Big Finish Kurzkritiken

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    • yttox schrieb:

      Nette, wendungsreiche Geschichte, mit hochgradig amüsanten Dialogen. Die Chemie zwischen River und Missy ist auch sehr gut.
      Ausserdem enthält es mein jetzt schon klassisches Lieblingszitat: "Please don't say that. Wibbly-wobbly." und hat mir richtig Lust auf das
      Missy Set gemacht.
      Ich fand Michelle Gomez' Darstellung ja hier und da noch etwas steif, vermutlich dem Wechsel der Figur ins Audiomedium geschuldet. In ihrem eigenen Boxset war sie dann nochmal wesentlich "lebendiger".
      You've got the formula all wrong! No corridors, no monsters and I haven't been imprisoned once!

      -The Doctor, Conundrum
    • Missy - Series 1



      A Spoonful of Mayhem von Roy Gill
      Mal ein ziemlich anderer Ansatz für ein Big Finish Hörspiel. Etwas abgedreht, also passend für Missy. Andererseits ist es natürlich auch ein No-brainer, Missy eine Tim Burton Version von Mary Poppins auf den Leib zu schreiben.
      Etwas nervig ist, dass das Geschehen ständig von den Kindern erklärt werden muss. Ansonsten aber ein durchaus netter Einstand für Missy.

      Divorced, Beheaded, Regenerated von John Dorney
      Ich bin an einem Punkt angelangt, bei dem John Dorney Skripte überhaupt keine Story brauchen um mich zu unterhalten. Seine Dialoge reichen völlig. Wichtig ist hier eh nur das Kräftemessen zwischen Missy und dem Monk, und das funktioniert hervorragend.

      The Broken Clock von Nev Fountain
      "Detective Inspector Missy Masters! Hell in a purple Pea Coat" Schöne Parodie einer True Crime Sendung. Wunderbar surreal. Großartige Unterhaltung!

      The Belly of the Beast von Jonathan Morris
      Kein schlechtes Hörspiel, aber im Vergleich zum Rest der Box ziemlich schwach. Der größte Schwachpunkt ist dann ironischer Weise auch noch genau die Sache, über die sich der Teil davor noch lustig gemacht hat, nämlich das ständige Wiederholen des Offensichtlichen. Die Geschichte selbst ist allerdings ganz nett und Gomez holt schon noch einiges raus.

      Fazit:
      Eine absolut empfehlenswerte Box. Wer damit klar kommt, dass das Set sich nicht unbedingt total ernst nimmt, sollte zugreifen.
      Die Titelmusik ist jetzt schon mein neuer Lieblingsohrwurm von Big Finish gleich hinter dem Jago & Litefoot Thema.


      "Die Welt ist echt voll von Arschlöchern, rechtlich abgesicherten Arschlöchern."*
      *Das ist die Meinung des Kängurus und nicht notwendigerweise die Meinung des Autors. (Anm. des Autors)
    • yttox schrieb:

      Insgesamt eine ganz nette Geschichte, die hauptsächlich dazu dient, die unaufgeregte Erklärung, wie der Roberts Master überleben konnte unter die Leute zu bringen.
      Wie überlebt der Roberts Master? Ich habe nämlich gerade erst "Master Mind" aus den Companion Chronicles gehört, wo der Beevers Master sein Werdegang nach den Ereignissen im TV Film erklärt. (Er soll einen Begleiter dazu gebracht haben, ihn aus dem Auge zu befreien und ist dann als Gas auf der Erde auf Wirt- und TARDIS-Suche gegangen)
    • Die neue Variante wiederspricht der alten Version aus Mastermind (bzw dem Short Trip aus dem die Mastermind-Version stammt). Roberts würde nach der neuen Version von der TARDIS in einem beliebigen Lagerraum wieder rausgekackt und dieser anschließend in den Vortex geworfen.

      Mastermind-Autor Jonathan Morris ist der Widerspruch egal. Lösungsansätze die kursieren sind entweder dass die Essenz des Masters im Eye of Harmony aufgespalten wurde und in Form mehrerer Master entkommt oder dass die River-Song-Folge vor dem Comic The Glorious Dead spielt und der Master am Ende dieser Geschichte wieder ins Auge der Harmonie zurückverfrachtet wird (bzw sein erstes Entkommen aus der Geschichte gelöscht wird).
      You've got the formula all wrong! No corridors, no monsters and I haven't been imprisoned once!

      -The Doctor, Conundrum

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cutec ()

    • Short Trips 9.02 - The Astrea Conspiracy von Lizbeth Miles


      Der erste Auftritt des ersten Doctors kommt eher bescheiden daher. Damit meine ich keinesfalls die Qualität der Geschichte, sondern den Umfang dieses kleinen Quasi-Historicals. Inhaltlich ganz gut und ordentlich vorgetragen. In Zukunft wünsche ich mir aber etwas größeres von Capaldis Doctor, vorzugsweise Full Cast.


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    • Jago & Litefoot - Series 10



      The Case of the Missing Gasogene von Simon Barnard und Paul Morris
      Ein sehr nettes Whodunnit mit Jago/Litefoot-Twist. Sehr unterhaltsam.

      The Year of the Bat von Jonathan Morris
      Eine Interessante Idee und eine unterhaltsame Umsetzung. Schön mal die jungen Jago und Litefoot kennenzulernen, deren Sprecher wirklich passend gewählt wurden.

      The Mourning After von James Goss
      Mal wieder ein ungewöhnliches Setting von James Goss. Das geht ja das ein oder andere Mal nach hinten los, aber hier funktioniert es mal wieder ganz wunderbar. Gute Unterhaltung.

      The Museum of Curiosities von Justin Richards
      Ein netter Abschluss des Handlungsbogens, mit einem gemeinen Cliffhanger. Einzig Toby Hadokes Figur ging mir heftig auf die Nerven.

      Fazit:
      Was soll man zu Jago und Litefoot schon sagen? Wie immer eine Empfehlung wert. Ich werde nur immer traurig, wenn ich daran denke, dass das Ende der Reihe immer näher kommt. :(


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    • The Eighth of March



      Emancipation von Lisa McMullin
      Eine nicht ganz neue Geschichte, aber mit netten Twists. River und Leela passen gut zusammen. Fast hätte ich mir gewünscht, dass auch Romana dabei wäre, aber das kommt sicherlich noch in einem zukünftigen River Set.

      The Big Blue Book von Lizzie Hopley
      Ziemlich dämliche Dialoge und unstrukturierter Aufbau. Alles wird mehrfach erklärt und Ace erinnert stellenweise eher an Rose. Benny kommt in der ersten Hälfte fast nicht vor, was Aces Monologe nur noch nerviger machen, vor allem der Mittelteil, in dem sie 10 Minuten erklärt, was sie gerade tut. Wenn Benny dann endlich auftaucht, kommt auch endlich etwa Dynamik in die Geschichte, was die nervigen Nebenfiguren aber auch nicht erträglicher macht. Alles in allem, gerade noch ein ausreichendes, fast schon schlechtes Hörspiel.

      Inside Every Warrior von Gemma Langford
      Im Paternosta-Debut wird zum millionsten Mal das Thema Werwolf abgehandelt... oder was auch immer. Habe irgendwann das Interesse verloren. Wer die Paternosta Gang mag, kommt zwar eventuell noch halbwegs auf seine Kosten, aber insgesamt ist das ganze doch sterbenslangweilig. Bevor ich das gehört habe, hatte ich noch Interesse am Paternosta Set, jetzt muss ich mir das noch mal überlegen.

      Narcissus von Lisa McMullin, Lizzie Hopley, Gemma Langford und Sarah Grochala
      Das ganze wirkt eher wie ein umgeschriebenes Torchwood Fan-Hörspiel. Ganz furchtbar schmalzig und zum Fremdschämen. Zusätzlich rollen sich einem beim Technobabbel und einem Klischee nach dem anderen die Zehennägel auf.

      Fazit:
      Absolut keine Kaufempfehlung für diese Box. Einzig das River/Leela Team-up ist hörenswert, den Rest kann man getrost vergessen. Den Frauen des Doctor Who Universums wird man hiermit in keinster Weise gerecht. Die meisten haben außerhalb dieses Sets wesentlich bessere Auftritte. Bleibt zu hoffen, dass Vastra, Jenny und Strax auch noch auf ihre Kosten kommen.


      "Die Welt ist echt voll von Arschlöchern, rechtlich abgesicherten Arschlöchern."*
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    • Das Paternoster-Debüt und die River-Folge sind noch ok. Die anderen beiden...nicht. Zumal mir in jeder Folge Dinge aufgefallen sind bei denen ich mich gefragt habe warum da kein Script Editor drüber geschaut hat. Entweder was die interne Logik der Geschichte anging, oder die Verbindung zu anderen Geschichten des Whoniversums.
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      -The Doctor, Conundrum
    • The Outliers von Simon Guerrier



      Typische Troughton Story. Der Doctor gibt sich wieder als Examiner aus und das ganze hat tatsächlich etwas Power of the Daleks Atmosphäre und Polly kann endlich mal wieder ihre Computerkenntnisse unter Beweis stellen.
      Ein paar negative Punkte gibt es. Ich mag Aneke Willes Narrator Stimme nicht, Hines ist nicht immer 100%ig in der Rolle als Doctor und zwischendurch wird das ganze etwas durch den fast schon üblichen Der-Doctor-verschwindet-Trick gestreckt.
      Die Auflösung ist dann auch nicht ganz unvorhersehbar, trotzdem bleibt am Ende ein gut unterhaltendes, klassisches Abenteuer mit ein paar modernen Elementen übrig.
      Empfehlenswert!


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      *Das ist die Meinung des Kängurus und nicht notwendigerweise die Meinung des Autors. (Anm. des Autors)
    • The Fifth Traveller von Philip Lawrence



      Ich weiß nicht ob es ein negativer Punkt ist oder von Authentizität zeugt, dass
      Vicky mir hier genauso auf die Nerven geht wie in den original Folgen. Schade ist jedenfalls der Rückzug von William Russell von Big Finish, der hier seinen vorerst letzten Auftritt hat, denn nie war sein Doctor besser als hier. Das Hörspiel ist recht actionreich, was aber größtenteils nur dazu dient, die Geschichte etwas zu strecken. Nicht dass die Story es nötig hätte, denn eigentlich ist diese wirklich interessant und spannend. Schön auch, dass der Autor sich nicht auf die eine Grundidee mit dem fünften Mitreisenden verlässt (kennt man ähnlich auch aus irgendeiner Star Trek Folge, glaube ich), sondern diese in eine weitere Hintergrundgeschichte einbettet. Das Setting mag nicht wirklich für die Classics passend erscheinen, aber das Thema ist absolut typisch 60er und die ganze Geschichte fügt sich gut in die bestehende Kontinuität ein.
      Wirklich gute Unterhaltung. Gerade machen mir die Early Adventures wirklich Spaß.


      "Die Welt ist echt voll von Arschlöchern, rechtlich abgesicherten Arschlöchern."*
      *Das ist die Meinung des Kängurus und nicht notwendigerweise die Meinung des Autors. (Anm. des Autors)
    • Cutec schrieb:

      Das Paternoster-Debüt und die River-Folge sind noch ok. Die anderen beiden...nicht. Zumal mir in jeder Folge Dinge aufgefallen sind bei denen ich mich gefragt habe warum da kein Script Editor drüber geschaut hat. Entweder was die interne Logik der Geschichte anging, oder die Verbindung zu anderen Geschichten des Whoniversums.

      Weil dann Männer den Damen ins Handwerk pfuschen würden und dies so gar nicht zur Agenda dieses Tages passen würde. ;)
    • Also bei uns in der Firma sind Einstellungen schon eine langwierige Suche, aber wir schaffen das in unter zwei Jahren und man muss uns dafür nicht mal ausbuhen.
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.