10x06 - Extremis (Extremis)

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    • Von vielen wird hier ja das Matrix-Plot-Element-Dingsbumbs in den Vordergrund gestellt (verständlicher weise).
      Ich möchte dennoch mal ein paar andere Kleinigkeiten nennen die mir gefallen haben bzw. aufgefallen sind.

      Da wäre zum einen das Buch das wenn man es ließt einen in den Selbstmord treibt und das Hinterfragen der Realität, was mir als Konzept sehr gefällt (man denkt an Lovecraft, Den König in Gelb oder den Film "Die Mächte des Wahnsinns"), das setting was mir gefiel (eine schön schummrige Bibliothek), das Design / die Maske der Monster (auch wenn ich mich Frage warum Außerirdische so aussehen wie verrottende Leichen in rotem Samt ). Trotzdem fühlt sch die Folge teilweise sehr nach Exposé und Setup an. Ich fühlte mich dennoch gut Unterhalten und bin gespannt wie es weitergeht.

      Allem in allem eine spannende Folge die sich einzeln jedoch eher schlecht bewerten lässt solange man den zweiten Teil noch nicht gesehen hat. Als Setup/Exposé macht die Folge trotzdem ne gute Figur und mixt eine spannende Geschichte guten Charakteren mit einer mysteriösen Atmosphäre.

      Fazit: Doctor Who bleibt weiterhin Spanned und Unterhaltsam.
    • Ich habe jetzt sehr lange überlegt, wie ich die Folge bewerten soll. Das ist bei Mehrteilern ja oft nicht so leicht. Insgesamt war es mal wieder eine bessere typische Moffat Folge, auch wenn der Twist ab dem Moment in dem Nardole sich auflöste, doch ziemlich vorhersehbar war. Apropos Nardole. In dieser Folge konnte ich tatsächlich mal über ihn lachen und fand ihn stellenweise sogar etwas sympathisch. Ansonsten fand ich vor allem die Rückblenden sehr unvorteilhaft und beliebig eingebaut. Das erinnerte mich dann doch teilweise stark an schlechtere Arrow Episoden, in denen nur Rückblenden vorkamen, weil die Serie halt Rückblenden haben musste. Dann war der zweite "schockierende" Twist, natürlich auch schon lange vorhersehbar, was wieder so ein Problem ist, das Moffat seit längerem hat, nämlich, dass er keine Überraschungen mehr anstrebt, sondern eher das Offensichtliche als Auflösung bringt. Vermutlich ist das die direkte Konsequenz daraus, dass es immer wieder Beschwerden gab, seine Geschichten wären zu kompliziert.
      Das ganze ist natürlich Meckern auf hohem Niveau, denn amüsiert habe ich mich bei der Folge schon, dennoch gehört sie mit einem sehr knappen "Gut" bisher unter die "schlechteren" Folgen dieser Staffel.


      ‎"You can´t be a successful crook with a dishonest face. Can you?"
    • Sparmatrix,
      es hat den Anschein, dass die Simulation der Monks nur wenige ausgewählte Schauplätze umfasst. Die Orte, an denen sich Bill und der Doctor aufhalten, der Vatikan, CERN und das Oral Office. Vermutlich sind die Locations auch nicht bis ins letzte Detail durchberechnet, sondern die Unterprogramme, die als die relevanten Personen agieren, bekommen jeweils nur den Input, dass alles, was sie wahrnehmen, ihren Erwartungen entspricht. Beispielsweise gibt es bei CERN selbstverständlich keinen Vorrat Dynamit. Cyber-Bill sieht unter dem Tisch lediglich etwas, das ihrer eingeschränkten Cyber-Intelligenz als plausibel erscheint.

      Wer auch immer diese Matrix erschaffen hat, hat Daten vom Vatikan und vom Doctor eingescannt und damit die Simulation gefüttert. Die Daten sind naturgemäß unvollständig und geben nur eine Momentaufnahme wieder. Die Cyber-Welt läuft nicht seit bereits 1000 Cyber-Jahren, sondern erzeugt ihre Vergangenheit bei Bedarf und nur in dem Maße, wie sie gerade benötigt wird. Die Daten vom Vatikan werden nur beinhalten, dass der Papst prinzipiell von der Existenz des Doctors weiß und sich unter außerordentlichen Umständen an ihn wenden wird. Das Empfehlungsschreiben von einer Päpstin Benedikt IX aus dem Jahr 1045 hat der Computer entsprechend dem gespeicherten Profil hinzuerfunden. Beim Doctor muss eben alles etwas skurril verlaufen.

      Die Matrix kennt auch selbstverständlich nicht die vollständige Vergangenheit des Doctors. Darin besteht für ihn die Möglichkeit, sich Hilfsmittel zu verschaffen. Der Doctor kann der Simulation vermitteln, dass seiner Erinnerung nach ihm von Nardole das Tagebuch von River Song überbracht wurde. In der Realität wird das Tagebuch immer noch in der Library herumliegen. Der Cyber-Doctor benutzt das Tagebuch von River Song wie eine Bibel, er schöpft Kraft daraus. Es entspricht der Szene in "Curse of Fenric", wo nur die überleben, die stark genug in ihrem Glauben sind, und der Doctor dann anfängt, die Namen seiner Companions aufzuzählen. Die Verwendung des Tagebuchs ist damit doch wesentlich besser, als ich es ursprünglich empfunden habe.

      Der Doctor, der die Sonnenbrillen-Mail empfangen hat, hat damit auch einen wesentlichen Hinweis erhalten. Wenn er in seiner Realität nicht das Tagebuch von Nardole bekommen hat, dann weiß er jetzt, auf welche Weise er die Matrix austricksen kann.

      Radioactive Man
    • Mir hat die Folge sehr gut gefallen. Am Anfang dachte ich erst an "Der Name der Rose" wer das Buch liest stirbt bzw. bringt sich in diesem Fall halt um.
      Wie sich die Geschichte dann aber weiter entwickelt hat, war Klasse und ich hatte mit diesem Twist wahrlich nicht gerechnet.
      Ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht und kann nächsten Samstag kaum erwarten.
      Hear the music coming, loud as you can stand,
      You will never be the same again,
      Let the beat into you, let it turn you 'round,
      Let it be your best friend,
    • Ich habe versucht Moffat zu verteidigen,
      dass das Tagebuch von River Song sich immer noch auf dem Library-Planeten befindet, genau dort, wo es hingehört, nämlich bei seiner Eigentümerin. Dass Nardole es zum Doctor bringt, habe ich einer Simulation in der Matrix zugeschrieben. Doch Moffat besteht darauf, dass das Tagebuch jetzt tatsächlich beim Doctor ist.

      -> radiotimes.com/news/2017-05-20…s-the-secrets-of-extremis

      Moffat: "Short answer: you can always get a book out of a library.
      Slightly longer answer: the Tenth Doctor had no choice but leave it there – it was full of incendiary information about his future. But once that future was lived, he’d have to get it back some time. He couldn’t leave all that confidential stuff lying around in a Vashta Nerada-infested library, could he? So one day Nardole got it for him."

      Sorry, Moffat, aber das Tagebuch gehört nicht dem Doctor sondern River Song. Und eine Frau, die einem Mann ihr Tagebuch überlässt? Das ist - weit mehr als dieser Zufallszahlentest - ein universell gültiger Beweis dafür, dass es nicht real sein kann.

      Und dann war Moffat bisher immer ein sehr guter Kenner der Serien-Grundlagen, doch jetzt beginnt er zu alzheimern.

      Radiotimes: "At certain moments His Holiness is exempt from the Time Lord gift of translation and heard speaking only in Italian. Why is that?"

      Moffat: "Well, the scenes just worked better with the Pope speaking Italian and being translated. I did write in the Doctor saying he didn’t really need the translation, and Nardole suggesting that he play along out of courtesy – but it glitched the scene, so I lost it in the edit. In fairness, the Doctor’s translation ability has wobbled before, so it’s just having another off moment. I tell myself it’s because of the blindness, and the concentration involved in interpreting the world through his sonic sunglasses."

      Sorry, Moffat, aber ob wir den Papst auf Italienisch oder übersetzt hören, hängt nicht davon ab, ob der Doctor üblicherweise Italienisch versteht und nur im Moment durch seine Blindheit etwas abgelenkt war. Es ist nicht der Doctor sondern der Translation Circuit der Tardis, der für uns andere Sprachen übersetzt. Und warum das manchmal nicht geschieht, führt regelmäßig zu Diskussionen. Eine gute Interpretation ist, dass die Tardis für uns übersetzt, wenn wir den Inhalt verstehen sollen, und nicht übersetzt, wenn der Eindruck, dass es sich um eine fremde Sprache handelt, für uns im Vordergrund stehen soll.

      Radioactive Man
    • Radioactiveman schrieb:

      Sorry, Moffat, aber das Tagebuch gehört nicht dem Doctor sondern River Song. Und eine Frau, die einem Mann ihr Tagebuch überlässt? Das ist - weit mehr als dieser Zufallszahlentest - ein universell gültiger Beweis dafür, dass es nicht real sein kann.
      Naja, sie vergleichen doch eh ständig....also kennt der Doctor schon ganz viel. So wie ich das verstanden habe, schreibt sie dort ja vor allem die Geschichten mit dem Doctor rein, damit sie mit den Zeitlinien nicht durcheinander kommen etc. Also kennt der Doctor vom Inhalt eh das meiste.
      Und, wenn sie ihn liebt und vertraut, was sie m.Mn. definitiv tut, spricht nichts dagegen, es ihm posthum als Erinnerung zu lassen.
      Ich würde das tun, wenn ich das Gefühl hätte, dass es meiner/m liebsten hilft. Und ich denke sie denkt, dass es das tut.

      Ich denke, die Matrix fängt mit der Mail an die Brille an und hört damit auf und alle anderen Spekulationen dazu von dir sind eben das, reine Spekulationen. So wie ich das empfunden hatte, war die Matrix vs. reele Welt eine abgeschlossene Sache in dieser Folge. Nur die Monks werden jetzt eben kommen und den Planeten versuchen einzunehmen, da der Doctor ja jetzt Bescheid weiß und die das wissen und deswegen die Dinge etwas beschleunigen müssen.
      "Somewhere there's danger, somewhere there's injustice and somewhere else the tea is getting cold. Come on, Ace, we've got work to do.” - 7thdoc

      2nddoc 11thdoc 7thdoc 12thdoc 3rddoc 9thdoc Wardoc 4thdoc 5thdoc 1stdoc 6thdoc 10thdoc
    • Kurze Frage: Gab es eigentlich eine Erklärung dafür, dass teilweise 'aus dem Nichts' diese Portale aufgetaucht sind? Und welche Funktion erfüllt diese Projektorraum eigentlich? In einer digitalen Matrix wäre dieser doch nicht nötig gewesen, nur bei Hologrammen. Aber wo andererseits sollte dieses Hologramm sein?
      "That's it! Now I understand: Everyone in the universe is the Doctor. Everyone … except me."
    • Sven Zuvivene schrieb:

      Kurze Frage: Gab es eigentlich eine Erklärung dafür, dass teilweise 'aus dem Nichts' diese Portale aufgetaucht sind? Und welche Funktion erfüllt diese Projektorraum eigentlich? In einer digitalen Matrix wäre dieser doch nicht nötig gewesen, nur bei Hologrammen. Aber wo andererseits sollte dieses Hologramm sein?
      Naja, es handelt sich ja nicht um irdische Technologie. Da kann schon manches ungewohnt sein. Und wenn ich schon in der 3D-Programmierung virtuelle Kameras und Lichtquellen habe, warum dann nicht auch ebensolche Projektoren? Das könnte vielleicht ein interessantes Konzept etwa in OpenGL sein.

      BTW: Die Portale sind ja nicht in de Realität aufgetaucht, sondern lediglich in der virtuellen Realität, in der Simulation. Wie die Aliens auf die reale Erde gelangen, wird man wohl übermorgen sehen. Einen Weg dazu müssen sie ja schon haben, denn irgendwie müsses sie ja ihre Daten für die Simulation gewonnen haben.

      Gruß
      Roland
    • RGH55 schrieb:

      Die Portale sind ja nicht in de Realität aufgetaucht, sondern lediglich in der virtuellen Realität, in der Simulation.
      Das ist mir bewusst, das macht es nicht unlogischer. Es soll eine möglichst realistische Simulation sein, wieso sollten da also Portale aufploppen? Zumal die Portale ja im Vatikan nicht konsequent vorhanden waren, im Projektorraum aber schon.
      "That's it! Now I understand: Everyone in the universe is the Doctor. Everyone … except me."
    • Der Projektorraum war von den Monks, zu denen die Shadow Leute eigentlich keinen Zutritt haben. Bill und Nardole sind ja nur "zufällig" drauf gestoßen. Der ist also wie du bemerkt hast, immer da.
      Dass die im Vatikan aufgeploppt sind, lag denke ich daran, dass der Monk da reinwollte. Weil jemand wieder das Buch übersetzt hat, und wenn sich alle selbst töten, bevor sie üben konnten die Welt einzunehmen, müssen sie die Simulation von vorne anfangen...oder er wollte rein um den Doctor aufzuhalten, weil er bemerkt hat, dass er in der Bücherei ist.
      Auf jeden Fall kam er ja rein und dann noch ein paar mehr, ich denke deswegen sind die Portale aufgeploppt.

      Die real existierende Welt werden sie sicher anders angreifen, da die Portale eben nur in der Simulationswelt existieren.
      "Somewhere there's danger, somewhere there's injustice and somewhere else the tea is getting cold. Come on, Ace, we've got work to do.” - 7thdoc

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    • Ich überlege die ganze Zeit, warum diese Folge, im Gegensatz zu Oxygen, keine richtige Begeisterung bei mir aufkommen lässt.
      Das ist eine spannende Folge, die eigentlich alles hat, was sie zu einer großartigen Folge machen kann, und trotzdem.
      Ich glaube, es liegt nicht daran, dass mir irgendwas fehlt, ich habe eher das Gefühl, es ist etwas zu viel dabei. Zu viele Plottwists, vor allem zu viele Plottwists,die sich anfühlen, als ob sie nur wegen des Effekts eingefügt wurden, speziell bei der Missy-Rahmenhandlung.
      Dass die Auflösung der "Dan Brown"-Handlung dann per "Resetbutton" gelöst wird (das zweite mal in dieser Staffel, dass man auf dieses Hilfsmittel zurück greift), hilft mir auch nicht dabei, Begeisterung zu entwickeln oder aufrecht zu erhalten, auch wenn die Story darum wirklich packend ist. Aber am Ende ist es halt doch nur noch ein weiterer Plottwist, der an eine lange Reihe von Plottwists angehängt wird.

      Auch finde ich, dass die beiden Handlungsstränge nicht besonders gut miteinander verbunden sind. Am Ende fragt man sich doch, inwiefern das eine mit dem anderen zu tun haben sollte (was es natürlich nicht muss, schon klar, aber wenn es einem die ganze Zeit über so präsentiert wird, als ob beide Handlungen irgendwie miteinander verknüpft sind, ist es irgendwie enttäuschend, wenn der Zusammenhang einfach nur in der Sonnenbrille besteht, die der Doctor gerade trägt.)

      Das ist, zugegeben, Jammern auf recht hohem Niveau. Die Folge ist weit, weit, weit davon entfernt, schlecht zu sein. Im Gegenteil, sie gefällt mir so sehr viel besser als so viele andere Folgen der letzten Staffeln, dass es eigentlich unfair sein sollte, sich überhaupt zu beschweren. ;) Aber das sind nun mal die Eindrücke, die bei mir geblieben sind, und es wäre auch nicht richtig, wenn ich die einfach unter den Teppich zu kehren und mich ganz unkritisch in die Begeisterung einreihen würde, die ich halt nicht komplett teilen kann.
      Ich würde auch meine Bewertung deswegen nicht runterschrauben - zumal ich ja von diesen ständigen Bewertungen eh nicht viel halte. Aber wenn ich schon Noten vergebe (Bäh!), dann reicht es halt nicht ganz für ein "Sehr gut" (bzw. "Super", bzw. "6 Penisse" :D )
    • Zola schrieb:

      Der Projektorraum war von den Monks, zu denen die Shadow Leute eigentlich keinen Zutritt haben. Bill und Nardole sind ja nur "zufällig" drauf gestoßen. Der ist also wie du bemerkt hast, immer da
      Das bedeutet also, es ist prinzipiell ein echter Raum und das sind sozusagen Hologrammprojektoren? Es irritiert mich halt, dass man eine solch gewaltige und komplexe Simulation wirklich holografisch darstellen sollte und nicht nur digital.


      Zola schrieb:

      Dass die im Vatikan aufgeploppt sind, lag denke ich daran, dass der Monk da reinwollte. Weil jemand wieder das Buch übersetzt hat, und wenn sich alle selbst töten, bevor sie üben konnten die Welt einzunehmen, müssen sie die Simulation von vorne anfangen...oder er wollte rein um den Doctor aufzuhalten, weil er bemerkt hat, dass er in der Bücherei ist.
      Auf jeden Fall kam er ja rein und dann noch ein paar mehr, ich denke deswegen sind die Portale aufgeploppt.
      Aber das Portal, durch das Bill und Nardole zu den Projektoren gelangen, entsteht aus dem Nichts und es ist auch kein Monk in der Nähe, wieso taucht es also auf? Und bspw. im Projektorraum sind die Portale konstant offen, während sie im Vatikan immer auftauchen und dann wieder verschwinden. Das ergibt auch nicht wirklich Sinn bzw. ist ziemlich inkonsistent.
      "That's it! Now I understand: Everyone in the universe is the Doctor. Everyone … except me."
    • Ich denke, die Simulation ist eine Welt im Computer, möglicherweise eine digitale Welt aus Bits und Bytes. Da ist vermutlich nichts ein "echte Raum", genau so wenig, wie die Räume, die wir in Computerspielen sehen, "echte Räume" sind. Der "Projektorraum" ist dann also eher das Steuerprogramm, dass die in der Simulation vorkommenden digitalen Räume berechnet und steuert. Möglicherweise wird darüber auch gesteuert, welche der Räume auf den Monitoren der Aliens dargestellt werden, auch wenn die Simulation in allen Räumen weiter abläuft. Da es sich um eine Simulation in einem wie auch immer gearteten Computer der Alientechnolie handelt, kann natürlich alles passieren, wie es die Programmierer (oder deren Programmioerfehler) wollen. Selbst wenn die simulierten KIs Bewusstsein entwickeln: Nichts davon ist wirklich echt! Was unterm Strich bleibt, ist dass der simulierte Doctor erkannt hat, dass es eine Simulation ist und einen Weg gefunden hat, dem realen Doctor dieses auf digitalem Wege mitzuteilen und ihn so vor der möglichen Invasion der Aliens zu warnen.
      Ob doe Aliens nach der letztlich missglückten Simulation dann tatsächlich noch die Erde angreifen, werden die weiteren Folgen zeigen.

      Gruß
      Roland
    • Radioactiveman schrieb:

      Die Daten vom Vatikan werden nur beinhalten, dass der Papst prinzipiell von der Existenz des Doctors weiß und sich unter außerordentlichen Umständen an ihn wenden wird.

      Fakten kontra Glauben...

      Ich finde es außerordentlich mutig von den Machern der Serie, dass sie eine so enge und vertrauensvolle Bekanntschaft zwischen dem Papst und dem Doktor schaffen. Wenn der Papst den Doktor kennt und weiß, dass dieser durch Zeit und Raum reisen kann, wie lange würde es wohl dauern, bis der Papst auf die Idee käme, den Doktor um eine Reise zur angeblichen Kreuzigung von Jesus zu bitten, um seinen Glauben und die darauf basierende Religion ein für alle mal als Fakt zu bestätigen?

      Glauben ist das Gegenteil von Fakten, und daher beinhaltet diese Bekanntschaft einer Person, die an etwas glaubt, das sie nicht beweisen kann, und einer Person, die alles beweisen kann, das es zu beweisen gibt, m.M.n. auch ein gewisses Paradoxon: bittet der Papst um diese Reise, hat er Zweifel an seinem Glauben und sucht die Bestätigung. Bittet er nicht um diese Reise, fürchtet er sich vor einer möglichen Antwort.
      Wolfgang.
    • Sonically Screwed schrieb:

      eine so enge und vertrauensvolle Bekanntschaft zwischen dem Papst und dem Doktor
      Mag sein dass ich mich täusche, aber war das nicht nur in der Simulation? Dann wäre es doch egal.

      Trotz aller berechtigter Kritik von meinen Vorpostern: Super-Folge, habe mich lange nicht mehr so amüsiert beim Doctor-Gucken; also nicht nur wegen komisch sondern auch spannend, verblüffend etc. :bouncy:
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)
    • Radioactiveman schrieb:

      In "Extremis" wurde das Italienisch des Papstes nicht von der Tardis für uns übersetzt. Eine Fan-Theorie besagt, dass man daran bereits erkennen konnte, dass sich alles in einer Matrix abspielt, wo die Tardis nicht über ihren Translation Circuit verfügte. Als hätte der Autor über solche Details nachgedacht. Der einzige Grund ist, dass man im Produktionsteam der Ansicht war, dass es sich mit Italienisch besser anhört.
      Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Fantheorien in allen Ehren, aber diese Theorie halte ich wirklich für ein erzwungenes Erklär-Konstrukt. Nicht, dass sie nichr plausibel sein könnte. Aber ohne jeglichen weiteren Hinweis innerhalb der Story kann man davon ausgehen, dass der Autor in seiner Weisheit daran nicht gedacht hat. Klar können auch solche Details Hinweise sein, aber dann werden sie idR anders präsentiert, denn auch für die schlauesten aller Zuschauer (die wir ja sind) muss man als guter Autor solche Hinweise in irgend einer, wenn auch noch so dezenten Form, auflösen. Und da gab es einfach keine.

      Bestenfalls könnte das als Hinweis in einer ursprünglichen Fassung existiert haben und später durch Umschreiben und Streichen vergessen worden sein, aber dann gilt: was es nicht in die finale Folge geschafft hat, ist nicht drin, ist nicht drin, ist nicht drin. Und damit nicht-existent (real nicht-existent, nicht bits&bites-nichtexistent! ;) )
      Zumindest halte ich das für mich (idR) so.