10x00 - Die Rückkehr von Doctor Mysterio (The Return of Doctor Mysterio)

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    • Staffel 9 glaube ich, bin mir aber grad nicht sicher. Da gab's kürzlich Diskussionen auf Gallifreybase drüber, weil Class eigentlich 2018 spielen müsste, aber irgendjemand hat wohl das Memo nicht gelesen, denn in den ersten paar Folgen wird häufiger drauf hingewisen, dass das aktuelle Jahr 2016 ist. Hallo neue UNIT-Datumskrise!
      Doctor Who doesn't just travel in time, he travels in genre
      -Toby Hadoke, Timelash 2017

      Seil ist Geil
      -Cutec, Timelash 2017
    • Super,
      Filme mit den Helden von DC und Marvel sind in den letzten Jahren ja zu absoluten Blockbustern geworden, allerdings gipfelt die Story bei denen dann regelmäßig darin, dass kollateral ziemlich viel kaputt geht. Bei Doctor Mysterio sind es nur eine Fensterscheibe und ein feindliches Raumschiff, die zu Bruch gehen, die Handlung konzentriert sich stattdessen auf die Personen und kann gerade deshalb den Charme alter Comic-Hefte sehr viel besser vermitteln als die Materialschlachten der Metawesen im Kino.

      Jede genügend weit entwickelte Technologie kann derart gestaltet werden, dass sie von Magie nicht zu unterscheiden ist. In diesem Sinne kann SF-Technologie auch derart gestaltet werden, dass sie Superkräfte verleihen kann, die von denen wie in den Comics nicht mehr zu unterscheiden sind. In diesem Fall ist es ein Computer-Edelstein, der telepathisch gesteuert wird und die Energie einer fernen Sonne anzapft, um die Fantasien von Young Grant wahr werden zu lassen.

      Die Liebesgeschichte zwischen Lucy und Grant ist für das Genre sehr typisch und wurde von Moffat hervorragend umgesetzt. Untypisch ist, dass es bereits innerhalb einer Episode zum Happy End kommt. Lois Lane braucht üblicherweise etliche Staffeln, bevor sie erkennt, dass sie die dümmste Reporterin der Welt ist, weil sie nicht erkannt hat, dass Clark Kent und Superman identisch sind.

      Moffat hatte wohl grad eine großzügige Phase. Der Doctor versucht die Zeitkomplikationen von New York, die er in "Angels Take Manhattan" angerichtet hatte, zu beheben. Es gibt also einen hinreichend begründeten Anschluss an die Vorgeschichte. Der Kopf von Nardole wurde vom Doctor auf dessen alten Körper geklebt. Eine verkürzte Ausdrucksweise für eine möglicherweise hochkomplizierte SF-Technologie, also ebenfalls ausreichend erklärt.

      Aber dann bekommen wir wieder Moffats typische Willkür. Er will unbedingt den optischen Schockeffekt mit dem Gehirn in der Retorte, aus dem heraus uns dann plötzlich Augen angucken. Die Harmony Shoal als Tarnorganisation für außerirdische Gehirnwesen, die die Körper der Anführer unseres Planeten übernehmen, um eine Invasion vorzubereiten. Eine im Prinzip gute und bewährte Standardstory. Und dann klappt so ein Alien den Kopf auf und dieses Riesengehirn ist nirgends zu sehen.

      Auch dafür gäbe es sicher irgendeine SF-Technologie, die das Parasiten-Gehirn im Trägerkörper bis zur Unsichtbarkeit verkleinert, aber primär gäbe es vor allem die Möglichkeit, Drehbücher so zu schreiben, dass derartige Widersprüche nicht vorkommen.

      Und der Doctor und River Song sollen also tatsächlich 24 Jahre lang gemeinsam die Singenden Türme angestarrt haben? Das ist für beide sowas von Out of Character. Falls es auf Darillium nicht ein pausenloses Unterhaltungsprogramm mit Invasionen gegeben hat, werden die das keine 24 Stunden ausgehalten haben.

      Und wir wissen es. Und der Doctor weiß es. River Song hat durch ihre Übertragung in den Computer der Library überlebt. Sie ist von dort aus weiter Aktionsfähig und hat an der Handlung von "Name of the Doctor" mitgewirkt. Wenn Moffat jetzt also so tut, als ob die Erinnerung an Rivers Tod in der Library beim Doctor besondere Trauergefühle ausgelöst haben müsste, dann ist das so, als müsste der Doctor immer noch wegen dem Tod von Strax auf Demons Run trauern. Oder wegen dem Tod von Rory in "Cold Blood".

      Nardole hat seine Sache als Companion gut gemacht. Allerdings, ein Companion aus den Christmas Special vor einem Jahr. Die Aliens von der Harmony Shoal aus dem Christmas Special vor einem Jahr. Etwas viel Recycling. Da wäre es besser, wenn das dann konsequent auch noch weiter durchgezogen wird. Ein möglicher Story Arc mit der Unterwanderung von Unit durch die Harmony Shoal wurde ja angedeutet.

      Radioactive Man


      @André McFly,
      die Verwirrung über den Zeitablauf bei Doctor Who beruht darauf, dass der Doctor in "Forest of the Night" (Oktober 2014) das Jahr 2016 genannt hat. Ich gehörte zu denen, die deshalb vertreten hatten, dass die Serie bereits ein paar Jahre in der Zukunft spielt. Passend dazu deutete ein Veranstaltungsplakat in "Truth or Consequences" dann auf 2017, ich hatte allerdings bezweifelt, ob da wirklich eine konkrete Absicht hintersteckt. Und sonst wurde nie irgendein konkretes Datum genannt. Jetzt in Class wurde dann rückwirkend Doctor Who wieder an unsere reale Zeitrechnung gekoppelt. In "Forest of the Night" hatte der Doctor sich demnach geirrt, es war erst 2014. UNd 2014 ist dann auch Danny gestorben. Der Tod von Clara war 2015 und die Prom-Night von Class war jetzt im Oktober 2016. Da gab es auch ein Plakat mit Datum aus dem das hervorging und diesmal wirkte es ernst gemeint.
    • Bei Class hat der Autor tatsächlich nicht aufgepasst, da die Episoden eigentlich 2017 spielen müssten. Die gesamte Who-Chronologie nun deshalb umzuschreiben, fände ich gewagt ... für die Handlung des Weihnachtsspecial ist es eigentlich irrelevant, ob 2016 oder 2017 - plädiere für letzteres - siehe 2010er Jahre im Doctor Who Wiki

      Ansonsten fand ich das Special nett - nicht mehr und nicht weniger. Mir war die Nardole-Erklärung dann doch etwas zu dürftig. Und soll die anfängliche Reparatur der Zeitlinienverhedderung in New York ein Wiedersehen mit Amy Pond vorbereiten? Zu Moffats Abschied würde es ja passen ...
    • Das war auf jeden Fall wesentlich besser als erwartet, aber lange nicht gut.
      Schön fand ich, dass Moffat es endlich mal wieder geschafft hat, mit den Erwartungen des Zuschauers zu spielen. Hier sehr schön zu merken an den Umschiffungen der Superheldenklischees. Teilweise dachte ich, ein Bewerbungsvideo für einen Marvelfilm zu sehen. ;)
      Nardole war die meiste Zeit okay, weil er fast nur als Stichwortgeber fungierte und als jemand der da war, damit der Doctor keine Selbstgespräche führen muss. Die paar Male in denen er wirklich aktiv war, war er so nervig wie erwartet. Wenn überhaupt hat er in dieser Folge sogar noch weniger Charakter als im vorherigen Weihnachtsspecial.
      Auch der Doctor war okay bis gut, das beste jedenfalls das wir vom Capaldi Doctor bekommen werden, wenn man sich eingesteht, dass der Grumpy-Doctor aus Staffel 8 Geschichte ist. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass seine Dialoge auch hervorragend zu Tom Baker gepasst hätten. Vielleicht ist das sogar Absicht, da Tom Baker ja immerhin einer der populäreren Doctor Darsteller ist.
      Das größte Manko des Specials war wohl die Handlung. Diese war zwar vorhanden, war aber weder interessant, noch in irgendeiner Weise einfallsreich. Im Gegenteil. Die Handlung war dünn und eigentlich nur dazu da, den Pathos und den Humor zu tragen. Letzterer war zumindest gelungen, was das Special zumindest unterhaltsam machte.

      Fazit:
      Eine etwas mehr als durchschnittliche Folge, welche aber nach der vorhergehenden Staffel fast schon gut wirkt.

      ‎"You can´t be a successful crook with a dishonest face. Can you?"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von yttox ()

    • Ich hatte keine hohen Erwartungen an diese Folge. Insgesamt bin ich einigermaßen zufrieden. Es war seichte und bekömmliche Unterhaltung. In meinen Augen war es besser als "The Husbands of River Song" und schlechter als "Last Christmas", um mal bei Capaldi als Referenz zu bleiben.

      Aus der Story konnte man ja nun nicht gerade viel ziehen. Dafür war es jedoch zumindest ganz unterhaltsam. Peter Capaldi hat mir wieder sehr gut gefallen, auch wenn er durchaus etwas mehr in Richtung "grumpy" hätte gehen können.

      Das Beste an der Folge war für mich jedoch, dass ich mir Nardole nun durchaus als Companion vorstellen kann. Als bekannt wurde, dass er für mehr als nur einen Gastauftritt wiederkehren würde, habe ich schon die Hände über den Kopf zusammengeschlagen und war alles andere als begeistert über die Vorstellung, ihn öfter ertragen zu müssen. Er hat hier jedoch weit weniger genervt als befürchtet und wenn es so bleibt, werde ich damit sehr gut leben können.

      Ich habe also wieder mehr Hoffnung für die kommende Staffel schöpfen können.

      Dies würde jedoch leider durch den Trailer zunichte gemacht. Bill ist mir da wirklich sauer aufgestoßen, da sie in den Szenen im Trailer genau grausig gezeigt wurde, wie in dem kurzen Clip zur Vorstellung. Aber das ist ein anderes Thema.

      Die Bewertung der Folge an sich ist dann etwas Zwiegespalten. Im Kontext aller Christmas Specials würde ich sogar zu gut tendieren. Wenn ich mir dann aber frühere Episoden anschaue, klingt ausreichend für mich durchaus wie eine legitime Option. Ich habe mich daher für die goldene Mitte entschieden und der Folge, zumindest vorläufig, ein durchschnittlich gegeben.
    • Radioactiveman schrieb:

      Der Kopf von Nardole wurde vom Doctor auf dessen alten Körper geklebt. Eine verkürzte Ausdrucksweise für eine möglicherweise hochkomplizierte SF-Technologie, also ebenfalls ausreichend erklärt.

      Wir haben schon gesehen, wie der Schallschrauber Stacheldraht wieder zusammenwachsen lies, indem er Metall quasi aus dem Nichts entstehen ließ. (In "The Doctor Dances")

      Dagegen dürfte es doch eine Kleinigkeit sein, ein paar Nervenenden wieder miteinander zu verbinden und Zellen zur Regeneration anzuregen. Und wenn der Doktor dann noch einen kleinen Teil seiner "Regenerations-Energie" für die Heilung von Nardole gespendet hat, ist das alles kein Problem.

      Das größte Problem dabei ist die Frage, warum er Nardole wieder zusammengebastelt hat.

      Schuldgefühle?

      Oder benötigt er Nardole für einen Plan?



      Radioactiveman schrieb:

      Und dann klappt so ein Alien den Kopf auf und dieses Riesengehirn ist nirgends zu sehen.

      Ja, das hat mich auch gewundert. Dazu noch Platz für eine Waffe im Schädel und dieser total dämliche Öffnungsmechanismus. :cursing:
      Wolfgang.
    • Ich fand die Episode im Großen und Ganzen echt super. Das könnte im Zusammenhang damit stehen, dass ich echt nichts tolles erwartet hatte, weil mir die Kombination eines Superman-Verschnitts, einem gewöhnungbedürftigen Matt Lucas und dem nicht mehr ganz so tollen Capaldi-Doctor nicht wirklich gefallen hatte. Jedoch muss ich sagen, dass der Humor diesmal bei 9 von 10 Sprüchen tatsächlich bei mir ankam und mich so die typischen Doctor-Lines von Capaldi sowie die Superman-Anspielungen wirklich sehr unterhalten haben. Auch Matt Lucas' Charakter fand ich diesmal weitaus besser umgesetzt, was mich im Blick auf Staffel 10 definitiv positiver stimmt. Die Aliens waren für Doctor Who-Verhältnisse mittelmäßig. Ich fand es auch komisch, dass die angeteaserten Monstergehirne gar nicht im aufgerissenen Kopf zu sehen waren - Da will ich lieber nicht wissen, an welcher Stelle des menschlichen Wirts sie sich dann einnisten. Dass stattdessen eine Pistole im Kopfraum versteckt war, fand ich wieder ganz interessant. Sowas erwarte ich einfach von solchen Aliens. Der Louis Lane-Verschnitt war für die Rolle auch ganz in Ordnung. Mir ist sie jetzt nicht negativ aufgefallen. Ich bin ja gespannt, ob sie und Grand/The Ghost nochmal irgendwann eine Rolle spielen werden. Die Aliens werden ja wohl zurückkehren, immerhin haben sie sich jetzt in Unit eingeschleust. Vielleicht fällt denen ja auch beim nächsten Mal ein Plan ein, der nicht von vornherein so absolut bescheuert ist, dass er nur scheitern kann. Auch wenn diese Geschichte mit den Hauptstädten und der Raumschiffbombe auch 1:1 aus Superman stammen könnte.
      Naja, alles in allem hat mich die Episode echt positiver auf Staffel 10 gestimmt, auch wenn Capaldi wohl nie mehr so wie in Staffel 8 sein wird.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chesra ()

    • Mich hat die Folge ganz gut unterhalten, mehr muss ich eigentlich nicht dazu sagen. Liegt aber wohl daran dass ich auch nicht viel erwartet habe. Also konnte es nur positiv werden.

      Zu den Aliens: Nach der ersten "Kopföffnung" ohne Gehirn war ich mir sicher, dass diese Viecher vielleicht wie beim grossen Gegner der Turtles (Name kenne ich nicht mehr) im Körper sitzen. Die leeren Augenhöhlen am Ende haben diese Theorie aber wiederlegt und das hat mir ganz und gar nicht mehr gefallen. Das passt einfach nicht zusammen.

      Spannung hin oder her, dass das Vieh jetzt UNIT unterwandert hat, hat mir auch irgendwie den Abschluss versaut. Ich hoffe mal die haben irgendwelche Vorkehrungen in den Basen, die fremde Lebensformen erkennen. :/
      "Ironically, while the Eleventh Doctor never encountered the Master onscreen, the episodes containing both his first and last appearances in broadcast order featured two different incarnations of the Master."
    • Plagiat,
      selbstverständlich soll Grant sofort an Superman und andere Superhelden erinnern. Als er beispielsweise auf die Bedeutung des Brandschutzes hinweist, kopiert er den Batman aus den 60ern. Sowas ist ein Zitat und völlig legitim. Zum Plagiat wird es aus einem anderen Grund: Aliens inszenieren eine außerirdische Bedrohung, damit die führenden Persönlichkeiten der Menschen sich an einem Ort versammeln, der von den Aliens kontrolliert wird. Und dort werden diese führenden Persönlichkeiten dann durch die Aliens ersetzt. Entspricht sehr dem Plot von "Aliens of London". Die Slitheen haben den Schädel horizontal geöffnet, durch einen Reißverschluss oben an der Stirn, diesmal wird der Schädel Diagonal geöffnet. Welch ein Unterschied.

      Radioactive Man

      ps: dies habe ich übernommen von Reddit
    • Im großen und ganzen: eine sehr, sehr schöne Folge. Hat mir meine Post-Weihnachts-Erkältung versüßt. :)

      Ein Detail, auf das ich jetzt etwas näher eingehen will: Nardole.
      Es hat mich gefreut, was aus Nardole gemacht wurde. Ich mochte ihn schon als Comic Relief in Husbands (und ich mag Matt Lucas generell), und fand es sehr schade, wie viel schlechte Vor-Kritik es bei den Fans ausgelöst hat, Nardole wieder zu bringen.
      Hier ist er immer noch ein herrlicher Comic Refief Character (obwohl der Doctor mittlerweile eigentlich keinen mehr bräuchte ;) ), er bekommt aber auch andere Aspekte, die tatsächlich einen Character aus ihm machen, der nicht nur für die simplen Lacher gut ist, sondern sich auch gut mit dem Doctor ergänzt. Wie schon vorher jemand hier bemerkt hat, ist die Figur noch nicht so ganz ausgewogen, die Extreme zwischen dümmlich und kompetent wirken noch zu klaffend, aber ich habe jetzt auch die größten Hoffnungen, dass sich aus Nardole ein Companion entwickelt, der von den Fans akzeptiert werden kann.
    • SupremeDalek schrieb:



      Zu den Aliens: Nach der ersten "Kopföffnung" ohne Gehirn war ich mir sicher, dass diese Viecher vielleicht wie beim grossen Gegner der Turtles (Name kenne ich nicht mehr) im Körper sitzen. Die leeren Augenhöhlen am Ende haben diese Theorie aber wiederlegt und das hat mir ganz und gar nicht mehr gefallen. Das passt einfach nicht zusammen.

      Dann bin ich ja nicht die einzige, die an Krang denken musste :)

      Nachdem mir die Vorschaubilder einen Schrecken eingejagt hatten, was denn da auf uns zukommt, habe ich mich fantastisch unterhalten gefühlt. Ich liebe Marvel und DC Comics, daher haben mich die liebevollen Anspielungen natürlich begeistert. Daher hat es mich auch herzlich wenig gestört, dass die ganze Alieninvasion nicht so prickelnd war.

      Von Nardole war ich auch angenehm überrascht. Ich empfand ihn nicht so nervend wie im letzten Special. Bin mal gespannt, wie er sich im Laufe der nächsten Staffel so macht.


      :dogy9:
    • Zola schrieb:

      Fand die Auflösung bisschen billig und irgendwie hat sich die Bedrohung nicht wirklich bedrohlich angefühlt...
      Das haben diese Superhelden-Geschichten ja leider so an sich. Es ist halt nicht einfach, sich einen Gegner auszudenken, der einen unbesiegbaren besiegen kann. Beim Doctor war das schon anders, den hätten die Hirnlosen ja mehrfach "nur" zu erschießen brauchen. Hätte ihnen zumindest einiges erleichtert :10:

      Abgesehen davon muss ich aber sagen, ich hab mich gut unterhalten gefühlt. Und ich fand die "Entstehung" des Ghost origineller als bei den meisten Marvel/DC-Helden
      I have a new destination. My journey's the same as yours, the same as anyone's.
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      Home... The long way 'round

      1stdoc 2nddoc 3rddoc 4thdoc 5thdoc 6thdoc 7thdoc 8thdoc Wardoc 9thdoc 10thdoc 11thdoc 2_1Doc
    • Die Folge war ziemlich unterhaltsam, bei weitem keine "wirklich" Gute aber auch lange nicht so schlecht wie das peinliche letztjährige Special!

      Peter Capaldi ist wieder grandios. Er hatte einige gute Szenen (Clark Kent = Superman z.B.).
      Die Liebesgeschichte war zwar nicht sehr tiefgründig, aber überraschend rund geschrieben ohne zu kitschig zu werden.

      Nardole war "ok". Allerdings unkonstant geschrieben und in jeder Szene anders (draufgänger, opfer, idiot, intelligent...etc).
      Mal abwarten wie er sich in Staffel 10 gibt.

      Die Aliens/Bedrohung war schwach. War die Einführung noch ganz gut verpuffte mit laufender Spieldauer die Bedrohung komplett!

      Fazit: Manchmal ist weniger mehr. Ziemlich kurzweilig (trotz wenig Inhalt) und daher besser als erwartet, von einer guten Folge will ich nicht sprechen, aber eine Überdurchschnittliche!

      6/10 Punkte
    • Pascal schrieb:

      Zola schrieb:

      Ich hatte es bei dem ersten "24 years" schon verstanden, und hätte das als kleine versteckte Anspielung tatsächlich auch schöner gefunden, als dieses breitgetrete zum Schluss....ich frage mich, ob Moffat das gemacht hat, weil er die Fans für wirklich sehr dumm hält, oder ob er sich einfach nochmal selbst für seine River Song Idee loben wollte...
      Moffat macht kein Doctor Who für die Fans, sondern für den durchschnittlichen Zuschauer. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es nochmal erwähnt wird.
      Ich glaube dass "Deppenerklärungen" wie die oben genannte das Ergebnis von den Reaktionen auf Series 6, bei der manche Zuschauer Schwierigkeiten hatten den Geschichten zu folgen. Aber statt die Lehre daraus zu ziehen nicht mehr Information auf Information zu häufen und "Pausen"-Szenen einzustreuen damit der Zuschauer zwischendurch Luft holen kann wird jetzt lieber der Weg gegangen alles gaaaaanz genau und überdeutlich zu erklären.

      Die Frage ist da nur ob Moffat das selbst von vornherein so schreibt weil ihn die damaligen Reaktionen sehr verunsichert haben, oder ob ein BBC-Mensch mit wackelndem Finger vor ihm steht und "So geht das nicht! Du musst das anders spielen!" schimpft.

      Solus schrieb:

      Bleibt noch Nardole - der einmal dasitzt und wie ein Geisteskranker mit einem Plüschelefanten spielt, in der nächsten Szene ganz cool die TARDIS steuert und in ganzen Sätzen redet, und in der übernächsten Szene den Assistenten von Danger Mouse channelt und, während des Doctors draufgängerisches Manöver, ängstlich herumjammert. Fand ich extrem inkonsequent geschrieben die Figur, macht aber damit immerhin Hoffnung, dass er auch in der kommenden Staffel nicht permanent nervt und vielleicht sogar hinten heraus eine Entwicklung durchmacht ?
      Den Eindruck hatte ich auch. Möglich dass noch niemand so recht wusste wohin es mit der Figur gehen sollte, weswegen man hier den Weg der Dreifaltigkeit gegangen ist um zu gucken was besser und was weniger funktioniert. Oder sie schaffen es tatsächlich noch all diese Eigenschaften unter einen Hut zu bekommen. Mal sehen wie der Heini dann in der vollen Staffel wirkt...


      Die Folge an sich mochte ich jedenfalls sehr. Vor allen Dingen war ich darüber erleichtert wie wenig Weihnachten eine Rolle spielte. Mittlerweile kann man ja mit New Who-Weihnachtsfolgen schon eine ganze Staffel füllen, und gerade beim Marathongucken kann das etwas erschöpfend wirken. ;)

      Nur weiß ich nicht ob ich die Superheldenthematik etwas... hinterherhinkend finden soll? Vor dreivier Jahren hätte es sich noch tosend VOLL AM PULS DER ZEIT angefühlt, aber mittlerweile sind so viele Marvel- und DC-Filme ins Land gegangen dass die Folge eher wie ein Nachzügler daherkommt.

      Ah, aber joah. 7,5 von 10. War ein sehr angenehmes Fölgchen.