Labereckenthread...

  • (er [Aragorn] ist IMO ein bisschen wilder im Film)

    Sehe ich genauso. Mortensens Performance ist gut, keine Frage.
    Aber ich finde dass er immer der "Streicher" ist, im ganzen Film bleibt er der Waldläufer, auch eine Krone lässt ihn nicht Königlicher erscheinen (in meinen Augen). Im Buch hatte er für mich immer was unglaublich königliches und das Waldläuferelement nur zu Auenlandzeiten...spätestens in Bruchtal hatte er das weitgehend abgelegt.
    Das hat mir an der Bakshi-Verfilmung dann doch besser gefallen, der hatte irgendwie was königliches und trotzdem etwas von einem Waldläufer. [Gut gemacht, Bakshi, aber eine Schwalbe macht leider doch noch keinen Sommer^^]

  • Wahrscheinlich werde ich noch 2 oder 3 Umsetzungen der Bücher erleben bis man mich irgendwann mal verbuddeln wird, da ist noch Platz genug für schöne Momente im Kino oder vorm TV ;)


    Gott, hoffentlich nicht. Ich will das gar nicht. Das, was die Bücher und Filme zusammen sind, ist mein Harry Potter. Klar sind meine Figuren durch die Filme beeinflusst, das bleibt gar nicht aus, wenn man mit den Filmen anfängt. Aber wenn ich mir nur vorstelle, dass jetzt jemand anderes Ron spielt, ne, das geht nicht. Zumal ich auch nicht glaube, dass das kommen wird. Es hat sich ja auch in den letzten 30 Jahren niemand gewagt Star Wars neu zu verfilmen. Aber wen man sich ansieht, dass Harry Potter 10 Jahre in Anspruch genommen hat, man die 3 Hauptdarsteller hatte, die vor der Kamera erwachsen worden sind, man ein riesen Ensemble braucht und man am Ende immer wenig Zeit auf der Leinwand haben wird, wird das sicher nicht passiere. Die einzige Möglichkeit wäre eine BBC-Serie, aber dafür ist das ganze zu teuer und die Probleme bleiben. Das ist ein Projekt, das man sicher auf Jahre nicht mehr erleben wird. Da schließe ich mich mal David Thewlis an. Zudem müsste sich jeder Neuverfilmung immer dem Vergleich stellen.

  • Och ich denke schon dass HP eine DER Serien sein wird, an der man sich noch öfter versuchen wird. zumal eben die jetzige Fassung bei weitem nicht fehlerfrei ist und man da vieles verbessern könnte. wenn es schon zig Versuche für King Kong oder Superman gab, wird man sich so eine Chance kaum entgehen lassen. Und wenn in spätestens 15 oder 20 Jahre die Filme nicht mehr den Sehgewohnheiten eines Teenager Publikums entsprechen werden, muss man irgendwas tun oder man verliert möglichen Profit.


    Wobei du wahrscheinlich schon Recht hast, das mit dem mitwachsen beim Drehen und Kinobudgets wird man sich wohl gründlich überlegen, wahrscheinlich wird die nächste Fassung dann eher Zeichentrick oder CGI werden, da kann man dann auch hübsch Nebenprodukte wie Hörspiele oder dergleichen mit rausziehen und die Kinder von 7 aufwärts bestmöglich melken ;)


    Wobei sich IMO Warner Bros nicht ausbooten lassenw ird, solange die nicht doch noch Pleite gehen, halten die gewiss die Lizenz so lange wie sie nur können. also auf Halmark, HBO oder BBC zu hoffen bringt da wahrscheinlich weniger ^_^

  • Für mich gab es da keinen vs. Charakter. Bei beidem kannte ich vorher die Bücher, ich wusste, dass mich da sehr unterschiedliche Sachen erwarten, und da ich sie mir eh mit meiner Familie angeschaut hab, musste ich auch nicht auf einen verzichten um Geld zu sparen. Das man das so als zwei konkurrierende Sachen bewerben mussen, nur weil es beides Fantasy ist, find ich schon ein wenig sinnlos. Ja, beides ist Fantasy, aber in erster Linie handelt es sich bei beidem um sehr unterschiedliche Arten von Erzählungen, die zufällig beide in einem Fantasy-Setting stattfinden. Man kann ja auch nicht Fackeln im Sturm und Mary Poppins vergleichen wollen.

    Ich bin mir noch nichtmal sicher, ob beides in der Werbung miteinander verglichen wurde oder nur in meinem Kopf. Wenn man beide Vorlagen kennt, dann kann man das auch sehr leicht auseinanderhalten. Ohne Kenntnis ist das schon schwieriger. "Harry Potter und der Stein der Weisen" wirkte im Vorfeld jedenfalls nicht unbedingt wie eine Qualitätsproduktion auf mich. Eher wie ein filmischer Schnellschuss, da man z.B. Teil 2 schon drehte als der erste noch nicht angelaufen war und der Film einfach nur gehypted erschien. Das waren jedenfalls meine Gedanken damals. Das wurde auch nicht viel besser, als ich den Film dann irgendwann mal gesehen habe. Er wirkte auf mich irgendwie sehr plump und naiv. Es war ein Kinderfilm, wo eben alles supertoll ist. Ich habe mich damals wohl einfach viel zu alt für diesen Film gefühlt und ich habe mich lange gegen den "Kinderkram" gewehrt.


    Heutzutage kann ich über mich einfach nur lachen.


    Zu den Büchern musste ich überredet werden, wobei mir Buch 3 immer als das entscheidende Buch gepriesen wurde. Das ist es dann am Ende auch bei mir gewesen.


    Zitat

    Die neue Trilogie ist aber auch nicht sehr Märchenhaft. Wo soll da der Zauber sein? Dort wird nur Unschuld zerstört, aber nichts schönes aufgebaut. Klar, es ist ein Set-Up für die originalen Filme, aber da fehlt einfach das Zauberhafte. Das Imperium schlägt zurück ist auch ziemlich düster und brutal, und trotzdem wirkt er nicht so seelenlos wie etwa Die Dunkle Bedrohung. An der Hoffnungslosigkeit allein kann es also nicht liegen ...

    Die neue Trilogie versagt einfach auf sovielen Ebenen. Die Figuren in der neuen Trilogie besitzen überhaupt keinen Charakter, die Jedi sind durch die Bank unlogisch, nichts macht irgendwie Sinn, "groß machen Kriege niemanden"-Yoda wird zu nem Kampfgnom, die Schauspieler sind teilweise extrem grottig (Christensen!) oder haben kaum eine Möglichkeit um ihr Talent zu zeigen (McGregor). George Lucas hat irgendwie vergessen, dass es nicht ausreicht, wenn man die Leinwand einfach mit irgendwelchem Sch*iß vollpackt um Merchandise zu verkaufen.


    Ich hätte mir gewünscht, wenn in den Filmen wirklich Unschuld zerstört worden wäre. Wenn die Filme wirklich richtig düster und schmutzig gewesen wären.


    Wenn du Zeit hast und wissen willst was bei den Prequels alles schief gelaufen ist, dann kann ich dir diese sehenswerte und unterhaltsame Reviewempfehlen.


    Zitat

    Wer hat den verwirrendsten Nickname? :D (wobei, was dran sein, könnte da schön. Ich halte Ms Charcoal auch immer noch regelmäßig für ne Frau, bis ich auf das Marssymbol schaue. *g*)

    Es gibt durchaus einige. Es kommt dann einfach darauf an, was man mit dem Namen verbindet. Bei dir hab ich aber lediglich an große Ohren gedacht. :P


    Zitat

    Dann zwingt man dich, endlich mal etwas genauer hinzusehen. Das ist doch nur höflich. *g*

    Oder solche Hilfsnamen wie Snoogie zu erfinden. ;)



    Zitat

    Ich gehöre aber irgendwie zur Fraktion, die Faramis Entscheidung erst dem Ring nachzugeben nicht so sehr gefallen hat. Gut, am Ende hat man das wieder hingebogen, und ohne das wäre Faramir wohl auch zu langweilig für den Film gewesen - ich kann also mittlerweile sehr gut damit leben - aber beim ersten Sehen, war das schon ein Schock. Von daher: Ja, die Erweiterungen sind für ein modernes Publikum ganz intelligent. Aber Diese Unterscheidung Buch/Film und dahin gehend dann Änderungen zu akzeptieren fällt mir schwer. Ich bin halt mehr ein Büchermensch und kein Film-Mensch. Filme, wenn sie nicht Teil von Filmreihen sind, sind für mich meistens Zeitverschwendung. Was ich mir von diesen Verfilmungen wünsche ist nur, die Buchinhalte in atemberaubenden Bildern mal vorgespielt zu bekommen. Auf einen "Mehrwert", der ja die eigentliche Daseinsberechtigung von Verfilmungen sein sollte, lege ich keinen Wert.


    Ich bin da eher der Filmmensch. David Lynchs freie Interpretation von "Dune" finde ich z.B. um Meilen besser und unterhaltsamer als die buchgetreueren TV-Version von Anfang der 2000er.


    Ein Film muss für mich erstmal als Film gut sein und dann kann man über einen Buchvergleich reden. Ein Film kann aber nie wie ein Buch sein und deshalb ist das für mich auch nie ein Kriterium. Ein Film ist für mich auch wesentlich mehr als ein mit "atemberaubenden Bildern vorgespielter Buchinhalt".


    Ich fand Faramir in der Kinoversion auch nicht wirklich toll, aber in der SEE kommt sein Charakter wirklich zur Geltung. Der Buch-Faramir bietet an dieser Stelle einfach keine Dramatik und durch die Verschiebung von Shelob in den dritten Teil musste man Frodos und Sams Storyarc irgendwas spannendes geben. Tolkien hat meiner Meinung nach in seinen Büchern einfach keine richtig herausgearbeiten Charaktere geschaffen. Ihm ging es eher um die Welt und den Plot. Jackson musste das irgendwie ausgleichen, wenn er nicht ein Großteil des Publikums abschrecken wollte.


    Deshalb ist mir der Aragorn im Film auch 1000 Mal lieber als der im Buch. Im Buch nimmt Aragorn Anduril gleich von Bruchtal mit und das ist relativ unspannend. Die Filme geben Aragorn einen Arc, der ihn als Figur viel lebendiger erscheinen lässt. Er wächst in den Filmen nach und nach in sein Schicksal hinein und das ist ganz großes Kino. Dafür hat man Gimli später etwas zur Witzfigur gemacht. Das fand ich in der Konzentration auch etwas störend.

  • RE: Faramir und Die Zwei Türme.


    Den zweiten Teil mag ich am wenigsten und als ich aus dem Kino kam, war ich richtiggehend genervt. Nach einigem Nachdenken finde ich die Veränderung an Faramirs Charakter aber tatsächlich eine Verbesserung. (Tolkiens Problem ist, dass bei ihm alle erstmal Helden und edelmütig sind und das ist natürlich öde.) Das einzige, was mich immer noch nervt ist die Gollum-Misshandlungsszene und die ist in der SEE dann noch ausführlicher- vielen Dank ;( . Aber insgesamt mag ich den Film-Faramir wohl, weil mich auch andere Filmen davon überzeugt habe, dass David Wenham eine ganze Menge auf dem Kasten hat. ( Ich empfehle "Gettin' square"- besonders die Szene, in der DW als Drogenabhängiger einen Richter in den Wahnsinn treibt- selten so gelacht.)

    In mir ist’s nicht geheuer,
    da schläft ein Pfefferstreuer.
    Und wenn der mal erwacht,
    dann Gute Nacht!


    frei nach F.W. Bernstein

  • Och ich denke schon dass HP eine DER Serien sein wird, an der man sich noch öfter versuchen wird. zumal eben die jetzige Fassung bei weitem nicht fehlerfrei ist und man da vieles verbessern könnte. wenn es schon zig Versuche für King Kong oder Superman gab, wird man sich so eine Chance kaum entgehen lassen. Und wenn in spätestens 15 oder 20 Jahre die Filme nicht mehr den Sehgewohnheiten eines Teenager Publikums entsprechen werden, muss man irgendwas tun oder man verliert möglichen Profit.


    Wobei du wahrscheinlich schon Recht hast, das mit dem mitwachsen beim Drehen und Kinobudgets wird man sich wohl gründlich überlegen, wahrscheinlich wird die nächste Fassung dann eher Zeichentrick oder CGI werden, da kann man dann auch hübsch Nebenprodukte wie Hörspiele oder dergleichen mit rausziehen und die Kinder von 7 aufwärts bestmöglich melken ;)


    Wobei sich IMO Warner Bros nicht ausbooten lassenw ird, solange die nicht doch noch Pleite gehen, halten die gewiss die Lizenz so lange wie sie nur können. also auf Halmark, HBO oder BBC zu hoffen bringt da wahrscheinlich weniger ^_^


    Also an eine nicht reale Verfilmung habe ich auch schon gedacht und es wäre wohl auch das einzig logische. Aber ich sehe da noch ein Problem, warum es wohl keine Realverfilmung mehr geben wird. Die ersten Filme kamen in einer Zeit raus, als auch die Bücher auf den Markt kamen. Film 5 war der letzte, zu dem es zeitgleich eine Buchveröffentlichung gab. Ich gehöre sicher nicht zu den Menschen, die glauben, dass Harry Potter ein momentanes Zeitphänomen ist, weil die Bücher dafür einfach jetzt schon zu fest in unserer Kultur verankert sind, aber es wird nie wieder diesen Hype geben. Man hatte ja jetzt schon ein paar Bedenken, ob die Filme noch so ziehen, wenn es keine Bücher mehr geben wird. Was natürlich Quatsch ist, weil es nunmal die ersten Verfilmungen sind. Und die Filme sind gut. Nur was verlangt man denn bitte, wenn man knapp 2 1/2 Stunden Zeit hat und dieses Problem wird es immer geben. Man hätte schon ab Band 4 (was damals auch angedacht war, aber vom Regisseur abgelehnt wurde)anfangen müssen 2 Filme draus zu machen. Dass die Filme immer erwachsener werden ist doch klar und auch die Bücher werden ab Band 5 düsterer. Logisch, hat man doch nun wieder einen richtigen Voldemort, der zurück ist. Und natürlich denke ich, wenn ich die Bücher mal wieder alle lese (was so einmal im Jahr vorkommt), dass man die oder die Szene noch hätte in den Film packen können, aber das ist ja nur mein persönlicher Geschmack. Und dass die Filme auch auf allgemeine Zustimmung stoßen kann man den Bewertungen bei imdb entnehmen.
    Stein der Weisen - 7,2
    Kammer des Schreckens - 7,1
    Gefangene von Askaban - 7,7
    Feuerkelch - 7,6
    Orden des Phoenix - 7,3
    Halbblutprinz - 7,3
    Heiligtümer des Todes - 8,1
    Für Literaturverfilmungen, die sich immer einer besonders harten Kritik stellen müssen, ist das ein richtig guter Schnitt. Warum soll man da jetzt mit neuen Sachen kommen, wenn man die alte Kuh noch solange melken kann. Man muss die Filme ja nur alle in einer längeren Version rausbringen und verkauft damit wieder massig DVDs (und ich würde sie natürlich kaufen) Um noch mal mein gestriges Beispiel ranzuziehen. Mit Star Wars macht an seit über 30 Jahren Geld. Klar kam da ein Pusch, indem man die Filme neu rausbrachte (etwas, das man mit den Harry Potter Filmen auch machen kann, 20 Jahre Harry Potter I ist nur noch 10 Jahre hin) und die neue Trilogie machte (was der Marke meiner Meinung nach mehr geschadet hat, aber ok), aber ich habe auch ein bisschen das Gefühl, dass Frau Rowling ihr letztes Wort in Sachen Harry Potter noch nicht gesprochen hat. Ob es neue Geschichten geben wird weiß ich nicht, aber es gibt schon immer das Gerücht, dass die entfallenen Kapitel und eine Enzyklopädie noch auf den Markt geworfen werden. Gut, das hat jetzt keinen Einfluss auf die Filme in dem Sinne, aber es hilft auch die Filme immer wieder im Gespräch zu halten und hilft der ganzen Marke Harry Potter.

  • Nach einigem Nachdenken finde ich die Veränderung an Faramirs Charakter aber tatsächlich eine Verbesserung. [...] Aber insgesamt mag ich den Film-Faramir wohl, weil mich auch andere Filmen davon überzeugt habe, dass David Wenham eine ganze Menge auf dem Kasten hat. ( Ich empfehle "Gettin' square"- besonders die Szene, in der DW als Drogenabhängiger einen Richter in den Wahnsinn treibt- selten so gelacht.)

    Ich weiß nicht ob ich das richtig auf dem Kasten habe, aber ich meine mich zu erinnern dass ich auf irgendeinem der gefühlten 300 Extras in den HdR-Boxsets gehört habe das Orlando Bloom eigentlich für die Rolle des Faramir vorgseprochen hat...
    Insofern bin ich ganz froh dass man ihn dann wo anders brauchen konnte da ich nicht glaube dass er Faramir so viel Charakter hätte verleihen können wie David Wenham es getan hat.


    Und hat nicht auch irgendwie für ein paar Drehtage Stuart Townsend den Aragorn gespielt oder verwechsel ich da schon wieder was?

  • Und hat nicht auch irgendwie für ein paar Drehtage Stuart Townsend den Aragorn gespielt oder verwechsel ich da schon wieder was?


    Das ist korrekt. Mortensen hat die Rollen dann quasi "über Nacht" geerbt und musste z.B. ohne Schwertkampftraining die Kampfszene auf der Wetterspitze drehen.

  • Ahhhh, bei Ebay bietet grad jemand auf meine Sachen, der den Namen jackandianto trägt. Es verfolgt einen doch überall hin. Und ohne Doctor Who würde ich das nicht mal verstehen. Wie klein die Welt is.

  • Was sind das denn für Sachen? Das würde mich ja jetzt mal interessieren. ^^



    Zitat


    Das ist korrekt. Mortensen hat die Rollen dann quasi "über Nacht" geerbt und musste z.B. ohne Schwertkampftraining die Kampfszene auf der Wetterspitze drehen.


    Ich würde jetzt soooo gerne sagen "das erklärt Einiges", aber mit Schwertkampf kenne ich mich nicht halb so gut aus, wie ich gerne würde. Wenn man's kann sieht's toll aus, aber ich lese dazu nur ab und an Bücher, für wenn ich zwischendurch mal wieder an der ein oder anderen Fantasygeschichte schreibe. *g* Das ist schon was um das man solche Schauspieler ein bisschen beneiden kann. Die können bei ihren Rollen immer mal wieder in solche Sachen reinschnuppern.


    Na ja, Schwertkampf mochte er nicht draufgehabt haben, dafür kann er sehr gut reiten, das ist für einen Aragorn ja auch nicht unwichtig *g*. Dafür bewundere ich ihn dann schon wieder etwas. :thumbup:


    Zitat


    ch bin mir noch nichtmal sicher, ob beides in der Werbung miteinander verglichen wurde oder nur in meinem Kopf. Wenn man beide Vorlagen kennt, dann kann man das auch sehr leicht auseinanderhalten. Ohne Kenntnis ist das schon schwieriger. "Harry Potter und der Stein der Weisen" wirkte im Vorfeld jedenfalls nicht unbedingt wie eine Qualitätsproduktion auf mich. Eher wie ein filmischer Schnellschuss, da man z.B. Teil 2 schon drehte als der erste noch nicht angelaufen war und der Film einfach nur gehypted erschien. Das waren jedenfalls meine Gedanken damals. Das wurde auch nicht viel besser, als ich den Film dann irgendwann mal gesehen habe. Er wirkte auf mich irgendwie sehr plump und naiv. Es war ein Kinderfilm, wo eben alles supertoll ist. Ich habe mich damals wohl einfach viel zu alt für diesen Film gefühlt und ich habe mich lange gegen den "Kinderkram" gewehrt.


    Die haben den zweiten schon so früh gedreh? Wusste ich gar nicht, überrascht mich aber auch irgendwie nicht. Damals war der Hype um die Bücher ja auch gerade auf einem Höchststand (kam da nicht grad Buch 4 oder 5 raus, oder so?). Die Chance, dass der erste Floppen würde, war wohl sehr gering.


    Kinderfilm, ja. Alles upertoll, na ja... aber ich denke, da du jetzt ja mehr mit Harry Potter anfangen kannst, dass du da ja selbst schnell genug hintergestiegen bist, dass da doch etwas mehr hinter den Stories steckt. :D



    Dazu kann ich auch nichts neues mehr sagen. Deine letzten beiden Abschnitte kann ich so unterschreiben (siehe auch noch mal meine Antwort auf Tyce bzgl. Meister Tolkien).


    Ich bin im Grunde mit bewegten Bilderbüchern zufrieden, aber mir ist klar, dass ich das nicht bekomme, weil Filme ander funktionieren. ;) Du musst mich nicht überzeugen, dass HdR nur mit den Änderungen als FILM gut ist, davon bin ich überzeugt. *g*


    Zitat von Tyce

    (Tolkiens Problem ist, dass bei ihm alle erstmal Helden und edelmütig sind und das ist natürlich öde.) D


    Das ist richtig, aber das ist nicht Tolkiens Problem. Das war ja nicht Tolkiens Absicht da vielschichtige Charaktere zu erzeugen, sondern Archetypen wie man sie aus verschiedensten Mythologien kennt. Keine Helden, sondern Förmchen von Helden. Stromlinienförmige Bilder von Helden, so, wie man von historischen Personen irgendwann keine Fakten mehr kennt, sondern nur noch die stilisierten Mythen. Da sind Helden Helden und Vorbilder und Ideale (Ideale haben keine grauen Flecken), und Schurken sind Schurken. Saurons Bosheit ist biblisch. Aragorns Edelmut ist königlich. Etwas differentzierter fällt da höchstens Frodo als Protagonist aus, der sich im Laufe der Geschichte tatsächlich verändert. Alle anderen Charaktere sind regelrecht statisch und haben das auch zu sein, weil sie keine Personen sind, sondern Archetypen verkörpern (nicht umsonst wirft man vielen Fantasy-Settings vor beim HdR abzukupfern. Tolkiens Archetypen haben dahingehend funktioniert, dass sie sich wirklich prima als Förmchen benutzen lassen, für Elfen, Zwerge, Orks und was das Herz begehrt). Hier hat man einen Sprachwissenschaftler, der ein Fantasybuch schreibt, allein um vorzuführen, wie man ein Fantasybuch schreibt, wie man Worldbuilding betreibt. Das ist mit dem Ansprüchen, die der HdR Film 50 Jahre später an sein Publikum stellt, schwer in Einklang zu bringen.


    Ich meine, ist schon klar, man darf das als moderner Leser auch ruhig langweilig finden, aber ich finde das spannend.


    Allerdings stimmt es auch, dass Faramir im Film so zweifelnd dargestellt, für ein modernes Publikum besser funktioniert, als der brave Faramir aus den Büchern.

  • Tolkien war mit Leib und Seele Altsprachler und so ist der HdR auch geraten!
    Die eine Hälfte der Figuren besteht einfach nur aus Namen, er hat sie eigeführt um schön klingende Namen verwenden zu können, mehr nicht, die andere Hälfte erinnert oft sehr an die schablonenhaften Charaktere alter Sagen.
    Bei Pratchett dagegen sind grundsätzlich alle Charaktere lebendig und glaubwürdig, sogar wenn sie nach anderthalb Seiten sterben.




    Puh, ich hab ja eigentlich einen sehr netten Mitbewohner, aber heute beim Pizzabacken mit den Kiddies unserer Mitbewohnerin von der Erdgeschosswohnung habe ich mich mal eben gefragt ob er noch alle Latten am Zaun hat!!! :ohm::ohm::ohm::ohm:
    Den 6jährigen hat er mit einem unserer besten Messer auf ein Holzbrett eindreschen lassen, den 8jährigen hat er ne Zwiebel schneiden lassen, aber nicht hingesehen, wie der Junge das macht!!

  • Gut, dass du da was gesagt hast. Ich habe ehrlich gesagt jedoch selbst bei den angeblich erwachsenen Mitstudenten hier manchmal noch Angst, wenn sie in die Nähe von.. irgendwas kommen (sei es Abbau von Zelten, Gerätschaften, Küche, Schränke, Tische..).

  • Also gesagt habe ich eigentlich eher nichts. Jedenfalls nicht lang.
    Nach dem 2. Versuch etwas zu sagen habe ich dem 6jährigen das Messer recht entschieden (an der Grenze zur Grobheit) abgenommen. Man mag mir jetzt eine überbraten, wegen Gewalt gegen Kinder, ich fand es nur den falschen Zeitpunkt für ausgedehnte Philosophie über Erziehungsstile. Und das Schneiden der Zwiebel habe ich dann auch sehr entschieden für den 8järhigen übernommen und ihm gezeigt, worauf er achten muss, nämlich darauf daß seine Finger nicht im Weg sind. Sicher, irgendwann muss er auch mal die Erfahrung machen: "Aua, ich hab mich geschnitten!", das gehört dazu! Beide müssen sie sich mal nen kleinen Schnitt im Finger holen, es gibt nunmal Dinge die kann man nur aus Erfahrung lernen! Aber nicht mit diesen Messern! Ich kann unsere guten Messer mal fotografieren und hier reinstellen, dann wisst ihr, was ich meine!


    Übrigens denke ich gerade an einen sehr guten Freund, genau wie ich Ingenieursstudent und beinahe fertig (im Februar hat er Kolloquium): Falls wir je wieder zusammen grillen werde ich 1. einen Verbandskasten, 2. eine Wolldecke und 3. ein paar Flaschen Wasser mitbringen. Selbiger wollte auch ein Rohr aus hart-PVC mit einem Teppichmesser durchschneiden. Und zwar ohne das Rohr irgendwo aufzustützen. :32:

  • Oh Gott, doch kein Glatteis dieses Wochenende. Nur Regen der den Schnee bei 7°C wegspült.


    Und... jaja, dies ist mein typisches "Ich hab keinen Bock auf meinen Wochenenddienst"-Gelaber das ich hier immer und immer wieder mal ablasse um euch damit zu nerven. :D Aber irgendwas muss ich als Ablassventil für meine Erleichterung gebrauchen weil ich mich schon auf den absoluten Horror eingestellt hatte.


    Boah, wenn ihr nur wüsstet wie wenig die Leute aufpassen... und wie knochenhart (haha, Wortwitz!) diese Krankenhauswoche mit Schnee bisher war...


    PITY ME!!!! Aber zackzack! Nun aber hopp! :Mastertapping:

  • Mit der Freude, daß es bislang keine Unmassen an Schnee gibt wie letztes Jahr bist Du nicht allein! Worst Case wäre für mich wieder so ein einwöchiger Schneeinsatz wie letztes Jahr! Übrigens bin ich gerade mitten in meiner Diplomarbeit, sowas kann ich mir derzeit nicht leisten.

  • Hm, dann lag es wohl nur an ihrer Präsenz, dass sie größer im Gedächtnis blieben.


    Aber dass Sil mit dabri ist, finde ich schon klasse, der ist einer meiner Lieblingsaliens bei DW, nicht zuletzt auch, weil er nicht nur ein Humanoider mit anderer Hautfarbe oder so ist