Vergangenheit und Zukunft (DW/Asterix)

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    • Vergangenheit und Zukunft (DW/Asterix)

      Titel: Vergangenheit und Zukunft
      Fandoms: Doctor Who + Asterix
      Zeitliche Einordnung: Zwischen Staffel 9 und 10 von New Who
      Rating: G
      Anmerkung: Geschrieben für die erste Runde des Wettbewerbs Wörterwirbel im Jahr 2017 auf fanfiktion.de.
      Vorgabe war einen One-Shot zu schreiben, in welchem folgende fünf Abstrakta (nicht konkret fassbare Substantive) genau einmal unverändert vorkommen:
      Sanftmut // Desinteresse // Missgunst // Sicherheit // Hingabe
      Außerdem war ein Wortlimit von maximal 1500 Wörtern (+10%) einzuhalten.
      Wörter (laut ausschlaggebendem woerterzaehlen.de): 1284




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      „Oh! Sieh mal Asterix! Eine blaue Kiste! Mitten im Wald! Ob sich darin wohl ein Römer versteckt?“

      Asterix, welcher Obelix und Idefix auf ihrer täglichen Wildschweinjagd begleitete, starrte die große blaue Kiste an und kratzte sich am Kopf. „Ich glaube kaum, dass die von den Römern ist.“

      „Idefix und ich sehen zur Sicherheit trotzdem mal nach“, beschloss Obelix, stieß die Tür auf, die an einer Seite der Kiste eingelassen war und betrat diese, obwohl er, dem äußeren Anschein nach, unmöglich in dieser Platz haben konnte.

      Asterix runzelte die Stirn und wollte seinem Freund gerade folgen, als ein dunkler Schatten auf ihn fiel. Er drehte sich um und sah zum Himmel hinauf, wo sich schwarze Gewitterwolken, am eben noch strahlend blauen Himmel, empor türmten. „Entweder fällt uns gleich der Himmel auf den Kopf oder unser Barde übt ganz in der Nähe“, murmelte Asterix, wurde in seinem Gedankengang aber unterbrochen, als er ein seltsames Geräusch hinter sich hörte. „Obelix was ma…?“ Die Worte blieben Asterix im Hals stecken, als er sich umdrehte und auf einmal keine blaue Kiste mehr da war. „Obelix? Obelix?!“




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      „Die schönen Seiten des Galli...“ Troubadix unterbrach seine, gerade mit viel Hingabe begonnene, Vorführung seiner neuesten Komposition, zu die ihn seine neueste Zufallsbekanntschaft, ein alter Mann, welcher sich selbst Doctor nannte und ihm im Wald über den Weg gelaufen war, voll Interesse aufgefordert hatte. Stattdessen starrte Troubadix eben diesen Doctor nun aus zusammengekniffenen Augen an.

      Als der Doctor merkte, dass er statt mit einer Stimme, mit Blicken traktiert wurde, nahm er erleichtert die Hände von den Ohren. „Täusche ich mich, oder zogen am Himmel genau in dem Moment dunkle Wolken auf, als der … äh … Gesang einsetzte? Interessant.“ Er starrte in den gallischen Himmel des Jahres 50 vor Christus.

      Troubadix zückte seine Harfe. „Unwahrscheinlich, aber wenn der Herr wünscht, können wir es gerne auf ein Experi…“

      „Nicht nötig“, ging der Doctor schnell dazwischen und zog seinerseits einen länglichen Metallgegenstand aus der Jackentasche, den er sogleich auf den, nun wieder wolkenlosen, Himmel richtete. „Ich habe meine eigenen Methoden.“

      Troubadix verschränkte gekränkt die Arme vor der Brust, streckte den Kopf nach oben und zog beleidigt von dannen. „Barbaren! Eure Missgunst wird euch noch ins Grab bringen!“

      Kaum war der Barde hinter ein paar Bäumen verschwunden, vernahm der Doctor, welcher nach wie vor mit seinem Schallschraubenzieher den Himmel scannte, ein Räuspern hinter sich. Er drehte sich um und zog überrascht eine Augenbraue nach oben, als er einer alten Bekannten gegenüberstand. „Ashildr?“

      „Ich“, verbesserte Ich, welche ihren Namen vor vielen Äonen geändert hatte, den Timelord.

      „Ich, was machst du hier? Das Universum ist viel zu groß, als dass wir uns zufällig in einem gallischen Wald, fünfzig Jahre vor Christus über den Weg laufen würden.“

      „Vielleicht wollte ich einfach nur den lieblichen Klängen des Barden lauschen?“ Ich grinste den Doctor herausfordernd an. „So wie du ihn gerade mit Lob überschüttet hast, dürfte es dich nicht wundern, wenn er viele Fans hat. Im ganzen Universum, in sämtlichen Zeitaltern.“

      „Mit Lob überschüttet? Tatsächlich?“ Der Doctor runzelte kurz die Stirn dann zuckte er mit den Schultern. „Wenn du es sagst.“

      Ich verdrehte die Augen. „Das war Sarkasmus! Mit noch mehr Desinteresse hättest du ihm wirklich nicht begegnen können!“

      „Ah ok.“ Der Doctor kratzte sich am Kopf. Seitdem Clara, an welche er sich kaum noch erinnern konnte, nicht mehr mit ihm reiste, war alles viel schwieriger geworden, da ihm nun niemand mehr sagen konnte, wie er sich wann verhalten sollte oder welcher Blick in welcher Situation der angebrachteste war. Er sah Ich wieder an. „Aber er war gut?“

      „Grauenhaft!“

      Der Doctor seufzte. „Also gut, was machst du dann wirklich hier?“

      Ich ging ein paar Schritte auf den Doctor zu, lächelte ihn zuckersüß an und sagte dann, mit viel Sanftmut in der Stimme: „Doctor, ist dir in letzter Zeit vielleicht zufällig etwas abhanden gekommen? Eine TARDIS zum Beispiel?“




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      Leicht verstimmt stapfte Troubadix durch den Wald. Barbaren! Allesamt! Wenn sich doch nur mal ein Kunstkenner zu ihnen verirren würde! Nur Einmal! Ein Kenner guter Musik, der Talente erkannte, wenn sie vor ihm standen und ihn mit ihrer gottgleichen Stimme beglückten! Der …
      Troubadix blieb überrascht stehen, als er plötzlich, völlig unvermittelt vor einem Gebäude stand, welches gestern noch nicht hier gewesen war und somit wohl mitten in der Nacht hier im Wald aus dem Boden gewachsen sein musste. Spätere Generationen hätten das Gebäude als amerikanisches Diner identifiziert, aber Troubadix war diese Erscheinung logischerweise noch völlig unbekannt.
      Trotzdem erkannte er intuitiv, dass es sich wohl, aller Wahrscheinlichkeit nach, um ein Restaurant oder ähnliches handeln musste und so beschloss er, diesem einen Besuch abzustatten und seinen Frust mit ein oder zwei Bechern Ziegenmilch hinunter zu spülen.




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      Der Doctor rümpfte die Nase und starrte Ich an. „Unmöglich. Ich habe sie da hinten abgestellt und niemand außer einem Timelord könnte eine TARDIS steuern.“

      „Niemand?“ Ich zog eine Augenbraue nach oben. „Ich kann es. River Song konnte es. Dem Hörensagen nach konnten unter anderem auch eine Rose Ty...“

      „Jaja, schon gut.“ Der Doctor wischte Ichs Aussage mit einer Handbewegung beiseite. „Wie kommst du überhaupt auf die Idee, dass meine TARDIS irgendwo anders ein könnte?“

      „Hmmm …“ Ich kniff die Augen zusammen, rieb sich am Kinn und tat, als müsste sie scharf überlegen. „Möglicherweise weil gerade überall auf dem Planeten ziemlich im Zeitgefüge der Realität herum gepfuscht wird und dabei immer eine blaue Polizeinotrufzelle in der Nähe gesichtet wurde? Mit einem dicken Gallier mit roten Zöpfen und einer blau-weiß-gestreiften Hose an Bord, der nicht den Anschein erweckt, als würde es sich um eine deiner späteren Inkarnationen handeln?“

      „Ein Gallier?“

      „Und ein kleiner weiß-schwarzer Hund. Aber ich glaube nicht, dass er der Hauptverantwortliche für das Zeitchaos ist.“ Ich verdrehte die Augen. „Ja, ein Gallier! Was glaubst du Genie, von woher ich ahnte wo und wann ich dich suchen muss?“

      Der Doctor seufzte. „Also gut. Sehen wir uns das Ganze mal an. Wo parkt deine TARDIS?“

      „Gleich da hinten.“ Ich deutete in eine Richtung, aus der just in diesem Moment ein altbekanntes Geräusch zu hören war, wie es nur TARDISe erzeugen, die gerade landen oder starten. Ich wurde blass und rannte unverzüglich los, dicht gefolgt vom Doctor. Kurz darauf blieb sie wie angewurzelt stehen und starrte auf eine Stelle am Waldboden, wo, dem Aussehen des Bodens nach, bis vor kurzem noch ein recht großer und schwerer Gegenstand gestanden haben musste.

      Der Doctor verschränkte die Arme vor der Brust und konnte sich ein spöttisches Grinsen nicht verkneifen. „Ist dir zufällig etwas abhanden gekommen? Eine TARDIS zum Beispiel?“

      Ein eisiger Blick traf den Doctor. „Kein Wort! Dir wurde deine immerhin als erstes entwendet!“




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      „Oh sieh mal Idefix! Da ist ja Troubadix!“ Obelix blieb vor einem Schaufenster stehen, in dem ein Bildschirm aufgestellt war, welcher den Barden zeigte. Obelix und Idefix waren etwas in der Weltgeschichte herumgereist, hatten einige neue Erfahrungen gesammelt und versucht den Leuten ein wenig zu helfen, etwa einen schiefen Turm wieder gerade zu rücken oder vier seltsame Köpfe in Stein zu meißeln. Als Hinkelsteinhersteller und -lieferant hatte sich dass angeboten. Die Nasen waren allerdings genauso instabil gewesen wie bei dieser komischen Katzenstatue im alten Ägypten, die er damals mit Asterix aufgesucht hatte. Dass er unter diesen seltsamen Leuten allerdings ein bekanntes Gesicht sehen würde, damit hatte er nicht gerechnet. Er trat etwas näher, um auch hören zu können, was die Stimme aus diesem neumodernen Kasten zu sagen hatte. Irgendwie schien sich in diesem Zeitalter ungewöhnlich viel in Kisten und Kästen abzuspielen.

      „… begrüßen im Studio den neuen Superstar unter den Heavy-Metal-Techno-Rappern, Troubadix den …“

      Obelix nahm Idefix auf den Arm, starrte auf den „neuen Superstar am Heavy-Metal-Techno-Rapp-Himmel“, schüttelte den Kopf und tippte sich dann mit dem Zeigefinger heftig gegen die Stirn. „Die spinnen die Zukünftigen!“
      Da es immer noch nicht alle herausbekommen haben, hier die korrekte Lösung:
      1. 1stdoc 2. 2nddoc 3. 3rddoc 4. 4thdoc 5. 5thdoc 6. 6thdoc 7. 7thdoc 8. 8thdoc K. Wardoc 9. 9thdoc 10. 10thdoc 11. 11thdoc 12. 12thdoc