Angepinnt Der 13. Doctor ist...

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Ist zwar etwas seltsam, dass das hier mein erster Post ist obwohl ich seit 2013 (Oh mein Gott..) Mitglied bin, aber ich hab so sehr den Drang mich dazu zu äußern und weiß nicht wo!

      Ich habe wirklich nichts gegen einen weiblichen Doktor an sich. Für mich macht des Charakters Charme nichts aus, das an ein Geschlecht gebunden ist. Nichts. Ich fand Missy als Charakter auch passend. Mein größtes Problem liegt darin, wie jung und farblos die Schauspielerin ist/scheint.. Ich meine, ich war nie ein Freund von jüngeren und jünger-scheinenden Doktoren und Capaldi zählt zu meinen Lieblingen. Ich gebe natürlich der Frau eine Chance, aber es ist nachdem ich einige Videos von ihr gesehen habe beinahe unmöglich, dass sie das besondere Etwas haben könnte, das den Doktor auszeichnet.. Leider. Und dabei gäbe es ja sicher Optionen, auch weibliche, wenn auch (in meinen Augen) weibliche Schauspielerinnen seltener zu finden sind, die ihn passend verkörpern könnten.. Aber es gibt sicher ein paar.
    • Mario schrieb:

      bla bla *jammer*
      Auch wenn ich mich unbeliebt mache, aber schon lange nicht mehr so unreflektierte Sexistischen müll gelesen. Serien stehen und fallen mit den Drehbüchern ( unter Voraussetzung das die Schauspieler Sehr gute Arbeit leisten) Dabei ist völlig egal Was oder Wer "The Doctor" ist. Und dabei beweist wiedermal das man urteilt ohne zu wissen wie sie nun den Doctor umsetzt.


      Interessant wird wie das Gewaltige Ego im 13. Interpretiert wird :D

      Eigentlich hätte man den wechsel auch kommen sehen, wie Bolton es schon geschrieben hat. Missy war ein versuch, ob das funktioniert oder nicht. Währe Missy beim Publikum gescheitert wäre sicherlich wieder ein Mann Doctor geworden.
    • ScarScrow schrieb:

      Mario schrieb:

      bla bla *jammer*
      Auch wenn ich mich unbeliebt mache, aber schon lange nicht mehr so unreflektierte Sexistischen müll gelesen. Serien stehen und fallen mit den Drehbüchern ( unter Voraussetzung das die Schauspieler Sehr gute Arbeit leisten) Dabei ist völlig egal Was oder Wer "The Doctor" ist. Und dabei beweist wiedermal das man urteilt ohne zu wissen wie sie nun den Doctor umsetzt.

      Interessant wird wie das Gewaltige Ego im 13. Interpretiert wird :D
      Erklär du mir mal, wo du aus dem Beitrag Sexismus liest?
      Mario hat es eigentlich genau auf den Punkt gebracht und ich wär am liebsten aufgestanden und hätte in die Hände geklatscht als ich den Beitrag gelesen habe.
    • The Other schrieb:

      Stellt euch eine Frau als Pfeife rauchende, Opium konsumierende, Jägerin von Moriarty vor, die dann zusammen mit ihrem ärgsten Erzfeind die Reichenbachfälle (fast) in den Tod stürzt um ihn zu vernichten. Schon der Gedanke ist sinnbefreit weil eine Frau so niemals handeln würde.
      Dem würde ich widersprechen. Das Problem liegt eher darin, dass Frauen so selten bis nie dargestellt werden, erst recht nicht in einer Familienserie oder einem Produkt, das eben die Allgemeinheit ansprechen soll. Wenn ein männlicher Charakter so handelen würde wie Holmes in den Originalgeschichten, würde dem bereits Drogenverherrlichung angedichtet werden, bei einer Frau kommen dann noch die Möchtergern-Feministinen hinzu, die nur perfekte Frauencharaktere als akzeptable ansehen. Und die Möglichkeit ein besonders großes Publikum ohne viel negative Diskussion anzusprechen wäre dahin.

      @ScarScrow Wo war ich bitte sexistisch?
      4thdoc 11thdoc 1stdoc 2nddoc 8thdoc 9thdoc 6thdoc 12thdoc 7thdoc 3rddoc 5thdoc Wardoc 10thdoc

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mario ()

    • ScarScrow schrieb:

      Eigentlich hätte man den wechsel auch kommen sehen, wie Bolton es schon geschrieben hat. Missy war ein versuch, ob das funktioniert oder nicht. Währe Missy beim Publikum gescheitert wäre sicherlich wieder ein Mann Doctor geworden.
      Quark!
      Ich bezweifel das Missy ein "Textballon" war.
      An anderer Stelle hätte man es kommen sehen müssen.
      Die Ankündigung wurde vorweg genommen. Moffat hatte es uns in World Enough and Time mit Stahlträgern um die Ohren gehauen: “So Time Lords are a bit flexible on the whole man/woman thing, yeah?” “We’re billions of years beyond your petty obsession with gender and its associated stereotypes.”
      Dieser dicke Mann sitzt jetzt in seinem Cottage und lacht Tränen.
      Laugh Hard, Run Fast, Be Kind!
    • Oracle schrieb:

      ScarScrow schrieb:

      Mario schrieb:

      bla bla *jammer*
      Auch wenn ich mich unbeliebt mache, aber schon lange nicht mehr so unreflektierte Sexistischen müll gelesen. Serien stehen und fallen mit den Drehbüchern ( unter Voraussetzung das die Schauspieler Sehr gute Arbeit leisten) Dabei ist völlig egal Was oder Wer "The Doctor" ist. Und dabei beweist wiedermal das man urteilt ohne zu wissen wie sie nun den Doctor umsetzt.
      Interessant wird wie das Gewaltige Ego im 13. Interpretiert wird :D
      Erklär du mir mal, wo du aus dem Beitrag Sexismus liest?Mario hat es eigentlich genau auf den Punkt gebracht und ich wär am liebsten aufgestanden und hätte in die Hände geklatscht als ich den Beitrag gelesen habe.

      Wenn ich es dir erklären muss dann hast du es nicht verstanden. Es ist Sexismus wenn man zwischen Mann und Frau unterscheidet und dann einen von beiden Abwertet. Was hier eindeutig gemacht worden ist.

      Das wechseln des Geschlechtes soll im Grunde zeigen das es Egal ist was für ein Geschlecht der Doctor hat. Wie es bereits die Serie durch die verschiedenen Inkarnationen und deren Psyche gemacht hatte. Der Biologische wechsel ist da nur der letzte ( und überfällige) schritt.
    • The Other schrieb:



      Stellt euch eine Frau als Pfeife rauchende, Opium konsumierende, Jägerin von Moriarty vor, die dann zusammen mit ihrem ärgsten Erzfeind die Reichenbachfälle (fast) in den Tod stürzt um ihn zu vernichten.


      Wir sollen uns jetzt an einen weiblichen Doctor gewöhnen, der gegen Daleks, Cyberman und anderem Getier mit der gleichen Intensität wie ein männlicher Doctor kämpft? Das meine Freund geht einfach nicht!
      Also wirklich! Ich bin keine Feministin, aber ich protestiere!

      Erstens: So eine Frau wäre wirklich cool. Genialer möglicher Charakter. Besonders mit Hut und Pfeife obergenial :P

      Zweitens: Wieso sollte eine Frau diese Intensität nicht haben? Kann ein weiblicher Charakter nicht auch jemand sein, der die Zügel in der Hand hat? Es gibt viel zu wenige weibliche Protagonisten, die nicht entweder eiskalt oder sidekickhaft-verloren oder in einer Lovestory sind. Gebt der Idee mal eine Chance! Auch eine Frau kann awsome und badass und verrückt-originell sein.
      Und vielleicht mal ohne das ganze Beziehungsdrama auskommen.

      Ich hätte, traditionsbewusst, wie ich bin, auch lieber einen männlichen Doctor gehabt. Aber eine Frau geistig so von der Rolle auszuschließen bringt mich auf den Gedanken, ob sich nicht ein paar Leute im falschen Jahrhundert verirrt haben. Sorry dafür, aber das regt mich echt auf.
      Kann eine Figur nicht mal einfach eine Figur sein? Ich möchte ja auch nicht, dass der Doctor ins girliehafte abrutscht, aber das nenne ich dann schlechte Umsetzung. Und nicht "das geht einfach nicht!" von vornherein.
      "Eureka is greek for this bath is too hot!" (4th Doctor, Talons of Weng-Chiang)
    • The Other schrieb:



      Stellt euch eine Frau als Pfeife rauchende, Opium konsumierende, Jägerin von Moriarty vor, die dann zusammen mit ihrem ärgsten Erzfeind die Reichenbachfälle (fast) in den Tod stürzt um ihn zu vernichten. Schon der Gedanke ist sinnbefreit weil eine Frau so niemals handeln würde.
      Was war die Sowjetunion doch progressiv:

      Von wegen: kein weiblicher Holmes
    • Ich stelle mir gerade vor, es hätte damals zu Zeiten von William Hartnell solche Foren, Social Media usw. gegeben. Ob's damals auch so ein Drama gegeben hätte, weil der Hauptdarsteller der Serie ja nun ein Anderer ist. Und der spielt jetzt die selbe Rolle? Aber es ist doch ein Anderer! Nein, das kann nicht sein... Und das hat es ja noch nie gegeben... Und wie kann man sowas machen.. und ... und... uuuuuund.....


      Jefferson Hope schrieb:

      Was war die Sowjetunion doch progressiv
      Gab's da nicht noch eine weitere "Geschlechtsumwandlung" im nahen Umfeld von Mr. Holmes?

      Elementary Watson,.Elementary. ;)
    • ScarScrow schrieb:

      Oracle schrieb:

      ScarScrow schrieb:

      Mario schrieb:

      bla bla *jammer*
      Auch wenn ich mich unbeliebt mache, aber schon lange nicht mehr so unreflektierte Sexistischen müll gelesen. Serien stehen und fallen mit den Drehbüchern ( unter Voraussetzung das die Schauspieler Sehr gute Arbeit leisten) Dabei ist völlig egal Was oder Wer "The Doctor" ist. Und dabei beweist wiedermal das man urteilt ohne zu wissen wie sie nun den Doctor umsetzt.Interessant wird wie das Gewaltige Ego im 13. Interpretiert wird :D
      Erklär du mir mal, wo du aus dem Beitrag Sexismus liest?Mario hat es eigentlich genau auf den Punkt gebracht und ich wär am liebsten aufgestanden und hätte in die Hände geklatscht als ich den Beitrag gelesen habe.
      Wenn ich es dir erklären muss dann hast du es nicht verstanden. Es ist Sexismus wenn man zwischen Mann und Frau unterscheidet und dann einen von beiden Abwertet. Was hier eindeutig gemacht worden ist.

      Das wechseln des Geschlechtes soll im Grunde zeigen das es Egal ist was für ein Geschlecht der Doctor hat. Wie es bereits die Serie durch die verschiedenen Inkarnationen und deren Psyche gemacht hatte. Der Biologische wechsel ist da nur der letzte ( und überfällige) schritt.
      Also entweder hast du den Beitrag nicht gelesen oder nicht verstanden, ich sehe nämlich da keine Abwertung eines Geschlechtes.
    • @Mario , @FictionCat , @Jefferson Hope
      Und ich widerspreche Marios Widerspruch.
      Es ging um eben einen fiktiven männlichen Charakter in seiner Urform, der von einer Frau gespielt werden soll.


      Das Beispiel mit Holmes müsste weitergesponnen werden. Also wenn man die klassischen Geschichten von Arthur Conan Doyle werkgetreu neu verfilmen würde, mit der einzigen Abweichung, dass Homes eine Frau wäre, würde die Figur wie sie in den Büchern beschrieben ist nicht funktionieren.


      Oder wie das Beispiel zuvor bereits genannt: James Bond. Eine Jane Bond kann nie so handeln wie ein James Bond.
      Ein weiblicher Blofeld (Missy) schon.


      Die Figur des Doctors muss sich dieses Mal radikal ändern, eben weil man das Geschlecht geändert hat. Und ich habe halt meine Zweifel das eben diese radikale Veränderung wirklich funktioniert.
      Laugh Hard, Run Fast, Be Kind!
    • The Other schrieb:

      Die Figur des Doctors muss sich dieses Mal radikal ändern, eben weil man das Geschlecht geändert hat.
      Vergleich mal Matt Smith mit Capaldi. Oder Eccleston mit McGann. Radikale Veränderungen, findest du nicht? Und die haben nicht einmal das Geschlecht verändern müssen dazu. :D
      Das passiert doch nun eigentlich mit jeder Regeneration. Neuer Doctor, neuer Charakter. Das ist doch genau dass, was die Serie nunmehr seit über 50 Jahren am Leben erhalten hat. Radikale Veränderung.
    • ScarScrow schrieb:

      Wenn ich es dir erklären muss dann hast du es nicht verstanden. Es ist Sexismus wenn man zwischen Mann und Frau unterscheidet und dann einen von beiden Abwertet. Was hier eindeutig gemacht worden ist.
      Nur habe ich das nicht getan. Ich habe direkt darauf hingewiesen, dass ich die Entscheidung als nichts weiter als Marketingkalkül ansehen und mich dies ankotzt. Und ein Teil dieses Kalküls ist es eine gewissen Gruppe von Möchtegernfeministinnen anzusprechen, die tatsächlich glauben, Gleichberechtigung kann so erreicht werden. Warst du auch einer von den Leuten, die Leute wie mich als Sexisten abgestempelt haben, weil wir Bernie Sanders und nicht Hillary Clinton wollten? Dem liegt nämlich der gleiche, unsinnige Gedanke zu Grunde, dass du, sobald du in irgendeinem Feld gegen eine Frau bist, egal wie gut du begründen kannst warum du dagegen bist (und gerade im Falle von Clinton war es nicht, dass sie eine Frau ist, sondern wer diese Frau ist), bist du ein Sexist. Das ist Schwachsinn.

      Um mal ein anderes Beispiel zu nennen: Ich war gegen das Casting von Scarlett Johansson in Ghost in the Shell. Nicht weil ich es als rassistisch ansah, sondern weil es genauso wie hier ein blödes Marketingtool war. Johnasson ist derzeit die Schauspielerin, deren Filme am meisten Asche an der Kinokasse einspielen, also wird sie gecastet, ob es passt oder nicht. Und genauso ist es hier. Seit Wochen war immer wieder zu hören, dass Chibendale die Serie wieder genauso erfolgreich machen soll wie gegen Ende von RTD/Tennant, und sei es mit der Brechstange. Einen weiblichen Doctor zu casten schreit nach Brechstange und Kalkül auf einen Schockeffekt. Und das kann eigentlich nur nach hinten losgehen. Darauf hinzuweisen, seinen Unmut darüber Luft zu machen und vor den möglichen negativen Konsequenzen zu warnen ist kein Sexismus, es ist Realismus.

      @The Other Es geht mir eher darum, dass so ein Charakter, der ähnlich ist wie Holmes oder auf Holmes basiert auch als Frau funktioniert. In der Welt der Fiktion wimmelt es von Figuren, die auf Holmes basieren, auch weiblichen. Und ich hätte nichts dagegen, wenn wir eine weibliche Figur bekommen würde, die eher in die Richtung von House geht und auch die negativen Seiten von Holmes aufgreift und nicht nur den Umstand, dass er ein nicht immer gesellschaftsreifes Genie ist.
      4thdoc 11thdoc 1stdoc 2nddoc 8thdoc 9thdoc 6thdoc 12thdoc 7thdoc 3rddoc 5thdoc Wardoc 10thdoc
    • versteh ich nicht. Warum sollte Jane Bond nicht funktionieren? Es gibt einen weiblichen Indiana Jones - Lara Croft. Warum nicht auch Sherlock? Spontan fällt mir Bones ein. Ok, kein Junkie. Aber ziemlich ähnlich.
      Ich finde fast jede Inkarnation des Doktors faszinierend, von daher bin ich einfach mal gespannt, wie es weitergeht. Er/sie ist ein Alien, von daher “Allons-y“!!!
    • Den Vergleich mit James Bond finde Ich mehr als unpassend, weil der Doctor keine chauvinistische Ikone der "Männlichkeit" ist. Ich sehe nicht, inwiefern ein exzentrischer Reisender durch raum und Zeit nicht auch eine Frau sein kann.

      Was die, noch in ungesichteter Ferne liegende Synchronisation angeht, hoffe Ich, dass man den Doctir auch weiterhin "der Doctor" nennt und von gegenderten Sachen absieht. Das war im Falle von "Professorin river Song" schon furchtbar.
    • @FictionCat


      Ich spreche von der bereits geschriebenen Figur!
      Kannst du dir eine Frau vorstellen die in der Folterszene von Casino Royal von Le Chiffre mit einem Knotenseil zwischen die Beine geschlagen wird und nach mehr bittet?


      @thunder_burn
      Es geht nicht um Charaktereigenschaften (also nicht vordergründig). Es geht um Handlungsoptionen der Figur, die sich jetzt radikal veränder werden. River Song war eine starke Frau die teilweise mit dem kopf durch die Wand ging. Aber sie hatte nicht die Handlungsoption der Figur des Doctors.
      Es ist zu Abstrakt das genau auszuführen und ich will nicht sexistisch klingen oder sein, aber es ändert die Figur von Grund auf und wie gesagt ich befürchte das man sie nicht wieder erkennen wird.
      Laugh Hard, Run Fast, Be Kind!