Der neue Showrunner wurde bekanntgegeben


  • Die BBC hat vor wenigen Minuten Chris Chibnalls Nachfolger bekanntgegeben, der ab 2023 für das Jubiläumsspecial zum 60. Jubiläum und auch danach die Leitung der Serie übernehmen wird.

    Es handelt sich um keinen geringeren als Russell T Davies.

    "Alles, was je in Raum und Zeit geschehen ist, oder jemals geschehen wird... Wo würden Sie gerne anfangen?"


    Falls wem die Bonus-DVD bei "Die Rache der Cybermen" Standard-Blu-ray fehlt: Infos dazu stehen HIER

  • Er hat ja Erfahrung damit, Doctor Who zu reanimieren. Klingt für mich aber eher wie die letzte Patrone der BBC...

    Vielleicht wäre eine längere Pause sinnvoller gewesen, "with a touch of denial and a dash of retcon" (um Torchwood zu zitieren), und dann hätten wir alle so tun können, als hätte Chibnall nie existiert. Bei Bobby Ewings Tod in "Dallas" hat es schließlich auch funktioniert :saint:

  • Und wer hat das geträumt, Rose?

    Nein, Capaldi.

    Doppelnein, Smith! Nicht nur, dass dann doch noch Amy unter der Dusche steht, sondern Missy ist auch nicht der Master und damit wären wir die ganze Kreuz- und Querregeneriererei gleich mit los.

    Schließlich hat der große Philosoph und Frauenversteher James T. Kirk schon vor 50 Jahren klargestellt, daß der Unterschied männlich/weiblich ein für das ganze Universum gültiges Grundkonzept ist, woran man nicht rütteln kann. Auch nicht wenn man die BBC ist.

    Und wenn Missy dann doch wieder auftaucht, dann eben als eigenständige starke Figur und nicht als Master.

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  • Und wer hat das geträumt, Rose?

    Capaldi. Nach Twice Upon a Time ist er durch das Regenerationstrauma in ein Koma mit vielen Alpträumen gefallen, aus dem er schließlich erwacht.

    Und wenn Missy dann doch wieder auftaucht, dann eben als eigenständige starke Figur und nicht als Master.

    Missy ist die Rani, die behauptet, sie sei der Master.

  • Ein Traum wäre in meinen Augen aber schon eher uncool. Davon abgesehen, dass ein Reset allgemein eine eher uncoole Lösung ist, würden sich bei Doctor Who doch ganz andere Möglichkeiten anbieten, um da etwas zu resetten: Zeitreisen. Da braucht man nicht auf einen Traum zurückgreifen.


    Nur mal als spontanes Beispiel:


    Frau Doctor fällt plötzlich auf, dass das Universum mit einem Paralleluniversum verschmolzen ist oder sogar mehrere Paralleluniversen verschmolzen sind, was eigenartige Änderungen der Geschichte bewirkt hat (z.B. das Timeless Child), weil da Ereignisse und Charaktere aus mehreren Universen verschmolzen sind und sich daraus etwas völlig neues ergeben hat. Da wird man sich schon ein Szenario zurechtbasteln können.


    Dann stellt sich raus, dass die Tardis dafür verantwortlich war. Irgendeine Fehlfunktion oder ein Bedienungsfehler hatte in der Vergangenheit für die Verschmelzung der Universen gesorgt oder hatte das zumindest in Gang gesetzt, weil da mehrere unglückliche Umstände zusammenkamen. Da wird man sich schon ein Szenario zurechtbasteln können. Alternativ könnte es natürlich auch jemand sein, der da mit den Universen experimentiert oder was auch immer. Also es muss nicht zwingend die Tardis gewesen sein.


    Also reist Frau Doctor in die Vergangenheit, um das zu fixen, bevor es passiert. Dabei ändert sie durch Bla und Blubb aber ihre eigene Vergangenheit und Capaldi regeneriert anschließend dann nicht zu Jodie Whittaker, sondern zu einem anderen Doctor. Und danach gibt es kein Timeless Child, weil das nur ein Nebenprodukt von der Verschmelzung der Universen war, die jetzt nie stattgefunden hat und nie stattfinden wird. Für den 0815 Zuschauer wird das schon passen und es wäre deutlich besser als "Es war alles nur ein Traum".


    Es gibt sicher deutlich bessere Varianten, um sowas umzusetzen, aber das war auch nur eine spontane Idee, um da kurz ein Beispiel zu geben. Und ich gehe eh nicht davon aus, dass es so einen Reset geben wird.



    [...] sondern Missy ist auch nicht der Master und damit wären wir die ganze Kreuz- und Querregeneriererei gleich mit los.

    Ich hätte zwar kein Problem, wenn diese Kreuz- und Querregeneriererei verschwinden würde, da der Doctor für mich einfach ein Mann ist, aber das wird nie im Leben passieren. Heute kann doch quasi jeder sein Geschlecht ändern, wenn er es möchte. Da wird man bei Doctor Who jetzt im Nachhinein sicher keinen Rückzug mehr machen. Falls doch, dann höchstens so, dass er für immer eine Frau bleibt.


    Aber mit einer gescheiten Schauspielerin und gescheiten Geschichten, habe ich jetzt kein allzu großes Problem damit, wenn der Doctor ab und zu mal eine Frau ist. Müsste ich zwar nicht unbedingt haben, aber wenn die Schauspielerin gut ist und es gute Geschichten gibt, kann das durchaus klappen.

  • weil da Ereignisse und Charaktere aus mehreren Universen verschmolzen sind und sich daraus etwas völlig neues ergeben hat.

    Hm, das klingt jetzt irgendwie nach DCs Arrowverse oder Marvel, aber man läge damit wohl voll im Trend.

    Aber mit einer gescheiten Schauspielerin und gescheiten Geschichten, habe ich jetzt kein allzu großes Problem damit, wenn der Doctor ab und zu mal eine Frau ist.

    Wozu? Eine gut geschriebene und gut gespielte weibliche Hauptfigur ist nicht darauf angewiesen der Doktor zu sein.

    Irgendwie ist das der totale Trend in Film und Fernsehen, daß man bei jeder Fortsetzung und jedem Reboot krampfhaft versucht, so viele Rollen wie möglich auf Frauen umzuschreiben. Scheint ja bei Dune jetzt auch loszugehen. Da wird langsam die Quotenfrau im Film draus und das stört mich massiv. Ist denn heute keiner mehr in der Lage, gute Frauenfiguren neu zu schreiben ohne bekannte Geschichten und Figuren zu verdrehen und verwursten? Bringt das wirklich so viel mehr Kohle an der Kinokasse?

    Ich kann es mir nicht vorstellen, aber vielleicht bin ich einfach zu alt und spießig.

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  • Scheint ja bei Dune jetzt auch loszugehen.

    Welche Rolle in Dune ist neu?

    In Dune haben doch schon immer die Frauen die Fäden gezogen,
    egal ob Pauls Schwester, Konkubine, Mutter, Frau oder Tochter.

    In Foundation haben Sie die Hauptfigur zur Frau gewechselt.
    Wer das Buch nicht kennt, merkt das gar nicht.

  • Welche Rolle in Dune ist neu?

    Liet/Kynes ist jetzt wohl eine Frau und ich verstehe absolut nicht wozu das gut sein soll.

    Gerade Dune ist voll mit starken und gut geschriebenen Frauenfiguren, guten und bösen, da ist die Veränderung einer solchen männlichen Figur sowas von überflüssig und daher ein totales Negativbeispiel für diesen blöden Trend.

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  • ...

    In Foundation haben Sie die Hauptfigur zur Frau gewechselt.
    Wer das Buch nicht kennt, merkt das gar nicht.

    Völlig off-topic:

    Das Lustige ist, in Foundation gibt es eigentlich keine Hauptfiguren. Oder wie es Ducem Barr im 2. Teil gegen Ende sagt: "Eine tote Hand schob uns alle weiter, den mächtigen General und den großen Kaiser, meine Welt und Ihre Welt - die tote Hand Hari Seldons."

    Ob nun Salvor oder Salvador Hardin, das ist eigentlich egal. Es hätte auch Lieschen Müller oder Max Mustermann sein können, denn es ist die Psychohistorie, die den Ausgang des Spiels bestimmt, nicht einzelne Charaktere. Und die Psychohistorie wurde Hari Seldon von einem Roboter, R. Daneel Olivaw, eingeflüstert...


    Warum kann man nicht einfach eine neue Geschichte erfinden, anstatt eine alte bis zur Unkenntlichkeit verändern, nur um name recognition zu ereichen? Ich habe da einen netten Kommentar dazu gelesen: "Schäfer*in nach innen geflankt, Kopfball, abgewehrt, aus dem Hintergrund müsste Mustafa Mabele schießen... Mustafa Mabele schießt, Tor, Tor, Tor!"

  • Erst einmal: gute Nachrichten! Entgegen Chibnall hat RTD dieses gewisse Händchen für den Doctor.


    Und zu den Traumdeutungen: für mich bleibt der bedeutungsschwangere Händedruck zwischen dem Doctor und Missy in "The Doctor Falls" immer noch die Möglichkeit, die letzten 4 Jahre aus meinem Seriengedächtnis zu streichen, da, in meiner Vorstellung, es Missy irgendwie geschafft hat, sein Unterbewußtsein vor der Regeneration zu kontrollieren.