10x09 - Die Kaiserin vom Mars (The Empress of Mars)

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    • 10x09 - Die Kaiserin vom Mars (The Empress of Mars)

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      Inhalt findest du im Guide: 10x09 - The Empress of Mars

      Trailer A: drwho.de/forum/index.php/Attac…9747-trailer-36x09-a-avi/
      Trailer B: drwho.de/forum/index.php/Attac…9748-trailer-36x09-b-mp4/

      Schreibt eure Meinung zur neunten Episode der 10. Staffel von Doctor Who.
    • Immer wieder lustig wen sie aus der langen Historie von Doctor Who ausgraben, Peladon läßt grüßen.
      Und die Leute von Alpha Centauri konnten ja schon immer ganz gut mit den Eiskriegern.
      Eigentlich war es vom Stil her eine typische Silurianfolge,
      nur halt in viktorianischer Zeit mit Ice Warriors auf dem Mars und Happy Ending.
    • Muss jetzt jedes Monster irgendwo unter der Erde in Stasis darauf warten von doofen Menschen gefunden und aufgeweckt zu werden? Cybermen, Silurians... Warum Gatiss dachte die Ice Warriors hätten das jetzt auch nötig weiß ich wirklich nicht. Besonders weil die Logik bisher war "Mars ist kaputt => Wir werden zu Eroberern!", nicht "Mars geht bald kaputt => Wir machen Winterschlaf".

      Nardole lässt Missy raus? Nardole?! Der Mann der ne halbe Staffel jede Folge rumgemeckert hat wenn der Doctor nur einen Schritt zu weit von der Tür weggeht lässt sie raus?! :18:
      Doctor Who doesn't just travel in time, he travels in genre
      -Toby Hadoke, Timelash 2017

      Seil ist Geil
      -Cutec, Timelash 2017

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cutec ()

    • Cutec schrieb:

      Warum Gatiss dachte die Ice Warriors hätten das jetzt auch nötig weiß ich wirklich nicht.
      Also die Eiskrieger waren schon bei 2nddoc im Eis verbuddelt, als noch niemand auf die Idee mit den Silurians bei 3rddoc kam .
      Damals war Gatiss ca. 1 Jahr alt, also noch völlig unschuldig.
      Selbst die originäre, ich buddel mir meine Monster aus Folge, Tomb of the Cyberman mit den Kybermännern ist gerade mal zwei Folgen älter. Eiskrpeger müssen traditionell so oder so ähnlich aufgefunden werden, Ausnahme natürlich Peladon.
    • Und "Seeds of Death". Und es ist ja wohl was anderes ob sich die Kerlchen freiwillig in Stasis versetzen lassen oder nach einem Absturz im Eis einfrieren. In "Red Dawn" hatten wir noch Ice Warriors in Stasis, die aber nur um die Gruft des (im Gegensatz zurQueen toten) Ice Lords Izdaal vor Eindringlingen zu schützen auf Eis lagen. In Frozen Time ist es eine Methode Kriminelle aufzubewahren. Ich weiß nicht, diese eins-zu eins Silurian Mentalität kam mir untypisch vor.
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      -Toby Hadoke, Timelash 2017

      Seil ist Geil
      -Cutec, Timelash 2017
    • Mit der Episode kann dann wohl jeder wieder zufrieden sein,
      ein klassisches Thema, "Auf zwei Planeten" von Kurd Laßwitz plus einige andere Vorlagen, optisch gut umgesetzt und gut in den Kanon von Doctor Who eingefügt. Wir bekamen sogar ein kurzes Wiedersehen mit den Centaurianern. Der Widerspruch, dass der Doctor auf der Erde bei jeder Gelegenheit seine Abneigung gegen den Militarismus heraushängen lässt und Generäle als Pfadfinder bezeichnet, die Marsianer aber als edle Krieger ansieht, deren Mörderehre zur Lösung des Konflikts führt und vor denen der Doctor und Bill (und vorher schon Clara) salutieren (das Ice Warrior Äquivalent davon), ist wohl ein spezifischen Beitrag von Gatiss. Das war mir schon bei "Cold War" unangenehm aufgefallen. Aber gut, es ist innerhalb der Story folgerichtig darauf hingeleitet worden und es half, die Wiederholung der Auflösung von "Oxygen" (Drohung mit der Selbstvernichtung durch den Doctor) abzuwenden.

      Überflüssig fand ich die Anfangsszene im Space Center. Und, nachdem Bill und der Doctor kurz getrennte Wege gingen, waren sie viel zu schnell wieder vereint, das hätte man ruhig ausbauen können. Aber sonst alles richtig gemacht. Super.

      Radioactive Man
    • Bei einer Gatiss-Folge ist es eigentlich gar nicht so schlecht, wenn sie einfach unspektakulär dahinplätschert, denn dann halten sich damit ja auch die sonst erwartbaren, unangenehmen Szenen und Charaktere in Grenzen. Entsprechend war die Marsexpedition aus dem DoctorWho-Standardscript-Generator eine recht schmerzfreie Angelegenheit. Wobei ich mich schon frage, wie da der Pitch aussah, als Moffat von seinem Autorenkumpel die Folge beschrieben bekam... "Pass auf Steven - Erinnerst Du Dich noch an meine Folge mit dem Dalek, der den freundlichen, Tee-servierenden Butler gespielt hat ? Ich bring die Nummer einfach nochmal, nur diesmal mit einem Ice Warrior ! Und dazu gibt es böse Aliens im Kälteschlaf, die von Vollpfosten-Soldaten samt Obervollpfosten-Anführer aufgeweckt werden, und die am Ende vom Doctor allesamt genötigt werden, sich doch friedlich zu einigen, weil den Menschen ja eigentlich gar nicht der Planet gehört." - "Genial ! Das gab es ja noch nie in Doctor Who ! Bis wann hast Du das Script geschrieben ?" - "Es ist schon fertig ! Das lag nämlich bei mir noch in einer Schublade herum. Ist natürlich nur für die Standardbesetzung Doctor + einem Companion geschrieben, aber ich habe heute morgen während meiner Toilettensitzung noch schnell eine Szene reingefummelt, in der die TARDIS spontan und unerklärt mit Nardole für den Rest der Folge davonfliegt. Problem gelöst !"... Danach fühlt sich die Folge doch an, oder ? Nach etwas, was irgendwo schon lange herumlag, und für das sich der Autor nicht die Arbeit machen wollte, es für einen zweiten Companion nochmal komplett neu umzuschreiben (da selbiger Autor wahrscheinlich immernoch sauer ist, weil alle sein letztes "Meisterwerk" Scheiße fanden). Alles in allem eine Folge, die in ihrer Mittelmäßigkeit zerfließt und sofort wieder vergessen wäre, wenn am Ende nicht plötzlich Alpha Centauri mit ihrer Originalstimme vorbeigeschaut hätte. Wenn man sich in zehn Jahren die Folge zum zweiten Mal angucken wird, hat man dann immerhin etwas, worauf man sich 40 Minuten lang freuen kann.
    • Aus welcher Peter Davison-Staffel ist denn diese Folge geflohen? Nicht dass ich grundsätzlich etwas gegen die Davison-Episoden hätte, aber zwischen den "Biggies" wie "Kinda" oder "Enlightenment" versteckten sich so einige Langweiler die ein paar ausführlich ausgestatte Sets und schnieke geschneiderte Kostüme zur Schau stellten, während die Geschichte mörderisch öde vor sich hindümpelte. Und dieses Ice Warrior-Geplänkel schlug in die selbe Kerbe. Nicht nur dass sie die DNA mit einer solchen unterdurchschnittlichen Davison-Episode teilte - sie sah auch noch wie eine aus! Die Höhlen-Sets, die Köstume, die gesichtslosen Blabla-Charaktere, die Atmosphäre der Belanglosigkeit... Man hätte Murray Golds Orchestersuppe nur mit Paddy Kingslands Synthesizergefurze austauschen müssen und die Zeitreise ins Jahr 1982 wäre perfekt gewesen.

      Figuren bewegen sich hin und her, machen den Mund auf und zu, Charaktere sterben weg und fort und nochmals mehr... das Gehirn des Zuschauers schweift ab und denkt zwischendurch an etwas anderes, kehrt dann erschrocken zurück, denn man wollte ja eigentlich die Folge gucken... und irgendwann ist es dann endlich mal vorbei.

      Mark Gatiss kann wirklich stolz sein, denn mit seiner (voraussichtlich) allerletzten Doctor Who-Folge hat er nun endlich seine Kindheit wieder auferstehen lassen. Unter Chibnall wird er ganz gewiss nicht wiederkommen (Es sei denn es gibt eine gegenteilige Meldung und ich habe sie mal wieder nur nicht gelesen), weswegen sein Fernsehwerk für diese Serie für beendet betrachtet werden muß. Lassen wir es nochmal Revue passieren!



      Was für eine... öhm... beeindruckende Liste! (Darunter sind auch ein paar Episoden die ich komplett vergessen hatte. "Night Terrors" hatte mein Hirn z. B. vollständig gelöscht; die habe ich nachschlagen müssen.) Und... gut, es liegt nicht IMMER am Drehbuch wenn ein filmisches Erzeugnis eine Bruchlandung macht. Man braucht nur eine schwache Besetzung... oder einen mauen Regisseur... und schon kommt das Script nicht so recht zum Leben. Aber wenn man diese Möglichkeit in Betracht ziehen möchte, dann muß Gatiss mit seinen ganzen 9 Versuchen wirklich exorbitant großes Pech haben.

      Davon mal abgesehen, gibt's bei New Who eigentlich einen anderen Schreiber (der NICHT Headwriter war) der derart viele Folgen von sich auf den Bildschirm sehen durfte?
    • Kaoru schrieb:

      Synthesizergefurze
      Einspruch. Das Gefurze kam nur in The Sea Devils vor. :27:

      Kaoru schrieb:

      Figuren bewegen sich hin und her, machen den Mund auf und zu, Charaktere sterben weg und fort und nochmals mehr... das Gehirn des Zuschauers schweift ab und denkt zwischendurch an etwas anderes, kehrt dann erschrocken zurück, denn man wollte ja eigentlich die Folge gucken... und irgendwann ist es dann endlich mal vorbei.
      Komisch. Das empfand ich bisher bei jeder Folge aus dieser Staffel.

      Kaoru schrieb:

      Mark Gatiss kann wirklich stolz sein, denn mit seiner (voraussichtlich) allerletzten Doctor Who-Folge hat er nun endlich seine Kindheit wieder auferstehen lassen.
      Und deshalb bäschen wir ihn zum letzten Mal. Ach, wie werden wir Gatisslein vermissen. :20:

      Kaoru schrieb:

      Davon mal abgesehen, gibt's bei New Who eigentlich einen anderen Schreiber (der NICHT Headwriter war) der derart viele Folgen von sich auf den Bildschirm sehen durfte?
      Ich glaube Toby Whithouse hat es auf sieben Folgen geschafft.
    • I have a bad feeling about this.
      Naja, eigentlich nicht.
      Eine typische solide Doctor Who-Espisode. Vielleicht ein bißchen zu viel militärischer Ehrenkodex.

      Mind you there's a lot here that doesn't make sense.
      Das fasst die vielen Logikbrüche ziemlich gut zusammen.

      Interessant waren die blumige Sprache der Engländer und die seltsame Form in die die "erschossenen" Soldaten gepresst wurden und der geschichtliche Anschluß an "The Curse of Peladon".

      Bleibt die Frage: Wer hat die TARDIS manipuliert?

      Quotes:
      Sorry, I could never resist a countdown!

      Wait, how can there be oxygen here?
      The indigenous Martians were superb engineers. Mind you there's a lot here that doesn't make sense.

      Well, I suppose it was pretty roomy, what!

      Mars ist dead. Dead as a coffin nail. Friday is the last of his kind.

      They could slaughter whole civilisations, yet weep at the crushing of a flower.
      Like The Vikings.

      Why is there still no setting for wood?

      Yes, of course, I've got a plan. I'm all plans. I'm MADE of plans!

      It's just such a fanciful notion. A woman in the police force...!
    • Die Folge ist definitiv kein Meilenstein der Seriengeschichte und wird wohl auch keine meiner Lieblingsfolgen werden, aber sie gefiel mir persönlich besser als die letzten beiden Folgen, da die Grundidee okay und nicht allzu überladen war. Solide, mehr aber nicht und erinnerte zwischendurch wirklich sehr an Victory of the Daleks.

      Da ich Missys Krokodilstränen aus der letzten Folge absolut keinen Glauben schenke, bin ich echt gespannt was passiert, wo sie ihre Flossen an der Tardis hat. Oder ob vor dem Finale überhaupt etwas passiert.

      Immerhin hat die Folge eins geschafft: Ich hab wieder richtig Lust darauf, weiter Classics zu gucken. Hab meinen Vorrat im Moment leider bloß schon durch und kein Geld für neue Folgen :/
    • was für ein langweiliger, 0815, stereotypischer, flachcharakterischer und aus alten folgen zusammengeklauter quatsch. ich glaube, ich weiß, warum ich gattiss skripte meist nicht mag - weil wir verschiedene auffassungen darüber haben, wie doctor who sein muss. ich hätte gerne unterhaltsam, neu, lustig, intelligent, innovativ, verträumt und spannend - er definiert doctor who als seltsam, schrullig, unglaubwürdig, vorhersehbar, dämlich, (nur) für kinder und peinlich. anders kann ich mir die letzten paar drehbücher von ihm nicht erklären. das ist kein doctor who für mich. dass ist übelste fanfiction.


      wenn die folge so schlecht ist, dass ich nicht mal mehr spaß an den charakteren des tardis-teams habe, dann ist irgendwas gehörig falsch gelaufen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von André McFly ()

    • Ich hab mich die ganze Zeit gefragt ob Moffat's Idee von wegen "Popkulturreferenzen die der Doctor nicht versteht" das einzige war was man Gatiss zur Figur von Bill gesagt hat.
      Doctor Who doesn't just travel in time, he travels in genre
      -Toby Hadoke, Timelash 2017

      Seil ist Geil
      -Cutec, Timelash 2017
    • Für mich war die Episode einfach nur Durchschnitt. Gab gute und schlechte Stellen, allerdings hat man einfach immer mehr das Gefühl, dass sich alles wiederholt. Es müssen unbedingt neue Ideen her und eventuell mal wieder eine wirklich große übergreifende (wenn auch erst spät entwickelte) Geschichte wie beim 11. Doctor.

      Mal nebenher gefragt: Sind dunkelhäutige in der britischen Armee des Jahres 1881 akkurat? Bin da nicht so bewandert
      "Ironically, while the Eleventh Doctor never encountered the Master onscreen, the episodes containing both his first and last appearances in broadcast order featured two different incarnations of the Master."
    • Als Boys und Diener...? ;) - Aber da auch sonst Soldaten der viktorianischen Aera nicht auf dem Mars waren - im Sinne der political correctness ... -

      Ich bin immer noch nicht darüber hinweg, dass ich in eine Classic-Folge in HD gestolpert bin.

      Ich habe ja oft weniger Anspruch als viele andere hier und möchte einfach nur gut unterhalten werden, aber eine etwas ausgefeiltere Story habe ich dann doch gerne - das war extrem flach, aber schön bunt.