Staffel 14 & 60th Anniversary Special - Gerüchte, News, Spekulationen, Infos & Leaks (SPOILER!)

  • Und dabei red ich nicht von werberelevanten Zielgruppen, sondern von Leuten, die freiwillig bezahlen und was geboten bekommen möchten.

    Also Qualitätsmedien nur für die Oberschicht. Die Masse kann mit "Qualität" nach Art von Fox oder RTL 2 abgespeist werden.

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Ich rede nicht vom Markt, sondern von den Leuten, die mit den Füßen abstimmen. Der Markt reguliert gar nichts. Der Geschmack der Leute schon. Und dabei red ich nicht von werberelevanten Zielgruppen, sondern von Leuten, die freiwillig bezahlen und was geboten bekommen möchten.

    Genau das ist die Idee hinter dem Konzept des selbstregulierenden Marktes. Die Konsumenten gehen einfach woanders hin, wo es ein besseres Produkt gibt. So läuft es in der Realität aber nicht.

    Es muss vor allem eine unterhaltsame Geschichte dahinterstecken. Wie z.B. für dieses Beispiel The Green Death. Oder für das Thema Genozid The Silurians. Letts hat es in seiner Zeit geschafft, Gesellschaftskritik mit Unterhaltung zu verbinden. Chibnall nicht.

    Letts hatte wirklich etwas zu sagen, Chibnall nicht. Aus einer Kritik daran wie Unternehmen aufgrund von Profitgier die Umwelt zerstören und die Regierung zumeist herzlich wenig tut, um sie aufzuhalten und die meisten Gegner als Verrückte Hippies dargestellt werden, kann man mehr machen, als aus, "Klimawandel ist schlecht, hört auf die Wissenschaftler!". Und selbst wenn man das Pferd von der anderen Richtung aufziehen will, also von der reinen Geschichte her, ist die Quelle diegleiche: Chibnall denkt zu simplistisch. Sowohl in seiner Gesellschaftskritik und dann eben auch darin, wie er Geschichten konstruiert.

  • Und dabei red ich nicht von werberelevanten Zielgruppen, sondern von Leuten, die freiwillig bezahlen und was geboten bekommen möchten.

    Das Privatfernsehen (Free-TV) stünde besser dar, wenn es Pay-TV ist. Klassisches Fernsehen ist für mich kein Thema. Das gucke ich nicht mehr. Weder privat noch öffentlich.

    Selbst mit der Erhöhung der GEZ Gebühr würde man in Deutschland nichts vergleichbares herausbringen.

    Science Fiction hat im deutschen Fernsehen keinen guten Ruf, es sei denn es ist dystopisch, gesellschaftkritisch und politisch konform. Ijon Tichy existiert deshalb, weil Oliver Jahn viel Herzblut in das Projet gesteckt hat, aber das ZDF brachte die Serie zu unmöglichen Sendezeiten. Das ÖRR-System ist kaputt und hat keine Zukunft.

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    Aktuelle Gerüchte:


    • Das Erste RTD Special soll in den nächsten Wochen mit Dreharbeiten beginnen.
    • Die Ankündigung des neuen Doctors soll also kurz bevor stehen.
    • Der neue Doctor soll männlich und sowohl in den USA wie auch in Großbritannien ein bekannter Name sein.
    • Ein Name der immer wieder ins Spiel gebracht wird ist Hugh Grant. Aber das ist eher Fan-Spekulation, basierend auf dem Gerücht. Hugh Grant war der erste Schauspieler, der damals von RTD gefragt wurde den 9. Doktor zu spielen. Dieser soll die Rolle abgelehnt und später diese Entscheidung bereut haben. Hugh spielte erst kürzlich wieder in einer RTD-Produktion mit.
    • Scott Handcock soll der neue Script Editor sein (er hat Big Finish gerade verlassen).
  • Zitat

    Der neue Doctor soll männlich und sowohl in den USA wie auch in Großbritannien ein bekannter Name sein.

    Da hätte ich jetzt spontan auf einen der nicht-amerikanischen Game of Thrones Schauspieler getippt. Aber die sind alle gerade in Filmen und Serien involviert. Bis auf Jack Gleeson (Joffrey), aber die werden ja wohl nicht eine Ganovenvisage als Doctor casten.

    Möglich wäre natürlich noch einer der Harry Potter Schauspieler. Rupert Grints Serie läuft dieses Jahr aus. Ja, ich glaube, der wirds.

  • My bet: Männlich. In seinen 20-30ern. Dunkelhäutig. Gutaussehend.

    Da würde ich fast Geld drauf wetten, wenn ich beim letzten Mal mit "Es wird garantiert keine Frau, das kann sich die BBC gar nicht erlauben" nicht so auf die Fresse gefallen wäre.

    Aber ich schätze halt, dass man versucht die Tennant/Smith Masse wieder anzusprechen und dementsprechend mainstreamig attraktiv casten wird. Mit nem Hauch Diversität, aber nicht zu viel :P


    Hugh Grant -wäre- cool, aber zu alt inzwischen und vermutlich auch zu weiß und Hetero. Der wäre Capaldi inzwischen zu ähnlich.


    Spannender finde ich ja irgendwie die Frage nach dem Companion. Ich denke dass RTD wieder ganz klassisch zurück zur "ein weiblicher Companion und ein wiederkehrender Charakter" gehen wird. Wobei ich eine Männerfreundschaft wie die des 2. Doktors und Jamie durchaus gerne mal wieder sehen würde... Aber heutzutage würde das ganz schnell zu Fanficktions umgewandelt werden... daher... brrrrr


    Wenn ich mir was wünschen dürfte: Rhys Ifans als Doktor und Hannah Murray als Companion. Da Ifans aber sehr Erfolgreich ist, nehme ich auch gerne Matt Berry als etwas humorvolleren Doktor ;)

  • Die Chance eine Frau langfristig mal auf dem Posten des Doctors zu etablieren hat ja Chibnall gut in den Sand gesetzt. Ich wäre eher für ein Re-Cast. Niemand ist zu alt den Doctor zu spielen. Sylvester McCoy ist ja durch Radagast nun auch in den USA bekannt und wieso man nicht zu Deepfake greift und den ersten Doctor erneut ranlässt... aber gut, Fantasien gehören hier nicht her.


    Ich persönlich finde es schade, dass es wieder ein Mann wird. Eine erneute Frau in der Rolle unter RTD hätte mir besser gefallen, aber der Zug ist ja nun abgefahren. Nachdem aber in der 12. Staffel schon Jo Martin als BPoC Doctor dargestellt wurde, da könnte es ja mal ein Asiate sein oder jemand aus der LGBTIQ Szene. Da mehrere Newsseiten schon berichteten, dass Jodie nicht durch einen Mann mittleren Alters ersetzt wird, tippe ich mal auf einen 20 jährigen Jungschauspieler.

  • In ein paar Monaten geht es dann los mit den Dreharbeiten,

    spätestens dann wird man uns den Namen des neuen Doctors verraten, um den sonst unvermeidlichen Leaks zuvorzukommen. Ich sehe ein gewisses Problem darin, wenn ein völlig neuer Doctor im 60th Special gegen seine bereits etablierten Vorgänger anspielen muss. Zur Amtseinführung eine denkbar ungünstige Konstellation. Ich halte es für wesentlich sinnvoller, wenn der neue Doctor im 60th quasi außer Konkurrenz nur eine Art Gastauftritt hat. Thematisch könnte das so gestaltet werden, dass die früheren Doctoren als Geburtshelfer für die neue Inkarnation gebraucht werden und der neue Doctor dann erst am Ende des 60th als deren Gemeinschaftsprodukt präsentiert wird.


    Ich bin gespannt, welche Lösung sich RTD einfallen lassen wird, bzw. bereits hat. Falls es irgendwie in die Richtung meiner Idee geht, dann könnten derzeitige Gerüchte, der nächste Doctor sei David Tennant, sogar unverdienterweise wahr werden. Er wäre dann im 60th kurzfristig ein Übergangsstadium zum neuen Doctor. Ebenso wie Smith & Capaldi und wer sonst noch zur Verfügung steht. Zu diesem und zukünftigen Multi-Doctor-Event gab es übrigens eine gelungene Fan-Impression.


    Radioactive Man