2x03 - Ruf der Tiefe (The Well)

  • Wie fandest du: "The Well"? 38

    1. 10 - Perfekt (1) 3%
    2. 9 - Nahezu Perfekt (2) 5%
    3. 8 - Sehr Gut (10) 26%
    4. 7 - Gut (8) 21%
    5. 6 - Überdurchschnittlich (8) 21%
    6. 5 - Durchschnittlich (6) 16%
    7. 4 - Unterdurchschnittlich (1) 3%
    8. 3 - Schlecht (0) 0%
    9. 2 - Sehr Schlecht (1) 3%
    10. 1 - Unguckbar (1) 3%

    Schreibt eure Meinung zu: 2x03 - The Well, der dritten Episoden der 2ten Staffel von Modern Doctor Who.

    Inhalt findest du im Guide:


    Doctor Who _ Next Time… The Well.mp4

  • Diese Staffel ist bisher solide Unterhaltung. Ich schau mir die Folgen an und denke, joa, kann man gucken. Ich mag Belinda und viele der Ideen. Nun kommt das „aber“…

    I‘m not feeling it. Irgend etwas fehlt mir. Ich schaue zwar gerne zu, aber ich würde mir keine der Folgen nochmal anschauen wollen. Auch hier wieder: Grundidee super. Und dann ist alles ziemlich vorhersehbar bzw. wird auch nichts originelles mit der Grundidee erzählt.

    Schon bei der Einführung der Charaktere weiß man, wer der paranoide Soldat ist, der die Meuterei anführen wird, wer aus Dummheit sterben wird, wer nebenbei die Schieß-Skills erwähnt, die später wichtig sein werden, wer sich opfern wird, u.s.w. Gerade eines High-End-Konzepts wie es Midnight war, wird dieses Klischee-Konstrukt einer Folge nicht gerecht. Dabei lenkt so viel Gutes von diesen Makeln ab: tolles Setting, spannender Aufbau, gute Schauspieler, Atmosphäre. Doch grundsätzlich wirkt alles sehr konstruiert, was die Folge runterzieht. Schade. 8/10 (eher Tendenz zu 7)

  • Ja stimmt schon. Sehr vorhersehbar.

    Solide Unterhaltung, was jetzt nicht unbedingt schlecht ist. Besonders hin Hinblick, was für Folgen in den letzten Jahren liefen, ist das schon ein guter Fortschritt, Lux letzte Woche war aber besser, da es einfach ungewöhnlicher war.
    Interessant ist aber, dass Mrs. Flood tatsächlich weiß, was der Doctor da tut und es wirklich immer dieselbe Person ist und nicht so wie bei Susan Twist in Staffel 1.

  • Ich habe die Folge noch nicht gesehen, aber ich bin gespannt, wie der Widerspruch der Beschreibung zum Trailer aufgelöst wird:

    Zitat

    „Weit in der Zukunft, auf einem rauen, brutalen Planeten, gibt es in einer zerstörten Bergbaukolonie nur einen Überlebenden. Um die Wahrheit herauszufinden, müssen sich der Doctor und Belinda dem absoluten Terror stellen.“

    Dafür, dass es angeblich nur einen (in Zahlen: 1) Überlebenden geben soll, stehen im Trailer aber ziemlich viele Personen nebeneinander.

    Und irgendwie beschleicht mich schon jetzt ein Déjà-Vu: ein düsterer Ort, alle tot bis auf eine Person, und die Ermittlungen versprechen dreckig zu werden. Und am Ende stellt sich der/die einzig Überlebende womöglich noch als der brutale Serienmörder heraus.


    Wo habe ich das bloß schon mal gesehen? :/

  • Ich habe die Folge noch nicht gesehen, aber ich bin gespannt, wie der Widerspruch der Beschreibung zum Trailer aufgelöst wird:

    Dafür, dass es angeblich nur einen (in Zahlen: 1) Überlebenden geben soll, stehen im Trailer aber ziemlich viele Personen nebeneinander.

    Und irgendwie beschleicht mich schon jetzt ein Déjà-Vu: ein düsterer Ort, alle tot bis auf eine Person, und die Ermittlungen versprechen dreckig zu werden. Und am Ende stellt sich der/die einzig Überlebende womöglich noch als der brutale Serienmörder heraus.


    Wo habe ich das bloß schon mal gesehen? :/


    Schau es dir lieber an, bevor du eine Episode anhand einer vagen Inhaltsangabe beurteilst.

  • Eine alle außer dem Tardisteam tot Folge?
    Hätte gedacht, die Dark Ages des Storytellings sind vorbei.
    Die Folge hatte viel nettes, aber heroische Selbstaufopferung ist so gar nicht der Hit.
    Solide, aber nicht mehr.

  • Solide Folge, die an einem vorbei rauscht, ohne dass es groß ärgert, aber leider auch, ohne dass etwas wirklich hängen bleibt.

    Mit dem "Babe"- "Süsser" - "Schätzchen" Doctor kann ich nicht viel anfangen. In den Gaga-Folgen wie Lux funktioniert es besser. In den ernsten Folgen kann ich ihn leider nicht ernst nehmen.

    Belinda ist ein solider Companion und spricht mich deutlich mehr an, als ihre Vorgängerin Ruby. Ich bin gespannt, wie sich ihr Charakter entwickelt. Varada Sethus Charakter "Cinta" in der Star Wars Serie "Andor" ist zwar nur eine Nebenrolle, gehört dort aber zu meinen "Lieblingsfiguren".

    "Monster in Raumschiff / Raumstation" - Folgen und Filme gibt es inzwischen in und außerhalb von Doctor Who im Überfluss. Da ist es schwer noch etwas Neues hinzuzufügen. Aber solide erzählt, mit einem interessanten "Monster" kann ich mir das immer wieder anschauen. Das Monster der Woche lässt mich aber etwas ratlos zurück. Es ist hinter einem, flüstert einem irgendwelche Sachen ins Ohr, mag sein Spiegelbild nicht, springt bei Tod des Wirts auf den Verursacher des Todes, tötet alle, die hinter dem Wirt stehen durch Herumschleudern und Brechen aller Knochen. Aber wenn der Doctor hinter einer "Besessenen" hinterher rennt, passiert ihm nichts. Und in der finalen Szene wird angedeutet, dass die Übertragung doch auch anders gehen könnte. Es mag Mitforisten gegen, die das alles erklären können, aber mir ist das alles zu konstruiert und wenig plausibel.

    Bleibt die Frage: Wer ist Mrs. Flood? Allerdings habe ich über die Jahre hinweg festgestellt, dass RTD völlig andere Vorstellungen hat, wie man Geschichten auflöst, als meine Wenigkeit. Daher werde ich wahrscheinlich mit meiner Idee völlig falsch liegen. Da in Doctor Who 3.0 zunehmend Götter eine Rolle spielen, könnte sie eine Göttin von was auch immer sein, die ihr eigenes Spiel spielt. Nach dem Finale der letzten Staffel erwarte ich aber nicht wirklich eine plausible Erklärung.

  • Solide ist auch das Wort, welches ich für die Folge verwenden würde. Es hat mich nicht großartig etwas gestört, auch der "babe" - "honey" Gag hat mich nicht gestört, weil es einer der wenigen heiteren Momente war und noch einmal kurz die Dinge ein wenig auflockerte, bevor es dann so richtig düster wurde. Allerdings gibt es wenig, was die Folge wirklich gut macht. Gehobener Durchschnitt trifft es schon eher. Gute 08/15 Kost. Ich könnte die Liste so fortführen. Die Gastcharaktere bleiben blass, die Andeutung, dass das Wesen am Ende überlebt hat war vorhersehbar usw. Was höchstens erwähnenswert ist, sind der Auftritt von Mrs. Flood und dass niemand von der Erde und der Menschheit jemals etwas gehört hat. Baut Mystery für das Finale auf, obwohl ich keinerlei wirkliche Hoffnungen auf eine vernünftige Auflösung habe. Ach ja, und der Doctor und Belinda machen wir weiterhin Spaß.

    Trotzdem springt eben nur eine 6/10 heraus. Als Sequel zu Midnight funktioniert die Folge zwar, aber es hätte kein Sequel gebraucht. Und auch als Aliens Abklatsch/Homage funktioniert die Folge, aber es gibt besser. Hier verliert die Folge auch ein wenig für mich, da ich die ganze Zeit die Folge All Those Who Wander aus der ersten Staffel SNW vor Augen hatte, die ebenfalls sehr stark mit dem Aliens Vibe spielt, aber eben besser funktioniert, da man zu dem Zeitpunkt als Zuschauer*in bereits all die Hauptcharaktere kennt und liebgewonnen hat, weshalb man auch nicht will, dass ihnen etwas Schlimmes zustößt. Und dann, Achtung Spoiler, stirbt am Ende einer, was nun einmal ein wesentlich größerer emotionaler Schlag in die Magengrube ist als das Sterben von farblosen Gastcharakteren.

    1. 4thdoc 2. 11thdoc 3. 12thdoc 4. 1stdoc 5. 2nddoc 6. 8thdoc 7. 9thdoc 8. 6thdoc 9. 3rddoc 10. 7thdoc 11. 14thdoc 12. 5thdoc 13. 15thdoc 14.Wardoc 15. 10thdoc 16. 13thdoc

  • Puh, man bin ich froh, dass die Folge mal kein Griff ins Klo war. Ich würde sie auf einem Level zu Midnight sehen. Ein Gutes Sequel. Nicht frei von Fehlern (Natürlich muss sich am Ende wieder jemand opfern, natürlich kommt keiner auf die Idee sich mal flach auf den Boden zu legen, natürlich ist da wieder ein Arschlochsoldat der alles besser weiß), aber dafür auch endlich mal ne Folge, wo nicht irgendwas hirnverbranntes passiert oder eine Auflösung bietet, welche die ganze Folge davor kaputt macht. Das fühlte sich einfach klassisch Doctor Who an. Wenn das doch derzeit nur nicht die Ausnahme, sondern die Norm wäre.

  • Auf der einen Seite funktioniert die Produktionsseite der Folge sehr gut. Atmosphäre, Pacing, Schauspieler... alles sehr gut! Das Skript ist mittelmäßig. Vorhersehbar und klischeehaft (gut, die Midnight-Verbindung vielleicht auch nur weil sie vorher schon geleakt ist). Hätte Midnight ein "Midnights" gebraucht? Nein. Ich bin auch der Meinung dass Midnight gestern, als wir noch keinen zweiten Blick auf die Kreatur bekommen haben, noch besser funktioniert hat. Und das Wesen hier agiert ja auch völlig anders, war es also nötig dass es das selbe ist? Aber sei's drum. Das Endprodukt ist eine sehr klassische, aber effektive Gruselfolge.

    Was mich allerdings sehr stark gestört hat war die völlig sinnbefreite Eröffnungssequenz. Der Doctor und Belinda ziehen zufällig exakt die gleichen Raumanzüge an wie das Einsatzteam, landen zufällig rechtzeitig zum Absprung, genau in Position, es sind zufällig zwei zusätzliche Helme verfügbar und keiner des Einsatzteams wundert sich bis zum Aufprall über die laut kreischende blaue Kiste oder die beiden Fremden. Selten so einen unnötigen Schwachsinn gesehen.

    Oh und für 400.000 Jahre in der Zukunft ist mir das alles zu primitiv. Aber das zieht sich ja durch große Teile von Doctor Who.

    Injustice is the rule, but I want justice. Suffering is the rule, but I want to end it. Despair accords with reality, but I insist on hope. I don't accept it because it is unacceptable. I say no.

    - der achte Doctor, Camera Obscura

    Einmal editiert, zuletzt von Cutec (26. April 2025 um 18:58)

  • Ganz gut gemacht,
    ungefähr bis zu dem Punkt als Midnight erwähnt wurde. Das hätte nun wirklich kein Sequel gebraucht. Immerhin bleibt RTD der Vorlage treu, indem auch diesmal das Monstern nicht gezeigt wird. Allerdings gibt es dann dafür doch wiederum viel zu viele Erklärungen, was dieses Monster macht, die aber letztlich alle keinen Sinn ergeben.

    Das Monster braucht also immer ein Lebewesen, hinter dem es sich aufhalten kann, um dann von da aus die anderen Lebewesen - weshalb? - in den Wahnsinn zu treiben? Und diese Intelligenzwesen 500000 Jahre in der Zukunft verfügen nicht über die geeignete Technik, so ein Monster mit Infrarot, Ultraschall oder klebrigen Fäden sichtbar zu machen?

    Für die ausgelutschte vorhersehbare Handlung gibt es von mir Punktabzug, der aber durch die Darstellung von Aliss mehr als kompensiert wird.

    Und was bekamen wir auf der Metaebene? Das Monster kennt den wahren Namen des Doctors. Es handelt sich um eine Zeitlinie, in der die Erde nicht mehr existiert, obwohl sie es müsste. Mrs Flood konnte sich 500000 Jahre in der Zukunft in eine leitende Position hocharbeiten. Sie muss nicht nur über ein Mittel zur Zeitreise verfügen, sie hat es auch geschafft die dort übliche Sprache zu erlernen, denn die Tardis des Doctors wird für sie wohl kaum übersetzen. Und, ach ja, Mrs Flood kennt auch den Begriff Vindicator, den der Doctor für sein Gerät frei erfunden und bisher nur gegenüber Belinda gebraucht hat.

    Radioactive Man

    Cutec, die Tardis weiß selbstverständlich, welche Kleidung benötigt wird und stellt diese bereit.

  • Das fing ganz spannend an, aber ja, bis auf die Midnight-Enthüllung war leider viel zu schnell klar, wie sich das alles weiter entwickelt. Und da muss man noch nicht mal diverse andere Genre-Filme / Serien gesehen haben; Doctor Who selbst hat diese Geschichte inzwischen schon so oft erzählt, dass man als Zuschauer ganz schnell dazu übergeht, im Kopf die Checkliste abzuhaken. Böses Alien aus Bergbauloch befreit - CHECK. Irgendjemand hat eine Behinderung und das ist irgendwie wichtig - CHECK. Männlicher Arschloch-Soldat macht etwas Dummes und stirbt - CHECK, weibliche heldenhafte Anführerin opfert sich am Ende - CHECK. Und dann muss man automatisch an entsprechende Folgen denken; an "Under the Lake" z.B. - eine andere Base-under-Siege-Folge mit Gehörlosem. Doch die hatte immerhin noch einen Mäusemann-Bestatter und parodoxe Zeitspringereien. Und das fehlt "The Well" leider. Ein, zwei clevere Ideen, die aus dem Standard-Konzept irgendetwas Frisches gemacht hätten. Oder wenn das Midnight-Monster zumindest nochmal seine Besessenheits-Skills eingesetzt hätte, anstatt nur Leute herumgeschleudern. Spätestens an der Stelle war für mich bei der Folge dann etwas die Luft raus. Naja. 6/10

  • Auch hier muss ich euch zustimmen, finde es aber auch bezeichnend, dass eine für jeden anderen Doctor durchschnittliche Folge das Highlight der bisherigen Staffel ist. (Ob das daran liegt, dass Davies diesmal eine Co-Autorin hatte?)

    Natürlich waren wieder obligatorsche RTD-Elemente am Start: Aus der Träne des Doctors könnte man langsam ein Trinkspiel machen, ebenso seiner sehr vertraulichen Anreden. Mrs Flood is tdie neue Susan Twist und hoffentlich haben nun auch die Hauptcharaktere gecheckt, dass die Erde (wieder mal) zerstört ist. Ist euch eigentlich auch aufgefallen, wie arrogant sich der Doctor (samt Körperhaltung) gegenüber den Soldaten bei der Computerkonsole gegeben hat, als sie die Archivaufnahmen durchforstet haben?

    Nein, Gatwas Ära droht bei mir noch hinter Tennant zu landen, und zwar mit weitem Abstand. Ich werde mit seiner Darstellung einfach nicht warm.

  • Bleibt die Frage: Wer ist Mrs. Flood? Allerdings habe ich über die Jahre hinweg festgestellt, dass RTD völlig andere Vorstellungen hat, wie man Geschichten auflöst, als meine Wenigkeit.


    Falsch: Du HAST eine Vorstellung, wie Geschichten aufgelöst werden können. Das ist allen Anschein nach EINE Vorstellung MEHR, als RTD sie hat.


    Da in Doctor Who 3.0 zunehmend Götter eine Rolle spielen, könnte sie eine Göttin von was auch immer sein, die ihr eigenes Spiel spielt.


    Eine Göttin, die es zulässt, dass ein "Kollege" aus dem Pantheon sie zu Staub zerfallen lässt? Hmmm, dann ist sie aber keine sehr mächtige Göttin.


    Der Doctor und Belinda ziehen zufällig exakt die gleichen Raumanzüge an wie das Einsatzteam, landen zufällig rechtzeitig zum Absprung, genau in Position, es sind zufällig zwei zusätzliche Helme verfügbar und keiner des Einsatzteams wundert sich...


    Ja, das ist nur eines der vielen Logik- und Handlungslöcher in den neuen Staffeln.

    Wieso gehört ein automatischer Untertitelgenerator zur Ausrüstung der Soldaten? Haben sie auf ihren Missionen häufiger mit Gehörlosen zu tun? Und woher weiß das Gerät, welche Sprache er anzeigen soll?

    Das ist genau so ein schwachsinnige Idee wie ein in die Wange implementierter Anrufindikator in "Boom": den kann der Angerufene auch wunderbar selber sehen! Und dass Soldaten in einer Gefechtssituation private Gespräche führen dürfen, dadurch abgelenkt und anzupeilen sind, wird auch in tausenden von Jahren nicht erlaubt sein.

    Wieso lag Belinda von einer Sekunde auf die nächste plötzlich auf dem Boden der TARDIS? wenn der Doktor sie schon zurück getragen hat, konnte er sie dann nicht wenigstens auf eine bessere Unterlage ablegen?

    Wieso konnte sie mit dem Hypospray umzugehen? (Ups: falsches Universum!)

    Ein Wesen, das es nicht erträgt, angesehen zu werden... hmmm... kommt mir bekannt vor...

    Wieso ist es nicht auf den Doktor gesprungen, als dieser die Soldatin "Ich-kann-einer-Fliege-ein-Auge-auf-50-Meter-ausschießen" verfolgte?

    Fehlt eigentlich nur noch, dass sich dieses Wesen als ein weiterer Gott aus dem Pantheon erweist.

    Dass es den wahren Namen des Doktors kennt, wundert mich dagegen nicht so sehr, denn in Midnight schien es über gewisse telepathische Fähigkeiten zu verfügen.


    Und diese Intelligenzwesen 500000 Jahre in der Zukunft verfügen nicht über die geeignete Technik, so ein Monster mit Infrarot, Ultraschall oder klebrigen Fäden sichtbar zu machen?


    Das Wesen sichtbar zu machen, geht ganz ohne Technik: dazu würde ein Sack Mehl reichen!

    Die Sache mit den improvisierten Spiegeln aus Quecksilber... Ich vermute mal, die Autoren sind davon ausgegangen, dass in jener Zukunft der Begriff "Vergiftung" aufgrund der medizinischen Technik unbekannt ist.

    Mrs Flood konnte sich 500000 Jahre in der Zukunft in eine leitende Position hocharbeiten.


    Sie wird sich wohl nicht "hocharbeiten" müssen, sondern sich selber einfach in die gewünschte Position einsetzen. Wir haben sie nur am Bildschirm gesehen, ob sie wirklich im Kommandostab dieser Einheit tätig ist, wissen wir nicht.


    Mrs Flood is tdie neue Susan Twist


    Ja, so langsam glaube ich auch, dass es RTD einfach lustig fand, eine seltsame Idee erneut zu verwenden.


    Allerdings... so richtig will mir das mehrfache Auftauchen von weiblichen Charakteren mit Namen, die einen Bezug zu Wasser haben, noch nicht aus dem Kopf: Pond, River, Flood. In jungen Jahren ein Teich, dann ein Fluss, und im Alter eine Flut? Ich gebe zu, die Umsetzung dieser Idee würde sehr viel "timey-whimey" Tricksereien von den Autoren verlangen, aber ich habe diese Idee noch nicht ganz verworfen. Allerdings widerspricht dieser Idee ganz klar die Tatsache, dass sie die TARDIS nicht wiedererkannt hat, als sie sich in der ersten Folge über "dieses Ding" beschwert hat, das von einem Tag auf den nächsten den Gehweg versperrt.

    Aber andersherum gesehen: mit "timey-whimey" Tricksereien kennen die Autoren, besonders RTD, sich ja bestens aus!


    und hoffentlich haben nun auch die Hauptcharaktere gecheckt, dass die Erde (wieder mal) zerstört ist.


    Die Szene mit den Überresten der Freiheitsstatue erinnert irgendwie an "Agents of S.H.I.E.L.D.", nachdem Quake in einer alternativen Zeitlinie die Erde zerstört haben soll.

    Einmal editiert, zuletzt von Sonically Screwed (27. April 2025 um 09:43) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Sonically Screwed mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Ich fand die Folge durchschnittlich - man wusste von Beginn an, worauf es hinausläuft und der Midnighttwist war nicht einmal gut umgesetzt. Ok, der Bewohner hat seinen Modus Operandi geändert - in 500TK kann man sich auch mal ändern - aber so sorry, dass ich das sage, dieser Doktor geht mir beinahe noch mehr auf den Geist als die kurzatmige Doktoresse der vorherigen Staffel. Diese Klischees nerven einfach nur - ja, wir sind jetzt alle woke. Haben wir begriffen. Aber doch nicht so gekünstelt und aufgesetzt. Ist der immer so unauthentisch?

  • Mir ist noch eine Ungereimtheit wieder eingefallen: woher wusste Sergeant Arschloch, dass der Doktor vor 4.000 Jahren zum ersten mal auf das Wesen gestoßen war? Der Doktor sagte nur "in einem anderen Leben", die Zahl hat er nicht genannt, oder?

    Eine weitere Schlamperei im Drehbuch?

  • So eine Selbstaufopferung wird doch gleich viel emotionaler, wenn die Figur uns unmittelbar zuvor in einem inneren Monolog noch einmal schnell eine kurz zusammengefasste Charakterisierung geben darf, was der ganzen Folge bis dahin nicht gelungen ist: "Ich bin durch die Galaxie gerannt und hatte nur das Ziel, meine Pflicht zu erfüllen; zu helfen, zu schützen und Hoffnung zu bringen."
    Sagte sie eine halbe Stunde zuvor doch noch: "Hoffnung ist irrelevant". :/

  • Zumindest war es diesmal nicht am Ende des Universums,
    sondern "nur" 500000 Jahre in der Zukunft. Macht allerdings keinen Unterschied, weil solche Angaben sowieso nur sinnfrei eingesetzt werden. Wir sollen also glauben, dass eine Zivilisation in der fernen Zukunft nicht in der Lage wäre, Aliss durch ein Implantat die Fähigkeit zu hören zu geben?

    Und dort werden Spiegel benutzt? Warum nicht multifunktionale Displays mit einer Spiegelbild-Option? Und wie kommt der Doctor auf die absurde Idee, irgend jemand von den Soldaten könnte wissen, was ein Ziffernblatt bedeutet, um dsmit die Position "Midnight" zu definieren? Das ist ja schon heute so, dass Kids von herkömmlichen Analoguhren die Zeit nicht mehr ablesen können.

    Nachvollziehbar ist dagegen, dass es für die medizinische Versorgung von Humanoiden gewisse Standards gibt, die über alle Zeitalter bestehen bleiben. Das Simolin, das Belinda in dem medizinischen Sortiment entdeckt, hatte sie schon in "The Robot Revolution" verwendet.

    Bergleute, die mit Laserstrahlern bewaffnet sind? Das ergibt durchaus Sinn, da sich ihre Heimatweld im Krieg befindet. Die Soldaten, die gekommen sind, um die Situation zu erkunden, sind auf ihren militärischen Gegner eingestellt und haben deshalb nicht die passende Ausrüstung und Erfahrung, um auf ein unsichtbares Monster zu reagieren.

    Da die Luftschleuse in der Lage ist, das unsichtbare Monster wahrzunehmen und dessen Anwesenheit anzuzeigen, wäre die nötige Technik durchaus vorhanden, aber es ist niemand darauf trainiert worden. Typisch für Soldaten, auch in der fernen Zukunft.

    Außerdem benutzt das unsichtbare Wesen Mittel der psychischen Beeinflussung, die wirksamer sind als die normalen Psychowaffen, gegen die Soldaten immunisiert wurden. Das ist in "The Well" ebenso verhängnisvoll wie in "The Time of Angels".

    Deshalb kommt niemand auf die Idee (statt des nicht vorhanden Mehls) einen Sack Proteinpulver über das Monster zu schütten.

    Woher wusste Cassio, dass der Doctor vor 400000 Jahren bereits auf dem Planeten war? Nun, das war vorher ausführlich erläutert worden, dass der Planet vor 400000 Jahren noch eine diamantene Oberfläche hatte. Und dann hatte der Doctor behauptet, dass er auf dem Planeten gewesen war, als der noch die diamantene Oberfläche hatte. Das hält Cassio dann für so unglaubwürdig, dass den Code Red ausruft und das Kommando übernimmt.

    Das gesamte Szenario dieses Planeten wurde absurd entworfen. In sich selbst ist die Handlung dann aber wieder stimmig, jedenfalls lassen sich viele vermeintliche Plotlöcher stopfen. Und, nachdem hier mehrfach festgestellt wurde, dass für die Episode nur der Standardbaukasten für Base-under-Siege abgearbeitet wurde, zumindest zu meiner großen Erleichterung hat man wenigstens auf die Tür, die sich im entscheidenende Augenblick nicht öffnen oder nicht schließen lässt, verzichtet.

    Mein Urteil über die Episode hat sich auch beim zweiten Durchlauf nicht geändert. Es gibt ein paar gute Aspekte, aber mehr als oberes Mittlemaß liegt nicht drin.

    Radioactive Man

  • Holy Shit wir haben tatsächlich eine Fortsetzung zu „Midnight“ bekommen! Und wie es aussieht, steht sogar noch eine weitere bevor.

    Die Folge war wirklich stark. Schade, dass wir das Monster schon wieder nicht gesehen haben aber das ist zu verkraften.

    Im Vergleich zum 10. Doctor war die Folge vielleicht nicht ganz so ikonisch, aber für den 15. Doctor war sie absolut top.

    Ich freue mich auf jeden Fall auf das, was noch kommt!

  • Unmittelbar nach dem Sehen lag ich ja eigentlich auch eher bei einer 6/10. Es war unterhaltsam, aber auch recht vorhersehbar. Die Atmosphäre war super, aber die Charaktere rissen nicht mit. Und nach wie vor bin ich auch weiterhin nicht dabei. Die Folge will dass ich mich um Alyss bange und ihr die Daumen drücke, aber das Gefühl will sich einfach nicht einstellen. Liegt es vielleicht daran dass wir ihre Kinder um die sie sich sorgt nicht sehen sondern nur von ihnen erzählt bekommen? Wenn die Steffi im Todesmoment aus "Waters of Mars" ein Video von ihrer Familie laufen lässt geht die Szene unter die Haut, und dass obwohl wir die Figur bis dato kaum kennengelernt haben. Aber mit Alyss verbringe ich eine gute halbe Stunde und ich fühle nichts. Das Selbe gilt auch für den Doctor und Belinda. Varada und Ncuti schaffen es zwar dem Material das sie bekommen Leben einzuhauchen und ihre Performances schick guckbar zu machen, aber die Figuren an sich rutschen glitschig an mir ab. Irgendwie ist das Motto dieser Ära ständig Schauspieler zu haben die besser als ihre Rollen sind.

    Und tja, war es wirklich notwendig die Folge im Cloverfield-Stil zu einem "Midnight"-Sequel zu machen? Wäre diese Ebene nicht gewesen, hätte die Story genauso funktioniert - und all die Zeit die dafür aufgebracht wurde den Reveal aufzubauen und das Nachbeben abzuwickeln hätte für etwas anderes benutzt werden können. Mehr Charakterentwicklung, zum Beispiel?

    Warum ich dann aber doch noch zu einer 7/10 komme, liegt an einem QED-Erlebnis dass ich wenige Stunden später nach dem dem Sehen der Folge in meinem Bereitschaftsdienst hatte. Der Himmel tat sich auf und der Storygott schickte mir tatsächlich einen gehörlosen Patienten vorbei. Und weder ich noch der Pfleger konnte Gebärdensprache, und dementsprechend schwierig gestaltete sich die Röntgenuntersuchung. Lippen lesen konnte der Mann zwar, aber das hilft halt nicht wenn man ihm ein Atemkommando durch eine geschlossene Tür einen Raum weiter geben muss, während er mit dem Rücken zum Sichtfenster steht. Soviel zum Thema "Don't turn your back on me". Das war schon ein ziemliches "Huh"-Erlebnis.

    Okay, für dieses Ereignis kann diese Folge zwar nichts, ABER eben weil ich es hatte, und das wenige Stunden später während die Erinnerung an Geschichte und Dialoge noch frisch waren, fielen mir im Nachhinein viele Cues im Script auf die nicht alle unbedingt offensichtlich waren und daher eher unterbewusst wirken. Will sagen, die Geschichte funktioniert als schickes Space Horror-Abenteuer, sondern sie hat auch was zu sagen, und dass ohne Holzhammer und in die Story eingewoben und thematisch mit ihr verlinkt. Gut möglich dass man das als reine Selbstverständlichkeit auch voraussetzen kann, aber nach der Holzhammerigkeit im letzten Jahr und dem verworrenen Gewusel der Chibnall-Staffeln kann ich das auch mal mit einem Wohlwollen mit einem Plus benoten. Man ist ja kein Unmensch.

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!