6x02 - The Mind Robber

  • Die Geschichte beginnt (wie so oft), dass dem Doctor mal wieder keiner der Companions, hier Zoe und Jamie, Glauben schenken will und dann in das Nichts laufen, um dann nach dem Doctor zu rufen. Autorität sieht wohl anders aus ;) Apropos.. Zoe sieht mal wieder sehr ansprechend aus, auch in ihren Kampfszenen oder auf der TARDIS-Konsole :D


    Der Doctor und seine Begleiter landen in einem seltsamen Raum, in der es Labyrinthe, Spielzeugsoldaten und andere Gestalten gibt. Eigentlich der richtige Ort für den zweiten Doctor, denn er müsste hier wohl sehr viel Spaß haben. Die TARDIS-Crew erledigt die Aufgaben und Rätsel dann doch recht souverän. Irgendwann stoßen sie nach reichlich Verirrungen zum Kern der Sache und der Doctor bezwingt den Master des Land of Fiction. Interessanterweise kann man zur eigentlichen Geschichte kaum etwas Nachhaltiges sagen, sie ist durchaus stimmig und funktioniert wunderbar, aber viel bleibt nicht hängen. Die Geschichte besticht eher damit, dass man mit eigentlich recht simplen Mitteln und ohne Spezialeffekte durchaus eine spannende Geschichte erzählen kann.


    Der Fiction-Wettbewerb zwischen dem Master Controller und dem Doctor ist auch nett gemacht, wird er doch eingeleitet mit dem denkwürdigen Spruch des Doctors "Dont worry about fiction. Hang on to real life. You've got to get out" :D Soviel Selbstironie ;) Auch sehr selbstironisch: Der Gegner des Doctors war kein böser Außerirdischer oder ein Monster, sondern ein Schreiber :D Trotzdem finde ich den Gegner etwas farblos dargestellt, aber das beeinflusst die Geschichte selbst nicht so sehr.


    Insgesamt eine gute Geschichte.



    Die Specials sind leider nur mäßig interessant. Was aber interessant ist, dass der Schreiber der Geschichte keinen SciFi-Bezug, sondern nur Fiction-Bezug hatte. Das ist auch der Grund, warum die Folge sicherlich so atpyisch erscheint und bei vielen hängen blieb. Für Jamie Fans ist noch ein nettes Portrait mit ihm zu sehen.


    "But that's OK: we're all stories, in the end. Just make it a good one, eh?
    Because it was, you know, it was the best: a daft old man, who stole a magic box and ran away.
    Did I ever tell you I stole it? Well, I borrowed it; I was always going to take it back.


    Oh, that box, Amy, you'll dream about that box.
    It'll never leave you. Big and little at the same time, brand-new and ancient, and the bluest blue, ever."

  • Was für eine coole Folge der 2nddoc tat mir manchmal voll leid wo Zoe und Jamie so blöd waren und einfach rausgelaufen sind, in der Szene konnte man sehr gut sehen wie sehr der Doctor an ihnen hängt.
    Die Story mit dem Labyrinth und dem Master war auch sehr spannend, mir hat das sehr gut gefallen wie hilflos der 2nddoc in manchen Szenen war z.B wo Zoe und Jamie in diesem Buch gefangen wurden.
    Von mir bekommt die Folge ein Super.


    P.S jetzt wissen wir endlich wer die Fanfiktion erfunden hat. :lach:

  • Beim zweiten mal schauen sogar noch besser als beim ersten mal!


    Die erste Folge, die ich schon wieder komplett vergessen hatte, hat mich diesmal besonders gefesselt. Diese Kombination aus Raumschiff-Sciencefiction (na, irgendwie. Die Szenen an der Tardis-Konsole hatten stark etwas, das mich an alte Science Fiction Filme erinnert. Die Tardis wirkte in diesen Szenen sehr stark wie ein herkömmlicheres Raumschiff) und dem surrealen weißen Nicht-Raum, das fand ich ganz besonders spannend.

  • Und war Games hatte mMn arge Längen, was noch verstärkt wurde durch die oft unangenehmen Sound-Effekte.


    Längenmäßig finde ich The Mind Robber dagegen ideal. Nicht nur weil es kaum Längen in der Handlung gab, sondern auch von der Spielzeitlänge, die mit fünf Folgen fast schon zu kurz war. ;)
    Schon allein die Auftaktepisode, die ein interessantes Intro zur eigentlichen Geschichte ergibt, macht das Serial interessant zu schauen.

  • Nach der TimeLash musste ich mir einfach The Mind Robber zulegen. Es wurde viel darüber gesprochen und alles klang sehr interessant oder amüsant und ich wurde absolut nicht enttäuscht. Die Folge war wirklich großartig und hat mich auch mal wieder in dem Verdacht bestätigt, dass David Maloney wohl der beste Regisseur ist, der an Classic Who mitgearbeitet hat (auch wenn er natürlich sehr viel Glück mit den Drehbüchern hatte, die er umsetzen sollte). Die Folge habe ich jedenfalls definitiv nicht zum letzten Mal gesehen, nur das Ende – also wirklich die letzte Szene – fand ich irgendwie sehr abrupt. Ansonsten habe ich eigentlich nicht wirklich viele Kritikpunkte, ein klares "Super" von mir.
    Die Besetzung Bernard Horsfalls als Gulliver hat mich übrigens sehr verwirrt, ich habe in ihm die ganze Zeit Chancellor Goth aus The Deadly Assassin gesehen.
    Witzig fand ich auch die Szene, wo der Doctor und der Master (was für eine ungünstige Namenswahl) sich immer gegenseitig übertrumpfen mussten und die war, wie vieles anderes in dieser Folge auch, für die damalige Zeit sehr gut umgesetzt.

    "That's it! Now I understand: Everyone in the universe is the Doctor. Everyone … except me."

  • Die Folge war wirklich großartig und hat mich auch mal wieder in dem Verdacht bestätigt, dass David Maloney wohl der beste Regisseur ist, der an Classic Who mitgearbeitet hat

    Dann war es sicher auch Glück, dass es bei der ersten Mindrobberepisode hieß, ooups die Dominatoren sind uns etwas kurz geraten. Deshalb muss der Anfang von Mindrobber etwas gestreckt werden.
    Ihr bekommt aber kein Budget, keine Kulissen und schon gar keine Gastschauspieler.
    So etwas scheint zu motivieren.
    Die sieht man auch darüber hinweg, dass die Zoekonsolenliegeszene einen Anschlussfehler hat.

  • Ich finde dieses Serial arg Underrated! Es ist definitiv mein Lieblings Serial vom 2.Doctor um ehrlich zu sein.

    Allein die 1.Folge des Serials wo die Tardis Crew im nichts landet und die Tardis vorläufig zerstört wurde ist für mich eine der Besten Folgen aus den ersten 219 und 6 Staffeln bis hier!


    Hervorheben möchte ich auch wie toll Jamie/Zoe/Doc2 in so kurzer Zeit schon so ein gut eingespieltes Team geworden sind. Jamie riskiert gerne viel und integriert sich immer sehr gut und Zoe hat sogar ihre Material Arts Skills präsentiert. Hut ab. Ich kann verstehen wieso viele Leute Doc2/Jamie/Zoe etwas besser empfanden als Doc2/Jamie/Victoria. Ich fand Victoria super gut, aber ich muss sagen das mir das neue Gespann grade etwas mehr Spaß macht beim schauen.


    Ich hasse lediglich viele Leute die Science Fiction immer nur mit Aliens, Raumschiffen, Futuristic Settings etc. in Verbindung bringen. Dabei ist doch grade die Mischung zwischen Science und Fantasy der Reiz schlecht hin. Und für die 60er Jahre hat man bei DW doch wine gute Mischung gehabt. Ich fand die White Robots und Master Brain schon Syfy.


    Toll fand ich auch die Fantasy und Mind Games die hier statt fanden. Also mir hat es sehr gut gefallen und finde das dieses Serial underrated ist und sich schon sehen lassen kann für 1968!

  • Ich hasse lediglich viele Leute die Science Fiction immer nur mit Aliens, Raumschiffen, Futuristic Settings etc. in Verbindung bringen. Dabei ist doch grade die Mischung zwischen Science und Fantasy der Reiz schlecht hin. Und für die 60er Jahre hat man bei DW doch wine gute Mischung gehabt. Ich fand die White Robots und Master Brain schon Syfy.

    Der Grund warum Leute das mit Science Fiction verbinden ist nun einmal, dass genau das Science Fiction ist. Was wir hier haben, und generell häufig bei Doctor Who, geht eher in die Richtung von Science Fantasy. Man hampelt sich irgendwelche wissenschaftlichen Halberklärungen hin, die aber im Spegelbild der Realität absolut lächerlich wirken, und vieles von dem, was passiert, passt eher in ein typisches Fantasy-Setting. Daran ist nichts verwerflich, Star Wars z.B. ist Science Fantasy pur, aber für richtige Science Fiction muss die "Science" schon mehr im Vordergrund stehen als sie es bei Doctor Who eigentlich jemals tut, und für Hard Science Fiction muss diese dann auch noch korrekt sein und darf keine Pseudowissenschaft sein wie in Soft Science Fiction a la Star Trek, wobei das Franchise auch genügend Fantasy-Elemente wie Q hat um diese Klassifikation in Frage zustellen. Und das fast alle großen Franchises auch in die Kategorie der Space Opera fallen, davon will ich jetzt gar nicht einmal wirklich anfangen.

  • Ich finde dieses Serial arg Underrated! Es ist definitiv mein Lieblings Serial vom 2.Doctor um ehrlich zu sein.

    Gut zu wissen, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine bin.:)

    Zoe ist wirklich eine unterschätzte Begleiterin und passt perfekt in dieses Team.

    Ich möchte aber noch den Karkus hervorheben. Der war einfach nur grandios und jede Szene mit ihm war extrem lustig.

  • Der Grund warum Leute das mit Science Fiction verbinden ist nun einmal, dass genau das Science Fiction ist. Was wir hier haben, und generell häufig bei Doctor Who, geht eher in die Richtung von Science Fantasy. Man hampelt sich irgendwelche wissenschaftlichen Halberklärungen hin, die aber im Spegelbild der Realität absolut lächerlich wirken, und vieles von dem, was passiert, passt eher in ein typisches Fantasy-Setting. Daran ist nichts verwerflich, Star Wars z.B. ist Science Fantasy pur, aber für richtige Science Fiction muss die "Science" schon mehr im Vordergrund stehen als sie es bei Doctor Who eigentlich jemals tut, und für Hard Science Fiction muss diese dann auch noch korrekt sein und darf keine Pseudowissenschaft sein wie in Soft Science Fiction a la Star Trek, wobei das Franchise auch genügend Fantasy-Elemente wie Q hat um diese Klassifikation in Frage zustellen. Und das fast alle großen Franchises auch in die Kategorie der Space Opera fallen, davon will ich jetzt gar nicht einmal wirklich anfangen.

    Auch Hard Sci-Fi kann durchaus Fantasy-Elemente haben, siehe The Expanse. Es ist einfach so, dass das Universum eben noch viele Geheimnisse enthält, die uns wie Zauberei erscheinen würden. Ohne wäre es auch ziemlich langweilig. Das mysteriöse Fremde macht die Sache erst interessant. Und Star Trek ist nun wirklich kein Soft Sci-Fi! Roddenberry hat sich nicht umsonst von Wissenschaftlern beraten lassen, was technische Sachen angeht. Und einige Sachen mussten dann eben als Zukunftstechnologie aufbauen. Wenn ein Raumschiff auf 0,1 c beschleunigen soll, ohne dass dabei die Crew zerquetscht wird, dann dauert das Monate. Oder man hat eben einen Mechanismus wie Andruckabsorber, die das kompensieren. Künstliche Schwerkraft ist auch so ein Ding. Die wird normalerweise durch Rotation erzeugt, wie man bei den terranischen Schiffen in Babylon 5 gut sieht. Oder man hat eben eine andere Technologie, die für uns wie Zauberei ist. Was aber bei Star Trek korrekt ist, dass innerhalb von Sternensystemen nur mit Impuls geflogen wird oder der Warpanstrieb nur im interstellaren Raum angeworfen wird, weil die Raumfaltung ansonsten die Planeten aus ihrer Bahn werfen würde. Der Warpantrieb an sich ist eine Lösung, um das physikalisch eigentlich unmögliche Überschreiten der Lichtgeschwindigkeit zu erklären. Einer Soft-Sci-Fi-Serie wären diese Naturgesetze schlicht egal.

  • Beim zweiten Mal gewinnt die Folge durchaus. Man stört sich nicht mehr an der wahllosen Aneinanderreihung von fiktionalen Figuren, sondern erfreut sich sm hervorragenden Schauspiel der Darsteller. Zu mehr als einem Gut kann ich mich dennoch nivpcht hinreißen. Die erste Folge (mit ihre Edge of Destruction Remake) ist allerdings hervorragend.

    Injustice is the rule, but I want justice. Suffering is the rule, but I want to end it. Despair accords with reality, but I insist on hope. I don't accept it because it is unacceptable. I say no.

    - der achte Doctor, Camera Obscura