Labereckenthread...

  • Nun, von den drei Hauptcharakteren ist er der "dümmste".
    Hermione ist nunmal ein Superhirn und Harry meist auch sehr gut... ;)


    Sorry, aber das ist überhaupt nicht wahr. Harry und Ron sind beide gleich intelligent, bzw haben beide dann ihre speziellen Stärken. Aber in der Schule sind sie beide meist gleich schlecht. Und Harry ist auch nur in einer Sache gut und das ist in Verteidigung. Ich finde es total bescheuert, dass Harry immer als der super tolle Zauberer dargestellt wird, der das ja alles so super kann. Doch das ist er gar nicht. Im Grunde ist er nur durchschnitt. Wenn Ron und Hermine nicht wären, dann wäre Harry schon im ersten Band gestorben. Es war Ron, der sie durch das Schachspiel gelotst hat. Ron ist nur manchmal nicht ganz so schnell wie Harry. Er hat weniger Selbstbewusstsein und traut sich weniger zu. Und wenn man in Situationen ist, wo es daruf ankommt und es dann meist um Verteidigung geht, dann stinkt Ron halt auch gegen ab, das ist Harrys Stärke und die bekommt man ewig und 3 Tage in jedem Band präsentiert. Das alles lässt Ron dümmer wirken. Mich würde die ganze Geschichte mal aus Rons Sicht interessieren. Wenn man auch mal die Möglichkeit hätte Rons Gedanken zu lesen wäre das sicher auch anders. Und hinzu kommt, dass Ron weniger Einfüllungsvermögen hat und ein Tollpatsch ist, der öfter mal ins Fettnäpfchen tritt. Klar denken dann oft viele, dass Ron dümmer wäre. Hermine ist klar die klügste der 3, danach kommen Harry und Ron schulisch auf einer Stufe und außerhalb haben beide ihre Fähigkeiten, die sich dann wieder stärker unterscheiden. Ron braucht meist nen Plan, während Harry intuitiv handelt. Aber Ron ist auch der, der außerhalb der Norm denkt. Und Harry hat im Gegensatz zu Ron einen ganz großen Vorteil. Harry hat Dumbledore, der Harry leitet und ihm Tipps gibt, die Harry zwar oft selber noch ausfrimel muss, aber er hat oft nen Anstoss, an den er anknüpfen kann.
    Ein gutes Beispiel ist zb die Stelle im 7. Band, als es um die Becherhorkruxe geht. Im Haus der Malfoys sagt Bellatrix indirekt, dass es neben dem Schwert noch was in ihrem Verlies in der Bank zu geben scheint. Was wird nicht erwähnt und wird ja nachher nur vermutet. Das bemerkt aber nur Harry. Hermine wird in dem Augenblick gefoltert und Ron ist mit seinen Nerven am Ende deswegen und hört nur noch Hermines Schreie. Sicher wissen auch die beiden anderen, dass der Becher eine Horkruxe sein kann, doch bekommen sie alles drum herum einfach nicht so mit wie Harry. Von Dumbledore schon angeleitet zieht er die richtigen Schlüsse und mal wieder erscheint er wie der ganz doll Kluge. Und solche Dinge gibt es so oft. Das ist auch mein einziger Kritikpunkt an der ganzen Harry Potter Geschichte. Harry Potter wird immer als der Überzauberer dargestellt. Ich glaube an der Stelle war Frau Rowling etwas zu verliebt in ihren Hauptcharakter.
    So, ich glaube, dass war jetzt länger als ich wollte. Aber wenn man bei dem Thema bei mir den richten Schalter umlegt kann ich da Romane drüber schreiben. Sorry :D

  • Das was du über die persönlichen Charaktereigenschaften schreibst, stimmt natürlich. Da haben beide große Stärken.


    Aber in der Schule sind sie beide meist gleich schlecht.


    Da muss ich aber widersprechen, und darauf bezog sich auch meine Aussage. Ich hab mal im 6. Band nachgeschlagen.
    ZAG-Ergebnisse der beiden:
    Harry- 1 O, 5 E, 1 A, 1 M, 1 S
    Ron- wird nicht explizit gesagt. Aber "ein Ohnegleichen war nicht dabei." (S 107) Durchgefallen ist er in den gleichen Fächern wie Harry. Also im Durchschnitt etwas schlechter.
    Aber trotzdem sind beide mit ihren 7 ZAG's "besser als Fred und George zusammen" (S 107) und damit, würde ich sagen, eindeutig mindestens gutes Mittelmaß. Aus keinen Fall aber schlecht.



    Aber schön, dass es hier noch andere Leute gibt, die mal über Harry Potter diskutieren können. :) Bei harrypotterx-perts hat sich das leider in eine unschöne Richtung entwickelt...


  • Aber guck mal, wo Harry, das Ohnegleichen hat. In gleichen Fach, wo Hermine als einzigstes keines hat. In Verteidigung gegen die dunklen Künste. Das ist nunmal Harrys Fach. Der Rest ist bei beiden soweit ich das verstanden habe im Schnitt gleich. Mal einer besser oder schlechter, aber im Schnitt halt gleich. Und schlecht meinte ich jetzt nicht so. Aber ich erinnere mich immer besonders dran, wie beide am verzweifeln sind, weil sie zuviele Hausaufgaben haben und sich dann doch auch des öfteren eher durchmogeln, besonders in Fächern, die beide nicht mögen. Aber Ron wegen diesen Ergebnissen als dümmer zu bezeichnen wird dem armen Kerl dann doch nicht gerecht. Zumal man seine Ergebnisse ja nicht genau kennt.

  • Klar haben die beiden zu kämpfen. Mir ging es jetzt letztendlich auch eher darum, dass Harry schon ziemlich gut ist, trotz seiner Probleme. Kein Überflieger, aber eindeutig gut genug. ;)


    Allerdings hat Rowling da selbst etwas geschummelt, glaube ich. Bei vielen der Beschreibungen in den ersten vier Bänden wirkte Harry nicht wie "E".
    Mustte sie wohl nachträglich ändern, um das mit dem Traumberuf: Auror etwas spannender zu gestalten...


  • Allerdings hat Rowling da selbst etwas geschummelt, glaube ich. Bei vielen der Beschreibungen in den ersten vier Bänden wirkte Harry nicht wie "E".
    Mustte sie wohl nachträglich ändern, um das mit dem Traumberuf: Auror etwas spannender zu gestalten...


    Naja, in Zaubertrankkunde wurde es ja ganz galant auf Snape geschoben, dass Harry da so gut abgeschnitten hat, obwohl er in dem Fach ja immer eher schlecht war. Vielleicht war es ja auch von Vorteil, dass Hagrid, Flitwick, Sprout und McGonagoll nicht hinter ihm standen ;) Zumal die ja auch sehr auf die Prüfungen trainiert wurden und Hermine im Nacken hatten.

  • Eben. Das Können eines Menschen wird bei Noten nur punkuell getestet. Das merke ich immer wieder schön an der Uni. Wenn bekannt ist, was abgefragt wird, kann auch der schlechteste Student "gut" abschneiden. So sind auch die Prüfungen von Harry und Rons zu sehen, die eben keine Überflieger oder "guten/vorbildlichen" Schüler sind, aber doch gut genug, um bei Training, Nachhilfe und Lernen ansehnliche Ergebnisse zu bekommen.


    Die Charakterisierung eurer Mitmenschen lasst ihr nicht auf deren Noten der Schule basieren. Also solltet ihr es auch nicht bei Buchfiguren tun. ;)

  • Mir hat es auch immer widerstrebt, dass Ron in den Filmen so leicht vertrottelt dargestellt wird. In den Büchern ist er es meines Erachtens nicht, und das soll er auch gar nicht sein. Das würde nämlich einer der zentralen Aussagen widersprechen, die da lautet: haltet zusammen, helft euren Freunden, denn ohne sie könnt ihr nichts erreichen. Das zeigt sich übrigens auch bei der ganzen Horkrux-Geschichte, bei der es erstaunlich demokratisch zugeht: nicht Harry zerstört sie alle oder wenigstens die Mehrheit davon, sondern genau einen. Und das schon im zweiten Band.


    Ich sehe es aber als generelle Tendenz, dass Harry in den Filmen viel heldenhafter dargestellt wird als in den Büchern. Wenn ich da an das Ende des 5. Films denke... mich gruselt. In den Büchern ist Harry doch im Grunde nur ein Normalo, der ohne seine Freunde völlig aufgeschmissen wäre. Und das ist gut so, dass ist nämlich der viel interessantere Charakter, nicht der Helden-Harry aus den Filmen.

  • Irgendwie typisch. Muss man die Uhr eine Stunde vorstellen, so spürt man es körperlich und ist tagelang nur kaputt und fertig. Muss man sie jedoch eine Stunde zurückstellen, merkt man gar nichts und hat überhaupt nichts davon. ;(


  • Ich sehe es aber als generelle Tendenz, dass Harry in den Filmen viel heldenhafter dargestellt wird als in den Büchern. Wenn ich da an das Ende des 5. Films denke... mich gruselt. In den Büchern ist Harry doch im Grunde nur ein Normalo, der ohne seine Freunde völlig aufgeschmissen wäre. Und das ist gut so, dass ist nämlich der viel interessantere Charakter, nicht der Helden-Harry aus den Filmen.


    Da finde ich den 6. Film der Beziehung viel schlimmer. Da wird ja der komplette Kampf in Hogwarts, wo auch die anderen mal dürfen und nicht immer nur Harry, raus gelassen und der einzige, der ein wenig kämpfen darf ist Harry. Aber ich glaube, dass wurde im Hinblick auf Film 7.2 raus gelassen. Aber ich finde nicht, dass Harry in den Büchern als Normalo dargestellt wird. Da wird er auch ganz schon heroisiert. Besonders schlimm in Band 5. Bzw da macht r sich selbst ständig zum Helden. Da möchte ich ihn ständig nur erwürgen. Das Ende vom 5. Film finde ich da nicht so schlimm, da ist er ja nicht alleine ins Zaubereiministerium gelaufen, sondern mit dem zentralen Kern der DA. Nur hat man die ganzen Ausfälle halt rausgelassen.
    Dass er in den Filmen als der große Held rüber kommt liegt ja auch daran, dass wir im Buch etwas haben, was im Film schlechter geht und das sind Harrys Gedanken. Die zeigen dann ja auch doch mal, dass er auch Zweifel hat. Ändert aber nichts, dass ich die Filme auch gerne mag. Ich finde, man muss beides getrennt sehen. Hab damals auch bis Film 4 nur die Filme gesehen und dann erst mit den Büchern angefangen, vielleicht finde ich die Filme deswegen auch nicht schlecht. Und man kann in 2 Stunden Film einfach nicht soviel packen. Dass viele die ersten beiden Filme noch mögen und die danach nicht mehr so liegt wohl auch daran, dass die Bücher einfach dünner sind und die Geschichten noch nicht so komplex sind.
    Naja, ich bin jetzt auf den 7. Film gespannt, aber wenn man die Bilder sieht, dann wird Harry da nicht als alleiniger Held rauskommen.

  • Sag mal Chandy, was machst du eigentlich immer mit deinen Bildern in den Signaturen? Ziehst du die so lang das die Köpfe alle so flach sind, oder findest du die so schon im Internet. Der Doctor den du vorher hattest war auch in einem sehr seltsamen Pixelaspekt. Brrr. Nichts für ungut, aber ich bekomme da immer ne kleine Gänsehaut wenn ich das sehe. Hat etwas mit meinem Beruf zu tun.

  • ich bekomme da immer ne kleine Gänsehaut wenn ich das sehe. Hat etwas mit meinem Beruf zu tun.

    Ne, das hat nichts mit dem Beruf zu tun, ich bekomme da auch eine. :29: Ist ja leider eine ziemlich verbreitete Landplage.

    In mir ist’s nicht geheuer,
    da schläft ein Pfefferstreuer.
    Und wenn der mal erwacht,
    dann Gute Nacht!


    frei nach F.W. Bernstein

  • Sag mal Chandy, was machst du eigentlich immer mit deinen Bildern in den Signaturen? Ziehst du die so lang das die Köpfe alle so flach sind, oder findest du die so schon im Internet. Der Doctor den du vorher hattest war auch in einem sehr seltsamen Pixelaspekt. Brrr. Nichts für ungut, aber ich bekomme da immer ne kleine Gänsehaut wenn ich das sehe. Hat etwas mit meinem Beruf zu tun.


    Ne, das hat nichts mit dem Beruf zu tun, ich bekomme da auch eine. :29: Ist ja leider eine ziemlich verbreitete Landplage.


    Ach ihr habt doch keine Ahnung von moderner Kunst :P
    Besser? :D Nu isse aber so leer

  • ja aber die Leute sehen zumindest nicht mehr aus wie Aliens. :D oder ... transdimensionale Wesen, oder wie das zur Zeit wieder heißt. :P


    Du kannst ja noch ein kleineres Bild dazwischen nehmen, oder das Bild einfach in größer suchen und einfach nen kleineren Ausschnitt verwenden.


  • Du kannst ja noch ein kleineres Bild dazwischen nehmen, oder das Bild einfach in größer suchen und einfach nen kleineren Ausschnitt verwenden.


    Noch kleiner geht ja kaum, da sieht man dann nachher nicht mehr das Kinn von Hermine oder die Stirn von Ron. Das Bild is ja eigentlich schon größer. Was ja das Problem ist. Das ist eigentlich ein Hintergrundbild. Ist auch nur ein Ausschnitt davon.
    Aber ich glaube nicht, dass ich da noch ein Bild dazwischen packe, das würde dann zu voll werden. Ich denke da eher an ein Zitat oder sowas.

  • @ Chandy: jein. Beim 6. Film stimme ich dir zu, der war in der Hinsicht echt gruselig. Beim 5. meinte ich eher den Teil, wo Harry von Voldemort besessen ist. Dass er über das restliche Buch hinweg ein ziemlicher Kotzbrocken ist, ist relativ klar. Aber da am Ende... dass er es im Buch schafft, Voldemort loszuwerden, ist reiner Zufall. Im Film dagegen wird er sich, heroisch und vom grossen Dumbledore angestiftet, seiner überlegenheit gegenüber Voldemort bewusst und treibt ihn dadurch aus seinem Körper. Mochte ich nicht. Und das macht mir auch Angst im Bezug auf das Ende von 7.2, weil ich befürchte, dass diese grossartige Szene, wo er sich im Buch ja quasi mit letzten Kräften in den Wald schleppt und gar nicht toll und heldenhaft ist, zu irgendeinem pathetisch-heroischen Schlonz verkommt. Aber vielleicht unke ich ja umsonst, und es wird ganz toll.

  • @ Chandy: Danke schön.


    Noch besser? :D ;)


    @ Chandy: jein. Beim 6. Film stimme ich dir zu, der war in der Hinsicht echt gruselig. Beim 5. meinte ich eher den Teil, wo Harry von Voldemort besessen ist. Dass er über das restliche Buch hinweg ein ziemlicher Kotzbrocken ist, ist relativ klar. Aber da am Ende... dass er es im Buch schafft, Voldemort loszuwerden, ist reiner Zufall. Im Film dagegen wird er sich, heroisch und vom grossen Dumbledore angestiftet, seiner überlegenheit gegenüber Voldemort bewusst und treibt ihn dadurch aus seinem Körper. Mochte ich nicht. Und das macht mir auch Angst im Bezug auf das Ende von 7.2, weil ich befürchte, dass diese grossartige Szene, wo er sich im Buch ja quasi mit letzten Kräften in den Wald schleppt und gar nicht toll und heldenhaft ist, zu irgendeinem pathetisch-heroischen Schlonz verkommt. Aber vielleicht unke ich ja umsonst, und es wird ganz toll.


    Ja gut, das kann sein. Aber ich glaube, dass ist dann auch eher wieder dem Medium Film geschuldet, dass man sich da sowas ausdenken muss. Aber ich finde ja auch, dass Dumbledore Harry manchmal viel zu sehr heroisiert. Das ist mir heute (hab das Buch grad nochmal vor dem Film gelesen gehabt) beim lesen des Charing Cross Kapitels nochmal so richtig aufgefallen. Also da ging es mit Frau Rowling doch etwas durch. Aber das ist halt alles Teil des Faktors, der mich halt stört.
    Bei Film 7.2 müssen wir halt abwarten. Aber ich denke, dass sie das dann doch versuchen so zu machen wie im Buch. Das Problem ist dann nur, dass man sich auf das Schauspiel von Daniel Ratcliff verlassen muss, weil man die Gedanken von Harry nicht hören kann. Oder man breitet das Gespräch mit den 4 anderen etwas aus. Aber der Teil funktioniert nur, wenn man es so macht. Wenn der jetzt total pathetisch zu seiner eigenen Hinrichtung gehen würde, ist die ganze Kraft der Szene dahin.
    Aber ich muss ja sagen, dass ich mir um die Harry am wenigsten Sorgen mache. Er gehört definitiv zu den Charakteren, die ich am wenigsten mag in dem Buch und interssiert mich deshalb auch in den Filmen weniger. Auch wenn er in beiden Medien wirklich seine Momente hat.

  • chandy


    Und jetzt noch den Rygel in die Mitte, dann isses perfekt. :D

    In mir ist’s nicht geheuer,
    da schläft ein Pfefferstreuer.
    Und wenn der mal erwacht,
    dann Gute Nacht!


    frei nach F.W. Bernstein

  • chandy


    Und jetzt noch den Rygel in die Mitte, dann isses perfekt. :D


    :D :D :D Mir verschlägt es ja selten die Sprache, aber ich weiß grad nicht, was ich darauf antworten soll. :thumbsup:


    EDIT: Mist jetzt kommt es nicht mehr so gut, aber egal: Was soll den Lucius Malfoy zwischen Ron und Hermine?


    "Did the cow creamer tell you to do this?"

    Einmal editiert, zuletzt von chandy ()

  • chandy: Ich dachte auch nur so vom rein ästhetischen Standpunkt. :redface: (Nicht, dass ich jetzt Mtglied werden will, oder so. :redface: )

    In mir ist’s nicht geheuer,
    da schläft ein Pfefferstreuer.
    Und wenn der mal erwacht,
    dann Gute Nacht!


    frei nach F.W. Bernstein