1x01 - Weltraumbabys (Space Babies)

  • Wie fandest du: "Space Babies"? 37

    1. 10 - Perfekt (2) 5%
    2. 9 - Nahezu Perfekt (0) 0%
    3. 8 - Sehr Gut (3) 8%
    4. 7 - Gut (5) 14%
    5. 6 - Überdurchschnittlich (2) 5%
    6. 5 - Durchschnittlich (13) 35%
    7. 4 - Unterdurchschnittlich (5) 14%
    8. 3 - Schlecht (1) 3%
    9. 2 - Sehr Schlecht (5) 14%
    10. 1 - Unguckbar (1) 3%


    Inhalt findest du im Guide: 340 - Space Babies


    Schreibt eure Meinung zur ersten Folge, Weltraumbabys (Space Babies), der ersten Staffel von ModernWho.

  • Die CGI-Münder-Space-Babies waren gruseliger als der Rotzeman. RTD muss beim schreiben defintiv Drogen genommen haben. Es wirkte wie eine Moffat Zwischendrin Fillerfolge, die Mark Gatiss verbrochen hat. Abgesehen von einigen guten Dialogen und der tollen Chemie von Doktor und Companion als Staffelauftakt irgendwie seltsam. War zwar einiges nettes dabei für die Entwicklung der Charaktere und vor allem Vorstellung der Serie für neue Zuschauer (auch viele "Das Ende der Welt"-Vibes), aber von der Story her einfach nur etwas zu weird und dämlich. Ich würde hier den absoluten Durchschnitt vergeben - aber ich war auch drauf gefasst, dass die erste Folge (laut Vorabberichten) eher nicht so der Brüller ist.

  • Ganz schlimm. Als hätte man alle Haribo-Werbungen der letzten drei Jahre zu einer Clip-Show zusammengeschnitten. Und spätestens als das Rotzmonster durch die Gänge schnaubte, habe ich mich ja auch gefragt, ob das Script nicht eher von Mark Gatiss geschrieben wurde. Und technisch gurkte das auf dem gleichen Level wie die "Orphan 55"-Folge herum, als man damals auch erfolglos versucht hat, die Schlechtigkeit der Grusel-Gummimaske durch Dunkelheit und schnelle Schnitte zu kaschieren. Mit DIESER Trash-Folge will man neue Zuschauer für die Serie gewinnen? Uff...

    Ich guck jetzt die nächste Folge - wenn die nicht besser ist, schreib ich Micky Maus einen bösen Brief!

  • Ich fand’s jetzt nicht so schlimm. Ja, die Baby-Story ist bizarr und etwas dämlich, aber noch ist die Freude da, dass es nur eine rotzige Story ist und keine Chibnall-Story. Denn alles drumherum hat gepasst. Ruby ist mehr down-to-Earth als viele andere RTD Companions. Das mag ich. Und die beiden haben wirklich eine super Chemie hier. Auch fand ich den einen oder anderen Gag sehr schön. Ehrlich gesagt habe ich in etwa dieses Niveau erwartet bei einer Folge die „Space Babies“ heißt und ich war gut unterhalten.

  • Der Anfang war gut, bis die Space Babies auftauchten. Der Klimax war spannend. Und das Ende zurück auf der Erde ist ein gutes Setup für das Mysterium der Staffel.

  • Das Schmalz in den Ohren,

    die Flusen im Bauchnabel, die Liste wird weiter abgearbeitet, diesmal war es also der aus Popeln geformte Bogeyman. Dass die Space Babies beim Sprechen nicht optimal animiert sind, kann ich akzeptieren, da wurden eben echte Kids genommen und da ist es erstaunlich, dass die Mimik überhaupt meistens gut zur Handlung gepasst hat. Und insgesamt gab es da doch einige recht gute Ideen.


    Irgendwelche Anspielungen auf die modernen Reproduktionstechnologien in unserer Jetztzeit, die in den Vorabreviews angedeutet worden waren, kann ich nicht erkennen. Labore, in denen ein Retortenbaby nicht abgeholt wird, gibt es auf unserer Erde bislang nicht. Da wäre eher zu kritisieren, dass der mühselige Job der Schwangerschaft zunehmend auf Leihmütter ausgelagert wird. Treffend war allenfalls der Spruch über Planeten auf denen das Küssen geächtet wird und es dort dann nicht mehr genug Nachwuchs gibt. Beschreibt gut den Geburtenrückgang in den Industrieländern, wo Arbeit im Wertesystem an erster Stelle steht.


    Ruby und der Doctor sind für meinen Geschmack etwas zu aufgedreht, aber noch halbwegs im Rahmen. Es gibt nur eine Stelle, wo die Episode von mir deutlich Punktabzug bekommt. Wenn eine Luftschleuse zum Vakuum geöffnet wird, dann macht es wusch und die Luft ist innerhalb weniger Sekunden draußen. Da hätte die Zeit allerdings nicht gereicht, um die Aktion des Doctors ausgiebig in Szene zu setzten. Da wurde dann lieber die Physik verbogen.


    Trotz einiger netter Momente ist die Episode für mich eher mittelmäßig.


    Radioactive Man

  • Die Eröffnung wurde mir mit dem Anruf nach Hause zu sehr RTDs greatest hits im Schnelldurchlauf. Bis dahin fand ich es als Einführungs-Infodump eigentlich ganz sympathisch (auch wenn ich kein Fan davon bin dass man hier andeutet quasi jeder Tine Lord hätte ein Pseudonym).

    Ruby und der Doctor gefallen mir weiterhin ausgesprochen gut.

    Die eigentliche Handlung... Schwierig. Ich mag ja bescheuerte Folgen. Die Prämisse, so grenzdebil sie auch sein mag, hätte finde ich auch Potential. Aber dafür hätte man sie skurriler/düsterer/intentionell creepy interpretieren müssen. Ein bisschen mehr Gilliam/Shearman/Happiness Patrol. So wars mir einfach zu bunt und brav, der Bogeyman zu harmlos, das Baby mit Flammenwerfer nicht weit genug gedacht.

    Die Babyeffekte fand ich tatsächlich ganz ok, das Uncanny Valley wird man bei sowas so oder so nicht los. Wobei man sich schon hätte bemühen können ihnen auch passende Gesichtsausdrücke/Augenpartien zu geben. Wenn das Baby guckt als ob es gleich einschläft wirkt der Dialog halt leider nicht realer.

    So schlimm wie viele andere im Internet fand ichs lange nicht, hoffe aber dass das das Tupp der Staffel bleibt. Durchschnitt.

    Injustice is the rule, but I want justice. Suffering is the rule, but I want to end it. Despair accords with reality, but I insist on hope. I don't accept it because it is unacceptable. I say no.

    - der achte Doctor, Camera Obscura

  • Wenn eine Luftschleuse zum Vakuum geöffnet wird, dann macht es wusch und die Luft ist innerhalb weniger Sekunden draußen. Da hätte die Zeit allerdings nicht gereicht, um die Aktion des Doctors ausgiebig in Szene zu setzten. Da wurde dann lieber die Physik verbogen.

    Die Physik wird bei solchen Szenen immer bis zum Gehtnichtmehr verdreht. Soviel Atmosphäre, wie da während der Szene ausströmt, gibt es auf der ganzen Raumstation nicht.

  • Ich versuche mir vorzustellen ob die neuen Folgen auch mit den anderen Doktoren funktioniert hätten - speziell mit den Doktoren der Classic-Ära.

    Für diese Folge würde ich das bejahren. Aber keine Story die über den Durchschnitt hinaus geht.

  • Unterdurschnittlich

    Von der Idee her nicht schlecht, aber an der Umsetzung hat es dann doch ein wenig gehapert.

    Die Referenzen auf früherer Folgen der ersten RTD-Ära waren ja ganz nett, aber wirkten ein wenig zu bemüht. Wobei es diesmal wenigstens nur eine großen Furz gab, das war immer noch besser als der dauernde Druckausgleich bei den Slitheen ...

    Der Doctor und Ruby waren mir einfach zu überdreht ...

    Am besten hat mir noch die Eröffnungsszene mit dem Schmetterlingseffekt gefallen, die war witzig

  • Das war für den Anfang ok. Mit gaaaanz viel Luft nach oben. Die Grundidee ist schön Doctor Who-trashig, das hat mir lange gefehlt. Ein Monster aus Rotz und ein Furz als Antrieb, naja. Das muss man schon mögen, da ist das Zielpublikum klar - schade, dass kindlicher Humor auf sowas reduziert wird. Der Doctor und Ruby sind mir persönlich zu aufgedreht, aber gut, ist ihre erste gemeinsame Reise. Nach dem mauen Weihnachtsspecial ist das im Ganzen enttäuschend. Ok, aber doch enttäuschend.

  • Das Monster der Folge repräsentiert die Qualität der Folge ganz gut, denn insgesamt habe ich kaum mehr zu sagen als: Was für ein Rotz!


    Okay, es gibt mehr zu sagen zur Folge, aber die wenigen positiven Elemente, die es durchaus gibt, retten diesen irren Gagablödsinn kein Stück. Der Doctor und Ruby sind total überdreht, auch wenn ich es nicht einmal so schlecht finde, dass die beiden so viel Energie ausstrahlen. Es sorgt nur dafür, dass ich die Folge nicht wirklich ernst nehmen kann. Wobei die Babys dafür auch schon ihr Übriges tun. Ich weiß, was RTD damit aussagen wollte. Zum einen ging es um den Charakter des Doctors und RTDs Verarbeitung des Timeless Childs Müll - was die Folge für mich nur noch unerträglicher macht - und zum anderen war das Ganze ein Kommentar auf die Abtreibungsdebatte in den USA. Es ist verboten die Föten zu töten, aber es kostet halt zu viel um sich um die Kinder zu kümmern, also tut man das auch nicht. Im Endeffekt die Logik der Republikaner, die zwar Abtreibung verbieten wollen, aber eben auch keine Mittel für die Frauen zur Verfügung stellen wollen, die sich dann um die Kinder kümmern müssen. Auch wenn dieser Kommentar durchaus offensichtlich ist, ist es immer noch subtiler als viele, die von Chibnall zu seiner Zeit kamen. Und ja, dieser Kommentar gehört zu den positiven Aspekten der Folge für mich.


    Ansonsten gibt es da nicht viel Positives. Das Handwerkliche hat alles noch gestimmt, also Musik, Regie, die Effekte. An alle dem habe ich wenig auszusetzen. Aber verdammt noch einmal, sprechende Babys! Und dann noch der Running Gag, dass der Doctor sich immer von "babies" auf "space babies" verbessern musste, urgh. Das Monster und seine Herkunftsgeschichte waren okay, aber das hat mich nicht umgehauen, also weder wirklich negative noch positiv. Negative daran war höchstens, dass es das Monster gar nicht gebraucht hätte. Die Problematik, dass der Station der Sauerstoff ausgehen wird, hätte als Bedrohungslage in der Folge durchaus gereicht. Aber natürlich brauchte man wieder ein Monster und dann hat man sich einfach einen Demogorgon aus Stranger Things geschnappt und dem Ding längere Zähne gegeben, weil anscheinend keinem im Produktion was besseres einfiel. Und dass die eigentlich bessere Bedrohungslage RTD eigentlich gar nicht interessiert hat, merkt man daran, wie er das Problem löst, die ganzen Babys und Jocelyn von der Station zu dem Flüchtlingsplaneten zu bekommen: Er lässt den Doctor die Raumstation zum furzen bringen. In dem Moment habe ich mich nur noch dafür geschämt Doctor Who Fan zu sein.


    FAZIT: Ein miserabler Staffelauftakt und ich hoffe, dass mein Geschmack sich hier wie auch bei Partners In Crime Meilenweit von dem der zuschauenden Allgemeinheit unterscheidet, damit das nicht zu einem totalen Reinfall wird. Aber ich kann bei bestem Willen nicht mehr als 1/10 Punkte geben.

  • Am besten hat mir noch die Eröffnungsszene mit dem Schmetterlingseffekt gefallen, die war witzig

    Also hat die TARDIS jetzt auch einen "Anti-Schmetterlings-Effekt-Knopf". Interessant...


    Damit kann innerhalb der Serie jetzt jede Änderung der Zeitlinie erklärt, verhindert oder gezielt hervorgerufen werden. Wobei das dann aber nicht nur für "gute" Zeitreisende wie den Doktor gilt, sondern auch für die "bösen", wie den Master.


    Wer hat sich den Schwachsinn ausgedacht, Disney oder RTD?

  • Der Knopf muss kein Disney-Ding sein sondern passt auch wunderbar in die Ären von 10 oder 11, als sich einfach nie jemand wirklich einen Kopf um mögliche Veränderungen gemacht hat.

    Was die Folge angeht: eher schwach.
    Alles wirkt ein wenig wie "war schonmal da"
    Die Babys mit CGI-Mündern? Manchmal ein bisschen im Uncanny Valley, aber insgesamt besser als wären die kleinen komplett CGI.
    Das Rotzmonster? Abgesehen davon, dass das Design eher schwach ist, hab ich keine großen Probleme so ein Wesen in der Welt von Doctor Who zu akzeptieren, da gabs schon andere genauso seltsame Dinge

  • Ich sage mal so, es gab schon schlechtere Staffeln in letzter Zeit. Mir persönlich fehlt der wirklich interessante, durchgehende rote Faden der Staffel bei den bisherigen zwei oder drei Folgen. Irgendwie baut mir diese Folge nur auf eine überraschende Idee mit Niedlichkeitsfaktor auf. Ob man wirkliche Charakterentwicklung hinbekommt oder nur laute Gefühle, da warte ich mal ab.