10x03 - Dünnes Eis (Thin Ice)

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    • Thorsten Emma Junkie schrieb:


      Das mit dem Simm-Master halte ich für übliches Fangörl-Gequatsche.
      Fangörl1: Es hat geklopft! Das muss der Master gewesen sein!
      Fangörl2: Aber es hat doch nur dreimal geklopft!
      Fangörl1: Dann muss es beim letztenmal vier Mal geklopft haben, wir haben es nur alle überhört!
      Fangörl2: Genau! (Schreibt es ins Internet und schiebt schon mal den Slip zur Seite.)
      Ein Tick zu frivol.
    • Solide Folge, leider aber wieder kein Highlight.

      Ich fand die Folge hat nicht viel hergegeben. Wirkte auf mich irgendwie "lasch". Ich kann gerade nicht greifen wie die Folge wirklich gewesen ist.
      Der Doctor ist OK, die Dialoge sind das Gute an der Folge. Auch Bill war wieder angenehm.

      Die Geschichte selber, meeh, das war nichts aus meiner Sicht.
      Die Gegenspieler waren farblos (bzw. nur der Gegenspieler, die anderen waren bestenfalls Statisten).

      Insgesamt gibt es über die Folge aus meiner Sicht nicht viel zu sagen (weder positiv noch negativ). Eine Folge die mir mit Sicherheit nicht in Erinnerung bleiben wird.
      Ich möchte aber nicht negativ schließen. Wenn jede Folge zumindest diese Qualität hätte wäre alles ok!


      Positiv:
      - Dialoge (Beziehung zwischen Doctor und Bill)
      - schönes Setting.......
      - wenige wirkliche Schwächen

      Negativ:
      - Story
      - wirkte auf mich wie Schema F
      - ....schönes Setting, aber budgetbedingt wohl relativ spärlich eingesetzt

      Fazit: Solide Folge, 5,5 / 10
    • Frobisher schrieb:

      Thorsten Emma Junkie schrieb:

      Das mit dem Simm-Master halte ich für übliches Fangörl-Gequatsche.
      Fangörl1: Es hat geklopft! Das muss der Master gewesen sein!
      Fangörl2: Aber es hat doch nur dreimal geklopft!
      Fangörl1: Dann muss es beim letztenmal vier Mal geklopft haben, wir haben es nur alle überhört!
      Fangörl2: Genau! (Schreibt es ins Internet und schiebt schon mal den Slip zur Seite.)
      Ein Tick zu frivol.
      Ich hab' mich zurückgehalten. :)
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.
    • London, 19. Jahrhundert... irgendwie kann ich mich daran einfach doch nie satt sehen! ^^
      Damit hat die Folge schon mal einen ganz großen Bonus von Anfang an: die Settings, die ganze Atmosphäre, das ist alles einfach Zucker!

      So, der Eindruck ist aber ansonsten jetzt noch zu frisch (gerade eben erst gesehen), ich lass es erst mal sacken.
      Aber jetzt schon mal: das war wieder eine richtig schöne Folge, die mir ausnehmend gut gefallen hat. So was gerne mehr.

      stevmof schrieb:

      Struwelpeter? Echt jetzt, der Doktor liest den Kindern tatsächlich aus Heinrich Hoffmanns Struwelpeter vor.
      Ach ja, das ist mir auch aufgefallen - der Doctor bleibt sich treu: er ist nach wie vor Anhänger der eher ruppigen Pädagogik! ;)
    • Mir gefiel die Folge, trotz der mauen Story.
      Die Folge war einfach mal sehr gradlienig, ohne große Twists und ohne Gefahr für die gesamte Erde/Menschheit/Universum.
      Einige kleine Details haben mir auch sehr gefallen, zum Beispiel Bills Frage am Anfang wegen Sklaverei (etwas, dass Martha vor ein paar Jahren ja völlig ignoriert hat) oder auch schlicht und einfach die Tatsache, dass der Doctor und Bill sich die mühe machen, sich der Zeit entsprechend zu kleiden (etwas, dass Martha vor ein paar Jahren ja völlig ignoriert hat*)

      Kann es eigentlich sein, dass auf der Ice Fair die falsche Union Jack hing, nämlich ohne eingefügtes rotes Andreaskreuz?


      *Zugegeben, dass ist nicht allein Marthas Fehler, der zehnte Doctor hielt allgemein wenig von historisch angepasster Kleidung
    • Recycling,
      nein, Wiederverwertung von Ideen aus früheren Episoden nach meinem Empfinden diesmal nicht, jedenfalls nicht so aufdringlich wie bei "The Pilot". Sicher, ein Ungeheuer in der Themse gab es schon mehrfach und die arme gequälte Kreatur, die gerettet werden muss, ist auch schon wiederholt verwertet worden. Aber das ist für mich eher ein Zeichen für die Kontinuität der Serie. Die Companions bekommen regelmäßig als erste Abenteuer einen Trip in die Zukunft und einen Trip in die Vergangenheit. Und ebenso ist es unter Moffat Standard, dass die Companions in irgendeiner Situation die gesamte Menschheit repräsentieren und durch ihr Mitgefühl für ein Alien-Tier ihre Qualifikation für den Job beweisen müssen. Amy hat den Sternenwal gerettet und Clara das Mondküken. Und Bill jetzt die Seeschlange.

      Eine Frost Fair war übrigens auch schon Thema des New Series Adventures "Silhouette". Dort zur Zeit der Paternoster Gang. Muss sich um eine parallele Zeitlinie handeln, denn in unserer Realität war die letzte Frost Fair 1814. "Thin Ice" ist in diesem Punkt also an unserer Realität ganz dicht dran. Und auch wieder nicht. In "Deep Breath" ist der Saurier durch die Themse gestampft. Ohne einzusinken. Richtig. An Stellen wie London Bridge ist die Themse auch bloß 2 Meter tief. An anderen Stellen dann auch mal bis zu 10 Meter. Aber eine Seeschlange, die über eine Meile Länge diese Tiefe bräuchte, würde in die reale Themse nicht hineinpassen.

      theguardian.com/commentisfree/…ing-up-with-black-history

      Dass Bill mit ihrer Hautfarbe im London von 1814 nicht ganz allein war, ist historisch authentisch. Den Struwwelpeter hat der Doctor aus der Zukunft mitgebracht. Wurde erst 1845 veröffentlicht. Die englische Übersetzung von Mark Twain erst 1935. Auch die Taucheranzüge stammen mit Sicherheit aus der Tardis. Mindestens die Gummihandschuhe gab es 1814 noch nicht. Sprengstoff, der elektrisch gezündet wurde, mag 1814 bereits möglich gewesen sein. Ich bin sehr froh, dass Lord Sutcliffe nicht zu einem Kapitän Nemo aufgebaut wurde. Er war bloß ein ganz gewöhnlicher Kapitalist. Passend für eine Episode zum 1. Mai.

      Auch beim 2. Mal hat die Episode viel Spaß und ein paar besinnliche Minuten mit ernstem Hintergrund bereitet. Weiter so.

      Radioactive Man
    • Mir hat diese Episode sehr gut gefallen Capaldi sieht so aus als hätte er in dieser Zeit mal gelebt ( steht ihm gut der Anzug !)

      Dass Bill auch mal wahre Gefühle zum Ausdruck tut dem Charakter sehr gut !


      Zum Schluss : Gibt es nun Theorien die besagt wer oder was hinter der Tür eingesperrt ist ? Und Nardole scheint mehr darüber zu wissen als er vorgibt.
    • sebbl schrieb:

      zum Beispiel Bills Frage am Anfang wegen Sklaverei (etwas, dass Martha vor ein paar Jahren ja völlig ignoriert hat)
      Wenn ich mich recht erinnere, sagte Martha sogar in der Shakespeare Folge etwas dazu und mindestens im Human Nature Zweiteiler wurde das Thema ja ebenfalls aufgegriffen.
      "That's it! Now I understand: Everyone in the universe is the Doctor. Everyone … except me."
    • Tolle Folge schon durch die Atmosphäre. Man bekommt sofort Lust London zu besuchen (wenn es denn noch so sein würde wie in dieser Episode).
      Story war okay. Erinnerte zwar sehr an den Sternenwal (Kinder, Bestie die gequält bzw. ausgenutzt wird usw.) aber habe ich kein Problem mit. Ich mag das Thema.
      Capaldi ist genial. Teilweise erinnert sein Spiel mit Mackie schon an den vierten Doctor. Überhaupt habe ich das Gefühl das sein Charakter in dieser Staffel viele Baker-Momente (und auch Blicke) hat.
      Laugh Hard, Run Fast, Be Kind!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von The Other ()

    • Eine schöne unaufgeregte Folge. Trotz der eigentlich mauen Geschichte kam keine Langeweile auf. Das Setting war schön umgesetzt und die Dialoge wieder einmal sehr ansprechend. Die Thematisierung von Bills Hautfarbe und ihr Umgang mit den dunkleren Seiten des Doctors hat mir sehr gefallen.

      Beide Hauptdarsteller waren wieder einmal auf den Punkt. Die Charakterisierung des Doctors schlug meines Erachtens auch ein wenig den Bogen zur Darstellung des Doctors in der achten Staffel. Da hat mir einfach alles gefallen.

      Die Geschichte an sich hätte einen Tick origineller sein dürfen und der Gegenspieler war nun auch nicht gerade einer, der lange im Gedächtnis hängen bleiben wird. Beim Fischwesen haben sie für meinen Geschmack zudem etwas zu sehr übertrieben. Das hätte für meinen Geschmack etwas weniger kolossal besser funktioniert.

      Davon ab war es gute Unterhaltung und wenn es so weitergeht, wird die Staffel zumindest besser als die vorherige.
    • So jetzt habe ich es auch geschafft mir die Folge anzusehen :)
      Insgesamt ne nette, unterhaltsame Folge die mich aber auch nicht vom Hocker reißt. Atmosphärisch nicht schlecht, Zusammenspiel Doctor/Bill auch gut, Story kam mir insgesamt etwas schwach vor (wobei manche gefühlte Logik/"Realitäts"bedenken hier teilw. zerstreut wurden) aber so nach dem ersten sacken lassen doch auch besser als die anderen beiden Folgen. Mal sehen... für mich steht die Story (auch gerade im Zusammenhang mit der ganzen Doctor-Geschichtslinie) halt meist wirklich weit vor allen anderen Aspekten.
    • Mir gefällt Pearl Mackies Spiel wirklich sehr gut! Tolle Momente zwischen Bill und dem Doctor. Der Schluß der Episode erregt in mir aber doch etwas Sorge. Da wird jetzt nach und nach etwas ausgebaut und Erwartungen geweckt ... klar, wie sonst, aber der Hybrid-Bogen war letztlich so enttäuschend ... Ob das Jahr Pause für Moffat reichte, um wirklich was gutes zu entwickeln?
    • Eine Sache ist mir noch aufgefallen,
      "I've never seen anyone die before" behauptet Bill. Auf die toten Kolonisten von Episode 2 wird eingegangen, das war etwas anderes, die waren ja bereits tot. Aber was ist ist mit den Movellans von Episode 1? Dass das "bloß" Roboter sind, konnte sie schließlich nicht wissen.

      Bills unterschiedlicher Umgang mit dem Anblick sterbender Wesen untermauert die Aussage von Moffat in der Fan Show, dass es nicht von vornherein feststand, den Clip mit Bill vom April letzten Jahres in die Handlung einzubauen. Die Szene mit den Movellans wurde dementsprechend offenbar erst relativ spät hinzugefügt. Zu spät, um den Widerspruch zu dem Drehbuch von Sarah Dollard noch zu beheben.

      Und so kommt es, dass über den Tod der Movellans in einem Nebensatz hinweggegangen wurde, während Bills Reaktion auf den Tod des Jungen in "Thin Ice" einen wesentlichen Teil der Handlung bildet.

      Radioactive Man
    • ;)
      Man könnre auch argimentieren, dass man das beim Schreiben ganz einfach übersehen hat.
      Aber das wäre ja (wie immer) zu langweilig, also suchen und (er)finden wir lieber eifrig komplizierte in-universe-Gründe anstatt einfache real-world-Erklärungen zu akzeptieren.
      Gewissermaßen Reverse Okham's Razor: Alles abschneiden, was als Erklärung zu einfach und einleuchtend ist, das, was dann übrig bleibt (vorausgesetzt, es ist so richtig umständlich und erfordert mindestens eine gedankliche Totalverrenkung) MUSS GANZ EINFACH DIE RICHTIGE ERKLÄRUNG SEIN!!!
    • sebbl schrieb:

      Kann es eigentlich sein, dass auf der Ice Fair die falsche Union Jack hing, nämlich ohne eingefügtes rotes Andreaskreuz?
      Die moderne Fahne wurde in der Tat schon 1801 eingeführt, als Irland Teil des Vereinigten Königreichs wurde. Das fehlende rote Kreuz ist aber das von St. Patrick, dem Schutzheilgen Irlands. Von St. Andrew (Schottland) kommt das weiße Kreuz auf blauem Feld. Vielleicht hatten die Soldaten noch eine alte Fahne noch rumliegen und kein Geld für eine Neue. Military Budget cuts und so...
      Just this once, everybody lives!
    • Radioactiveman schrieb:

      "I've never seen anyone die before" behauptet Bill. Auf die toten Kolonisten von Episode 2 wird eingegangen, das war etwas anderes, die waren ja bereits tot. Aber was ist ist mit den Movellans von Episode 1? Dass das "bloß" Roboter sind, konnte sie schließlich nicht wissen.
      wenn da Drähte rausquellen, wenn sie zerstört werden, gibt schon einen gewissen Hinweis