Staffel 11 - Gerüchte, News, Spekulationen, Infos & Leaks (SPOILER!)

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    • Obscuriosity schrieb:

      "Komplexität" hin oder her, man hatte nach RTDs Abtritt wenigstens nicht das Gefühl, eine peinliche Sci Fi Telenovela zu sehen, wohin die Serie gegen Ende der RTD Ära hindegenerierte.
      Ich befürchte fast, dass es diese "Komplexität" war, die den Mainstream von der Serie ferngehalten hat. Moffat selbst hat sich ja sogar mal über diese "fairly stupid people" aufgeregt, die es nicht schaffen den Plots bei Doctor Who oder Sherlock zu folgen.

      ‎"You can´t be a successful crook with a dishonest face. Can you?"
    • Pascal schrieb:

      Nur waren 7 Millionen in den 60er eher so viel wie 2 Millionen heutzutage.
      Die letzten paar Troughton-Stories hatten sogar Quoten die sich irgendwo bei 2 Millionen komma irgendwas befanden, wenn ich mich richtig erinnere.

      Also, dass Doctor Who's Popularität durchaus wieder immens nach oben flutschen kann will ich oller Schwarzmaler ja nun auch wieder nicht bestreiten! :D Damals kamen die Zuschauer mit Pertwee und, erst recht, mit Tom Baker wieder zurück.

      Mein Eindruck von Doctor Who ist nur so ein bisschen wie Star Trek in den späten 90ern. Die Zahlen sind noch im schwarzen Bereich, aber Außenstehende haben das Gefühl dass das Univerum schon zu groß und ausufernd ist um jetzt noch hineinzukommen, weswegen nicht mehr viele Neuzuschauer zukommen während in langsamen Schritten das Mainstreaminteresse nachlässt und nur die Hardcores bleiben.

      Aber joah, öhm, mal gucken. Ich plappere ja auch nur vermutendes Zeug aus meinem Hirnloch. :D Was letzten Endes wirklich passiert wird man ja sehen.
    • Kaoru schrieb:

      Die letzten paar Troughton-Stories hatten sogar Quoten die sich irgendwo bei 2 Millionen komma irgendwas befanden, wenn ich mich richtig erinnere.
      Soweit ich weiß, war War Games das Troughton-Serial mit der schlechtesten Durchschnittsquote von ganz knapp unter 5 Millionen. Das war immerhin etwas mehr als Hartnells schlechteste Quote von 4,5 Millionen bei The Smugglers.

      ‎"You can´t be a successful crook with a dishonest face. Can you?"
    • Staffel 11 - Gerüchte, News, Spekulationen, Infos & Leaks (SPOILER!)

      yttox schrieb:

      Kaoru schrieb:

      Die letzten paar Troughton-Stories hatten sogar Quoten die sich irgendwo bei 2 Millionen komma irgendwas befanden, wenn ich mich richtig erinnere.
      Soweit ich weiß, war War Games das Troughton-Serial mit der schlechtesten Durchschnittsquote von ganz knapp unter 5 Millionen. Das war immerhin etwas mehr als Hartnells schlechteste Quote von 4,5 Millionen bei The Smugglers.


      Den Quoten von The Smugglers und The Gunfighters haben wir es dann auch zu verdanken, dass man sich danach kaum noch an reine Historicals herangewagt hat. The Highlanders stellt hier eine Ausnahme dar.


      EDIT:

      Passend zum Thema hat der Guardian gerade einen ziemlich kontroversen Artikel zur Serie rausgebracht:



      How can smug, stale Doctor Who get back to its glory days?From ageing heroes to awful companions, various missteps have led the Doctor to battle his scariest baddie yet – plummeting ratings. What will it take to win fans back?

      Everyone has their Doctor, everyone has their era. But one thing most fans can agree on is that the last couple of seasons have not been especially glorious. There have been good episodes, but for every Heaven Sent or Flatline there were three or four Robot of Sherwoods or Kill the Moons. Michelle Gomez made quite an impression as Missy, but Ashildr and Danny Pink will hardly go down as classic characters.
      It’s hard to put a finger on exactly how and when the show started to go downhill, but at some point Doctor Who went from the top of my viewing pile to the bottom. And it’s not just me: figures for the ninth season occasionally dipped below 6m – the lowest the show has seen since Russell T Davies brought it back in 2005. Something is obviously going wrong.






      The easiest place to lay the blame is on the shoulders of Peter Capaldi, whose arrival coincided with the start of the show’s popular decline. Capaldi is a great actor but there’s a chance that, after two young Doctors, his age counted against him with viewers. When Doctor Who began in the 60s, children were used to watching much older adults on TV. Now, with the popularity of YA films and an abundance of teen TV shows, a middle-aged, grey-haired adult may be less appealing to young audiences, even if he’s sporting sonic sunglasses and an electric guitar. When Chris Chibnall, the incoming showrunner, casts the next Doctor, he needs to shake things up.

      To my mind, though, the show began to deteriorate in Matt Smith’s final year, so perhaps the show depends as much on the companion than the Doctor? Try as I might, I never warmed to Jenna Coleman’s smug Clara Oswald. She was the epitome of everything writer Steven Moffat tends to get wrong with his female characters: so keen to make her “special”, he forgot to make her likeable. One thing Davies excelled at was remembering that the companion is what grounds the show. With Clara, we were watching two arrogant geniuses, leaving us no one to hitch a ride with.
      Thankfully, if the first episode of season 10 is anything to go by, Bill Potts seems to have solved that problem. Pearl Mackie’s Bill occasionally falls victim to Moffat’s tendency to hammer a point home, but she’s probably the most human companion since Donna Noble (or perhaps Rory). She’s no Girl Who Waited or Girl Who Died. She’s a grown woman who makes her own choices while bowing to the Doctor’s knowledge of time and space. Mackie even made me tear up after just 20 minutes in her company. I spent two and a half years with Clara, yet didn’t get so much as a speck of dust in my eye when she “died”.
      But the main problem with the show is the same one Davies faced in the specials that brought his era to a close: Moffat is running out of steam. Doctor Who sucks its showrunners dry, especially when they also stick to a fairly static pool of writers. His mind-boggling, fairytale sci-fi is losing its internal logic, and he’s beginning to rehash old concepts. What was once dazzling is becoming stale. It doesn’t help that the BBC seems to struggle to get a single season of Doctor Who out every year. Splitting seasons or releasing specials doesn’t suit the tastes of our binge-watching generation. We lose interest.
      Essentially, Doctor Who must become new again. It’s a programme built on the concept of regeneration, and if the showrunners aren’t as willing to change as the Doctor is, what’s the point? The show cannot stand still.
      Fans are already looking ahead to what Chibnall will do, who his Doctor will be – but he faces something of an impossible task. We’re hungry for the new, yet constantly complain that today’s fare isn’t as good as “our” era. We’ve basically created a paradox for ourselves. How very Whovian of us.
      Doctor Who returns on 15 April at 7.20pm on BBC1.
      theguardian.com/tv-and-radio/2…roidApp_Copy_to_clipboard

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pascal ()

    • Kontrovers ? Kann ich größtenteils alles unterschreiben. Den ersten und letzten Abschnitt sowieso, dass für gewisse Zuschauer Capaldi nicht mehr knackig genug ist, ist auch bekannt, und Clara störte mich zwar nicht, denke aber auch, dass es dem Charakter samt Einschaltquoten wirklich gut getan hätte, wenn sie -wie ursprünglich geplant- am Ende von Staffel 8 gegangen wäre.
    • Das klingt alles so nach dem typischen "früher war alles besser"-Fangirl-Gejammere, von denen es ja auch einen Haufen gibt, dahingehend hat der Artikel schon Recht. Ich lese im Moment auch ständig von irgendwelchen Fans: "Der Trailer für Staffel 10 sieht scheiße aus, mimimi, ich freu mich schon auf Staffel 11. Chibnall macht bestimmt alles besser." - und ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass sie bei Staffel 11 genauso meckern werden, wenn sie merken, dass Chibnall kein RTD-Klon ist.

      Mich kotzt es trotzdem total an, gerade PC die Schuld an den Quoten zu geben. Er macht seine Arbeit wirklich super.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von skyworld ()

    • Staffel 11 - Gerüchte, News, Spekulationen, Infos & Leaks (SPOILER!)

      Wenn wir wirklich fair sind, dann müssen wir eingestehen, dass wir nicht wissen können, woran es liegt. Man ist schnell dabei den Showrunner, den Sender, die Schauspieler, etc. zu beschuldigen, aber letztendlich sind es alles Theorien, die wir uns zurecht basteln, um unser Missfallen der Stories zu rationalisieren.

      Wenn man bedenkt, dass der Guardian Artikel über 1160 Kommentare hervorgerufen hat, scheint die Serie ja noch nicht so tot zu sein, wie die Medien sie manchmal darstellen. Von der miesen einseitigen Quoten Diskussion mal ganz zu schweigen.

      Doctor Who sorgt noch immer für Schlagzeilen und für Click Bait. Und man liebt auch die Serie zu zerfleddern. Alles was das Volk liebt, kippt irgendwann ins Gegenteil und man liebt es zu kritisieren. Dabei sind das immer abwechselnde Phasen. Und Doctor Who hat dies schon immer erlebt. 1970 beklagten sich schon die Medien und Fans, dass sein nicht Doctor Who und 1977 folgten dann viele erboste Briefe an die BBC und die Radio Times "What happened to Doctor Who??"
    • Es ist halt wie beim Fußball. Ist die Mannschaft nicht erfolgreich, wird grundsätzlich erstmal der Trainer beschuldigt. (Oha! Dass ich mal einen Fußballvergleich mache hätte ich mir auch nicht träumen lassen. ;) )
      Anders als beim Fußball kann man aber davon ausgehen, dass der durchschnittliche Zuschauer irgendwann mal genug von Doctor Who haben wird. Ich denke auch bei guter Qualität wird es ab einem bestimmten Punkt schwierig eine Serie so zu vermarkten, dass sie konstant hohe Einschaltquoten oder Zuschauerzufriedenheit bietet. Und sein wir mal ehrlich. 10(!) Staffeln ist für jede andere Serie (außerhalb des Soapbereichs) eine Ewigkeit und ein durchschnittlicher Zuschauer hat heutzutage halt nicht mehr so viel Ausdauer eine so langlebige Serie zu verfolgen.
      Das Jahr Pause war bestimmt auch nicht zufällig. Man baut jetzt wahrscheinlich darauf, dass die Neugier auf eine neue Staffel wesentlich höher ist, als wenn es jedes Jahr neue Folgen gegeben hätte. Von dem Standpunkt aus gesehen (und aus diversen anderen), hätte ich auch überhaupt nichts gegen eine etwas längere "Pause" einzuwenden.

      ‎"You can´t be a successful crook with a dishonest face. Can you?"
    • Das Alter der Serie sehe Ich nicht als problematisch, da Doctor who durch seine ständige fast evolutive Selbsterfindung nicht auf den immer gleichen Grad verweilt und reichlich Abwechslung bietet. Anders als bei Serien, die einer konstanten Handlung folgen (Battlestar Galactica, game of thrones) und in die man nicht so ohne weiteres einsteigen kann, ohne sich vorher ausführlich mit dem arc zu beschäftigen oder alle zuvorigen Folgen zu binch watchen, ist das Konzept hinter Doctor who derart generell und origenell, dass man theoretisch überall einsteigen kann, sofern man ein mal mit der Prämisse vertraut ist und nicht gerade in die ersten Moffat arcs hineinsieht.
    • yttox schrieb:

      Von dem Standpunkt aus gesehen (und aus diversen anderen), hätte ich auch überhaupt nichts gegen eine etwas längere "Pause" einzuwenden.
      Wenn Du von einer Absetzung sprichst, bin ich auch dafür. Wetten, dass in ein paar Monaten die Meldung rauskommt, dass Chibnall zwei Staffeln Zeit hat den "Ton" zu ändern? Schafft er das nicht, wird die Serie eingestellt.
    • Meinst du Meldung oder "Meldung" (aka Sun-Spekulation)? Ersteres wird garantiert nicht passieren, sowas haut doch die BBC nicht raus!
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.
    • Bin ich eigentlich der einzige hier, der Staffel 1-4 mochte und die Moffat-Staffeln als eine enorme Verschlechterung ansieht?

      Dabei waren die von Moffat geschriebenen Folgen die Highlights der ersten Staffeln, aber offenbar ist er nur genial wenn ihm jemand auf die Finger schaut und er die Handlung innerhalb einer Folge (bzw Doppelfolge) zuende führen muß und nicht ganze Staffeln unter irgendwelchen Handlungssträngen erdrücken kann.

      Dass sich der neue Showrunner wieder an den frühen Staffeln orientieren will, macht Hoffnung. Ich hoffe er findet keinen anderen Weg es zu vermasseln (z.B. indem der nächste Doktor weiblich wird).
    • Ich glaube Chibnall wird tatsächlich wieder eher an die frühen NewWho Staffeln rangehen.
      Ob das mal gut ist, kann man bezweifeln. Ich denke aber auch, egal was passiert (qualitativ gute oder schlechte Folgen), dass dies ohnehin der letzte Showrunner sein wird mit 2-3 Staffeln bevor die Serie eingestellt wird.

      Daher hoffe ich inständig, das wir nochmal was Gutes als "Abschluss" bekommen..........die Chibnall Folgen sind aber leider allenfalls Mittelmaß gewesen.
    • Toon schrieb:

      Bin ich eigentlich der einzige hier, der Staffel 1-4 mochte und die Moffat-Staffeln als eine enorme Verschlechterung ansieht?

      Dabei waren die von Moffat geschriebenen Folgen die Highlights der ersten Staffeln, aber offenbar ist er nur genial wenn ihm jemand auf die Finger schaut und er die Handlung innerhalb einer Folge (bzw Doppelfolge) zuende führen muß und nicht ganze Staffeln unter irgendwelchen Handlungssträngen erdrücken kann.

      Dass sich der neue Showrunner wieder an den frühen Staffeln orientieren will, macht Hoffnung. Ich hoffe er findet keinen anderen Weg es zu vermasseln (z.B. indem der nächste Doktor weiblich wird).

      Der einzige nicht, ich mag auch die ersten vier Staffeln und obwohl viele hier das nicht hören wollen, ja sogar den zehnten Doctor mag ich
      Mit Moffat hat die Serie eben eine andere Richtung eingeschlagen, die ich auch sehr mochte, doch er hat sich meiner Meinung nach ein bisschen verannt.
      Mir macht es von daher auch nichts aus, das chibnall sich wieder an früheren Staffeln orientieren will.
    • Das Problem mit Moffat ist einfach, dass er viel will, es aber nicht hinkriegt.

      Man denke nur an seine Arcs:
      Staffel 5, die Risse waren okay, eigentlich war die Staffel sogar recht gut, die Lösung aber dürftig, aber vorallem hatten die Risse hier auch eine Art von bedeutung
      Staffel 6 war da schon deutlich verworrener, die "Lukenauftritte" hätte man sich sparen können und zur "Deus ex Tesselecta" muss man nicht viel sagen...
      Staffel 7, ja was soll man dazu sagen, der "Arc" war komplett für die Tonne
      Staffel 8, ab und zu das "Promised Land" eingeworfen, aber letztlich war das ganze niemals Relevant und wäre Missy erst am Ende der Staffel aufgetaucht, ohne das jemals das "Promised Land" erwähnt worden wäre, hätte das dem ganzen keinen Abruch getan
      Staffel 9, ich habs verdrängt, war da was mit dem Hybrid?

      Bearbeitung:
      Der "Bad Wolf"-Arc ist im übrigen auch nicht besser