Big Finish 059 - The Roof of the World

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Big Finish 059 - The Roof of the World

      Wie fandet ihr The Roof of the World? 2
      1.  
        Super (1) 50%
      2.  
        Gut (0) 0%
      3.  
        Durchschnittlich (1) 50%
      4.  
        Ausreichend (0) 0%
      5.  
        Schlecht (0) 0%

      Drehbuch: Adrian Rigelsford
      Regie: Gary Russell


      Starring:
      Peter Davison - The Doctor
      Nicola Bryant - Peri
      Caroline Morris - Erimem
      Alan Cox - John Matthews
      Edward de Souza - Lord Mortimer Davey
      William Franklyn - Pharaoh Amenhotep II
      Sylvester Morand - General Alexander Bruce
      Adrian Rigelsford - Pyran

      Tibet, 1917.

      It's a time of great exploration, with intrepid teams of adventures heading blindly into uncharted territory, determind to beat inexplicable oods and overcome any challange they encounter...

      But some things are not necessarily that easy to defeat...

      An ancient eveil, perhaps older than time itself, is stirring deep within the heart of the Himalayas... It has always known it will return and finish off what it started so many centuries before...

      But the time has to be right...

      As the TARDIS materialises, with the Doctor determined to take full advantage of an invite to a cricket match, the catalyst that the dark forces need unwittingly arrives...
      -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Ich bin mit keinen Erwartungen an dieses Hörspiel herangegangen. Irgendwo im Hinterkopf hatte ich, dass ich bereits einmal etwas darüber gelesen hatte, aber ich wusste nicht mehr in welchem Zusammenhang. Es wurde mir erst gegen Ende des Hörspiels klar, als klar wurde, wer der Gegenspieler denn nun ist. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher ob ich die Auflösung auch richtig verstanden habe, es waren die Großen Alten, nicht wahr? Der Doctor spricht ihnen ja an einer Stelle im Climax mehr oder weniger ab, die Großen Alten zu sein und sich nur als diese auszugeben. Allerdings spricht sehr viel in der Geschichte dafür, dass es die Großen Alten sind. Zum einen die alte Schriftrollen, deren Innschrift sie wieder auferwecken kann, sie sind im gesamt Gedächtnis der Menschheit einprogrammiert, "Gräber" unter der Erde, es handelt sich um sehr alte Wesen, die älter zu sein scheinen als die Menschheit selbst, ihre Manipulation und Übernahme von Menschen als Werkzeuge, der tote Priester usw. Daher wäre ich recht enttäuscht wenn es nun doch andere Aliens gewesen wären. Es würde dem Hörspiel viele Punkte kosten.
      An sich fand ich dieses Hörspiel nämlich wirklich sehr gut. Die Erzählung, der Handlungsaufbau und wie Spannung erzeugt und gehalten wurde, waren mehr als grundsolide, da gibt es wenig zu meckern. Es ist natürlich bei weitem nicht Shearman, aber doch eigentlich sehr gut gelungen. Allerdings glänzt Mr. Rigelsford eher in den Charaktermomenten zwischen dem Doctor, Peri und Erimem, die er wirklich draufzuhaben scheint. Sehr schön. Am besten hat mir aber gefallen, dass das Hörspiel in Erimems Psyche eingedrungen ist und daher ist Teil 2 auch mein liebster Teil dieses Vierteilers. Hinzukommen die guten schauspielerischen Leistungen, das grundsolide Sound Editing und der genau richtige Einsatz von Musik.
      Eigentlich sollte man nun meinen, dieses Hörspiel wäre ein 10, aber dass ist sie dann doch nicht. Die Gastcharaktere, also Matthews und der General sind absolut nichtssagend. Sie sollen eindeutig, besonders am Anfang, eine Art Comedic Double Act abliefern, der aber an schierer Blödheit des Humors scheitert. Glaubt General Bruce ernsthaft, dass Sherlock Holmes und John Watson real sind? Gut okay, es gibt darüber verschiedene Aussagen innerhalb Doctor Who selbst, aber ich fand es trotzdem unglaubwürdig. Auch ansonsten war der Humor im ersten Teil oft relativ unangebracht, wie an der Stelle, an der der Doctor auf dem Dach des Zuges schläft. Was zum Teufel sollte das? Das half weder seiner Charakterisierung, noch erklärte es irgendetwas für den Rest des Hörspiels. Es diente einzig und alleine dazu, eine goofy Szene mit dem Doctor zu haben, nichts weiter und das finde ich traurig. Dafür gab es ein sehr schönes Gespräch zwischen unseren drei Hauptcharakteren an dieser Stelle. Und auch wenn ich vorher geschrieben habe, dass der Autor die Charaktere der drei super eingefangen hat, so muss ich leider konstantieren, dass es doch einige Szenen gibt, in denen Peri dann doch etwas zu clever für sie wirkt. Dies sind aber nur Kleinigkeiten im Vergleich zu der Location: Der Himalaya, genauer gesagt der Mount Everest. An sich eine gute Location, auch super für die Story, die erzählt wurde, aber hier wird mir versucht zu verkaufen, dass ein ägyptischer Pharao seine überirdischen Gegner irgendwie in einer Höhle im höchsten Berg der Welt gefangen gesetzt hat, obwohl der Berg und das Gebierge, in dem dieser liegt, ziemlicht weit außerhalb Ägyptens liegt. Das ägyptische Reich reichte niemals so weit. Das ist für mich ein gigantisches Plothole, über das ich einfach nicht hinwegschauen kann.

      FAZIT: An sich ein sehr gutes Hörspiel, mit einigen Schwächen, aber umso mehr Stärken. Ich würde 9/10 Punkte geben, nach Spare Parts das beste Davison Audio bisher.
      4thdoc 11thdoc 1stdoc 2nddoc 8thdoc 9thdoc 6thdoc 2_1Doc 7thdoc 3rddoc 5thdoc Wardoc 10thdoc
    • An und für sich ist The Roof of the World kein schlechtes Hörspiel, leidet aber bedauerlicherweise unter ganz vielen grundlegenden Problemen. Das größte davon ist für mich, dass in den ersten drei Teilen fast gar nichts passiert. Ja, die Handlung wird auf den Weg gebracht und mutet auch ganz interessant an, und ja, im zweiten Teil bekommt Erimem endlich den längst überfälligen Tiefgang, aber schließlich und endlich hätte man zumindest Teil eins und drei in einem einzigen Teil unterbringen können um dafür etwas mehr Ruhe in den sich überschlagenen vierten Teil bringen zu können. Überhaupt finde ich den gesamten Aufbau etwas suboptimal. Die Idee den kompletten zweiten Teil nur aus Erimems Sicht zu erzählen ist angesichts der Tatsache, dass im ersten Teil noch fast nichts passiert ist, meiner Meinung nach nicht gerade förderlich für den Fluss der Geschichte. Das hätte man optimaler lösen können.
      Auf der Plusseite bleibt zu sagen, dass es einige schöne Dialoge und Charaktermomente gibt und dass die Nebencharaktere zwar zweidimensional, aber unterscheidbar sind.
      Ach, und Erimem finde ich trotz ihrer prominenten Rolle in diesem Hörspiel, immer noch recht überflüssig. Bisher hat sie für mich, außer ihrem Background, noch kein Unterscheidungsmerkmal gezeigt, dass sie vom durchschnittlichem Nerv-Companion abhebt.
      Durchschnittlich mit Hang zu Gut, aber immer noch nur ein "Durchschnittlich" für dieses Hörspiel.

      ‎"You can´t be a successful crook with a dishonest face. Can you?"