10x13 - Aus der Zeit gefallen (Twice Upon a Time)

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    • Wie ich dem Mann der Wife in Space schon (natürlich nicht ernst gemeint) auf Twitter schrieb:

      @tachyon_tv If they wanted to parody a former doctor as a rampaging sexist and have Mark Gatiss in it, why not cast him as the third doctor who takes all of Bills sandwiches?
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.
    • Es ist was es ist. Das Ende einer Ära.
      Und wie es zum Beispiel auch oft beim Wrestling ist, so konnte dieses Ende die Erwartungen nicht erfüllen.
      Es gab wundervolle Einfälle und Ansätze. Aber DAS befriedigende Ende war es leider nicht.
      Mich störte zum Beispiel das Capaldis Abschied eine Art Wiederholung des Abschieds von Clara war. Die Ratschläge an die Doctreuse, so wundervoll die Worte waren, waren letztendlich die Dinge, die er bereits seiner Begleiterin gesagt hatte.
      Und dies mindert leider den Abschied vom großartigen Capaldi. Ein seltsames Gefühl wenn man Capaldis letzte Worte mit denen von Matt Smith gegenüberstellt. Als wäre Smith der Lieblings-Doctor von Moffat gewesen und Capaldi nur „business as usual“.


      Mich verwunderte auch das Potpourri der bekanntesten Melodien der vergangenen 10 Staffeln. Es scheint leider doch so, als wäre dies auch die Abschiedsfolge für Murray Gold gewesen (jedenfalls machte dies den Eindruck).


      Was bleibt sind die letzten 1 ½ Minuten. Im 7. Sinn hätte es geheißen „Der Rückspiegel wird zum Schminkspiegel“. Ein Knopfdruck und Doctreuse jagt die TARDIS in die Luft und damit eine gesamte Ära. Freier Fall ins Dunkel und ins Ungewisse.
      Kann man nur spekulieren ob die ersten Folgen von Whittaker zwangsweise auf der Erde spielen müssen.


      Ich muss die Folge noch einmal sehen, aber bis jetzt ist es eher ein Daumen in die Mitte.
      Laugh Hard, Run Fast, Be Kind!
    • Komme gerade aus dem Film, dieser sich noch immer, vor allem hier vortführenden Erfagrung. Meine Augen glühen, mein Herz brennt und mein Kopf qualmmt noch immer vor der Verarbeitung dieser vorzüglichen, traurig traumhaften Folge.

      Ich bin froh miterfahren zu haben, dass der 12. Doctor und sein Erfinder die Serie mit einer Höchstleistung verlassen haben.

      Ich sehe nicht, was hier an Handlung gefehlt hat. Natürlich gab es eine, sie folgte nur nicht dem klassischen, dramatischen Schema und fühlte sich deshalb, vor allem gegen Ende wahrscheinlich seltsam an. Ende gut. Alles gut. Sogar die vermeintlichen Feinde. Das ist etwas, dass der Folge erstaunlich gut gelungen ist. Die Aushandlung einer, wie wir jetzt wissen auch für den Doctor charackterprägenden, philosophischen Problematik. Was ist das dominierende Prinzip im Universum. Das Gute, oder das Schlechte. Eine schwierige Frage, welche unser Außerirdischer, inspiriert von dem womöglich menschlichen Moment der Geschichte mit einer viel einfacheren beantwortet: Welches Prinzip ist das bessere? Natürlich das Gute! Insofern ging alles gut aus. Die unheimliche, seelensammelnde Glasfrau entpuppt sich als harmlose Historikerin. Wir kriegen noch mal einen lebensfreundlichen, "guten", sprich einen schlechten Dalek zu sehen und das alles kulminiert in einer wirklichen, nie dagewesenenen Zur Schau Stellung von Menschlichkeit, inmitten eines der unmenschlichsten Szenarien. Und dieser, womöglich absurdeste teil der Folge war auch noch der, welcher der Wirklichkeit entnommen war!




      Eine wundervollere Erfahrung, aus der ein lebensmüder Unsterblicher Willen zum Weitermachen schöpft gibt es nicht.




      Auch würde ich gerne mehr als nur ein paar Worte zum 13. Doctor sagen, nur kam von dem frischen Fräulein kein halber Satz! Ist das Foreshadowing für die Chibnall Era? Ein weiblicher Doctor ängstigt viele Fans, was mir weitaus mehr Angst macht ist ein Doctor als Pantomime! Es war geeadezu kunstvoll Umreißend für die zwei aufeinanderwechselnden Ären. Moffat und Capaldi geben in einer Wortwucht den Löffel ab, und Fräulein Doctor nimmt ihn nichtssagend auf und lächelt sich nur an. Ich kann mir denken, dass die Schauspielerin das Beste aus dem eigenartigen Szenenschnipsel rauszuziehen versuchte, welcher ihrer gleich zu Anfang zum Schweigen verurteilten Figur als Einführung gegönnt war. Im Falle von Chris Chibnall frage mich jedoch: Hat der Mann irgemdetwas geschrieben? Außer Regieanweisung?? Die dann auch noch grob aus "The End of time" und "The Eleventh Hour" zusammengeklaut war??? Wir werden sehen. Und hoffentlich auch was hören.

      Apropos Glasfrau. Wer war das jetzt eigentlich? Dieses seelensammelnde Computerinterface, oder dieses Ding am Ende, was die Klamotten des Doctors an hat? Ich kann mit Sicherherheit sagen, dass ich nach diesem Auftritt sprachlos war. Weil unser Fräulein Doctor selbst nach ihrem Erstauftrit nichtssagend ist. Abschließend lässt sich sagen: Geniales Finale, uneleganter Neuanfang. Das Federzepter wurde an Chris weitergereicht, er hat es fallen lassen und die letzte Seite des Skripts zugeschmiert.
    • Pascal schrieb:

      Und zu Jodie lässt sich nicht viel sagen, außer dass sie nun wohl in ihrer ersten Folge stirbt und gleich regeneriert.
      Ich hatte ja schon gehofft, als sie ihren Kopf auf die Konsole schlug, dass sie nochmal regeneriert und das alles nur ein schlechter Scherz war. Ihr grenzdebiles Grinsen gepaart mit dem "Tenni-Brilliant" hat mir gereicht und mich in der Entscheidung, mir weitere Folgen nicht anzuschauen, nur gefestigt.
    • Slowking schrieb:

      Die Frau am Steuer Witze schreiben sich natürlich von selbst. Drückt einen Knopf und die Tardis explodiert...

      Ich glaube nicht, dass die TARDIS so gebaut ist, dass mit einem Druck auf einen einzigen Knopf eine solche Katastrophe ausgelöst werden kann. Für mich sah es eher danach aus, als wenn die TARDIS die Doktorin rausschmeißen wollte.
      Wolfgang.
    • Mit den Kommentaren des ersten Doctors hätte ich eigentlich kein Problem... Wenn sie denn der Realität des Hartnell-Doctors entsprächen. Von dem kamen vergleichbare Sprüche höchstens alle paar Folgen mal (von denen mir jetzt nicht einer einfällt) und die waren wesentlich weniger aufgesetzt als hier. Nicht alle zehn Minuten! Überhaupt fand ich den ersten Doctor ziemlich schlecht getroffen. Wirkte irgendwie als hätte Moffat vorher nur ein Bild von Hartnell gesehen und die Beschreibung "Grantiger alter Mann" gehört. Dafür fand ich Bradley's Schauspiel ausgesprochen gut, für mich war das eindeutig ein Versagen des Skripts.
      Apropos Versagen des Skripts, folgende Dinge fehlten der Folge: Handlung, Spannung und gelungener Humor. Ich hab im Vorfeld mit vielen Reaktionen gerechnet die die Folge bei mir auslösen könnte, gähnende Langeweile war mir dabei aber nicht in den Sinn gekommen. Die "Nostalgie-Elemente" der Folge (der Captain, Clara, Rusty...) gingen mir größtenteils am Arsch vorbei, abgesehen von der Reunion mit Bill und Nardole am Ende. (Gatiss hat immerhin gut gespielt, da kann man nichts sagen.) Ein paar nette Momente, mehr hatte die Folge für mich nicht zu bieten. Und Jodie Whittaker schaffte es in nur zwei Worten mir auf die Nerven zu gehen. Fängt ja gut an.
      Doctor Who doesn't just travel in time, he travels in genre
      -Toby Hadoke, Timelash 2017

      Seil ist Geil
      -Cutec, Timelash 2017
    • Die Folge war nett. Mehr aber auch nicht.
      Die paar schönen elemente verschwinden leider etwas unter der Belanglosigkeit des Rests der Episode, aber ehrlich gesagt, viel erwarte ich von einem Weihnachstspecial eh nicht.
      Das zum ende nocheinmal Clara auftauchen durfte und der Doctor seine Errinerungen an sie zurück erhält, fand ich ganz okay. Ob man sie mag oder nicht, Clara spielte für den 12. Doctor eine wichtige Rolle, hätte sie bei seinem Abschied gefehlt, wäre das unpassend gewesen. Auch die "Wiedergeburt" von Bill fand ich akzeptabel umgesetzt, auch wenn Moffat hier mal wieder eines seiner eigenen Konzepte recycelt hat.
      Was mir and er Regeneration nicht gefallen hat ist diese (gefühlt) unheimlich lange Szene, die die große Überraschung aufbauen sollen, dass der Doctor jetzt eine Frau ist. Das hätte funktioniert, wenn es wirklich eine Überraschung gewesen wäre, so hätte man die Zeit auch anders nutzen können.
      By the way: Hat einer die ersten Worte von der Doctor verstanden?




      skyworld schrieb:

      Tja, und als dann Jodies Doctor da war und direkt mal beim Steuern versagt hat, dachte ich auch erst einmal: "Im Ernst? Gibt es jetzt wirklich "Frau am Steuer"-Anspielungen?" Und wie bitte soll sie diesen Sturz unbeschadet überleben?
      Naja, direkt nach ei9ner Regeneration sind Time Lords ja nur schwer kaputt zu kriegen, Tennants Doctor konnte ja eine abgeschlagene Hand regenerieren.
      Ich weiß jetzt natürlich nicht, wie weit diese Fähigkeit geht, bin aber sicher, wenn das Drehbuch es will, überlebt die Doctor den Sturz.

      Strumpfkolben schrieb:




      Auch würde ich gerne mehr als nur ein paar Worte zum 13. Doctor sagen, nur kam von dem frischen Fräulein kein halber Satz! Ist das Foreshadowing für die Chibnall Era? Ein weiblicher Doctor ängstigt viele Fans, was mir weitaus mehr Angst macht ist ein Doctor als Pantomime! Es war geeadezu kunstvoll Umreißend für die zwei aufeinanderwechselnden Ären. Moffat und Capaldi geben in einer Wortwucht den Löffel ab, und Fräulein Doctor nimmt ihn nichtssagend auf und lächelt sich nur an. Ich kann mir denken, dass die Schauspielerin das Beste aus dem eigenartigen Szenenschnipsel rauszuziehen versuchte, welcher ihrer gleich zu Anfang zum Schweigen verurteilten Figur als Einführung gegönnt war. Im Falle von Chris Chibnall frage mich jedoch: Hat der Mann irgemdetwas geschrieben? Außer Regieanweisung?? Die dann auch noch grob aus "The End of time" und "The Eleventh Hour" zusammengeklaut war??? Wir werden sehen. Und hoffentlich auch was hören.

      Apropos Glasfrau. Wer war das jetzt eigentlich? Dieses seelensammelnde Computerinterface, oder dieses Ding am Ende, was die Klamotten des Doctors an hat? Ich kann mit Sicherherheit sagen, dass ich nach diesem Auftritt sprachlos war. Weil unser Fräulein Doctor selbst nach ihrem Erstauftrit nichtssagend ist. Abschließend lässt sich sagen: Geniales Finale, uneleganter Neuanfang. Das Federzepter wurde an Chris weitergereicht, er hat es fallen lassen und die letzte Seite des Skripts zugeschmiert.
      Und aus knapp einer Minute Screentime willst du irgendwas für die Zukunft lesen? Bisher waren doch alle ersten Auftritte der neuen Doctoren (seit 2005) absolut nichtssagend: Tennant hat über seine Zähne und Haare gesprochen, Smith über sein Geschlecht ebenfalls über seine Haare und Capaldi über seine Nieren.
      Was ist also genau dein Problem, außer vielleicht, dass der Doctor jetzt eine Frau ist?
    • Mein Problem mit der regeneration ist nicht Whittaker, welche, wie ich bereits gesagt habe eine gute Performance abgelegt hat, sondern die von Chibnall. Ich habe den Mann damit auch nicht verurteilen wollen, aber einen guten Ersteindruck hat das nicht hinterlassen. Das Szenario war weder originell, noch irgendwie erheiternt. Anders als die plötzliche Regeneratiom vom 11. zum 12., welche zumindest mir stimmungsaufhellend und innovativ schien.

      Ich hätte mir einfach nur etwas mehr Worte gewünscht, damit der nächste Doctor auch hier wie eine Persönlichkeit wirkt. Statdessen hat man sich eher auf die oberflächlichste Veränderung fokussiert.

      Man hat versucht auch stilistisch zu untermalen, dass der Doctor jetzt eine Frau ist, was wahrscheinlich wirkungsvoller gewesen wäre, wenn der nächste Doctor unbekannt geblieben wäre. Interessant war es, mehr aber auch nicht.
    • Hab's vorhin auf meinem Tablet im Waschsalon gesehen. Zwischendurch habe ich aber mit dem Gedanken gespielt lieber meiner sich drehenden Wäsche zuzuschauen weil sie wesentlich unterhaltsamer zu sein schienen. Ich bin vor Langweile nämlich fast umgekommen. Die Folge war ein reines Eventvakuum bei man bettelnd darauf wartet dass doch mal irgendetwas von Belang passieren möge.

      Und... David Bradley spielt den Hartnell-Doktor, aber... so in dieser Form kann ich mich nicht an ihn erinnern? Ist das wieder dieser Mandela Effekt? Oder haben die Macher dieser Episode noch nie eine Hartnell-Folge gesehen? Was zum Geier?

      Irgendwann gegen Ende gibt's dann auch wieder den für New Who obligatorischen Sülzmonolog mit der schwülstigen Murray Gold-Musik. Wahrscheinlich zum mentalen Abhaken der Who-Klischeeliste für den Zuschauer. Oder so.

      Als jetzt als nächstes "Doctor Who" von nem absoluten Hackwriter geleitet und mit einer Schauspielerin in der Hauptrolle die an einem Charismadefizit leidet? Ich habe überhaupt keine Lust mehr.
    • gestern abend im Kino gesehen und auch wenn ich den Zwiespalt bei einigen hier durchaus gut nachvollziehen kann; ich bin sehr zufrieden aus der Episode gegangen, Um längen besser als die letzten beiden Weihnachtsepisoden. Auch wenn sie sicher nicht an die Doppel-Folge vom Ende der letzten Staffel anknüpfen konnte.
      Alles in allen unterhaltsam, bei story und charakterzeichnung wäre sicherlich mehr drin gewesen- aber im Vergleich zu vielen in der Moffat Ära auch fast überdurchschnittlich (wenn auch kein Glanzpunkt) fand ich.

      Sonically Screwed schrieb:

      Immerhin kommt er aus einer Gesellschaft, die laut Drehbuch dieses bereits seit Jahrhunderten hinter sich gelassen hat. Aber um solche Charaktere zu erstellen und vor der Kamera richtig auftreten zu lassen, müssten die Autoren und Schauspieler selber aus ihrer Haut und ihrem Erfahrungshorizont ausbrechen. Sie müssten quasi das in ihrer Zeit Undenkbare denken.
      und den Mut einen Teil des Publikums in Ihrer menschlichen Mainstream-ComfortZone aufzuschrecken (eine der Begründungen von RTD ja, warum er den
      Doctor wieder hat Fleisch essen lassen)

      skyworld schrieb:

      Tja, und als dann Jodies Doctor da war und direkt mal beim Steuern versagt hat, dachte ich auch erst einmal: "Im Ernst? Gibt es jetzt wirklich "Frau am Steuer"-Anspielungen?" Und wie bitte soll sie diesen Sturz unbeschadet überleben?
      für mich hat das eher an andere Doctor-Regenerationen erinnert, wo er genauso wenig Kontrolle über die Tardis hatte. Das sie nix gesagt hat, sondern erstmal sich selbst gewahr werden musste, fand ich auch eher normal.
    • Um jetzt noch etwas differenzierter dranzugehen:

      Positiv:
      - Kein großes Krachbummuniversumretten-Finale.
      - Keine 10 Minuten Abschiedstour durch die letzten 7 Jahre inkl Amy und Rory.
      - Kein großer "Der Doctor sucht Clara, schon wieder" Schmalz.
      - Nur wenig Screentime der neugecasteten alten Companions.
      - Es fühlte sich tatsächlich wie ne Abschiedsfolge und nicht wie eine Multidoctor-Folge an.
      - Was viele bemängeln ist die wenige Story und das langsame fortschreiten der Handlung. Gerade das fand ich gut, weil ich es 1. als Hommage und Anleihung an die Hartnelljahre verstanden habe und weil ich mir mal einen Doctor Abschied ohne Bombast sondern nur als Charakterstudie gewünscht habe.
      - Der Soundtrack war klasse
      - Der Doctor war NICHT verantwortlich für den Weihnachtsfrieden. Er war nur anwesend, aber nicht Auslöser.

      Negativ:
      - Der erste Doctor wirkte wie eine Imitation oder Parodie. Wie befürchtet ist das voll in die Hose gegangen. Vorallem wenn man bedenkt, dass dieser Doctor am Ende seiner Laufbahn eigentlich recht zuvorkommend und mitfühlend war, so wirkte seine Charakterisierung hier einfach falsch. Das einzig nachvollziehbare und stimmig ins alte Bild eingefügte war tatsächlich der Wunsch nicht zu regenerieren... ansonsten all die Chauvinistensprüche usw passten so überhaupt nicht zum ersten Doctor. Der war eher anfangs herablassend den Menschen gegenüber und nicht dem Geschlecht. Außerdem widerspricht es auch komplett dem aus der Folge davor "Ach Bill, wir Timelords sind so weit entwickelt. Geschlechter sind uns völlig egal. Alle sind gleich. Lalala Blumenwiesen." - Den reingepopelten Schwachsinn konnte man ja schon damals nicht ernst nehmen, aber mit dem Sexisten-Doctor hier ja jetzt noch weniger.
      - Die Tittendoc channelt selbstverständlich David Tennant, indem sie hyperaktiv knöpfe drückt, alles explodiert und sie dabei grenzdebil in die Kamera guckt und "Oh, Brilliant" sagt...
      - Vale (Decem), als Untermalung für die Regeneration des 1. Doctors... ich meine... What the Fuck?
      - Die Glaswesen waren wieder derselbe Schwachsinn wie die Neithersphere usw... Was hat Moffat eigentlich immer immer mit dem Leben nach dem Tod... kann der nicht einfach mal was tot sein lassen? Das ist wieder so ein Blödsinn, der betrifft das ganze Universum bzw die ganze Menschheit, ist seit Anbeginn der Zeit aktiv aber wird nie wieder aufgegriffen weil es nur ein Plotdevice ist. Ich hasse sowas.
      - Barbara hätte dem ersten Doctor was gehustet wenn sie für ihn hätte putzen sollen...
      - Dieser offensichtliche Nicht-Wow Effekt mit dem Brigadier und dass Mark Gatiss unbedingt noch reingepopelt werden musste.
      - Die CGI Effekte...


      Wenn mir noch was einfällt, erweitere ich die Liste noch.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von André McFly ()

    • Tja das war "unterwältigend".
      Kaum Story, kaum Charaktertiefe. Der 12. Doctor war überraschend blass und der erste Doctor war ein (schlechtes) Comic Relief seiner selbst, mit Dingen, die gar nicht zum 1. Doctor passten.
      Es gab ein paar, aber wenige, gute Szenen. Dennoch alles ziemlich belanglos.
      Die Geschichte passte, natürlich im Kontext zu Weihnachten, als Abschied fand ich sie aber relativ schwach.

      Der Soundtrack wehr sehr sehr gut und der Doctor hat realtiv wenig getan, das ist positiv!
      Zudem deutlich besser als die letzten beiden Weihnachtsspecials (was aber auch nicht so schwer ist).

      Insgesamt würde ich aktuell folgendes vergeben: 5/10
      Mal sehen wie Sie im Rewatch ankommt..Tendenzen von/zu 4-6 sind möglich.

      PS: Waren nicht auch Polly und Ben angekündigt.......ok sie waren dabei, aber 1 Minute :)
    • Es wurden Szenen aus "the tenth planet" neugedreht, in der veröffentlichten Fassung aber herausgeschnitten bzw. durch Szenen aus der Originalfolge ersetzt. Darin hätten der neue Ben und Polly mehr Screentime gehabt. Ich begrüße die Entscheidung, das hätte die Folge nur unnötig überladen.

      Ausgezeichnet fand ich einen Kommentar von Moffat, nach der es die "temptation to write it like a Death" gibt, welcher er beim Verfassen der regeneration aber nicht nachgegeben hat. Das sollten sich Rtd und David Tennant hinter die Ohren schreiben, nein hineinbrennen!

      Interessant zu sehen, wie stark die Seherfahrung von dem Medium abzuhängen scheint. Wenn man so umherließt, dünkt einen, dass die Leute, die es im Kino gekuckt haben, die Folge deutlich positiver wahrgenommen haben als jene, welche sie vir dem Fernseher und villeicht auch allein konsumiert haben.
    • Wie bereits von anderen erwähnt wurde wollte oder musste die Folge zu viel können:
      Multi-Doctor-Story, Regenerations-Story und Weihnachts-Special.
      Rückblickend gesehen wäre es besser gewesen die Regeneration in der letzten regulären Staffel-Folge zu zeigen.
      Und das Weihnachts-Special wäre dann vielleicht eine Multi-Doctor-Folge ohne den Ersten, Zwölften und Dreizehnten Doctor.
      So viel zu hätte-wäre-könnte.

      Das Schöne an einer Multi-Doctor ist wenn die Doctoren sich beharken.
      Der Erste Doctorbemängelt die Sauberkeit und die gedämmten Lichter in der TARDIS.
      "Atmospheric?This is the flight deck of the most powerful space-time machine in the knownuniverse, not a restaurant for the French."
      Und ihm gefallen derSonic Screwdriver und die Sonic Shades nicht.
      "Not thoseagain, I forbid it!"
      Der Zwölfte Doctorist schockiert über die chauvinistischen Aussagen des Ersten Doctors.
      "You can't say thinks like that. Can't I? Says who? Just about everyone you'regoing to meet for the rest of your life."
      Der Erste Doctor istwiederum schockiert über die Wortwahl von Bill - gerichtet an den Zwölften Doctor.
      "If I hear any morelanguage like that from you, young lady, you're in for a jolly good smackedbottom."
      Und beide betitelnsich gegenseitig mit "Nurse", "Brandy", "MrPastry" und "Corporal Jones".

      Den Umweg über Rusty hätte man sich auch sparen können wenn man die Datenbank der TARDIS des Zwölften Doctors verwendet hätte.
      Und der End-Monolog war zu lang. Eine Minute hätte gereicht.

      LowTech derWoche: Ein Raumschiff aus dem50.000.001. Jahrhundert zieht die TARDIS mit einer Eisenketten-Winde an Bord.
      Continuity derWoche: What's "browser history"?
      Quote der Woche: Idon't really know what to do when it isn't an evil plan.
      Diskrepanz derWoche: Die Erinnerungen von Clara. Clara ist zwar gestorben aber kurz vorherwurde sie von den Time Lords aus der Zeitlinie geholt und düst seitdem mitMe/Ashildr in einer eigenen TARDIS durchs Universum.
      "Testimony"könnte zwar den Bruchteil einer Sekunde vor diesem Zeitpunkt die Erinnerungenkopiert haben. Aber das wäre doch sicher den Time Lords aufgefallen. Außerdemerinnert sich Clara an die Tatsache dass der Doctor sie aus seinem Gedächtnisgelöscht hat. Und das ist zeitlich erst nach der Extraktion aus der Zeitliniepassiert. Und woher weiß Bill überhaupt von Clara?
    • So, komme gerade aus dem Kino, und es hat mir gefallen.
      Gerade dass es nicht so aufregend war, hat für mich die Geschichte des 12. Doktors zu einem befriedigendem Abschluss gebracht. Da ich vom 1. Doktor bisher nur wenig gesehen habe, kann ich zu Charakterabweichungen nicht viel sagen. Mich hat das Geplänkel gut unterhalten.
      Clara hätte ich nicht gebraucht, lieber River, aber dass er seine Erinnerungen wieder hat, ist schon in Ordnung.
      Von daher, ich bin gespannt auf den neuen Doktor, auch wenn noch nicht viel zu sehen war.
      @McFly
      Dass du den neuen Doktor nicht magst, hat jetzt auch der/die Letzte begriffen.
      Aber solange die männlichen Doktoren nicht als Schwanzdoktoren bezeichnet werden, ist das Wort Tittendoc ebenso fehl am Platz. Vielleicht kann man sich wieder auf ein normales Sprachniveau einigen.
    • Ist das Leben nicht schön,
      es war die erste Fan-Theorie zum Christmas Special, dass Moffat diesen Film als Anregung genommen hat. Dort will George (James Stewart) nicht mehr weiterleben. Er steht an einer Brücke und überlegt, hinunterzuspringen. Sein Schutzengel Clarence zeigt ihm dann, wie das Leben ohne ihn verlaufen wäre und bringt ihn dazu, doch weiterleben zu wollen. George gelangt in der verkehrten Welt auch wieder zu der Brücke und kehrt an diesem Punkt in seine alte Realität zurück. Ebenso die Adaption bei der schrecklich netten Familie, wo Al Bundy vor seinem Haus von der Weihnachtsbeleuchtung einen elektrischen Schlag bekommt und in Ohnmacht fällt und nach der Lektion durch seinen Engel auch genau dort wieder aufwacht. Ein wichtiger Punkt der Handlung, weil vordergründig die Interpretation gelassen wird, dass George sturzbetrunken war und sich die Sache nur eingebildet hat.

      "Twice Upon A Time" folgt diesem Vorbild. Peter Capaldi kommt nicht einfach so in seine Tardis zurück, um nun endlich zu regenerieren. Er legt sich dort zwischendurch an genau derselben Stelle auf den Boden, von wo er am Ende von "The Doctor Falls" aufgestanden ist, um hinaus in die Eislandschaft zu gehen. Den Fans, die nicht mögen, dass rückwirkend die Regeneration von "Tenth Planet" umgeschrieben wurde, bleibt also die Option, dass der Doctor die ganze Zeit dort lag und alles nur geträumt hat. Matt Smith hatte bei seiner Regeneration Visionen von Amy und Amelia. Peter Capaldi kann entsprechend etwas ausgedehntere Visionen von seiner ersten Inkarnation und von Bill und von Rusty etc. gehabt haben.

      So oder so müssen Fans sich damit auseinandersetzen, dass mindestens Bill, Clara und Nardole nicht echt waren. Clarence zeigt George eine alternative Realität, wo sein Bruder mit neun gestorben ist. Die Glasfrau zeigt dem Doctor eine Cyberwirklichkeit, in der Bill überlebt hat.

      In den letzten Tagen gab es die Nachricht von einer neuen App, die es ermöglichen soll, mit Verstorbenen zu kommunizieren. Frühere Aussagen der Betreffenden müssen dazu in das Programm eingegeben werden und ein Algorithmus bildet dann daraus ähnlich klingende Sätze, die den Eindruck erwecken sollen, als würde man weiterhin mit ihnen sprechen. Ich habe mal eine Story aus den 60ern gelesen, wo Erinnerungsholowürfel ehemals Liebender direkt nebeneinander in einem Lagerraum abgelegt wurden. Die haben sich dann ihre Botschaften bis zum Verschleiß wieder und wieder und wieder aufgesagt. War in der damaligen Phase der SF als Sinnbild für Entropie gemeint.

      Bei Doctor Who haben wir die Data Ghosts aus dem 51. Jahrhundert. Ein paar Tote wurden bereits dauerhaft in dem Computer der Library konserviert. Und es gibt den Tesselecta, der Verbrecher im Augenblick ihres Todes besucht. Die Time Lords verfügen über die Extraction Chamber und eines ihrer Hard Drives wurde als Nethersphere verwendet. Die Chamber of the Dead fügt sich konsequent in die von Moffat in die Serie eingeführte Zukunftstechnologie ein.

      Die Story Arcs von Moffat endeten in der Vergangenheit nach einem vielversprechenden Start immer wieder ernüchternd. Dieses Jahr fing es schlapp an, Missy im Vault war nur ein müder Abklatsch von River Song in Stormcage, aber das Finale mit den Mondas Cybermen und mit John Simm hat dann bei den Fans starke Anerkennung gefunden. Moffat hätte also mit einem guten Eindruck abtreten können. Hat er das mit "Twice Upon A Time" aufrecht erhalten oder zerstört?

      Der Captain und der Brigadier, es sind immer die Fan-Theorien, die ich am wenigsten mag, die eine fatale Neigung haben, einzutreffen. Rusty wurde unter seinem Wert eingesetzt. Sein einziger Job war, eine Information zu liefern, die der Doctor bei der Glasfrau einfach hätte erfragen können. Und ein anderer Planet als Villengard ist Moffat nicht eingefallen? Dort hatte der Doctor die Waffenfabriken zerstört und durch Bananenplantagen ersetzt. Soviel zur Kontinuität. Nardole, naja. Auch das Cameo von Clara war wohl leider unvermeidlich. Dass die Erinnerungen des Doctors an sie wieder da sind, wussten wir bereits durch die Szene mit den früheren Companions am Ende von "The Doctor Falls", wo sie sonst nicht hätte dabei sein dürfen. Auch der Gastauftritt des Doctors in "Class" hatte bereits darauf hingedeutet.

      Der Doctor spoilert den Captain damit, dass es weitere Weltkriege geben wird. Die Glasfrau muss 5 Milliarden Jahre in der Zukunft aus ihren Datenbanken viele weitere Inkarnationen des Doctors kennen, darunter sicher mehr als nur einen War Doctor. Trotzdem erfahren wir von ihr nicht mehr als wir schon wissen. Imp of the Pandorica, Shadow of the Valeyard und Beast of Trenzalore. Moffat verfährt hier nach der Welche-Farbe-hat-der-Hybrid-Regel. Prophezeiungen sind stets ungenau. Und die Great Intelligence und die Glasfrau haben über den Doctor nur unvollkommene Informationen, die nicht wörtlich zu nehmen sind. Als Matt Smith bei seiner Regeneration auf Trenzalore die Daleks davongeblasen hat, war er offensichtlich der Storm und nicht das Beast. Aber die Parameter haben sich geändert. Mit den widersprüchlichen Aussagen befreit Moffat seinen Nachfolger von der eventuellen Verpflichtung, sich an den von der Great Intelligence genannten Fahrplan für den Valeyard zu halten. Der Storm, das Beast, ob es schon war, ob es noch kommt, ob es überhaupt je etwas bedeutet hat, alles zu diesem Thema ist wieder offen.

      Dass die Glasleute nicht wirklich böse sind, hat mir gefallen. Auch das Weihnachtswunder von 1914 (die zweite frühe Fan-Theorie) war sehr passend für ein Christmas Special und gut umgesetzt. Ein weiterer Pluspunkt sind Peter Capaldi und David Bradley, ein gutes Gespann. Auch dass Peter Capaldi dann noch ein paar Minuten allein in der Tardis hatte, finde ich gut gelungen. Seine Ansprache an sein zukünftiges Ich wird allerdings ebenso nutzlos verklingen wie die letzten Worte von Matt Smith, "I will always remember when the Doctor was me", worauf die neue Inkarnation ja prompt das Gedächtnis verliert und nicht einmal mehr weiß, wie man die Tardis steuert.

      Das, was der Doctor über seinen Namen sagt, hatte Peter Capaldi übrigens im April schon privat geäußert. Mondas Cybermen, David Bradley und seine Theorie über den Namen, Moffat hat Capaldi zum Abschied viele von dessen persönlichen Wünschen erfüllt. Bis auf einen. Den Gastauftritt von Carole Ann Ford haben wir leider nicht bekommen, obwohl die Glasfrau doch sicher auch einen Datensatz von Susan hätte haben müssen. Schade.

      radiotimes.com/news/2017-12-26…ut-the-doctors-real-name/
      digitalspy.com/tv/doctor-who/n…i-has-doctor-name-theory/

      Der mittelkleine Saal des Cinemaxx war gut gefüllt. Die Stimmung war gut. Die Leute, die ich sonst bei diesen Gelegenheiten treffe, waren dieses Jahr leider alle nicht in Hannover, habe aber mit ein paar anderen Fans spontane Kontakte knüpfen können. Wie wird es Jodie Whittaker ohne Tardis ergehen, war die bange Frage, die wir uns für die Zukunft stellen.

      Radioactive Man
    • The Other schrieb:

      Es scheint leider doch so, als wäre dies auch die Abschiedsfolge für Murray Gold gewesen
      Es war die Abschiedsfolge von Murray Gold.

      Sonically Screwed schrieb:

      Ich glaube nicht, dass die TARDIS so gebaut ist, dass mit einem Druck auf einen einzigen Knopf eine solche Katastrophe ausgelöst werden kann.
      Ich schon, schließlich hatten wir schon so einige derartige Katastrophen, ist auch keine so gute Idee, dass in der riesigen Tardis ausgerechnet der Konsolenraum direkt den Ein- und Ausgang enthält.
    • Die Misscharakterisierung des Hartnell-Doctors halte ich auch für völlig unangebracht. Ich würde Moffat jedoch nicht direkt die Schuld geben. Es passt wunderbar in das aktuelle Weltbild der BBC. Zufrieden bin ich mit der Folge nicht. Es war die letzte Doctor Who-Folge und das reicht für mich. Sylvester McCoy hat es schlimmer getroffen.

      @Silvasalta
      Zum Mitschreiben: Wir mögen es nicht, wenn Neu-Mitglieder den Moralapostel spielen. ;)
      1. 4thdoc 2. 3rddoc 3. 12thdoc 4. 2nddoc 5. 1stdoc 6. 11thdoc 7. 6thdoc 8. 9thdoc 9. 8thdoc 10. 7thdoc 11. 5thdoc 12. 10thdoc ... Doctröse!

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