13x06 - Flux: The Vanquishers

  • Das Herumgespringe nervt.
    Viele Ideen, meist geklaut, zu einem zähen Brei kombiniert.
    Nicht mal das heroische Selbstsakrifizieren hat gefehlt.
    Die Lovestory war flach und das mit Dans Date völlig daneben.
    Dan hat echt das Potential der nervigste Companion aller Zeiten zu werden.
    Auch der Genozid an der Hunderasse, ganz mieses Storytelling.

  • Well, that was underwhelming. Wie kann eine ganze Staffel lang etwas aufbauen für ein krachendes Finale, mit so vielen Rätseln und alles so langweilig und öde auflösen, dass die Schwarte kracht? Das war ja nicht mal Miracle Day Niveau, wo es zwar ein Scheiß Ende gab, aber zumindest irgendwie ein unterhaltsames in seiner Scheißigkeit. Die Auflösung des Cliffhangers der letzten Folge setzt den Kurs für die gesamte Auflösung der Staffel. Der Doktor soll im Cliffhanger getötet werden - und die Auflösung war... sie sagt "Nein" und läuft weg. Genauso fühlte sich die gesamte Folge an.

    - Vindor und Bel? Treffen einfach wieder zufällig aufeinander und das wars mit deren Story.

    - Die Skeletors? Der große Plan (der genau das Gegenteil war, von meiner Vermutung. Statt nen Zyklus zu beenden, wollen sie ihn starten) geht schief und sie werden einfach so ausgelöscht.

    - Dianne? Hatte natürlich die Lösung für alle Probleme und gibt Dan die Schuld an allem???

    - Die Passengers? Sollen "nur" 100.000 Menschen aufnehmen können, aber den gesamten (Rest)Flux versiegeln können?

    - Die Erinnerungen des Doktors? Natürlich griffbereit aber... ja warum sollte sie die auch jetzt zurückhaben wollen. Chibby braucht ja noch Storys für 3 Specials... Aber hauptsache alles danach absuchen und dann ... ach ne jetzt doch nicht

    - Yaz und Doktor Lovestory? Deutlicher als jemals zuvor dargeboten. Ich hab erwartet, dass die sich Küssen am Ende

    - Dan? Keine Entwicklung

    - Story um die Sontaraner hier? Vergessenswert und Langweilig. Fühlte sich komplett wie Füllmaterial an, was für ein Staffelfinale dieser Art peinlich ist

    - Overall Conclusions? Jegliche Auflösungen waren banal und langweilig. Es gibt keine Konsequenzen, außer dass alle Lupari tot sind (puh, dann muss man doch keine weiteren Kostüme anfertigen zukünftig!) - was aber von allen wie ein Joke behandelt wird - und Dianne nichts mehr von Dan wissen will. Ansonsten gibts nun wirklich nichts was in irgendeiner Art eine Konsequenz hätte oder irgendwie befriedigend aufgelöst wurde. Es war einfach nur ein "Etwas passiert, Doktor sagt nö, es passiert nicht mehr" Gefühl, komplett.

    Aber hey, Hauptsache der Doktor darf mehrfach sagen, wie geil er sich selbst findet und sich dann über das Ego von Skeletor lustig machen.

    2/10

    Das war kacke.

    P.S.: Aber hey, der "#BesteFolgeBisher"-Fluch ist gebrochen. xD

  • Ach, Ihr seid alle viel zu negativ! Es ist doch prima, dass unsere schlimmsten Vermutungen NICHT eingetroffen sind. Vinder & Bel's Baby ist eigentlich der Doctor? Nope! Die Knochenköppe wollen matrix-style den ewigen Zyklus stoppen? Nö! Und der Doctor dreht am Ende einfach die Polarität des Fluxes um und der spuckt die ganze Materie wieder aus? Nicht doch! Dan ist eigentlich der Master oder ein sonstiger Bösewicht? Neehehe! Wir bekommen eine schlechte Verfilmung von Lungbarrow? Nix da! Sind wir doch also einfach mal dankbar, dass Chibnall nicht die nächste Kanon-Kack-Kanone abgefeuert hat, sondern seine Fluxerei unaufgeregt aber unterhaltsam zu Ende erzählt hat.

    Ein paar Szenen waren zugegebenermaßen trotzdem etwas unglücklich. Der Schoko-Sontaraner war sicherlich zur Erheiterung der kindlichen Zuschauer gedacht, erheiterte aber wohl eher nur die kindischen Zuschauer. Und auch das Hundegeheul nach dem semi-traurigen Offscreen-Genozid an den Offscreen-Lupari wirkte dezent albern.

    Ganz und gar nicht albern hingegen kam mir der Doctor vor, der -ganz der Humanist- den Folterstrahl fröhlich auf den Bösewicht lenkte, und danach nicht nur nicht zwei Genozide verhinderte, sondern gleich noch einen Dritten draufpackte. Das hätte sich nicht mal der sechste Doctor getraut.

    Gut gefiel mir dafür der mehrfache Doctor, ein/zwei Dialoge, und...äh...das es jetzt vorbei ist, ohne dass Fans und Serie in Flammen stehen. Und jetzt geh ich Doctor-Yaz-Fanficktion googeln.

  • Es war grauenvoll.


    Chibnall ist einfach kein guter Autor von episodischer Sci Fi Handlung.


    Was war eigentlich der Sinn hinter Dan, Vinder, Bel, The Grand Serpent, Kate, The Ravagers usw.?? Sie trugen NICHTS zur eigentlichen Handlung bei und waren reines Füllmaterial. Sie hätten auch nicht dabei sein können und es hätte immer noch "funktioniert".


    "What can be compressed, can be decompressed" - Ein Satz des Doktors von der Folge davor, die nicht mehr aufgegriffen wurde, weil sich Chibnall wie ein 10-jähriger Schreiber in der Handlung entlang hangelt und keine Ahnung hat worauf er hinaus will. Die TARDIS "leakt" - wird nicht mehr aufgegriffen, haben auch alle gegen Ende wieder vergessen. Das halbe Universum ist zerstört - ah, ok, diesmal kein Reset. Aber auch nicht wirklich in der Handlung ersichtlich, dass dies Folgen hat.


    USW.

  • Dinge, die sicher nie wieder thematisiert werden:

    - Was hat der Flux mit dem Mond, dem Mars und anderen Planeten in unserem Sonnensystem/unserer Galaxy genacht?

    - Was hat es mit Time himself eigentlich auf sich?

    - Waren der Hund und der Doctor früher mal ein Paar?

    - Der einsame Ood ist jetzt Chef von Devision, oder? Er ist doch jetzt allein auf der Universums-Station.


    Dinge, die keinen Sinn ergeben:

    - Wenn der Flux geschaffen wurde, das ganze Universum zu zerstören, und schon etliche Welten verschlungen hat, wie kann er dann von 2-3 läppischem Flotten verlangsamt/gebrochen werden?

    - Wie konnten diese Tunnel zu den ganzen Portalen gebaut werden ohne dass das den Bauarbeitern auffällt?

    - Dianne wurde als einzige übrig gelassen, weil sie nutzlos war? Nutzloser als alle anderen 99.999 Leute?? Wegen dem fehlenden Arm oder warum???

    - Was war der Plan der Schlange, als er allein zu Kate in den Tunnel ging? Sie war doch sowieso geschützt.



    Dinge, die einfach doof sind:

    - Ehepaar Swarm sind am Ende zwei kleine Helfershelfer von... ja, von was eigentlich. Das habe ich nicht verstanden.

    - Der Doctor ist jetzt also ein Massenmörder?

    - Unit und Kate waren komplett sinnlos.


    Dinge, die mir gefallen haben:

    - Generell die Passanger-Form-Dinger. Sogar die Auflösung, den FLUX damit aufzusaugen, war, wenn auch schon 100 mal ähnlich gesehen, doctor-who-ig.

    - Die Triple-Doctor-Sache. Wenn auch triple-nervig, war es interessant, eine Mono-Multi-Doctor-Interaktion zu sehen.

    - Generell das Tempo der Folge.

    - Der Lupari. Fand ich anfangs doof, machte mir aber im Laufe der Folgen immer mehr Spaß zu sehen.


    Ich habe bestimmt ganz viel vergessen, aufzuzählen. Und genau das ist das Hauptproblem. Auch diese Folge war wieder viel zu vollgepackt, zu zerhackstückelt, zu unbefriedigend aufgelöst.

    Trotzdem hat sie mich streckenweise unterhalten, daher ein Durchschnitt von mir.


    Der FLUX insgesamt kommt aber bei ner 2-3 von 10 raus. Schade um die vielen vielen guten Ideen, die hier zu Grabe getragen wurden.

  • 4. Doctor: "Just touch these two stands together and the Daleks are finished. Have I that right?"

    13. Doctor: "Daleks, Cybermen, Sontaraner? Genozid macht BRRRRRRR. LOL."


    Während Materie und Antimaterie sich natürlich gegenseitig vernichten, war nicht der Punkt, dass Tekteramalamadingdong das Universum zerstören wollte? Also hätte sie dafür nicht genug Antimaterie eingeplant? Warum sollte es also einen Unterschied machen, wenn man da ein paar Armeen gegen schmeißt?


    Hier haben sich ja in vorherigen Episoden einige gefreut, dass die Sontaraner endlich wieder Sontaraner sind. Also wenn die immer so waren kann ich nicht verstehen warum die irgendjemand jemals mochte. Dümmlich und extrem langweilig zugleich. Bin wortwörtlich während dieser Episode eingeschlafen.


    Hab ich ne Szene verpasst wo sich Kate gefragt hat wer die hyperaktive Frau ist, die da auf einmal aufgetaucht ist? Wenn so jemand aus der Tardis stolpert kann man sich das ja fast denken, aber wenn so jemand einfach so auftaucht und man vorher noch nie nen weiblichen Doctor gesehen hat...


    Das Ende dann irgendwie sehr lahm. Löst sich alles von selbst auf, erklärt so halb was los war aber auch nicht wirklich ganz. Also Zeit ist ne Person und in dem Tempel eingesperrt um das Universum am laufen zu halten? Oder jetzt nicht mehr eingesperrt? Und er/sie schreddert einfach mal die Handlanger, weil böse, schreddert aber nicht die Doctor, weil weiß man nicht und spricht dann noch ein paar ominöse Drohungen aus, weil muss ja, oder so.

    Die Doctor schmeißt die Taschenuhr dann auch einfach mal ins Handschuhfach der Tardis, nachdem sie die ganze Staffel krampfhaft nach ihren Erinnerungen gesucht hat, weil... keine Ahnung... wahrscheinlich weil Chibi so ein Giftding wie Caravanista im Gehirn hat und wenn er konsistente Charaktere schreibt, setzt das Gift frei und bringt ihn um.


    - Was hat der Flux mit dem Mond, dem Mars und anderen Planeten in unserem Sonnensystem/unserer Galaxy genacht?

    Vor allem: Was ist mit der Sonne passiert? Das Lupari Schild war nur um die Erde. Wird demnächst ziemlich kalt auf dem Planeten...

    - Wie konnten diese Tunnel zu den ganzen Portalen gebaut werden ohne dass das den Bauarbeitern auffällt?

    und wo kommen die ganzen Portale eigentlich her? Flux? Macht keinen Sinn, so wie der Flux am Ende erklärt wurde. Ist das mal wieder ein Fall von "ein Zauberer hat das gemacht"?

  • - Waren der Hund und der Doctor früher mal ein Paar?

    Alter. Öffne doch nicht diese Tür!

    - Was hat es mit Time himself eigentlich auf sich?

    Ich denke, dass sich das Chibby fürs "große Finale" nächstes Jahr aufspart.



    Hatte eigentlich sonst noch einer beim gucken das Gefühl, er würde hier Journeys End 2.0 - in schlecht - präsentiert bekommen und sich dann geschüttelt, weil Journeys End ja selbst schon unterirdisch war?

  • Hatte eigentlich sonst noch einer beim gucken das Gefühl, er würde hier Journeys End 2.0 - in schlecht - präsentiert bekommen

    ich sehe eher eine schlechte Kopie von Crisis on Infinite Earths,
    wobei dort die Auflösung

    deutlich sinnvoller war als hier

  • Ich bin gerade ein wenig sprachlos... DAS soll das große Finale gewesen sein?

    Davon abgesehen, dass 90% der Charactere und Handlungsstränge absolut nutzlos in der Staffel waren und zu nichts geführt haben, hatte noch jemand das Gefühl eigentlich in einem verfilmten Hörspiel gewesen zu sein? Ich habe heute gefühlt 60 Minuten nur gesehen, wie jemand an einer Konsole steht und ZUGEHÖRT wie ERZÄHLT wurde, was wo wie passiert ist.

    Wurde das ganze Budget in der Engelfolge verbraten?

  • Alter. Öffne doch nicht diese Tür!

    Ich denke, dass sich das Chibby fürs "große Finale" nächstes Jahr aufspart.



    Hatte eigentlich sonst noch einer beim gucken das Gefühl, er würde hier Journeys End 2.0 - in schlecht - präsentiert bekommen und sich dann geschüttelt, weil Journeys End ja selbst schon unterirdisch war?

    Journeys End war ein Meisterwerk im Vergleich. Und ich meine das Ernst… ich schaue lieber fünf mal Journey‘s End hintereinander als nur einmal diese Folge.


    Gerade Chibnall hat es geschafft die schwächeren Episoden aus der RTD und Moffat Ära erheblich aufzuwerten. Habe einiges neu zu schätzen gelernt

  • - Die Triple-Doctor-Sache. Wenn auch triple-nervig, war es interessant, eine Mono-Multi-Doctor-Interaktion zu sehen

    Ich empfehle Caerdroia von Big Finish. Da interagiert wenigstens ein richtiger Doctor mit zwei weiteren Ausgaben seiner selbst.

    If someone asked me to write on the sex life of the Eskimo, I’d say ‘That’s always been a particular interest of mine

    -Terrance Dicks

  • Ich hatte gesagt,

    Maßstab für die Auflösung des Story Arc sei der Hybrid. Hat sich leider bestätigt. Wir bekommen eine Art "Happy End", ohne dass irgendwelche Fragen beantwortet werden. In welchem Zustand befindet sich das Universum jetzt? Irgendwie war doch fast alles außer der Erde zerstört. Und, die Erde existiert auch bloß noch, weil Chibnall grundlegende physkalische Gestze ignoriert. Wenn Antimaterie durch Materie kompensiert wird, dann gäbe es eine heftige Umwandlung in Energie. Wäre für die Erde genauso fatal wie der direkte Kontakt mit der Antimaterie.


    Der Schutzschirm der Lupari hat die Erde abgeschirmt. Was passierte eigentlich mit Sonne, Mond und Planeten? Na gut, es ging Chibnall eben nicht um solche Feinheiten, sondern um die Abenteuer seiner Figuren. Ein paar davon sind tatsächlich sehr gut gelungen, Dan und Karvanista hervorragend, Dan und Diane dagegen ein Flop. Vinder und Bel auch auf der Plusseite, aber Kate etwas verschwendet. Jericho und Claire hätte man eine gemeinsame Zukunft gegönnt, vielleicht sogar Gastauftritte in weiteren Episoden. Hat nicht sollen sein.


    Sehr gut war der Triple-Doctor, während der Ood unbarmherzig vom Drehbuch geopfert wurde. Stand eben nicht auf der Liste derer, die mit der Tardis einzusammeln waren. Auch die Lebewesen, die vom Passenger eingesaugt wurden, durften nicht gerettet werden. Wozu auch, Planeten, auf denen sie hätten leben können, gibt es ja auch nicht mehr.


    Aber vielleicht hat ja Time alles rückgängig gemacht und ich habe es bloß verpasst. War ein typisches Moffat-Erlebnis, statt die offenen Fragen zu beantworten, wurden neue geheimnisvolle Andeutungen gemacht. Keine Regeneration mehr für den Doctor und ein baldiges Ende. Im endgültigen Finale in einem Jahr.


    Auf der Plusseite steht auch, dass Bel und Vinder doch nicht die ELtern des Timeless Child sind, zumindest vorläufig. Die Fobwatch und alle Erinnerungen an Ruth-Doctor und Division verschwinden in der Versenkung, als wäre nie etwas gewesen.


    Auf der Plusseite steht für mich auch, dass Chibnall mir ein Classic-Feeling zurückgegeben hat. Wenn ich mir eine DVD mit einer der alten Episoden vornehme, dann gucke ich alles am Stück. Die Fans damals mussten aber nach jeder Folge mit je 25 Minuten eine ganze Woche warten, um zu erfahren, wie es weitergeht. Und das hatten wir jetzt auch. Inklusive ähnlich gestalteter Cliffhanger.


    Auch wenn das Ende jetzt eher verwirrend erscheint, war es doch unterhaltsam gestaltet. Nicht unbedingt Super aber zumindest im Rahmen der Erwartungen Gut.


    Radioactive Man

  • Ich finde auch, für Chibnalls Verhältnisse war das ganz solide. Sicher, viele Plotholes, die bleiben - aber das war bei Moffat auch nicht so anders. Der Plot um Kate war vermutlich nur da, um UNIT wieder zu aktivieren - denke ich. War halt ein Fehler, ohne die Taskforce auskommen zu wollen. Vielleicht braucht Chibnall sie noch für's Finale. Die Lupari als Rasse haben schon ein trauriges Schicksal - nicht mal zu sehen waren sie, weder lebendig noch tot. Wirklich Mitleid kam da nicht auf. Bel und Vinder sind nun ein Team mit Hund (und Baby) - und können dann im neuen Whoniverse oder bei Big Finish ihr eigenes Spinoff bekommen. In der Serie muss ich sie nicht mehr sehen - und schon gar nicht als Eltern des Doctors!

    Den Doctor mal drei fand ich auch ganz originell - und dass sie sich dann doch vor den Erinnerungen fürchtet und sie (vorerst) verschwinden lässt, fand ich auch nicht so unglaubwürdig. Die TARDIS spuckt die Uhr bestimmt bald wieder aus - und wenn nicht, ist's auch ok. Ist doch vielleicht spannender, immer mal wieder was aus der eigenen unbekannten Vergangenheit durch Zufall herauszufinden - aber RTD wird darauf ganz sicher keinen Bezug mehr nehmen.


    Ich kann nicht nachvollziehen, dass das jetzt so viel schlechter gewesen sein soll, als die TARDIS, die die Erde zu grauenhaft schnulziger Musik durchs Weltall zieht, gesteuert von dümmlich grinsenden Companions ... Auch der vom Doctor initiierte Urknall, die dann komplett gleich ablaufende Menschheitsgeschichte (oder doch nicht gleichablaufende Geschichte - wie es euch gefällt) ohne Doctor und eine Begleiterin, die ihn Kraft ihrer Erinnerungen aus der Nichtexistenz wieder materialisiert scheinen mir abwegiger und plotholiger, als das hier gebotene.


    Ich finde, die Staffel hatte wirklich gute Momente und ich hoffe, dass Chibnall mit den letzten drei Specials noch einen guten Abgang hinbekommt. Dass die Daleks nun schon zum dritten mal hintereinander ausgerchnet an Neujahr auftauchen ist nur leider schon wieder total lächerlich! Da hättenn es doch gern mal andere Classic-Monster sein können. Ich warte ja eigentlich noch auf Chibnalls Fortzsetzung zu seinem Silurianer-Doppelteil! - Aber das wird wohl nix mehr.

  • Ich hatte zwar dieses Mal Untertitel, habe aber noch weniger verstanden.

    Allerdings war ich zu dem Zeitpunkt schon übermüdet.


    Das Konzept der Staffel Time vs. Space macht für mich überhaupt keinen Sinn. Schon gar nicht in einer Zeitreise-SciFi-Serie wo man durch Raum und Zeit reist. Und als Krönung dann die Personifikation von Zeit - von Swarm und Azure als Erlöser bezeichnet.

    Zeit kann töten (oder zumindest physische Strukturen auflösen). Aber kann man auch Zeit töten?

  • Es ist eigentlich ganz einfach,

    Swarm und Azure wollten sich die Vernichtung des Universums in einer Schleife wieder und wieder anschauen. Der Mechanismus, den sie dafür in Gang gesetzt haben, wird daher nach dem letzten Flux-Event das Universum wieder hergestellt haben. Sontarans, Daleks und Cybermen wären damit vollzählig wieder da, nur die Lupari hinter ihrem Shield wären endgültig tot. Ein Genozid des Doctors an den Sontarans hätte damit nie stattgefunden, weil die zugehörige Zeitlinie mit einer neuen Realität überschrieben wurde.


    Alternativ dazu gibt es auch noch den Ood und die Station der Division. Der Plan mit der umgekehrten Polarität ließe sich womöglich immer noch durchführen. Man müsste dazu nur die in Passenger gespeicherte Flux-Antimaterie einsetzen.


    Und wenn das nicht reicht, gibt es immer noch den Master mit der Matrix und dem Cyberium, um das Universum zu resetten. Chibnall hat also die freie Auswahl für seine Exit-Strategie. Wie gesagt, alles ganz einfach.


    Chibnall hat das gleiche Problem wie Moffat, beide sind nicht in der Lage, ihre, äh, genialen, äh, Ideen den Zuschauern ausreichend zu vermitteln. Nehmen wir die Lecks und die wechselnde Zahl der Türen in der Tardis. Zu Anfang gibt es keine Erklärung, weil es ja ein Mysterium sein soll. Und wenn die Erklärung dann kommt, wird es für unnötig gehalten, nochmal zurückzugehen und zu erklären, worauf sich die Erklärung bezieht. Das Problem der Tardis wurde behoben, als die defekten Mouri ausgetauscht wurden. Moffat meinte dazu, er brauche nicht alles zu erklären, weil die Fans schlau genug seien, um die Erklärungen selbst zu finden.


    "No regeneration", das ist - sicherlich absichtlich - missverständlich formuliert. Ich gehe davon aus, dass es sich lediglich um den üblichen falschen Sprachgebrauch handelt, dass Regeneration gesagt wird, wenn stattdessen die aktuelle Inkarnation des Doctors gemeint ist. Und, dass die nächstes Jahr endet, ist durch die Amtsübergabe von Chibnall vorherbestimmt.


    Wenn Bel und Vinder die Eltern des Timeless Child werden sollen, dann muss das Kind erst einmal geboren werden und heranwachsen. Es muss durch irgendeinen Vorgang die Regenerationsenergie bekommen und es muss an dem Gate ausgesetzt werden. Auch wenn ich einige Vorschläge gemacht hatte, diesen Vorgang zu beschleunigen, es wär für diese Episode zu viel gewesen. Wir werden also ein Jahr warten müssen, bevor wir endgültig sicher sind. Ich hatte dazu ein paar lustige Gedanken, z.B. dass es sich bei "Tigmi" um einen Reise-Loom handelt oder dass es der Name des Kindes ist und damit dann der wahre Name des Doctors...


    Radioactive Man


    Frobisher, Time vs. Space ist ja nur die vereinfachte Version, eigentlich sind auch noch Relative Dimensions in den Kampf verwickelt

  • Welchen "Mechanismus" haben die Ravagers denn in Gang gesetzt? Wie wurde das erklärt, dass Swarm den Doctor hat auflösen können, um ihn dann wieder zusammenzusetzen? Ist das dann eventuell auch mit Tecteun geschehen? Und was ist eigentlich aus dem Passenger geworden, der den Flux aufgenommen hat?