hatte sie mit "second wife" ebenfalls schon den Doctor gemeint. Der Doctor erinnert River Song folglich passenderweise an den Doctor.

      "My past is his future. We're travelling in opposite directions.
      Every time we meet, I know him more, he knows me less.
      I live for the days when I see him.
      But I know that every time I do, he'll be one step further away."

      "God knows where he is right now, but I promise you, he's doing
      whatever the hell he wants and not giving a damn about me!
      When you love the Doctor, it's like loving the stars themselves.
      You don't expect a sunset to admire you back.
      And if I happen to find myself in danger, let me tell you,
      the Doctor is not stupid enough, or sentimental enough,
      and he is certainly not in love enough to find himself standing in it with me!"

      Beim Dinner offenbart River Song, dass der Doctor, der ihr das Tagebuch gegeben hat, "not somebody special" gewesen sei, sondern lediglich "useful every now and then". Später beim Showdown behauptet sie, dass ihr Gefühlsausbruch, der andeutete, dass sie doch wesentlich mehr für den Doctor empfindet, nur dazu gedacht war, bis zum Einschlag der Meteoriten Zeit zu gewinnen. Alle Zuschauer werden dagegen glauben, sie zu durchschauen, dass in dem Moment ihre wahren Gefühle durchgebrochen sind. Die Worte von River Song an Rory bestätigen, dass die Zuschauer in diesem Fall nicht von Moffat verschaukelt wurden. Es entspricht der Kontinuität, dass River Song sich zunehmend vom Doctor alleingelassen fühlt. Die begrenzte Seitenzahl ihres Tagebuches wäre gar nicht nötig, damit sie merkt, dass ihre Begnungen mit dem Doctor einem Ende zugehen. Sie weiß es spätestens seit dem First-Time-Last-Time-Kuss in "Day of the Moon".

      Auf der Seite von River Song gibt es also eine starke emotionale Bindung an den Doctor. Man kann ihre Obsession im weitesten Sinne als Liebe einstufen. Ihr Konzept von "marriage" entspricht jedoch kaum den Definitionen einer Liebesheirat. Ihre Ehen sind rein zweckgebunden. Ramone wird ausgenutzt und dann fallengelassen. River Song zeigt keinerlei Anteilnahme, als er vom Roboter geköpft wird. Bei Hydroflax war sie sowieso nur am Diamanten interessiert. Und bei der Hochzeitszeremonie mit dem Doctor befand sich der innerhalb des Tesselecta. Es ist vergleichsweise so, als ob er während der Heirat die ganze Zeit in einem Auto saß und sie hat die Ehe symbolisch vollzogen, indem sie die Kühlerhaube küsste. River Song hatte den Doctor dabei durch die zusammengebrochene Zeit unter Zugzwang gesetzt und er hat sie nur geheiratet, um sie unauffällig auf den Trick mit dem Tesselecta hinweisen zu können und dadurch das Universum vor ihrer Starrköpfigkeit zu retten.

      Wie steht es mit den Gefühlen des Doctors? Sicherlich hat der Doctor Gefühle für seine Companions und ganz besonders für River Song. Man sollte jedoch nicht erwarten, dass das in irgendeiner Form mit unseren menschlichen Definitionen von Liebe kompatibel sein könnte. Es ist ein Grundelement der Serie, dass der Doctor ein Time Lord ist und deshalb nach ungeheuer fremdartigen, abgehobenen Maßstäben handelt, die sich unserer Vorstellungskraft immer wieder entziehen.

      River Song macht zwar immer wieder sexuelle Anspielungen, aber wenn es wirklich ein körperliches Verhälnis zwischen ihr und dem Doctor gegeben hätte, dann hätte daraus ja wohl irgendwann ein Kind entstehen müssen. Und genau das ist nicht geschehen. Von Missy haben wir in "Magician's Apprentice" erfahren, dass Time Lords keine Tiere sind und deshalb weit über dem "Reproduktionswahn" unserer Nahrungskette stehen und dass Freundschaft bei ihnen deshalb unendlich komplexer ist und gegenseitige Versuche, sich zu töten, beinhaltet. In diesem Sinne ist der stärkste Liebesbeweis des Doctors für River Song wohl, dass er sie einen Großteil ihrer 200 Jahre hat unschuldig in Stormcage einsitzen lassen, nur damit der unbekannte Gegner, der ihn tot sehen wollte, glauben sollte, Erfolg gehabt zu haben.

      Das Interesse des Doctors an River Song war zeitlich begrenzt, was bei einer echten Liebe wohl kaum vorgekommen wäre. Als der Doctor mit Amy und Rory unterwegs war, hatte er tagsüber mit denen Abenteuer erlebt und ist dann nachts zusätzlich mit River Song losgezogen. Spätestens ab "The Snowmen" wird es das kaum noch gegeben haben oder glaubt irgend jemand, dass der Doctor tagsüber auf der Wolke den Eremiten gemacht hat, während er nachts das volle Leben mit River Song fortführte? Der Doctor mag keine Endings und wird deshalb irgendwann weitere Kontakte zu River Song vermieden haben.

      Radioactive Man

      Edit: gerade entdeckt, es gibt für die "Husbands of River Song" am 28. Januar ein Kino-Event -> cinemaxx.de/doctorwho

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Radioactiveman ()

    • Keine echte Liebe, weil zeitlich begrenzt? Sieh an ein Romantiker. Jede Liebe, auch die echte, ist zeitlich begrenzt - daraus entsteht das halbe Unglück der Menschheit - einer liebt immer länger (Sand).
      Aber selbst mit ihrer verlängerten Lebensspanne (die ihm anscheinend nicht bewusst war), hat er immer gewusst, dass sie nie solange lebt wie ein Timelord und er hat sie zudem bereits sterben sehen - kein Wunder, das er sich schützt. Menschen sind unglaublich kurzlebig aus Sicht eines Timelords.
      Aber ob er sie nun liebt oder nicht - ob es dieses Gefühl, ein ähnliches oder ein Äquivalent unter Timelords gibt .... sie macht ihm jedenfalls Spass und bringt ihm Abenteuer und Aufregung mit - da soll einer sagen, das ihm das nicht gefällt ;)
    • Etwas verspätet habe ich heute auch noch das Special nachgeholt und ganz ehrlich - ich war positiv überrascht. Nach Trailern und Ankündigungen dachte ich, das würde die übelste Folge überhaupt werden, aber ich war eigentlich ganz gut unterhalten (vor allem von Capaldi, dieser Mann reißt es einfach immer wieder :D).
      Wie ich lese wird diese Folge von den meisten ziemlich verflucht, aber ganz ehrlich, von einem Weihnachtsspecial und auch generell Doctor Who erwarte ich nicht immer eine perfekt ausgetüftelte Storyline ohne Lücken oder kompletten Schwachsinn. Klar, die Slapstick-Einlagen mit dem seltsamen Gehilfen (dessen Namen ich schon wieder vergessen habe) waren eher zum Schämen als zum Lachen, aber gerade die Capaldi/Kingston Einlagen haben mir sehr gut gefallen.

      Torian schrieb:

      Die letzten Minuten sind wirklich hervorragend. Vorrausgesetzt man mag River Song.
      Wie erwähnt, ich fand das Ende sogar gut obwohl River Song mein absoluter Hasscharacter war, bisher. Ich finde, das war ein würdiger Abgang und wenn man mal darüber hinweg sieht, dass Moffat SCHON WIEDER irgendeine Zeitspanne übertrieben ziehen muss (dieses Mal wenigstens keine 4 Millarden, aber die 24 Jahre hätt's für mich jetzt auch nicht gebraucht) war das wirklich ein emotionaler Abschied, der mich ein wenig an die alten Folgen aus der RTD Ära erinnert, die ich irgendwie auch immer noch lieber mag.

      Mein Fazit: eine Folge mit Schwächen, die offensichtlich sind, trotzdem ein "Super" von mir. Einfach, weil ich 55 Minuten gut unterhalten war und mehr erwarte ich manchmal auch gar nicht.
    • Also ich finde die Folge recht gelungen. Allerdings muss ich auch sagen, dass nach dem vergangenen Finale der Sprung nach oben nicht all zu schwer ist...

      Jedoch auch so für sich stehend fand ich sie echt erfrischend weil River als Charakter noch etwas lose im Raum schwebte und sie nun wirklich als Charakter abgeschlossen ist. Zumindest hoffe ich das.

      Auch der Humor der Folge hat in meinen Augen besser funktioniert, als in den vorherigen "Comedy Folgen" mit Capaldi. Das jedoch kann auch wieder daran liegen, dass man sich ja in der vorherigen Staffel (leider) weitestgehend vom gefühlskalten Doctor verabschiedet hat und deshalb die Comedy hier nicht so einschneidend wirkte.
      ___________________________________________

      „In the land of Ny'alotha there is only sleep.“
    • Mit Durchschnitt abgestimmt ...
      ganz witzig zu weihnachten ... wenn auch bissel dumm das die sonst so clevere River gefühlt eine Ewigkeit auf dem Schlauch steht eh sie den Dr. erkennt ^^
      fand ganz witzig das sie ihm wohl ab und zu die tardis gestohlen hat ohne das er es gemerkt hat (also tausend mal besser als hr eine eigene zu geben ;))
      und endlich mal wieder ein langer Handlungsbogen zu Ende erzählt!
      Obwohl man sich vieleicht ein etwas besseres Ende für die River Story hätte ausdenken können...
      wenn man jetzt nur river folgen guckt wird das immer das ende sein (vieleicht gibts da irgendwann eine dvd box oder so damit)
    • Ich finde den Abschluss, den River in der Folge bekommen hat, durchaus gelungen. Allein schon der Umstand, dass ihre Geschichte (für uns Zuschauer) weder mit dem Doctor beginnt noch endet, mit dem sie immer am stärksten in Verbindung gebracht werden wir, hat etwas... man könnte fast schon sagen: symmetrisches. ;)

      Besonders gut gefallen hat mir, dass River und der 12. Doctor am Ende wirklichz wie ein lange verheiratetes, glückliches Ehepaar wirkten. Altersmäßig passten die dann doch besser zusammen!

      Übrigens... etwas, das ich nicht herausfinden konnte, ein ganz kleines Detail: als River und der Doctor sich gegenseitig vorwerfen, mit wem sie alles schon verheiratet waren (einer meiner Lieblings-Dialogstellen!), hält ihr der Doctor vor, dass sie mit Stephen Fry verheiratet war! Herrlich! :D
      Aber weiß jemand, ob es dafür einen Insider-Background oder so etwas in der Art gibt?
      In einem Artikel wird vermutet, dass es sich bei Stephen Fry und Cleopatra um "the same" handeln soll, aber das halte ich, auch wenn es witzig wäre, für Stuss: da hat einfach jemand den Dialog falsch verstanden. (Obwohl ich Stephen Fry gerne als Cleopatra sehen würde. Diese göttliche Nase! :D )
      Anderswo habe ich gelesen, dass das eine Anspielung darauf sein sollte, dass Stephen Fry mal ein Drehbuch schreiben wollte, aber nie fertig wurde. Keine besonders intelligente Anspielung, wenn es darauf hinausluafen sollte...
      Oder doch einfach nur weil es lustig klingt?
    • @Kaptain Knotter,
      "the same" bezieht sich nicht auf Stephen Fry, sondern auf Cleopatra. Der Doctor und River Song rechnen sich abwechselnd vor, mit wem sie so alles verheiratet waren. River Song nennt Cleopatra und der Doctor kontert "same thing". Sowohl River Song als auch der Doctor waren demnach mit Cleopatra verheiratet. Eventuell.

      Vielleicht ist stattdessen gemeint, dass River Song in "The Pandorica Opens" die Rolle von Cleopatra gespielt hat. River Song hält dem Doctor also vor, dass er ja nicht nur mit ihr, sondern außerdem noch mit Cleopatra verheiratet war. Und der Doctor weist sie mit "same thing" dezent darauf hin, dass sie selbst diese Cleopatra war.

      Radioactive Man


      Ehen von River Song:
      Doctor
      Hydroflax/Diamant
      Ramone
      Stephen Fry
      Cleopatra

      Ehen des Doctors:
      Tardis (The Doctor's Wife)
      River Song
      Elizabeth I
      Marilyn Monroe
      Cleopatra
    • Ich hab mir gestern mit einer Freundin zusammen die Folge im Cinedom angeschaut. Sie hatte die 9. Staffel bislang noch nicht gesehen. (Ein Teilzeit-fan, könnte man vielleicht sagen, dafür aber ein Teilzeit-Fan mit viel Enthusiasmus :) )
      Ich war mir da zwar eigentlich schon vorher ziemlich sicher, dass das so sein wird, aber es hat mich trotzdem gefreut, dass die Folge auch hervorragend funktioniert, wenn man die 9. Staffel nicht gesehen hat. Anders als z.B. beim letzten Weihnachts-Special, wo man den ganzen Clara-träumt-von-Danny-Teil nur versteht, wenn man ihn im Anschluss an die 8. Staffel sieht, funktioniert dieses Special tatsächlich losgelöst von der regulären Staffel-Handlung, was für mich schon einen nicht ganz unbeträchtlichen Teil eines "echten" Specials ausmacht.

      Den einzigen Hinweis auf die Ereignisse der 9. Staffel ist wohl die Aussage des Doctors, er hätte schon lange nicht mehr gelacht. Und das ist so nebenbei, dass es alles bedeuten kann, und nicht weiter auffällt, oder gar stört. Tatsächlich finde ich es ganz gut, dass da eine kleine Andeutung zu bemerken ist, zumindest für die regulären Zuschauer und Fans, denen die Continuity wichtig ist, ist das notwendig. Aber wenn es einen zu hohen Stellenwert einnimmt, wie das schon oft der Fall war, habe ich immer das Gefühl, dass man da eigentlich nur die Handlung der Staffel weiter treiben werden wollte (wofür man u.U. besser die jeweilige Staffel um eine Folge hätte erweitern können ;) ), anstatt eine Folge zu produzieren, die in irgendeiner Weise wirklich zu sehr aus der normalen Handlung heraus ragt.

      Ich möchte jetzt natürlich nicht behaupten, dass das mein einziges oder wichtigstes Kriterium für eine gute Special Episode ist, aber es ist mir hier positiv genug aufgefallen, dass ich mal drauf eingehen wollte.
    • Ich war mit meiner Tochter im Cinemax in Magdeburg. War nicht voll, aber ganz gut besucht. Kostümierung oder so war eher zurückhaltend (Tom-Baker-Schal oder mal ein T-Shirt, 1 Fez) Schön war, dass auch noch zwei Specials zusätzlich gezeigt wurden.

      Meine "super"-Bewertung für die Folge hat sich bestätigt :thumbsup: . Hoffentlich bleibt es dabei, dass die Kinos immer mal ein Special bringen.
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)
    • River Song ist ein Biest,
      sie sagt, der Doctor habe sie bereits mehrfach zu den Singenden Türmen von Darillium bringen wollen, es sei dann aber nie dazu gekommen, weil er es immer im letzten Moment abgebrochen habe. Durch ein winziges Detail verrät sich River Song. Sie erkennt den Planeten Darillium. Das beweist, dass sie bereits dort war. Der Doctor hat sie also vermutlich bereits einige Male dorthin gebracht und River Song hat seine besonders fürsorgliche Stimmung immer wieder ausgenutzt, um sich verwöhnen zu lassen. Anschließend hat sie seine Erinnerung daran gelöscht, um Wiederholungen ihrer "letzten" Begegnung mit dem Doctor zu ermöglichen.

      Der Doctor hatte bereits einige Male seinen engültigen finalen Tod vor Augen. In "Let's Kill Hitler" sagte ihm die Tardis, dass er nur noch 32 Minuten zu leben habe und die Regeneration "disabled" sei. Auf Trenzalore hatte er keine Regenerationen mehr zur Verfügung und stand davor, an Altersschwäche zu sterben. In "Magician's Apprentice" hatte der Doctor sich ebenfalls auf seinen Tod vorbereitet.

      Nehmen wir an, der Doctor würde sterben, ohne River Song vorher zu den Singenden Türmen von Darillium gebracht zu haben. Die Zeitlinie würde sich verändern. River Song würde ohne den speziellen Sonic Screwdriver zur Library kommen. Sie würde dort folglich sterben, ohne dass der Doctor ihren Data Ghost in den den Computer hochladen könnte. River Song könnte daraufhin ihren Beitrag zur Handlung von "Name of the Doctor" nicht mehr leisten. Es würde ein Paradoxon entstehen, das das Universum auseinanderreißen könnte.

      Der Doctor würde das niemals riskieren. In all den genannten Situationen hätte er deshalb sichergestellt, dass er River Song zu den Singenden Türmen bringt und ihr dort den Sonic Screwdriver übergibt. Sein Tod stand für ihn fest, er hatte keine Möglichkeit mehr, es aufzuschieben. Unter diesen Umständen ist es ausgeschlossen, dass der Doctor kurz vor Erreichen von Darillium es sich anders überlegt hätte und umgekehrt wäre.

      In "Let's Kill Hitler" trägt der Doctor dann übrigens genau den selben Anzug wie in "Last Night". Moffat hat das also alles berücksichtigt und dadurch, dass River Song diesmal Darillium bereits kennt, lässt er auch die Option offen, dass es diese früheren Besuche der Singenden Türme gegeben hat. Ebenso lässt Moffat die Option offen, dass River Song selbstverständlich wieder einmal lügt und von vornherein wusste, dass der Doctor der Doctor ist. Dass sie mit ihm ausgerechnet bei Darillium landet, war etwas zu zufällig, nachdem alles andere so sorgfältig von ihr geplant worden war.

      Wer übrigens glaubt, dass der Doctor jetzt die Nacht von 24 Jahren mit River Song auf Darillium verbringt, hat die Spielregeln noch nicht verstanden. Der Doctor wird die erste Gelegenheit nutzen, um unauffällig zu verschwinden.

      Eine sehr unterhaltsame Episode. Habe es gerade noch einmal beim Kino-Event gesehen. Der große Saal war nur noch halb voll, was daran lieben mag, dass mitten in der Woche die Fans aus dem Großraum, die am nächsten Morgen raus zur Arbeit müssen, nicht die Mühen der Anfahrt auf sich nehmen. Das Cinemaxx wird hoffentlich keine voreiligen Schlüsse ziehen und in Zukunft trotzdem weitere Kino-Events anbieten. Die Stimmung war jedenfalls wieder sehr gut.

      Radioactive Man
    • Radioactiveman schrieb:

      sie sagt, der Doctor habe sie bereits mehrfach zu den Singenden Türmen von Darillium bringen wollen, es sei dann aber nie dazu gekommen, weil er es immer im letzten Moment abgebrochen habe. Durch ein winziges Detail verrät sich River Song. Sie erkennt den Planeten Darillium. Das beweist, dass sie bereits dort war. Der Doctor hat sie also vermutlich bereits einige Male dorthin gebracht und River Song hat seine besonders fürsorgliche Stimmung immer wieder ausgenutzt, um sich verwöhnen zu lassen. Anschließend hat sie seine Erinnerung daran gelöscht, um Wiederholungen ihrer "letzten" Begegnung mit dem Doctor zu ermöglichen.
      Mit dieser Idee hast du dich selbst übertroffen, dass ist die mit Abstand die am meisten an den Haaren herbeigezogene Theorie, die du jemals aus dem Ärmel geschüttelt hast. Was sollte River Song davon abhalten, jemals selbst nach Darillium zu gehen? Nichts!
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