The Virgin New Adventures (NAs)

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    • "The Highest Science" und "Nightshade" fand ich nicht gut, wobei ich bei beidem die Vorlage nicht kenne. Der Rest hat mir große Freude bereitet.
      Doctor Who doesn't just travel in time, he travels in genre
      -Toby Hadoke, Timelash 2017

      Seil ist Geil
      -Cutec, Timelash 2017
    • Schade, da mir gerade bei "The Highest Science" das Buch so gut gefallen hat.
      Dann werde ich mir wohl mal die "Love and War"-Adaption holen. Nightshade muss ich sowieso noch zuerst als Buch nachholen.
      "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"
    • Ich fand sie mehr oder weniger so gut wie ihre Vorlagen.

      Aus einer witzigen aber letztendlich belanglosen Geschichte wird ein witziges aber letztendlich belangloses Hörspiel (The Highest Science); aus einem dicht erzählten, spannenden und klaustrophoischen Roman wird ein Hörspiel, das genauso ist (Damaged Goods) usw.
      Just this once, everybody lives!
    • Shadowmind fand ich ein bisschen enttäuschend, da es die Qualität seiner Vorgänger (White Darkness, Lucifer Rising) leider nicht ganz halten kann. Am Anfang liest es sich zwar noch sehr flüßig und auch die Hauptcharaktere sind gut getroffen, aber irgendwo ab der Mitte des Buches, als sich der Doktor, Ace und Benny dann auf zu ihrer Reise nach Arden machen, wird es irgendwie ein bisschen zäh und belanglos. Viel Weltraumschlacht und Action aber nicht wirklich etwas inhaltlich sinnvolles. Das ändert sich dann aber gegen Ende wieder mit der Auflösung, dass ein lebendiger Asteroid hinter dem Ganzen steckt und auch das Ende ist wieder gut. Außerdem sind hier auch, wie schon in den vorherigen Büchern, wieder die Hauptcharaktere alle sehr gut getroffen und charakterisiert. Und die Idee mit den Duplicates, die die Regierung unterwandern gefällt mir auch ganz gut.

      Sicherlich kein Highlight, aber doch noch ein schwaches Gut, trotz vor sich hin plätschernder zweiter Hälfte.

      Habe das Gefühl, dass sich die Reihe mittlerweile ganz gut gefestigt hat und ich jetzt auch eher seltener auf Ausrutscher wie Timewyrm: Revelation oder Transit stoßen werde.

      Btw: Gibt es eigentlich irgendeine lesenswerte Sekundärliteratur zu den New Adventures oder generell zu den Wilderness Years?
      "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"
    • In den ersten Kapiteln von "Bernice Summerfield - The Inside Story" findet sich einiges an Hintergrundinformationen zu den NAs mit Benny. Es gibt die drei alten "I, Who"-Bücher, die allerdings eher Prä-Wikipedia-Wikipedia-Einträge zu den Büchern in gesammelter Form darstellen. Und demnächst kommt von ATB Publishing eine neue Reihe namens Bookwyrm heraus, die sich im ersten Band den NAs widmet.

      atbpublishing.com/2018/05/20/s…to-the-doctor-who-novels/
      Doctor Who doesn't just travel in time, he travels in genre
      -Toby Hadoke, Timelash 2017

      Seil ist Geil
      -Cutec, Timelash 2017

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cutec ()

    • Birthright finde ich aus vielen verschiedenen Gründen sehr interessant. Erstens erzählt es eine Geschichte ohne den Doktor, während das nächste Buch (Iceberg) wohl eine Geschichte ohne Ace und Benny erzählen wird und die Ereignisse der zwei Bücher parallel verlaufen sollen. Zweitens sind selbst Ace und Benny nicht zusammen, sondern erleben für einen Großteil des Buches jeder sein eigenes Abenteuer. Und drittens wird in diesem Buch die Idee aus Battlefield weitergedacht, dass der Doktor mit seinem zukünftigen Ich interagiert. Hier unterstützt "Muldwych" die TARDIS Crew allerdings nicht, sondern agiert sogar als Gegenspieler, was ich sehr interessant finde.

      Für einen Großteil des Buches werden zwei verschiedene Geschichten erzählt: Einmal die von Benny und einmal die von Ace. Und das nicht gleichzeitig, sondern wirklich hintereinander. Man hat 100 Seiten Benny und danach 60 Seiten Ace. Während Benny's Teil durch ein tolles Setting, ein gutes Mysterium und gelungene Charaktere (Popov) überzeugt, wirkt Ace's Geschichte leider ein bisschen flacher, aber immernoch recht gut und handlungstreibend.

      Der Doktor agiert mal wieder sehr gut im Hintergrund. Wann die Erlebnisse von "Birtright" für den Doktor stattfinden, weiß man allerdings garnicht, da er selber während des Buches eigentlich die Erlebnisse aus "Iceberg" erlebt.

      Eine interessante Idee ist auch Khan, ein Unsterblicher, der die TARDIS durch die ganze Menschheitsgeschichte verfolgt. So kommt er z.B. auch an den Hof von Kublai Khan. Die Sharrl als aussterbende Insektenrasse gefällt mir gut und auch dass sie am Ende in der TARDIS leben, ist mal eine ungewöhnliche und interessante Lösung.

      Über das ganze Buch hinweg spielt der Autor auch viel mit inneren Monologen, was sehr gut die Gedanken der Charaktere reflektiert. Auch gibt es sehr schöne Metaphern wie z.B. den Doktor als Puppenspieler seiner Companions.

      Ein super Buch und wohl das beste mit dem Team Doktor/Benny/Ace, was ich bis jetzt gelesen habe. Weiter so!
      "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"
    • Nachdem wir in Birthright ein Abenteuer ohne Doktor hatten, war ich schon gespannt auf einen Doktor, der in Iceberg ganz ohne Companions klar kommen muss. Und was habe ich bekommen? Die Abenteuer von Ruby Duvall (die Hauptperson in diesem Buch), in denen irgendwo auf Seite 150 auch mal der Doktor auftaucht. Worldbuilding und so ist ja alles schön und gut, aber den Doktor erst nach 70% des Buches auftauchen zu lassen? Wer kam denn auf die Idee? Und das ist eigentlich auch das größte Problem dieses Buches: Es ist eigentlich kein Doctor Who Buch. Der Doktor taucht zwar irgendwann gegen Ende mal auf, hat aber auch nicht wirklich etwas zu tun.

      Es ließt sich zwar ganz nett, aber leider finde ich die Protagonistin auch nicht wirklich interessant. In der ersten Hälfte des Buches gibt es auch noch eine zweite Protagonistin, die dann aber einfach irgendwann zu einem Cybermen konvertiert wird und im Rest der Handlung komplett ignoriert wird. Auch hatte ich mir die Cybermen in Buchform irgendwie sehr viel gruseliger bzw. spannender vorgestellt. Das hier war irgendwie ... schon okay, aber halt nichts besonderes. Und die Verbindungen zu Tenth Planet und The Invasion waren auch einfach unnötig.

      Insgesamt ein ziemlich enttäuschendes Buch mit einer eigentlich guten Grundprämisse, die aber durch zähe Actionsequenzen, wenig Inhalt und langweilige Charaktere heruntergezogen wird.


      Das passt wohl am besten hier rein:


      Ein kleines Fanprojekt, dass die New Adventures als Hörspiele umsetzt.
      Ist zwar noch sehr amateurhaft, finde das aber trotzdem recht interessant.
      "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"

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    • Blood Heat hat eigentlich eine sehr interessante Prämisse, an der Umsetzung mangelt es aber leider ein bisschen. Irgendjemand hat die Zeitlinie so manipuliert, dass der dritte Doktor von den Silurianern in "Doctor Who and the Silurians" getötet wurde und mittlerweile haben diese den Großteil der Menschen ausgerottet, die Erde übernommen und diese ihrem Klima angepasst.
      Der (mittlerweile verbitterte und skrupellose) Brigadier und Liz Shaw kämpfen derweil verzweifelt darum, die Erde wieder in die Gewalt der Menschen zu bringen und die Silurians zu vertreiben.

      Mitten in das Geschehen stürzen dann der 7. Doktor, Ace und Benny, die auch direkt am Anfang schon ihre TARDIS verlieren und am Ende dann wieder mit der TARDIS des Paralleluniversums verschwinden. Interessant finde ich auch die Idee, dass die Existenz von Paralleluniversen dem "wahren" Universum die Energie stiehlt und der Doktor deshalb auch das Paralleluniversum so schnell wie möglich zerstören will.

      Trotz guter Prämisse und auch teils guter Umsetzung (gerade die Passagen mit dem Brigadier sind großartig), ist das Buch zum großen Teil doch leider einfach nichts besonderes. Ace läuft ein bisschen herum, tötet einen Silurian, läuft weiter herum, trifft auf langweilige Nebencharaktere, läuft mit denen weiter herum usw. und auch der Doktor hat nicht wirklich viel zu tun.
      Es fühlt sich streckenweise auch mehr wie ein Target-Buch an, als wie ein New Adventure.

      Bei Blood Heat war die Idee hinter dem Buch leider interessanter als die eigentliche Geschichte und so ist es zwar schon noch ein gutes Buch, aber leider kein herausragendes. Interessant finde ich den ganzen Paralleluniversum-Storyarc, der hier aufgezogen wird und wohl auch in den nächsten Büchern noch weiter verfolgt wird. Ich habe wirklich überhaupt keine Ahnung, wer hinter dem ganzen stecken könnte.
      "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"