Big Finish Kurzkritiken

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    • Matt Fitton ist bei vielen Sets Script Editor. Auf diesem Posten ist er normalerweise auch wesentlich besser aufgehoben als als Autor.


      "Die Welt ist echt voll von Arschlöchern, rechtlich abgesicherten Arschlöchern."*
      *Das ist die Meinung des Kängurus und nicht notwendigerweise die Meinung des Autors. (Anm. des Autors)
    • Torchwood: Aliens Among Us Part 1



      5.01 Changes Everything von James Goss
      Typische, wir-stellen-die-neuen-Hauptcharaktere-vor Folge. Ein neuer Status Quo wird festgelegt und die Story auf den Weg gebracht. Das ganze geschieht mit den für Torchwood typischen Motiven, was bedeutet, dass das ganze oft an Klischees und Fremdscham kratzt. Im Vergleich zur vierten Staffel ist das ganze aber eher harmlos und die Story ist interessant genug um darüber hinweg zu trösten. Positiv fällt auch auf, dass der rote Faden recht unaufdringlich ist und sich das ganze nicht mehr ganz so Bierernst nimmt wie es in der letzten Staffel noch der Fall war.

      5.02 Aliens & Sex & Chips & Gravy von James Goss
      Eine etwas anstrengende Geschichte. Kein Wunder, fängt das ganze doch schon auf einem Junggesellinnenabschied an. Dennoch macht sie vor allem wegen dem neuen Torchwood Mitglied Mr Colchester wirklich Spaß. Außerdem wird der rote Faden interessante weitergesponnen. Ach ja. Und ein höllischer Cliffhanger.

      5.03 Orr von Juno Dawson
      Das ganze schlägt hier eine Richtung ein, die sich zwar schon angekündigt hat, die mich in ihrer Intensität aber dennoch überrascht. Ob das jetzt gut ist oder schlecht, hängt davon ab, wie es weitergeht. Die Grundhandlung ist dabei relativ uninteressant, obwohl eine neue Figur eingeführt wird, hier sind aber die Nebenschauplätze relevanter. Big Finish zeigt hier einiges an Mut und machen deutlich, dass Torchwood jetzt ihnen gehört.

      5.04 Superiority Complex von AK Benedikt
      Zwischendurch eine kleine Murder Mystery Folge, in der alle Beteiligten mal glänzen können, auch wenn Jack mal teilweise zum Fremdschämen ist und ich Ianto Ersatz Tyler Steele überhaupt nicht leiden kann. Die Lösung des Rätsels ist relativ schnell klar und die Dialoge könnten besser sein, trotzdem ist das eine ganz nette Geschichte und ein weiterer Baustein zur Umstrukturierung von Big Finishs Torchwood.

      Fazit:
      Nach der unterirdisch schlechten vierten Staffel überraschend gut. Eine neue Richtung für die Serie und neue Charaktere. Bin gespannt wie es weitergeht.


      "Die Welt ist echt voll von Arschlöchern, rechtlich abgesicherten Arschlöchern."*
      *Das ist die Meinung des Kängurus und nicht notwendigerweise die Meinung des Autors. (Anm. des Autors)
    • Doctor Who Ravenous 3



      Deeptime Frontier von Matt Fitton
      Ein spannender Beginn der direkt am letzten Teil anschließt. Wir lernen Neues aus der Time Lord Geschichte und Matt Fitton schafft es tatsächlich mal interessante Dialoge zu schreiben. Viel Story gibt es nicht, dafür Hintergrund über die Ravenous und spannende Action. McGann hat auch ganz offensichtlich Spaß an der Sache.

      Companion Piece von John Dorney
      Spoilers! Im wahrsten Sinne des Wortes. Eine großartige Szene. Aber zurück zum Thema. Wir treffen The Ninth wieder und er macht noch mehr Spaß als beim ersten Mal. Dazu gibt es wieder tolle Dialoge, eine gut ausgearbeitete Geschichte, die trotz der vielen Gaststars an keiner Stelle überladen wirkt und eine Verbindung zu den Time War Sets.

      L.E.G.E.N.D. von Matt Fitton
      Zu Gute halten muss man diesem Hörspiel, dass die deutschen Figuren ohne schlechten Akzent sprechen. Trotzdem gibt es einige Ungereimtheiten, die den Sprachgebrauch betreffen. In einer Geschichte, die von den Gebrüdern Grimm handelt, etwas peinlich. Ansonsten ist die Story aber ganz okay. Nichts besonderes, aber nicht schlecht.

      The Odds Against von John Dorney
      Sehr interessante Weiterentwicklung, die etwas Zeit braucht um in Fahrt zu kommen, dann aber absolut überzeugt.

      Fazit:
      Zwar glänzt Ravenous nicht unbedingt mit einer extrem innovativen Hintergrundgeschichte, das macht es aber mit den einzelnen Stories wieder wett. Eine absolut empfehlenswerte Box.


      "Die Welt ist echt voll von Arschlöchern, rechtlich abgesicherten Arschlöchern."*
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    • Torchwood - Aliens Among Us 2



      5.05 Love Rat von Christopher Cooper
      Die ersten 5 Minuten sind genau das was ich im vorherigen Set nicht vermisst habe. Sexszenen in Hörspielen finde ich ohnehin dämlich, aber wenn Barrowman involviert ist, sind sie fast unerträglich. Überhaupt wird Jack mal wieder ausschließlich durch seine Sexualität definiert. Man fühlt sich in die vierte Staffel zurückversetzt. Fan-Fick-Tion und Shipping auf unterster Ebene.

      5.06 A Kill to a View von Mac Rogers
      Langweilig, belang- und einfallslos. Im Hintergrund wird die Hintergrundgeschichte lustlos weiter gesponnen. Am Ende kommt zwar noch etwas Spannung auf, aber insgesamt ist es nicht mehr als ein "wir müssen noch einen bekannten Schurken unterbringen".

      5.07 Zero Hour von Janine H Jones
      Eigentlich eine ganz interessante Geschichte, die für mich aber an der Hauptfigur scheitert, die ich nicht leiden kann. Dadurch interessiert mich natürlich auch Tyler Steeles Liebesleben nicht. Außerdem ist die gesamte Kollisionskette der Story anfangs reichlich konstruiert. Ein besserer Autor hätte da vielleicht mehr herausgeholt. Trotzdem (leider) die beste Story im zweiten Set.

      5.08 The Empty Hand von Tim Foley
      Andy ist mit Abstand der langweiligste Charakter in Torchwood. Wenn er also Dreh- und Angelpunkt einer Geschichte ist, kann man sich schon vorstellen was einen erwartet. Richtig, gähnende Langeweile. Zwar wird weiter an der Hauptstory gearbeitet, aber auch das ist nicht gerade spannend, sondern größtenteils vorhersehbar.

      Fazit:
      Die erste Box hat noch Mut bewiesen, die zweite liegt vom Niveau und Einfallsreichtum leider eher im Bereich der Torchwood Einzelreleases. Größtenteils belanglos und die Hintergrundgeschichte kommt überhaupt nicht in Fahrt. Nur der Cliffhanger sorgt überhaupt dafür, dass ich in Betracht ziehe, die nächste Box zu hören.


      "Die Welt ist echt voll von Arschlöchern, rechtlich abgesicherten Arschlöchern."*
      *Das ist die Meinung des Kängurus und nicht notwendigerweise die Meinung des Autors. (Anm. des Autors)
    • The Veiled Leopard von Iain McLaughlin und Claire Bartlett



      Nervige Musik, aber für eine Gratisbeilage nicht schlecht. Sogar Ace und Hex, die Hauptgründe dafür, dass ich in der Main Range nicht voran komme, sind hier tatsächlich erträglich.


      "Die Welt ist echt voll von Arschlöchern, rechtlich abgesicherten Arschlöchern."*
      *Das ist die Meinung des Kängurus und nicht notwendigerweise die Meinung des Autors. (Anm. des Autors)
    • Die alten Gratis-Dinger von Big Finish sind eigentlich alle nett. The Ratings War, Living Legend... Schade dass sie sowas nicht mehr machen, sondern nur noch erste Folgen von Main-Range-Releasen und andere derartige Sachen gratis/mit DWM-Ausgaben usw raushauen.

      Ach ja, bei Ravenous bin ich soweit deiner Meinung (was die ersten drei Folgen angeht, The Odds Against steht noch aus). Die Ravenous selbst find ich weiterhin ein bisschen doof (hätte man finde ich auch einen Storyarc um die Great Vampires draus machen können, da hätte man nicht extra eine neue Bedrohung aus dem alten Gallifrey einführen müssen). Aber im letzten Boxset kommen ja sowieso vier Master dazu, wie viel die Screentime für die Clowns am Ende da noch übrig bleibt wird sich zeigen.

      Oh und The Eleven geht mir wesentlich weniger auf die Nerven als in der letzten Hälfte von Doom Coalition, wo er irgendwann nur noch "Silence, all of you!" geschrien hat. Es fällt aber auf, dass er im Vergleich zu all seinen anderen Inkarnationen am wenigsten eigene Persönlichkeit besitzt. The Nine, the Thirteen... alle haben was was sie von den anderen Inkarnationen abhebt, nur Mark Bonnar hat nur sein Gimmick.
      You've got the formula all wrong! No corridors, no monsters and I haven't been imprisoned once!

      -The Doctor, Conundrum

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Cutec ()

    • Cutec schrieb:

      Die alten Gratis-Dinger von Big Finish sind eigentlich alle nett. The Ratings War, Living Legend... Schade dass sie sowas nicht mehr machen, sondern nur noch erste Folgen von Main-Range-Releasen und andere derartige Sachen gratis/mit DWM-Ausgaben usw raushauen.
      Jetzt wo du es sagst, stimmt die meisten gratis Hörspiele habe ich tatsächlich genossen. Das letzte war ja das CC The Revenants, aber das gab es auch nur als Download und später als Bonus in der Limited Edition von The Light at the End.



      082. The Settling von Simon Guerrier



      Ein spannender Background aber für das Medium Audio etwas ungeeignet. Epische Schlachten sind im Hörspiel eben nur Lärm. Der Rest besteht auch nur aus Klischees und ist dazu noch ziemlich langweilig dargebracht. Durch die verschachtelte Erzählweise wird noch dazu jegliche Spannung die durch Hex' Schicksal entstehen könnte zunichte gemacht.
      Positiv fällt jedoch auf, dass Cromwell als die ambivalente Figur dargestellt wird die er in den Geschichtsbüchern ist und nicht auf die ein oder andere Weise festgelegt wird. Schön sind auch die Erwähnungen darüber, wie sehr der Doctor sich seit seinem ersten Auftreten entwickelt hat. Insgesamt gibt es ein paar nette Charaktermomente, was der plätschernden Story aber nicht unbedingt weiter hilft.

      PS: Gibt es eigentlich irgendjemanden, der Hex leiden kann? Diese fürchterliche Heulsuse ist ja fast nicht zum Aushalten.


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    • 084. The Nowhere Place von Nicholas Briggs



      Sicherlich eins der besseren Briggs Scripts. Keine unnötigen Nebenfiguren und eine nicht zu überambitionierte, aber trotzdem interessante Geschichte. Gut, Captain Oswins Gesinnungswechsel kommt etwas zu plötzlich daher und die Auflösung ist etwas weit hergeholt (und ihre Erklärung dauert fast die ganze, überlange letzte Episode), aber das ist durchaus zu verkraften. Schöne Idee auch, dass die CD Version zwei verschiedene Cover hat, die zufällig an die Käufer verteilt wurden.
      Endlich mal wieder eine gute Geschichte mit Evelyn und dem sechsten Doctor. Ich dachte schon, das gibt jetzt nur noch überemotionale Heulgeschichten.


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    • EA 3.3 - The Ravelli Conspiracy von Robert Khan und Tom Salinsky



      Ein Historical nach dem üblichen Muster mit gutem Humor, wenn auch nicht ganz so albern wie zum Beispiel The Romans. Trotzdem sehr unterhaltsam und mit interessanten, historischen Figuren.


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    • The Movellan Grave von Andrew Smith



      Eine langweilige, und belanglose Geschichte, ohne jeden Spannungsbogen. Warum man gerade für so eine laue Story die Movellans zurückbringen musste, bleibt ein Rätsel.


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    • Red von Stewart Sheargold



      Einfallslose Charaktere und langweilige Dialoge machen es anfangs schwer der Geschichte folgen zu wollen. Mit etwas Konzentration kann man aber eine ganz interessante orwellsche Geschichte dahinter entdecken, die hervorragend in die Ära des siebten Doctors passt. Der Aufbau ist etwas schwach, die Dialoge zu lang und McCoy neigt mal wieder sehr zum Overacting, aber die beklemmende Story macht so einiges wett. Die Auflösung ist dann aber auch etwas mutlos und nervig in die Länge gezogen und so bleibt am Ende leider nur ein durchschnittliches Hörspiel übrig.


      "Die Welt ist echt voll von Arschlöchern, rechtlich abgesicherten Arschlöchern."*
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    • Neu

      The Third Doctor Adventures - Volume 5






      Primord von John Dorney
      Der erste Auftritt von Jon Culshaw als Brigadier. Grundsätzlich macht er seine Sache ganz gut, leider gibt es aber immer wieder ein paar Momente an denen er es übertreibt oder sein Lispeln durchkommt. Das reißt einen etwas aus der ansonsten hervorragenden Story, die die Ära des dritten Doctors wiederauferstehen lässt, raus. Die wirkliche Überraschung ist aber Daisy Ashford als Liz Shaw. Einfach unglaublich, wie gut sie in die Rolle ihrer Mutter passt.
      Großartig sind auch Musik und Sounddesign, die direkt aus einer Pertwee Folge stammen könnten. Auch Michael Troughton spielt einen wunderbaren Schurken. Insgesamt eins der besten 3rd Doctor Adventures.

      The Scream of Ghosts von Guy Adams
      Bei der zweiten Story habe ich mich bereits an Culshaw als Brigadier gewöhnt. Schön auch, dass Benton endlich zu den 3DAs hinzu stößt und ein kleiner Cameo von Tom Osgood.
      Die Story braucht etwas Zeit um interessant zu werden, ist etwas recycelt und die Dialoge sind etwas steif aber ab der dritten Episode wird das ganze doch recht spannend, wenn auch nicht annähernd so gut wie Primord.

      Fazit:
      Eine gelungene Rückkehr von drei Classic Figuren. Absolut empfehlenswert.


      "Die Welt ist echt voll von Arschlöchern, rechtlich abgesicherten Arschlöchern."*
      *Das ist die Meinung des Kängurus und nicht notwendigerweise die Meinung des Autors. (Anm. des Autors)