11x09 - It takes You away

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    • "Ich mach demnächst ein eigenes Universum auf, irgendwo in Norwegen."

      "Echt jetzt? Kann ich mitkommen?"

      "Ja aber nur als Höhlentroll am Eingang."

      Trotzdem: es war ziemlich spannend und wenig vorhersehbar, das ist doch was. Für mich gut, und der absurde Frosch wird uns ewig in Erinnerung bleiben. Da sieht man über ein paar geklaute Ideen hinweg, wie z.B. das mit Lautsprecher vorgespiegelte (haha) Monster, gab es schon mal bei Inspector Barnaby. Und den Spiegel, der in eine andere Welt führt. Und das einsame Wesen, das den Besuchern ihre toten Frauen, Freunde etc. vorspielt, damit sie bleiben. Und die Gestalt aus den Gedanken der Leute, die es annimmt um niemanden zu ängstigen. Und die Zwischenzone, die aussah wie die Dimension der Shadowkin oder die Schleimzone bei Marvels Runaways.
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Zaphod B. ()

    • Oooookayyyyy…. Das soll bestimmt alles irgendwie allegorischund so gemeint sein… schießt aber mal wieder mit wunderbarer Präzisiongnadenlos am Ziel vorbei. Schlussendlich soll die SciFi-Handlung irgendwiesinnbildlich für die Vater-Tochter-Beziehung dienen, also so ähnlich wie derunsichtbare Gockel bei „Vincent“, nur bei letzterem passt’s und hier… nun ja…sicherlich gab es durch die SciFi-Elemente kurzfristige „das könnte Doctor Whosein“-Gefühle, aber ich würde es mit einem ganz schrecklichen Essenvergleichen, bei dem man schnell noch ein paar dominante Gewürze drauf gepackthat, um es genießbar zu machen. Irgendwann durchschauen aber unsere Geschmacksrezeptorendiesen Trick und man erkennt, wie furchtbar das Essen schmeckt. Man merktschon, dass der Autor hier versucht hat „Ideen“ unter zu bringen, ist abernicht in der Lage eine vernünftig fließende Episode zu schreiben. Die Dramatikist überschaubar.

      Jetzt aber mal zur Haupthandlung: Papa und Tochter sollen wiederzusammengebracht werden. Grundgütiger. Who cares about these absolut schlechtgeschriebene und unsympathische Figuren? Den Vater so furchtbar darzustellenhätte ja noch durchgehen können, will Chibby doch an Stelle von klassischenMonstern als Gegner, die Abgründe des menschlichen Seins präsentieren. Nur…wollen wir das so in dieser Form wirklich bei „Doctor Who“ sehen? So geballt?Und ohne den SciFi-Gutfinder befriedigende ernsthafte SciFi-Elemente?

      Ok, zurück zum „Evil Slayer Papa of Doom“. Das kann zwarglaubwürdig sein, also die Fixierung auf seine tote Frau, dass er dafür aberseine Tochter („Ah, so’n paar Tage schafft die schon“) alleine im Haus zurücklässt(und immer daran denken, da gibt es Bären), verlangt eine solche suspension ofdisbelieve, dass es körperlich weh tut. Ok, das Mädchen ist leider auchbeliebig unsympathisch, so dass unser vielleicht im Leben überforderte „EvilSlayer Papa of Doom“ sich hier seiner Überforderung hingibt… aber… wie gesagt,grundgütiger!

      Ich hatte am Schluss dann ja sogar noch ein wenig daraufgehofft, dass das Mädel von den „Todesmotten“ aufgefressen wird. Dann hättenwir ein „schönes“ emotionales Ende. „Evil Slayer Papa of Doom“ verzweifeltendgültig, bleibt somit im „Kermit“-Universum, um sich gänzlich der Illusioneiner heilen Welt hinzugeben. Dafür erkämpft sich dann aber, so wie in derFolge, Graham seine emotionale Freiheit und verläßt „Kermit“. Das „Bonding“hätten wir dann auch und zusätzlich noch das emotionale Downer-Ende, bei demdie Treuse den „Evil Slayer Papa of Doom“ eben nicht hat retten können.Vielleicht hätte man dann sogar noch, nachdem alle gegangen sind, aus „Kermit“dann „Konga, der Menschenfrosch“ gemacht, der dann sein wahres, böses Gesichtzeigt und „Evil Slayer Papa of Doom“ einfach mal eben so frisst. Yay. Das wäreeine gute Folge gewesen. Stattdessen bekommen wir „Wir haben uns doch alle lieb“-Gruppenkuschelnund die Treuse kann grenzdebil vor sich hin stammeln, dass sie „einen neuenFreund“ hat. Fuck it.

      Das bewusste Universum ist sicherlich auch nicht so schlimm,wie es auf den ersten Blick kling. Ich meine ja sogar, dass es da Theorien gibt…ABER… dann ist doch dieses Universum nicht in der Lage, sich in die Gefühlsweltvon Menschen rein zu denken und denen als „Kermit“ zu erscheinen! Das ist inetwa so, als wenn wir mit einem Bakterium, welches in unserem Verdauungstraktvor sich hin wabbert, mitfühlen würden. Das ist doch alles nur noch Scheiße!

      Ah… ah… alles nicht… Graham war toll und war wieder mehrDoctor, als es die Treuse jemals sein könnte. Liegt das nun wirklich nur amSchauspieler, der das so überzeugend darstellt oder haben die Autoren es tatsächlich ausschließlich bei dieser Figur geschafft, ihr Kontur zu geben?
      Dies ist kein Kuschelforum. Dies ist DrWho.de



      "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Most Holy ()

    • Ansich war das eine schöne Idee, mal eine Folge für Doctor Who zu schreiben, die nicht nur in Skandinavien spielt, sondern sich auch noch wie eine dieser nordeuropäischen Indie-Gruselfilme anfühlt. Schade nur, dass man dann diesen seltsamen Mittelteil (=Zwischenwelt) hineingebaut hat, die sich eher nach Harry Potter und Co. angefühlt hat. Das hat der eigentlichen Geschichte letztendlich nichts gebracht, sondern war nur für den Schauwert in der Geschichte da, oder weil man sich nicht getraut hat, eine Folge zu produzieren, die komplett in dem Stil gehalten ist. Dabei hätte gerade das dem Script sehr gut getan, denn mit einem Spiegel, der direkt auf die andere Seite führt, wäre sehr viel mehr Platz in der Folge gewesen, sich mit Graham und dem Vater auseinanderzusetzen, und der Frage, welche Seite des Spiegels die bessere Option ist. Man hätte auch etablieren können, dass das Mädchen nicht durch den Spiegel gehen kann, weil sie nicht hineinsehen kann, um den Vater vor eine echte Wahl zu stellen, so wie Graham zwischen Fake-Grace und Ryan hätte entscheiden müssen. Und dann hätte das Universum noch eine nicht-blinde-Tochter generiert, und dem Vater wäre das dann doch alles zu perfekt vorkommen etc...ja, da hätte man viel daraus machen können. Stattdessen bleiben nach der (trotzdem guten) Folge eigentlich nur zwei Fragen offen: 1. Wieso hat dem Vater, der seine blinde Tochter mehrere Tage allein, in Todesangst vesetzt, allein gelassen hat, eigentlich niemand mal aufs Maul gehauen ? Und 2. Wäre das andere Universum größer geworden, wenn der Doctor den Frosch aufgeblasen hätte ?
    • Naja, was die Doctorin angeht - ich persönlich habe immer ein paar Folgen gebraucht, um mich an einen neuen zu gewöhnen - doch dann fanden sie ihren eigenen Platz - nur leider stelle ich immer mehr fest: es ist wie im richtigen Leben. Nicht jeder, der eine gewisse Position hat, füllt diese auch aus aka nicht jeder, der sich Schauspieler nennt, ist auch einer - oder um es freundlicher zu sagen, manche sind eben auf gewisse Rollen festgelegt -
      Die Folge als solche hätte ich mit einem 'verspielten' Doctor, glaube ich, recht gut gefunden- nur ihr nehme ich nichts ab.

      Nur mal nebenbei - ich war durchaus nicht abgeneigt, einen weiblichen Doktor zu bekommen. Nur hätte ich dann eine mit Herz, Hirn und Kontur vorgezogen .
    • Das nimmt mich mit,
      ich versuche immer noch zu verstehen, was ich da eigentlich gesehen habe. Der Doctor hat viel zu viel geredet, statt die Dinge einfach geschehen zu lassen. Dadurch wurde eigentlich auch alles sehr überreichlich erklärt, trotzdem habe ich das selbe Gefühl wie bei "Kerblam", wenn ich die Episode noch öfter angucke, dann werden mir immer mehr Logikfehler auffallen und den sehr guten ersten Eindruck zerstören.

      Bei Mystery und Fantasy darf man die geheimnisvollen Dinge sowieso nicht hinterfragen. Sie sind einfach da und dienen letztlich immer nur der Selbstfindung. Nur wer rein und edlen Herzens ist, wird zu dem magischen Ort gelangen, wo es die Antwort auf alle Fragen gibt. Und diejenigen, die es schaffen, finden dort das Buch mit den verspiegelten Seiten, in dem sie sich selbst erkennen können.

      Bei Doctor Who kommt etwas Science Fiction als Background hinzu. Leider genauso widersprüchlich, wie es in der Serie üblich ist. In "Curse of the Black Spot", "Doctor's Wife" und "Hide" hatten wir jeweils ein spezielles Taschenuniversum von prinzipiell beliebig vielen, die existieren können. Diesmal musste es aber ausgerechnet eines sein, von dem auf Gallifrey in Ammenmärchen erzählt wird. Und das findet sich dann hier auf der Erde in Norwegen. Ganz bestimmt.

      Wesen aus der Zeit von der Entstehung des Universums oder davor waren die Vampire vom ersten Time War, dann die "Ancestor Cell" von den Eighth Doctor Adventures und diese Astrologiemacht von "Secrets of the Stars" bei den Sarah Jane Adventures. Ein intelligentes Universum, das Freunde sucht, ist da eine angenehme Abwechslung. Hatten wir allerdings auch schon bei Futurama.

      Aliens, die die Gestalt von Toten annehmen, da hatten wir z.B. die Cybermen, die Zygons und diese Ranken aus der 3. Episode von Class. Diesmal geht es nicht darum, dass Menschen konvertiert, verwirrt oder gefressen werden sollen, sondern um Freundschaft. Sehr gefährlich in der Welt der Fantasy und der Märchen. Die guten Geister, die einem alle Wünsche erfüllen wollen, wird man nicht wieder los. In der SF-Story "Mmirg" musste man sich wünschen keinen Wunsch zu haben, um wieder frei zu kommen.

      Wie gesagt, letztlich geht es immer nur um Selbstfindung. Die gesamte Episode dient nur dem Zweck, dass Vater und Tochter ihre Beziehung zueinander klären können. Graham und Ryan durften auch endlich ihre Beziehung zueinander klären. Das magische Wort "Grandad" wurde von Ryan endlich ausgesprochen. Bei der Beziehung von Ryan und Yasmin wird es noch etwas dauern. Der Doctor ist jetzt mit einem Universum befreundet. Und das glaube ich sofort, dass das ehrlich gemeint war. Schade, eigentlich hätte der Frosch zum Abschied noch ein paar Andeutungen über das Timeless Child machen müssen.

      Andeutungen bekamen wir vom Doctor stattdessen über angebliche sieben Grandmothers. Wie schon bei den Sisters sollte man das nicht im wörtlichen Sinne als Verwandschaftsbeziehung interpretieren. Der Begriff Gran ist genauso wie Solitract oder Antizone beliebig austauschbar. Unzureichende Übersetzungen aus der Sprache der Time Lords. Platzhalter für etwas, das zu kompliziert für unsere menschlichen Gehirne ist.

      Diskussionen, ob der Doctor aus dem Loom kommt oder eine Mutter hat oder neuerdings Schwestern oder Großmütter, sind nutzlos. Es gehört zu den Dingen, die in der Serie bewusst diffus und widersprüchlich dargestellt werden und auf die man sich nicht festlegen will.

      Egal, der norwegische Wald von Wales, die Hütte, ihr Spiegelbild und die Antizone waren sehr gut gestaltet. Ebenso Ribbons und die Motten. Der Dad mag pädagogisch eine Niete sein, aber er ist ein Fan von Heavy Metal. Und Hanne habe ich mir - nach Kira - spontan als Companion gewünscht. Volle Punktzahl.

      Radioactive Man


      ps: Monster im Wald, die durch einen Lautsprecher vorgetäuscht werden. Und das ausgerechnet durch so einen Winztröter. Ganz bestimmt.
    • Es bleibt erneut nur wieder bei einem lauten "Mhmm".

      Wieder eine Geschichte die den Nachgeschmack von "irgendwo her kommt sie mir bekannt vor" hatte.

      Der Anfang war toll. Wir befinden uns in "Norwegen "(was sehr nach Wales aussieht, aber das ist nicht schlimm).
      Nur eine Sache stört: "Team TARDIS". Denn es dauert keine 5 Minuten, da kommt man sofort wieder mit dem Holzhammer.

      Leeres Haus, Doctreuse begeht Hausfriedensbruch, blindes Mädchen, dessen Mutter gestorben ist, hat den Schrank äh Spiegel nach Narnia im Zimmer ihres verschwundenen Vater.

      Schon ab diesem Zeitpunkt konnte man erahnen wohin die Story uns führen wird.

      Da wieder eine Menge Geld sparen wollte, zeigte man wenig und erklärte dieses Mal soviel, dass es für 2 Folgen gereicht hätte. Naja, seien wir ehrlich, viel Geld hat der Frosch nicht gekostet! (Beim Guide der von den Motten gefressen wurde kam mir sofort in den Sinn "Trägt man jetzt alte Masken von Buffy bei Doctor Who auf"?) Und darum gibt es nur ein "Daumen in die Mitte". Unter Moffat hätten wir gesehen wie eine Großmutter des Doctors ihm die Geschichte erzählt hat oder Teile der Gute-Nacht-Geschichte animiert.

      Und erneut hält die Doctreuse eine Rede darüber, wie toll doch die Sache ist, in der sie grade reingeraten ist! Das wievielte Mal ist es jetzt "das Großartigste" was sie erlebt hat?


      Es ist wie mit der TARDIS.
      Sie ist immer schon da.
      Wir sehen sie nie ankommen. Wir sehen sie selten losziehen.

      Und so ist es auch mit der Doctreuse und "Team TARDIS", sie schaffen es einfach nicht, anzukommen.


      Mit einer Ausnahme! Graham sticht immer wieder hervor. Er ist der Charakter, der in dieser Staffel durch Menschlichkeit, Normalität und Humor glänzt. Wo man den anderen Figuren Probleme auf den Leib geschrieben hat, welche diese in einer Penetranz immer aufs Neue hervorheben müssen, lebt Graham einfach.
      Laugh Hard, Run Fast, Be Kind!
    • Also diese Episode fand ich echt gut, das etwas düstere Setting und Silent Hill artige Welten gefallen mir sehr gut. Auch Ryan hat mir diesmal gefallen, Jas aber leider wieder nicht. Frau Doktor war auch wieder nicht überzeugend, wäre mMn super für Capaldi oder Smith gewesen.

      Ein paar fragliche Stellen gab's natürlich, kann ich aber insgesamt verkraften.

      Alles in allem wirklich sehenswert, hätte man den Frosch und Jodie durch andere Schauspieler/Wesen ersetzt....na ja, schon zu spät.

      Jodie wird's wahrscheinlich nicht mehr rumreissen, auch nicht in weiteren Staffeln.
    • apug schrieb:

      Also diese Episode fand ich echt gut, das etwas düstere Setting und Silent Hill artige Welten gefallen mir sehr gut. Auch Ryan hat mir diesmal gefallen, Jas aber leider wieder nicht. Frau Doktor war auch wieder nicht überzeugend, wäre mMn super für Capaldi oder Smith gewesen.

      Ein paar fragliche Stellen gab's natürlich, kann ich aber insgesamt verkraften.

      Alles in allem wirklich sehenswert, hätte man den Frosch und Jodie durch andere Schauspieler/Wesen ersetzt....na ja, schon zu spät.

      Jodie wird's wahrscheinlich nicht mehr rumreissen, auch nicht in weiteren Staffeln.
      Bitte erklärt mir doch mal, wie man trotz "Yaz hat's wieder nicht gebracht, Fr. Doctor hat's nicht gebracht, den Frosch hätte man ersetzen sollen und fraglichen Stellen" so eine Folge "echt gut" finden kann.
      Bringt man hier wesentliche Teile der Serie, wie die Hauptdarstellerin und die Sidekicks, gar nicht mehr mit dieser in Verbindung? Warum guckt man das, wenn man die Figuren aufgegeben hat??? Warum guckt man es, wenn die Handlung so schwach ist, daß man sie "verkraften" muss?
      An was haltet Ihr Euch da fest, daß es so schön gebogen wird? An die Hoffnung, die 10. Folge würde für alles entschädigen, mit einem fulminanten TV-Ereignis?
      Ach ja, einige glauben ja immer noch, der eine oder andere Bösewicht würde da noch erklärt werden, woll? Ich drücke Euch die Daumen.

      Was in Moffats Zeit definitiv besser war: Es gab Stimmung. Es gab Figuren, die von Schauspielern verkörpert wurden, die ihr Fach beherrschten und selbst wenn ich irgendeine nicht mochte, wollte ich dennoch wissen, was aus ihr wird. Sie hatten Persönlichkeit, Charme und Witz und sie empfanden etwas für einander, litten und lachten zusammen. Davon ist in keiner der Folgen was zu sehen. Was soll mich da in seinen Bann ziehen?
      Vor dem Hintergrund gibt es für mich in der Folge vier Kröten: Team-Tardis. Die könnten morgen (besser gestern) im Void verschwinden, daß könnte mir kaum egaler sein.

      Und um die Gegenfrage, warum ich noch gucke, gleich zu beantworten:
      Ich gucke aus Wehmut zu, weil ich einen alten Freund beim Sterben nicht allein lassen kann.
      Zum Glück hat er es bald hinter sich.
      Und im Übrigen: Donna war so toll, weil sie dem Doctor kontra gegeben hat
    • Der Dude schrieb:

      apug schrieb:

      Also diese Episode fand ich echt gut, das etwas düstere Setting und Silent Hill artige Welten gefallen mir sehr gut. Auch Ryan hat mir diesmal gefallen, Jas aber leider wieder nicht. Frau Doktor war auch wieder nicht überzeugend, wäre mMn super für Capaldi oder Smith gewesen.

      Ein paar fragliche Stellen gab's natürlich, kann ich aber insgesamt verkraften.

      Alles in allem wirklich sehenswert, hätte man den Frosch und Jodie durch andere Schauspieler/Wesen ersetzt....na ja, schon zu spät.

      Jodie wird's wahrscheinlich nicht mehr rumreissen, auch nicht in weiteren Staffeln.
      Bitte erklärt mir doch mal, wie man trotz "Yaz hat's wieder nicht gebracht, Fr. Doctor hat's nicht gebracht, den Frosch hätte man ersetzen sollen und fraglichen Stellen" so eine Folge "echt gut" finden kann.
      Die paar Minuten mit dem Frosch kann ich verschmerzen, der war nicht wirklich lange ins geschehen eingebunden. Yaz (und auch Ryan) mag ich halt nicht als Begleiter, aber da gabs schon vorher mehrere die sogar noch schlimmer bzw unglaubwürdiger waren (Clara, Donna, Rose..). Jodie begeistert mich dann auch nicht mit Ihrer Vorstellung als Doktor, genau so wenig wie es Eccleston (ja, ich mag ihn nicht) getan hat (trotzdem hab ich weiter geschaut)
      Und bis jetzt hatten viele Folgen irgendwelche Logikfehler oder merkwürdige Handlungsstränge, nicht nur in dieser Staffel.

      Die Episode an sich hat mir aber dennoch gut gefallen, warum du es dann alles schaust wenn es so furchtbar ist und bei Moffat alles so übertoll war (da gab es auch des öfteren Blödsinn und unglaubwürdige Handlungen) versteh ich nicht. Wenn du hier von "einem Freund beim sterben" zusehen schreibst ist das für mich übertrieben und keine glaubwürdige Aussage - dann schalt halt du aus.

      Natürlich habe ich die Hoffnung das es besser wird, war für mich bei dieser Staffel ja auch so....es ging (für mich) gut los (E 1+2)...dann wurde es langsam langweiliger und dümmer...jetzt gehts wieder aufwärts, vor allem die beiden letzen Episoden. Vielleicht kommt ja noch was sehenswertes und noch ne gute Weihnachts/Neujahrsfolge. Es wird bestimmt nicht meine Lieblingsstaffel, aber gestorben wird meiner Meinung nach noch nicht. Sobald alle politischen Vorstellungen und gesellschaftlichen Randgruppen abgearbeitet wurden (Hauptdarsteller eine Frau, ein Begleiter Schwarz, der andere Alt und noch eine gut in die Gesellschaft integrierte immigrierte indische Polististin - fehlen noch eine behinderte, eine jüdische und eine homosexuelle Person...dann sind glaub ich alle durch und es können wieder "normale" Folgen gedreht werden)
    • @apug
      Ja, stimmt: Ich finde Moffat super. Ich finde RTD super. Ich finde Eccelstone super. Ich mag jede, ich meine JEDE, Folge von New Who und es gibt keine, die ich mir nicht noch 5x angucken würde. Ich mochte alle Companions, alle Doctoren und wenn man mich zwingen würde ein Rating bezüglich der Gegner zu machen, so wie immer wieder die innovative Frage auf den Panels kommt: "wer ist denn das Lieblingsmonster des Doctors" hätte ich große Schwierigkeiten, außer daß Missy an erster Stelle stände. Ich fand es großartig, es hat mich berührt, inspiriert und habe es rundherum genossen. Außerdem gab es für mich nie ein "Moffat oder RTD".

      Insofern habe ich mich nicht, wie andere offensichtlich, durch Jahre hindurchgequält, Companions ertragen, Doctoren ausgehalten und mich wöchentlich über miese Folgen geärgert.
      Bis jetzt. Du hast also recht: Guck ich es halt nicht.
      Ist eh gegessen. Nur das der Rat von Leuten kommt, die offensichtlich Doctor Who die letzten Jahre (und es müssen Jahre gewesen sein, wenn die Hälfte der Companions durchfällt, oder mal der ganze Doctor) wie eine chinesichen Wasserfolter aushalten mußten statt abzuschalten, entbehrt nicht einer gewissen Komik.

      Nochmal: Ich kann auch immer noch nicht nachvollziehen, wie Leute hier schreiben, sie mögen 3/4 der Elemente einer Folge nicht (dazu zähle ich mal Darsteller, Stil und Story) und dann 8,5 oder mehr Punkte geben. Darum gehts mir.
      Vielleicht liegt das ganze Dilemma ja im Medienverhalten der Zuschauer? Was weiß ich? Ich schalte ja bald ab :P
      Und im Übrigen: Donna war so toll, weil sie dem Doctor kontra gegeben hat
    • Hey Dude, so hat halt jeder seine eigene Meinung bzw. Geschmäcker. Ich bin zwar großer Dr. Who Fan, wohl nicht so sehr wie du, aber jede Folge gefällt mir halt auch nicht. Ist auch schwer bei einer so großen Zahl. Nach den ersten beiden Eccleston Folgen dachte ich, au kay - geht ja ganz gut los..bei Aliens in London und WW3 dachte ich dann ich schalts nie wieder ein. War und ist für ich immer eher ein auf und ab bei den Staffeln. Egal ob RTD oder Moffat oder Gattis oder wer auch immer sich austoben durfte, es gibt Folgen die finde ich super, dann gibts mittelmäßige und auch mal schlechte.Das ich mich Jahr lang durchgequält habe kann ich nicht behaupten. Es gibt für mich, wahrscheinlich wie die meisten, Staffeln bzw. Folgen die man lieber mag und welche die auch nicht gefallen.

      Und wenn man ich Darsteller nicht mag gibts als Ausgleich wieder welche die einfach toll sind.
      Für mich z.B...Rose nein - Jack ja...Martha Jones ja - Donna nein (obwohl es hier auch ein paar Gute Momente gibt)...Amy ja - Clara nein. Die perfekte Serie mit ausschließlich tollen Folgen ist es für mich nicht, für dich vielleicht...

      Soweit ich das verstanden habe forderst du mich ja auf nicht mehr Dr. Who anzuschauen, obwohl es für dich ja weit grauenvoller sein muss jetzt noch weiter einzuschalten nachdem alles bis Staffel 10 absolut überragend war und dann Schlag auf Schlag den Bach runter geht. Ich wollte dich als Treuen Überfan nicht beleidigen und zum Ausschalten zwingen, genauso wenig muss ich mir das aber vorschreiben lassen.

      Und als Doctor durchgefallen ist für mich bislang Eccleston (und der hat glücklicherweise nach einer Staffel aufgehört) und eben Jodie (da weiss ich ja noch nicht wie lang es noch geht.)
    • Also Leute, wir mosern hier doch auf sehr hohem Niveau, wenn man sich anschaut was sonst an gequirlter Scheiße im TV gezeigt wird. Selbst Love and Monsters sticht jederzeit eine beliebige Folge von Sturm der Liebe oder diesen ganzen Scripted Reality-Müll aus. Ich weiß nicht mehr wer es auf der letzten TimeLash gesagt hat, allerdings bezogen hauptsächlich auf Old Who: Auch wenn die Kulissen wackeln oder die Pappe durchscheint, es sind immer gute Stories und der Wille des Teams, aus Scheiße Gold zu machen (ist jetzt meine Formulierung), das macht Doctor Who einzigartig.

      Ich werde jedenfalls nicht aufhören, neue Folgen (und alte sowieso) zu gucken, auch wenn die "immer guten Stories" manchmal nicht so gut sind. Ja, und Fan sein heißt auch dann dabei zu bleiben, wenn es mal nicht gut läuft (als Düsseldorf- und Schalke- Fan weiß ich wovon ich rede). Ich will mich nicht mit einem endlichen Bestand von Folgen abfinden und will, dass die Serie einfach immer weiter geht, so einfach ist das.
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)
    • Slartibartfast wäre erfreut,
      inzwischen habe ich mir dann auch angesehen, was anderswo zu der Episode gesagt wird. Fans sind immer sehr wohlmeinend und hilfsbereit. So wurde vorgeschlagen, den Frosch und sein Spiegel-Universum mit Omega und dessen Antimaterie-Universum zusammenzubringen. Zu den sieben Großmüttern wurden alle Möglichkeiten durchprobiert. Sieben Regenerationen einer einzigen Großmutter, ein Gruppen-Loom, Patchwork-Omas durch häufiges Heiraten und schließlich "Gran" als Titel für nette alte Time Ladies, die in dem Waisenhaus bei der Scheune dazu eingestellt wurden, den Kindern Bedtime Stories vorzulesen. Mein Standpunkt dazu war, dass es völlig egal ist, weil sowieso nie etwas daraus gemacht wird.

      Irgend jemand war der Ansicht, dass Erik vier Tage vorher durch den Spiegel noch direkt in das andere Universum gelangt ist. Dieses begann dadurch instabil zu werden und die Antizone hat sich erst danach dazwischen geschoben, um unser Universum zu schützen. Passt nicht ganz zu der Darstellung in der Episode, wo das alles ja angeblich bereits auf die Zeit der Entstehung unseres Universums zurückgeht. Konsequenz wäre dann allerdings, dass Erik dem Ferryman Ribbons begegnet sein muss und vermutlich einen geeigneten Preis bezahlt hat. Ribbons behauptet ja auch, ihn gesehen zu haben, was allerdings gelogen sein könnte.

      Und es gab die Annahme, dass das Spiegel-Universum derart instabil geworden ist, dass es in jedem Fall vernichtet wird. Der Frosch hatte dann nur die Wahl, zusammen mit dem Doctor unterzugehen oder den Doctor freizugeben und dadurch zu retten. Passt nicht ganz zu dem harmonischen Abschied. Und wenn der Solitract bereits seit Beginn aller Zeiten besteht, dann hat dieses Spiegel-Universum sicher bereits einige Millionen solcher Freundschaften hinter sich und wird bereits anderswo durch die Dimensionsbrücken der Antizone telepathische Locksignale senden, um neue Kontakte zu knüpfen. Und, da zu viele Freundschaften Instabilität bringen, werden die Portale immer nur an abgelegenen Orten wie dieser Hütte in Norwegen eingerichtet. Bevor es Spiegel gab, wurden spiegelnde Wasserflächen benutzt. Das kann man innerhalb der Logik der Episode beliebig ausgestalten. Ed Hime wird über nichts davon nachgedacht haben.

      Mir war es sofort aufgefallen, andere brauchten etwas länger. Eine Frage war, ob für die Produktion ein seitenverkehrtes Slayer-Shirt verwendet wurde. Aber der Scheitel beim Doctor verrät, dass alle Szenen in dem Spiegel-Universum bei der Post Production durch Auswahl des entsprechenden Effekts umgedreht wurden. Nur bei der Abschiedsszene mit dem Frosch hat man darauf verzichtet, sonst hätten wir es bereits im September im Trailer für die Staffel bemerken können.

      Zu der Episode gibt es eine überwältigende Anzahl positiver Kommentare. Es hätte die höchste Bewertung aller Zeiten werden können, noch über "Heaven Sent", "Day of the Doctor" und "Blink". Wenn dieser Frosch nicht gewesen wäre. Das ist für einen Teil der Fans der Punkt, an dem für sie die Episode zerstört wird. Die Mehrzahl schafft es allerdings, den Schritt mitzugehen. Welche Gestalt hätte das Spiegel-Universum auch sonst für den Doctor annehmen sollen. Es musste etwas völlig Absurdes sein. All Glory to the Hypno Toad.

      Nach "Twice Upon A Time" war es allerdings eine weitere Gelegenheit, wo die Chance für einen Gastauftritt von Carole Ann Ford verpasst wurde.

      Für mich bleibt es bei meiner ursprünglichen Annahme. Die Episode behält ihre außerordentlich gute Wirkung, wenn man nicht zu sehr über den Inhalt nachdenkt. Eine überzeugende Performance der Darsteller, vor allem das Gespann von Hanne und Ryan. Gags wie der mit der Umkehrung der Polarität, Yasmin spricht dort auch exakt meine Sprache. Graham und das Sandwich. Die Bodenprobe durch den Doctor. Und der faszinierende Bindfaden, der offensichtlich "longer on the inside" war. Immer noch volle Punktzahl.

      Radioactive Man


      ps: Gefilmt wurde "It Takes You Away" vor einem Jahr, zu Beginn der Dreharbeiten gemeinsam mit "The Woman Who Fell To Earth". Irgendwelche Theorien, Jodie Whittaker hätte bei den frühen Episoden wie "Ghost Monument" erst noch in ihre Rolle als Doctor hineinfinden müssen und dass sie deshalb einigen Fans dort nicht so gut gefallen hat, sollten jetzt widerlegt sein.

      pps: Kommt die Woolly Rebellion vor oder nach dem Minister of War?

      ppps: Wo sind die unterirdischen Städte in den Bergen, die uns in "God Complex" versprochen wurden?
    • Tja...die Folge war "gut", allerdings kein durchgängiger Stil und (wie fast durchgehend in der Staffel) schon sehr spärlich was die Ausstattung / Setting anging.
      Die Zwischenwelt war ein klarer Stilbruch und hat mir nicht gefallen, weder hat Sie die Story voran gebracht, noch sah dies "gut" aus.

      Ich stelle in Folge 9 fest das immer noch keinen Dialog zwsichen Graham und Yas gab, das ist schon erschreckend.
      Der Frosch am Ende auch sehr unspassend.

      Der Vater auch völlig unrealistisch, lässt die Tochter einfach zurück und am Ende ist alles "toll".......unpassend. Den hätte man das Kind als Tarids-Team wegnehmen müssen!

      Die Story war allerdings spannend, zumindest die ersten 2/3, und die Leistungen der Schauspieler war auch OK bis gut.

      Wertung: 7/10 und ein Gut.
    • Zaphod B. schrieb:

      Also Leute, wir mosern hier doch auf sehr hohem Niveau, wenn man sich anschaut was sonst an gequirlter Scheiße im TV gezeigt wird. Selbst Love and Monsters sticht jederzeit eine beliebige Folge von Sturm der Liebe oder diesen ganzen Scripted Reality-Müll aus. Ich weiß nicht mehr wer es auf der letzten TimeLash gesagt hat, allerdings bezogen hauptsächlich auf Old Who: Auch wenn die Kulissen wackeln oder die Pappe durchscheint, es sind immer gute Stories und der Wille des Teams, aus Scheiße Gold zu machen (ist jetzt meine Formulierung), das macht Doctor Who einzigartig.
      Ich würde mir ausdrücklich wünschen, dass bei Doctor Who die Kulissen wackeln und die Pappe durchscheint, wenn dafür auch die Geschichten und die Schauspieler wieder das damalige Niveau bekämen. Heutzutage wird die Story eines klassischen Vierteilers in 45 Minuten gequetscht, obwohl dafür, bei heutigem Erzähltempo, eine Stunde erforderlich wäre (siehe Special Edition von Planet of Fire). Also werden die Exposition der Charaktere sowie einige Plottwists gestrichen. Die handelnden Personen werden dabei zu farblosen Statisten, die man eine Woche später schon wieder vergessen hat und die Interaktion zwischen den Personen beschränkt sich auf das Briefing der aktuellen Situation. Aber gut, ich bin auch ein Fan der klassischen Sechsteiler wie Colony in Space, Frontier in Space, Invasion of the Dinosaurs oder Seeds of Doom. Das ist für mich Doctor Who storytechnisch auf höchstem Niveau.

      1. 9thdoc 2. 2nddoc 3. 1stdoc 4. 7thdoc 5. 4thdoc 6. 12thdoc 7. 11thdoc 8. 8thdoc 9. 6thdoc 10. 10thdoc 11. 3rddoc 12. 5thdoc
    • Ich weiß was du meinst und sehe das ähnlich. Wir müssen jetzt nehmen was wir kriegen können. Trotzdem käme ich nie auf die Idee, die Einstellung der Serie zu wünschen. Warum steht in dem nicht zitierten Teil meines Posts.

      Ich mag Dinge nicht, die enden.
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)
    • Neu

      Es fing für mich gut an, dann schlug Chibnall zu... aber ich habe einen Weg gefunden den Folgen trotzdem was abzugewinnen. - Die BBC Two-Nachtwiederholung mit Dolmetschereinblendung macht mir echt Freude. Es war diesmal ein weißhaariger, unaufgeregter Dolmetscher mit einer angenehmen Art. Ich werde morgen absichtlich verzichten und freue mich auf spleenige Gebärden am Samstag. 8o
      Ich weiß, das sagt jetzt vermutlich niemandem was, aber ich wollte meine Freude teilen. ;)
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      Zaphod B. schrieb:

      Ich weiß was du meinst und sehe das ähnlich. Wir müssen jetzt nehmen was wir kriegen können. Trotzdem käme ich nie auf die Idee, die Einstellung der Serie zu wünschen. Warum steht in dem nicht zitierten Teil meines Posts.

      Ich mag Dinge nicht, die enden.
      Ich habe an keiner Stelle eine Absetzung der Serie gefordert, sondern immer nur meinen sehnlichen Wunsch auf die Rückbesinnung auf alte Stärken geäußert, eben bevor die Zuschauerzahlen soweit zurück gehen, dass die Serie abgesetzt wird. Die Serie hat sich im Laufe ihrer Geschichte immer wieder neu erfunden, aber die Richtung, in die New Doctor Who geht, vor allem was das Episodenkonzept angeht, gefällt mir nicht wirklich.

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