10x01 - Flucht durchs Universum (The Pilot)

    • Bin relativ begeistert. hatte keine riesen Befürchtungen, aber auch keine zu großen Erwartungen. Passt alles ganz gut. Ein paar Fragen bleiben natürlich offen: wie lange ist denn der Doctor nun an der Uni? Nach 50 Jahren fällt ihm zum ersten Mal eine "Studentin" auf, die es wert ist, seine neue Begleiterin zu werden? Hab ich was verpasst: wem hat er versprochen, nie wieder einen Companion mitzunehmen? Insgesamt aber wirklich vielversprechend - und die ungewöhnlichste TARDIS-Besatzung ever! Das gefällt mir eigentlich am besten. Mein persönliches Highlight: "Love will tears us apart" von Joy Division ...
    • Jefferson Hope schrieb:

      Nach 50 Jahren fällt ihm zum ersten Mal eine "Studentin" auf, die es wert ist, seine neue Begleiterin zu werden?
      Na wenn sie schon Bill (Hartnell oder so) heißt und eine Freundin Heather (McIntyre oder so) hat,
      ist das doch etwas besonderes.
    • Sonically Screwed schrieb:

      skyworld schrieb:

      Die Fotos von ihrer Mutter, die plötzlich auftauchten hat ja anscheinend der Doctor gemacht, er war ja in einem Spiegel zu sehen.
      Diese Fotos müssen dann aber in Bills relativer Zukunft gemacht werden. Oder in der Zeit, die sie braucht, um aus dem Büro des Doktors in den Hof der Uni zu laufen, wo der Doktor dann wieder auf sie wartet.
      Ich weiß nicht, ob das ein Versäumnis im Drehbuch war, oder ob man bewusst darauf verzichtet hat, Bill noch mal auf die Fotos zurück kommen zu lassen (á la "Ach, und übrigens: Danke für die Fotos, Doctor."), weil man davon ausging, dass die Zuschauer schlau genug sind, sich auch alleine alles zusammen zu reimen. Ich hoffe natürlich zweiteres.

      Auch hoffe ich, dass der einzige Grund, dass der Doctor mal eben mit der Tardis in die Vergangenheit zurück gereist ist, um Schnappschüsse von Bills Mum zu schießen, einfach der ist, dass er ihr eine Freude machen wollte. Es wäre mir nicht recht, wenn Bill jetzt der nächste Companion mit einer ach so bedeutungsschwangeren Vorgeschichte wäre, bei de sich am Ende wieder mal heraus stellt, dass sie schon immer die wichtigste Person im Universum war. Das hat mir mit Clara gereicht. Ich hoffe, dass sich die Autoren hier auf dem eingeschlagenen Kurs bleiben, dass Bill eine normale Frau mit Potential ist, die sich gerne im Laufe ihrer Zeit in der Tardis zu etwas besonderem entwickeln darf (das gehört ja auch irgendwie dazu), aber das nicht von vorne herein schon immer so war. Über-Companions sind ermüdend.

      Man nehme in der Hinsicht mal die beiden Fotos auf dem Schreibtisch, die der Doctor immer wieder mal ansieht:

      River, die schicksalhafteste, vorbestimmteste, mysteriöseste, übertrieben wichtigste aller schicksalhaften, vorbestimmten, mysteriösen, übertrieben wichtigsten Frauen im Leben des Doctors, der wandelnde Superlativ. Eine "typische" Moffat-Superfrau.

      Daneben Susan, die ganz einfach seine Enkelin ist. Ein nettes, intelligentes Mädchen, für irdische Verhältnisse zwar super-begabt, nach Gallifrey-Standarts aber wahrscheinlich ziemlich duchschnittlich. Sie entwickelt sich, ganz normal, sie fühlt sich entwurzelt, sie verliebt sich, sie wird einfach erwachsen, und der Doctor verlässt sie (im Vergleich zu heutigen Companion-Abschieden relativ unspektakulär), damit sie ein eigenständiges Leben führen kann.

      Ich will es jetzt nicht ganz so normal haben, versteht sich, ein bisschen Aufregung muss heute schon sein, aber ich finde es doch ziemlich aussagekräftig, wie weit sich heute die Serien-Charactere z.T. von normal charakterisierten Personen weg entwickelt haben.

      Jefferson Hope schrieb:

      Hab ich was verpasst: wem hat er versprochen, nie wieder einen Companion mitzunehmen?
      Er muss es ja nicht explizit jemandem versprochen haben, er kann auch einfach (wieder mal) für sich den Entschluss gefasst haben, nach dem Verlust des letzten wichtigsten-aller Companions keinen neuen Companion mehr mitzunehmen (wie er das bei wichtigsten-aller Companions ja gerne mal macht ;) )
      Will sagen: das Motiv ist bekannt genug, das muss man unbedingt noch mal etablieren. Das funktioniert mMn auch so gut.
    • Ich finde an Bill bisher auch ganz gut, dass sie erstmal sehr "normal" erscheint - und hoffentlich nicht für die Rettung des Universums zuständig ist. Das waren ja letztlich alle Companions seit dem Neustart. Das mit dem Versprechen ist nicht ganz so simpel. A) kann er sich an seine letzte Begleiterin gar nicht erinnern und B) hat er doch mit Nordole einen Begleiter - oder gilt der nicht, weil er ein Cyborg ist? Wozu dann also das mit dem Versprechen?

      Das mit dem Foto von Bills Mutter ist vermutlich wirklich nur eine nette Geste des Doctors gewesen - warum sie nicht mehr darauf eingeht, wirkt auf mich jedoch wie ein Opfer des Schnitts ...
    • Jefferson Hope schrieb:

      Wozu dann also das mit dem Versprechen?
      Weil er River Song verloren hat? Wäre jetzt mal so meine Einschätzung. Auch wenn das nicht erklärt, warum er dann noch im letzten Christmas Special mit Nardole unterwegs war. Vielleicht ist in der Zwischenzeit etwas passiert? Mal schauen ob wir darauf diese Staffel noch eine Antwort bekommen oder ob das etwas sein wird, was später in Büchern oder vielleicht sogar Hörspielen aufgegriffen wird.
      4thdoc 11thdoc 1stdoc 2nddoc 8thdoc 9thdoc 6thdoc 2_1Doc 7thdoc 3rddoc 5thdoc Wardoc 10thdoc
    • Jefferson Hope schrieb:

      B) hat er doch mit Nordole einen Begleiter - oder gilt der nicht, weil er ein Cyborg ist?
      Ich vermute mal, dass es was damit zu tun haben kann. Klingt vielleicht etwas kalt, aber bei einem Cyborg sind Schäden leichter zu beheben als bei einem Menschen. Ersatzteile und so...

      Jefferson Hope schrieb:

      A) kann er sich an seine letzte Begleiterin gar nicht erinnern
      Aber er ist sich dieses Verlusts bewusst. Vielleicht ist es gerade dieser unbestimmte, dafür aber vielleicht umso schmerzlichere Verlust, der ihn dazu gebracht hat, sich davor zu hüten, noch einmal das Risiko einzugehen, wieder so einen Verlust zu erleiden.

      Na, ja, Spekulationen, alles in allem... wir werden sehen.
    • Ich schließe mich vielen hier an und muss sagen, dass ich von der Folge positiv überrascht war.
      Klar ist der Plot etwas dünner, aber das ist bei Companion-Einführungsfolgen ja immer so, und auch aus gutem Grund. Dafür wurde Bill m.Mn. auch wirklich gut eingeführt und auch den Doctor und Nardole lernt man kennen, aber nicht zu viel, so das beide noch etwas mysteriös wirken und man gerne mehr über sie erfahren möchte.

      Moffat wollte ja eine Einstiegsfolge für neue Zuschauer schreiben, deswegen auch der Doppeldeuteige Titel "The Pilot" (der mir aufgrund seiner Doppeldeutigkeit tatsächlich mehr gefällt, als der Arbeitstitel "A Star in her Eye"). Allerdings muss ich sagen, ja, das funktioniert tatsächlich einigermaßen gut, aber man verpasst ganz schön viel, wenn man Doctor Who nicht kennt.
      Also ich persönlich freue mich ja immer über Anspielungen auf Dinge in der Serie, allerdings sind das in dieser Folge sooo viele, dass man sich fragt, ob Moffat das wirklich für ein neues Publikum geschrieben hat und nicht doch für die Fans. Also die Anspielungen treten hier schon gehäuft auf.
      Die Sonic Screwdriver, Clara und das Vergessen von ihr, die Bilder von Susan und River Song, die Tom Baker Boxes Erklärung für das Bigger-on-the-inside-Phänomen, die Shada Anspielung, Daleks und Movellans, und und und. Und während die meisten Sachen einfach relativ unwichtige Sachen im Hintergrund sind, so ist zumindest die Geschichte mit Clara ja wichtig für die Handlung, denn ohne diese, hätte der Doctor vermutlich weder die Bilder für Bill gemacht und ganz sicher ihre Erinnerung an das Abenteuer gelöscht. Also ja, man kann die Folge dennoch verstehen....aber wenn man wirklich einen Neueinstieg machen möchte, und das in jedem Interview sagt, frage ich mich schon, wozu die ganzen Anspielungen.

      Dass das Tempo etwas langsamer ist, stört mich in dieser Folge auch nicht. Ich finde das passt zu dieser Art als Folge und etwas schnelleres Tempo kann man dann in der Mitte der Staffel benutzen, aber so für den Anfang, fand ich die Langsamkeit eher schön und angenehm als langweilig.

      Für mich war auch die Bedrohung der Puddle of Doom bzw. von Heather gegeben. Da manche ja schreiben, dass das Monster-of-the-week hier nicht wirklich bedrohlich wirke. Ich muss zugeben, dass ich mich an manchen Stellen schon etwas gegruselt hatte...dieses, egal wie weit du gehst, du entkommst mir nicht, ist schon etwas, was ich als beängstigend empfinde. Vor allem, da der Doctor ja jemand ist, der gerne mal wegrennt, finde ich es gelungen, dass ihm das hier mal nicht viel bringt. ^^
      Die Waters of Mars Optik hätte ich allerdings auch nicht gebraucht...weckt so ungute Erinnerungen. ^^
      Sonst fand ich die allgemeine Atmosphäre der Folge aber relativ gelungen.

      Auch den Soundtrack mochte ich. War nicht zu aufdringlich wie in manchen Smith Folgen oder bei Rose, aber hat die Stimmung gut untermalt und getragen.
      Und natürlich, durch das Clara Thema, auch Hinweise gegeben, woran der Doctor gerade denkt. Aber schön subtil. Viel besser als in der Weihnachtsfolge, in der Nardole gekommen wäre und dass Bill noch erklärt hätte "er hat dein Gedächtnis übrigens nicht gelöscht, weil ihm das selbst mit seinem letzten Companion passiert ist." Sondern der Gesichtsausdruck und dann das Clara Thema, wunderbar subtil, aber so, dass es jeder verstehen sollte. Endlich werden die Zuschauer mal wieder nicht für besonders dumm gehalten.

      Genauso schön fand ich es, dass das mit den Fotos von Bill's Mutter nicht weiter erklärt wurde.
      Bill schenkt dem Doctor etwas zu Weihnachten, ihm ist es etwas unangenehm, dass er kein Geschenk besorgt hat. Dann sprechen sie über Erinnerungen und darüber, ob Fotos wirklich helfen. (Da der Doctor zwei Fotos auf seinem Schreibtisch stehen hat, wird die Antwort für ihn wohl sein, ja das tun sie.) Und deswegen macht er die Fotos für Bill.

      Sonically Screwed schrieb:

      Diese Fotos müssen dann aber in Bills relativer Zukunft gemacht werden. Oder in der Zeit, die sie braucht, um aus dem Büro des Doktors in den Hof der Uni zu laufen, wo der Doktor dann wieder auf sie wartet
      Man weiß auch, dass das in den Weihnachtsferien passiert sein muss und nicht am Schluss, da der Teppich von Bill dann mit einer Ecke unter der Tardis liegt, das heißt, die Tardis muss sich bewegt haben, nachdem der Doctor den Teppich bekommen hat. Da er sonst eigentlich aufgrund der Tür im Keller nicht mit der Tardis reist, ist es doch sehr wahrscheinlich, dass er in dieser Zeit die Fotos gemacht hat. Als Weihnachtsgeschenk für Bill. Für mich wirkt das auch so, als wäre das der einzige Grund und nicht, als würde hier noch mehr kommen. Was ja einige hier hoffen oder auch auf keinen Fall wollen.
      Auf jeden Fall schön, dass hier davon ausgegangen wird, dass die Zuschauer das verstehen und es nicht mega erklärt werden muss.


      cutepotato64 schrieb:

      Dieser Nardole hat mich bis jetzt noch nicht gestört, hoffe nur, dass er so witzig ist wie Strax. xD
      Ich hoffe, dass er nicht so wird wie Strax.
      Ich fand die Komik, die Strax bringen sollte immer sehr flach und ich fand den Umgang vom Doctor Strax gegenüber teilweise einfach richtig respektlos. Deswegen hoffe ich, dass Nardole nicht als reiner Comic Relief Charakter fungieren wird, aber ich denke, auch in Anbetracht des Weihnachtsspecials, dass da noch etwas Entwicklung kommt. Klar wird er vor allem dafür da sein, aber bis jetzt fand ich es nicht super nervig, und so ein paar ruhige Momente von ihm haben wir ja auch schon gesehen, was für mich tatsächlich super funktioniert.
      Außerdem finde ich es gut, dass wir durch Nardole jetzt mal wieder etwas Alienartiges als Companion mit dabei haben. Nicht immer nur Menschen aus dem 21. Jhd.
      Und in Kombination mit Bill, könnte das eine gute Tardis Crew werden.

      Jetzt zu den Daleks:

      Chesra schrieb:

      Unter anderem, dass die Daleks plötzlich schlechter zielen können als so mancher Stormtrooper, obwohl sie in der Vergangenheit eigentlich nahezu immer ihr Ziel getroffen haben.
      das war wirklich erbärmlich. Und wenn man diese Folge vor allem auch für ein neues Publikum schreibt, dann ist diese Art und Weise, die Daleks darzustellen m.Mn. wirklich nicht gelungen. Die Daleks, als Ikone von Doctor Who, werden von Nicht-Fans sowieso oft verspottet, und sie dann so schwach darzustellen, ist einfach unschön. Die Hoffnung, dass sie damit für diese Staffel aber abgehandelt wurden, wird ja vermutlich auch nicht erfüllt. Daleks sind tolle Gegner und es gab ein paar schöne Folgen in NewWho mit ihnen, aber ich bräuchte sie wirklich nicht jede Staffel. Dass mit den Movellans fand ich dafür aber schön. :)

      Sonically Screwed schrieb:

      An der Stelle wurde ich auch ein wenig stutzig: waren diese "50 Jahre" nur eine sprachliche Übertreibung einer Studentin, oder hat er sich wirklich für so lange Zeit niedergelassen? Wenn ja, hat er damit eindeutig und mehrfach seine eigene Zeitlinie gekreuzt, was laut bisherigen Aussagen in der Serie von jedem Zeitreisenden tunlichst vermieden werden sollte.
      Also, da er ja hauptsächlich an der Uni ist, kreuzt er sich ja nicht wirklich und viel in Bristol war er vorher ja auch nicht. Sehe da also kein großes Problem... Und vllt hat er sich an den Tagen, an denen es ein Problem geworden wäre, ja frei genommen und hat die einfach übersprungen dann. Also für mich stellt das keinen Bruch mit der Serienlogik dar.



      Jetzt zu dem Versprechen, dass er scheinbar irgendjemandem gegeben hat, keinen Companion mehr mitzunehmen.
      Also, ja, das mit dem "zur Ruhe setzen" ist ein Motiv, dass wir dank Moffat ja schon kennen und auch Pertwee musste ja einige Zeit auf der Erde verbringen (nettes Detail dazu: das out-of-order Schild an der Tardis), aber dieses mal ist der Grund ja die Tür im Keller.
      Während Bill Nardole und den Doctor dahin verfolgt, kann man ein Gespräch zwischen den beiden hören, in dem Nardole den Doctor über die Tudoring Sache mit Bill ausfragt, und man merkt, dass Nardole ahnt, dass es nciht beim Tudoring bleiben wird, sondern vermutlich weitere Konsequenzen geben wird. Und dann sagt er "You're not supposed to get involved."
      Das heißt, es gibt jemanden, der scheinbar ein paar Regeln für den Doctor aufgestellt hat. Und er spricht bei dem Versprechen auch nicht explizit davon, keinen Companion mehr mit zu nehmen. Er sagt "I can't do that anymore. I promised." That kann auch bedeuten, mit der Tardis durch Raum und Zeit zu reisen und Abenteuer zu erleben. Er hat vllt versprochen, diese Tür zu bewachen oder zu öffnen oder was auch immer, und eben hier zu bleiben und nicht "that" zu tun, was er eben immer tut. Erwachsen werden und Verantwortung übernehmen, anstatt draufgängerisch mit Freunden Abenteuer zu erleben.
      Aber River, Susan und die Tardis "sagen" ihm, dass es das ist, was er eben tut und tun möchte und deswegen nimmt er Bill doch mit.

      Wem oder was er jetzt also was genau versprochen hat, ist zwar unklar, aber ich glaube, es hat eher etwas mit der Tür zu tun, als damit, dass er einen Companion verloren hat.

      Ich finde es schön, dass Moffat hier einen Story-Arc einführt, der zwar da ist, aber nicht so nervig aufdringlich, zumindest bis jetzt.

      achja, als letztes noch zu Bill:
      Ich war positiv überrascht von ihr. In den Trailern wirkte sie dümmlich und sehr nervig. In der Folge an sich aber relativ intelligent und gut im Kombinieren und sehr Aufmerksam bei Details.
      Dass sie Küche und Lift kombiniert, ja, fand ich jetzt nicht sonderlich lustig, aber ich würde auch erstmal "rationale" Erklärungen für so einen Raum suchen, als gleich auf "Raumschiff" zu schließen. Und dass es einen angrenzenden Raum oder einen Fahrstuhl gibt im Nebenzimmer des Professors ist jetzt nicht total unrealistisch. Selbst wenn sie Sci-Fi Fan ist.
      Auch die "Liebesbeziehung" zu Heather fand ich realistisch dargestellt. Sie steht auf sie, es ist ein Crush, weswegen sie sie natürlich zuerst retten möchte und ein wenig traurig ist, aber auch nicht übermäßig. Ich fand das gut so, wie es war.
      Ein langjährige Freundin zu verlieren hatten wir jetzt schon bei Clara und Danny Pink und in Class bei Ram und seiner Freundin. Hätte ich jetzt auch nicht gebraucht. Vor allem, weil sie dadurch weiterhin ein relativ unbelasteter Companion ist.
      Einfach mal ein normales Mädchen, die etwas potential hat, das wäre wirklich schön. Es muss nicht immer eine mega Belastung geben oder sie muss nicht die Person sein, die das Universum retten kann. Die erste Folge macht auf jeden Fall Hoffnung, dass Bill nicht so nervig wird, wie Anfangs erwartet.
      Das mit dem Lesbisch sein hat laut Moffat übrigens keine Agenda. Er hatte den Dialog zwischen ihr und Capaldi, als sie von der Frau mit den Extra-Pommes spricht, zuerst so geschrieben, dass es ein Typ ist, dem sie extra Pommes gibt und keine Frau, fand das dann unpassend und hat es in Frau geändert....aber wie immer gilt, er kann viel erzählen, wir wissen nicht, ob es wirklich so war.
      Aber ich fand das überhaupt nicht störend und die Hoffnung besteht, dass damit kein riesen Fass geöffnet wird.


      Alles in allem, fand ich die Folge gut.
      Sie hatte einige Schwächen, aber als Staffelauftakt hat sie für mich super funktioniert. Macht Lust, Geheimnisse herauszufinden und hat einigermaßen gut unterhalten.
      Steigerungspotential ist aber auf jeden Fall noch da.

      Würde 7,5 von 10 Punkten geben.
      "Somewhere there's danger, somewhere there's injustice and somewhere else the tea is getting cold. Come on, Ace, we've got work to do.” - 7thdoc

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Zola ()

    • So, ich bin auch endlich dazu gekommen, den Staffelauftakt zu sehen und haue, bevor ich hier die anderen Kommentare lese oder den Whocast höre, erst einmal unbeeinflusst meine eigene Meinung raus.

      Für die Einführung von Bill hat die Folge wunderbar funktioniert. Insgesamt finde ich Bill bisher sehr viel weniger nervig als befürchtet und wenn es sich auf dem Level hält, wird sie zumindest nicht zu den wirklich schlechten Companions gehören. Das ist beruhigend und so kann freue ich mich auch auf die kommenden Folgen.

      Nardole hat mich bis auf die kurze und alberne Szene, in welcher er in die falsche Richtung rennt, zumindest nicht gestört. Ich bin mir aber noch immer unsicher, was ich von ihm halten soll.

      Die Story hat mich jetzt wirklich nicht umgehauen. Bei einer Einführungsepisode muss es das glücklicherweise auch nicht unbedingt, schließlich liegt da der Fokus ja eher auf den neuen Charakter. Jedoch hat mich "The Eleventh Hour" beispielsweise insgesamt mehr gepackt als "The Pilot", auch wenn da ebenso keine großartige Geschichte hinter steckte.

      Mein Highlight war wieder einmal Peter Capaldi. Ich mochte zwar den grummelig angelegten Doctor aus der achten Staffel sehr, finde es aber so herzlich, wie er den nun weniger grantigen Doctor spielt, dass ich einfach nur Freude hatte ihm zuzusehen.

      Insgesamt hat mich "The Pilot" sicher nicht umgehauen, jedoch bin ich fürs erste zufrieden und einigermaßen optimistisch gestimmt.

      Allerdings ist auch noch nicht alles ganz stimmig. Es ist vielleicht ein wenig wie beim Kochen. Es sind schon einige Zutaten im Topf und das fertige Gericht kann richtig gut werden. Es fühlt sich für mich so an, als wurde die Herdplatte hier gerade erst angestellt. Jetzt kommt es darauf an, dass ganze nicht verkochen zu lassen und mit den richtigen Gewürzen wie zum Beispiel einer Priese mehr Abenteuerlust zu verfeinern.

      Ich hoffe wirklich, dass da niemand groß in die Suppe spuckt und das Endprodukt, also die Staffel, viel Freude bereiten wird.

      Nun bin ich gespannt, was Raphael und Co zur Folge zu sagen haben. :)
    • @Kaptain Knotter,
      warum hat Bill den Doctor nicht auf die Fotos angesprochen? Zwei Gründe. Zum einen braucht sie für manche Erkenntnisse etwas länger, z.B. Tardis = Knock-Through = Küche = Fahrstuhl und erst dann endlich "bigger on the inside". Entsprechend braucht sie auch länger, um zu begreifen, wie rätselhaft der Doctor wirklich ist. Bill nimmt das Interesse des Doctors dankbar entgegen, behält aber ein gesundes Misstrauen. Sie folgt Nardole und dem Doctor in deren geheimes Basement, dann entdeckt sie Wochen/Monate später den Doctor auf den Fotos von ihrer Mutter. Was soll sie denken? Dass der Doctor ihr Vater/Großvater oder irgendein sonstiger Verwandter ihrer Mutter ist?

      Hier greift der andere Punkt. Doctorwhotv hat in der Review darauf hingewiesen, wie sehr sich alle in der Episode belügen. Bill verschweigt ihrer Mutter, dass sie lesbisch ist, die Mutter behauptet frech, sie sei nicht wieder mit Neville zusammen. Bill behauptet ebenso frech beim Doctor, dass sie nicht dessen Vorlesungen besucht. Der Doctor behauptet, er habe die blaue Box mit einen Kran in sein Büro hieven lassen.

      Einige Lügen werden aufgeklärt, andere nicht. So behalten sie ihre kleinen Geheimnisse. Untereinander und gegenüber uns Zuschauern. Für mich ist das auch - im Kontrast zur schlappen Rahmenhandlung - die Ebene, auf der die Episode sehr gut funktioniert. Moffat in Höchstform.

      Radioactive Man
    • Die Folge war OK, ja wirklich OK.

      Das wundert mich, da sowohl Plot, Einführung von Bill und der Doctor selbst eher durchschnittlich waren.

      Die Story, naja, die plätschert vor sich hin. Sie erzeugt keine Spannung und dient nur dazu die Tardis durch die verschiedenen Kulissen zu bewegen (ala Neuzuschauer: Schaut was alles auf euch zukommt) und Bill halbwegs gut einzuführen. Negativer Höhepunkt waren die Daleks, einfach weil diese völlig Fehl am Platz waren. Das hat mich wirklich gestört. Der Doctor reist da einfach mal hin und geht "locker" mit den Daleks in Konversation. Es hat hier einfach nicht gepasst.

      Bill selber ist soweit OK. Nach Clara hoffe ich ja eher wieder auf eine normale Figur. Die sexuelle Orientierung wurde aber ein zwei mal zu oft (HALLO Zuschauer, ich bin lesbisch!) aufgedrängt.
      Heather war als "Gegenspielerin" soweit OK. Allerdings nehme ich die Love-Story hier nicht ernst, dafür gab es zu wenig Material (2 Szenen gefühlt) mit Bill.

      Nardole ist als Comic Relief ok, solange es nicht übertrieben wird darf er gerne bleiben.
      Der Doctor war leider nicht sonderlich originell, soweit aber OK. Es ist schade das er sich vom Bad Ass Doctor aus Staffel 8 in einen stink-normalen Doctor gewandelt hat um bloß alle Zuschauer halbwegs zufrieden zu stellen.


      Positiv:
      - Ruhige, geerdete Folge
      - Dezente Musik
      - ordentlich Einführung
      - Gute Anspielungen auf ältere Folgen

      Negativ:
      - langweilige Story
      - wechselnde Schauplätze haben keinen Sinn
      - Dalek-Auftritt
      - vieles solide, aber keine Highlights

      Fazit: Ordentliche Folge, die jedoch noch viel Luft nach oben lässt für die Staffel. Ich bin allerdings halbwegs positiv gestimmt. 6,5 Punkte von mir und damit ein "gutes" Durchschnittlich

      LG
      Arathas/Jürgen
    • Outtakes,
      bei anderen Serien findet man beim Bonusmaterial auf der DVD manchmal Szenen, die für die Episoden gefilmt, aber dann nicht verwendet wurden. Bei Doctor Who wäre das sicher auch sehr interessant. Bei "Listen" ist Clara z.B. um einen Baum herumgelaufen, um das perfekt getarnte Monster zu fangen. Wurde leider nur überliefert durch die Videos, die Fans seinerzeit auf Youtube verbreitet hatten.

      Jetzt bei "The Pilot" zeugen zwei Bilder von dem, was hätte sein können. Bill klettert durchs Fenster ihrer Uni und Bill sitzt mit sommerlicherem Outfit mit Heather auf der Bank.

      Und dann gibt es da auch noch den Clip "Friend From The Future" vom April letzten Jahres. Eine Webseite der BBC hatte angekündigt, es sei Teil einer zukünftigen Episode. Moffat dagegen hatte dem Doctor Who Magazine gesagt: "Knowing how pedantic I am, I’ll probably work it in somewhere, but there is also an absolutely possibility that I just won’t bother."

      In dieser Form hat Moffat es jetzt auch bei der Fan Show geschildert. Die Verwendung des Clips stand nicht von Anfang an fest, sondern ist Ergebnis eines Entscheidungsprozesses möglicher Metamorphosen von "The Pilot": ohne den Clip, mit dem vollständigen Clip und schließlich die Endfassung mit lediglich Teilen des Clips.

      Das Hin und Her bei der Produktion ist dann vermutlich verantwortlich für den Produktionsfehler. Es hat niemand mehr daran gedacht, dass die Logos der Raumstation von "Sleep No More" entfernt werden müssen. Wenn wir uns den Clip vollständig hinzudenken, müsste man außerdem für die direkt aus "Into The Dalek" übernommenen Daleks eine Erklärung finden.

      Die Nachricht, die der Doctor in dem Clip erhält und wegen der sie zurück in die Zukunft müssen, ergibt sich dagegen ganz zwanglos aus der Handlung von "The Pilot". Die Sicherheitseinrichtung des Vault meldet auf dem Psychic Paper einen biologischen Angriff, weil ein Student sich übergeben hat.

      Radioactive Man
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    • Radioactiveman schrieb:

      Jetzt bei "The Pilot" zeugen zwei Bilder von dem, was hätte sein können. Bill klettert durchs Fenster ihrer Uni und Bill sitzt mit sommerlicherem Outfit mit Heather auf der Bank.
      Das sieht mir ehrlich gesagt nur nach einer Drehpause aus. Da beide auch ihre Handys in der Hand halten, wenn ich das richtig sehe.
      Aber gut, ich beschäftige mich auch nicht damit was hätte sein können und interpretiere da nichts rein :D
    • @Pascal,
      es ist offensichtlich, dass er das tat. Und es ist ebenso offensichtlich, dass er es als Vorwand genommen hat, um sich mit dem anderen Bild nicht auseinanderzusetzen. Typisches Vermeidungsverhalten. Würde ja Nachdenken erforden. Schließlich ist es wesentlich einfacher, dem Radioactive Man zu unterstellen, etwas hineinzuinterpretieren.

      Radioactive Man
    • Radioactiveman schrieb:

      @Pascal,
      es ist offensichtlich, dass er das tat. Und es ist ebenso offensichtlich, dass er es als Vorwand genommen hat, um sich mit dem anderen Bild nicht auseinanderzusetzen. Typisches Vermeidungsverhalten. Würde ja Nachdenken erforden. Schließlich ist es wesentlich einfacher, dem Radioactive Man zu unterstellen, etwas hineinzuinterpretieren.

      Radioactive Man
      Kann es sein das du etwas dünnhäutig bist?
      Das das andere Bild offensichtlich vom Dreh ist hab selbst ich feststellen können, was soll ich dazu also noch sagen? Außerdem müssen die beiden Bilder doch überhaupt nicht im Kontext zueinander stehen.
      Achso, denken kann ich übrigens auch, mach ich sogar 2-3 mal täglich
    • Radioactiveman schrieb:

      @Pascal,
      es ist offensichtlich, dass er das tat. Und es ist ebenso offensichtlich, dass er es als Vorwand genommen hat, um sich mit dem anderen Bild nicht auseinanderzusetzen. Typisches Vermeidungsverhalten. Würde ja Nachdenken erforden. Schließlich ist es wesentlich einfacher, dem Radioactive Man zu unterstellen, etwas hineinzuinterpretieren.

      Radioactive Man
      Kein Nachdenken sollte es eigentlich erfordern, dass man deiner Interpretation bezüglich des einen Bildes auch widersprechen kann, ohne gleichzeitig über die des anderen ein Urteil zu fällen.

      Offensichtlich ist übrigens auch, dass Oracle weiblich ist.
      Es gilt zu bedenken, dass Zeitblase und Tütensuppe nicht das Gieiche sind.
    • Oracle schrieb:

      Kann es sein das du etwas dünnhäutig bist?
      Ein "dünnhäutiger" Mensch hätte bei der Behandlung hier im Forum schon längst das Weite gesucht. Wie wäre es, wenn einige hier erstmal ihren Reflex Radioactive Man - Dislike-Button in den Griff kriegen würden?
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)
    • Zaphod B. schrieb:

      Oracle schrieb:

      Kann es sein das du etwas dünnhäutig bist?
      Ein "dünnhäutiger" Mensch hätte bei der Behandlung hier im Forum schon längst das Weite gesucht. Wie wäre es, wenn einige hier erstmal ihren Reflex Radioactive Man - Dislike-Button in den Griff kriegen würden?
      Fühle mich jetzt durch deinen Post angesprochen und will noch ein letztes Mal was dazu sagen.Wir sind doch hier in einem öffentlichen Forum, da muss man auch damit rechnen, das nicht alle (m)einer Meinung sind.
      Und ich bin nunmal der Meinung, das das eine(!) Bild nicht vom Dreh sondern einer Drehpause ist.
      Die andere Bemerkung, das ich mich nicht damit beschäftigte, was hätte sein können, bezieht sich übrigens auch auf ein direktes Zitat von Radoiactiveman.

      Radioactiveman schrieb:

      Jetzt bei "The Pilot" zeugen zwei Bilder von dem, was hätte sein können
      Er akzeptiert meine Meinung aber einfach nicht, und wird direkt persönlich und unterstellt mir sogar das ich nicht die fitteste im Oberstübchen bin.
      Das so ein Verhalten viele nicht für gut halten, ist verständlich.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Oracle ()

    • Zaphod B. schrieb:

      Oracle schrieb:

      Kann es sein das du etwas dünnhäutig bist?
      Ein "dünnhäutiger" Mensch hätte bei der Behandlung hier im Forum schon längst das Weite gesucht. Wie wäre es, wenn einige hier erstmal ihren Reflex Radioactive Man - Dislike-Button in den Griff kriegen würden?
      Ich habe auch ein Dislike gegeben. Dies habe ich jedoch nicht getan, nur weil es Radioactiveman ist.

      In diesem Fall empfinde ich die dahinterstehende Aussage einfach als unverschämt. Ob like oder dislike entscheidet bei mir ausschliesslich der Inhalt des Beitrages, zumal ich keinen persönlichen Groll gegen Radioaktiveman hege.

      Ebenso habe auch schon Beiträge von ihm geliket*.

      Hätte André so einen Müll geschrieben, hätte er sich ebenso ein dislike eingefangen. ;)

      Ich denke auch, dass es den meisten anderen da genau so geht.

      Ich kann hier Oracle nur beipflichten.

      Aber eigentlich ist das ja auch Offtopic und wir solllten sicher besser wieder zum eigentlichen Thema kommen.

      *PS.: Ich habe beim schreiben gemerkt, dass ich Sätze, die die Wörter like und dislike enthalten total merkwürdig finde. :D