Stranger Things

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    • Emma Junkie schrieb:

      5. Okay... Ich kann jetzt nicht das geringste finden, dass an den 80ern besser war...
      Die Musik...
      Die Filme...
      Das Sozialversicherungssystem...
      Die Doctor-Who-Folgen...

      Und vielleicht auch die allgemeine Zufriedenheit, weil man eben nicht permanent per Smartphone erreichbar war, sondern nur eine analoge Leitung hatte, die im Zweifelsfall stundenlang von der Schwester besetzt war.
      Eine Zeit ohne Internet - kann sich das noch einer vorstellen? Da ist man für Recherchen noch in die Bibliothek gegangen. Und der Nachmittag sah bei uns Kindern in der Regel so aus, dass wir draußen gespielt haben. Wer einen C64, Atari ST oder Amiga 500 hatte, war ein Held.

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    • @Emma Junkie
      Traurige Kindheit gehabt? Gut, da kann man nix machen. ^^

      Zu Punkt 1: Kann ich 100% zustimmen. Bezug auf Staffel 1 werden keine hunderte Handlungsfäden gesponnen. Die Geschichte bleibt linear und immer nachvollziehbar. 8 Folgen reichen auch aus. Ab der Hälfte von Staffel 2 wurden einige Fässer aufgemacht, aber alles wurde zufriedenstellend im Finale aufgelöst.

      Zu Punkt 2: Die Hauptcharaktere sind Kinder. Und es funktioniert. Es gibt kein Kind, dass nervt. Hauptperson bleibt aber Winona Ryder. Ihre Filmkarriere ("Beetlejuice", "Heathers") ging Ende 80er los. Größter Bekanntheitgrad erlangt sie mit "Edward mit den Scherenhänden".

      Zu Punkt 3: Ich wüsste jetzt nicht konkret, an welchen Szenen ich das festmache. Eine FSK 12 ist zumindest angebracht.

      Zu Punkt 4: Der Videospielvergleich ist mir zu weit hergeholt. Myst ist Stranger Things schon mal nicht. ;)

      Zu Punkt 5: Laut Netflix gucken Leute die Serie, die überwiegend älter als 30-40 sind. Stranger Things kam also zur rechten Zeit. Leider beim falschen Sender, aber das ist eine andere Geschichte. ;)
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    • Wenn Torian von "Kindheit" schreibt, bringt er die Sache auf den Punkt. Klar hat Nikioko recht damit, dass nicht alles an den 80ern schlecht war und manches sicherlich besser als heute, aber Leute, die in den 80er Jahren aufgewachsen sind verklären sie und das auf einem Level, der fast schon lächerlich ist. Es ist das altbekannte "früher war alles besser", welches von Erwachsenen seit der Antike abgesondert wird, um sich über die Jugend zu echauffieren, die ja wirklich vor die Hunde ginge und die ganze Kultur an sich, ja eigentlich alles, werde ja immer nur schlechter. Das ist ein Lied, dass so alt ist wie menschliche Zivilisationen. Es gibt dafür auch einen psychologischen Fachterminus, der mir aber entfallen ist. Auf jeden Fall ist dies einer der Hauptgründe für den Erfolg von Stranger Things und anderen Filmen und Serien, die sehr stark 80er Jahre Popkultur aufgreifen und diese dann oftmals verklärt darstellen, da damit die menschliche Lust nach Nostalgie gestillt wird. Darum schauen wir uns auch immer wieder Filme und Serien an oder hören Musik, obwohl wir sie bereits in und auswendig kennen. Der Mensch ist nun einmal ein Gewohnheitstier.

      Nun ist es aber auch so, dass eben damals wie heute nicht alles toll ist und alles was glänzt auch Gold wäre. Es gab damals viel scheiß Musik, an die erinnern wir uns nur nicht und Leute wie ich, die in den 90ern geboren wurden, kennen sie nicht einmal, weil die 80er Jahre Kinder diese eben nicht mit ins 21. Jahrhundert genommen haben. Dasselbe gilt für Filme oder Bücher. Selbst wenn man über die Sozialsystem, Steuern oder die Wirtschaft redet, viele der Probleme haben durch die neoliberale und konservative Revolution Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre ihren Anfang genommen. Wenn die sozialliberale Koalition nicht auseinandergebrochen wäre, würde wir heute wahrscheinlich in einem ganz anderen Land leben, und wenn Thatcher und Reagen im UK und den USA nicht ihre Opposition in den 80ern mehr oder weniger vernichtet hätten, wer weiß ob es dann jemals zur Finanzkrise von 2008 gekommen wäre. Außerdem sollte man auch nicht vergessen, dass Minderheiten damals einen wesentlich schwereren Stand in der öffentlichen Wahrnehmung hatten als heute, und ich rede hier nicht nur von Migraten. Mitglieder der LGBTQ+ Community im besonderen hatten aufgrund des AIDS Scares einen sehr schwere Zeit damals. Es ist mehr als verständlich, dass Mitglieder solcher Gruppen die 80er Jahre eben nicht verklären.
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    • Mario schrieb:

      "früher war alles besser"
      Ein Klassiker. Eine Aussage, die auf jedes Jahrzehnt bezogen werden kann. Die 90er waren anders und nicht besser, die 2000er waren anders und nicht besser... Das alte Lied eben. ;)
      Aber waren die 2000er besser als die 90er? Sind/waren die 2010er besser als die 2000er? Bei den 70ern wird es schwierig, zumindest hier im Forum, weil wir zu jung sind. Eine Bekannte von mir findet die 70er besser, obwohl sie vieeel jünger ist als ich.

      Mario schrieb:

      Der Mensch ist nun einmal ein Gewohnheitstier.
      Mit anderen Worten, der Mensch ist konservativ. ;)
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Torian ()

    • Torian schrieb:

      Mit anderen Worten, der Mensch ist konservativ.
      Der Mensch hat konservative Tendenzen, aber es kommt immer darauf an, worum es geht. Jeder geht mit Veränderungen und Neuerungen anders um, und es kommt dabei natürlich auch darauf an, um was für Veränderungen es sich handelt. Daher würde ich nie sagen, dass der Mensch an sich konservativ ist, da dies implizieren würde, dass man allgemein gegen jedwede Änderung des status quo wäre, was aber nicht stimmt. Was aber stimmt, ist, dass wir als Spezies uns am besten fühlen, wenn es wenig Änderungen gibt und wir uns in einer gewohnten Umgebung befinden, mit Leuten, die wir kennen und dabei Tätigkeiten nachgehen, die wir bereits gewohnt sind. Daher eben, Gewohnheitstier. Gleichzeitig hat der Mensch aber manchmal auch das Verlangen nach Veränderung und was Neuem, ansonsten gäbe es keinen technologischen oder wissenschaftlichen Fortschritt. Und das ist das genaue Gegenteil davon konservativ zu sein.
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    • Torian schrieb:

      weil wir zu jung sind
      Genau!

      Ich habe noch eine Wasch-Schüssel voll Musikkassetten, von denen ich mich nicht trennen kann, obwohl die Dinger so dumpf klingen als hätte man sich ein Handtuch um den Kopf gewickelt, und leiern tun sie auch. Viel vom Radio aufgenommen Radiothek WDR 2 Mal Sondocks Hitparade.

      Ach ja: Ich finde Stranger Things auch toll.
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)
    • Die Duffer Brüder haben mehrmals gesagt, dass spätestens nach der fünften Staffel Schluss sein wird - zumindest mit ihnen an der Spitze der Show. Ob Netflix diese dann weiter produzieren wird, steht zwar in den Sternen geschrieben, bisher hat Netflix aber Serien, egal wie erfolgreich, dann abgesetzt, wenn die Macher nicht mehr wollten und meinten, dass es keine neuen Geschichten mehr zu erzählen gäbe. In letzter Zeit gab es Aussagen der Duffers, die darauf schließen lassen, dass für sie vielleicht schon nach Staffel vier Ende ist, und damit womöglich auch für die gesamte Serie. Executive Producer Shawn Levy widerum hat bereits einmal gesagt, dass wenn Netflix die Serie auch ohne die Duffers fortsetzen wollen würde, er und andere Mitglieder des Produktionsteams durchaus für eine weitere Staffel zu haben seien.
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    • Mario schrieb:

      In letzter Zeit gab es Aussagen der Duffers, die darauf schließen lassen, dass für sie vielleicht schon nach Staffel vier Ende ist, und damit womöglich auch für die gesamte Serie.
      Aussagen. Darauf schließen. Vielleicht. Halt nichts offizielles.
      Ich denke die Duffers sind schlau genug ein vernüftiges Ende für die Serie zu schreiben und frühzeitig offiziell bekannt geben, ob das gute Ende für die vierte oder eine fünfte Staffel gelten wird.
      Bei aller Liebe zur Serie, ich brauche keine Monster aus dem Paralleluniversum. Die Kinder und die Teenies genügen mir. ;)
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    • Torian schrieb:

      Nikioko schrieb:

      Nach Staffel 4 soll aber auch Schluss sein.
      Das steht nicht fest. Es sei denn, Du hast eine offizielle News dazu, die ich noch nicht kenne.
      Offizielle News nicht, aber Netflix verfolgt eine Politik, Serien nicht allzu lange laufen zu lassen.

      moviepilot.de/news/hoffnung-en…doch-fruher-enden-1119869
      chip.de/news/Netflix-Warum-so-…llt-werden_164588120.html

      mobilegeeks.de/artikel/netflix…hmal-ist-das-auch-gut-so/

      web.de/magazine/unterhaltung/t…serien-abgesetzt-33927844



      Mrs Bluesky schrieb:

      Netflix beweist eigentlich generell ein ganz gutes Gespür dafür, wann Geschichten auserzählt sind.
      Bzw. wann sich eine Produktion durch gestiegene Kosten nicht mehr lohnt.

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    • Nikioko schrieb:

      Offizielle News nicht, aber Netflix verfolgt eine Politik, Serien nicht allzu lange laufen zu lassen.
      House of Cards lief sechs und Orange is New Black sieben Staffeln lang. Jahrestechnisch muss Stranger Things mit Staffel 5 enden. Die 90er waren doof. :D ;)

      Mrs Bluesky schrieb:

      Netflix beweist eigentlich generell ein ganz gutes Gespür dafür, wann Geschichten auserzählt sind.
      Dann frage ich mich wieso es eine Staffel 4 überhaupt geben wird. Staffel 1 und 2 haben das Upside Down auserzählt. Netflix hat als erster Linie das Interesse seine Abozahlen hochzuhalten und den Kommerz anzutreiben. Ist ja nett, dass die Macher der Serie freie Hand haben, aber letztendlich entscheidet der Streaming-Sender, ob es weitergeht oder nicht. Wenn es nach den Duffers geht, dann müsste sie noch viele tolle Ideen haben, da sie ja behauptet haben, fünf Staffeln produzieren zu wollen.

      Aber nun zum Comic. Den habe ich mir geholt und durchgelesen.

      Hier kurz meine Meinung dazu:
      Der Hardcore-Fan muss es kaufen. Der Gelegenheitsgucker, der Staffel 1 ganz toll fand, muss es nicht. Es erzählt die Geschichte, wie Will im Upside Down zurecht kommt. Das ist minderinteressant, da das Mysterium der Serie wegnimmt. Die Zeichnungen sind okay. Manche Figuren z.B. Dustin sind gut getroffen, manche weniger z.B. Mike.

      Echt geil finde ich die Cover. Dafür lohnt sich der Band.
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    • Torian schrieb:

      Jahrestechnisch muss Stranger Things mit Staffel 5 enden. Die 90er waren doof.
      Staffel 1: 1983
      Staffel 2: 1984
      Staffel 3: 1985

      Wenn dieses Muster weiterverfolgt wird, wird Staffel 5 in 1987 spielen und eine theoretische sechste Staffel 1988, also die 90er sind noch nicht da. Aber das wird die Forsetzungsserie sein, die in einigen Jahren dann kommen wird, weil sich einige Leute vor und hinter der Kamera anderweitig nicht durchsetzen konnten und daher noch mal ein paar Dollar mit dem großen Erfolg haben werden. Titel: EXTREME Stranger Things.
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    • Mario schrieb:

      Staffel 1: 1983
      Staffel 2: 1984
      Staffel 3: 1985

      Wenn dieses Muster weiterverfolgt wird, wird Staffel 5 in 1987 spielen und eine theoretische sechste Staffel 1988, also die 90er sind noch nicht da.
      Korrekt. Aber man kann auch ein Jahr aussparen. Staffel 4 könnte schon in 1987 spielen. Staffel 5 in 1989.

      Mario schrieb:

      Titel: EXTREME Stranger Things.
      Ja. Leider ohne Techno-Beats, hat sich in den USA kaum durchgesetzt. :D
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    • "Extreme Stranger Things" ist dann aber erst das zweite Spinoff, das Anfang 2000 spielt. Das erste 90iger-Spinoff wird natürlich "Stranger Things Turbo" heißen.

      Aber ich halte es ja sogar für durchaus sinnvoll, der Serie eine Fortsetzung zu geben, die in der Jetztzeit spielt. Die Kinder sind erwachsen, haben inzwischen selbst Kinder, und gemeinsam stellt man sich dann -überraschung- Monstern, während die Tochter von El und Mike ihre übernatürlichen Kräfte erkundet. Kann man locker noch einmal vier Staffeln mit füllen, ohne dass es sich so anfüllt, als würde das Pferd totgeritten.