10x10 - The Eaters of Light

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    • 10x10 - The Eaters of Light

      Wie fandest du diese Episode? 37
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      3.  
        Durchschnitt (10) 27%
      4.  
        Ausreichend (3) 8%
      5.  
        Schlecht (3) 8%

      Inhalt findest du im Guide: 10x10 - The Eaters of Light

      Trailer A: drwho.de/forum/index.php/Attac…9758-trailer-36x10-a-avi/
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      Schreibt eure Meinung zur zehnten Episode der 10. Staffel von Doctor Who.
    • Anfangs nett, spannend, unterhaltsam... dann kam eine kleine Durststrecke, und dann eine extrem bescheuerte Auflösung. Ich preise die originelle Idee, ich verfluche diese 10 minütige "Ich opfere mich, nein ich opfere mich, nein ich opfere mich" Szene, die die Folge extrem runterzieht. Das Monster hätte durchaus irgendnen Background vertragen können und nicht einfach nur da sein. Die Animationen, Sets und Kostüme dieser Folge sahen allesamt billig aus - schlechteste Optik der Staffel. Die Monsteranimation hat mich sehr an das Gockelviech aus der Vincent Folge erinnert, rein von der billigen Animation her - und das ist 7 Jahre her... Und dann dieser absolute Bullshit mit den Raben un den Namen sowie das Missy geplänkel, welches mir in den letzten Folgen schon tierisch auf den Sack ging - aber für den Storyarc kann Frau Munro jetzt nicht viel, deswegen ziehe ich das in meine Wertung nicht mit ein. So bleibt eine Folge, die ohne das schmalzige, aufgesetzte "Wer opfert sich nun" Ende, welches zutiefst an Tenni in Staffel 4 erinnert hat, bestimmt 7/10 Punkte bekommen hätte, die jetzt aber nur 5/10 bekommt, durch die Ärgerlichkeiten und das verschenkte Potential. Nicht die schlechteste Folge der Staffel, aber es fühlte sich eher wie eine Folge 2 oder 3 an, und nicht wie eine Folge 10. Belanglos, originell, unglücklich geendet. Ich bleibe beim Durchschnitt, obwohl ich auch mit 4 Punkten sympahisiere...

      P.S.: Von der Doctor Charakterisierung, vom "ICH OPFERE MICH!" mal abgesehen, hätte dies perfekt in die 8. Staffel gepasst. Zumindest in den ersten 20 Minuten der Folge. So Grumpy und gemein war der Doctor lange nicht mehr - leider. Ich mag das ja, aber es passt nicht zur aktuellen Charakterisierung.
    • 10x10 - The Eaters of Light

      Fühlte sich zu Beginn fast schon klassisch an. Die Atmosphäre stimmte, es baute sich alles mysteriös auf und der Doctor sowie Companions hatten wieder tolle Dialoge. Dass mit dem Monster fand ich jedoch etwas...lahm? So ganz war mir nicht klar, was das nun sollte. Aber das Script blieb dennoch die meiste Zeit über stark und ich gebe mal eine 4.5/5.

      Und der Missy-Subplot ist dadurch interessant, dass man eben erwartet, dass sie den Doctor hintergeht. Aber dennoch ist da der Zweifel, ob sie sich nicht tatsächlich verändert. Aber das winkt man schnell zur Seite und erwartet im Finale einen 08/15-Verrät am Doctor. Mal abwarten...
    • War doch wieder sehr unterhaltsam,
      na gut, dass diese Wesen, bloß weil sie sich von Licht ernähren, dann gleich die Sonne und alle Sterne auffressen würden, war eine unnötige Übertreibung. Mit solchen Fähigkeiten hätten sie es wohl kaum nötig, Römer zu töten. Wesentlich besser passte es im Rahmen der Story, dass das Monster zwar allen Waffen der 9. Legion widerstehen konnte, sich dann aber durch "Fernsehantennen" und "Spiegel" bändigen ließ. Vermutlich irgendein Druidenzeug.

      Die Pikten wirkten wie eine Sparversion von Ashildr und ihren Wikingern. Gut gelungen war, wie Nardole sich in das Stammesleben eingefügt hatte. Und der Trick mit dem Popcorn war doch auch sehr gut. Doctor Who at it's best.

      Die Römer waren wesentlich besser dargestellt. Im Gegensatz zu den Pikten gab es dort mehr Individuen mit eigenen Namen und eben mehr Individualität. Colonel Godsacre war ein Deserteur. Und jetzt die Legionäre waren auch Deserteure. Leider bedeutet das bei Doctor Who keine Rückkehr in ein glückliches Zivilistenleben. Sondern den Heldentod im Kampf gegen Außerirdische. Mit dem unterschiedlichen Zeitablauf und der Musik, die von den Steinen erklingt, immerhin sehr gut umgesetzt. Und auch die Krähen haben ihre Bestimmung gefunden. Diese Art von mythischer Verklärung muss einfach sein, wenn es um ein Abenteuer bei vorkeltischen Bewohnern Schottlands geht.

      Der Doctor und Bill waren dann endlich einmal für einen längeren Zeitraum voneinander getrennt. So, wie es in Classic Episoden üblich war. Dadurch kann sich die Handlung an unterschiedlichen Orten gleichzeitig fortentwickeln. Ein gutes Konzept, das man bei New Who wesentlich öfter einsetzen sollte. Ein paar Abzüge wegen der schlappen Darstellung der Pikten, aber insgesamt gut. "Survival" hat mir seinerzeit besser gefallen.

      Radioactive Man
    • Ich mag ja Folgen in der Vergangenheit sowieso sehr sehr gerne und auch hier gefiel mir das Setting sehr gut. Ebenso, dass sie dorthin gereist sind, weil sie wirklich Interesse an der Geschichte hatten und sich nicht einig wurden und dann infolgedessen auch einen Großteil der Folge getrennt unterwegs waren und sich jeder mit einer Gruppe arrangieren musste. Und der Doctor war mal wieder so richtig schön bissig. Ich mag das.

      Was war das bitte für Genmais da von dem Popcorn, so heftig wie das geknallt hat :D aber die Idee war klasse. Schön auch, als Nardole später beim Aufeinandertreffen von Pikten und Römern zwischen den Gruppen sitzt und Popcorn isst.
      Auch Bill hat sich während dieser Folge schön weiterentwickelt und ist dabei weder als Füllsel von der Handlung mitgeschleift, noch mittels Kraft der Liebe und der Gedanken zur Super-Über-Frau mutiert.

      Wie eigentlich immer hätten die Nebencharaktere wirklich etwas mehr Charakter vertragen können - von den Römern konnte ich mir die Namen kaum merken und die Pikten hatten fast alle nicht mal einen. Ein wenig schade, aber letztendlich hat mir die Folge trotzdem gut gefallen. Die Szene, in der das Piktenmädchen (Kaar?) die Römer anschreit und sich dank der Tardis alle plötzlich verstehen war eigentlich meine Lieblingsszene in dieser Folge. Ein eigentlich naheliegender Plottwist, der aber in New Who noch nicht allzu überbenutzt wurde, auch wenn die Übersetzungsfunktion ja schon öfter Thema war. Da ich bisher nur sehr wenige Classics geschaut hab wüsste ich da auch keinen Vergleich zu...

      Dass es so viele selbstaufopferungswürdige Individuen in dieser Hütte gab, war etwas übertrieben. Ich nehme von der Szene mit, dass der Doctor sich mal wieder viel zu sehr überschätzt und tausend Schlachten auf einmal schlagen will - ich finde, das passt zu seiner Charakterisierung und ich würde fast raten, aus dieser Überheblichkeit heraus wird er übernächste Woche auch draufgehen.

      Der Missy-Subplot... ich hab mich tatsächlich am Anfang gefragt wo sie jetzt eigentlich Missy gelassen haben. War am Ende überrascht, wie lange die Szene mit ihr auch noch ging. Bin aber echt mal gespannt wie das ausgeht. Entweder sie verarscht den Doctor dieses Mal so richtig - dann ist er es aber auch selbst schuld - oder sie ist wirklich so nett und bringt die Tardis wieder auf Vordermann ohne alle fünf Minuten jemanden zu erschießen. Moffat meinte in einem Interview zwar, sie könne nicht lange nicht böse Dinge tun, aber es ist wie mit der Vault: die naheliegende oder die spannende Auflösung? Jedenfalls, sollte sie sich wirklich Mühe geben wollen geht das, so wissen wir ja schon, trotzdem nicht gut für sie aus. Egal was es ist, sobald Michelle Gomez das Zepter abgegeben hat, stehen wir doch eh wieder bei Null.

      Bin echt gespannt auf das Finale, was der Master da zu suchen hat und ob er auf dem Weg von Utopia ins 21. Jahrhundert zwischendrin angehalten und sich einen Bart wachsen lassen hat, um danach weiterzureisen und Premierminister zu werden. Die werden sich ihre Timeline aber vermutlich schon irgendwie zurechtlügen.
    • Ich persönlich halte diese Folge diesmal für ganz schlechten Tobak. Da Setting wirkte ziemlich billig, das Monster war nichts weiter als Nebencharakter mit insgesamt vielleicht drei Minuten Screentime. Charakteristik des Doctors war stellenweise wieder ein absolutes hin- und herspringen. Das Ende wirkte einfach nicht passend und eher wie einfach aus Prinzip draufgekloppt.

      Das mit den Raben war für mich in der Capaldizeit jetzt die zweitschlimmste Sache nach dem Unsinn mit unserem Mond.

      Keine Ahnung ob es in dieser Folge wirklich so Holzhammermässig war oder ob es mir vorher nie so richtig aufgefallen ist, aber dieses explizite darauf rumkauen von "Gay ist okay" war doch wirklich arg übertrieben diesmal.

      Vielleicht habe ich zum Ende nicht mehr ganz aufgepasst, aber warum wundert sich jeder weshalb der Doctor Missy aus dem Vault gelassen hat? Nardole hatte sie doch um Hilfe gebeten letzte Woche. Ich glaube diese Szene muss ich mir nochmal angucken.

      Das Ende mit dem Kind hat mich aber dann mal spaßeshalber zum rechnen gebracht. Nehmen wir an der Doctor war eine Minute in der Höhle, draußen sind zwei Tage vergangen (ohne Schaltjahre).

      1 Minute = 2 Tage
      1 Stunde = 120 Tage
      1 Tag = 2880 Tage = 7,9 Jahre in Echtzeit
      1 Jahr = 1.051.200 Tage = 2880 Jahre in Echtzeit
      50 Jahre (ca. Lebensspanne - des schon erreichten Alters im 20er Bereich) = 52.560.000 = 144.000 Jahre

      Man wird die Klänge der Truppe also noch LANGE an diesem Stein hören. :D
      "Ironically, while the Eleventh Doctor never encountered the Master onscreen, the episodes containing both his first and last appearances in broadcast order featured two different incarnations of the Master."
    • skyworld schrieb:

      Bin echt gespannt auf das Finale, was der Master da zu suchen hat und ob er auf dem Weg von Utopia ins 21. Jahrhundert zwischendrin angehalten und sich einen Bart wachsen lassen hat, um danach weiterzureisen und Premierminister zu werden. Die werden sich ihre Timeline aber vermutlich schon irgendwie zurechtlügen.
      Hier stellt sich die frage ist es der alte Master vor Missy oder macht Moffat ein turn around und missy wird wieder Master. Es gab vor einiger zeit mal das Gerücht das Der Doctor wider zum Matt Smith Doctor wird. Was damals schon als kein guter plot Entwicklung wäre.
    • Ich fand, das war eine recht seltsame Episode. Der Doctor lässt Bill alleine herumlaufen, während da mordende Wilde und Römer im Wald lauernd könnten ! Bill kommt jetzt erst drauf, dass die TARDIS übersetzt !! Sprechende Raben !!! Und am Ende eine Geschichte, die vielleicht gerade mal für ein Doctor Who Taschenbuch gereicht hätte. Als sich die Streit-Parteien dank TARDIS-Übersetzung unterhalten und einigen konnten, hatte die Folge für einen Moment mal etwas Interessantes zu sagen. Aber davor und danach eigentlich nicht wirklich. Immerhin, da ich früher die Serie "Primeval" geguckt habe, war das für mich ein nettes Revival; Freakiger Saurier kommt aus einem Zeitportal, tötet Leute, und wird mit Hilfe von Krach wieder ins Portal getrieben. So lief das in der Serie in jeder zweiten Folge ab. Wenn die Schauspieler nicht ängstlich auf, sondern gelangweilt neben die CGI geguckt hätten, wäre das Primeval-Feeling perfekt gewesen. Jaja...
    • Ich hatte tatsächlich auch Primeval-Flashbacks. Aber abseits davon fand ich die Episode echt gut. Gehört zu meinen Highlights dieser Staffel. Die Episode hatte ihre Momente, war solide erzählt und hatte tatsächlich ein bisschen was des guten Capaldi-Feelings. Ich frage mich ja immer noch, ob die ganze Missy-Geschichte am Ende tatsächlich noch eine überraschende Wendung nimmt oder ob Moffat die Geschichte tatsächlich so enden lässt, wie die meisten es jetzt erwarten.
    • Die Folge hat vieles mit der letzten Folge gemeinsam.

      Bill fällt in ein Loch.
      Es geht wieder um Krieger-Ehre und Feigheit.
      Am Ende erweisen sich die feigen Krieger als Helden, die sich selbst opfern.
      Auch diese Folge hat eine sprachliche Besonderheit: Fast jeder redet mit schottischem Akzent.

      Also wieder eine typische Doctor Who-Episode.

      Dass der Doctor hier versucht sich als die alleinige Alternative für das Bewachen des Portals darzustellen halte ich für eine Strategie um die Kids dazu zu bewegen erwachsen zu werden und sich ihrem Schicksal zu stellen.

      Todesursache der Woche: Death by Scotland
      Sexuelle Einstellung der Woche: Warum sollte man sich nur auf ein Geschlecht beschränken? Ein bißchen bi schadet nie.
      Doctor-Historie der Woche: I’ve governed, farmed, juggled, been a vestal virgin – second class… It’s a long story.
      Knaller der Woche: Popcorn

      Sprechende Krähen? Nur Einbildung dank der Autoren.
      Nardole im Bademantel? Keine Einbildung dank der Autoren.
    • Durchgängig gelungen finde ich Survival auch nicht, aber sie hat zumindest ein paar Dinge zu sagen gehabt.

      Aber Munro hatte eine Karriere danach gehabt. Will meinen... jemand der für Ken Loach Drehbücher schreibt und Theaterpreise hamstert der hat es gar nicht nötig wiederzukommen. Das macht man aus Spaß oder weil man ne Idee hat die man unbedingt unterbringen möchte. Deswegen wundert mich diese okaye Durchschnittlichkeit ja so.
    • 10x10 - The Eaters of Light

      Kaoru schrieb:

      Durchgängig gelungen finde ich Survival auch nicht, aber sie hat zumindest ein paar Dinge zu sagen gehabt.

      Aber Munro hatte eine Karriere danach gehabt. Will meinen... jemand der für Ken Loach Drehbücher schreibt und Theaterpreise hamstert der hat es gar nicht nötig wiederzukommen. Das macht man aus Spaß oder weil man ne Idee hat die man unbedingt unterbringen möchte. Deswegen wundert mich diese okaye Durchschnittlichkeit ja so.


      Aus Interviews von Moffat klang es eher so als ob er sie so lange bearbeitet hat bis sie nachgab.
    • "You all sound like children!" Yes, they do! Das trifft es leider am besten, nicht nur in Hinsicht auf die pubertären Picten und Römer, sondern ganz allgemein für die ganze Folge: das hate ales etwas sehr unreifes, kindisches an sich. Naiv wäre auch das richtige Wort. Wie ein naives Volksmärchen um ein Monster, das unter dem Stein lebt und Leute frisst. Sehr viel komplizierter ist die Story ja auch nicht.
      Und dass die Schauspieler alle wie Kinder wirken, die sich als Römer und Picten verkleidet haben und so tun, als würden sie kämpfen - denn nicht anders sah dieses alberne In-die-Höhe-Halten ihrer lächerlichen Waffen aus! - macht es nicht besser. Alles siemlich kindisch und unausgereift. Da reißen auch die drei Hauptdarsteller leider nicht mehr viel raus. Schade.

      Über die Pyramide konnte ich mich zumindest noch so richtig aufregen, hier bin ich einfach nur irgendwie enttäuscht.
    • Das mit dem Alter stimmt natürlich.
      Es ist auch eher die (optische) Wirkung, die das junge Alter aller Nebenfiguren hat, die mich mich daran stört. Historische Akkuratesse selber finde ich immer begrüßenswert. (Bin aber kein Experte fürs antike Rom, bzw. Römische Armee, dass ich das jetzt aus dem Stand wirklich beurteilen könnte.)