60th Anniversary Specials & Staffel 1 (14) - Gerüchte, News, Spekulationen, Infos & Leaks (SPOILER!)

  • Zaphod B.,

    sehr schönes Wortspiel, eine weitere Variante hab ich da noch. Nicht zuletzt verfügt "triad" über die Eigenschaft "non-binary" zu sein. Und da war doch vor wenigen Episoden erst jemand mit der Neigung zum Namen einer früheren Begleiterin des Doctors. Also ist Susan Triad möglicherweise ein Fallout-Produkt der losgelassenen DoctorDonna-Energie?


    RTD hat sich viele schöne Optionen aufgebaut. Obwohl wir relativ viel wissen, bleiben die entscheidenden Fragen im Nebel. So mag ich es.


    Radioactive Man

  • Nachdem es unter Chibnall nach der ersten Staffel keine Bücher mehr mit dem aktuellen Doctor gab - was laut dem Internet natürlich ausschließlich am bösen Sexismus der BBC lag und nicht an Dingen wie Verkaufszahlen - wird der Gatwa-Doctor wieder New Series Adventures bekommen.

    Injustice is the rule, but I want justice. Suffering is the rule, but I want to end it. Despair accords with reality, but I insist on hope. I don't accept it because it is unacceptable. I say no.

    - der achte Doctor, Camera Obscura

  • RTD wurde inspiriert!

    "Davies says much of Ruby’s arc was inspired by the “Timeless Child” plot point introduced by previous showrunner Chris Chibnall, where the Doctor is revealed to have not been born on the planet Gallifrey, as formerly believed. Instead, the Doctor was apparently found as a mysterious orphan from an unknown planet, much as Ruby was discovered as a newborn left abandoned on a church doorstep. Their similar histories loom large throughout the season, as both find themself curious about their origins. “That story’s going to be the spine of the whole show,” Davies teases." ->

    Inside Ncuti Gatwa’s 'Doctor Who'
    'Doctor Who' is kicking off a new era as Ncuti Gatwa's Fifteenth Doctor takes control of the TARDIS. Go inside the exciting next chapter of the beloved sci-fi…
    ew.com


    Von SFX gibt es ein paar neue Infos zu den Episoden ->

    Doctor Who 2024 series news
    We have a roundup of the latest Doctor Who 2024 series news thanks to new information revealed in the pages of SFX Magazine
    cultbox.co.uk


    Für Episode 4 wurde Siân Phillips als Darstellerin genannt. Aber weder sie noch Susan Twist haben eine Ähnlichkeit mit der Frau mit den mysteriösen Handbewegungen, die bei den Dreharbeiten an mehreren Stellen gesichtet wurde. Nach dem Hinweis auf die walisische Folklore besteht der Verdacht, dass es sich um eine Gwrach, die walische Todesfee, entsprechend der irischen Banshee, handelt. Aber dafür wiederum sah diese Frau viel zu harmlos aus. Das bleibt also weiter rätselhaft.


    Die walisische Folklore wurde übrigens in Triaden niedergeschrieben. Erstaunlich, in wie vielen Zusammenhängen einem dieses Wort begegnet.


    Radioactive Man

  • Ist das weil der neue Doctor schwarz ist?

    Bauen wir da vielleicht vorsorglich schon wieder eine Ausrede auf, wenn das Ding an die Wand fährt?

    Schließlich war die Trösenära auch nur deswegen Müll für alle Nicht-Woken, weil der Doktor eine Frau war, nicht etwa weil die Drehbücher Rotz waren, nicht wahr?

    Und natürlich wären alle bisherigen Doktoren niemals kritisiert worden, wenn sie ihren ersten albernen Auftritt in Unterhosen hingelegt hätten und ihre Tardis mit einem Hau-den-Lukas-Hammer aus der bisherigen geballert hätten, völlig klar. Die waren ja nicht schwarz.

    Das ist alles nur, weil RTDs neues Spielzeug schwarz ist, selbstverständlich. Alles andere zählt nicht.

    Und Leute, die sowas schreiben, sind alte weiße hetero Männer. Klar.

    Im Gegensatz zu der Luke Skywalker Karikatur in JJWars sind nicht alle Aussagen hier falsch.

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  • Heul leise.

  • Heul leise.

    Tu ich doch.

    Damals, mitten in der Empörung über die Chibbytrösenära hab ich doch viel lauter geheult. Lauter als selbst bei RTD Staffel 4.

    Jetzt, in der Resignationsphase, erfreue ich mich daran, längst Alternativen zu dem was man jetzt als Doctor Who bezeichnet gefunden zu haben und heule ganz leise, mehr aus Nostalgie, ohne dass es mir selbst wirklich noch weh tut. Dafür sind die Erwartungen einfach zu weit gesunken.

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  • Schließlich war die Trösenära auch nur deswegen Müll für alle Nicht-Woken, weil der Doktor eine Frau war, nicht etwa weil die Drehbücher Rotz waren, nicht wahr?

    Ist es eigentlich unvorstellbar, dass einem die besagte Ära gefallen hat und das man Jodie Whittaker als Doctor mochte, ohne das dahinter eine persönliche politische Agenda steckte? Es ist doch wohl sehr gut möglich sich z.B. gleichermaßen an einer Folge mit dem ersten Doctor zu erfreuen wie an einer Folge mit dem dreizehnten Doctor.

  • Ist es eigentlich unvorstellbar, dass einem die besagte Ära gefallen hat und das man Jodie Whittaker als Doctor mochte

    Aus meiner rein subjektiven Sicht: Ja und ja, egal ob mit oder ohne Agenda. Aber das heißt natürlich nicht, dass mir jeder Recht geben muss.

    Ich hab ja auch schon geschrieben, dass es nicht an der Tröse allein lag. Wirklich gute Geschichten hätten das schlechte Spiel vielleicht retten können. Aber auch da war völlige Fehlanzeige.

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  • Zu Episode 4 hab ich ein Video gefunden,

    das alle Infos von den Dreharbeiten gut zusammenfasst ->


    Was in dem Video fehlt ist lediglich der neu hinzugekommene Aspekt, dass es um die walisische Folklore gehen soll, also die Frage, was für eine Rolle diese geheimnisvolle Frau spielt. Ich hatte bereits auf die Gwrach hingewiesen, eine Todesfee, die der irischen Banshee entspricht. Die wäre von ihrem Aussehen her aber wesentlich mehr "scary" zurechtgeschminkt worden.


    Passender ist daher vielleicht eine Gwyllion, eine Bergfee, die Reisenden auflauert und sie dermaßen verwirrt, dass sie vom Weg abkommen und sich verirren und dann später tot aufgefunden werden. Eine populäre Darstellung einer Gwyllion gibt es in dem Film "Barbie - Mariposa und die Feenprinzessin", dort will sie magische Kristalle haben und als man ihr diese verwehrt, entführt sie die Königstochter. Darüberhinaus ist Gwyllion ein Sammelbegriff für unterschiedlichste Geister, Feen und Hexen.


    Auch wenn die walisische Folklore vorerst nichts zum Verständnis der Episode beiträgt, es finden sich dort viele interessante Geschichten, ein guter Zeitvertreib für die nächsten drei Wochen.


    Radioactive Man

  • "Barbie - Mariposa und die Feenprinzessin"

    Du hast echt zu viel Zeit.


    Aber um nochmal auf die "Trösenzeit" zurückzukommen: Mit guten Drehbüchern / Stories wäre das alles wahrscheinlich okay gewesen. Nicht jede/r hat das Zeug wie Capaldi, auch aus Scheiße zumindest noch Bronze zu machen. In anderen Rollen z.B. Attack the Block war Whittaker okay.

  • Zaphod B.,

    den Hinweis auf "Barbie - Mariposa und die Feenprinzessin" habe ich in der Wikipedia zum Thema "Gwyllion" nach relativ wenigen Klicks beim Recherchieren zur walisischen Folklore gefunden.


    @News,

    Maestro hat laut RTD gottgleiche Kräfte und gehört zu einem Pantheon von Göttern ->

    Doctor Who showrunner talks "pantheon of gods"
    Doctor Who showrunner Russell T Davies has discussed new villain Maestro and the "pantheon of gods" in the new series.
    cultbox.co.uk


    Damit besteht Hoffnung, dass Maestro nicht einfach wieder nur der Master ist, sondern eine innovative neue Figur. Allerdings bleibt ein Restrisiko, in der Serie wurden Time Lords auch schon auf die Stufe von Göttern gestellt.


    Radioactive Man

  • Aber um nochmal auf die "Trösenzeit" zurückzukommen: Mit guten Drehbüchern / Stories wäre das alles wahrscheinlich okay gewesen. Nicht jede/r hat das Zeug wie Capaldi, auch aus Scheiße zumindest noch Bronze zu machen. In anderen Rollen z.B. Attack the Block war Whittaker okay.

    Ich finde nachwievor dass viele der Geschichten gutes Mittelmaß bis gut waren. Die Charkterisierung des Doctors ist Chibnall einfach nicht gelungen - und da konnte Whitaker eben auch nix draus machen (das hätte jemand wie Capaldi vielleicht geschafft - aber nur vielleicht) . Und Ryan und die "Polizistin" waren einfach nur öde. Aber viele Geschichten waren nicht schlecht, wenn es auch oft das eine oder andere unnötige oder ärgerliche Detail gab. Aber wann war das bei Doctor Who jemals anders? Für mich war es nie die Serie, die als Gesamtkunstwerk herausragend ist. Sie hatte immer Höhen und Tiefen. Und das wird nach den Specials wohl offensichtlich auch so bleiben.

  • Ich finde nachwievor dass viele der Geschichten gutes Mittelmaß bis gut waren. Die Charkterisierung des Doctors ist Chibnall einfach nicht gelungen - und da konnte Whitaker eben auch nix draus machen (das hätte jemand wie Capaldi vielleicht geschafft - aber nur vielleicht) . Und Ryan und die "Polizistin" waren einfach nur öde. Aber viele Geschichten waren nicht schlecht, wenn es auch oft das eine oder andere unnötige oder ärgerliche Detail gab. Aber wann war das bei Doctor Who jemals anders? Für mich war es nie die Serie, die als Gesamrkunstwerk herausragend ist. Sie hatte immer Höhen und Tiefen. Und das wird nach den Specials wohl offensichtlich auch so bleiben.

    Naja, der dreizehnte Doctor war vielleicht nicht der mit der tiefgründigsten Charakterisierung, aber eigentlich fand ich den Charakter an sich doch sehr angenehm. Ryan und insbesondere Yaz waren aus meiner Sicht aber alles andere als langweilig. Ryan war insgesamt wohl schon der schwächste Begleiter in der Ära des dreizehnten Doctors, aber ehrlichgesagt gab es in der Vergangenheit durchaus so manche Companions die entweder auf dem selben Level lagen oder auch wesentlich nerviger waren. Yaz ist unter den Companions dieser Ära sogar meine Favoritin und ist eine meiner beiden Lieblingscompanions aus New Who.

  • Was ich den Companions der Chibnall-Ära hoch anrechne, ist, dass nicht das Wohl der Menschheit und/oder des gesamten Universums von ihnen abhing, wie bei allen anderen NewWho-Companions.

    Diese Aussage ist nur leider etwas falsch, auch wenn genau dieser Eindruck, dass dies bei allen anderen NewWho Companions der Fall gewesen war, recht schnell entstehen kann.


    Es gab nur zwei NewWho Companions, die inhärent bedeutend waren, also deren Schicksal von dem Moment, in dem sie den Doctor trafen, von Bedeutung waren und das waren Donna und Amy. Wobei Donnas inhärente Bedeutung bereits in ihrem ersten Auftritt, dem unsäglichen Christmas Special The Runaway Bride, gelöst wurde. Retroaktiv wurden Rose (dank Bad Wolf) und Rory auch unheimlich wichtig für alles, was an den Taten der Companions selbst lag. Donna wurde dann nachträglich auch erneut zur bedeutendsten Person im Universum gemacht, was wirklich nicht nötig gewesen wäre. Und Clara war ein Mysterium, von dem am Ende das Schicksal des Universums abhing, aber das war nicht von Anfang an klar, wie bei Amy, deren Verbindung zum Crack von Anfang an klar und bedeutend war.


    Interessanterweise blieben die Moffat Companions allesamt an Bord der TARDIS, nachdem sie ihre Aufgabe, die sie so bedeutend gemacht hatte, erfüllt hatten. Amy und Rory haben River gezeugt und in The Big Bang dabei geholfen, das Universum wieder herzustellen. Clara hat in The Name of the Doctor den Doctor gerettet. Und danach ging es einfach weiter. Klar, Rose blieb nach The Parting of the Ways auch eine Staffel dabei, aber ihre besondere Verbindung zum Doctor und dem Time Vortex, die in dieser Episode hergestellt wurde, war dann bedeutend für ihre Rückkehr in Staffel 4 und nachdem sie dort ihre Rolle erfüllt hatte, war sie auch schon wieder weg. Und Donna hat, wie gesagt, in Staffel 4 retroaktiv erneut die Bedeutung zugeschrieben bekommen, extremst wichtig zu sein, und nachdem sie dann das Universum retten durfte, musste sie den Doctor verlassen.


    All das lässt zwei Companions, von denen nicht das Schicksal des Universums abhing und die auch nicht als die bedeutendsten Personen im Universum dargestellt wurden: Martha und Bill. Und Nardole, wenn man ihn dazu rechnen will. Es waren also klar die meisten, aber nicht alle. Und ganz ehrlich, ich habe lieber solche Companions, die man auch als Persönlichkeiten wahrnimmt und nicht nur als Pappausschnitte.

  • Ich schrieb ja extra auch das Wohl der Menschheit dazu - und da fallen dann Martha und Bill auch mit rein. Nardole ist der einzige, der einfach "nur" ein toller Freund und Mitstreiter des Doctors war. Er half, die eine oder andere aktuelle Alien-Bedrohung zu bekämpfen, was ja die Companions klassischerweise immer machen - so auch die Chibnall-Begleiter. Nur, dass sie in meinen Augen zu unklar und uninteressant charakterisiert waren.


    Es ging mir ja nicht um die von Anfang an klare Bedeutung, sondern darum, dass sie (mehr oder weniger allein) dafür sorgten, dass die Menschheit und oder das Universum gerettet werden. Das kann man mal machen, aber in der Menge wurde mir das zu viel.