Good Omens

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    • Habe sie jetzt durch und sie hat mir gefallen. Aber entgegen @Nikiokos Vorschlag fand ich sogar teilweise, dass sie zu nahe an der Vorlage war. Bei 1:1 Adaptionen erschließt sich mir immer nicht so ganz der Sinn, denn da kann man auch gleich das Buch lesen.
      Personen, die zu faul zum Lesen sind (oder schlicht keine Zeit haben), würde ich eine definitive Empfehlung aussprechen. Wer das Buch kennt, sollte trotzdem mal reinschauen, weil es eine wirklich gute Umsetzung ist. Es gibt auch so manche Kleinigkeiten, die man dann mehr zu schätzen weiß, z. B. warum Queen so oft auf dem Soundtrack vertreten ist. ;)
      Und ein paar Sachen wurden dennoch … naja, nicht wirklich verändert, aber halt hinzugefügt (während die neuen apokalyptischen Reiter bspw. weggelassen wurden). Zum Beispiel erfährt man mehr über die Jahrtausende umspannende Beziehung – ja, fast schon Freundschaft – zwischen Aziraphale und Crowley. Auch der Cast ist fantastisch, von den beiden Hauptdarstellern mal abgesehen: Jon Hamm als Gabriel, Michael McKean als Seargent Shadwell, auch Gastdarsteller wie Mark Gatiss als Nazi-Geheimdienstler oder eine mir unbekannte Darstellerin von Beelzebub fand ich toll.
      "That's it! Now I understand: Everyone in the universe is the Doctor. Everyone … except me."
    • Es gab ein paar handwerkliche Sachen die mich gestört haben (seien es bestimmte Schnitte, Effekte, die viel zu oft eingesetzten Voice-Over...), aber ansonsten war das eine wirklich runde Umsetzung der Vorlage. Highlight sind natürlich die Darsteller, die bis in die kleinste Rolle (ok nicht ganz, den jungen Warlock fand ich ziemlich scheiße) hervorragende Arbeit abliefern und großartig gecastet sind.
      You've got the formula all wrong! No corridors, no monsters and I haven't been imprisoned once!

      -The Doctor, Conundrum
    • Ich bin gerade mit der zweiten Folge durch. Soweit alles super. Sheen und Tennant machen ihre Sache großartig.

      Edit: So, ich bin durch und muss sagen: sehr gute Umsetzung des Buches von vorn bis hinten mit sehr viel Liebe zu den Details. Als ich gesehen habe, dass der Wachsoldat am Fliegerhorst American Gods liest, musste ich mich vor Lachen wegwerfen.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nikioko ()

    • Und wer hat schon die Petition gegen Good Omens unterschrieben? :D

      Das ist doch mal wieder typisch für die evangelikalen Amis. Wäre ja nicht ds erste Mal, dass der respektlose britische Humor dort die radikalen Spinner auf die Barrikaden scheucht. Interessanterweise hat das Buch fast 30 Jahre lange keine Aufregung verursacht.
      Leider hatte sie bei His Dark Materials Erfolg gehabt.

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    • Terry Pratchett ist schwer zu verfilmen, mehrmals ist das mißglückt. Ich fand, diese Serie hingegen hat ihre Sache ganz gut gemacht. Als 6teilige Serie muss sie nicht so stark kürzen wie ein 100-min.-Spielfilm, daher konnte sie ziemlich nah an der Romanvorlage bleiben und tat das IMHO auch. Das duo infernale/celeste, Sheen und Tennant, hatte eine gute Chemie als ewige, heimliche Freunde. Ich würd's empfehlen anzuschauen.
    • Nikioko schrieb:

      Und wer hat schon die Petition gegen Good Omens unterschrieben? :D

      Das ist doch mal wieder typisch für die evangelikalen Amis. Wäre ja nicht ds erste Mal, dass der respektlose britische Humor dort die radikalen Spinner auf die Barrikaden scheucht.
      Ich habe gerade eben erst von der Petition erfahren, nachdem es die Leute tatsächlich geschafft haben diese an den falschen Adressaten zu schicken :D - der Streisand-Effekt lässt grüßen :saint: :evil:

      Good Omens: Christliche Protest-Petition ging statt Amazon an Netflix
      Da es immer noch nicht alle herausbekommen haben, hier die korrekte Lösung:
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    • Pacifico schrieb:

      In Beantwortung deiner Frage, "Going Postal" war bisher der einzige, den ich noch ein zweites Mal sehen wollte. Der Rest von "Hogfather" bis "Colour of Magic" war so "ganz nett, kann man mal gucken", was bei solch zündenden Vorlagen halt enttäuscht.
      Going Postal ging am meisten von der Vorlage weg, und das war auch sehr gut so, so war der Film auch sehenswert für Leute, die Pratchett nicht kennen. Hogfather war ziemlich dicht am Buch, was dafür sorgt, dass die ständigen Szenenwechsel den unbeleckten Zuschauer verwirren. Aber trotzdem eine gute Umsetzung. Colour of Magic: gut Rincewind ist zu alt, aber Jeremy Irons hat mir als Vetinari deutlich besser gefallen als Charles Dance, einfach schon, weil er optisch besser zum Original passt. Ansonsten: klar, dass nicht jede Szene vorkommen kann, vor allem, weil hier zwei Bücher verarbeitet werden und dann noch die beiden ersten, in denen die Scheibenwelt noch eine Spielwiese voller Klamauk war. Trotzdem ist auch diese Verfilmung gut gelungen. Was ich hingegen nicht mochte, waren die Zeichentrickverfilmungen von Soul Music und Weird Sisters. Die waren mir zu billig gemacht.

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