Serien die euch enttäuscht haben!

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    • Pascal schrieb:

      Babylon 5 habe ich 2007 gesehen. Das weiß ich weil mein damaliger Freund B5 Fan war und ich mit ihm alle Folgen schauen musste. :D
      Seit 2007 hat sich die Welt ziemlich verändert und die ganzen Themen wie Rassenhass, Hurra-Patriotismus, Flüchtlingskrise und die Entstehung autoritärer Regime sind brandaktuell. Und Plotelemente wie das Schicksal von Babylon 4, die Identität Valens, aber auch so kleine Episoden wie G'Kar und Londo im Aufzug oder Virs Wunsch an Mr. Morden sind einfach nur genial. Und die Serie ist voll davon. Man erinnere sich nur daran, was Ivanova ganz am Anfang der Serie über Santiago und Clark sagt.
      Wenn ich der Serie übrigens etwas vorzuwerfen haben, dann, dass sie zu amerikanisch ist. Und dass Nightwatch vom äußeren Erscheinungesbild ein wenig zu sehr von der SS abgeschaut ist. :D

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    • Sven Zuvivene schrieb:

      Winddancer schrieb:

      Hab die Serie komplett gesehen , aber es fehlt mir persönlich das Verständnis, das eine Serie, die die Droge Crystal Meth so verherrlicht, die ja eine der schlimmsten Drogen überhaupt ist.
      Und man dann noch sympathie für die Hersteller dieser Droge aufbringen soll.
      Also ein Verherrlichung von Meth habe ich in der Serie nicht wirklich gesehen. Und man soll doch auch gar nicht Sympathie für die Hersteller aufbringen. Das gesamte Konzept der Serie bzw. des Character Arcs um Walt ist ja, dass sein Leben als liebenswerter Familienvater durch die Diagnose komplett auf den Kopf gestellt wird und er sich komplett verändert.
      Da muss ich aber etwas widersprechen. Ich habe die Serie so verstanden, dass Walt schon immer ein Psychopath und Arschloch war, das alles aber eben erst durch die Erkrankung zum Vorschein gekommen ist. Ich hatte da anfangs auch so meine Probleme, vor allem weil er ja sehr früh schon in Staffel 1 zum Mörder wird, und ich eben auch mit der Erwartung an die Serie gegangen bin, einen Charakter bei seiner langsamen Transformation von gut auf böse zu sehen. Aber Walter White war eigentlich schon immer böse, und als er zum "wandelten Toten" wird, wird er auch zum "wandelten Tod", der alle, die sich mit ihm einlassen, ins Verderben reißt. Und wenn man die Serie auf diese Weise versteht, kommt man sicherlich auch ganz schnell weg von der Idee, sie würde Drogen verherrlichen oder versuchen, den Hauptcharakter sympatisch da stehen zu lassen.
    • Pascal schrieb:

      Ich fand schon in den ersten Folgen Walter und auch sonst niemanden in der Serie sympathisch. Das war auch der Grund, warum ich die Serie dann abbrach. Hatte keine Lust zuzuschauen wie der Hauptcharakter, den ich eh nicht mochte, noch unsympathischer wird.
      Das war so ca auch mein persönliches Problem mit der Serie. Ich mochte keine einzige Figur in dem Laden. Und meinetwegen soll das auch der erwünschte Effekt sein. Nur hat das bei mir den weiterführenden Effekt dass mich das Schicksal all dieser Leut' gar nicht interessiert. Bis zum Beginn der dritten Staffel habe ich mich noch dahinschleppen lassen, dann habe ich aufgegeben.

      Aber dass du Babylon 5-inkompatibel bist... das finde ich jetzt schon irgendwie schockierend. lol

      Game of Thrones fand ich für ca 2 Staffel noch unterhaltsam, dann dämmerte mir mehr und mehr wie beliebig und ziellos diese ganzen Intrigen und das Familiengeschacher ist. Und diese Tode nur dazu da sind um zu schocken und vorzugaukeln dass etwas passiert. Letzten Endes isses nicht mehr als ne Royal Soap die so tut als wäre sie keine. Anfang vierte Staffel war ich draußen.
    • Ich denke, das Schicksal von Walter steht representativ für die Macht der Drogen. Er hatte schon immer eine dunkle Seite in sich, die er aber weggesperrt hatte und auf einmal bricht sie heraus, er lässt sich auf sie ein und sie nimmt mehr und mehr Kontrolle über ihn. Er wird mehr oder weniger zu Darth Heisenberg, jemanden der seinem eigenen Dämonen verfallen ist. Seine Droge ist in diesem Falle die Macht, die er über andere Leute mit seinen Drogen ausüben kann.

      Und zu GoT: Das Problem der Serie ist ganz einfach dasselbe wie das der Bücher - George R.R. Martin hatte einen Plan für eine Trilogie, die mit A Storm of Swords zu Ende gewesen wäre, der Erfolg hat dann aber dafür gesorgt, dass eine zweite Trilogie schreiben wollte, die bisher immer noch nicht fertig ist, da er zwischen dem Ende der ersten Trilogie (A Storm of Swords) und dem Beginn der zweiten (A Dance with Dragons) noch das Übergangswerk A Feast of Crows gepackt hat, und nun seit Jahren am zweiten Roman der zweiten Trilogie (The Winds of Winter) herumdoktort. Die Serie wäre, wenn es bei der Originaltrilogie geblieben wäre, mit der Red Wedding geendet und hätte im Endeffekt den Fall der Familie Stark dargestellt. Ob einem das besser gefallen würde, ist jedem selbst überlassen.
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    • Pascal schrieb:


      Legends of Tomorrow - Hatte mich sehr drauf gefreut, aber fand es dann unterirdisch trashig.
      Auch das ist wieder Geschmacksache, nehme ich an. Ich persönlich finde, der Trash-Faktor gibt der ganzen Sache einen gewissen Charme
      I have a new destination. My journey's the same as yours, the same as anyone's.
      It's taken me so many years, so many lifetimes but at last I know where I'm going... Where I've always been going:
      Home... The long way 'round

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    • Die erste der Staffel der Legends fand ich etwas durchwachsen, auch weil sie eher ungeschickt zwischen melodramatischen und albernen Tönen schwankte. Ab der zweiten Staffel hat die Serie es dann aufgegeben, sich selbst ernst nehmen zu wollen und setzt mittlerweile immer mehr auf ausgelassenen Unfug. Mir macht's Spaß!
      Es gilt zu bedenken, dass Zeitblase und Tütensuppe nicht das Gleiche sind.
    • Zu "Legends of tomorrow":
      Ich bin Comicleser und weiß daher größtenteils, wer die Figuren sein sollen und weiß auch, dass Comics teilweise ziemlich abgefuckt sind :D

      Ich habe die erste Folge gesehen und mich irgendwie abgeschreckt hat, war, dass ich keine andere Serie aus dem Arrowverse gesehen habe, weil mich keine davon interessiert hat. Das sollte prinzipiell kein Problem darstellen, weil diese Infos entweder nicht wichtig sind, oder erklärt werden, wenn ich sie brauche. Aber die erste Hälfte der ersten Folge besteht aus einem Expositiondump, in dem in kurzen Szenen gezeigt wird, um wen wir jetzt zu bangen haben. Das fand ich unfassbar schlecht präsentiert. Die schlechteste dieser Szenen war für mich die, in der White Canary eingeführt wird. Irgendwie war das nur: "Du warst tot, aber jetzt lebst du wieder. Ich bin Black Canary. Du bist meine Schwester. Du bist White Canary.". Gzzzzz... und das ganze wurde noch witziger durch die Szene mit Ray Palmer, dessen Quintessenz AUCH ist "Ich war tot und lebe wieder... und weiß nicht, warum..." :D

      Davor kam natürlich die Sequenz, in der der Doctor die TARDIS stiehlt, weil die Timelords sich weigern, ihre Macht zum Wohle anderer Spezies einzusetzen... oder so ähnlich...

      Für mich war die Luft raus, nachdem White Canary, Heat Wave und Captain Cold einfach aus Langeweile das Schiff verlassen und eine sinnlose Schlägerei anzetteln, weil ihnen scheinbar danach ist. Ungeachtet aller Konsequenzen. Das fand ich dumm und unsinnig. Die haben keinen Grund und wirken nicht mal überzeugend so, als würden sie sich einfach gerne prügeln. Ich hab da keinen Sinn drin gesehen und dann auch einfach keine Lust mehr, der Serie eine weitere Chance zu geben.
    • Ich war lange Zeit Comicleser, kenne mich bestens bei DC und Marvel aus, und gerade deshalb hat mich die Serie auch abgeschreckt. Aber das war nicht der Hauptfaktor. Die Serie ist einfach schlecht geschrieben und voller Klischees. Rip Hunter ist besonders peinlich, da Arthur Darvill es nicht vermag dem Charakter Leben einzuhauchen oder auch nur einen Ansatz von Tiefe zu geben. Da war sein Rory weitaus besser.
    • Aus Rip haben die Autoren und Arthur Darvill in der zweiten und dritten Staffel meines Erachtens mehr raus geholt, obwohl nicht mehr durchgängig dabei war. Aber er durfte einige andere Seiten zeigen.
      Spoiler anzeigen
      In Staffel 4 wird er wohl gar nicht auftreten.

      Klischees werden schon bedient, das stimmt. Zum Teil aber auch auf die Schippe genommen. In Staffel 3 wurde mit Zari Tomas wiederum sehr klischeefrei eine Figur integriert, die wie ihre Darstellerin Muslimin ist.
      Es gilt zu bedenken, dass Zeitblase und Tütensuppe nicht das Gleiche sind.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von ftde ()

    • Habe mir vorhin mal den Piloten von The Expanse angesehen und war nicht gerade sehr begeistert. Klar, es ist eine Dystopie, aber müssen die Leuten dann auch Kleidung tragen, die 1:1 aus dem 21. Jahrhundert stammt? Dazu kommt einfach die farbliche Zusammenstlleung der Serie, damit habe ich dasselbe Problem wie mit Zack Synders DCEU Filmen: Nur weil die Farben alle eher düster sind, sorgt das nicht dafür, dass das, was auf dem Bildschirm gezeigt wird, als erwachsener herüberkommt. Es ist, um es auf den Punkt zu bringen, die mich optisch anspricht. Vielleicht eher als Roman? Keine Ahnung. Und dass mich der Plot um die Cops auf dieser einen Raumstation an Gotham erinnert hat, hat nicht wirklich dabei geholfen, mir die Serie schmackhaft zu machen, und mich nur daran erinnert, bei meiner Aufholjagd bzgl. Gotham weiter zu machen.
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    • Den Piloten fande ich auch eher enttäuschend.
      Das Setting wird nicht wirklich gescheit eingeführt, die Charaktere wirken noch sehr blass, usw...
      Als ich mir dann aber eine Woche später doch noch die zweite und die dritte Folge angeschaut habe, hat es mich dann doch gepackt.
      "We all have a universe of our own terrors to face"
      "Everyone's a monster sometimes"
      "Entropy demands that everything will not be all right, but sometimes we can rage against the dying of the light"
      -The Seventh Doctor
    • Insbesondere gegen Ende der ersten Staffel und ab Staffel 2 wird The Expanse wirklich gut!
      Nicht umsonst gab es einen "riesigen" Aufschrei, als die Serie eingestellt werden sollte.

      Der Gesamtdurchschnitt bei IMDB mit 8,4 ist auch ziemlich gut, zumal die ersten Folgen wahrscheinlich eher im 5/6 Bereich gelandet wären...........sah mir da viel nach typischer "Low-Budget Syfy" Cost aus.
    • Mario schrieb:

      Klar, es ist eine Dystopie, aber müssen die Leuten dann auch Kleidung tragen, die 1:1 aus dem 21. Jahrhundert stammt?
      Das ist auch einer der Gründe wieso ich mit der neuen Galactica nichts anfangen kann.
      Klamotten und Fahrzeuge aus der USA Jetztzeit zerstört jede Utopie.

      Da lobe ich mir doch dir gute alte Zeit der deutschen bzw. englischen SF Serien.
      bilder.fernsehserien.de/epg/bc…7f2203c3d8fa4b7558751.jpg

      (Ja der da vorne sieht wirklich aus wie der Landarzt)
    • stevmof schrieb:

      Das ist auch einer der Gründe wieso ich mit der neuen Galactica nichts anfangen kann.Klamotten und Fahrzeuge aus der USA Jetztzeit zerstört jede Utopie.

      Da lobe ich mir doch dir gute alte Zeit der deutschen bzw. englischen SF Serien.
      bilder.fernsehserien.de/epg/bc…7f2203c3d8fa4b7558751.jpg

      (Ja der da vorne sieht wirklich aus wie der Landarzt)
      Naja, da fand ich die Kostüme von BSG jetzt besser. Es muss doch nicht alles so Space-Opera-mäßig aussehen.

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    • Mario schrieb:

      Habe mir vorhin mal den Piloten von The Expanse angesehen und war nicht gerade sehr begeistert.
      expanse ist eine der serien , die sich von season zu season massiv steigern . die dritte gehört zum besten , was in den letzten jahren an si-fi ausgestrahlt wurde . das könnte richtig gross werden , ähnlich wie bsg , der wahrscheinlich intensivsten si-fi serie der letzten 30 jahre .
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      -- dubbing is evil --
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