Harry Potter kehr als Serie zurück. Wie findet ihr das?
Harry Potter HBO Serie
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Harry Potter kehr als Serie zurück. Wie findet ihr das?
Ich hab mir immer eine Serienadaption im Stile von HBO gewünscht. Ich hab zwar auch nostalgische Gefühle für die Filme, finde die hälfte von denen aber missraten und sehe viel Luft nach oben. Davon ab: ich mag es nicht, wenn man mir ins Gesicht lügt und da die Serie mit "Wir machen das, weil wir viel Originalgetreuer sein wollen als wie es die Filme waren" beworben wurde - was direkt als Lüge entlarvt wurde, hinterlässt es einen faden Beigeschmack.
Ich halte Nick Frost und Paapa Essiedu für fehlbesetzt auf ihren Rollen und das könnte mir den Spaß schon nehmen - stehe aber erstmal open minded da und guck einfach was auf mich zukommt. -
Die Serie existiert aus zwei Gründen:
1. Warner Bros. will das Franchise bis aufs Letzte melken und die Spin-Off-Filme sind mehr oder minder gefloppt. Die Wahrheit ist nämlich, dass es nie die weitere Zaubereiwelt war, nicht einmal unbedingt die Charaktere, welche dafür gesorgt haben, dass die Leser*innen und Zuschauer*innen zu Fans wurden - sondern das Setting von Hogwarts. Der Traum, doch eines Tages diesen Brief zu bekommen und auf die Zauberschule gehen zu dürfen. Daher muss zurück zur Quelle gegangen werden und das Original neu aufgelegt werden.
2. JK Rowling hat sich aufgrund ihrer Transphobie mit vielen der Stars von damals, besonders eben dem Kern-Trio, verscherzt. Und sie ist inzwischen so sehr von ihrem eigenen Groll und Größenwahn getrieben, dass sie Daniel Radcliff, Emma Watson und Rupert Grint ersetzen will. Dies ist nur möglich, wenn die Reihe neu verfilmt wird, und daher hat sie auch das Okay für die Serie gegeben. Sie hofft, damit den popkulturellen Erfolg der Filme nicht nur zu reproduzieren, sondern vielleicht sogar zu übertreffen, damit die neuen Schauspieler*innen für die breite Masse die Gesichter von Harry, Ron und Hermine werde.
Die Serie wird nicht gemacht, weil man bessere Adaptionen machen will als die Filme, geschweige denn dass die Macher Ideen haben, wie sie womöglich sogar die Vorlage verbessern könnten. Rowling würde Letzteres wahrscheinlich nicht einmal zulassen. Von daher interessiert sie mich auch nicht die Bohne. Hier steckt kein künstlerisches Herzblut drin. Es ist reine Geldmacherei, getrieben von Gier und Ego.
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Auch wenn ich aus Harry Potter seit mindestens 12 Jahren rausgewachsen bin kriegt man es über Social Media ja irgendwie mit. Von daher meine Meinung: Wenn ich jetzt mal alles andere (Zsslav, Rowling,...) außer Acht lasse: Das Color Grading im Trailer ist komplett unpassend, das Produktionsdesign tut bis jetzt nichts wirklich neues, das Casting wirkt teilweise als hätte man niemand anderen mehr bekommen (selbst die neuere Audible-Fassung ist da besser besetzt) und was man in Interviews über die Erweiterung des Materials so erfährt klingt erstmal als ob man es planlos massiv aufblähen wolle.Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen dass die das sieben Staffeln durchziehen. Und ich hoffe man kümmert sich gut um die Kinder. Die können weder was für die Hasskampagnen einer Rowling, noch die ganzen Irren die auf beiden Seiten (ja ich meine sowohl die Leute die sie für den Messias der Transphobie halten als auch die Leute die zur Kreuzigung jedes neu bestätigten Schauspielers aufrufen) aus diesen hervorgegangen sind, noch das tobende Radcliffe-Fandom das z.B. jetzt schon den zwölfjãhrigen Hauptdarsteller als Lesben-Potter beschimpft.
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Warner Bros. will das Franchise bis aufs Letzte melken
Klar. Es geht nicht um Kunst, oder gute Geschichten. Es geht um Geld. Um sonst nichts. Warum sollte es in USA anders sein als bei uns.
Die Wahrheit ist nämlich, dass es nie die weitere Zaubereiwelt war, nicht einmal unbedingt die Charaktere, welche dafür gesorgt haben, dass die Leser*innen und Zuschauer*innen zu Fans wurden - sondern das Setting von Hogwarts. Der Traum, doch eines Tages diesen Brief zu bekommen und auf die Zauberschule gehen zu dürfen.
Das ist ein interessanter Gedankengang. Genau so haben damals die Karl-May-Filme funktioniert. Aber ist das für das heutige Publikum nicht zu komplex? Ist heute nicht viel wichtiger, dass es kracht, blitzt und bunt ist? (Mit bunt meine ich hier nicht woke, sondern möglichst viele Effekte)
Und sie ist inzwischen so sehr von ihrem eigenen Groll und Größenwahn getrieben, dass sie Daniel Radcliff, Emma Watson und Rupert Grint ersetzen will.
So wie sie auf ihrem Kreuzzug über das Ziel hinausschießt, bin ich gespannt, wie das mit dem modernen Hollywood funktioniert, in dem die Story völlig egal ist, sofern nur auf der Liste der darzustellenden Gruppierungen alles abgehakt ist. Ich beneide den Showrunner nicht.
Von daher interessiert sie mich auch nicht die Bohne. Hier steckt kein künstlerisches Herzblut drin. Es ist reine Geldmacherei, getrieben von Gier und Ego.
Nur weil eine abgetakelte Fregatte und die übliche Horde geldgieriger Manager sich austoben wollen, muss nicht zwangsläufig Mist herauskommen. Ich gebe der Serie die gleiche Chance, die Chibnall und RTD2 hatten und es vergeigten. Ich schau auf jeden Fall mal rein. Es wäre überfällig, mal positiv überrascht zu werden. Wenn es dann doch wieder Rotz ist, passt es einfach in die heutige Zeit.
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das Produktionsdesign tut bis jetzt nichts wirklich neues
Hab letztens was gelesen was absolut Sinn ergibt: Die KÖNNEN sich nicht zu sehr vom bisherigen unterscheiden optisch, weil daran ein ganzer multimedialer Rattenschwanz dran hängt. Alles muss einheitlich sein, bei den Massen von Merchandise, Themenparks usw. Die können ja nicht alles überarbeiten. Daher können die sich vom Design nicht komplett neu erfinden.
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Vor allem hat der Erfolg von Hogwarts Legacy ja nun gezeigt, dass es den meisten Leuten scheiß egal, was Frau Rowling so ins Internet pupst, weil das Werk eben schon sehr lange viel größer als dessen Schöpferin ist.
Ich habe die Filme gesehen, und wenn ich mal über irgendwelche Harry Potter Artikel oder Fan Fiction stolperte, tauchen da Namen und Dinge auf, von denen ich noch nie gehört habe. Offensichtlich wurde in den Filmen viel weggelassen, und dann ist eine Adaption des Stoffs als Serie wahrscheinlich gar keine so schlechte Idee. Ist halt nur immer die Frage, ob 15 Jahre schon genug Zeit sind zwischen zwei Adaptionen.
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Bin ich froh, dass ich so wenig im Netz unterwegs bin, dass mir dieser ganze Schwachsinn entgangen ist.
Ja, in dem Filmen wurde einiges weggelassen oder geändert. Ich habe mit Band 1 angefangen zu lesen und fand es nicht besonders gut geschrieben. Ich hatte keinen der Charaktere beim Lesen wirklich vor Augen und keinen Lese-Flow wie z.B. bei Terry Pratchett. Die Filme habe ich aller gesehen und sehr viel Spaß und Spannung dabei gehabt. Dazu kommt noch die Bewunderung für gutes Schauspiel z.B. wie Helena Bonham-Carter Hermine spielt, die Bellatrix spielt. Ich empfinde die Serie als überflüssig.
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Ich habe aus der Grundlage, über die neue Harry Potter Swerie zu diskutieren ein neues Thema gemacht.
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Nach dem Clip stellt sich mir noch mehr die Frage: Wieso??
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Nach dem Clip stellt sich mir noch mehr die Frage: Wieso??
Die stellte sich mir schon vor dem Clip.
Aber die Antwort lautet: Die Cashcow melken.
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Die Cashcow melken.
Ob das klappt soll sich noch herausstellen.
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Die stellte sich mir schon vor dem Clip.
Aber die Antwort lautet: Die Cashcow melken.
Das ist nur ein Grund. Der andere ist, wenn ein Studio eine Lizenz über einen längeren Zeitraum nicht nutzt, läuft es Gefahr, die Lizenz zu verlieren. "Spider-Man" würde dann an Marvel, also Disney zurückfallen. (Was Disney sich nur zu gern wünscht.) Deshalb versucht SONY z. B. einen Spider-Man-Film nach dem anderen herauszubringen. Als Holland eine Pause wollte, konzentrierte sich SONY auf andere Charaktere im Spider-Man-Universum. "Madame Web" und "Kraven-The Hunter" floppten allerdings total. Jetzt entdeckte SONY, daß die Spider-Man Trickfilme, wesentlich günstiger in der Herstellung, fast genauso erfolgreich sind, wie die "Realverfilmungen". Bei amazon mit "Herr der Ringe" und "Harry Potter" bei Warner, ist es ähnlich.
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Die Cashcow melken.
Dieser Kapitalismus kotzt mich nur noch an!

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