Brauche Hilfe, um eine DoctorWho-Theorie zu überprüfen/diskutieren

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  • Basil Disco schrieb:

    Fan-Theorien sind für mich (im idealen Fall) Gehirnjogging und eine schöne Anregung zur befruchtenden Diskussion, Fan-Fictions (meist) einfach der traurige Versuch, kreativ zu sein, ohne sich wirklich eigener Ideen zu bedienen.
    Oftmals sind Fanfictions ja nichts weiter als Ausarbeitungen von Fan-Theorien. Oder es sind Geschichten, die man selbst gerne sehen würde, die aber wahrscheinlich niemals so geschehen werden, weil es nicht in das Schema der Serie passt, so wie sie präsentiert wird, dies trifft auf die meisten Crossover-Fanfictions zu. Und dann sind da die "was-wäre-wenn"-Geschichten, die eben ausgearbeitete Gedenkanenexperimente sind. Im Endeffekt sind Dinge wie die Virgin Books, die BBC Books und selbst BiFi nichts weiter als lizenzierte Fanfiction. Geschichten über und mit dem Doctor, geschrieben von Fans, die so niemals im Fernsehen gezeigt worden wären.
    4thdoc 11thdoc 1stdoc 2nddoc 8thdoc 9thdoc 6thdoc 12thdoc 7thdoc 3rddoc 5thdoc Wardoc 10thdoc
  • Klar, nichts gegen die enorme Verbreiterung des Whoniversums in geschriebener Form.
    Aber um offiziell veröffentlicht zu werden, braucht es ja wohl ein Mindestmaß an literarischer Qualität und Schlüssigkeit in der Personenzeichnung. Was auf die Fanfictions, die mir bei einer Googlesuche als erstes angezeigt werden, m.E. nicht zutrifft.
    Falls ich wegen mangelnder Kenntnis der Materie ein verzerrtes Bild von Fanfictions habe, pardon.
    We're thirty thousand light years from galactic central point
    We go round every two hundred million years
    And our galaxy is only one of millions of billions
    In this amazing and expanding universe!
  • Das Problem ist, dass der Großteil der Fanfiction eben schlecht ist und zumeist mal schnell dahin geschmiert wird. Es gibt aber auch wirklich Gutes, nur muss man danach lange suchen und sich durch viel Dreck klicken. Ist bei anderen Serien nicht anders, ich würde sogar sagen, in manchen Fandoms ist es noch schlimmer, z.B. bei House.
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  • Basil Disco schrieb:

    Ich kann schwer verstehen, warum Leute Fanfictions schreiben.
    Fan-Theorien sind für mich (im idealen Fall) Gehirnjogging und eine schöne Anregung zur befruchtenden Diskussion, Fan-Fictions (meist) einfach der traurige Versuch, kreativ zu sein, ohne sich wirklich eigener Ideen zu bedienen.
    Nicht wirklich. In erster Linie unterscheidet das Schreiben von Fanfiction nichts von dem, was die Autoren der Serie auch, nur eben gegen Bezahlung tun. Man konstruiert, nach Möglichkeit origenelle Geschichten in einem Universum, welches man nicht selbst entwickelt hat, durch den eigenen, kreativem Beitrag jefoch erweitert. Man könnte, um den Zynismus zuzuspitzen auch sagen, dass sämtliche Autoren von Fantasy und Scince Fiction völlig unkreativ sind, weil sie nur die immer selben Konzepte wieder aufwärmen und nur in eigene Geschichte packen.

    Kreativität meint nicht unbedingt eine völlig neue Idee in die Welt zu setzen, sondern dss Bestehende zu etwas neuem zusammenzusetzen.
  • Obscuriosity schrieb:

    Basil Disco schrieb:

    Ich kann schwer verstehen, warum Leute Fanfictions schreiben.
    Fan-Theorien sind für mich (im idealen Fall) Gehirnjogging und eine schöne Anregung zur befruchtenden Diskussion, Fan-Fictions (meist) einfach der traurige Versuch, kreativ zu sein, ohne sich wirklich eigener Ideen zu bedienen.
    Nicht wirklich. In erster Linie unterscheidet das Schreiben von Fanfiction nichts von dem, was die Autoren der Serie auch, nur eben gegen Bezahlung tun. Man konstruiert, nach Möglichkeit origenelle Geschichten in einem Universum, welches man nicht selbst entwickelt hat, durch den eigenen, kreativem Beitrag jefoch erweitert. Man könnte, um den Zynismus zuzuspitzen auch sagen, dass sämtliche Autoren von Fantasy und Scince Fiction völlig unkreativ sind, weil sie nur die immer selben Konzepte wieder aufwärmen und nur in eigene Geschichte packen.
    Kreativität meint nicht unbedingt eine völlig neue Idee in die Welt zu setzen, sondern dss Bestehende zu etwas neuem zusammenzusetzen.
    Siehe hier:

    Basil Disco schrieb:

    Klar, nichts gegen die enorme Verbreiterung des Whoniversums in geschriebener Form.
    Aber um offiziell veröffentlicht zu werden, braucht es ja wohl ein Mindestmaß an literarischer Qualität und Schlüssigkeit in der Personenzeichnung. Was auf die Fanfictions, die mir bei einer Googlesuche als erstes angezeigt werden, m.E. nicht zutrifft.
    Falls ich wegen mangelnder Kenntnis der Materie ein verzerrtes Bild von Fanfictions habe, pardon.
    Hinzuzufügen wäre, um auf deinen Beitrag einzugehen:
    Die Fanfictions, die ich auf Anhieb im Netz finde, setzen vielleicht wie die Serienautoren das Bestehende zu etwas Neuem zusammen, übersehen dabei aber, dass es glaubwürdig im Rahmen des Bestehenden bleiben muss und zumindest gefühlt konsistent mit dem Vorangegangen sein sollte, um von Kennern und Liebhabern des jeweiligen fiktiven Universums auch als Teil desselben akzeptiert zu werden.
    Doch die meisten FFs - wie gesagt, ich spreche nur von denen, auf die ich bisher gestoßen bin - bringen nicht mal etwas nennenswertes Neues dazu, sondern schaffen es sogar, inkonsistent und unpassend zum Bestehenden zu wirken, ohne Neues hinzuzufügen. Sie schaffen es einfach dadurch, dass sie die Charaktere, ihre Motivationen und Handlungsmuster, völlig verkennen.

    Nicht, dass das nicht auch schon manchem lizenzierten Autor passiert ist.
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