10x13 - Aus der Zeit gefallen (Twice Upon a Time)

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    • 10x13 - Aus der Zeit gefallen (Twice Upon a Time)

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      Inhalt findest du im Guide: 10x13 - Twice Upon a Time

      Trailer A: drwho.de/forum/index.php/Attac…9836-trailer-36x13-a-avi/
      Trailer B: drwho.de/forum/index.php/Attac…0001-trailer-36x13-b-mp4/


      Schreibt eure Meinung zum Weihnachtsspecial 2017 von Doctor Who.
    • Die Episode hat mir sehr gut gefallen. Finde es schade, dass wir Bill nicht doch noch etwas behalten konnten.
      Wir haben auch nie eine Erklärung bekommen warum der 1. Doctor auf einmal nicht mehr regenerieren wollte, oder?

      Die Frau am Steuer Witze schreiben sich natürlich von selbst. Drückt einen Knopf und die Tardis explodiert...
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    • Nicht wirklich Handlung, also wohl Charakterfolge, nur halt mit recht wenig Charakter. Der erste Doctor darf am laufenden Band sexistische Sprüche klopfen, warum er nicht auch gleich rassistische Sprüche gegenüber Bill geblökt hat, weiss ich nicht. So‘n bisschen Homophobie war ja schließlich auch bei.
      Lethbridge-Stewart, oh je, oh je.
      Und David Bradley kann Hartnell, aber als ersten Doctor...
      Clara... Naja.
      Irgendwie alles egal, nur schlechter.
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.
    • Thorsten Emma Junkie schrieb:

      Der erste Doctor darf am laufenden Band sexistische Sprüche klopfen,

      Das ist ein Problem, dass jeder Film und jede Serie hat: es sind stets alles Produkte ihrer Zeit, und die Film-Charaktere haben natürlich stets die Denkweise und den geistigen Horizont derer, die das Drehbuch schreiben. Da können sich die Macher einer Serie, die in der Zukunft spielt, noch so anstrengen, ihre eigene Erziehung schlägt stets durch.

      Natürlich wäre es aus heutiger Sicht schön gewesen, wenn der Doktor bereits Anfang der 60er Jahre ein moderner Doktor gewesen wäre, mit liberalen Ansichten und weit entfernt von jeder Diskriminierung. Immerhin kommt er aus einer Gesellschaft, die laut Drehbuch dieses bereits seit Jahrhunderten hinter sich gelassen hat. Aber um solche Charaktere zu erstellen und vor der Kamera richtig auftreten zu lassen, müssten die Autoren und Schauspieler selber aus ihrer Haut und ihrem Erfahrungshorizont ausbrechen. Sie müssten quasi das in ihrer Zeit Undenkbare denken.
      Wolfgang.
    • Sonically Screwed schrieb:

      Thorsten Emma Junkie schrieb:

      Der erste Doctor darf am laufenden Band sexistische Sprüche klopfen,
      Das ist ein Problem, dass jeder Film und jede Serie hat: es sind stets alles Produkte ihrer Zeit, und die Film-Charaktere haben natürlich stets die Denkweise und den geistigen Horizont derer, die das Drehbuch schreiben. Da können sich die Macher einer Serie, die in der Zukunft spielt, noch so anstrengen, ihre eigene Erziehung schlägt stets durch.

      Natürlich wäre es aus heutiger Sicht schön gewesen, wenn der Doktor bereits Anfang der 60er Jahre ein moderner Doktor gewesen wäre, mit liberalen Ansichten und weit entfernt von jeder Diskriminierung. Immerhin kommt er aus einer Gesellschaft, die laut Drehbuch dieses bereits seit Jahrhunderten hinter sich gelassen hat. Aber um solche Charaktere zu erstellen und vor der Kamera richtig auftreten zu lassen, müssten die Autoren und Schauspieler selber aus ihrer Haut und ihrem Erfahrungshorizont ausbrechen. Sie müssten quasi das in ihrer Zeit Undenkbare denken.
      Hast du eigentlich jemals eine Folge mit dem ersten Doctor gesehen?! Ich rede hier nicht vom echten Doctor, der auch nicht immer so PC war, aber nicht so eine Parodie wie den Heini, den man David Bradley aufgestülpt hat!
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.
    • 10x13 - Twice Upon a Time

      Viel unnötiges in einer Story, die eigentlich kaum eine Story war. Die schönen Anleihen an die Ära des ersten Doktors wurden dadurch getrübt, dass immer wieder diese blöden Chauvinismus Witze fielen mussten und der erste Doktor an manchen Stellen völlig fehlcharakterisiert wurde. Mir gefiel dann die Auflösung und die letzten Minuten von Capaldi. Und zu Jodie lässt sich nicht viel sagen, außer dass sie nun wohl in ihrer ersten Folge stirbt und gleich regeneriert.
    • Gerade erst beendet und bin trotz meiner Wahl für "gut" etwas zwiegespalten. Habe irgendwie mehr erwartet. Aber ist noch zu frisch für viele Worte.

      Definitiv Pluspunkte und somit meine Wertung gesammelt hat diese Episode mit der Musik. So viele alte und bekannte Themes wurden clever über die ganze Episode eingewoben, dass sich das einfach nur richtig angefühlt hat. So richtig Doctor einfach. Schwer zu beschreiben, aber da Musik mich sowieso leicht berührt, war das einfach nur klasse!
      "Ironically, while the Eleventh Doctor never encountered the Master onscreen, the episodes containing both his first and last appearances in broadcast order featured two different incarnations of the Master."
    • Allem in allem kein so gutes gesamt Paket, als Weihnachts Special höchstens annehmbar, als letzte Folge des 12ten Doktors nur wenig befriedigend, unteranderem da dieser wie ich finde erneut vom Charakter umgeschrieben wurde (jedenfalls leicht) und eigentlich größtenteils dazu da ist, sich für Bradley als Hurndall als ersten Doc ( ;) ) zu entschuldigen. Gatiss war recht annehmbar jedenfalls bis zum großen Twist.
      Am schlimmsten ist es jedoch die Folge mit anderen zu vergleichen: so z.B. mit Caves of Androzani, welche ich kurzlich das erste mal genießen durfte, diese ist nicht nur eine gute GESCHICHTE, sonder ermöglicht dem 5ten Doktor auch einen guten Abgang abzulegen. Anderes Bsp.: die Zeit des Doktors, welche nicht nur eine gute Weihnachtsfolge ,sondern auch so gut wie alle Losen Fäden der Smith-Ära noch mal aufdröselt und diese, dann zu einer netten kleinen Schleife verknotet und nebenbei auch noch ein schöner Abschied von einem Dokter ist der wohl vielen positiv im Gedächtniss blieb.
      Bei Capaldis Regeneration Szene bekam ich jedoch nur böse Flashbacks an Tennants schnulzigen viel zu übertrieben pompösen "tod", die Tardis fliegt um ihn herum in die Luft, ein mittelmäßiger morph in die gute Whittaker und es ist als sähe man die selben Szenen die man auch am Ende von End of Time bzw. Anfang von the 11th Houre sah.
      Schluss endlich hinterlässt diese Folge einen bitteren Nachgeschmack, dass jedoch nicht etwa aus trauer oder ähnlichem sondern einfach dadurch, dass ich mir das selbe übetriebene "ich-will-noch-nicht-sterben" Getue anschauen musste was ich vom 10ten Doktor kannte und nicht einen dezenten würdevollen "Tod" wie es dieser Doktor eigentlich verdient hätte.
      Nichts desto trotz bin ich hoffnungsvoll optimistisch und gespannt auf das was noch kommen könnte und wird.
    • Mir fiel es ähnlich schwer, eine Wertung zu finden. Die Folge hat nur dank des Regenerations-Plots wirklich funktioniert, ohne diesen wäre doch sehr wenig los gewesen. Die Bedrohung war ja eigentlich gar keine und wurde auch total antiklimatisch beseitegewischt. Den Weihnachtsfrieden von 1914 einzubauen fand ich eine wunderschöne Idee und viel viel besser als Bezug auf Weihnachten als den Kunstschnee oder wild gewordene Weihnachtsutensilien wie früher.

      Ich fand es schön, dass noch einmal auf Bill, Nardole und Clara rückbezogen wurde, aber gerade bei letzterer wirkte es irgendwie ein wenig lieblos und auch wie nachträglich am Computer reingeklatscht. Sie ist drei Sekunden zu sehen und entmaterialisiert sich sofort wieder. Meinetwegen hätte sie wenigstens bis zur Gruppenumarmung bleiben können. Missy hat mir irgendwie gefehlt (selbst wenn ich als jemand, der dasselbe schon bei Deponia miterlebt hat, das jetzige Ende für sie als Charakter eigentlich auch gut und passend finde)Und auch, wenn ich sie noch gar nicht kenne, irgendwie bin ich froh, dass es für die Ben und Polly-Recasts nur bei einem kurzen Cameo geblieben ist.

      Die ganze Musik war ja nett. Nur warum kommt das Bald Wolf Theme, als Bill im Bild ist? Irgendwie hat das für mich nicht gepasst... das kurze "Vale" beim ersten Doctor lasse ich noch durchgehen. "This Time There's Three Of Us" war, glaube ich, auch noch zu hören, das war auch okay. Und die Heaven Sent Suite hat für mich total gut zur Regeneration des Doctors gepasst. Der Monolog davor war auch wirklich schön. Vor allem "One more regeneration won't kill anyone. Well, except me" und "Laugh hard, run fast, be kind."
      Ich muss aber sagen, obwohl ich eine furchtbare Heulsuse bin, ich musste nicht heulen. Keine Ahnung warum.

      Tja, und als dann Jodies Doctor da war und direkt mal beim Steuern versagt hat, dachte ich auch erst einmal: "Im Ernst? Gibt es jetzt wirklich "Frau am Steuer"-Anspielungen?" Und wie bitte soll sie diesen Sturz unbeschadet überleben?
    • Nach 3/4tel des Specials war ich erstmal enttäuscht, da ich gemerkt habe dass es gegen Ende zugeht und leider nur sehr wenig bis gar nichts an Story dahin geschehen ist. Dieses ganze "Glasmenschen speichern die Erinnerungen aller Toten"-Konzept gefiel mir ganz gut, aber es wurde ja keine wirkliche Geschichte daraus gebildet.
      Die Schlüsselszenen gegen Ende gefielen mir aber alle ganz gut. Nardole nochmal zu sehen erfreute mich sehr und tatsächlich auch nochmal Clara gezeigt zu bekommen, fand ich nicht störend. Das Finale inklusive Regeneration und Cliffhanger überraschten mich sehr positiv. Besser hätte man einen weiblichen Doctor wohl schwer einführen können und die letzte Szene zeigt schon mal in welche Richtung Chibnall jetzt gehen wird.
    • Also ich mochte die Folge, fürchte aber dass ich beim Rewatch wenn ich die Folge mal objektiv betrachte, ziemlich enttäuscht sein werde. Die "Abschiedstour" von Bill/Nardole/Clara war toll und Moffat hat sich tatsächlich etwas sinnvolles einfallen lassen um diese umzusetzen. Ich muss aber sagen, dass ich der guten Jodie in ihrer einen Minute Screentime den Doktor tatsächlich gegen meine Erwartungen abkaufe.
      "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"
    • Was wollte uns der Künstler damit sagen ? ...Nein wirklich, was hat Moffat mit dieser Folge bezweckt ? Ich hatte eigentlich erwartet, dass er zum Finale eine Abhandlung darüber darbieten würde, dass nur durch Veränderungen Fortschritt möglich ist, also entsprechend die Figur des Doctors und mit ihm die ganze Serie in Bewegung bleiben muss; ob man das nun als Fan immer so gut findet, oder auch nicht. Stattdessen war die Message also, dass ohne den Doctor das Gute im Universum nicht bestehen kann, und um diese anmaßende Behauptung zu belegen, wurde dem Zuschauer einer der wenigen Momente in der Geschichte der Menschheit vorgeführt, in dem die Menschen mal ganz von sich aus vernünftig gehandelt haben. Soso, aha. Was war noch ? Aja, der seltsame "Plot", in dem der Moffmixer seinen alten Ideen; namentlich "Companion ist ein Klon", "Teselecta für gute Menschen", die Nethersphere u.a. ein weiteres Mal zusammengerührt und über die zwei Doctoren ausgeschüttet hat, die dann ziellos durch diese undefinierbare Pampe vorbei an einer Glasfrau, Kopfkrabben und Ianto the Dalek schwimmen durften. Immerhin, am Ende hat zumindest der Companion noch einen schönen, kleinen Abschied bekommen. ...also damit meine ich jetzt Clara. Die arme Bill bei ihrem letzten Abenteuer mit dem Doctor nur als nicht-so-richtig-existierender Klonspion auftauchen zu lassen ist für den Charakter wirklich sehr schade. Gedanken-Nardole ebenfalls. Aber es wäre natürlich auch von Moffat zuviel verlangt gewesen, die Companions einfach so nochmal zurückzubringen. Oder seinen Cyberman-Zweiteiler fertig zuerzählen, anstatt plötzlich mit Daleks anzukommen. Einfach eine stinknormale, sinnvolle Geschichte erzählen ist halt nicht so sein Ding. Entsprechend kann ich das Ende eigentlich nur als positives Zeichen werden. Steven Moffats verquarztes Pseudo-Geschichten-DoctorWho stößt den neuen Chibnall-Doctor sofort ab, weil es mit normalem Geschichtenerzählen gar nicht mehr klar kommt, und geht stattdessen llieber in Flammen auf. Darüber könnte man sich fast freuen; aber vorsicht: Wer weiß, ob nicht im Moment des Todes von Moffats Doctor Who doch noch jemand die Zeit angehalten hat, damit es weiter existieren kann. Und in dieser Form fliegt es jetzt zusammen mit der nicht-offiziell abgesetzten Sherlock-Serie durch Raum und Zeit, um überkomplizierte Effekt-über-Substanz-Abenteuer zu erleben, die in ihre Bestandteile zerfallen, sobald man darüber nachdenkt. Also lass es bitte schnell Herbst werden, denn ich möchte über all das nicht mehr länger nachdenken...
    • Die Folge war für mich besser als der Durchschnitt, bzw. das was wir in den letzten Jahren als Weihnachtsfolge kassiert bekommen haben, aber noch Welten davon entfernt was Moffat während der 5. und 6. Staffel abgeliefert und unter seinen Weihnachtsspecials ist das wrsl. bei mir auf Platz 3 (direkt hinter Fest der Liebe und Zeit des Doktors).
      Die Anspielungen auf die Ära des ersten Doktors waren teilweise wirklich toll; dass man Szenen aus Tenth Planet verwendet hat und nicht nachgedreht hat war ebenfalls grandios. Ich muss zugeben ich musste doch über den chauvenistischen ersten Doktor etwas lachen, aber wie u.a. Pascal angemerkt hat, war der erste Doktor keinesfalls so, naja zumindest nicht in dieser Extreme...
      Die Folge hat für mich das selbe Problem wie damals schon "The Angels Take Manhattan" - sie funktioniert für mich nur auf der Ebene das ich "weiß" was das Ziel der Folge ist - damals war es der Abschied von Rory und Amy und hier ist es die Regeneration des Doktors. Wüsste man jetzt nicht das dies hier die letzte Folge von Capaldis Doktor ist würde sie bei so manchen alles andere als gut wegkommen.
      An dieser Stelle muss ich dann aber auch glatt sagen das die Folge an sich die ganze Capaldi Ära der Serie ganz gut in zwei Worten zusammenfasst: Verschenktes Potential.
      Man hat einen Schauspieler der die Rolle liebt, schafft es aber kaum bis gar nicht gute Drehbücher für ihn zu schreiben und versucht sich zu arg an der modernen Popkultur zu orientieren sodass dieser "alte Doktor" hip und cool ist, wie die laufende Converse Werbung aus den Staffeln 2 bis 4. Dabei gab es wirklich tolle Konzepte die mMn aber leider nur teilweise gelungen umgesetzt wurden...
      Wie dem auch sei - freue mich dennoch auf die deutsche Premiere im Jänner und bin gespannt wie die dt. Synchronbesetzungen aussehen werden.
    • 10x13 - Twice Upon a Time

      Es ist schade, dass man die Chance nicht wahrgenommen hat, Carol Ann Ford als älter gewordene Susan einen Gastauftritt zu geben. Der erste Doctor hätte es genauso verdient seine Enkelin ein letztes Mal vor der Regeneration zu sehen.

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