11x01 - The Woman who fell to Earth

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    • Chibnall hat eine Art des Humors,
      die mir sehr gut gefällt. Er hat die zu erwartenden Reaktionen auf seine Umsetzung von Doctor Who gewissermaßen vorweggenommen und in der ersten Episode karikiert. Karl symbolisiert den Durchschnittszuschauer, der nicht an Aliens glaubt. Er fühlt sich in seinem Sonntagsfernsehprogramm durch Science Fiction gestört und geht lieber raus an die frische Luft spazieren, wenn Doctor Who läuft. Allerdings sind die Aliens überall. Er kann Doctor Who nicht entkommen und wird letztlich doch als Zuschauer der Serie enden. Und er ist "important", weil er die erhoffte Quote bringen soll.

      Auf der anderen Seite steht Ruhan als Voll-Nerd. Er hat sich mit allem beschäftigt, kennt die gesamte Thematik und hat sehr präzise Fragen, auf die er Antworten haben will. Diese Art des Fans wird auf der Strecke bleiben. Chibnall braucht die langjährigen Who-Fans und Serien-Experten nicht für die Quote, er wird auf ihre Bedürfnisse keine Rücksicht nehmen. Aber wer Geduld hat und auf den Doctor vertraut, braucht nur abzuwarten und wird die gewünschten Antworten vielleicht bekommen. Immerhin haben wir - im Gegensatz zu Ruhan - erfahren, was aus seiner Schwester geworden ist.

      Und dann ist da noch Salad Guy. Er hat überhaupt nicht verstanden, worum es geht, fühlt sich aber überlegen. Alles, was sein intellektuelles Auffassungsvermögen überschreitet, kommentiert er mit Halloween es ist die Rani und dann wirft er mit Tomatenstücken Fäkalworten. Von denen gibt es jetzt einen weniger. Danke Chibnall für diese Szene.

      Radioactive Man


      @chrisaso780, es war nicht der Weltraum, ersticken wird niemand, an den wehenden Haaren erkennt man, dass es dort eine Atmosphäre gibt.
    • Mythril schrieb:

      ch verstehe die Diskussion hier eigentlich nicht wirklich, mit Mario's Beitrag war doch schon alles gesagt. Timelords regenerieren nach der Regeneration eben noch 24 Stunden weiter und sind somit während dieser Zeitspanne unverwundbar. Mag zwar doof sein, ist aber kanon.

      Ich finde es total erschreckend, wie dieser Drecksscheiß, also die unversehrt abstürzende - und wo der Sturz beginnt, da fange ich gar nicht erst mit an - Doctreuse, nicht nur von manchen ohne Murren zur Kenntniss genommen wird, sondern auch noch Pro-Argumente für dessen "Logik" hervorgebracht werden.

      Zwei Dinge:

      - Diese Unkaputtbarkeit ist, nebenbei bemerkt, abartig und nimmt einem der besseren Unbounds sein dramatisches Ende. Nichtsdestotrotz sehe man sich den enthandeten Deppendoctor einmal an.



      Die verdammte Hand ist ab! Ab! Weg! Futsch! Fott! Die Doctreuse stürzt ab und alles ist heil... ALLES!... gerne darf die zerschmettert auf dem Boden aufkommen und dann - FLUPP - wie aufgeblasen wieder heil sein... aber... SIE STÜTZTE AB, AUS GROSSER HÖHE, ES MACHT WUMP, UND DIE IST KOMPLETT HEIL!!! DIREKT! SOFORT! Also, wenn man sich schon dieses Scheißarguments versucht zu bedienen, dass der Doctor nach der Regeneration, wie bei einem Videospiel, die erste Zeit unkaputtbar ist... sorry, wenn überhaupt, dann ist alles bis zu einem gewissen Zeitpunkt nachregenerierbar. Aber gewiss nicht UNKAPUTTBAR! Fuck!

      - Und dann sehe man sich mal den Sturz des Amöbendoctors an, so bescheuert der schon ist, und dann die blessurenfreie Doctreuse, die ja aus noch viel größerer Höhe abtürzte! Fuck, jetzt muss man schon diesen abartigen Dreck aus "End of Time" als Gegenargument für den aktuellen Scheiß nutzen. So tief ist die Serie schon gesunken!
      Dies ist kein Kuschelforum. Dies ist DrWho.de



      "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"
    • Most Holy schrieb:

      Die verdammte Hand ist ab! Ab! Weg! Futsch! Fott! Die Doctreuse stürzt ab und alles ist heil... ALLES!... gerne darf die zerschmettert auf dem Boden aufkommen und dann - FLUPP - wie aufgeblasen wieder heil sein... aber... SIE STÜTZTE AB, AUS GROSSER HÖHE, ES MACHT WUMP, UND DIE IST KOMPLETT HEIL!!! DIREKT! SOFORT! Also, wenn man sich schon dieses Scheißarguments versucht zu bedienen, dass der Doctor nach der Regeneration, wie bei einem Videospiel, die erste Zeit unkaputtbar ist... sorry, wenn überhaupt, dann ist alles bis zu einem gewissen Zeitpunkt nachregenerierbar. Aber gewiss nicht UNKAPUTTBAR! Fuck!
      Ich habs nicht gesehen, mir wurde aber diese Szene von Raphael erzählt. Ich möchte hier noch das Beispiel River Song erwähnen, die in Lets Kill Hitler erschossen wird und auch Wunden davon trägt, dann aber durch die nachhaltige Regenerationsenergie heilt. Dementsprechend ist das, was Kolja hier sagt, durchaus richtig. Kanon ist inzwischen, dass sie sich nachheilen können nach der Regeneration, aber nicht, dass sie völlig unverwundbar sind.
    • Most Holy schrieb:

      Ich finde es total erschreckend, wie dieser Drecksscheiß, also die unversehrt abstürzende - und wo der Sturz beginnt, da fange ich gar nicht erst mit an - Doctreuse, nicht nur von manchen ohne Murren zur Kenntniss genommen wird, sondern auch noch Pro-Argumente für dessen "Logik" hervorgebracht werden.
      Da ich zitiert wurde, fühle ich mich hier einfach mal angesprochen. Ich habe hier keinesfalls (wie auch an meinem Ausgangspost in diesem Thread erkennbar) versucht, für die schreiberische Faulheit Chibnalls zu argumentieren, sondern lediglich nach einer kanon-konformen Lösung für diese Logiklücke gesucht.

      Most Holy schrieb:

      Also, wenn man sich schon dieses Scheißarguments versucht zu bedienen, dass der Doctor nach der Regeneration, wie bei einem Videospiel, die erste Zeit unkaputtbar ist... sorry, wenn überhaupt, dann ist alles bis zu einem gewissen Zeitpunkt nachregenerierbar. Aber gewiss nicht UNKAPUTTBAR! Fuck!
      Klar, die Darstellung in der Folge war doch sehr ungeschickt, da der Doktor selbst nach dem Sturz nicht mehr nachregenerieren musste. Aber auch in "Let's Kill Hitler" hat man River, nachdem sie erschossen wurde, nicht wirklich irgendwelche Wunden angesehen.
      Hier übrigends nochmal besagte Szene:
      "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"
    • Es wurde allerdings in der Folge selber angesprochen, wie sie denn so einen Sturz überleben könnte. Da hat sie sich explizit verweigert, eine Antwort zu geben — mit der Andeutung, dass es schon noch erklärungsbedürftig gibt. Die Begründung spart sich der Autor für einen späteren Zeitpunkt auf, an dem es für die Handlung relevant seIn wird...
      Just this once, everybody lives!
    • Der tanzende Arzt schrieb:

      Es wurde allerdings in der Folge selber angesprochen, wie sie denn so einen Sturz überleben könnte. Da hat sie sich explizit verweigert, eine Antwort zu geben — mit der Andeutung, dass es schon noch erklärungsbedürftig gibt. Die Begründung spart sich der Autor für einen späteren Zeitpunkt auf, an dem es für die Handlung relevant seIn wird...
      Und ignoriert es dann, in der Hoffnung es wurde vergessen.
    • Es gab von vornherein zwei Möglichkeiten,
      wenn der Effekt, durch den der Doctor herausgeschleudert wurde, von der Tardis selbst kam, dann würde die Tardis auch für eine weiche Landung sorgen. Wenn die Ursache von außerhalb kam, dann würde der Verursacher noch in der Nähe sein und der Doctor würde dessen Technologie für eine weiche Landung benutzen können.

      Bei 6m45s wird gezeigt, wie das Gathering-Coil-Ding eine Wolkendecke durchbricht, einen Blitz hinter sich herzieht und auf den Zug zurast. Das Ding verfügt über irgendeine antigravitative Wirkung, die den Zug abrupt zum Stehen bringt und dessen kinetische Energie auffängt. Kurz darauf kommt aus der gleichen Richtung von oben der Doctor angeflogen.

      "Two weird things, one city, same night."

      Da sollte man wohl einen Zusammenhang vermuten. Die erste Begegnung hat vielleicht schon weiter oben stattgefunden. Und vielleicht war das die Ursache für die heftige Reaktion der Tardis, durch die der Doctor herausgeschleudert wurde.

      "Half an hour ago I was a white-haired Scotsman."

      Bei 200 km/h hätte der Sturz nur drei Minuten gedauert. Wenn wir die halbe Stunde wörtlich nehmen, dann waren es vielleicht nur 30 km/h. Aber es ist letztlich egal, ob der Doctor die gesamte Strecke auf einem Transportstrahl des Gathering Coil geritten ist oder erst in der Nähe des Zuges von einem Prallfeld abgebremst wurde. Die Landung erfolgte nicht mit 200 km/h sondern mit wesentlich geringerer Geschwindigkeit. Und für mich ist es wesentlich plausibler wenn ich bei der Regenerationsenergie einen Dosenöffnereffekt für die Decke des Waggons annehme, als diese Unverwundbarkeit die hier von anderen unterstellt wurde.

      Für alle, die diesen Thread verfolgt haben, bei "Deep Breath" hatten wir wesentlich mehr solcher Diskussionen. Und dazu ist ein Forum schließlich auch da, um Verständnisfragen zu klären. Wir alle haben Spaß an der Serie und die Episode hat uns überwiegend gut gefallen.

      Radioactive Man
    • Das war also die Premiere mit Nummer 13.

      Es fühlte sich nicht wie Doctor Who an sondern mehr wie "Ryan with Family and Friends meet Aliens".
      Und der Doctor der sonst immer vieles erst mal für sich behält oder gar lügt ist hier gesprächiger als eine Haufen alter Waschweiber.
      Auch Tim Shaw ist redselig. Auch wenn er damit zugibt zu schummeln. Wobei das ihn nicht gerade zum BAAZ (besten Anführer aller Zeiten) qualifiziert.
      Das Ritual der Stenza ergibt überhaupt keinen Sinn: Um der nächste Anführer zu werden muss ein zufällig ausgewählter Mensch auf der Erde als Jagdobjekt und -trophäe herhalten. Körperlich ist ein Mensch einem Stenza klar unterlegen (3:0 Tote). Wo is da die Herausforderung? Und doch schummelt Tim Shaw. Es gibt auch keinen Zeugen der ihn dabei begleitet um die Einhaltung der Regeln zu überwachen. Und die "Trophäen" werden später gut abgehangen in die Räucherkammer gesteckt. "They're not important." WHAT? Wozu dann der ganze Aufwand???
      Entweder steckt mehr dahinter oder die Autoren haben zu viel Stenza-Whiskey in ihrem Tee gehabt.

      Grace: Es lag schon irgendwie in der Luft dass sie die Folge nicht überleben wird. Sie und Ryan waren die Hauptglieder dieser kleinen Gruppe. Nun liegt es an Ryan ob sich die Gruppe hält oder ob sie zerfällt.

      Swiss Army sonic, now with added Sheffield steel.
      Stenza-Whiskey, now added with English Tea.
      Ein Sonic in Form eines Löffels, der Waffe von Nummer 12 im Kampf gegen Robin of Sherwood.
      Naja.

      Beste Szene - Showdown auf dem Kran:
      I'm the Doctor.
      Sorting out fair play throughout the universe.
      Now, please, get off this planet while you still have a choice.


      Leider ist Sonntagabend für mich ein schlechter Zeitpunkt. Um 20:15 kommt Tatort/Polizeiruf 110 und wenn es ganz schlecht läuft um 22:00 dann noch Lewis/Midsomer Murders. Da bleibt keine Zeit mehr für Doctor Who.
    • Most Holy schrieb:

      Ich finde es total erschreckend, wie dieser Drecksscheiß, also die unversehrt abstürzende - und wo der Sturz beginnt, da fange ich gar nicht erst mit an - Doctreuse, nicht nur von manchen ohne Murren zur Kenntniss genommen wird, sondern auch noch Pro-Argumente für dessen "Logik" hervorgebracht werden.
      Kolja, komm mal runter. Es hat sich, zumindest hier im Forum, niemand positiv darüber geäußert. Ich halte es nur für verlogen, dieses "der Doctor ist dirket nach seiner/ihrer Regeneration unverwundbar" Chibnall und dieser Folge anzulasten. Und anders als andere beziehe ich mich auch nicht auf RTD sondern auf Moffat, denn er hat diesen Schwachsinn eingeführt. @Mythril hat dafür schon die passende Szene gepostet.

      Most Holy schrieb:

      Diese Unkaputtbarkeit ist, nebenbei bemerkt, abartig
      Absolute Zustimmung. Macht aber leider nicht nichtig, dass dieser Müll nun Kanon ist und wir es als solchen akzeptieren müssen.

      Oder um es noch einmal kurz zusammenzufassen: Ist das eine Schnapsidee gewesen? Ja. Hätten Chibnall und Moffat einen anderen Cliffhanger kreieren sollen? Ja. Ist dieses Konzept auf Chibnalls Mist gewachsen? Nein. Sollte man sich basierend auf dieser einen Sache die Episode vermiesen lassen? Gemschackssache.
      4thdoc 11thdoc 1stdoc 2nddoc 8thdoc 9thdoc 6thdoc 12thdoc 7thdoc 3rddoc 5thdoc Wardoc 10thdoc
    • @Mario,
      was gern vergessen wird, ist, dass Moffat bereits in "Forest of the Dead" mit diesem Schwachsinn angefangen hat. Dort deaktiviert der Doctor den Antigrav, um schneller unten anzukommen. Damals wurde dann allerdings die Landung nicht gezeigt. Fans sind deshalb gar nicht auf die Idee gekommen, zu fragen, wie der Doctor den unvermeidlichen Aufprall überlebt hat. Die Erklärung mit der Regenerationsenergie hätte in diesem Fall nicht zur Verfügung gestanden.

      Und genau das ist auch jetzt der Schwachpunkt der Argumentation. Bis jetzt weiß niemand, was sich Chibnall bei der Szene gedacht hat. Ob er sich überhaupt etwas dabei gedacht hat. Wenn er jetzt damit durchkommt, kann es jederzeit wieder geschehen. Und dann ohne Regenerationsenergie. Die selben Leute, die es jetzt hinnehmen, werden auch das dann hinnehmen.
      Vielleicht lautet der Kanon nicht, dass Time Lords sowas unmittelbar nach der Regeneration überleben, sondern sie können es immer.

      Dabei wäre es so einfach gewesen. Jodie Whittaker war in der Episode so redselig. Ein einziger Satz mehr hätte es gebracht. Und, dass dieser Satz nicht gekommen ist, liegt ganz allein in der Verantwortung von Chibnall.

      Zu Grace unmittelbar vor der Ohnmacht: "Alles verändert sich mit der Regeneration, der Körper scheint einerseits unverwundbar, ist aber gleichzeitig so empfindlich."

      Oder zum Gathering Coil direkt nach der Landung: "Du bist das also, ich habe mich schon gefragt, wer meinen Sturz abgebremst hat."

      Radioactive Man
    • Radioactiveman schrieb:

      Was gern vergessen wird, ist, dass Moffat bereits in "Forest of the Dead" mit diesem Schwachsinn angefangen hat. Dort deaktiviert der Doctor den Antigrav, um schneller unten anzukommen. Damals wurde dann allerdings die Landung nicht gezeigt. Fans sind deshalb gar nicht auf die Idee gekommen, zu fragen, wie der Doctor den unvermeidlichen Aufprall überlebt hat. Die Erklärung mit der Regenerationsenergie hätte in diesem Fall nicht zur Verfügung gestanden.
      Nö. Der Doktor ist ja nicht kurz davor regeneriert, also hat das nichts miteinander zu tun.
      "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"
    • Der tanzende Arzt schrieb:

      Es wurde allerdings in der Folge selber angesprochen, wie sie denn so einen Sturz überleben könnte. Da hat sie sich explizit verweigert, eine Antwort zu geben — mit der Andeutung, dass es schon noch erklärungsbedürftig gibt. Die Begründung spart sich der Autor für einen späteren Zeitpunkt auf, an dem es für die Handlung relevant seIn wird...
      Sich in die Ecke zu schreiben und dann statt eine Erklärung zu bieten, einfach zu sagen, dass es jetzt keine Antwort gibt, ist unterste Schublade in der Autorenschule. Irgendwo hab ich mal einen Artikel über Sherlock gelesen, wie dort scherzhaft mit seiner "Wiedergeburt" in der Serie umgegangen wurde, nur um sich selbst keine plausible Antwort auszudenken. Funktionierte da als gag, ist aber trotzdem billig gelöst. Wenn es hier tatsächlich angesprochen wird und trotzdem keine Auflösung kommt, dann sagt das einiges über Herrn Chibnalls Schreibstil aus und ihr könnt euch in Zukunft noch über viel mehr style over substance freuen. Das hat mich schon bei Moffat angekäst In den letzten Jahren.... Dass er so vieles nur noch auf "das ist cool und gibt nen wtf moment" angelegt hat, statt was sinnvolles zu schreiben oder dass es auch nur irgendwas mit der Story zu tun hatte. Ein Glück setze ich hier aus xD
    • chrisaso780 schrieb:

      Man darf sowas nicht mit der Logik erklären. Sci Fi Serien sind nicht Logisch.
      Die Chancen das die Frau Doctor auf der Erde aufprallen kann sind Null gewesen.
      Entweder man prallt von der Atmosphäre ab oder man verglüht in der.
      Das mit dem Abprallen kommt auf den Aufprallwinkel an, das mit dem Verglühen auf die Geschwindigkeit.
      Wenn die Tardis die Doktorin bei einer relativ geringen Geschwindigkeit zur Erde rausgeworfen hat, also so bei weniger als 200 km/h sieht das schon ganz anders aus. Eine Spaceshuttle im Orbit ist z.B. mit einer relativen Geschwindigkeit von fast 8km/s unterwegs, das sind fast 28 800 km/h, das ist eine ganz andere Nummer von 28 800 km/h auf Null runterzubremsen als von 200 km/h.
    • Update,
      letzte Nacht habe ich die betreffende Szene mit einem Tool in Einzelbilder aufgelöst. Lustigerweise fällt der Doctor mit dem Kopf voraus nach unten. Ein typischer Dickschädel. Meine Theorie von einem sanften Aufprall hatte noch das Problem, dass dann die kinetische Energie nicht ausreichen würde, um die Decke des Zuges zu durchbrechen. Und siehe da, genau dorthin schickt das Datensammlerknäuel unmittelbar vorher einen seiner Blitze.

      Dazu sollte man sich jetzt noch den Auftrag dieses Tentakel-Dings klarmachen. Es geht darum, Karl zu finden. Der ungefähre Aufenthaltsort ist ermittelt. Das Zielobjekt befindet sich innerhalb einer Gruppe mit weiteren Humanoiden. Ein Körper bewegt sich von oben heran. Auch das könnte Karl sein. Der Trophäe darf nichts geschehen. Also wird mit einem der Blitze die Decke des Zuges durchlässig gemacht. Der Sturz wird abgebremst. Der Doctor landet unverletzt. Dann wird die Gruppe der Karl-Kandidaten genauer untersucht. Alle, die Nicht-Karl sind, bekommen eine DNA-Bombe verpasst. Auftrag erledigt. Abflug, um Tzim-Sha zu treffen und zu berichten.

      Wenn Chibnall bei seinem Drehbuch soweit gedacht hat, dann wäre es eine sehr gute Story. Wesentlich besser jedenfalls als diese These von der Unverwundbarkeit direkt nach der Regeneration.

      Radioactive Man


      ps: diese Sache mit River Song aus "Let's Kill Hitler" sollte man nicht zum Maßstab nehmen. Das war eine Staffel, wo ständig Konfessionspriester unbemerkt durchs Bild gelaufen sind, Drehbuch- und Produktionsfehler verschleiert haben, und das, was wirklich passiert ist, danach vergessen wurde. Wenn Schüsse keine Einschusslöcher hinterlassen, dann handelt es sich vermutlich um so eine verfälschte Erinnerung. Und kein Einschussloch gab es bereits vor der Regeneration bei dem tödlichen Treffer von Hitler. Zu diesem Zeitpunkt existierte noch keine Regenerationenergie, der man unterstellen könnte, auch die Kleidung zu schützen.

      @Mythril, es hat schon etwas miteinander zu tun, der Unterschied ist lediglich, dass Du diesmal die Erklärung mit der Regeneration zur Verfügung hast, an die Du Dich krampfhaft festklammerst, während es in "Forest of the Dead" diese Erklärung nicht gibt und Du es deshalb krampfhaft ignorierst.
    • Radioactiveman schrieb:

      Das war eine Staffel, wo ständig Konfessionspriester unbemerkt durchs Bild gelaufen sind, Drehbuch- und Produktionsfehler verschleiert haben, und das, was wirklich passiert ist, danach vergessen wurde.
      Und deshalb sollte man etwas, was ja offensichtlich passiert ist, einfach ignorieren? Es wurde ja ganz klar gezeigt, dass River nach der eigentlichen Regeneration immer noch Regenerationsenergie übrig hatte, mit der sie sich dann selber direkt wieder geheilt hat.

      Radioactiveman schrieb:

      @Mythril, es hat schon etwas miteinander zu tun, der Unterschied ist lediglich, dass Du diesmal die Erklärung mit der Regeneration zur Verfügung hast, an die Du Dich krampfhaft festklammerst, während es in "Forest of the Dead" diese Erklärung nicht gibt und Du es deshalb krampfhaft ignorierst.
      Ich ignoriere also etwas krampfhaft, was es gar nicht gibt. Ich verstehe überhaupt nicht, wie du zu dem Schluss kommst, dass der Doktor jeden Sprung immer dank der Regenerationsenergie überlebt. Das macht doch weder irgendeinen Sinn, noch gibt es dafür irgendwelche Anhaltspunkte innerhalb der Serie. Ganz im Gegenteil gibt es sogar Szenen, die dies ganz klar wiederlegen (siehe Logopolis).
      "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"
    • @Mythril,
      Du verwechselst da etwas, bei "Forest of the Dead" geht es nicht darum, ob das Überstehen eines Aufpralls aus großer Höhe mal die eine und mal die andere Erklärung haben kann, sondern es ist ein Beispiel dafür, dass ein Autor, speziell Moffat, es nicht für nötig hält, überhaupt eine Erklärung zu geben und damit durchkommt.

      Und bei "Let's Kill Hitler" hatte ich mit den Konfessionspriestern nur die freundliche Formulierung verwendet. Ich hätte ebenso davon sprechen können, wie sehr dieses Drehbuch zusammengeschludert wurde. Und dieser Treibsand wird von Dir zum Granitfelsen hochstilisiert, auf dem der Serienkanon zementiert ist.

      Du und viele andere Fans haben noch nicht begriffen, dass ab sofort ein anderer Show Runner im Amt ist. Mit der Lizenz, den Serienkanon neu zu interpretieren. Chibnall ist an den Mist seines Vorgängers nicht gebunden. Er wird seinen eigenen Mist machen.


      @Der tanzende Arzt,
      "Es wurde allerdings in der Folge selber angesprochen, wie sie denn so einen Sturz überleben könnte", schreibst Du. Ich vermute, Du meinst diese Szene: Grace zeigt auf das Loch, durch das der Doctor gepurzelt ist. Jodie Whittaker schaut nach oben und sagt "Oh, yeah. Long story. Tell you later."

      Und genau das geschieht dann doch auch. Das entscheidende Ereignis, das da oben passiert ist, war für den Doctor die Regeneration. Und darüber redet der Doctor später ausführlich mit Grace. "There's this moment where you're sure you're about to die and then you're born."


      Radioactive Man
    • Auf die Gefahr hin, daß es bereits gesagt wurde: Die Art, wie die Figur Grace geschrieben wurde, machte ihren Tod extrem vorhersehbar: Keine Macken, nix Negatives, nur Weisheit und Fürsorge, von allen geliebt und auf ihre Weise um den Tod bittend, da sie sich bereitwillig in Gefahr begibt (und eben darin umkommt, niemand muss sich Vorwürfe machen, am allerwenigsten 13). Sorry, das ist lazy writing at its best, Danke Chibbi, mir schwant Übles. So wurde sie zum Red Shirt, deren Abgang mich nicht bewegte, aber warum auch? Graham kam ja auch schnell drüber hinweg und statt echter Charaktermomente (z.B. Clara-Danny) sehen wir die Doctreuse in Postenkarten-Manier auf dem Hügel stehen, wie sie Ryan beim Fahrradfahren beobachtet - tolle Kamera-Einstellung. Wer braucht Handlung, wenn er solche Bilder haben kann???

      Der Youtube-Anfang war wirklich ok, aber nicht innovativ: Sah man doch ähnlich bei "Love and Monsters". Da gabs noch mehr Parallelen, wie eine Handlung, die weitgehend ohne Doctor auskommt und dafür die Figuren zeichnet. Frapierend, nicht nur wegen dem Worst Monster of all time. Nur das in Love and Monsters RTD sehr viel besser mit den Figuren umging, sie liebenswert machte und ihr Tod/Schicksal auch anrührte. Hier könnte sich Chibbi eine Scheibe abschneiden, statt in irgendwelchen Splattermovies, wo Monster wahllos Passanten töten, die sie mit Salat bewerfen. Ein heldenhafter Sieg von Tzim Shaw; ich zittere vor seinem eiskalten Händchen....

      Nein sorry, die Folge war bestenfalls schwach und wirkte so, als wären am Schneidetisch ganze Passagen abhanden gekommen. Was war das für eine Nummer mit dem Werkstattbesitzer, der seine Schwester suchte? Muss ich das jetzt als Zuschauer wissen, oder hätte die Space-Zwiebel nicht auch von einer zufällig vorbei kommenden Rocker-Bande gefunden werden können, welche die Zahnfee dann später auseinander nimmt? Spielen Zusammenhänge (u.a. der Sturz durch das Dach) überhaupt noch irgendeine eine Rolle, oder muss ich mir jetzt als Zuschauer Hintergrundmaterial über Reddit zusammen suchen? Sind wir schon so weit?

      Und was dieses Promobild von DW angeht: Bin ich der einzige, der eine Ente sieht????
      Und im Übrigen: Donna war so toll, weil sie dem Doctor kontra gegeben hat