John Hurt - der War Doctor - ist gestorben

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    • John Hurt - der War Doctor - ist gestorben

      (Ich eröffne einen extra Thread, weil ich finde, dass der Tod eines Doctor-Darstellers nicht in einen Sammelthread gehört)

      John Hurt ist im Alter von 77 Jahren verstorben. Ob das mit seinem Pankreas Krebs, für den er 2015 ein "All Clear" bekommen hat und in Interviews sagte, dass er sehr optimistisch ist und sich kein Sorgen macht, zusammenhängt, oder ob es Altersbedingt war, bzw, einen anderen Grund hatte, ist bisher nicht bekannt.

      Die vierte War Doctor Box von Big Finish erscheint im Februar 2017 und wird dann vermutlich das letzte sein, was wir vom War Doctor zu hören bekommen.
    • Es macht mich schon sehr traurig. John Hurt selbst hat in einem Interview gesagt, dass man ab einem gewissen Alter immer ein bisschen mit der Aussicht auf den Tod konfrontiert ist. Er schien selber keine große Angst vor dem Tod zu haben. ich hoffe, dass das bis zum Ende so blieb.
    • Ich zitiere mich einfach mal selbst aus dem Sensenmann-Thread: John Hurt ist der erste Doctor-Darsteller, der gestorben ist, seit ich Fan der Serie bin. Ich weiß nicht warum, aber wahrscheinlich fühlt sich diese Nachricht daher wie ein kräftiger Schlag in die Magengrube von einem der Klitschkos an.
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    • Thorsten Volker Junkie schrieb:

      Gerade Jackie im Kino gesehen.
      Er hatte da eine Rolle.
      Die Woche erscheint auch Im Februar erscheint auch die Adaption von H G Wells "Invisible Man" mit ihm in der Hauptrolle bei BigFinish.
      Wird irgendwie komisch sein die jetzt zu hören.
      Doctor Who doesn't just travel in time, he travels in genre
      -Toby Hadoke, Timelash 2017

      Seil ist Geil
      -Cutec, Timelash 2017

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cutec ()

    • Er stand für mehr, als für den Namen des Doctors. Sein Name war, mit den Augen auf die Darstellung für ihn charakteristisch gewordener Figuren gerichtet Programm. Dass er ausgerechnet an meinem Geburtstag sterben musste. Ich sah ihn, als einzigen Doctor nicht nur als solchen, sondern als jemanden, der viele, merkwürdige und bemerkenswerte Gesichter fähig und gleichwertig verkörpert hat. Ein Außnahmegesicht, dass Ich auch in den "weniger wichtigen" Rollen gerne gesehen habe. Ohne zur abgetragenen Hollywoodfratze zu verwelten hat er einen Sprung vom Provinzdarsteller zu einer ganz eigenen Welt gemacht, die für meine Augen kein anderer Schauspieler so erreicht hat. Um so mehr ist es traurig zu wissen, dass er den letzten Weltensprung vollzogen hat.

      Man werfe vor allem ein Auge auf seine Darstellung des englischen Exzentrikers Quentin Crisp in "The naked civil servant", den einzigen biographische Film den Ich leiden kann, da der schärfste Kritikpunkt aller biografischen Filme, nämlich das Einvernehmen echter Namen und Leben für eine dramatisch frisierte, sprich erfundene Geschichte hier zum Pluspunkt wird. Die künstlerische Verzerrung ist das Authentizitätsmerkmal eines Films über einen Menschen, der sich selbst als Kunstfigur gelebt hat und darum auch getrost als (in seinem, womöglich nicht immer wortgetreuen Sinne) "idealisierte" Figur dargestellt werden kann, was John Hurt nicht nur zur Förderung der eigenen Karriere geschafft hat.

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