11x08 - Die Hexenjäger (The Witchfinders)

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    • Emma Junkie schrieb:

      dr.olds schrieb:

      Der Dude schrieb:

      Wenn der Showrunner und sein Star nach einer Staffel das Weite suchen wollen: Haben sie Mist gebaut. Was kann man dagegen tun?
      habe ich etwas verpasst ?
      Ja.



      Ok, ich will mal nicht so sein, ab hier irgendwo:
      Staffel 11 - Gerüchte, News, Spekulationen, Infos & Leaks (SPOILER!)
      (Ab da selber suchen.
      Oha, ist der Krieg schon vorbei?

      1. 9thdoc 2. 2nddoc 3. 1stdoc 4. 7thdoc 5. 4thdoc 6. 12thdoc 7. 11thdoc 8. 8thdoc 9. 6thdoc 10. 10thdoc 11. 3rddoc 12. 5thdoc
    • Eine Sache muss unbedingt noch gesagt werden,
      meine allgrößte Hochachtung vor Jodie Whittaker. Bei den Dreharbeiten zu dieser Episode im Februar war es bitter kalt. Und sie musste entsprechend ihrer Rolle für einige Stunden in nasser Kleidung herumlaufen. Auch bei den trockeneren Szenen wirkte es schon schlimm genug. Die rührendste Liebesgeschichte seit "Twilight" hatte jemand das Bild mit der Wärmflasche kommentiert.

      Radioactive Man
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    • Radioactiveman schrieb:

      AvancenAch ja, der Doctor brauchte Zeit, um die Fackeln anzufertigen. Und diese Zeit musste das Drehbuch bereitstellen. Egal wie. Deshalb kommen die Morax auch nicht auf die Idee, den Doctor und Begleitung zu töten, sondern beschränken sich netterweise auf Betäubung.
      Für Aliens die alle Menschen befüllen wollen ist das allerdings eine unverständliche Aktion.

      Ansonsten gute Unterhaltung mit den üblichen Ungereimtheiten und offenen Fragen (Herkunft der Aliens; Grund für ihre Einkerkerung; warum sind Pferde Kreaturen des Teufels; etc.)
      Größtenteils dramatisch aber auch mit nachdenklichen Einsprengseln: King James offenbart Ryan die Hintergründe seiner Paranoia. Und später wirkt er im Gespräch mit dem Doctor wissbegierig und nachdenklich. Letztendlich bleibt er aber Opfer seiner Paranoia und seiner Zeit.

      Eine andere Seite seiner Persönlichkeit zeigt er durch die Avancen gegenüber Ryan.
    • "The Witchfinders" ist im Grunde genommen einfach noch ein weiterer generischer 08/15 Scifi-Plot, der in ein historisches Setting bzw eine bestimmte Situation eingebettet wird, die dann recht naiv bzw oberflächlich dargestellt wird. Klassisches Staffel 11 Material also.

      Ich fand es eigentlich zunächst sehr gut, dass der Doktor seinen Companions direkt verbietet in die geschichtlichen Ereignisse einzugreifen, als sie dann aber 30 Sekunden später eine Hexe vorm Ertrinken rettet, war ich einfach nur irritiert. Ansonsten habe ich in dieser Folge nicht groß was am TARDIS Team auszusetzen, abgesehen von einer besonders unpassenden Szene in der Yaz plötzlich anfängt uns davon zu erzählen, wie sie gemobbt wurde, und da dann die Paralelle zur Hexenverfolgung zieht. Das ist für mich nicht nur wieder ganz schlecht geschrieben ("Show, don't tell", mein Gott!), sondern irgendwie passt der Vergleich auch nicht so wirklich.

      Ein bisschen mehr Inhalt hätte der Folge wohl auch ganz gut getan, denn (obwohl am Anfang noch ziemlich viel auf einmal passiert) hat die Folge insgesamt doch ein sehr gemäßigtes Tempo. Der einzige Grund, warum ich diese Geschichte überdurchschnittlich bewerte, ist aber eigentlich Alan Cumming's Darstellung von King James. Jede Szene mit ihm macht einfach Spaß und besonders seine Dialoge mit Ryan gefallen mir richtig gut

      Alles in allem also eine ziemlich inhaltsleere Folge, die durch Alan Cumming's komplette over-the-top Darstellung von King James für mich aber trotzdem noch zu den Besseren in dieser miserablen Staffel zählt. Man hätte aber definitiv noch mehr rausholen können, wenn man sich mehr auf die Hexenverfolgung konzentriert hätte und das ganze nicht so oberflächlich behandelt hätte.
      Ich gebe mal 6/10 Punkte.
      "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mythril ()

    • Ausreichend muss als Wertung genügen. Kann mich mit Vielem in der Folge nicht anfreunden:
      - Schlampigkeit. Früher zogen sich die Companions noch historische Kostüme an, wenn sie sich in andere Zeiten begaben und dazu die Tardis verließen - so ungewohnt diese auch waren, siehe Leela in "The Talons of Weng-Chiang". Hier latscht Ryan im modernen Outdoor-Anorak herum und niemand guckt ihn schräg an?
      - Dialoge. Graham und andere verfallen in modernes Managersprech von wegen "flache Teamhierarchie" usw., was als anachronistisch gegenüber der altmodischen Ausdrucksform der Einheimischen irgendwie witzig wirken soll, aber nur albern ist.
      - Lösung. Grünes Spezialfeuer drauf und bumm, weg. Kinderleicht.
      - Gastdarsteller. Der König wirkt zu jedem Zeitpunkt wie ein Schauspieler, der einen Cartoonkönig spielt.
      - Kontinuität. Da wird zu Beginn die Ermordung einer Frau vorgeführt, Tränen fließen, und es wird betont, was für eine schlimme Sache Hexenjagd ist. Dafür bricht die Doktorin gern ihren Vorsatz, nicht einzugreifen. Plötzlich Stimmungswechsel, es wird deutlich komödiantischer fortgefahren, was nicht passt. Diese Episode trifft nicht den richtigen Ton, im Gegensatz zu Episoden wie "Rosa" und "Dämonen in Punjab", die eine konsequente Linie hatten, der sie folgten.
      Nach dem Aufzählen der negativen Punkte wollte ich positive nennen, aber mir fällt nichts Substanzielles ein. Bezeichnenderweise zählt oben Radioactiveman, dass Whittaker im Februar frieren musste, als besondere Leistung. Das war's dann aber auch.

      Am Rande gefragt: als die Doktorin sich von den Ketten löst und erzählt, das hätte sie bei Houdini gelernt, weckte das eine vage Erinnerung in mir, dass sie, also er, dieses Training früher schon mal erwähnt hat. Dritter Doktor, vermute ich. Hat jemand parat, welche Episode das war? :?:
    • Pacifico schrieb:




      Am Rande gefragt: als die Doktorin sich von den Ketten löst und erzählt, das hätte sie bei Houdini gelernt, weckte das eine vage Erinnerung in mir, dass sie, also er, dieses Training früher schon mal erwähnt hat. Dritter Doktor, vermute ich. Hat jemand parat, welche Episode das war? :?:
      Ebenfalls erwähnt er Houdini und die Dinge, die er von ihm lernte, in "Die Rache der Cybermen" - nur geht es da um das Knüpfen der Knoten, die diesen Entfesselungs-Trick eigentlich meist ermöglichen ...
      "Alles, was je in Raum und Zeit geschehen ist, oder jemals geschehen wird... Wo würden Sie gerne anfangen?"

      Falls wem die Bonus-DVD bei "Die Rache der Cybermen" Standard-Blu-ray fehlt: Infos dazu stehen HIER
    • Ein Wikia-Mensch schrieb:

      In der Episode Planet of the Spiders benutzt der Doctor einen Entfesselungstrick Houdinis [...]
      Einige Zeit später trifft Houdini den Dritten Doctor und reist mit ihm und Josephine Grant in die Zukunft.
      Finde den Fehler... :lach:
      You've got the formula all wrong! No corridors, no monsters and I haven't been imprisoned once!

      -The Doctor, Conundrum
    • Jetzt hätte ich gerne noch das Zitat aus "Planet of Spiders" oder "Smoke & Mirrors", welches diese Reihenfolge für Houdini festlegt. :P

      "Später in seinem Leben" macht da eigentlich auch keinen Sinn. Die Szene aus "Planet of the Spiders" hat doch gar nichts mit dem Leben von Houdini zu tun, oder? Das ist kein Ereignis das Houdini passiert ist, also warum ist es in seine Lebensgeschichte eingeordnet?
      You've got the formula all wrong! No corridors, no monsters and I haven't been imprisoned once!

      -The Doctor, Conundrum

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    • Pacifico schrieb:

      Ausreichend muss als Wertung genügen. Kann mich mit Vielem in der Folge nicht anfreunden:
      - Schlampigkeit. Früher zogen sich die Companions noch historische Kostüme an, wenn sie sich in andere Zeiten begaben und dazu die Tardis verließen - so ungewohnt diese auch waren, siehe Leela in "The Talons of Weng-Chiang". Hier latscht Ryan im modernen Outdoor-Anorak herum und niemand guckt ihn schräg an?
      Ich könnte jetzt zig Episoden aufzählen, bei denen das nicht so ist. Es gab gerade in den ersten sechs Staffeln ziemlich viele historische Kostüme für die Companions (während der Doctor meist in seiner normalen Kleidung rumlief), aber später wurde das immer mehr vernachlässigt, zumal die Historicals generell weniger wurden. Du nennst Talons of Weng-Chiang, Ja möchte ich aus derselben Staffel Masque of Mandragora direkt mal als Gegenbeispiel nennen.

      - Dialoge. Graham und andere verfallen in modernes Managersprech von wegen "flache Teamhierarchie" usw., was als anachronistisch gegenüber der altmodischen Ausdrucksform der Einheimischen irgendwie witzig wirken soll, aber nur albern ist.
      Ja, dieses pseudocoole Gerede hat mich schon in der RTD-Zeit aufgeregt.


      - Lösung. Grünes Spezialfeuer drauf und bumm, weg. Kinderleicht.
      Wie so immer. erst mal drauf kommen. Das hatten wir schon bei vielen Folgen und das würde ich auch nicht als Kritikpunkt ansehen.

      - Kontinuität. Da wird zu Beginn die Ermordung einer Frau vorgeführt, Tränen fließen, und es wird betont, was für eine schlimme Sache Hexenjagd ist. Dafür bricht die Doktorin gern ihren Vorsatz, nicht einzugreifen. Plötzlich Stimmungswechsel, es wird deutlich komödiantischer fortgefahren, was nicht passt. Diese Episode trifft nicht den richtigen Ton, im Gegensatz zu Episoden wie "Rosa" und "Dämonen in Punjab", die eine konsequente Linie hatten, der sie folgten.
      Nach dem Aufzählen der negativen Punkte wollte ich positive nennen, aber mir fällt nichts Substanzielles ein. Bezeichnenderweise zählt oben Radioactiveman, dass Whittaker im Februar frieren musste, als besondere Leistung. Das war's dann aber auch.
      Ja, kontinuitätsmäßig war das Müll. Aber an so etwas habe ich mich mittlerweile gelöst. Was ich gut finde ist, dass der Doctor erstmals mit den Nachteilen des Frauseins in einer patriarchalisch stigmatisierten Welt konfrontiert wird. Wir hatten schon Rassismus und religiöse Konflikte, aber das Naheliegendste, nämlich dass Frauen in den meisten Epochen der Geschichte Menschen zweiter Klasse waren, wird erst dieses Mal thematisiert. Eigentlich müsste das in fast jedem Historical zu Problemen führen.


      Am Rande gefragt: als die Doktorin sich von den Ketten löst und erzählt, das hätte sie bei Houdini gelernt, weckte das eine vage Erinnerung in mir, dass sie, also er, dieses Training früher schon mal erwähnt hat. Dritter Doktor, vermute ich. Hat jemand parat, welche Episode das war? :?:
      Das kam mehr als einmal vor. Aber der dritte Doctor war definitiv der erste Namedropper. Was mich ziemlich angenervt hat und im Laufe der Serie nicht besser wurde. Weshalb es mich nervt, dass es jetzt wieder intensiver betrieben wird. Von venusischem Aikido (seit wann ist die Venus bewohnt?) mal ganz zu schweigen.

      1. 9thdoc 2. 2nddoc 3. 1stdoc 4. 7thdoc 5. 4thdoc 6. 12thdoc 7. 11thdoc 8. 8thdoc 9. 6thdoc 10. 10thdoc 11. 3rddoc 12. 5thdoc