Big Finish Kurzkritiken

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    • BiFi 074. Live 34 von James Parsons und Andrew Stirling-Brown



      Und schon wieder eine Story über eine Rebellion gegen eine böse Regierung. Man fragt sich ja, wie viele Geschichten einem zu diesem Thema einfallen können. Vor allem habe ich das Gefühl, dass gerade jede zweite Big Finish Story davon handelt. Zumindest ist diese hier in einen hübschen Rahmen gepresst worden der wohl das Audio-Äquivalent zu einer Mockumentary ist. Auch wenn die meiste Zeit über die Geschichte nicht wirklich neu ist, weiß die Auflösung durchaus zu gefallen und vor allem Gaststar William Hoyland liefert eine wirklich tolle Performance.


      Short Trip 7.X- Landbound von Selim Ulug
      Ein Gratis Short Trip aus der Paul Spragg Short Trips Memorial Opportunity 2017. Nicht so gut wie das vom Jahr davor, aber durchaus ein rührendes Charakterstück. Und für 0,00 € ist es allemal sein Geld wert. ;)

      bigfinish.com/releases/v/landbound-1758


      "Die Welt ist echt voll von Arschlöchern, rechtlich abgesicherten Arschlöchern."*
      *Das ist die Meinung des Kängurus und nicht notwendigerweise die Meinung des Autors. (Anm. des Autors)
    • Class - Volume 2



      2.01 - Everybody Loves Reagan von Tim Foley
      Eine sehr interessante Geschichte, die sich schön in das Class-Schema einfügt. Dadurch, dass drei Haupfiguren dabei sind, kommt auch schon wesentlich mehr die Atmosphäre der TV Serie auf, als in allen Folgen der Box davor.

      2.02 - Now You Know… von Tim Leng
      Eine ziemliche typische Bully-Mystery-Story, aber ganz gut umgesetzt. Die Chemie zwischen Tanya und Matteusz funktioniert ziemlich gut, von daher macht es schon Spaß hier zuzuhören und die Szene in der die beiden sich gegenseitig beleidigen ist wirklich lustig, auch wenn die beiden mal wieder langsamer im Kopf sind, als es dem Zuhörer lieb sein kann. Hier sind es tatsächlich die Charaktere die das ganze sehr hörenswert machen.

      2.03 - In Remembrance von Guy Adams
      Sehr unterhaltsam. Vor allem die Chemie zwischen Ace und Quill ist großartig. Es werden Verbindungen zwischen den Classics und New Who hergestellt, die zwar oberflächlich bleiben, aber doch interessante Ansätze bieten. Schön auch, wie sich Guy Adams über die eher lächerlichen Szenen aus Remembrance, wie den Baseballschläger, lustig macht. Einzig Charlies Rolle wirkt etwas überflüssig.

      Fazit:
      Das zweite Set ist tatsächlich wesentlich besser, als das erste. Wenn mich jemand fragen würde, welche Box er kaufen sollte, dann definitiv diese. Die CD Boxen sind allerding mittlerweile schon ausverkauft (waren auch nur auf 500 Stck. limitiert). Trotzdem wünsche ich mir, dass eine zukünftige Box eher eine Fortsetzung sein wird und nicht irgendwo zwischen die Folgen gequetscht werden muss, und dass auch mal das komplette Class Team zusammen in einer Folge agiert.




      Heute wurde die Fortsetzung der Gallifrey - Time War Reihe bei Big Finish angekündigt und zufälligerweise habe ich auch gerade damit angefangen, die ursprüngliche Serie weiter zu hören.

      Gallifrey 2.02 - Spirit von Stephen Cole



      Ich mag Leela nicht sonderlich, deshalb hatte ich bisher auch etwas Probleme mit dieser Serie. Für mich war sie quasi der Strax der Classic Serie, und in dieser Folge hat sie, vor allem zu Beginn, mal wieder ganz viel Zeit, ihre Kriegerweisheiten zum Besten zu geben. Aber genau damit spielt dieses Hörspiel und macht somit ihr Gelaber sogar äußerst amüsant. Insgesamt ist Spirit, ein schönes Charakterstück, das ein paar neue Blickwinkel auf die Gesellschaft von Gallifrey und die Time Lords bietet und für mich bisher die erinnerungswürdigste Episode dieser Reihe und das erste Mal, dass ich wirklich gespannt bin, wie es hier weitergeht.


      Gallifrey 2.03 - Pandora von Justin Richards



      Die Verstrickungen vertiefen sich endlich und die ganze Hintergrundgeschichte der Serie nimmt endlich Fahrt auf. Pandora ist ein typischer Mittelteil, in dem eigentlich nur sämtliche Spielfiguren in Position gebracht werden. Das macht es allerdings wirklich gut. Spannend, gut erzählt und macht Lust weiterzuhören.

      Eine Frage an die Kenner, betreffs Braxiatel. Gehe ich recht in der Annahme, dass wenn ich an seiner weiteren Geschichte interessiert bin, ich die Bernice Summerfield Reihe hören sollte?


      Gallifrey 2.04 - Insurgency von Steve Lyons



      Hier werden die Entscheidungen der ersten Folge der Staffel wieder aufgegriffen und in Lower Decks Manier dargestellt. Eine interessante Perspektive, aber etwas generisch, aber letztendlich natürlich auch ein Teil gesamten Verschwörung. Währenddessen geht es mit der Hauptstory um die Imperiatrix interessant weiter, welche wirklich wesentlich beeindruckender ist, als die der ersten Staffel, die ich schon lange wieder verdrängt habe. Einzig die ständigen Streitgespräche zwischen Leela und Andred gehen mir langsam auf die Nerven, aber auch da zeichnet sich ja zum Glück ein Ende ab.


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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von yttox ()

    • Die Antwort zu Braxiatel liegt irgendwo zwischen "Jain" und "Es ist kompliziert". Der Plan zu dem Zeitpunkt war das, ja. Dass nach Pandora alle Auftritte von Braxiatel in den New Adventures und Bernice Summerfield spielen. Die Benny und Gallifrey Box Sets verkomplizieren das aber nochmal.
      Spoiler anzeigen
      Brax kehrt zum Finale der dritten Gallifrey Staffel zurück. Ursprünglich sollte das nach seinen ganzen Benny-Auftritten spielen. Aber dann, in der Jahre später erschienenen vierten Staffel verlässt er die Serie erneut und erlebt die für ihn erste Begegnung mit Benny (die schon in den Büchern zu lesen war). Als nächstes taucht dieser Braxiatel dann in den Benny Box-Sets auf. Also liegen die Benny-Einzelrelease-Auftritte wohl doch noch in seiner Zukunft. Oder es ist ein anderer Braxiatel. Oder.... Eindeutig wurde das nie aufgeklärt. Es gibt auch Fans die berufen sich auf The Inquiry aus der ersten Gallifrey-Staffel. Nach der Zerstörung von Minyos die sowohl passiert als auch nicht passiert ist existieren zwei Braxiatels: Benny/NA-Braxiatel ist ein Brax die Gallifrey frühzeitig verlassen hat, während der Gallifrey-Brax zu Hause geblieben ist.
      Doctor Who doesn't just travel in time, he travels in genre
      -Toby Hadoke, Timelash 2017

      Seil ist Geil
      -Cutec, Timelash 2017
    • Das klingt ja total unkompliziert. ;)

      Wenn ich das richtig verstehe, kann ich also Gallifrey weiterhören, ohne die Benny Sachen zu kennen? Auch wenn es mir schwer fällt, aber ich hebe mir die ganzen Teile mit ihr für die Zeit auf, die kommt, wenn ich alle New Adventures gelesen habe, ich alter Chronologie-Nazi, ich. :D


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    • Gallifrey 2.05 - Imperiatrix von Stewart Sheargold



      Ich muss sagen, dass diese Reihe langsam meine Meinung zu Leela verbessert und das obwohl sie es tatsächlich schafft weiterhin nervige Gespräche mir Andred zu führen, obwohl dieser schon tot ist. Trotzdem kommt mir dieser letzte Teil dieser Staffel doch teilweise unnötig in die Länge gezogen. Außerdem ging mir die Musik diesmal ziemlich auf die Nerven und Romana verfällt wieder in die seltsame Verhaltensweise aus der ersten Staffel, in einem Moment total weinerlich zu sein und im nächsten den Diktator raushängen zu lassen.
      Das Finale entschädigt aber dann für eine ganze Menge und ich muss mir jetzt tatsächlich überlegen, ob ich tatsächlich eine Pause nach dieser Staffel einlege, wie ich es ursprünglich vor hatte, oder gleich mit der dritten weitermache.


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    • Ich hoffe du hast die ganze Geschichte gehört? Beim ersten mal wusste ich nicht, dass die Geschichte auf der zweiten Disc noch ein Stück weiter geht (beziehungsweise hatte die CDs in MP3s für unterwegs umgewandelt ohne überhaupt zu merken, dass bei Imperiatrix 2 CDs dabei sind) und war bei der ersten Folge der dritten Staffel dementsprechend verwirrt.
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      -Toby Hadoke, Timelash 2017

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      -Cutec, Timelash 2017
    • Ja, ich war auch erst sehr verwirrt, weil ich dachte, dass auf der zweiten CD nur das Making-of drauf wäre. Aber irgendwie dachte ich, dass das schon ein sehr schwacher Cliffhanger gewesen wäre. ;)


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    • Jetzt doch erstmal noch etwas anderes.

      UNIT - The New Series - 06. Cyber Reality



      6.1 Game Theory von Matt Fitton
      Was hat sich Matt Fitton denn hier gedacht? Schon der Einstieg in die Story ist schon recht Merkwürdig. Ich musste erstmal gucken, ob ich die richtige CD eingelegt habe. Es stellte sich heraus, dass das einfach Fittons Art ist, jemanden direkt ins Abenteuer zu werfen. Alles in diesem Hörspiel wirkt nur wiedergekäut. Das Bermudadreieck, der Murmeltiertag, die Schnitzeljagd von Osgood und Kate, alles schon mal dagewesen und das auch wesentlich besser. Die Vermischung von echter und virtueller Realität wirkte auch eher albern und es kommt zu keinem Zeitpunkt so etwas wie Spannung auf. Die "geheimnisvolle" Stimme hätte man wirklich nicht verfremden müssen, es sei denn, man hätte eine Sprecher ohne Sprachfehler gewählt. Die Überraschung über die wahre Identität hielt sich somit in Grenzen.
      Vor ein paar Tagen sagte ich noch, dass Fitton mir in letzter Zeit nicht mehr so negativ aufgefallen wäre, mit Game Theory findet er zu seinen alten Schwächen zurück, eine belanglose Geschichte, langweilig und spannungslos zu verpacken.

      6.2 Telepresence von Guy Adams
      Okay, am Anfang werden schon mal alle möglichen Klischees von virtuellen Realitäten hervorgekramt. Zumindest wirkt die letztendliche Umsetzung nicht ganz so albern wie im Teil davor. Wirkliche Spannung bleibt anfangs auch hier aus, zum einen, weil man sich nicht die Mühe gemacht hat, eine vernünftige Einführung in die Geschichte zu geben, sondern einfach nur sagt, das muss jetzt untersucht werden, und zum anderen, weil man schon allein dadurch, dass man weiß dass die Cybermen eine Rolle spielen werden, man sich durchaus denken kann, in welche Richtung das alles gehen soll. Das Hörspiel allerdings, tut die ganze Zeit so, als müsse der Zuhörer total ahnungslos sein. Erst nach etwa einer halben Stunde nimmt die Story etwas an Fahrt auf, was aber auch nicht wirklich hilft, die Story wirklich aufzuwerten, zumal sich die Charaktere doch mal wieder alle ziemlich dämlich anstellen.

      6.3 Code Silver von Guy Adams
      Oh Schock! Cybermen! Wer hätte damit gerechnet? Positiv: Auch wenn auf dem Cover die neueren New Who Cybermen zu sehen sind, sind die die wir hören doch eher eine relativ gelungene Mischung aus mehreren Versionen. Das passierte wohl absichtlich, um klar zustellen, dass diese Cybermen mal wieder aus einem anderen Universum kommen. Das bleibt aber auch das einzig positive hier. Ansonsten ist Code Silver einfach nur eine Anreihung von klischeehafter Handlung Hin-und Hergerenne und pathetischen Dia- und Monologen. Selbst Osgood hat nie so sehr genervt wie hier.

      6.4 Master of Worlds von Matt Fitton
      Oh Schock! Der War Master! Wer hätte damit gerechnet? Also was Cliffhanger betrifft, ist diese Box ja mal das Hinterletzte. Zumindest ist der Auftritt Jacobis der erste echte Lichtblick dieser Story, zumal seine Charakterisierung hier von Anfang an besser ist, als in seinem eigenen ersten Set. Das macht dann die ganze, zum gesamten Set passende, ideenlose Geschichte, noch recht erträglich.

      Fazit:
      Eine der schlechteren Boxen dieser Reihe, auch wenn der Auftritt des War Masters sie noch etwas aufwertet. Empfehlen kann man sie aber nur Komplettisten und Fans der Reihe.


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    • BiFi 076. Singularity von James Swallow



      Das ganze fängt ziemlich einfallslos an und das bessert sich auch lange nicht wirklich. Die teilweise miesen Dialoge und vergessenswerten und klischeehaften Nebenfiguren helfen da auch nicht wirklich weiter. Im Gegenteil, das ganze wird mit jedem Satz dümmer. Dadurch wirkt auch der relativ einfallsreiche Twist am Ende des zweiten Teils wahnsinnig konstruiert, aber zumindest macht er die Handlung von da an etwas interessanter.
      Die russischen Akzente sind teilweise gut und teilweise komplett furchtbar. Apropos Akzente. Turlough und der Doctor bemerken, dass Alexi seinen Akzent verloren hat. Sprechen dort also alle Russen in Moskau Englisch mir russischem Akzent? Sogar wenn sie untereinander sind? Sorry, aber das ist mal komplett undurchdacht und lediglich als Effekt eingesetzt, der sonst komplett nutzlos ist. Überhaupt sind diese Akzente wahrscheinlich auch der einzige Grund, das ganze in Russland spielen zu lassen, denn dieses Setting wird auch überhaupt nicht genutzt. Man könnte dem Autor natürlich unterstellen, dass er die kommunistische Gleichstellung als Spiegel der hier angestrebten Singularität darstellen möchte, aber so viel Hintergedanken möchte ich ihm nicht unterstellen, zumal das auch ziemlich plump wäre. Auf der anderen Seite ist Subtilität auch nicht gerade die Stärke von James Swallow. Auch nicht die der Gastsprecher, welche teilweise ganz knapp an der Obergrenze zum Overacting entlangwandern.
      Langweilig, vorhersehbar und vergessenswert. Höchstens noch ausreichend.


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    • The CC - The Second Doctor - Volume 2: The Curator’s Egg - Julian Richards

      WTF, was habe ich mir da bitte gerade angehört?! Ich durfte ja schon viel Bulls*** von Big Finish anhören, aber bei diesem CC fehlen mir die Worte. Ich kann mir aber vorstellen, was man dem Autor aufgetragen hatte: Setzte Jurassic Park in Doctor Who um. Was erhalten wir: "Ein exzentrischer Milliardär wechselt versehentlich mit einem Cyborg-Raptor den Körper und entscheidet daraufhin, dass er der König der Dinosaurier werden will!" Ernsthaft?! Ich wusste nicht, ob das ernst gemeint war oder als Verarsche. Besonders dann noch mit einem halbgaren Plotdevice in Form eines Alien-Artefacts anzukommen, dass nicht nur eine Miniatur-Erde beinhaltet, sondern auch wenn es benötigt wird, mal den Geist eines Lebewesens auswechseln oder mal eben überschreibt. Das kann nicht mal die hervorragende Performance von Anneke, Frazer und Elliot retten. Von der Auflösung will ich gar nicht erst anfangen. Wie konnte sowas umgesetzt werden?