Doctor Who im Kino

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    • Scheinbar z.a. in Koblenz, Darmstadt, München ... wenn ich mal so lese, was auf facebook zu Gestern von anderen berichtet wird ... und da man online ja schauen konnte, wie groß der Vorführsaal war, der gewählt wurde ... es sind wohl primär jene, in denen dann viele der eher ungeneigten Zuschauer aufeinander trafen....

      Der in Karlsruhe war vergleichsweise winzig - und da war das Feeling auch insgesamt eher aufgeschlossen freundlich ... in Koblenz war es scheinbar nicht so und das Publikum bestand primär aus "Lästermäulern" (wird von jemandem berichtet - muss ich jetzt ggf so glauben)
      "So...all of time and space, everything that ever happened or ever will...
      Where do you want to start?"
    • Ja, ich war in Koblenz dabei, und es war regelrecht zum Kotzen. Ich gönne ja jedem, die alten Folgen nicht zu mögen, aber sich dann lautstark darüber lustig zu machen während andere versuchen die Folgen zu genießen, was durch die lästernde Mehrheit unmöglich gemacht wurde, ist einfach absolut widerlich. Das war auf lange Sicht meine letzte öffentliche Interaktion mit dem Fandom.


      "Die Welt ist echt voll von Arschlöchern, rechtlich abgesicherten Arschlöchern."*
      *Das ist die Meinung des Kängurus und nicht notwendigerweise die Meinung des Autors. (Anm. des Autors)
    • yttox schrieb:

      Ja, ich war in Koblenz dabei, und es war regelrecht zum Kotzen. Ich gönne ja jedem, die alten Folgen nicht zu mögen, aber sich dann lautstark darüber lustig zu machen während andere versuchen die Folgen zu genießen, was durch die lästernde Mehrheit unmöglich gemacht wurde, ist einfach absolut widerlich. Das war auf lange Sicht meine letzte öffentliche Interaktion mit dem Fandom.
      Es waren in Bonn durchaus einige Lacher im Kino. Wie gesagt, Lacher, aber keine Lästereien. Die alten Folgen sind eben noch sehr Fernsehspiel und deshalb wirkt das Schauspiel für heutige Gewohnheiten komishc. Die meisten Lacher gab es bei Ian, der immer wieder bewusstlos wurde und als alle schaudernd auf die Uhr geschaut haben. Heutzutage kann man sich eben nicht vorstellen, dass fehlende Zeiger einen erschaudern lassen können. Edge of Destruction ist jetzt auch nicht die beste Einführung in Classic Doctor Who; The Daleks wäre sicher besser gewesen, aber ein Siebenteiler natürlich in so einem Rahmen viel zu lang. Vielleicht wäre es sinnvoll gewesen, den ersten Teil von An Unearthly Child noch zu zeigen, damit dann jeder weiß, wie es angefangen hat.
      Aber insgesamt war es sehr nett und ich finde immer mehr, dass Pilot auch eine schöne Folge ist, um in die Serie einzusteigen, ein echter Pilot eben.


      Sunny1990 schrieb:

      dann ist gut ☺ hab mich jetzt angemeldet. bin die große mit der häkelmütze
      Habe dich gesehen. Hast in meiner Reihe ganz außen gesessen. Ich hoffe, es hat dir genauso gefallen wie mir.

      1. 9thdoc 2. 2nddoc 3. 1stdoc 4. 7thdoc 5. 4thdoc 6. 12thdoc 7. 11thdoc 8. 8thdoc 9. 6thdoc 10. 10thdoc 11. 3rddoc 12. 5thdoc
    • Nikioko schrieb:

      Edge of Destruction ist jetzt auch nicht die beste Einführung in Classic Doctor Who; The Daleks wäre sicher besser gewesen, aber ein Siebenteiler natürlich in so einem Rahmen viel zu lang. Vielleicht wäre es sinnvoll gewesen, den ersten Teil von An Unearthly Child noch zu zeigen, damit dann jeder weiß, wie es angefangen hat.
      Ganz ehrlich: Keines der ersten drei Serials ist eine gute Einführung für moderne Zuschauer in die alte Serie. Da wäre was in Farbe, am besten aus der McCoy-Ära, schon wesentlich besser. Am besten The Curse of Fenric oder Remembrance of the Daleks.
      4thdoc 11thdoc 1stdoc 2nddoc 8thdoc 9thdoc 6thdoc 12thdoc 7thdoc 3rddoc 5thdoc Wardoc 10thdoc
    • Mario schrieb:

      Nikioko schrieb:

      Edge of Destruction ist jetzt auch nicht die beste Einführung in Classic Doctor Who; The Daleks wäre sicher besser gewesen, aber ein Siebenteiler natürlich in so einem Rahmen viel zu lang. Vielleicht wäre es sinnvoll gewesen, den ersten Teil von An Unearthly Child noch zu zeigen, damit dann jeder weiß, wie es angefangen hat.
      Ganz ehrlich: Keines der ersten drei Serials ist eine gute Einführung für moderne Zuschauer in die alte Serie. Da wäre was in Farbe, am besten aus der McCoy-Ära, schon wesentlich besser. Am besten The Curse of Fenric oder Remembrance of the Daleks.
      Soweit nach hinten brauchst du gar nicht zu gehen. Schon Frontier in Space oder Genesis of the Daleks würde es tun.

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    • Ganz egal wie sehr oder eben nicht sich eine Folge für Neueinsteiger eignet, so ein Benehmen wie ich es in Koblenz im Kino erlebt habe, war einfach asozial. Und ich rede hier nicht über ein paar Lacher aufgrund unfreiwillig komisch wirkender Schauspielkunst, sondern von massiv störendem Verhalten. Es wurde dann auch an Stellen gelacht, bei denen ich erst nicht kapiert habe was da auch nur im Entferntesten lustig sein sollte. Hinterher ist mir eingefallen, dass das nur daran gelegen haben kann, dass man der Folge schon nicht mehr folgen konnte, weil man gar kein Interesse mehr an der Handlung hatte und nur noch Fetzen ohne Kontext mitbekommen hat. Es herrschte absolutes Desinteresse. Das ist ja auch nicht schlimm. Nicht jeder kommt mit der damaligen Erzählweise zurecht, aber dann soll man bitte einfach gehen und nicht den Leuten die sich tatsächlich dafür interessieren den Abend versauen.


      "Die Welt ist echt voll von Arschlöchern, rechtlich abgesicherten Arschlöchern."*
      *Das ist die Meinung des Kängurus und nicht notwendigerweise die Meinung des Autors. (Anm. des Autors)
    • Die Stimmung in Bad Godesberg war eigentlich recht heiter. Selbst ich musste an manchen Stellen lachen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass ausgelacht wurde. War viel mehr ein allgemeines, sympathisches Befremden über die aus heutiger Sicht eher theatralische Darbietung.

      Ich fand den Kontrast zu modernen Episoden sehr interessant. Insbesondere das ungewohnt langsame Erzähltempo. Da merkt man, wie gehetzt und streng durchgeplant heutige Produktionen sind. Der erste Doctor war mir im übrigen sehr sympathisch. Ein nicht immer fairer und freundlicher, aber eigentlich recht lieber Lehrer. Eben kein gebrochener Bastard, der schon alles (Un)mögliche erlebt und gesehen hat, sondern ein außerirdischer Reisender, der einfach mit seiner Nichte herumreist und zuvor zwei niedere Lebensformen aufgeschbappt hat, die sich hier doch als recht brauchbar erwiesen haben.
    • Strumpfkolben schrieb:

      Die Stimmung in Bad Godesberg war eigentlich recht heiter. Selbst ich musste an manchen Stellen lachen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass ausgelacht wurde. War viel mehr ein allgemeines, sympathisches Befremden über die aus heutiger Sicht eher theatralische Darbietung.[/cite]
      Ja, so hatte ich das auch empfunden. Den Freund, der mit mir im Kino war, konnte ich vorher und zwischendrin auf ein paar Sachen aufmerksam machen wie Susans Bild auf dem Schreibtisch in Pilot und die Tatsache, dass sie Hartnells Versprecher (drei an der Zahl) in der Synchro übernommen hatten, was er richtig cool fand (und was auch der Auslöser einiger Lacher war).

      [cite]Ich fand den Kontrast zu modernen Episoden sehr interessant. Insbesondere das ungewohnt langsame Erzähltempo. Da merkt man, wie gehetzt und streng durchgeplant heutige Produktionen sind. Der erste Doctor war mir im übrigen sehr sympathisch. Ein nicht immer fairer und freundlicher, aber eigentlich recht lieber Lehrer. Eben kein gebrochener Bastard, der schon alles (Un)mögliche erlebt und gesehen hat, sondern ein außerirdischer Reisender, der einfach mit seiner Nichte herumreist und zuvor zwei niedere Lebensformen aufgeschbappt hat, die sich hier doch als recht brauchbar erwiesen haben.
      Also, ich finde, dass der Doctor am Anfang ein ziemliches Arschloch ist und sich ja gerade erst in dieser Folge wandelt. Aus den unfreiwilligen Gästen werden hier und im Laufe von Marco Polo geschätzte Mitreisende.

      Emma Junkie schrieb:

      Enkelin. Nichte wären die DocTales.
      Duct Tape - hu-uh!

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    • Also ich möchte auch noch was dazu sagen. Ich war in bad godesberg zu Besuch im kino und konnte mein lachen nicht zurück halten. Es war so eine Freude mal laut zu lachen. Die kurzen Versprecher des doctors wurden ja nicht weggeschnitten, film war damals kostbar uns hat man dann so hingenommen. einiges Vorwissen über alte folgen hatte ich schon durch eine Doku, aber zuvor noch keine gesehen. Es war erheiternd, interessant und machte mir lust auf mehr.
      Was ich mich aber seitdem aber frage (bitte lacht jetzt nicht), warum hatte der doctor eine Enkelin? Ist sie timelord oder Mensch? adoptiert? Kann es mir nicht erklären.
      Bei einem weiteren kino abend wäre ich nicht abgeneigt. Auch mehr über früher zu erfahren. lg sunny
    • Sunny1990 schrieb:

      Also ich möchte auch noch was dazu sagen. Ich war in bad godesberg zu Besuch im kino und konnte mein lachen nicht zurück halten. Es war so eine Freude mal laut zu lachen. Die kurzen Versprecher des doctors wurden ja nicht weggeschnitten, film war damals kostbar uns hat man dann so hingenommen. einiges Vorwissen über alte folgen hatte ich schon durch eine Doku, aber zuvor noch keine gesehen. Es war erheiternd, interessant und machte mir lust auf mehr.
      Was ich mich aber seitdem aber frage (bitte lacht jetzt nicht), warum hatte der doctor eine Enkelin? Ist sie timelord oder Mensch? adoptiert? Kann es mir nicht erklären.
      Bei einem weiteren kino abend wäre ich nicht abgeneigt. Auch mehr über früher zu erfahren. lg sunny
      In den ersten beiden Staffeln reist der Doctor mit seiner Enkelin Susan. Sie ist also ebenfalls von Gallifrey. Time Lord ist ja eher ein Titel und nicht eine Rasse. Dazu muss man auf der Akademie gewesen sein. Da aber der Begriff Time Lord erst Jahre später zum ersten Mal fiel, wissen wir nicht, ob Susan auch einer ist (zumindest nicht aus der TV Serie).
    • Ja, und dann muss man ja noch sagen, dass das Whoniverse ja erst nach und nach entstanden ist. Edge of Destruction ist der dritte Handlungsstrang nach An Unearthly Child und The Daleks. Damals hatte man noch keine Ahnung, wie lange die Serie laufen würde und wohin sich das Ganze entwickelt. Das Konzept war: älterer Außerirdischer Wissenschaftler reist mit seiner Enkelin in einer Zeitmaschine (von der man damals noch nicht wusste, dass sie gestohlen war; man hätte auch annehmen können, der Doktor hat sie erfunden, was in den Kinofilmen ja auch der Fall ist) und wird dabei begleitet von zwei Lehrern, einem für Naturwissenschaften, die andere für Geschichte. Dabei treffen sie auf historische Persönlichkeiten und naturwissenschaftliche Phänomene. In The Roof of the World erklärt Ian z.B., dass Wasser im Hochgebirge des Pamir bei deutlich niedrigeren Temperaturen siedet. Erst im Laufe der Zeit hat sich die Sendung von Edutainment zu reiner Unterhaltung gewandelt. Die ersten sechs Jahre darf man auch nicht kleinreden; von den knapp 700 Einzelepisoden der klassischen Serie waren über 250 in der Schwarz-Weiß-Ära mit den ersten beiden Doktoren. Wieviel das ist, sieht man, wenn man sich mal die Zahl der Episoden pro Doctor ansieht:
      1stdoc : 134 Episoden (19,2%)
      2nddoc : 119 Episoden (17,1%)
      3rddoc : 128 Episoden (18,4%)
      4thdoc : 172 Episoden (24,7%)
      5thdoc : 69 Episoden (9,9%)
      6thdoc : 31 Episoden (4,4%)
      7thdoc : 42 Episoden (6,0%)
      Man sieht, dass die ersten vier Doctoren deutlich mehr Screnntime haben als die, die danach kamen. Und allein die ersten zwei Doctoren machen über 1/3 der klassischen Episoden aus. Und da gab es natürlich einige Meilensteine:
      (1) An Unearthly Child: Die Pilotfolge, mit der alles anfängt
      (2) The Daleks: Einführung der Daleks als die wohl bekanntesten Gegner des Doctors
      (6) The Aztecs: Disput über die Unveränderlichkeit von Geschichte zwischen Barbara und dem Doctor
      (10) The Dalek Invasion of Earth: Rückkehr der Daleks und Abschied von Susan, erster Ausstieg eines Companions
      (11) The Rescue: mit Vicky erster Neuzugang eines Companions
      (16) The Chase: drittes Auftreten der Daleks, Abgang von Ian und Barbara als letzte der ursprünglichen Begleiter des Doctors, Zugang von Steven
      (17) The Time Meddler: mit dem Meddling Monk erstes Auftreten eines anderen Zeitreisenden mit einer Tardis und der bewussten Veränderung der Geschichte
      (29) The Tenth Planet: Einführung der Cybermen als Gegner, erste Regeneration des Doctors
      (31) The Highlanders: letztes echtes Historical für lange Zeit, Zugang von Jamie als langlebigsten Companion des Doctors
      (50) The War Games: Einführung der Timelords, Bestrafung des War Leaders (eine Art frühe Version des Masters) und des Doctors, der regenerieren muss und auf die Erde ins Exil geschickt wird, wodurch er vom Weltenwanderer zum Beschützer der Erde wird, Abschied von den Companions
      (51) Spearhead from Space: Beginn einer neuen, farbigen Ära, der dritte Doctor ist gefangen auf der Erde und wird Berater von UNIT.

      Kurzum: wenn man in diese Ära eintaucht, gibt es sehr viel Material, aber es wurde auch sehr viel zerstört. Man muss sich also mit Standbildrekonstruktionen anfreunden. Einige der verschollenen Folgen liegen aber mittlerweile in animierter Form vor.

      1. 9thdoc 2. 2nddoc 3. 1stdoc 4. 7thdoc 5. 4thdoc 6. 12thdoc 7. 11thdoc 8. 8thdoc 9. 6thdoc 10. 10thdoc 11. 3rddoc 12. 5thdoc