10x11 - Masken der Verdammnis (World Enough and Time)

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    • Eine sehr sehr gute Folge. Irgendwie kommen die immer dann, wenn meine Erwartungen sehr gedämpft sind. War bei Oxygen so, und jetzt wieder. Nach dem Dreiteiler und der wirklich vergessbaren Monster-of-the-week Folge hatte ich mit viel Fan Service und ner mittelmäßigen Story gerechnet.
      Und wurde wirklich positiv überrascht.

      Die Regeneration hätte vermutlich mehr geschockt, wenn man davon diese Staffel nicht schon eine halbe gehabt hätte. Da man ja weiß, dass Capaldi aufhört, könnte das aber tatsächlich seine echte Regeneration sein...vor allem wenn man an Capaldis Interview bei Graham Norton denkt...man weiß ja nicht, wie viel Zeit er im Weihnachtsspecial hat oder ob das ein Rückblick oder in seinem Kopf ist, sollte das jetzt wirklich im Staffelfinale passieren, dass er regeneriert, was aufgrund des Titels ja auch möglich erscheint. Andererseits macht Moffat das Weihnachtsspecial und er wird sicher nicht Chibbis Doctor schon benutzen dann...andererseits ist der Doctor ja schon gecastet...egal, spekulieren bringt nichts, abwarten was nächste Woche passiert. Aber 2 Fake-Regenerationen wären etwas lahm. Deswegen stell ich mich schon mal drauf ein, nächste Woche etwas traurig zu werden.

      Der 2. Schock Effekt, der etwas weniger geschockt hat, waren sicher Simm und die Mondas Cybermen. Wenn ich mir überlege, wie es Fans, die die Classic Serie kennen, ergangen wäre, wenn sie die Sockenköpfe sehen und die Stimmen hören, schon ein ungutes Gefühl haben und dann der Name Mondas auftaucht, wenn Missy auf den Bildschirm schaut, Gänsehaut. So....auch cool, aber etwas weniger Gänsehaut.

      Torian schrieb:

      - Die klassischen Cybermen sind ein Wunsch von Peter Capaldi, was ich noch verstehen könnte, aber hier haben sie überhaupt nicht hingepasst.
      Warum? Hätten die Modernen deiner Meinung nach besser gepasst? Oder ein ganz anderes Monster? Ich fand sie sehr stimmig eingesetzt und gut und gruselig inszeniert. Dabei aber trotzdem mit dem Charme der Classic Cybermen, sie waren echt erkennbar, aber an unsere Sehgewohnheiten angepasst, so dass sie immer noch gruselig waren, aber halt nicht entstellt. Für mich echt ein Lob an Maske etc.
      Wie Genesis of the Daleks (nett auch, dass sie am Ende dann auch Genesis of the Cybermen sagen) eine tolle Origin Geschichte. Bin gespannt, ob der Simm Master deshalb auf dem Schiff war, um genau das zu tun. Dann wäre Davros Schöpfer der Daleks und der Master Schöpfer der Cybermen. Nett eigentlich. Vor allem, da Missy ja auch irgendwie Schöpfer von Cybermen war....

      Allerdings frage ich mich, wie sie es machen werden, dass Simm das dann wieder vergisst, sonst müsste sich Missy ja daran erinnern, was möglich wäre, dass sie am Anfang nur so tut, als würde sie nicht wissen, wo sie sind und wie gefährlich es ist, aber dann hätte sie Simm und Mondas erkennen müssen, als sie allein war, also wusste sie es scheinbar wirklich nicht, also muss mit Simm ja irgendwas geschehen, dass er es vergisst. Oder?

      Solus schrieb:

      Und wieso sind die Mechaniker nicht nach der Antriebsreparatur mit den scheinbar ja wunderbar funktionierenden Fahrstühlen wieder nach oben gefahren ? Weil da etwas Gefährliches auf den oberen Decks ist, was aber scheinbar nur beim Hochfahren aktiv wird und die ersten Cybermen-Versionen ganz am Anfang schon nicht angegriffen hat ? Und von dem man eigentlich nur wissen kann, wenn man schon mal hoch- und wieder runtergefahren ist, was aber wohl laut Razors Aussage nicht passiert ist ? Hmm...es macht die Episode nicht kaputt, wenn man das alles so hinnehmen muss, aber falls Teil 2 da noch eine plausible Antwort liefert, wäre das schon nicht schlecht.
      Naja, sie sind runtergefahren um zu reparieren, und ein paar wollten wieder hoch, aber man hat nie wieder von ihnen gehört, also denken alle, es wäre zu gefährlich, sie wollen sich erst "upgraden" und dann evtl. wieder hoch....das behauptet zumindest der Simm Master zu Bill, und genauso wie der Doctor, kann auch er lügen.
      Und es kann zumindest auch die Geschichte sein, die sie der breiten Öffentlichkeit erzählen. Die Fahrstühle sind immerhin im Hospital, da arbeiten sehr wenige Menschen, die ja alle daran interessiert sind, alle anderen zu Cybermen zu machen, die also vermutlich auch verhindern wollen, das Leute da hoch fahren, der Master und das Personal werden das also auch verhindern vermutlich.
      Die Gesellschaft, die da seid Generationen lebt, hat das vllt auch einfach schon vergessen, dass es eine Möglichkeit nach oben gibt. Weil, es sind ja mittlerweile schon Generationen vergangen am unteren Ende des Schiffes. Der blaue gehörte zur Skeleton Crew und war ja nie ganz unten, deswegen kann er es den anderen auch nicht sagen. So wie ich das verstanden habe.

      bread-on-toast schrieb:

      Müssten die Menschen jetzt nicht irgendwie zu diesen fliegenden Kugeln werden, nicht Cyberman?
      Ne. Das sind Mondas Menschen, die werden zu Cybermen. Das ist auch der Master, nachdem er schon längst Harold Saxon war und so. Das mit den Kugeln ist schon passiert. Anderes Raumschiff. Die Kugeln kamen von den Menschen auf der Suche nach Utopia, da war der Master Professor Yana, kam dann als Master zurück, als er den Plan mit Harold Saxon hatte, und hat sie dazu gemacht. Weil er da ja nur zwischen diesen zwei Orten wechseln konnte.
      Dieser Master ist danach, erkennbar auch an dem Bart. ;)

      Slowking schrieb:

      Dass der Master da für Jahre in ner Latexmaske schwitzt war eindeutig mal wieder nur für die Fernsehzuschauer und hatte keinen Nutzen in der Realität der show. Ähnlich wie die Fake-Regeneration vor ein paar Folgen. Leute auf Mondas werden ihn nicht kennen und Bill kannte ihn auch nicht. Er hätte also die ganze Zeit firsch und fröhlich als John Simm rum hüpfen können.
      Die Enthüllung am Ende war aber schon sehr gut. Nur dass Missy etwas schwer von Begriff war, dafür dass sie doch so clever sein soll.
      Ich denke aber es hätte sogar noch besser funktionieren können, wäre der Master für uns die ganze Zeit zu erkennen, also völlig unmaskiert, gewesen. Man stelle sich vor, Bill freundet sich mit ihm an, vertraut ihm und die ganze Zeit wissen wir, dass es in Wirklichkeit der Master ist und das für Bill nicht gut enden wird. Wie gruselig das hätte sein können. Imo verpasste Gelegenheit, nur für Effekthascherei.
      Also, wie ja schon gesagt wurde, Bill hätte ihn erkannt, der Master wusste ja aber nicht, dass da Leute von der Erde kommen würden, noch dazu aus einer Zeitlinie nach seiner Zeit als Präsident.
      Andererseits hat ers ja selbst gesagt, als er Missy getroffen hat, er LIEBT es, sich zu verkleiden. Also, einfach nur ein bisschen fun für ihn. Außerdem, wenn er Cybermen baut, kann er ja damit rechnen, dass der Doctor irgendwann aufkreuzen wird.
      Aber ja, definitiv nicht so super sinnvoll, allerdings passt das meiner Meinung nach SUPER zum Master, der macht das einfach nur, weil er es kann und es ihm Spaß macht. Muss nicht immer alles super logisch und praktisch sein. Beispiele wurden ja auch schon genannt. Mir hats gefallen, hat sich sehr classisch angefühlt.

      Ich finde nicht, dass Missy schwer von Begriff war, sie denkt ja, sie weiß was sie vorher gemacht hat, mit so ner Erinnerungslücke rechnet man ja nicht zwangsläufig...genauso wie ich es nicht übertrieben fand, dass River den Doctor nicht erkannt hatte, da sie ja genauso wie Missy überzeugt ist, alles dahingehend zu wissen.
      Wenn man sich sicher ist, dass man niemals zuvor an einem Ort war, dauert das schon etwas, bis man sich vom Gegenteil überzeugen lässt.

      Cutec schrieb:

      Ich bin mir sehr sicher ich bin nicht der Einzige der Simm vom ersten Moment an erkannt hat, egal wie viel Latex sie auf ihn draufklatschen.
      Ich hab ihn nicht erkannt. Tatsächlich. Und ich dachte die ganze Zeit, "oh man, jetzt kam diese Ankündigung, jetzt ist er am Ende in den letzten 5 Sekunden der Serie, da taucht er dann auf und bähm Effekt, Abspann - wie laaaahm". Und deswegen dachte ich auch die ganze Zeit, wie lang die Folge noch geht, da der Master ja noch auftauchen muss...also, bei mir hat das Make-up gewirkt.
      Allerdings muss ich sagen, dass ich die Idee von Slowking, das Bill die ganze Zeit für uns offensichtlich beim Master ist, und ihm vertraut, obwohl man sie im Rückblick hat sagen hören, dass sie Angst vor ihm/ihr hat, wirklich gut finde. Of course, ging nicht wegen Saxon, aber sonst, hätte das für mich tatsächlich auch für NOCH mehr Spannung gesorgt in der Hospital Story.
      Vllt wäre eine schlechtere Verkleidung eine Möglichkeit gewesen beides zu haben. Wobei ihn ja einige erkannt haben. Ich nur nicht. Bin blind.

      Frobisher schrieb:

      Welchen Grund hat der blaue Raumschiffhausmeister auf Bill zu schießen?
      Er weiß doch dass die "Dinger" ihm nichts tun werden sondern nur Menschen.
      Naja, er weiß, dass die Dinger nur kommen, wenn Menschen anwesend sind, was sie mit den umherstehenden tun, hat er nicht wirklich gesagt, aber es kann nichts gutes sein, immerhin hat er als "einziger" überlebt und musste kämpfen, laut seinen Aussagen, oder was er halt so gesehen hat. Dass die andere Hälfte der Skeleton Crew unten überlebt hat, bzw. auch die Menschen seiner Hälfte, das wusste er ja nicht. Aber für Nicht-Menschen haben die "Dinger" ja auch keine Verwendung, warum also nicht einfach töten...kann sein, dass die sonst immer alle Nicht Menschen umgebracht haben, wenn sie Menschen geholt haben. Deswegen will er Bill töten bevor sie da sind. Schafft es aber nicht, weil er sich vom Doctor ablenken lässt und dann erschrickt er und schießt. Meiner Meinung nach kein LogikLoch. Außerdem lässt Angst und Trauma, was er ja offensichtlich hat und erlebt hat, Menschen dumme Dinge tun. (was immer wieder ein Grund ist, warum ich Midnight auch so mag(trotz Tenni), weil es genau das ziemlich gut zeigt.)



      Soo, noch kurz ein paar Eindrücke:

      Bill war für mich wieder einmal herausragend. Soooo schade, dass sie vermutlich geht, weil sie ist echt einer meiner Lieblingscompanions geworden und auch Schauspielerisch echt immer on top. So menschlich, nachvollziehbar, nicht nervig. Das sie am Anfang sagt, sie möchte das mit Missy nicht tun, weil sie Angst vor ihr hat, sich dann aber dazu überreden lässt, und dann wirklich verletzt wird dabei. Wenn das jetzt wirklich ihr Ende ist, das wäre ziemlich krass, kann ich aber noch nicht glauben. Aber dadurch, dass sie ja vermutlich geht, wirkt diese Bedrohung auch so echt bedrohlich.
      Auch wie sie auf den Doctor wartet und seine typischen Moves erkennt und deswegen voller Hoffnung bleibt, das finde ich wirklich toll.

      Ich mochte die Anspielung mit dem Venuzianischen Karate, da möchte man gleich wieder ne Pertwee Folge einschieben, (natürlich auch dank des Masters mit Bart).

      Es war spannend, die Monster waren gruselig, Missy's "Doctor Who" sagerei wurde zufriedenstellend erklärt (was ich ja aber auch auf Facebook schon vorhergesagt habe, dass das Absicht sein wird und kein "Fehler" ist.)
      Allgemein war Missy toll.
      Die Bezeichnung, was die Companions auf der Meta-Ebene wirklich sind, fand ich auch super, wobei Nardole für mich tatsächlich ein kleines bisschen mehr als Comic-Relief geworden ist. (Zum Glück!!!)

      Die Story, was der Master da genau macht, wann er angekommen ist und warum etc. pp. wird hoffentlich nächste Woche noch genauer erklärt, sorgt aber dafür, dass man eben gespannt auf nächste Woche wartet. Funktioniert also auch.

      Die Dialoge, vor allem zwischen Master und Bill, waren super super gut. Wirklich. Diese Tee Geschichte z.B., toll.

      Achja und das Set war auch ein Traum. Das Raumschiff sah schön space-ig aus, das Krankenhaus war gruselig aber trotzdem so Krankenhaus mäßig und dieser Raum des Masters, ich bin mir sicher, beim zweiten mal schauen, ganz viele nette Details zu entdecken.
      gut ok, die Stadt war lala, beim aus dem Fenster schauen, aber als sie tatsächlich in den Straßen waren, war das auch gut.
      Musik hat auch nicht genervt.

      Jetzt kommt mein ziemlich einziger negativ Punkt:
      Der Doctor.
      Wenn ich mich sonst erinnere, wie er mit Menschen umgeht, die seinen Companions was tun....also, sonst rastet er völlig aus, und handelt sofort. Wenn ich mich erinnere, wie sehr er um Clara gekämpft hat alleine (ich meine, er hat nen Time Lord erschossen, mehr oder weniger sinnlos)...und hier, ist er nicht eine Sekunde böse auf den Blauman. Und zu sagen, er tut ihm nicht gleich was, weil er erst noch Hintergrundinformationen braucht, das stimmt ja nicht, er weiß ja schon alles, er erklärt es ja (sogar ihm), nur um ihn dann umzuhauen. Normalerweise müsste er sofort losrennen.
      Ich hätte es schöner gefunden, er will zum Aufzug rennen, weil er die Situation erkannt hat, der Blaumann will ihn hindern, er nockt ihn um, Nardole sagt den Venusianischen Karate Satz, Missy fragt anerkennend verwundert warum er das gemacht hat, Doctor erklärt im Fahrstuhl die Situation mit der Zeit und dem schwarzen Loch und ist sauer, aber versessen darauf, Bill zu retten.
      Schön, dass immerhin das nicht funktionieren der Tardis erklärt wurde, weil da sonst sicher genörgelt worden wäre, aber ich fand das so, etwas out of Character. Klar ist es das, was er immer tut, aber nur, wenn keine ernsthafte Gefahr für seine Companions oder ihn besteht.
      Und das Missy ihn fragt, was er da tut, als er Bill das "wait for me" telepathisch gibt, ist auch etwas dumm, da sie als Time Lord das ja auch kann. Ich mein schön, dass es erklärt wird, wurde ja bei Amy und der Hochzeit damals nicht, hätte vllt dem ein oder anderem geholfen, aber ich finde hier wird es auch so deutlich, was da passiert ist und vor allem ist sie die falsche das zu fragen m.Mn.

      Ich finde also auch, dass die Folge defintiv in den zwei Handlungssträngen auch zwei unterschiedlich gute Qualitäten abliefert. Der Bill Handlungsstrang, inklusive Rückblick und Krankenhaus und Cyberman Convertierung, ist super. Der Doctor-Kontrollraum Handlungsstrang eher weniger.

      Dennoch alles in allem 9/10. (vor allem weil man auch den zweiten Teil noch nicht kennt)
      Etwas ängstlich, aber nicht komplett hoffnungslos erwarte ich jetzt auch den Samstag und hoffe, dass die Master und die Regenerationssache zufriedenstellend aufgeklärt wird und dass es eine gute Folge wird, bin gespannt. Die Erwartung ist relativ unten, wenn es so ist wie die ganze Staffel bis jetzt, sollte es also eine gute Folge werden. :)
      "Somewhere there's danger, somewhere there's injustice and somewhere else the tea is getting cold. Come on, Ace, we've got work to do.” - 7thdoc

      2nddoc 11thdoc 7thdoc 12thdoc 3rddoc 9thdoc Wardoc 4thdoc 5thdoc 1stdoc 6thdoc 10thdoc
    • Pascal schrieb:

      NUR was mich gestört hat, war, dass der Bill-Cyberman die selben Schrittgeräusche machte wie die modernen Cybermen. Das war früher nicht so und sollte auch nicht sein.
      Das war mir nicht mal bewusst aufgefallen gewesen! Aber ich würde sagen, auch wenn es anachronistisch ist, auf einer etwas weniger bewussten Ebene hat das wohl (zumindest bei mir) sehr gut funktioniert.
    • 10x11 - World Enough and Time

      Kaptain Knotter schrieb:

      Pascal schrieb:

      NUR was mich gestört hat, war, dass der Bill-Cyberman die selben Schrittgeräusche machte wie die modernen Cybermen. Das war früher nicht so und sollte auch nicht sein.
      Das war mir nicht mal bewusst aufgefallen gewesen! Aber ich würde sagen, auch wenn es anachronistisch ist, auf einer etwas weniger bewussten Ebene hat das wohl (zumindest bei mir) sehr gut funktioniert.


      Gerade das stille Heranschleichen machte diese frühen Cybermen in meinen Augen aus.
    • Tolle Folge, mit massig Gänsehaut Momenten - wobei ich Bills tränendes Auge am Ende nicht gebraucht hätte...

      Interessant wäre an dieser Stelle bei der dt. Synchro ob man eventuell eine Brücke zur klassischen Synchro schlagen kann und die Kybermännerganz "lässig" durch die Cybermen ersetzt? Den Satz des Doktors könnte man wie folgt übersetzen:
      "It's a Cyberman; a Mondasian Cyberman!" zu "Es ist ein Kybermann; ein modasianischer Cyberman!".
    • 10x11 - World Enough and Time

      hudemx schrieb:

      Tolle Folge, mit massig Gänsehaut Momenten - wobei ich Bills tränendes Auge am Ende nicht gebraucht hätte...

      Interessant wäre an dieser Stelle bei der dt. Synchro ob man eventuell eine Brücke zur klassischen Synchro schlagen kann und die Kybermännerganz "lässig" durch die Cybermen ersetzt? Den Satz des Doktors könnte man wie folgt übersetzen:
      "It's a Cyberman; a Mondasian Cyberman!" zu "Es ist ein Kybermann; ein modasianischer Cyberman!".


      Nee, bitte nicht.
    • ...huuuaraghghg, dann ich will ich endlich mal mein Posting nachholen. Wenn ich das nicht gleich nach dem Schauen der Folge mache, dann kann ich mich später meistens nicht mehr dazu aufraffen.

      Ditte war ja wie "Time Flight" jewesen! Schockwendungen die nach dem Verstreichen einer Nachdenkeinheit so gar keinen rechten Sinn machen - und eine Master-Maskerade die eigentlich völlig unnötig ist und nur dazu da ist um den Zuschauer zu überraschen. :D Aber immerhin hat mich eben diese Maskerade gut getrollt. Ich habe den ersten Simm-Auftritt nämlich erst gegen Ende der Folge vermutet, als potenziellen Cliffhanger. Bis dahin war für mich der Gummimaskentyp halt nur ein weiterer Gummimaskencharakter - und nicht ein Charakter bei dem die Gummimaske tatsächlich eine Gummimaske war. Da kann man mal sehen in welche urigen Metaebenen die Serie abrutschen kann. Das hatte ja schon was von dieser Hartnell-Folge "The Rescue", wo der große Twist der Geschichte ist dass das Monster der Woche tatsächlich ein Typ in Monsterverkleidung war. ;)

      Dann wäre da noch CyberBill plus Tränen. Haaaaaarch, ich weiß nicht, mich kann das im Jahre 12 von New Who nicht mehr berühren. Es wurde mit den Companions in all der Zeit soviel Schindluder getrieben dass ich es einer Folge nicht glauben kann wenn der Hauptcharakter über den Haufen geschossen wird. Im selben Moment wo das Loch in ihrem Bauch zu sehen war schwebten mir mental schon tausend Resetbuttons vor die es zulassen dass Bill letzten Endes mit ihrer eigenen TARDIS durchs Universum fliegt oder wasauchimmer. All diese Twists und Zurückrudermanöver haben mich mittlerweile so sehr abgestumpft dass ich der Bill-igen Todesszene unterbewusst schon gar nicht mehr traue, und es zu den Dingen gebucht habe wie sie halt nun mal im Staffelfinalebereich passieren müssen.

      Nun joah! War jedoch ne nette und unterhaltsame Finale-Vorbereitungsepisode.
    • Mir hat die Folge auch sehr gut gefallen, alles nötige wurde in meinen Augen schon gesagt.

      Bis auf: Missys Gedächtnis, also eher das des Masters, könnte ähnlich wie im 50-Jahre-Special funktionieren.
      Die Zeit, die alte Überkorrekte, biegt sich wieder gerade, nachdem zwei Inkarnationen ein gemeinsames Abenteuer hatten.
      So weiß im Anschluss an die Abreise aus dieser Zeitebene nur noch Missy, was passiert ist, während der Master das Erlebte vergisst.
      Alles ein wenig timey-wimey-wibbely-wobbely, aber wäre nichts Neues.

      Spannung steigt geradezu unermesslich... Wo ist ein schwarzes Loch, wenn man eins braucht?
    • Ordeith schrieb:




      So weiß im Anschluss an die Abreise aus dieser Zeitebene nur noch Missy,
      was passiert ist, während der Master das Erlebte vergisst.
      Das wurde doch in der Folge selber sogar schon angedeutet. ;)
      Doctor Who doesn't just travel in time, he travels in genre
      -Toby Hadoke, Timelash 2017

      Seil ist Geil
      -Cutec, Timelash 2017
    • Zu der Folge selber sage ich nicht viel, wurde hier schon genug gesagt. Ich fand sie jedenfalls auch super.

      Ich bin im übrigen froh, über die Art wie die Cybermen jetzt aufgetreten sind.
      Als ich hörte, dass die klassischen Cybermen auftreten sollen, hatte ich zuerst die Sorge, wie das werden würde, denn bei aller Nostalgie, die Optik der klassischen Cybermen passt einfach nicht in eine Serie im Jahr 2017, insofern ist die Lösung als "Anfangsmodell" meiner Meinung nach eine gute Lösung
    • Ordeith schrieb:

      Bis auf: Missys Gedächtnis, also eher das des Masters, könnte ähnlich wie im 50-Jahre-Special funktionieren.
      Die Zeit, die alte Überkorrekte, biegt sich wieder gerade, nachdem zwei Inkarnationen ein gemeinsames Abenteuer hatten.

      Für einen Multi-Master-Auftritt gilt wohl dasselbe wie für einen Multi-Doktor-Auftritt: noch nie hatte einer der beteiligten Doktoren beim Zusammentreffen mit einem früheren Ego ein Déjà-Vu, noch nie hat eine spätere Inkarnation gesagt "Ach, jetzt kommt die Geschichte" oder hat irgendwie zu erkennen gegeben, daß sie wüsste, was passiert.
      Wolfgang.
    • 10x11 - Masken der Verdammnis (World Enough and Time)

      sebbl schrieb:

      Zu der Folge selber sage ich nicht viel, wurde hier schon genug gesagt. Ich fand sie jedenfalls auch super.

      Ich bin im übrigen froh, über die Art wie die Cybermen jetzt aufgetreten sind.
      Als ich hörte, dass die klassischen Cybermen auftreten sollen, hatte ich zuerst die Sorge, wie das werden würde, denn bei aller Nostalgie, die Optik der klassischen Cybermen passt einfach nicht in eine Serie im Jahr 2017, insofern ist die Lösung als "Anfangsmodell" meiner Meinung nach eine gute Lösung


      Ehrlich gesagt finde ich die Optik der ersten Cybermen zeitlos. Kreativer und gruseliger als was man uns bei New Who je als Cybermen präsentiert hat.
    • Pascal schrieb:

      sebbl schrieb:

      Zu der Folge selber sage ich nicht viel, wurde hier schon genug gesagt. Ich fand sie jedenfalls auch super.

      Ich bin im übrigen froh, über die Art wie die Cybermen jetzt aufgetreten sind.
      Als ich hörte, dass die klassischen Cybermen auftreten sollen, hatte ich zuerst die Sorge, wie das werden würde, denn bei aller Nostalgie, die Optik der klassischen Cybermen passt einfach nicht in eine Serie im Jahr 2017, insofern ist die Lösung als "Anfangsmodell" meiner Meinung nach eine gute Lösung
      Ehrlich gesagt finde ich die Optik der ersten Cybermen zeitlos. Kreativer und gruseliger als was man uns bei New Who je als Cybermen präsentiert hat.
      Ich muss da inzwischen meine eigene Meinung revidieren.
      Die klassische Cybermen sind wie du schon sagst, kreativer und gruseliger, allein schon, weil sie eben nicht einfach nur wie Roboter aussehen sondern eben wie ein umgebauter Mensch.
    • Ich dachte schon, ich würde bei dieser Staffel zum ersten Mal keiner Episode die Bewertung "super" geben, jetzt ist es doch noch passiert. Eigentlich hatte ich die frühen Cybermen mit Stoffmaske immer nur als maskenbildnerisch schlechtere Version der späteren eleganteren Blechköppe betrachtet, aber sie wirken wirklich anders, auf beunruhigende Weise noch ein bißchen rest-menschlicher. Auch war ich kein Fan von John Simm als Master in Staffel 3 - hier hingegen ist er als Razor klasse. Es werden Elemente zusammengebracht, die funktionieren, und durch eine ungewöhnliche Rahmenhandlung - das Schiff, auf dessen Brücke die Zeit langsamer vergeht als auf den unteren Decks - entsteht eine spannende Herausforderung. Tolle Folge!