Whocast #322 – Kill Bill

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    • Whocast #322 – Kill Bill

      Und ihr so? 19
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        Kill Bill! (6) 32%
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        Ich warte ab... (13) 68%
      3.  
        All hail Bill! The Big Talking... whatever! (0) 0%



      Mit dem preiswerten Wortspiel im Titel ist eigentlich auch schon fast alles gesagt. Raphael und André werfen einen Blick auf den neuen Companion „Bill“ und seine ersten Minuten an der Seite des Doctors. Um anschließend die Laune ein wenig zu heben, gibt es außerdem noch aktuelle Todesanzeigen, News und Post.

      Wie immer unter whocast.de oder im RSS-Feed: doctorwho.podspot.de/rss
    • So... jetzt kommt von mir das Mimimi... Leute, wartet doch erstmal ab. Wobei ihr ja gut argumentiert, mit der Arbeitseinstellung von Moffat und Capaldi. Wenn die beiden so in ihrer Arbeit kastriert werden. Ich hoffe, tatsächlich einfach, es wird nicht so schlimm, wie befürchtet. (Und habe gerade gesehen, das Bild von Capaldi in der Wikipedia in weiß eingefärbt wie eine römische Statue aussehen könnte.)

      EDIT: Was mir gerade während dem Hören noch durch den Kopf geht. Gibt es dieses Jahr kein Weihnachtsspecial, wenn man den Doctor und Bill erst 2017 wieder sieht?
    • Ich finde es großartig, dass wir jetzt alle schon wissen, wie der Charakter genau wird. Großartig! Genau deswegen, hat die BBC hier komplett versagt, was Promotion angeht, weil jetzt sich fast alle Zuschauer, ohne irgendetwas wirklich vom Charakter gesehen zu haben, bereits eine verkackte Meinung gebildet haben. Und die wenigstens sind dazu bereit, sich einzugstehen, dass ihre Meinung falsch ist, selbst wenn sie widerlegt wurden. Das bedeutet, dass wenn der Charakter ziemlich scheiße wird, dann werden die, die ihn jetzt schon toll finden, immer noch verteidigen, genauso umgekehrt, die ihn jetzt schon scheiße finden, werden auch auf den Charakter einschlagen, egal wie Bill als Charakter wird.

      Was mich aber noch mehr ankotzt am Cast selbst, war dass sich fast schon darüber aufgeregt wurde, dass der Charakter schwarz ist und dann vielleicht auch noch lesbisch, transsexuell oder queer. Was zum Teufel ist falsch mit euch? Das sollte jedem Menschen, hundertprozentig scheiß egal sein. Auch, jetzt schon über die schauspielerische Leistung von Pearl Mackie zu urteilen, ohne irgendetwas anderes von ihr außer diesem Clip gesehen zu haben, absolut daneben.

      Und was ich auch widersprechen will, ist die dämliche Idee, dass der Doctor in Staffel 9 komplett anders war als in Staffel 8. Haben alle, die dies argumentieren, die Charakterentwicklung des Doctors in Staffel 8 verpasst? Nämlich, dass er langsam weicher wurde und weniger böse, aber immer noch ziemlich sarkastisch und ab und zu ziemlich gemein zu den Leuten um ihn herum, auch in Staffel 9. Selbst der Doctor kann in der heutigen Serienlandschaft nicht mehr um Charakterentwicklung für den Charakter selbst herumkommen. Ich bin da auch für das geringste mögliche Mass, aber Charakterentwicklung sollte schon sein. Ach ja, und ich will auch bezüglich der Qualität von Staffel 9 widersprechen, es gab mehrere gute Folgen, nicht nur Heaven Sent. Dass die Staffel dank dem dämlichen Story-Arc als Staffel versagt, ist dann wieder eine andere Geschichte.
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    • Also ich hab während des Casts eigentlich nur die ganze Zeit Mimimimimi gehört. Die ist aber schwarz mimimi und hat keine Wikipedia Seite und sieht nicht aus wie ein Model und stellt dumme Fragen mimimi und omg, am Ende ist sie vielleicht nicht heterosexuell, als ob das eine Rolle spielen würde. Und früher war alles besser mimimi und wechselnde Companions wollen wir auch nicht mimimi. Also sonst höre ich den WhoCast wirklich sehr sehr gerne, höre mich gerade so durch die älteren Folgen und erfreue mich immer sehr daran, aber diese Folge fand ich wirklich sehr anstrengend.

      Und ihr kündigt ja beinahe schon an sie mit der ersten Folge zu zerreißen, mit so einer Erwartungshaltung gebt ihr der armen ja überhaupt keine wirkliche Chance.
      Und wenn sie 2010 ihre Schauspielausbildung abgeschlossen hat, hatte sie mittlerweile noch 5 1/2 Jahre Erfahrung gesammelt und nur weil nicht alle Projekte, die sie gemacht hat auf Wikipedia oder sonst wo im Internet stehen, heißt das nicht, dass diese nicht existiert haben. Von irgendwas muss die Frau ja auch leben. Ich würde mir aufjedenfall nicht anmaßen ihr Schauspielerisches Talent an einem so kurzen Clip zu erkennen. (Klar ist TV was anderes als eine Theaterbühne und erfordert ein bisschen anderes Spiel, aber die meisten heutigen Schauspieler können eigentlich beides.)

      Bei den Charaktertendenzen ist das was anderes, und da würde ich Euch Recht geben, dass das ziemlich viele, ziemlich dumm nervige Fragen waren, aber andererseits, was soll man denn auch in dieser kurzen Zeit für eine tiefgreifende Story ausbreiten in der der Charakter sich facettenreich entfalten kann.....also sollte Bill tatsächlich so werden, dann ja, wäre das eher unschön, aber ich hoffe einfach noch, dass das nur für diesen Teaser war. Da wurde mal gebrainstormt, ah, was verbindet man mit Dr.Who und jemand hat Rennen und Daleks gerufen und dann wurde das so umgesetzt, das ist so meine Hoffnung, auch wenn bei den Videos stand, dass das ein Ausschnitt aus einer Folge wäre...was ich aber auch aufgrund des Endes, eher bezweifle. Dieses zurück zu 2017 klingt schon sehr nach Staffelankündigung mit einem Augenzwinkern für den Zuschauer.

      Was tatsächlich plausibel klingt ist, dass Moffat das einfach so vorgegeben wurde und er da nicht so wirklich Lust darauf hatte, aber dann ist der Charakter aber eben auch die Schuld der BBC und nicht die von Pearl Mackie.
      Und wenn die BBC diesen Ton, so wie er in dem Teaser war, tatsächlich für die 10. Staffel möchte, wäre das tatsächlich ein Rückschritt, aber ich gebe die Hoffnung einfach noch nicht auf.

      Des weiteren wäre ich mir aber gar nicht so sicher, dass Bill aus den 80ern kommt, denn wenn man sich jetzt mal so auf den Straßen umschaut, ist dieser Look den sie da hat gerade wieder sehr modern. Und Zurück in die Zukunft hat ja das Wort Zurück, das heißt, sie muss da ja schon mal gewesen sein....also kann ja sein dass der Doktor sie in den 80ern aufgegabelt hat, dann mit ihr nach 2017 gereist ist und dann von den Daleks irgendwie in die Vergangenheit gelockt wurde und deswegen wäre es auch für sie ein zurück, aber ich denke, da der Companion in den letzten Staffeln immer mehr oder weniger auch Bezugsperson für den Zuschauer war, dass sie aus der jetzigen Zeit kommt.
      Was ich persönlich schade finde. Ich hätte gerne jemanden aus einer anderen Zeit oder sogar Welt an des Doktors Seite gehabt, aber das wird uns Bill wohl leider nicht bieten. Zumindest was man in dem Clip so gesehen hat m.Mn. .
      "Somewhere there's danger, somewhere there's injustice and somewhere else the tea is getting cold. Come on, Ace, we've got work to do.” - 7thdoc

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    • Mario schrieb:

      Ich finde es großartig, dass wir jetzt alle schon wissen, wie der Charakter genau wird.
      Der Mensch entscheidet in den ersten Sekunden, ob er die/den gegenüber riechen kann oder nicht. Warum darf das nicht auch mit einem fiktiven Charakter aus einer Fernsehserie möglich sein? Es sind auch Leute aus dem Forum gegangen, nachdem Capaldi als neuer Doctor bekannt gemacht wurde. Bei Matt Smith kann ich mich nicht mehr erinnern.

      Zola schrieb:

      ... aber diese Folge fand ich wirklich sehr anstrengend.
      Dann hast Du nicht alle Folgen gehört. :D

      Mario schrieb:

      Das sollte jedem Menschen, hundertprozentig scheiß egal sein.
      Gilt das auch für den Hauptcharakter?

      Mario schrieb:

      Und was ich auch widersprechen will, ist die dämliche Idee, dass der Doctor in Staffel 9 komplett anders war als in Staffel 8.
      Da sind wir "fast" ein und derselben Meinung. Trotzdem vermisse ich den Doctor aus Deep Breath und Into the Dalek.

      Mario schrieb:

      Was zum Teufel ist falsch mit euch?
      Der Whocast war noch nie 100% politisch korrekt. Ich dachte, Du weißt das.
    • 1. Hat sich niemand darüber beschwert dass die Dame schwarz (oder möglicherweise lesbisch oder ähnliches ist) sondern darüber, dass dies sein MUSS. Es war mit der aktuellen Politik der BBC gar nicht anders möglich, als dass der Companion irgendwelche Minderheiten bedient - und das war das, was wir angekreidet haben.

      2. Wenn man nach einer Charaktervorstellung den Charakter noch nicht beurteilen darf, wann dann? Das war eine "Introducing" (Wie es auch da stand) und ich nehme mir das Recht raus, beurteilen zu dürfen, ob ich etwas gut oder schlecht vorgestellt fand. Seit wann sind denn die Whocaststammhörer so empfindlich? Der Ton war nun wirklich nicht anders als sonst? Matt Smith kam in seiner ersten Vorstellung damals im Cast auch nicht gut weg.

      3. Wer mir sagt, dass der Doctor in Staffel 9 nicht eine komplett andere Charakterisierung als in Staffel 8 hatte, der hat wohl Doctor House und nicht Doctor Who geguckt. In Staffel 8 hatten wir den grummeligen, unnahbaren Großvater und in Staffel 9 plötzlich den sarkastischen aber herzensguten Hipster. Das war keine Entwicklung, das war ein Bruch.


      Akkerin schrieb:

      Was mir gerade während dem Hören noch durch den Kopf geht. Gibt es dieses Jahr kein Weihnachtsspecial, wenn man den Doctor und Bill erst 2017 wieder sieht?
      Es wird ein Weihnachtsspeical geben. Darüber haben wir am Ende des Castes auch gesprochen.
    • Also was Capaldi angeht, kam bei mir eigentlich nicht das Gefühl auf, dass ihn Staffel 9 irgendwie runtergezogen hätte, bzw. dass ihn die Staffel einen Grund dafür geliefert hätte. Er hatte ein Duell mit Davros - da sollte ihn als Fan gefreut haben, er hatte seinen Zygon-Monolog, die tolle "Heaven Sent"-Folge - auch noch komplett für sich allein, und im Gegensatz zur Staffel davor KEINE RobinHood-Folge, in der er herumkaspern musste, obwohl das überhaupt nicht zu seinem Doctor passt. Entsprechend konnte er mit Staffel 9 sicherlich ganz gut leben, und ich schätze Capaldi so ein, dass er auch weiterhin Bock auf Doctor Who hat, weil er eben weiß, dass die Serie ihm weiterhin außergewöhnliche Folgen und spezielle Momente liefern wird, selbst wenn die Serie und sein Doctor fluffiger werden sollte.

      Was man im übrigen erstmal abwarten sollte. Nach dem Clip hatte ich zwar auch das Gefühl, dass entweder Moffat selbst meint, Doctor Who fröhlicher und erkläriger erscheinen zu lassen, oder dass ihm das vorgegeben wurde, aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass er sehr gern -bisher für die Fans, nun vielleicht für die BBC- seine Schauspieler vor eine Kamera stellt, die dann verkünden, dass Doctor Who nun düsterer, fröhlicher, kinohafter, weniger Plot lastig, etc. wird, Moffat am Ende aber trotzdem immer sein eigenes Ding dreht.

      Und Pearl Mackie, die hat die letzten fünf Jahre ja durchgängig Theater gespielt, 11 verschiedene Stücke. Schwer einzuschätzen, was man mit dieser Erfahrung anfangen kann, wenn man dann vor die Fernsehkamera wechselt. Kann schief gehen, könnte aber auch eine positive Überraschung werden. Positiv gedacht könnte man zumindest mal die Überlegung anstellen, dass wenn es den Plan gäbe, Staffel 10 so happyhippomäßig wie Staffel 4 zu gestalten, dann hätte man keine Theaterfrau eingestellt, sondern eine Comedyfrau - wie damals Catherine Tate. Und wenn "Bill" doch lesbisch und lustig werden sollte, dann ist mir Ersteres Wurst, und Zweiteres egal, wenn es gut gemacht ist. Sauer werde ich erst, wenn die Olle dann tatsächlich die ganze Zeit nur doofe Fragen und Kommentare von sich gibt. - wobei man in dem Fall immerhin einen Grund mehr hätte, sich auf den Neustart mit Chibnall zu freuen, für den die Nummer dann gleich schon mal abgehakt wäre.
    • Torian schrieb:

      Der Mensch entscheidet in den ersten Sekunden, ob er die/den gegenüber riechen kann oder nicht. Warum darf das nicht auch mit einem fiktiven Charakter aus einer Fernsehserie möglich sein? Es sind auch Leute aus dem Forum gegangen, nachdem Capaldi als neuer Doctor bekannt gemacht wurde. Bei Matt Smith kann ich mich nicht mehr erinnern.
      Dem will ich erst einmal nicht direkt widersprechen, denn leider, ist dass die Wahrheit. Allerdings finde ich es richtig übel, wenn man, anstatt gegen seinen Instinkt und Unterbewusstsein anzukämpfen, gleich von Anfang an verkündet, dass man dieser neuen Person, oder in diesem Fall, fiktionalen Charakter, keine Chance einräumen wird. Und genauso kam die Rhetorik in diesem Whocast herüber.

      Torian schrieb:

      Gilt das auch für den Hauptcharakter?
      Wie ich dir bereits einmal in einer PN geschrieben habe, gibt es einen Unterschied, ob man einen bereits etablierten Charakter umpolt, oder ob es sich um einen neuen Charakter handelt.

      Torian schrieb:

      Da sind wir "fast" ein und derselben Meinung. Trotzdem vermisse ich den Doctor aus Deep Breath und Into the Dalek.
      Dem möchte ich auch fast nicht widersprechen. :P

      Torian schrieb:

      Der Whocast war noch nie 100% politisch korrekt. Ich dachte, Du weißt das.
      Es gibt einen Unterschied zwischen "politisch unkorrekt" und "konservativ Stock im Arsch".

      André McFly schrieb:

      Hat sich niemand darüber beschwert dass die Dame schwarz (oder möglicherweise lesbisch oder ähnliches ist) sondern darüber, dass dies sein MUSS. Es war mit der aktuellen Politik der BBC gar nicht anders möglich, als dass der Companion irgendwelche Minderheiten bedient - und das war das, was wir angekreidet haben.
      Habe ich das Memo oder ähnliches verpasst, in dem irgendjemand von der BBC oder dem Produktionsteam, zugegeben hat, dass genau dies der Fall ist? Wenn nicht, ist das nur Spekulation, und im Cast klangt ihr beiden darüber bereits sehr entrüstet. Hinzukommt, dass es wirklich scheiß egal sein sollte. Der Grund warum RTD's Gay-Agenda mir auf die Nerven ging, war weil in den seltensten Fällen die homosexuellen Charakter vernünftig und sinnvoll in die Handlung eingebaut waren, oder auch, dass der Umstand und die Frage nach ihrer Sexualität sich gar nicht erst stellte. Und so lange wir noch nicht beurteilen können, ob dies hier der Fall sein wird, denke ich, sollte man sich mit bodenlosen Spekulationen zurückhalten.

      André McFly schrieb:

      Wenn man nach einer Charaktervorstellung den Charakter noch nicht beurteilen darf, wann dann? Das war eine "Introducing" (Wie es auch da stand) und ich nehme mir das Recht raus, beurteilen zu dürfen, ob ich etwas gut oder schlecht vorgestellt fand. Seit wann sind denn die Whocaststammhörer so empfindlich? Der Ton war nun wirklich nicht anders als sonst? Matt Smith kam in seiner ersten Vorstellung damals im Cast auch nicht gut weg.
      Nach der ersten Folge? Wie ich bereits geschrieben habe, finde ich die ganze Vorstellung von der BBC vermurkst. Mir hat der Clip auch nicht gefallen und Bill wirkt erst einmal nervig, aber der Grund, warum ich dazu bisher nichts geschrieben habe, weder hier noch sonst wo, ist der, dass wir noch nichts außer den Namen über sie wissen. Wir wissen noch nicht einmal wirklich, ob der Clip aus einer Episode stammt oder als Promogag gedacht war. Im Endeffekt ist das sogar fast egal, weil jetzt sich sowieso fast alle ihre Meinung gebildet haben und davon höchstwahrscheinlich nicht mehr abrücken werden, was sich die BBC selbst an die Backe schmieren darf.
      Im Übrigen gibt es hier einen kleinen Unterschied zu Matt Smith: Zum einen war seine Vorstellung nicht das Hauptthema des Castes, zum anderen war die Grundstimmung nicht so getrübt und fast schon wütend wie jetzt. Ja, die Stimmen im Cast waren negativ, aber alle drei (Raphael, Kolja und Annika) haben von Anfang an gesagt, dass sich überraschen lassen. Das hat sich hier eher anders angehört und der herübergekommene Tenor war eher, dass Staffel 10 eh schon verschießen hat.

      André McFly schrieb:

      Wer mir sagt, dass der Doctor in Staffel 9 nicht eine komplett andere Charakterisierung als in Staffel 8 hatte, der hat wohl Doctor House und nicht Doctor Who geguckt. In Staffel 8 hatten wir den grummeligen, unnahbaren Großvater und in Staffel 9 plötzlich den sarkastischen aber herzensguten Hipster. Das war keine Entwicklung, das war ein Bruch.
      Da du und ich eh zwei unterschiedliche Versionen von Staffel 9 gesehen zu haben scheinen, geht das schon in Ordnung.
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    • André McFly schrieb:

      als dass der Companion irgendwelche Minderheiten bedient
      Die asiatische Minderheit in Großbritannien wollen aber auch mal einen eigenen Companion haben. :|

      Mario schrieb:

      Es gibt einen Unterschied zwischen "politisch unkorrekt" und "konservativ Stock im Arsch".
      Ich denke Raphael und Kolja zeigten schon lange auf, dass sie im Bezug auf Doctor Who konservativ sind. Oder nicht?

      Aber wir können uns doch freuen. Wenn Bill kacke-kacke-kacke-kacke-kacke ist, dann gibt es wieder regelmäßige Folgenverrisse ala Whocast. Was wurde denn letztens großartig verrissen? Das war doch die Hackbraten-Folge, wenn ich mich recht erinnere?

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Toriana ()

    • Da würde sicherlich bald mal wieder was ordentlich verrissen, wenn sie Mal zu Staffel 9 kommen würden.
      Ich fand jetzt auch, dass die Beiden in der Folge um einiges harscher rüber kamen, als sie es vermutlich gemeint haben. Ohne den Kontext der anderen Whocasts wirkt das ganze schon so als wäre es gegen Minderheiten statt gegen Leute, die ständig nach Minderheiten schreien gerichtet.
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.
    • André McFly schrieb:

      Es wird ein Weihnachtsspeical geben. Darüber haben wir am Ende des Castes auch gesprochen.
      Ich hatte ja geschrieben, dass ich den Cast noch am hören war. Von daher, kam die Info noch, da hatte ich allerdings den Post hier schon vergessen :D

      Nochmal zu dem Cast selbst. Ich habe den Eindruck, dass a) viel spekuliert wird und b) dabei eine gewisse Angst da ist, dass so etwas wie Staffel 4 nochmals kommen könnte. Vielleicht kommt daher auch relativ harte Gangart? Denn ich hatte auch den Eindruck, dass ihr mit diesem Cast wieder etwas mehr so wart, wie zur damaligen Zeit. Moffat hatte einfach bisher insgesamt sehr gute 6 Jahre und hat Doctor Who ein ganzes Stück weiter gebracht.
      Wobei mir beim Lesen der Posts hier auch durch den Kopf ging, dass es stimmt, was Andre sagte, der Whocast wahr schon viel härter. Man denke nur an den Aufreger-Einspieler von Kolja zu Chipnail. Hoffen wir doch einfach mal, dass der neue Companion gut geschrieben sein wird und die gute Frau Mackie schauspielerisch was drauf hat.

      Aus Staffel 9 weiß ich gerade noch, dass mich die Sonnenbrille ohne Ende genervt hat. Die fand ich irgendwie albern.
    • Prinzipiell sprecht Ihr mir mit dem, was Ihr im Cast gesagt habt, aus der Seele.
      Nicht ganz mit allem, aber doch so zumindest mit dem meisten bzw. der Grundaussage. Das war so in etwa auch meine direkte Reaktion, als ich den Clip gesehen habe, und ich hab mich dann ja auch prompt auf Facebook und hier im Forum dementsprechend ungnädig darüber ausgelassen, was ich von der Wahl des neuen Companions, bzw. vom neuen Companion selbst halte.

      Nur, wie gesagt, das war meine erste, spontane Reaktion. Mittlerweile hatte ich Zeit, mich wieder abzuregen und bin ich ein bisschen zurückgerudert. Und zwar hauptsächlich deshalb, weil es mir unangenehm ist, wie schnell ich immer wieder zu extremen Überreaktionen kommen kann. Das ist ein 2-Minuten-Clip, aus dem wir (d.h. auch ich!) alle schon wieder so extrem viel herauszulesen können glauben - dabei sollte mit ein bisschen Verschnaufen, bevor man lospoltert, eigentlich schnell klar werden, wie wenig Sinn es doch eigentlich macht, aufgrund eines solchen Schnipsels gleich eine ziemlich umfassende Abverurteilung loszulassen.

      Leider ist es ja mittlerweile (oder auch schon seit geraumer Weile) so, dass eben solche vorschnellen Überreaktionen, egal auf welches Reizthema, das Internet (und alle social-media-related Bereiche) sehr oft und immer mehr zu einem sehr dummen Ort machen.
      "Diskussionen", bei denen nur noch polemisch, laut und hasserfüllt aufeinander verbal eingedroschen wird, Provokationen nur der Provokation willen*, empörte Aufschreie, wo erst mal ein tiefes Durchatmen und dann vielleicht lächelndes Schulterzucken einen auch nicht umgebracht hätte... jeder kennt das, jeden nervt das, und jeder macht's doch selber und ist dann der Meinung "Wenn ich das mache, ist das ja was anderes!"

      Wie gesagt, auch wenn ich inhaltlich größtenteils dem zustimme, was Ihr im Cast gesagt habt, hätte ich es doch sehr viel besser gefunden, wenn Ihr vor dem Cast vielleicht noch mal einen Tag lang durchgeatmet hättet, um dann den News-Teil etwas ausgewogener zu gestalten. (Was nicht heißen soll, dass ich erwarte, dass Ihr Eure Meinung nicht sagt. Im Gegenteil. Aber manchmal profitiert die Meinungsäußerung davon, wenn man es nicht immer ganz so überstürzt eilig damit hat.)

      Etwas versöhnt hat mich dann aber doch Andrés Aussage "Ich befürchte das Schlimmste und hoffe auf das Beste."
      Das ist doch mal eine Einstellung, darauf kann ich anstoßen! :) (mit Kaffee. Guten Morgen. Denn in meiner Zeitzone ist es Morgen. ;) )


      * @André McFly: so witzig ich deinen Mimimimi-Song auch finde, aber das ist gerade so ein Beispiel von Provokation, die alles nur noch schlimmer machen kann.
      Künstlerische Ausdrucksfreiheit und die Freiheit der Satire sind eine Sache (eine sehr wichtige Sache (wie wir ja mittlerweile bis zum Anwinken eingehämmert bekommen haben ;) ), die ich auch auf jeden Fall weiter verteidigen werde), aber alles hat nun mal auch eine Gegenseite: mit diesem Song hilfst du wahrscheinlich nicht, das Mimimimi-Problem zu lösen, denn die überschnellen empörten Reaktionen derer, die du da aufs Korn nimmst, werden auf jeden Fall kommen, anstatt dass Du damit Deine Ziel(scheiben)gruppe zum Nachdenken bringen wirst (was zwar wünschenswert, aber leider unrealistisch wäre.) Mit dem Song machst du dich eher selbst zum Teil des gesamten Mimimimi-Problems.
    • Wie auch schon im New Companion-Thread frage ich mich nach diesem (und anderer) Who-Casts, warum wird die Serie von einigen noch immer angeschaut? Offenbar können die Macher eh nix richtig machen, egal ob Story-Arc, Doctor, Producer, Autor, Companion. Das der Clip nix richtiges war - ok. Ich fands auch nicht so gelungen, auch aus dem Grund, das sich schon jetzt vermutlich Meinungen verfestigen werden, egal ob pro oder contra.

      Was mich aber wirklich nervt, ist diese Einstellung jeglicher Besetzung durch "Minderheiten-Figuren" gegenüber. Bei einer noch immer sehr konservativen Fernsehlandschaft, müsste doch jeder, der über gesellschaftliche Zustände nachdenkt, begrüßen, wenn in einer Mainstream-Serie solche Figuren auch mal zu Hauptfiguren avancieren. Es gab in der Serie noch keine homosexuelle Hauptfigur, keine asiatische, keine muslimische, keine behinderte. Warum nicht? Der Cast zeigt deutlich diskriminierende Tendenzen. Ja, ich habe verstanden, dass es dabei um die Einstellung der BBC gegenüber geht, vermutlich haben die beiden homosexuelle, asiatische, muslimische und/oder behinderte Freunde. Aber was wäre an dieser Programmpolitik, wenn sie denn überhaupt tatsächlich postuliert wurde, so schlimm? In über zehn Jahren New Who eine lesbische Begleiterin - was wäre daran so schrecklich? Dass der eine oder andere Zuschauer auf die Idee kommen könnten "Mein Gott, so abartig ist das gar nicht!"?
    • Jefferson Hope schrieb:

      Wie auch schon im New Companion-Thread frage ich mich nach diesem (und anderer) Who-Casts, warum wird die Serie von einigen noch immer angeschaut? Offenbar können die Macher eh nix richtig machen, egal ob Story-Arc, Doctor, Producer, Autor, Companion. Das der Clip nix richtiges war - ok. Ich fands auch nicht so gelungen, auch aus dem Grund, das sich schon jetzt vermutlich Meinungen verfestigen werden, egal ob pro oder contra.

      Was mich aber wirklich nervt, ist diese Einstellung jeglicher Besetzung durch "Minderheiten-Figuren" gegenüber. Bei einer noch immer sehr konservativen Fernsehlandschaft, müsste doch jeder, der über gesellschaftliche Zustände nachdenkt, begrüßen, wenn in einer Mainstream-Serie solche Figuren auch mal zu Hauptfiguren avancieren. Es gab in der Serie noch keine homosexuelle Hauptfigur, keine asiatische, keine muslimische, keine behinderte. Warum nicht? Der Cast zeigt deutlich diskriminierende Tendenzen. Ja, ich habe verstanden, dass es dabei um die Einstellung der BBC gegenüber geht, vermutlich haben die beiden homosexuelle, asiatische, muslimische und/oder behinderte Freunde. Aber was wäre an dieser Programmpolitik, wenn sie denn überhaupt tatsächlich postuliert wurde, so schlimm? In über zehn Jahren New Who eine lesbische Begleiterin - was wäre daran so schrecklich? Dass der eine oder andere Zuschauer auf die Idee kommen könnten "Mein Gott, so abartig ist das gar nicht!"
      Hm... ich glaube, dazu hat sich gerade Raphael ja häufig und ausführlich zu Wort gemeldet und ein Argument von ihm finde ich sehr stichhaltig. Doctor Who ist bezogen auf diese Problematik kein Bildungsfernsehen. Wenn es nebenbei geschieht und es nicht aufgesetzt wirkt wie bei Captain Jack und (hoffentlich schreibe ich ihn richtig) Ianto, dann ist das auch für die Whocaster kein Ding. Es sollte kein Storyelement sein. Ich sehe das ein bisschen so wie mit dem Anschnallen im Auto. Irgendwann haben sich die Filmemacher darauf geeinigt, dass sich die Darsteller in Autos anschnallen. Es wurde aber kein Film darüber gedreht, wie ein Auto verrückt spielt, weil ein Insasse sich nicht angeschnallt hat und deshalb alle Mitfahrenden über die Wupper gingen. Gesellschaftlich etwas beisteuern, gerade wenn ich als Produzent eine (liberale) Meinung vertrete ist gut, sie mit dem Vorschlaghammer dem Zuschauer einzuprügeln nicht.
      Lieber Raphael, trifft das deine Aussagen in Etwa?
    • Was heißt "kein Bildungsfernsehen"? Fernsehen ist immer auch Meinungsmache, ob die Macher das bewusst wollen oder nicht. Wenn diskreminierte "Minderheiten" im Main-Stream-TV eine Rolle spielen, kann das, ob gewollt oder nicht, zu einer toleranteren Wahrnehmung der Wirklichkeit führen.

      Ich bin auch gegen Vorschlaghammermethoden. Diesbezüglich fand ich die Zygonen-Geschichte der letzten Staffel fast zu fett und sehr untypisch für Doctor Who.

      Aber gerade bei der Homo-Diskussion hab ich eher den Eindruck, es dürfen gar keine Schwul/lesbischen Charaktere auftreten - es könnte ja problematisiert werden. Muss es aber gar nicht (ein noch größeres Horrorszenario scheint ja für die Caster ein transgender, behinderter oder muslimischer Charakter zu sein).

      Nerviger finde ich eher so peinlich-verklemmte Anspielungen wie in den letzten Staffeln mit Clara und Jane Austen. Dann lieber eine lesbische Hauptfigur, die sich durchaus auch mal verliebt (und/oder Sex hat), ohne dass daraus ein Problem gemacht wird.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Jefferson Hope ()

    • Jefferson Hope schrieb:

      Aber gerade bei der Homo-Diskussion hab ich eher den Eindruck, es dürfen gar keine Schwul/lesbischen Charaktere auftreten - es könnte ja problematisiert werden. Muss es aber gar nicht (ein noch größeres Horrorszenario scheint ja für die Caster ein transgender, behinderter oder muslimischer Charakter zu sein).
      Es geht bei Doctor Who (in meiner kleinen Welt) aber nicht um die Sexualität der Charaktere. Wenn ich homosexuelle Themen behandelt sehen will, schaue ich Queer As Folk oder The L Word - wahrscheinlich wirds auch zur Genüge in jeder beliebigen Soap abgehandelt. Doctor Who ist für mich eine Abenteuer-Zeitreise-SciFi-Serie - da will ich auch Abenteuer, Zeitreise, Planeten etc. sehen, da muss für mich kein anderes Dramen-Jargon mit abgefrühstückt werden.

      Einem Menschen sieht man die sexuelle Orientierung (meist/oft) nicht an, warum muss die thematisiert werden in einem Kontext, der es nicht benötigt/verlangt? Ganz ehrlich, ich verstehe es nicht in einer solchen Serie auf der sexuellen Orientierung zu pochen, sowas von egal.

      Ich habe nunmal keine Lust mir überhaupt in Doctor Who Liebeleien jedweder Art anzusehen, seien sie homosexuell, heterosexuell oder sonstwas.
      Komischerweise ging das früher auch so, ich habe mir NOCH NIE Gedanken gemacht, ob ein Turlough schwul sein könnte und wenn ja, warum er sich jetzt nicht outet.
      Oder ob Nyssa und Tegan im Hinterzimmer der Tardis lesbischen Liebespielen fröhnen. Wen interessierts.
      Genauowenig hat mich Rose, ihre Verliebtheit und ihre Familie interessiert.

      Können wir nicht einfach mal wieder Serien haben, die in ihrem Genre bleiben und nicht zwanghaft(!) für Toleranz die Fahne schwenken?

      Jefferson Hope schrieb:

      Dann lieber eine lesbische Hauptfigur, die sich durchaus auch mal verliebt (und/oder Sex hat), ohne dass daraus ein Problem gemacht wird.
      Wie oben: Nein, soll sich nicht verlieben - nein, soll nicht thematisiert werden - nein, soll keinen Sex haben: Falsche Serie. Sehe im Universum von Doctor Who keine Notwendigkeit für derartige Dramen.
      Die Thematisierung hatten wir z. B. schon mit Madame Vastra und Jenny - hat uns das storytechnisch irgendwie weitergebracht? Nö, es wurde nur thematisiert um es zu thematisieren, war für die Geschichte nicht wirklich notwendig.

      Sicherlich ist der Whocast da etwas harsch und barsch in der Verkündung der eigenen Meinung, aber ich kann es nachvollziehen, solange es um die Thematisierung an sich und nicht um tatsächliche Intoleranz geht.

      Meine Reaktion auf die Verkündung und den Trailer verlief da eher so "Aha, war ja klar, wieder ne Frau aus der Jetztzeit..." (und ein gelangweiltes wegzappen).
      Empfinde ich als feiges Casting. Doctor Who lebt von Unterschieden, vom neu erfinden - was wäre so schwer daran einen Jamie oder eine Zoe zu casten? Ich verlange ja nicht mal einen Chameleon, aber von Doctor Who erwarte ich doch durchaus mal etwas KREATIVERES als die siebzigste Göre aus der Gegenwart.