1x03 - Boom

  • Wie fandest du: "Boom"? 50

    1. 10 - Perfekt (2) 4%
    2. 9 - Nahezu Perfekt (4) 8%
    3. 8 - Sehr Gut (19) 38%
    4. 7 - Gut (13) 26%
    5. 6 - Überdurchschnittlich (2) 4%
    6. 5 - Durchschnittlich (8) 16%
    7. 4 - Unterdurchschnittlich (1) 2%
    8. 3 - Schlecht (1) 2%
    9. 2 - Sehr Schlecht (0) 0%
    10. 1 - Unguckbar (0) 0%


    Inhalt findest du im Guide: 342 - Boom



    Trailer:

    Trailer ModernWho 1x03 - Boom.mp4



    Schreibt eure Meinung zur dritten Folge, Boom, der ersten Staffel von ModernWho.

  • Dank ruhiger Nachtschicht konnte ich die Episode bereits zum Release schauen und bin eben fertig geworden. Ersteindruck: Sehr gut.


    Als wäre die Lockerheit der vorherigen Episoden wie weggeblasen, ging es hier durchaus ernster und sehr spannend zu. Kein Meisterwerk, aber bei weitem auch kein Reinfall. Hat durchaus an die besseren Tage von Doctor Who erinnert und sollte die Qualität weiter steigen wäre ich echt erleichtert.


    Vielleicht wiederholt sich bei diesem "Reboot" das Gleiche wie 2005 beim 9. Doctor: Am Anfang der Staffel etwas anstrengend und zum Ende hin richtig Fahrt aufgenommen. Meine Hoffnung ist zumindest bis nächste Woche wieder etwas gestiegen.

    "Ironically, while the Eleventh Doctor never encountered the Master onscreen, the episodes containing both his first and last appearances in broadcast order featured two different incarnations of the Master."

  • Durchschnitt, 5 / 10

    Dass die Mine, auf welcher der Doctor steht, am Ende nicht hochgehen wird, war ja klar, der Weg dahin war aber spannend.

    Die Idee, dass die Kriegsmaschinerie von Valengard nur darauf auf ist, sich selbst zu verkaufen, war so richtig schön zynisch.

    Gute Grundvoraussetzungen für eine richtig gute Folge ... aber leider kam der typische Moffatsche Schmalz dazu, der auch so richtig bombastisch in Szene gesetzt wurde, auf dass auch jeder Zuschauer weiß, dass hier grad was voll emotionales passiert ...


    Mein Lieblingszitat dieser Folge: "Faith: The magic word that keeps you never having think for yourself."

  • Die Folge hat mich total weggeblasen. Es war die perfekte Adaption von Alfred Hitchcocks Beispiel dafür, wie man mit einer Zeitbombe Spannung erzeugen kann. Ich konnte teilweise nicht still sitzen, obwohl natürlich klar war, dass der Doctor nicht in die Luft fliegt. Wo ich beim Doctor bin, den fand ich dieses Mal auch herausragend, Ncuti Gatwa als Schauspieler aber auch wie die Figur charakterisiert wurde. Ähnliches gilt für Ruby. Die Gastcharaktere fand ich okay, nicht ganz so gut, aber sie waren sympathisch genug, was auch an den Schauspielern lag, um ihre Rolle in der Handlung mehr als genügend auszufüllen. Und nun zur Handlung: Den Plot an sich fand ich herausragend. Es war im Endeffekt die Star Trek TNG Episode Arsenal of Freedom aus der ersten TNG Staffel, nur in Gut. Eine Firma, deren Technologie durch ihren Algorithmus einen Krieg führt, damit die Firma diese Technologie weiterverkaufen kann, obwohl gar keinen Feind gibt. Extremst zynisch, ja, aber auch extremst passend als Anklage gegen das, wovor bereits Dwight D. Eisenhower in den 1950ern gewarnt hatte und was danach leider Realität geworden ist: Der Military Industrial Complex. Allein von dieser Warte aus eigentlich 10/10. Aber es gibt dann doch ein paar Abzüge in der B-Note.


    Wie gesagt, die Gastcharaktere waren in Ordnung, aber ich glaube nicht, dass mir einer von ihnen lange in Erinnerung bleiben wird. Die Lösung ist auch typisch Star Trek, nur halt TOS, wo Kirk ja gerne mal eine Maschine durch Emotionen ausgetrickst hat. Kennen wir auch aus Doctor Who Folgen wie Victory of the Daleks. Tatsächlich fand ich das an den Haaren herbei gezogen, wie eine AI nun doch irgendwie Emotionen hat und dadurch die tolle Firewall von Villengard überwinden konnte, aber da das Drumherum gestimmt hat, fand ich es weniger störend als es wahrscheinlich der Fall gewesen wäre, wenn der Spannungsbogen nicht funktioniert hätte. So gibt es dann auch "nur" 8/10 Punkten, mit einer klaren Tendenz nach oben. So eine tolle Folge gab es nicht mehr seit Moffats letztem Staffelfinale.

    aber leider kam der typische Moffatsche Schmalz dazu, der auch so richtig bombastisch in Szene gesetzt wurde, auf dass auch jeder Zuschauer weiß, dass hier grad was voll emotionales passiert ...

    Auf der einen Seite ja, auf der anderen finde ich es immer interessant, wenn Leute, die RTD toll finden, der die ganze Zeit nichts weiter macht als emotionale Manipulation der Zuschauenden, um diese von der zumeist eher dünnen oder unausgegorenen Handlung abzulenken, sich dann bei anderen Autoren genau darüber beschweren. Als ob nur RTD dazu berechtigt sei, Schmalz in seine Folgen einzubauen und nur in seinen Folgen Murray Gold die Musik aufs Maximum drehen darf, damit es auch jeder kapiert.

  • Mir hat’s größtenteils gefallen, mit den ein oder anderen Abzügen. Schreibe ich vielleicht bei Zeiten genaueres zu.


    Ist niemanden aufgefallen, dass wir hier eine Oswin-Situation hatten? Mundy ist der neue Companion in Staffel 2 bzw. ihre Darstellerin. So genau weiß man das alles nicht. Es wird sogar gesagt, dass sie wie Monday ausgesprochen wird und Monday auf (Ruby) Sunday folgt. Hint, hint.

  • Das war die erste Folge in dieser Staffel, die ich als "typisch DW" bezeichnen würde. Die ersten drei Folgen, die sogenannte Weihnachtsfolge mitgezählt, waren eher typische Disney'sche Kinder-Seifenopern, mit allen Elementen, die man aus Schneewittchen und anderen Disney-Produktionen kennt: mystische Figuren, kindgerechte Szenen, Gesangseinlagen, Schmalz ohne Ende. Es gab sogar Augenblicke, da habe ich nur darauf gewartet, daß der Doktor aus der TARDIS tritt und singt "Hi-Ho, hi-ho, it's off to work we go!..."


    Zugegeben: die Art und Weise, wie der Doktor in dieser Folge spontan aus der TARDIS stürmt, kommt dem letzten Punkt sehr nahe. Aber diese neue Spontanität ist wohl eine neue Eigenschaft des neuen Doktors. Ich bin sicher, kein anderer Doktor wäre sofort losgelaufen, ohne vorher die Gegend zu sichten und zu überprüfen. Ein bisschen mehr Vorsicht wäre durchaus angebracht gewesen. Auch die Unbekümmertheit, mit der Ruby dem Doktor durch das Trümmerfeld folgt, hat mich ein wenig irritiert. Wenn ich durch ein solches Trümmerfeld voll brennender Reste von Fahrzeugen oder Fluggeräten laufen müsste, würde ich der Umgebung sehr viel mehr Aufmerksamkeit schenken, egal, ob mich jemand ruft oder nicht.


    Wenn ich mich recht entsinne, ist dies in all den 60 Jahren das erste mal, daß der Doktor von sich aus aktiv seine Vaterschaft ins Gespräch bringt: "From father to father!" Klar, er hat eine Enkeltochter, also muss er auch einen Sohn oder eine Tochter haben, sofern er Susan nicht nur einst adoptiert hat. (Was aber, soweit ich weiß, auch nie richtig definiert wurde...?) Jenny zähle ich nicht wirklich als "Tochter", denn sie ist eher so etwas wie ein Clone als ein natürliches Kind, und ob er für sie wirklich jemals väterliche oder mütterliche Gefühle entwickelt hat, ist auch nicht gesagt.


    Positiv überrascht bin ich davon, daß es Steven Moffat gelungen ist, auf absolut un-schnulzige Weise die wirklich wichtige Botschaft unterzubringen, daß es in jedem Krieg für alle Seiten immer nur einen gemeinsamen Gegner gibt: die eigentlichen Kriegstreiber, die an dem Krieg verdienen und für ihr eigenes Wohl buchstäblich über Leichen gehen.

  • Wenn ich mich recht entsinne, ist dies in all den 60 Jahren das erste mal, daß der Doktor von sich aus aktiv seine Vaterschaft ins Gespräch bringt: "From father to father!" Klar, er hat eine Enkeltochter, also muss er auch einen Sohn oder eine Tochter haben, sofern er Susan nicht nur einst adoptiert hat. (Was aber, soweit ich weiß, auch nie richtig definiert wurde...?) Jenny zähle ich nicht wirklich als "Tochter", denn sie ist eher so etwas wie ein Clone als ein natürliches Kind, und ob er für sie wirklich jemals väterliche oder mütterliche Gefühle entwickelt hat, ist auch nicht gesagt.

    In Devils Chord sagt er auf die Frage ob er Kinder hat "Habe ich und werde ich haben".

  • In Listen bezeichnet er seinen Einschlaftrick als "dad skills", in The Doctors Buffy Daughter und Fear the Script Her spricht er davon Vater gewesen zu sein und in Death In Heaven spricht Clara von Kindern als sie sich als Doctor ausgibt. Gibt bestimmt noch mehr Beispiele. In der Klassikserie hat man das nach Susan sehr schnell unter den Teppich gekehrt, in der neuen Serie wird es eigentlich verhältnismäßig oft betont.

    Injustice is the rule, but I want justice. Suffering is the rule, but I want to end it. Despair accords with reality, but I insist on hope. I don't accept it because it is unacceptable. I say no.

    - der achte Doctor, Camera Obscura

  • Ich wollte die Folge wirklich mögen, aber umso länger der Doctor auf der Mine stand, umso mehr verzog sich meine eigene Mine...äh Miene. Auch wenn die letzte Moffat-Folge nun ein paar Jahre her ist, hat das bei mir nicht dafür gesorgt, dass seine typischen Plotdevices wieder frisch auf mich gewirkt haben. Nach der Handmine die Landmine also, dazu mörderische Roboter mit freundlichen Catchphrases, sterbende Soldaten, sterbender Companion samt Wiederauferweckung, ein nach dem Tod hochgeladenes Bewusstsein, das obligatorische nervige Kind darf auch nicht fehlen, inklusive Papa-Hologramm (nicht verwandt mit dem nervigen Holokind aus "The Almost People"). Dazu die pazifistische Message, verquirlt mit irgendeiner kritischen? Aussage über Religion und Kapitalismus. Wenigstens die "Mensch wird zu Fleischklumpen"-Waffe war neu...also für Moffat zumindest, denn "Empress of Mars" hat schließlich Mark Gatiss geschrieben. Der Einstieg in die (Moffatsche Gemischwaren-)Handlung war sicherlich spannend inszeniert, aber spätestens bei der auf stattliche 5 Minuten gedehnten Urnen-Staffelübergabe fing sich dieses Openair-Kammerspiel doch schon langsam an sich zu ziehen. Und besser wurde es nicht mehr, als dann ja schon die völlig fehlgecastete Tochter dazukam. Moffat hatte beim Schreiben wahrscheinlich eine Fünfjährige vor Augen - gecastet hat man aber eine Zehnjährige, und dass man in dem Alter nicht kapiert was ein Hologramm oder der Tod ist, bedeutet entweder das Schulsystem der Zukunft ist noch schlechter als heute, oder das Mädel hatte einfach eine starke geistige Einschränkung. Letzteres würde zumindest erklären, wieso sie irgendwann auch noch fröhlich tanzte und lachte, während ihrer Vater als Körperklumpatsch-Briefbeschwerer dahinrottete. Aber klar, der ist ja nur tot und nicht weg. Was ich im übrigen auch langsam über Doctor Who zu denken beginne. 3/10

  • Relativ gut,

    aber auch kein Meisterstück. Moffat wiederholt wieder einmal frühere Ideen. Das ist gut im Sinne der Kontinuität, soweit er sein Konzept von den Clerics als Armee der Zukunft fortsetzt. Auch, die Persönlichkeit von Leuten nach ihrem Tod in einen Speicher herunterzuladen, gehört seit der Library zu dieser Kontinuität dazu. Plus diese religiös aufgeladene Sprache. Alles akzeptiert.


    Auch Moffat hat seine persönlichen Prioritäten, welche Botschaft er uns vermitteln will. Böse ist in diesem Fall der kapitalistische Konzern Villengard, der einen Krieg gegen einen nicht existierenden Gegner inszeniert, nur um Waffen verkaufen zu können. Ein anderer Autor hätte vielleicht eine ähnliche Episode geschrieben, in der die Kirche bloßgestellt wird, weil sie die Waffen für den Krieg segnet. Na gut, ich gönne Moffat seine persönliche Agenda.


    Punktabzug gibt es von mir aber dafür, dass jemand, der seine Liebe gesteht, typischerweise wieder einmal genau im nächsten Moment sterben muss. Und, sorry, das hat er in seiner Zeit als Showrunner überstrapaziert, dass mal wieder ein Superdad die Situation rettet.


    Radioactive Man

  • Die beste Folge seit 2017, wobei es da zugegebenermaßen wenig ernsthafte Konkurrenz gab. An die ganz großen Moffat Hits reicht es nicht heran, dafür wird zu viel recycelt. Auch dass am Ende mal wieder Liebe die Lösung ist hatten wir ein wenig zu oft. (Wobei ich es der Folge hoch anrechne dass die toten Figuren am Ende tot bleiben.) Und man könnte ankreiden, dass Moffat hier seinen typischen generischen Doctor schreibt, den man hier dann nur durch die Linse Ncuti Gatwa interpretiert sieht. Aber die Prämisse ist originell, spannend inszeniert, die Schauspieler bringen eine gute Leistung (auch wenn Ncutis Tränchen, die hier zumindest gerechtfertigt waren, mir langsam auf die Nerven gehen) und Gott hat mir Moffats Humor gefehlt. Dass die Kirchen/Glaubenskritik bei mir offene Türen einrennt ist ein Bonus.


    Es rächt sich hier dass ich die letzten Folgen angesichts der Dürreperiode alle zu hoch bewertet habe, aber da ich sie höher bewerten möchte als Wild Blue Yonder landen wir bei 9/10.

    Injustice is the rule, but I want justice. Suffering is the rule, but I want to end it. Despair accords with reality, but I insist on hope. I don't accept it because it is unacceptable. I say no.

    - der achte Doctor, Camera Obscura

  • Als der Doctor in seiner ersten Szene die Tardis-Tür aufreißt war mein erster Gedanke: Hammertime!


    Ein gute durchschnittliche DW-Folge. Am Ende doch etwas zu schnulzig.


    Kulinarischer Hinweis der Woche: I go all food mixer.

    Wenn der Doctor zu viel redet: I am ready. Stop babbling.

    Und natürlich für unsere amerikanischen Freunde: Thoughts and prayers.

  • Ich habe nochmal ein bisschen überlegt; wie hätte daraus für mich ein gute Folge werden können: Erstmal nicht die ganze Geschichte in der Kiesgrube stattfinden lassen, wo doch jetzt angeblich soviel Kohle in die Folgen fließt. Doctor und Ruby kommen in dem Dorf an, erfahren von dem geheimnisvollen Feind, woraufhin der Doctor begleitet von der Soldatin aufs Schlachtfeld geht um das zu untersuchen, während Ruby bei dem Mädchen bleibt. Doctor tritt auf Mine, Soldatin findet Papa-KI, über Funk unterhält sich das Mädchen mit Papa-KI (womit es plausibel wäre, dass sie denkt, er wäre noch am Leben), und Doctor mit Ruby, damit sie im Dorf dafür sorgt, dass die Leute kapitulieren. Während die Geschichte nun dynamisch zwischen den Orten hin und herspringt, retten Ruby und KI den Doctor samt Welt. Wieder im Dorf erfährt das Mädchen vom Tod ihres Vaters, ist erst traurig, bis ein KI-gesteuerter Wachroboter ein Blumenherzeinhorn in den Sand malt. Aus dem unsichtbaren Feind (Waffen-KI), ist ein unsichtbarer Freund (Papa-KI) geworden. ENDE. Und sämtlicher Stuss mit religiösen Soldaten, Doctor-Heulanfällen, halbetote Companions und Hologrammen entfällt. - sobald die derzeitigen Video-KIs soweit sind und uns nicht umgebracht haben, werde ich die Folge mal entsprechend umbauen. Die RTD2-Ära im Solus-Cut; alles wird gut.

  • So ein Pech,

    da haben die Clerics nach vielen Jahren endlich mal wieder einen Auftritt und dann erwischen sie ausgerechnet die gottlose Episode ohne Besuch aus dem Pantheon. Dabei hätte es richtig spannend werden können. Wie hätten die Clerics auf ein echtes höheres Wesen wie Maestro reagiert? Hätten sie ebenso wie John & Paul den heiligen Akkord vervollständigen können, der Maestro wieder vertrieben hat? Hätten sie die besondere Kraft des Oldest One in dem Lied von Ruby erkannt? RTD und Moffat verfolgen entgegengesetzte Konzepte zum Thema Religion. Das wurde jetzt so gestaltet, dass es sich nicht gegenseitig gestört hat, aber grundsätzlich fände ich ein Crossover hochinteressant.


    Radioactive Man

  • Das war ok, aber nicht mehr als Durchschnitt. Schön, dass die Kleriker zurück sind und endlich mal ein anderer Doctor als der Elfte auf sie trifft. Aber die Geschichte an sich ist schon seeeehr dünn. Und nicht wirklich spannend inszeniert, da das Überleben des Doctors in seiner vierten regulären Folge nicht wirklich in Frage steht. Alles ganz OK, aber in keinster Weise überwältigend. Auch hier spielt Gatwa recht überzeugend, aber heult der Doctor nun wirklich in jeder Folge? Das ist jetzt schon total verbraucht und berührt dann dementsprechend auch nicht mehr. Und die Episodenreihenfolge ist offenbar total durcheinander geraten: in der letzten Folge ist für Ruby ein halbes Jahr vergangen und hier nun landet sie erstmals auf einem fremden Planeten... Die Staffel fühlt sich bisher überhaupt nicht wie ein neues "modern Doctor Who" an.

  • Nicht so katastrophal wie die letzten beiden Folgen, aber leider sehr langweilig. Also wieder eine Folge, die ich mir im Zweifelsfall nie wieder anschauen würde.


    Und dann natürlich die wichtigsten Parts der Folge:


    9:32 - "Had to deactivate one of these once. At a lesbian gymkhana."


    21:46 - "Great name, Mundy Flynn. You should marry Ruby. Then you'll be Mundy Sunday."


    23:05 - "I've met sentient mud. Lovely girls."


    Jedes dieser Zitate für sich alleine wäre ja vielleicht noch ok. Teilweise seltsam und unnötig, aber ok. Aber alles zusammen in einer Folge ist einfach zuviel und wirkt gezwungen ohne Ende. Lesbian + Lesbian Marriage + All Girls. Erst recht, wenn man auch die letzten Folgen + Specials berücksichtigt. Das wird alles viel zu sehr gepusht. Muss wirklich in jeder Folge so viel trans, lesbisch, schwul & co sein? Denken die echt, dass das die Folgen irgendwie besser macht? Sorry, aber mir persönlich geht das einfach nur noch auf die Nerven. Damit erreichen die bei mir so ziemlich das Gegenteil von dem, was sie vermutlich erreichen wollen.


    Aber das eigentliche Problem ist für mich wie gesagt, dass die Folge leider sehr langweilig war.


    Ich hatte mir die aktuelle Folge jetzt noch angeschaut, weil ich sehen wollte, was Moffat mit dem neuen Doctor macht. Aber jetzt ziehe ich den Schlusstrich. Das neue Doctor Who ist nichts für mich. Wie auch schon das neue Star Trek und vieles vom neuen Star Wars. Echt ärgerlich, weil ich mich extra durch Staffel 13 gequält hatte, um hierfür auf dem Laufenden zu sein. Ich hatte zwar schon nach Staffel 12 beschlossen aufzuhören, aber dann kam die Hoffnung, dass es mit RTD und einem neuen Doctor wieder besser werden würde. Also hatte ich mir Staffel 13 doch noch angeschaut. Jetzt im Nachhinein hätte ich mir Staffel 13 sparen können.

  • Ehrlich gesagt habe ich hier nichts von einer Agenda herausgehört, nur denken müssen „ah ja, Moffat ist zurück mit seinem Old-School Humor“. Denn mal ehrlich… Lesben-Witze sind nicht wirklich Woke und Modern. Das ist eher der alte Coupling-Moffat, wie wir ihn kennen.