11x08 - Die Hexenjäger (The Witchfinders)

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    • Okay, jetzt mal ganz viel Soße.

      Ich habe jetzt einige Folgen an mich gehalten, weil ich nicht vorzeitig "Hexenjagd" betreiben mochte.
      Immerhin war auch "mein" Doktor in seiner ersten Staffel schwer erträglich.
      Ich mochte den Staffelstart von Anfang an gar nicht. Gallifreyer wie die Echsen in Jurrasic Park mit der gröbsten Kelle zu Geschlechterwechslern machen. Feeling, Ton und Darstellung in der neuen Staffel, eine Schauspielerin, die die Doktorin völlig lustlos und passiv dargestellt hat, ...
      Es hat keinen Spass gemacht zuzusehen. Erst seit Kerblam zieht die Serie ein bisschen an und mit dieser Folge scheint es sich ja doch zu schütteln. Wir haben sogar wieder ein bisschen Humor.
      Mit King James ist da bisher sogar der (für mich) sympathischste König aller Who Folgen aufgetaucht.

      Ich hatte ja gehofft, die Hexen wären letztendlich echt, es hätte so schön zur Shakespeare-Folge gepasst aber so war es auch unterhaltsam. Vieleicht kann Chibnall ja wirklich nicht schreiben aber "Whoke" also 'Who Fake', wie die Doktorin auf Youtube teilweise heißt, passt jetzt IMHO nicht mehr.
      Die Hauptdarstellerin ist mal wach geworden und ihr Davison-großer Companionhaufen hat sich auch halbwegs eingespielt. Ich denke nicht, dass ich die ersten 6 Folgen so bald noch einmal ansehe, aber das hier war hat doch auch Spass gemacht.
    • Ich habe ganz ehrlich nicht damit gerechnet, dass es am Ende doch der echte King James sein könnte. So wie er einfach in die Handlung eingetreten ist und überspitzt dargestellt wurde habe ich wirklich geglaubt, dass mehr dahinter steckt. Ich habe eher mit der Rückkehr von Kamelion als mit dem echten König gerechnet!
      Just this once, everybody lives!
    • b080273 schrieb:

      Die Hauptdarstellerin ist mal wach geworden und ihr Davison-großer Companionhaufen hat sich auch halbwegs eingespielt.
      Davisongroßer Companionhaufen? Warum wird eigentlich immer wieder diese falsche Behauptung der "crowded Tardis" hervorgebracht? Als die Serie im November 1963 startete hatte der Doctor wieviele Companions, und das fast zwei Jahre lang? Und auch Troughton hatte in seiner ersten Staffel fast die gesamte Zeit drei Companions an Bord. Und dass der Doctor nur einen Begleiter hat, kam erst als 3rddoc mit Jo Grant auf Reisen gegangen ist und auch da stand ein ganzes UNIT-Team als Backup bereit. Dass der Doctor drei Companions hat, ist also kein Kuriosum der Davison-Ära. Dass von den drei einer dämlicher ist als der andere allerdings schon. Und von dem Trio Infernale war Nyssa noch am Erträglichsten, weil zumindest etwas nützlich.

      1. 9thdoc 2. 2nddoc 3. 1stdoc 4. 7thdoc 5. 4thdoc 6. 12thdoc 7. 11thdoc 8. 8thdoc 9. 6thdoc 10. 10thdoc 11. 3rddoc 12. 5thdoc
    • Radioactiveman schrieb:

      Zwei Fragen bleiben bei dieser Episode,
      wie kam der Sonic Screwdriver von King James zurück zum Doctor? Und, hat Ryan eigentlich mitbekommen, welcher Art das Interesse von King James an ihm war? Wenn ja, dann ist er sehr souverän damit umgegangen.

      Radioactive Man
      Natürlich hat er das mitbekommen und auch für sich genutzt.
    • stevmof schrieb:

      b080273 schrieb:

      und ihr Davison-großer Companionhaufen hat sich auch halbwegs eingespielt
      ok, gehen wir es mal durch

      1stdoc Susan, Barbara Ian
      2nddoc Ben, Polly, Jamie
      3rddoc Jo, Brig, Benton
      4thdoc Romana, K9
      5thdoc Adric, Nyssa, Tegan
      6thdoc Peri
      7thdoc Ace
      8thdoc Grace, Chang


      würde sagen, mehr als 1 Companion ist jetzt nicht so unüblich
      Naja, wenn, dann richtig:
      1stdoc :
      - Susan, Ian, Barbara (10 Serials)
      - Vicky, Ian, Barbara (6 Serials)
      - Vicky, Steven (3 Serials)
      - Steven, Katarina, Sara (1 Serial)
      - Steven (1 Serial)
      - Steven, Dodo (4 Serials)
      - Polly, Ben (3 Serials)

      2nddoc :
      - Polly, Ben (+1 Serial)
      - Polly, Ben, Jamie (5 Serials)
      - Jamie, Victoria (7 Serials)
      - Jamie, Zoe (8 Serials)

      3rddoc :
      - (Liz) (4 Serials)
      - Jo (15 Serials)
      - Sarah Jane (5 Serials)

      4thdoc :
      - Sarah Jane, Harry (6 Serials)
      - Sarah Jane (7 Serials)
      - Leela (4 Serials)
      - Leela, K9 (5 Serials)
      - K9, Romana (14 Serials)
      - K9, Romana, Adric (3 Serials)
      - Adric (1 Serial)
      - Adric, Nyssa, Tegan (1 Serial)

      5thdoc :
      - Adric, Nyssa, Tegan (+6 Serials)
      - Nyssa, Tegan (3 Serials)
      - Nyssa, Tegan, Turlough (2 Serials)
      - Tegan, Turlough (7 Serials, 1 mit Kameleon)
      - Turlough, Kameleon, Peri (1 Serial)
      - Peri (1 Serial)

      6thdoc :
      - Peri (+9 Serials)
      - Mel (2 Serials)

      7thdoc :
      - Mel (+4 Serials)
      - Ace (8 Serials)

      Daraus ergibt sich:
      3 Companions: 36 Serials
      2 Companions: 60 Serials
      1 Companion: 61 Serials
      Hinzu kommen The Deadly Assassin, wo der Doctor allein reist und Mission to the Unknown, in der die Tardis-Crew überhaupt nicht auftaucht.
      Wir stellen also fest, dass die Dreier-Kombo zwar deutlich seltener vorkommt als die Zweier- oder der Einzelbegleiter, aber gerade zur Anfangszeit der Serie nicht ungewöhnlich ist.

      1. 9thdoc 2. 2nddoc 3. 1stdoc 4. 7thdoc 5. 4thdoc 6. 12thdoc 7. 11thdoc 8. 8thdoc 9. 6thdoc 10. 10thdoc 11. 3rddoc 12. 5thdoc
    • Eine Super-Folge! Mein Favorit bisher in der Staffel! Hat wirklich Freude gemacht - und hatte tolle Momente (auch mit der Doctorin!) Graham mit dem Hut fand ich wunderbar! Dennoch frage ich mich, warum sich die TARDIS-Crew nun nicht mehr die Mühe macht, sich zeitgemäß zu kleiden! Dass niemand auf Frauen in Hosen reagiert ist schon sehr unglaubwürdig!
    • Jaelle schrieb:

      Mein lieber Dude - mir Dummheit zu unterstellen, geht zu weit. Ich weiß, dass man sich in diesem Forum immer viel anhören muss, aber das lass bitte. Ich sagte, es sei mein Eindruck, nicht dass dies tatsächlich so sei. -
      Ob sie gecastet würde oder Chibbi auf sie bestanden hat, ist mir gleich. Sie hat in meinen Augen nicht, was ein Doktor haben sollte. Sie ist in meinen Augen, nur in meinen, mäßig und eben keineswegs ein Beispiel dafür, was eine Frau alles auch kann - mehr das Beispiel, das die Emanzipation durchgegriffen hat, wenn es auch Frauen jetzt schon ohne Leistung schaffen. Das war immer das Privileg der Männer.
      Liebe/r Jaelle, es liegt mir fern jemanden zu beleidigen. Darum: Sorry. Du bist nicht dumm, das wollte ich nicht unterstellen.
      Dümmlich ist dieses Konstrukt: Bisher war der Doctor ein Mann. Jetzt ist er eine Frau. Irgendwelche Manager, die darauf nicht klar kommen, wollen beweisen, eine Frau könne nicht den Doctor spielen und lassen darum zu, daß die BBC zig Millionen von Pfund versenkt. Nebenbei ruinieren sie als Entscheidungsträger nachhaltig ihre eigene Reputation. Aber der Beweis ist erbracht, hah!
      Nein, ich unterstelle nicht, daß Du das glaubst. Ich kann sogar nachvollziehen, daß man so wütend und traurig wird, daß man das in Betracht zieht, wenn die Gefühle hochkochen.
      Leider hat diese ganze Gender-Geschichte inzwischen genau solche Formen angenommen. Ich kenne Leute in meinem (Internet-)Umfeld, die genau das behaupten: „Man wollte uns keine DoctorIn geben und als sie keine Wahl mehr hatten, gaben sie uns die schlechteste, die sie finden konnten, damit sie danach zum Status quo zurück können.“
      Oh, Gott!

      In einer großen Organisation, wie der BBC werden viele Entscheidungen getroffen und nicht alle sind toll. Wer kennt das nicht? Mit ihren Entscheidungen für Chibnall und Whittaker hat man aber armtief in die Sanitärkeramik gegriffen und zwar in der Königsklasse. Sie geben es nicht zu. Sie berufen sich auf Quoten, Zahlen und und und. Man kann nächtelang über die Relevanz von Statistiken diskutieren, die eigentlich für den Anzeigenmarkt gemacht sind. Man kann sich über toxische Fan-Wellen auf Rotten Tomatoes, Metacritic und YT-Kanälen austauschen. Oder sich gegenseitig die Licht- und Schattenseiten jeder Folge in epischer Länge und dem Unterhaltungswert einer Effi-Briest-Nacherzählung um die Ohren hauen.
      Das ist alles wie eine sinnlose Klimawandeldiskussion, die mit einem einfach Fakt erledigt ist: Wenn Eis schmilzt hat es nur einen Grund: Es wird wärmer. Was kann man dagegen tun?
      Also:
      Wenn der Showrunner und sein Star nach einer Staffel das Weite suchen wollen: Haben sie Mist gebaut. Was kann man dagegen tun?

      Mein Gedanke: Sie entziehen sich – nachvollziehbar – weiterem persönlichen Schaden. Denn im Gegensatz zu einigen Fans, sind sie selbst von ihrer umwerfenden Leistung wohl nicht so überzeugt, oder warum würde man die Aussicht auf weitere Jahre mit einem sicheren Engagement wegwerfen?
      Moment? Ist Jodie vielleicht für Jane Bond gecastet?
      Spaß beiseite.
      Jodie wird gedacht haben, sie könne mit DW karrieretechnisch durchstarten. Wem wäre das nicht zu wünschen? Nun kriegt sie es dicke ab und wird dafür bekannt, an der Versenkung der langläufigsten Sci-Fi-Serie maßgeblich beteiligt gewesen sein. So ein schei*** Branding braucht niemand in der Vita. Die Liste der Schauspieler, die sich so um Jobs gebracht haben ist lang (und nicht immer verdient). Chibnalls Abgang zu nutzen, um als loyale Freundin da raus zu kommen, wirkt sehr geschmeidig und lässt ihr reichlich Würde. Und dieser Gedankengang von mir ist wahrscheinlich ebenso dümmlich, wie anzunehmen, sie wäre gecastet worden, um die Unfähigkeit einer Frau zu demonstrieren. Deshalb bin ich aber nicht dumm.
      Und im Übrigen: Donna war so toll, weil sie dem Doctor kontra gegeben hat
    • Der Dude schrieb:

      Unterhaltungswert einer Effi-Briest-Nacherzählung
      Mit ein paar Zombies zusätzlich geht das schon.

      Ansonsten: Dude, ich sehe das auch so. Hoffentlich machen sie unsere Lieblingsserie damit nicht kaputt. Es gab auch früher schon schlechte Folgen, ich bin gestern bei "Meglos" eingeschlafen, obwohl ich sie noch nicht kannte. Aber das ist eine andere Geschichte, die ein andermal erzählt werden soll.
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)
    • Man hat bei den neuen Folgen immer wieder das Gefühl, dass die Handlung einfach nicht reicht, um eine dreiviertel Stunde zu füllen. Diesmal waren es der König und Mdme Hexenjägerin, die streckenweise immer wieder dasselbe aufsagen, wie die sprichwörtlichen Schallplatten mit Sprung. So schreibt man eindimensionale Charaktere. Trotz aller übrigen Charakterisierung bleibt einem von den Figuren nur im Gedächtnis, dass sie ein oder zwei Catchphrases haben, auf die sie immer wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder... zurück fallen.
      Man kann da zwar gut nachvollziehen, wie frustriert der Doctor ist, wenn sie einfach nicht mit ihren Argumenten bei den anderen durchkommt, weil die nur immer wieder den selben Sermon runterleiern, aber leider ist man als Zuschauer nach einer Weile davon genau so frustriert.

      Ich habe leider wirklich das blöde Gefühl, dass die Staffel gerade nichts mehr richtig machen kann, und zwar ganz subjektiv gesprochen. Wahrscheinlich geht es vielen anderen Fans ähnlich, aber ich kann und will jetzt nur von mir sprechen und nicht automatisch von mir auf andere schließen. An irgendeinem Punkt war ich von den vielen Negativa dieser Staffel so genervt, dass ich unwillkürlich danach suche und von vorne herein mit einer Negativ-Erwartungshaltung rein gehe - aber auch nicht mehr in der Art, dass ich positiv überrascht bin, wenn eine Folge einfach nur nicht schlecht ist, und ich bereit bin, Mittelmaß zu loben.
      Die Folge hier hätte dafür ein Beispiel sein können: ich finde sie nicht schlecht, ich finde sie aber auch nicht gut, und im Zweifelsfall zwischen den beiden Extremen gefangen, tendiere ich gerade ganz unwillkürlich dazu, die negativen Punkte stärker zu bewerten als die positiven.
      Mir gefielen z.B. das Acting des Doctor und der Companions diesmal besser als sonst, dafür hat mich das Acting von König James und Madme. Becka genervt. Was bleibt mir stärker im Gedächtnis? Die nervigen Nebendarsteller. Ich mochte atmosphärisch und erzählerisch das Geheimnis um die Schlamm-Monster, ich fand aber die Auflösung lahm, uninspiriert und mau inszeniert. Was bleibt? Genau, die laue Auflösung mit den Standard-Aliens.

      Ich würde es der Serie wirklich wünschen, dass das nur allein als Zuschauer mir so geht. Aber nach allem, was ich so mitbekomme, scheint die Serie derzeit ganz allgemein einen Fall in der Zuschauergunst zu erleben.
      Ich fände es schade, wenn das letztendlich noch darauf hinaus liefe, dass die Serie ein Ende erlebt. Auch wenn man natürlich argumentieren kann, die Serie lief sehr lange, sie hat auch schon mal eine längere Pause überstanden, usw. Ich fände es trotzdem schade.
    • Kaptain Knotter schrieb:

      Man hat bei den neuen Folgen immer wieder das Gefühl, dass die Handlung einfach nicht reicht, um eine dreiviertel Stunde zu füllen. Diesmal waren es der König und Mdme Hexenjägerin, die streckenweise immer wieder dasselbe aufsagen, wie die sprichwörtlichen Schallplatten mit Sprung. So schreibt man eindimensionale Charaktere. Trotz aller übrigen Charakterisierung bleibt einem von den Figuren nur im Gedächtnis, dass sie ein oder zwei Catchphrases haben, auf die sie immer wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder... zurück fallen.
      Man kann da zwar gut nachvollziehen, wie frustriert der Doctor ist, wenn sie einfach nicht mit ihren Argumenten bei den anderen durchkommt, weil die nur immer wieder den selben Sermon runterleiern, aber leider ist man als Zuschauer nach einer Weile davon genau so frustriert.

      Ich habe leider wirklich das blöde Gefühl, dass die Staffel gerade nichts mehr richtig machen kann, und zwar ganz subjektiv gesprochen. Wahrscheinlich geht es vielen anderen Fans ähnlich, aber ich kann und will jetzt nur von mir sprechen und nicht automatisch von mir auf andere schließen. An irgendeinem Punkt war ich von den vielen Negativa dieser Staffel so genervt, dass ich unwillkürlich danach suche und von vorne herein mit einer Negativ-Erwartungshaltung rein gehe - aber auch nicht mehr in der Art, dass ich positiv überrascht bin, wenn eine Folge einfach nur nicht schlecht ist, und ich bereit bin, Mittelmaß zu loben.
      Die Folge hier hätte dafür ein Beispiel sein können: ich finde sie nicht schlecht, ich finde sie aber auch nicht gut, und im Zweifelsfall zwischen den beiden Extremen gefangen, tendiere ich gerade ganz unwillkürlich dazu, die negativen Punkte stärker zu bewerten als die positiven.
      Mir gefielen z.B. das Acting des Doctor und der Companions diesmal besser als sonst, dafür hat mich das Acting von König James und Madme. Becka genervt. Was bleibt mir stärker im Gedächtnis? Die nervigen Nebendarsteller. Ich mochte atmosphärisch und erzählerisch das Geheimnis um die Schlamm-Monster, ich fand aber die Auflösung lahm, uninspiriert und mau inszeniert. Was bleibt? Genau, die laue Auflösung mit den Standard-Aliens.

      Ich würde es der Serie wirklich wünschen, dass das nur allein als Zuschauer mir so geht. Aber nach allem, was ich so mitbekomme, scheint die Serie derzeit ganz allgemein einen Fall in der Zuschauergunst zu erleben.
      Ich fände es schade, wenn das letztendlich noch darauf hinaus liefe, dass die Serie ein Ende erlebt. Auch wenn man natürlich argumentieren kann, die Serie lief sehr lange, sie hat auch schon mal eine längere Pause überstanden, usw. Ich fände es trotzdem schade.
      Sehr ehrlich analysiert! Denn ich glaube so wie Dir geht es hier vielen. Auch vor der aktuellen Staffel gab es immer wieder Episoden, die man nicht als geniale Meisterwerke feiern kann - dennoch waren sie unterhaltsam bis äußerst unterhaltsam. Jetzt bestimmen die Kritikpunkte den Blick auf die Episoden, anstatt sie realistisch mit anderen zu vergleichen, die vielleicht inhaltlich genauso mau oder noch mauer waren, man aber den Doctor lieber mochte als die Doctorin, bzw. die Entscheidung für eine Frau. Ich persönlich fand keine der aktuellen Episoden deutlich schlechter als die schlechtesten Episoden des Zehnten, Elften und Zwölften Doctors (dabei mag ich den Elften und Zwölften deutlich lieber als die Doctorin).

      Das Problem aktuell ist glaube ich, dass Chibnall und Co letztlich doch zu feige waren (oder nicht durften), etwas ganz Neues zu wagen und das bekannte Prinzip der Anthologie-Serie weiter realisieren. Letzlich ist es nach wie vor so, dass eine außerirdische Bedrohung abgewehrt werden muss und am Ende ist der Status Quo wieder hergestellt. Da immer wieder neue und überraschende Aspekte raus zu holen, gelang auch Moffat schon eine ganze Weile nicht mehr! Jeder kennt dieses Prinzip und wenn dann der eine oder die andere noch ein Problem mit der Doctorin und ihren recht blassen Begleitern hat (was ich ja durchaus verstehen kann), hat die Serie wirklich keine Chance!

      Aber bitte klär mich einer auf: sind die Zuschauerzahlen wirklich so massiv gesunken, dass über eine Absetzung der Serie nachgedacht wird? Ich verfolge diese Zahlen nicht so ...
    • Jefferson Hope schrieb:

      Letzlich ist es nach wie vor so, dass eine außerirdische Bedrohung abgewehrt werden muss und am Ende ist der Status Quo wieder hergestellt.
      Das war zumindest phasenweise eben nicht so, und das hat mich von Anfang an an der Serie fasziniert. Ohne das UFO, das Big Ben fast abrasiert und mitten in London in die Themse stürzt wäre ich wahrscheinlich nie Fan geworden. Das kann man nicht verheimlichen oder als Wetterballon wegerklären. Der ganze Komplex Harriet Jones / Harold Saxon hat doch eine Doctor Who-Parallelwelt geschaffen, die von der echten zunehmend abwich. Das Problem ist da eher wie man das Ganze dann wieder an die Realität zurückführt, da kommt man dann ohne Big Bang 2 oder andere Radikallösungen in Probleme.

      Ich muss aber auch nicht ständig solchen Bombast haben. Gute Stories: "We're all stories in the end. Just make it a good one."

      Ein Historical mit Alien-Erklärung wie dieses ist für mich völlig okay. Da gäbe es noch so viele Möglichkeiten.
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)
    • Jefferson Hope schrieb:

      Denn ich glaube so wie Dir geht es hier vielen. Auch vor der aktuellen Staffel gab es immer wieder Episoden, die man nicht als geniale Meisterwerke feiern kann - dennoch waren sie unterhaltsam bis äußerst unterhaltsam. Jetzt bestimmen die Kritikpunkte den Blick auf die Episoden, anstatt sie realistisch mit anderen zu vergleichen, die vielleicht inhaltlich genauso mau oder noch mauer waren, man aber den Doctor lieber mochte als die Doctorin, bzw. die Entscheidung für eine Frau. Ich persönlich fand keine der aktuellen Episoden deutlich schlechter als die schlechtesten Episoden des Zehnten, Elften und Zwölften Doctors (dabei mag ich den Elften und Zwölften deutlich lieber als die Doctorin).
      Ich frage mich auch, ob diese Entwicklung bei mir auch überhaupt erst mit dieser Satffel einsetzte. Ich fand auch früher schon viele Folgen schlechter, und auch große Staffel-Teile waren früher schon dabei, die mich nicht mehr vom Hocker gerissen haben, aber diesen totalen Überdruss hatte ich vorher noch nicht, der hat wirklich erst jetzt mit der aktuellen Staffel eingesetzt. Kann natürlich gut sein, dass das eine Entwicklung war, die ihren spürbaren Höhepunkt jetzt erst erreicht hat, die sich aber vorher schon angebahnt hatte. Gerade in der letzten Staffel gab es eine ziemliche Durststrecke, und ich erinnere mich nur sehr gut daran, wie gering da z.T. schon meine Begeisterung und Neugier auf die neuen Folgen war. Aber zumindest gab es da noch interessante Charaktere und fantasievolle Einfälle, auch wenn es Einbrüche in beidem nach unten gab. Dadurch hat sich die Frustration nicht ganz so komplett ausbreiten können, weil immer noch ein Funke Hoffnung da war, denn man wusste ja, wenn es mies war, dass es auch besser geht.
      Und eben daran mangelt es der aktuellen Staffel.


      Guitarwolf schrieb:

      Mir kam bei der Szene durchaus der Gedanke, dass eine Regeneration doch perfekt wäre, um die Situation aufzulösen.
      Jody Whittaker taucht unter - und Kris Marshall taucht auf! :D

      Pascal schrieb:

      Die Companions sind noch immer blass, da helfen auch keine unsubtil reingequetschten Mobbing-Geschichten. Seit Beginn der Staffel gibt es NULL Charakterentwicklung.
      Ich hatte gar nicht mehr in Erinnerung, irgendwo eine Mobbing-Szene gesehen zu haben... dann ist es mir wieder eingefallen: habe ich ja auch nicht. Mir wurde nur von einem Mobbing erzählt! Das übliche Show, don't tell à la Chibnall.

      Radioactiveman schrieb:

      Und, hat Ryan eigentlich mitbekommen, welcher Art das Interesse von King James an ihm war? Wenn ja, dann ist er sehr souverän damit umgegangen.
      So souverän, dass mir Ryan schon fast wieder out of character vorkam. Dass der so gewandt mit so einer Situation umgehen kann, das passt nicht zu diesem hohlen Brot, als das diesder Character sonst so etabliert wurde.
      ...was ein ziemlich schönes Beispiel für meine mittlerweile negative Voreingenommenheit ist: ich fand es nämlich eigentlich gar nicht schlecht, wie Ryan mit der Situation umging, einigermaßen gut geschrieben und verhältnismäßig gut gespielt - und trotzdem finde ich ganz unwillkürlich was negatives dran. Wenn einmal ein Haar in der Suppe ist... ||

      Eines muss man der Tardis-Fam/Gang/Crew/Bande/Meute lassen: sie haben fast schon gewusst, wie man Royalität adressiert - sie haben den König nur ein (!) mal mit dem unsäglichen "mate" angesprochen, das diese prolligen Dumpfbacken scheinbar nun mittlerweile für alles und jeden benutzen!
    • dr.olds schrieb:

      Der Dude schrieb:

      Wenn der Showrunner und sein Star nach einer Staffel das Weite suchen wollen: Haben sie Mist gebaut. Was kann man dagegen tun?
      habe ich etwas verpasst ?
      Ja.




      Ok, ich will mal nicht so sein, ab hier irgendwo:
      Staffel 11 - Gerüchte, News, Spekulationen, Infos & Leaks (SPOILER!)
      (Ab da selber suchen.
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.
    • danke , den thread verfolge ich nicht .

      nun , dass sie nicht mehr jedes jahr eine staffel hinkriegen ist schade , aber nix neues . das komische ist nur , dass man sich offenbar viel mehr zeit nimmt als früher und trotzdem (schon länger) nur noch durchschnittsware produziert , was die story angeht .
      ich persönlich verspüre seit ner weile nach jeder season den starken wunsch , nochmals mit s01 von 2005 anzufangen . es hat zwar manchmal wirklich billig ausgeschaut , aber es war fast immer interessant und manchmal sogar grossartig .
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      -- dubbing is evil --
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