11x06 - Demons of the Punjab

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    • Jefferson Hope schrieb:

      Ich finde, in der Menge gesehen, schlagen sich die aktuellen Begleiter da nicht so extrem schlecht. Ja, sie sind blass und brauchen mehr Tiefe, unbestritten.
      in der beziehung waren rose , martha und donna schon gut . die hatten alle einen background , ein echtes umfeld bestehend aus liebenswerten menschen , die auch eine rolle spielten in den geschichten .
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      -- dubbing is evil --
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    • dr.olds schrieb:

      in der beziehung waren rose , martha und donna schon gut . die hatten alle einen background , ein echtes umfeld bestehend aus liebenswerten menschen , die auch eine rolle spielten in den geschichten .
      Wenn ein Charakter eine Familie und eine Hintergrundgeschichte hat, verleiht ihm das NICHT mehr Tiefe. Yaz hat auch eine Familie und Ryan hat mit der Geschichte mit seinen Eltern auch einen Background. Trotzdem sind mir die Charaktere komplett egal.
      "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"
    • @Jefferson Hope: Erzähl das mal Katy Manning. Die wird dich dann auch ganz besonders fest umarmen, so in der Halsregion.

      @dr.olds: War das sarkastisch gemeint? (Wilf ist die die Regel bestätigende Ausnahme, aber wenn ich solche Verwandte hätte wie Rose, Martha oder Donna wäre ich ausgewandert.)

      @tartex: Und diese hohlen und nutzlosen Companions werden dann mitgeschleppt und verschwenden Bildschirmzeit weil der Schauspieler mal dringend ein Schälchen Suppe brauchte, oder wie?!
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.
    • Emma Junkie schrieb:

      @Jefferson Hope: Erzähl das mal Katy Manning. Die wird dich dann auch ganz besonders fest umarmen, so in der Halsregion.

      @dr.olds: War das sarkastisch gemeint? (Wilf ist die die Regel bestätigende Ausnahme, aber wenn ich solche Verwandte hätte wie Rose, Martha oder Donna wäre ich ausgewandert.)

      @tartex: Und diese hohlen und nutzlosen Companions werden dann mitgeschleppt und verschwenden Bildschirmzeit weil der Schauspieler mal dringend ein Schälchen Suppe brauchte, oder wie?!
      Das glaube ich :) Ich finde ja Jo überhaupt nicht doof - aber gerade nach Liz Shaw war sie schon eine große Enttäuschung - für mich.

      Und hohl und nutzlos finde ich die neuen Companions wirklich nicht! Nur eben nicht ausreichend genug charakterisiert. Aber warum Peri und Mel (z.Bsp.) um so vieles besser und überzeugender sein sollen ist mir schleierhaft!
    • Daß is' jetzt nur so ein spontaner Eindruck von mir, nicht das sich hier wer persönlich angegriffen fühlt:
      Es scheint mir so zu sein, als gäbe es zwei Fraktionen. Die einen sagen: "Was mir geboten wird, ist mir nicht genug." Die anderen sagen "Was mir geboten wird, kann nicht wenig genug sein."
      Am Beispiel:
      Man findet das Fehlen von Aliens doof. Kommt einer und sagt: Waren aber früher schon viel, viel mehr als genug Aliens, gell? Bin froh, wenn gar keine auftauchen.
      Es fehlen einem die gescheiten Gegner. Kommt einer und sagt: Wer braucht denn immer einen Schurken der Woche? Ist doch ganz nett, wenn es so dahin plätschert.
      Man versteht die Motivation der Bösewichte nicht, oder Teile der Handlungen werden einfach nicht erzählt. Kommt einer und sagt: Ist doch schön so ohne Wissen, aber das wird bestimmt noch nachgereicht, ganz sicher.
      Die Begleiter kommen einem, pardon, dumm und hohl vor. Kommt einer und sagt: Mir reichen unterkomplexe Figuren ohne Text und Persönlichkeit total aus.
      Man kennt bereits das Ende der Folge, weil es aus dem Geschichtsbuch stammt. Kommt einer und sagt: Ach, hey, wer will schon überrascht werden?

      Was ich heute erlebe, kenne ich gar nicht. Daß sich Zuschauer mit Minimalstandards abgeben und diese noch selber unterbieten. Einfach alles hinnehmen und trotz einem Aussetzen der Ungläubigkeit, weil die Macher ihre eigenen Gesetze brechen (jetzt rede ich tatsächlich von GoT und SW), höflich alles konsumieren, was man ihnen vorsetzt und nett Danke und Toll sagen. Bügeln die alle beim Fernsehen? Gehen die mit Bügeleisen ins Kino? Sollte ich ein Kino aufmachen, in dem es statt Sitzplätzen Bügelbretter gibt??? Netter Gedanke eigentlich....

      Am Ende reicht es einen Vorspann, dann 45 min Jodies Standbild und dann den Abspann zu zeigen und alle reden von einer tollen Folge (Vergebung, Zynismus).
      Über Geschmack läßt sich nicht streiten und wenn jemand sagt, die Folgen gefallen ihm - ok!
      Aber Anzeichen für lazy writing und poor acting als Qualitätsstandards zu werten, sich gleichzeitig allein über Bildformate und Songs zu freuen, ringt mir wirklich atemlosen Respekt ab. Oder ist das die Folge eines veränderten Medienkonsums, die ich aufgrund meines Alters nicht mitbekommen habe?

      Vielleicht bin ich auch ein Opfer der Zeit geworden, denn ich bin ja bei NewWho eingestiegen, was zweifelsohne ein Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie war. Obwohl ich oft dachte "DAS ist für Kinder?"
      Und jetzt wird es einfach nur auf das Unterrichtsmaterial für Kinder, als das es begann, zurückgestuft (liest sich zwar wie ein Angriff, ist aber nicht dispektierlich gemeint).
      Und da gelten andere Standards, ok.
      Und im Übrigen: Donna war so toll, weil sie dem Doctor kontra gegeben hat
    • Zum Glück gibt es nicht immer nur so oder so, sondern auch noch so. Hier die Fraktion, die sagt: Was mir in der neusten Staffel dieser Serie, die ich schon seit vielen Jahren anschaue, geboten wird, ist nicht deutlich schlechter, als zuvor. Da gab es schon deutlich besseres, aber auch gleichwertiges und schlechteres (auf einen Pseudohandlungsbogen wie diesen ärgerlichen Hybriden kann ich gut verzichten. Auch auf eine peinliche Liebesbeziehung mit "Breitmaulfrosch - das war für mich ebenfalls bad bzw. lazy writing).

      Ich mag diesen neuen Doctor (noch) nicht so wie andere, die Begleiter sind ausbaufähig, die neuen Autoren, die erstmals für die Serie schreiben, müssen sich noch etwas einspielen - und der Showrunner, naja, dem fehlt noch ein Kurs. Hoffentlich verbesserrn sich die Mängel noch. Aber es gab auch schon einiges sehr sehenswertes. Ich bin gespannt, wie es weiter geht!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jefferson Hope ()

    • Der Dude schrieb:

      Was ich heute erlebe, kenne ich gar nicht. Daß sich Zuschauer mit Minimalstandards abgeben und diese noch selber unterbieten. Einfach alles hinnehmen und trotz einem Aussetzen der Ungläubigkeit, weil die Macher ihre eigenen Gesetze brechen (jetzt rede ich tatsächlich von GoT und SW), höflich alles konsumieren, was man ihnen vorsetzt und nett Danke und Toll sagen. Bügeln die alle beim Fernsehen? Gehen die mit Bügeleisen ins Kino? Sollte ich ein Kino aufmachen, in dem es statt Sitzplätzen Bügelbretter gibt??? Netter Gedanke eigentlich....
      Ich habe mich einfach an den Genrekonventionen sattgesehen und bin froh, wenn die gebrochen werden. Klar, wenn das jede Woche auf die selbe Art und Weise geschähe, wäre das genauso langweilig.

      Das wäre für sich allein natürlich nutzlos, aber die Episoden hatten für mich alle sehr spannende Inhalte, die halt nicht die x-mal aufgewärmten Scifi-Standards sind, sondern Geschichten, die über interessante Charaktere und ihr Leben und Leiden erzählen.

      Klar: bis in die später Pubertät fand ich sowas persönlich auch nicht toll. Da wollte ich lieber mehr Geballer und tolle Monsterkostüme. Aber die letzten paar Jahrzehnte habe ich mich daran eigentlich sattgesehen. Und deshalb bin ich auch schon lange Doctor-Who-Fan, weil die Serie eben immer Anthologie-Charakter hatte, und man mit vielen verschiedenen Sachen konfrontiert wird, es aber trotzdem einen großen geekigen Kosmos gibt, wo das alles noch endlos weitergesponnen werden kann.

      Wenn du noch Kicks bei der 1000ten Action-Szene kriegst, und dich gruselst, wenn ein schröckliches Monster auftaucht, beneide ich dich darum. Das sind allerdings genau die Sachen, die ich als unter "höflich alles konsumieren" einsortiere, und Sachen, die ich nur noch durchstehen kann, wenn ich daneben zwar nicht bügle, aber irgendwelche bescheuerten Apps am Handy konsumiere.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tartex ()

    • @tartex: Du unterstellst Kritikern gerade Gründe, die diese nie geäußert haben, damit es in dein Weltbild passt.
      Die Kritikpunkte sind nicht fehlendes Krachbumm oder gruselige Monster, gerade die Stories und Charaktere, die dir aus mir unerfindlichen Gründen so sehr gefallen (aber trotzdem ist es gut, dass da auch mal hohle Handtücher mitreisen dürfen, ja nee, is klar) werden kritisiert.
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.
    • Ja, den Kick hab ich mir erhalten. Oder die kindliche Freude daran, zu sehen, wie Schauspieler mit Begeisterung etwas total Unglaubwürdiges spielen.
      Statt total unglaubwürdig etwas zu spielen, was Begeisterung auslösen soll.

      Wenn Euch die Geschichten gefallen, dann ist das prima, weil es eine Geschmacksfrage ist.
      Und das sie mir gar nicht gefallen ist auch prima.

      Was ich kritisiere ist Art und Weise der Darreichung und da kam auch prompt das Beispiel:
      "Ich mag den Doctor (noch) nicht. Die Begleiter sind so lala. Die Autoren haben den Bogen nicht raus und der Showrunner hat keinen Kurs. Mein Fazit: Egal. Im Limbo ist noch Platz nach unten."

      Wir haben über die Hälfte der Staffel durch! Chibnall ist, auch wenn einige es nicht glauben, ein Profi. Seine Kollegen ebenso. Die BBC hat doch nicht gesagt: "Hey, Chibbi, wir haben hier dieses Doctor Dingens. Hast Du Lust was mit ein paar blutigen Anfängern auszuprobieren? Ist uns egal, was dabei rauskommt." Die Darsteller haben ihr Fach studiert, sind teilweise seit 20 Jahren als Profis im Geschäft und liefern was ab, was an Schultheater grenzt. Merke: Ein guter Schauspieler macht auch aus einem sche*** Skript eine gute Performance - einfach weil das sein Job ist.
      Und so ein Niveau - nicht die Geschichten - ärgert mich wirklich und macht es mir unverständlich, daß andere es höflich konsumieren, statt zu sagen: "Häh? Mehr war da nicht drin?".
      Und im Übrigen: Donna war so toll, weil sie dem Doctor kontra gegeben hat
    • Emma Junkie schrieb:

      @tartex: Du unterstellst Kritikern gerade Gründe, die diese nie geäußert haben, damit es in dein Weltbild passt.
      Die Kritikpunkte sind nicht fehlendes Krachbumm oder gruselige Monster, gerade die Stories und Charaktere, die dir aus mir unerfindlichen Gründen so sehr gefallen (aber trotzdem ist es gut, dass da auch mal hohle Handtücher mitreisen dürfen, ja nee, is klar) werden kritisiert.
      Nein, ich unterstelle das nicht. Zumindest war es nicht meine Absicht. Ich wollte nur sagen: das Argument, dass Leute denen es gefällt nur so tun als ob, weil die Serie objektiv schlecht sei, könnte man auch anders rum anwenden.

      Mir gefällt tatsächlich, dass die Erwartungshaltung in jeder Folge bisher gebrochen wird. Andere stört das. Keine Seite hat Recht. Aber man sollte anderen nicht gleich die Redlichkeit absprechen.

      Und ich weiß, dass wenn die Erwartungshaltung die Erwartungshaltung zu brechen dann irgendwann gebrochen wird, es für mich wieder anständig krachen kann. :D
    • Nee, genau falsch verstanden! Mein Fazit: Im Limbo ist noch Platz nach oben! Die Spitzenklasse ist längst nicht erreicht. Doctor Who hatte aber auch schon deutlich schlechteres! Und was schauspielerische Leistung betrifft: auch das kann durchaus Geschmackssache sein. Mir gefallen Jodies Grimassen auch nicht sonderlich. Sie hatte aber durchaus auch schon gute Momente (jaaaaaa - noch nicht sonderlich viele, das geb ich zu). Aber Tennants grausliger Pathos oder Capaldis Alt-Rockergehabe und seine flammenden Reden haben mich auch irgendwann genervt (und letzterer ist durchaus mein Favoriten-Doctor!).

      Doctor Who hatte immer Höhen und Tiefen - und die tiefste Tiefe ist das aktuelle für mich absolut nicht!
    • Engelskrieger79 schrieb:

      Jefferson Hope schrieb:

      und die tiefste Tiefe ist das aktuelle für mich absolut nicht!
      Was war das für Dich?

      Es gab immer wieder mal Dinge, über die ich die Nase rümpfte, aber dennoch dabei blieb. Und solche extremen Ausreißer sehe ich gerade nicht. Ein paar Beispiele: Die Slitheen fand ich mit ihren Furzen schon grenzwertig. Absolut nicht mein Humor. Mir fällt auch gleich dieser Abzorbaloff ein ... peinlich bis grauenhaft! Oder diese Kritzelmonster-Geschichte! RTDs Pathos an vielen Stellen, gerade zu Tennants Endzeiten fand ich teilweise ziemlich zum Fremdschämen. Für mich schlechtestes US-Amerikanisches Unterhaltungsniveau. Wie schon gesagt gab es viele Episoden in historischen Epochen, in denen die Zeit und ihre Umstände kaum bis gar keine Rollen spielten(Venedig-Vampire) oder Anlass für Witze waren, über die man vielleicht lächeln kann, die aber nicht von einer angemessenen oder zumindest etwas intensiveren Auseinandersetzung zeugten (Hitler) - gerade diesen Umgang und Anspruch finde ich in der aktuellen Staffel deutlich konsequenter und überzeugender. Moffats Companion-Hin-und-Her fand ich anstrengend. Dieses Hop-on-hop-of am Schluss mit den Ponds hätte nicht sein müssen, das ewig lange Clara-Drama war ätzend - der Mann hat echt ein Trennungsproblem - das wollte ich aber nicht bei Doctor Who verarbeitet sehen. Über einige katastrophale Capaldi-Geschichten wurde ja hier im Forum oder WhoCast ausgiebig diskutiert (überwuchertes London, Monster im Mond). Diese Hybridprophezeiung war doch echt Verarsche! Claras und Bills Endschicksal ist 1 zu 1 das gleiche - wie uninspiriert! Aber gerade da hat mich dann Peter Capaldi doch dabei gehalten. Jetzt ist es so, dass mich die Doctorin zwar nicht wirklich überzeugt, das gebe ich gerne zu, aber die Geschichten sind im Vergleich mit anderen nicht schlecht bis ganz gut - mit viel Spielraum nach oben! Solche wie oben genannten Ausreißer gab es aber bisher in meinen Augen noch nicht. Ja, über dieses Pting kann man geteilter Meinung sein!

      Mit den Achtziger Jahren fange ich jetzt nicht an. Das sehe ich als historisches Fernsehen an. Da gibt es einiges Gutes, aber auch viele schlechte Episoden und auch schlechtes Schauspiel, dem ich die aktuelle Staffel mit Freuden vorziehe.


      Über Jodie Whittaker kann man sicher streiten - und die Companions sind noch nicht sehr zum Zuge gekommen, aber dass in allen aktuellen Episoden Schultheater gespielt wird, kann ich nicht sehen.

      Doctor Who war für mich immer viel mehr eine Anthologie-Serie als ein con-geniales Gesamtkunstwerk (wie z.Bsp. Deadwood oder The Wire). Da lege ich einfach unterschiedliche Maßstäbe an. Es gibt einige sehr sehr gute Episoden, in denen alles stimmt - aber die Mehrzahl der Episoden ist das in meinen Augen nicht! Es ist oft sehr gute Unterhaltung, mal nicht so gute und manchmal (selten) auch fast schlechte Unterhaltung - Höhen und Tiefen - und das gefällt mir wiederum auch ganz gut! Das heißt natürlich nicht, dass ich nicht lieber immer Super-Episoden sehen würde - aber das gab es in meinen Augen nur in der ersten Moffat-Staffel (obwohl ich Amy nie so richtig mochte! Dennoch hatte sie mehr Persönlichkeit und Charakter als die aktuellen Begleiter zusammen - das sehe ich schon).

      Ich hätte mir für den sogenannten Neustart von Chibnall etwas viel epischeres gewünscht. Eine wirklich gut durchdachte Geschichte, die sich zumindest über die Hälfte der Staffel zieht. Das er das eigentlich kann, hat er mit Broadchurch überzeugend bewiesen (mir zumindest).

      Dieser Beitrag wurde bereits 11 mal editiert, zuletzt von Jefferson Hope ()

    • Vielen Dank für die ausführliche Antwort.

      Jefferson Hope schrieb:

      Das er das eigentlich kann, hat er mit Broadchurch überzeugend bewiesen (mir zumindest).
      Dass er bei Doctor Who / Torchwood es maximal auf gutes Mittelmaß bringt - und das auch eher selten - hat er (nicht nur mir) mit Doctor Who (pre Season 11) und Torchwood bewiesen... Darum wundert mich persönlich auch nicht sonderlich, was gerade mit der Serie passiert. Aber zerstört halt auch meinen Funken Hoffnung, der noch da war.
    • Emma Junkie schrieb:

      @dr.olds: War das sarkastisch gemeint? (Wilf ist die die Regel bestätigende Ausnahme, aber wenn ich solche Verwandte hätte wie Rose, Martha oder Donna wäre ich ausgewandert.)
      aber nein , kein bisschen sarkastisch . die eltern von rose , ihren on-off-ex ricky (micky !) , ich liebe die leute . nervig , ja , aber so sind familien nun mal . man könnte sie umbringen und würde sie für kein geld der welt hergeben . auch marthas und donnas umfeld kamen originell und einigermassen authentisch rüber .
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    • Bin nicht dazu gekommen mir die Episode nochmal anzusehen,
      habe gerade angefangen die Bücher zur Staffel 11 zu lesen. Im ersten Band der brandneuen New Series Adventures haben die Menschen auf dem Planeten Lobos die Erlaubnis erhalten, eine begrenzte Kolonie zu errichten. Die Menschen haben sich nicht an die Verträge gehalten und sich immer weiter ausgebreitet. Es kam zum Krieg und die Ureinwohner standen unmittelbar vor einem Sieg über die aufdringlichen Kolonisten.

      Da kam der Doctor herbei und verlangte ein Ende des Krieges. Und es gab ein gemischtes Paar, das den Friedensschluss vermittelte. Die Moslem-Hindu-Liebe musste 1947 scheitern. Die Loba-Mensch-Liebe in der fernen Zukunft hatte Erfolg.

      Der Doctor kehrt dann ein paar Jahrhunderte später auf den Planeten zurück und die Loba wurden inzwischen von den Menschen versklavt. Das kommt dabei heraus, wenn der Doctor sich nicht an die Nichteinmischungsregel hält. Außerdem herrscht eine Religion auf dem Planeten, bei der ein "Good Doctor" verehrt wird. Offensichtlich eine Anspielung auf den "Good Man" von Moffat.

      Ich bin sehr gespannt, wie die Story weitergeht. Ist gut geschrieben, ich hatte sofort den Doctor, Graham, Ryan und Yasmin vor meinem inneren Auge, eine gute Ergänzung zur Serie.

      Und es ist eine sehr gute Ergänzung zur aktuellen Episode. Man kann sich analog zu Lobos vorstellen, wie ein aufgezwungener Frieden 1947 ausgegangen wäre. Die UN hätten die Aufrechterhaltung der Einheit von Britisch-Indien verlangt. Die Moslems wären in der Folge von den Hindus unterdrückt worden. Auch das hätte nicht die Lösung sein können. Es würde eine große Einsichtsfähigkeit bei vielen Menschen voraussetzen und das ist ein Prozess für den leider noch niemand eine Abkürzung gefunden hat.

      Buch und Episode zeigen, dass Chibnall auch in einem weiteren Punkt die Serie in genau der gleichen Weise fortsetzt, wie es bereits Moffat betrieben hat. Wie schon bei den Ponds und bei Clara werden auch jetzt die Companions regelmäßig nach Sheffield zurückgebracht, um dort ihr Alltagsleben fortzusetzen.

      Radioactive Man
    • Naja...das war...einfach nur Naja. Nicht ganz so schlimm wie die Folge davor aber man hat den Eindruck man spart an allem. Locations, Bühne, Dialoge. Hauptsache man fängt anamorphische Bilder ein, deren Ausleuchtung man am PC noch nett ausgestaltet. Sogar die "Monster der Woche" sahen billig aus wie in Staffel 1 ST:TNG.
      Also quält man sich durch die Folge durch wie auf Instagram: nette Bilder aber vorher Hirn ausschalten!
      Warum stehen die Companions immer wie auf dem Bahnhof? Noch nie war die TARDIS so ungemütlich wie in dieser Staffel!
      Fünf Folgen und JUHU endlich mal eine halbwegs schauspielerische Leistung von Whittaker (der Gesichtsausdruck nach der ersten Vision). Leider reißt sie das was sie mit dem Gesicht aufgebaut hat mit dem Arsch gleich wieder ein, als sie zum ersten Mal zum Sonic greift. Hauptsache die Haare liegen!
      Ich habe noch die Beschwerden vieler User hier vor Augen, der Screwdriver sei zuvor zu oft eingesetzt worden. Whitt benutzt ihn in dieser Staffel aber wie einen Tricorder. Seine "Sonic Allzweckwerkzeug" - Eigenschaften hat der Sonic def. unter Chibnall eingebüßt.
      Jeder der zwölf Inkarnationen hätte ein RIESEN Fass aufgemacht spätestens nachdem Jas ihre eigene Großmutter umarmte, auf die Gefahren hingewiesen noch und nöcher. Nicht so Whitt - lapidar wird nebenbei gesagt "Bring keine Unordnung in deine Geschichte" - dann lässt man sie alleine machen. Egal ob die Konsequenzen katastrophal sein könnten.
      Selbst während sie selber in die Geschichte (gezwungen) eingreifen muss, sind ihr die möglichen Folgen nicht wirklich wichtig. Bootstrap Paradoxon: sollte sie mal goggeln (wobei es in Deutsch Grovaterparadoxon heißt-damit hats die Doctreuse ja nicht mehr).
      Ansonsten hatten wir erneut den Zeigefinger der Woche, dieses Mal in Form vom Bürgerkrieg nach der Teilung von Indien. Wieder eine "gute Botschaft" durch die die Doctreuse kurz durchgerannt ist und dann wieder in die TARDIS stieg.
      Halbzeit. Langsam wird’s eng mich noch zu überzeugen!
      Laugh Hard, Run Fast, Be Kind!