Special 2 - In blauer Ferne (Wild Blue Yonder)

  • Wie fandest du, "Wild Blue Yonder"? 57

    1. 10 - Perfekt (6) 11%
    2. 9 - Nahezu Perfekt (16) 28%
    3. 8 - Sehr Gut (21) 37%
    4. 7 - Gut (8) 14%
    5. 6 - Überdurchschnittlich (2) 4%
    6. 5 - Durchschnittlich (0) 0%
    7. 4 - Unterdurchschnittlich (1) 2%
    8. 3 - Schlecht (0) 0%
    9. 2 - Sehr Schlecht (2) 4%
    10. 1 - Unguckbar (1) 2%


    Inhalt findest du im Guide: 337 - Wild Blue Yonder


    Trailer:

    next_time_Wild Blue Yonder.mp4


    Schreibt eure Meinung zu: In blauer Ferne (Wild Blue Yonder), dem zweiten Special zum 60sten Jubiläum von Doctor Who.

  • Den Anfangs-Gag mit Isaac Newton fand ich schlecht und zwar richtig schlecht. Er hatte nichts mit der Episode zu tun und an dieser Stelle hat mich auch das Colour-Blind-Castinge gestört. An manchen Stellen fand ich Donna nervig, die Dynamik zwischen ihr und dem Doctor finde ich immer noch nicht toll, genauso wenig wie damals in Staffel 4, und die Erwähnung des Flux und die Anspielung auf das Timeless Child fand ich einfach scheiße. Aber ich fand die Atmosphäre toll, der Spannungsaufbau hat teilweise gar Grusel aufkommen lassen, das Setting war toll, ich schreibe nachher vielleicht mehr, aber der erste Eindruck ist wirklich gut. So gebe ich erst einmal ein "sehr gut" und 8 Punkte.

  • RTD hat sich an Moffat und Shearman Storys bedient und es mit Midnight abgemischt. Da war einiges seltsames, aber auch einiges spannendes dabei. Die CGI Effekte waren mal richtig gut und mal gruselig schlecht. Der Greenscreen war ... Star Wars Prequelig. Aber es gefiel mir. Die Attack on Titan Szene werde ich so schnell nicht vergessen und das ganze Setting hatte was für sich. Aber... so richtig rund lief es nicht. Aber Tennants Schauspiel war super und wäre der Flux und Timeless Kiddie Shit unter Whittaker mit nur halb so viel schauspielerischem Talent gezeigt worden, wäre es vlt nicht ganz so eklig im Beigeschmack. Aber ja... ich tu mich noch mit einer Bewertung schwer und warte mal noch ab.

    P.s.: Wilf <3

  • Gefühlt hat es eine halbe Stunde gedauert,

    bevor überhaupt irgend etwas passiert ist. Danach habe ich dann dankbar die Aufforderung aufgegriffen, aufzuhören, über die vielen Fragen, die sich über das Raumschiff und die seltsamen Wesen dort gestellt haben, nachzudenken.


    Soweit der erste negative Eindruck. Positiv ist natürlich die gelungene Optik des Raumschiffes. Der Trick mit dem Salz und die Rampe, die die falsche Donna rausgekickt hat. Und selbstverständlich die Begegnung mit Wilf.


    Radioactive Man

  • Hat heute niemand mehr eine Aufmerksamkeitsspanne? Ich fand es großartig, dass man sich Zeit genommen hat… dass der Doktor und Donna in etwas Mysteriöses hineinwandern… und sich das ganze Ausmaß erst entfaltet. Fand ich sehr 60er WHO - und das mag ich.


    Generell mochte ich die Folge sehr - später schreibe ich sicher mehr dazu.

  • Joa, bei dem Issak Newton frisch von der Sonnenbank habe ich mich ja schon erstmal gefragt, ob das jetzt schon Realsatire ist, und wann endlich der erste indische Schauspieler mal Adolf Hitler spielt. Glücklicherweise hat die restliche Folge dann gezeigt, das Doctor Who auch Spaß machen kann, wenn es einfach mal darum geht eine Geschichte erzählen. Klar, dass RTD hier ganz leicht die Midnight-Idee nochmal aufkocht, ist mir während des Schauens auch in den Sinn gekommen. Und dass hier ein Countdown abläuft und der Robo wohl in Richtung Selbstzerstörung stampft, war sicherlich bei vielen Zuschauern schnell auf dem Zettel. Aber ich mochte die Stimmung, das Setting, die hübsche CGI, die bescheuerte CGI, die Doppelgänger-Spielereien und den Doctor, der sich durch all den Irrsinn durchwurschtelt. Wie letzte Woche schon war das hier für mich kein Special, sondern eine reguläre Folge, aber eine Gute. 7-8 Pünktchen.

  • im Nachspann wurde Bernard Cribbins erwähnt zusammen mit einem in loving memory...

    Ich habe mal nach gegoogelt und gelesen, dass er mitten in den Dreharbeiten zu den Specials gestorben ist. Damit dürften wir ihn am Anfang der nächsten Folge wohl nicht wiedersehen.😢

  • Die Folge war genial. Aber die Monster der Folge, die vom englischen Doctor Who Wiki "Non-Things" genannt werden, würde ich nur einmal auftauchen lassen. Nicht das wir mit denen wieder so etwas wie bei den Weinenden Engeln haben.


    Der Hype war eindeutig gerechtfertigt. Der kleine Gag mit Isaac Newton fand ich ganz lustig, und die Folge hat am Ende des Abspanns eine Widmung an Bernhard Cribbins.


    Außerdem gab es vor der Ausstrahlung folgende Gerüchte darüber, wer alles noch in der Folge auftauchen würde:

    • Matt Smith, Peter Capaldi und Jodie Whittaker würden als ihre jeweiligen Doctor Rollen wieder zurrückkehren.
    • Matt Smith spielt eine neue Inkarnation des Masters, die aussieht wie der 11 Doctor.
    • John Simm nimmt seine Rolle als der Master wieder auf.
    • Karen Gillian kehrt als Amy Pond zurück.
    • Die Wirrn kehren zurück.
    • David Tennant spielt wieder den 10 Doctor.
    • Ncuti Gatwa und Millie Gibson hätten ihr Debüt geben sollen.
    • Carol Ann Ford kehrt als Susan Foreman zurück.
    • Außerdem halten viele den Namen der Schauspielerin "Susan Twist" für ein Pseudonym dass andeutet, dass Susan Foreman wieder zurückkehren wird.

    Natürlich sind die oben genannten Gerüchte bis auf das letzte nicht wahr (beim letzten bin ich mir nicht sicher da ich insgeheim hoffe, dass Susan irgendwann wieder zurückkehrt), aber stellt euch mal vor wie geil es gewesen wäre, wenn die Gerüchte sich bewahrheitet hätten.

  • Ich habe mal nach gegoogelt und gelesen, dass er mitten in den Dreharbeiten zu den Specials gestorben ist. Damit dürften wir ihn am Anfang der nächsten Folge wohl nicht wiedersehen.

    Es wurde in Doctor Who Unleashed bestätigt, dass dies die letzte Szene war, die Bernard Cribbins jemals gedreht hat.

  • Um das klarzustellen,

    auch in der gefühlten ereignislosen ersten halben Stunde habe ich mich durchaus unterhalten gefühlt. Aber das lag an der optisch interessanten Darstellung des Raumschiffes, nicht an der Handlung.


    Hab gerade in den Untertiteln nochmal ein paar Stellen nachgelesen. Die Frage aus "Star Beast", warum Donna weiß, dass es sich nicht um ihren alten 10. Doctor handelt, sondern um eine neue Inkarnation, lag tatsächlich an ihrem DocorDonna-Modus. Sie konnte es in seinen Gedanken lesen.


    Und, RTD hat entschieden, vom Flux wurde die Hälfte de Universums vernichtet. Und in Fortsetzung des Timeless Child weiß der Doctor nicht, wo er ursprünglich herstammt, jedenfalls nicht von Gallifrey.


    Radioactive Man


    Raddadist,

    WIlf wird von Doctor und Donna in der Tardis mitgenommen, deshalb ist er mit Sicherheit in der nächsten Episode noch einmal dabei.


    Mario,

    nein, er hat danach definitiv noch bei Dreharbeiten für eine andere Szene mitgewirkt.

  • Die Pre-Title-Sequenz war schlecht. Richtig schlecht. Vom colourblind casting über den Gag, die CGI bis hin zu dem Fakt dass ich a) sehr viel lieber Tom Baker im Apfelbaum visualisiert habe wie in Pirate Planet behauptet, b) wir eine sehr, sehr, gute Geschichte mit dem gefühlt gerade erst verstorbenen David Warner in der Rolle des Newton bei Big Finish hatten, gegen die dieser Flachwitz eine Beleidigung darstellt und c) selbst wenn wir andere Medien außer Acht lassen die Figur des Newton damit in der TV-Serie verschwendet wurde. Einzig nett fand ich den Gag, dass infolge der Begegnung den Rest der Folge das Wort Mavity verwendet wird.


    Und dann?


    Dann wurde es gut. Sehr gut. Bisschen Shearman, bisschen Moffat... doch, ja, hat mir gut gefallen. Der Doctor und Donna schaffen es überaschenderweise weiterhin nicht zu nerven. Das Set und die Atmosphäre an Bord fand ich sehr effektiv. Die CGI blieb weiterhin ein bisschen....ich würde jetzt nicht sagen günstig. Ich denke die haben da viel Geld und Mühe reingesteckt. Aber die Schnittstelle zur Realität funktioniert in den meisten Fällen nicht. Man nimmt den Spezialeffekten und den Schauspielern nicht ab, dass sie im selben Raum existieren. Die Body Horror Elemente haben zum Glück größtenteils trotzdem funktioniert. Auch die Fremdartigkeit der Bedrohung und die Andeutungen, dass die Physik an den Grenzen des Universums ein wenig schwammig wird haben mir gefallen. Und wir haben den Zauberstab auf Vergnügungsreise geschickt und siehe da: Es geht auch ohne!


    Wenn ich zwei Kritikpunkte habe, dann zum einen, dass ich die Mitnahme der falschen Donna völlig sinnfrei fand. Ich hatte erwartet (ohne auf die Uhr zu schauen) dass das jetzt entweder zu einem neuen großen Problem wird oder dass es Teil eines Plans des Doctors ist. Stattdessen: eingeladen, ausgeladen. Und jetzt?

    Zum anderen war mir der Plot noch ein bisschen zu einfach. Ich habe nichts dagegen, wenn der Doctor ausnahmsweise nicht der Held des Tages ist (solange er sich nicht trotzdem als solcher feiern lässt, wie bei der Befreiung der Ood). Aber irgendein Twist fehlte mir noch. Wir finden den Plan des Captains raus, der Plan geht auf und wir hauen ab. Vielleicht hätte man den Fake-Doctor tatsächlich den Roboter einholen lassen sollen, aber dann dreht der Doctor mit der TARDIS 5 Sekunden die Zeit an Bord zurück und bevor die Monster wissen was los ist explodieren sie dann doch. Oder irgendwas was dem Ganzen noch eine kleine letzte Wendung gibt.


    Die Referenzen an die Ära Chibby hätte ich nicht gebraucht, allerdings hatte ich zum ersten Mal das Gefühl dass die Vergabgenheit des Doctors und die Zerstörung eines Großteils des Universums den Doctor auch betreffen, während sie bei Chibnall halt einfach passiert sind. Leider bleibt RTD mir die erhoffte Erklärung schuldig wie viel von dem bzw wieso das Universum überhaupt noch da ist.


    Ich gebe vorerst die 8/10, muss das Material aber auch noch einmal im O-Ton sichten. Heute hat meine Frau mitgeschaut, da war die Sprachwahl leider vorgegeben.

    Injustice is the rule, but I want justice. Suffering is the rule, but I want to end it. Despair accords with reality, but I insist on hope. I don't accept it because it is unacceptable. I say no.

    - der achte Doctor, Camera Obscura

  • Newton am Anfang war unnötig.

    Wilf am Ende war mit die beste Szene.

    Ich fand es gut, halbwegs im Dunkeln zu stehen, ähnlich unserer Helden.

    Außerdem haben die beiden meiner Meinung nach gut gespielt, es war schwer, sie außeinander zu halten.

    HADS fand ich eine nette Referenz.


    Alles in allem gefiel mir die Folge besser als Starbeast.


    Mir fehlt ein wenig der Bezug auf 60 Jahre Doctor Who, nebenbei gesagt.

  • Diente die Szene mit Newton nur dem Zweck, anzudeuten, dass der Doctor sich nun vom gleichen Geschlecht angezogen fühlt? "He was so hot", sagt er an einer Stelle. Und er ergänzt "Oh, is that who I am now?" Worauf Donna erwidert: "Well, it was never that far from the surface, mate! I always thought..."


    Weiter kommt sie nicht.

  • Diente die Szene mit Newton nur dem Zweck, anzudeuten, dass der Doctor sich nun vom gleichen Geschlecht angezogen fühlt? "He was so hot", sagt er an einer Stelle. Und er ergänzt "Oh, is that who I am now?" Worauf Donna erwidert: "Well, it was never that far from the surface, mate! I always thought..."


    Weiter kommt sie nicht.

    Der Doctor ist pansexuel. Und das war er schon immer.

  • Habs jetzt auch hinter mich gebracht.

    Eine Frage, die mich während der ganzen knappen Stunde verfolgt hat: Wenn ich nur drei Episoden habe, wieso brauche ich dann eine billige Füllepisode, die keine Handlung liefert? Bei 26 Folgen im US-TV versteh ich das, bei 13 Folgen im UK-TV kann man es ausnahmsweise durchgehen lassen, wenn mal wieder das Budget knapp ist, aber bei 3???

    Fast keine Kulissen, nur ein wenig Babylon 5 CGI.

    Keine zusätzlichen Schauspieler nur bei paar Effekte bei Doktor und Donna.

    Dass Babylon 5 am Ende explodiert, war klar.

    Die Sache hätte vielleicht als Children in Need Special mit unter 10min Sinn gemacht, aber auf keinen Fall als Jubiläumsspecial mit einer knappen Stunde. Ein langsames Erzähltempo ist ok, ich brauche keine Hektik, aber es sollte schon etwas zu erzählen geben, nicht nur aufgewärmte leere Sprüche.

    Bis ganz kurz vor Schluss war das Trösenniveau, also maximal 1/10. Nach wie vor auch kein 60jähriges Jubiläum in irgendeiner Weise erkennbar.

    Wenn ich noch dazu nehme, dass jetzt nicht nur etablierte Charaktere im TV woke umgedichtet werden müssen, sondern grundlos auch historische Figuren, dann sind wir bei 0/10.

    Zum Glück die Rettung am Schluss: WILF! Nicht nur der Doktor hat sich spontan besser gefühlt. Dieser großartige alte Mann - als Rolle und als Schauspieler - hat die Folge rausgerissen. Damit geht noch ein 4/10 und damit mehr als bei ChibbyTrösenHu. War aber knapp.

    Was mir dann beim Abspann so richtig bewusst wurde: Die Luftpumpe stört. Es ist sehr gut, dass Murray Gold zurück ist. Bei Star Beast fand ich ausgezeichnet, wie einige bekannte Klänge dezent im Hintergrund zu hören waren anstelle dieses grauenhaften Gedudels der Trösenzeit. Aber auch da hat mich beim Vor- und Abspann etwas gestört. Jetzt ist mir klar: Es ist diese Luftpumpe, wie eine asthmatische Dampflok. Aber auch im Abspann etwas, was emotional auffängt: "In loving memory". Mit Recht. Ich hoffe sein Auftritt hat ihm mindestens so viel Freude bereitet wie mir.

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