Staffel 14 & 60th Anniversary Special - Gerüchte, News, Spekulationen, Infos & Leaks (SPOILER!)

  • Dafür gibt es bereits "it", also Neutrum

    It bezeichnet Dinge. Einen nicht gender-binären Menschen als ein Ding zu bezeichnen ist unmenschlich und herabwertend. Aber in diesem Forum erwarte ich von den meisten regelmäßigen Benutzern in dieser Hinsicht eh kein Verständnis.

  • It bezeichnet Dinge. Einen nicht gender-binären Menschen als ein Ding zu bezeichnen ist unmenschlich und herabwertend. Aber in diesem Forum erwarte ich von den meisten regelmäßigen Benutzern in dieser Hinsicht eh kein Verständnis.

    Nein, "it" ist das dritte grammatische Geschlecht neben "he" und "she". "Neutrum" heißt "weder noch" - eben weder männlich noch weiblich - wie ich bereits geschrieben habe, und nicht "Ding". Daran ist nichts herabwertend, so funktioniert Sprache. Ich wollte jetzt auch nicht mit einem Exkurs zum Unterschied zwischen Grammatik und Biologie kommen, obwohl einige Leute etwas Fortbildung an der Stelle dringend nötig haben. Vielleicht sollten wir besser beim Thema bleiben.

  • Nun ja, Doctor Who ist durch Lizenzverkäufe und Merchandise recht profitabel. Wenn ich mich recht erinnere war es bisher verboten, dass die BBC erwirtschaftete Gelder selbst verwendet, aber ohne die Beteiligung der Regierung dürfte das wegfallen und Doctor Who könnte sich selbst refinanzieren.


    Klar, andere Programme der BBC tun das nicht, daher besteht Gefahr, das Geld, das durch die Doctor Who verdient wird für andere Produktionen verwendet wird, daher wird sicher schon gespart werden, aber absetzen kann die BBC so Doctor Who weniger, weil dadurch viel Geld verloren gehen würde.

  • Wie wird sich die Abschaffung der Rundfunklizenzgebühren auf die Produktion von Doctor Who auswirken?

    Ich hoffe positiv. Dann muss endlich mal wieder Leistung erbracht werden, damit die Leute zahlen. Und vor allem muss dann mal wieder Programm zur Unterhaltung und nicht zur politischen Erziehung der Leute gemacht werden.


    Nun ja, Doctor Who ist durch Lizenzverkäufe und Merchandise recht profitabel. Wenn ich mich recht erinnere war es bisher verboten, dass die BBC erwirtschaftete Gelder selbst verwendet, aber ohne die Beteiligung der Regierung dürfte das wegfallen und Doctor Who könnte sich selbst refinanzieren.

    Die Regierung ist da nicht beteiligt. Die BBC ist eine öffentlich-rechtliche Sendeanstalt, kein Staatssender. Daher muss das Budget über Rundfunkbeiträge reinkommen.


    1. 9thdoc 2. 2nddoc 3. 1stdoc 4. 7thdoc 5. 4thdoc 6. 2_1Doc 7. 11thdoc 8. 8thdoc 9. 6thdoc 10. 10thdoc 11. 3rddoc 12. 5thdoc

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  • Ich hoffe positiv. Dann muss endlich mal wieder Leistung erbracht werden, damit die Leute zahlen. Und vor allem muss dann mal wieder Programm zur Unterhaltung und nicht zur politischen Erziehung der Leute gemacht werden.


    Die Regierung ist da nicht beteiligt. Die BBC ist eine öffentlich-rechtliche Sendeanstalt, kein Staatssender. Daher muss das Budget über Rundfunkbeiträge reinkommen.

    Sorry, aber das halte ich für ignorant gegenüber der weltweiten Einzigartigkeit der BBC und den unglaublichen kulturellen Leistungen, die sie erbringt in UK. Das können wir in der Regel aus unserer Doctor Who Blase allein heraus nicht beurteilen. Jeder der glaubt, dass die Kommerzialisierung der BBC nicht allein daraus besteht einen politischen Gegner mundtot zu machen bis hin zu zerstören, ist da etwas naiv.


  • Rückblickend betrachtend kann man die BBC nicht einfach so abstellen, nur weil die was berichtet hatten, was der Königsfamilie nicht gepasst hat.

    Das hat nichts mit der Königsfamilie zu tun, sondern der konservativen Regierung. Dieser war die BBC schon immer ein Dorn im Auge und gemeinsam mit Rupert Murdoch gab es schon etliche Versuche diese abzuschaffen. In den letzten Jahren wurde die BBC schon erheblich geschwächt, in dem man führende "BBC-hassende" Politiker einfach in deren Vorstand setzte, um diese sozusagen schon von innen heraus zu behindern.

  • Sorry, aber das halte ich für ignorant gegenüber der weltweiten Einzigartigkeit der BBC und den unglaublichen kulturellen Leistungen, die sie erbringt in UK. Das können wir in der Regel aus unserer Doctor Who Blase allein heraus nicht beurteilen. Jeder der glaubt, dass die Kommerzialisierung der BBC nicht allein daraus besteht einen politischen Gegner mundtot zu machen bis hin zu zerstören, ist da etwas naiv.

    Die BBC ist doch das Vorbild unseres öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Natürlich macht die BBC ein deutlich besseres Programm, aber das liegt an den Machern, nicht an den Strukturen.

    Das hat nichts mit der Königsfamilie zu tun, sondern der konservativen Regierung. Dieser war die BBC schon immer ein Dorn im Auge und gemeinsam mit Rupert Murdoch gab es schon etliche Versuche diese abzuschaffen. In den letzten Jahren wurde die BBC schon erheblich geschwächt, in dem man führende "BBC-hassende" Politiker einfach in deren Vorstand setzte, um diese sozusagen schon von innen heraus zu behindern.

    Das ist ja auch in höchstem Maße bedenklich. Im Grunde geht es darum, die Unabhängigkeit des ÖR infrage zu stellen. Aber auch in Deutschland werden ja gerne Politiker in die Sendeanstalten gesetzt.

  • Selbst mit der Ehöhung der GEZ Gebühr würde man in Deutschland nichts vergleichbares herausbringen.

    Selbst mit den besten Autoren und Schauspielern, bekäme man in Deutschland nicht viel mehr raus, als das was Chibnall verbrochen hat oder Turner oder 40 Jahren.

  • Die Regierung ist da nicht beteiligt. Die BBC ist eine öffentlich-rechtliche Sendeanstalt, kein Staatssender. Daher muss das Budget über Rundfunkbeiträge reinkommen.

    Wenn das so ist und die BBC völlig unabhängig von Boris Johnson und seiner Regierung ist, spielt es doch keine Rolle was der will.


    Selbst mit der Ehöhung der GEZ Gebühr würde man in Deutschland nichts vergleichbares herausbringen.

    Es geht bei den OR nicht um irgendwelche Serien sondern um eine unabhängige und freie Berichterstattung und da sind die Deutschen führend in der Welt.

  • Wenn das so ist und die BBC völlig unabhängig von Boris Johnson und seiner Regierung ist, spielt es doch keine Rolle was der will.

    Inhalt nicht, aber finanziell. Die BBC ist genauso wie die deutschen ÖRs an einen Rundfunkvertrag gebunden, der gesetzlich regelt, was sie darf und wie sie finanziert wird. Dieser läuft in seiner aktuellen Form aber 2027 aus und die Johnson Regierung will ihn nicht verlängern. Die Kultusministerin hat laut der Daily Mail - ich weiß, nicht immer die vertrauenswürdigste Quelle - gesagt, dass es für die BBC vorbei sei, solange sie im Amt wäre. Und Johnson hat bereits vor zwei Jahren mit der Idee gespielt, die BBC ein neues Finanzierungsmodel a la Sky oder Netflix aufzuzwingen, also durch Abos finanziert zu werden. Inwiefern sich dies positiv oder negativ auf Doctor Who und andere Produktionen auswirkt, keine Ahnung, daher ja auch meine Frage. Dass es sich definitiv auf das Kultur- und Regionalprogramm sowie die Nachrichten auswirken wird, sollte da außer Frage stehen.

    Ich hoffe positiv. Dann muss endlich mal wieder Leistung erbracht werden, damit die Leute zahlen.

    Klar, die unsichtbare Hand des Marktes wird es schon regeln. ^^

    Und vor allem muss dann mal wieder Programm zur Unterhaltung und nicht zur politischen Erziehung der Leute gemacht werden.

    Das Problem der Chibnall Ära ist nicht, dass die Sendung offensichtlich politisch ist, sondern was dahinter steht und das ist liberales Nichts. Obeflächliche Morallektüren ohne Kritik oder Analyse von gesellschaftlichen Strukturen und Problemen. Wenn man meint, eine Folge über den Klimawandel machen zu müssen und die Botschaft wird vom Doctor mit den Worten "Hört auf die Wissenschaftler" zusammengefasst, hat man etwas nicht verstanden. Denn es ist nicht die Allgemeinheit, die überzeugt werden muss, dass es den Klimawandel gibt und etwas getan werden muss, die Mehrheit stimmt dem bereits zu, sondern die politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger müssen mehr tun, als immer nur leere Versprechungen abzugeben. Die Fähigkeit des Individuums etwas zu verändern ist durch seine bzw. ihre sozio-ökoligischen Verhältnisse beschränkt und da hilft es nicht, dem 08/15 Zuschauer zum x-ten Male entgegen zu rufen, er/sie sollte auf die Wissenschaftler hören. Chibnall hat als Liberaler (im amerikanischen Sinne) aber nichts weiter als Oberflächlichkeiten zu bieten. Sei es bei diesem Thema oder Rassismus oder Migration oder LGBTQ+ Repräsentation usw., von ökonomischen Themen ganz zu schweigen.

  • Klar, die unsichtbare Hand des Marktes wird es schon regeln. ^^

    Ich rede nicht vom Markt, sondern von den Leuten, die mit den Füßen abstimmen. Der Markt reguliert gar nichts. Der Geschmack der Leute schon. Und dabei red ich nicht von werberelevanten Zielgruppen, sondern von Leuten, die freiwillig bezahlen und was geboten bekommen möchten.


    Das Problem der Chibnall Ära ist nicht, dass die Sendung offensichtlich politisch ist, sondern was dahinter steht und das ist liberales Nichts. Obeflächliche Morallektüren ohne Kritik oder Analyse von gesellschaftlichen Strukturen und Problemen. Wenn man meint, eine Folge über den Klimawandel machen zu müssen und die Botschaft wird vom Doctor mit den Worten "Hört auf die Wissenschaftler" zusammengefasst, hat man etwas nicht verstanden.

    Es muss vor allem eine unterhaltsame Geschichte dahinterstecken. Wie z.B. für dieses Beispiel The Green Death. Oder für das Thema Genozid The Silurians. Letts hat es in seiner Zeit geschafft, Gesellschaftskritik mit Unterhaltung zu verbinden. Chibnall nicht.


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