22x04 - Androiden in Sevillia (The Two Doctors)

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    1. 1. Super (8) 17%
    2. 2. Gut (15) 31%
    3. 3. Durchschnitt (14) 29%
    4. 4. Ausreichend (6) 13%
    5. 5. Schlecht (5) 10%


    Ein ungewohnt alt aussehender zweiter Doctor untersucht gemeinsam mit Jamie für die Timelords die Raumstation Camera, in der verbotene chronale Experimente durchgeführt werden. Ihre Mission geht furchtbar schief, es liegt nun am sechsten Doctor und Peri, die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Die Spur führt nach Andalusien, wo nicht nur garstige fleischfressende Aliens, sondern auch die Sontaraner ihr Unwesen treiben.

    Patrick Troughton und Frazer Hines hatten bei dem Dreharbeiten zu The Five Doctors so viel Spaß, dass sie der Gelegenheit, eine gesamte Folge zusammenzudrehen, sofort zusagten. The Two Doctors sollte die "Auslands-Folge" der 22. Staffel werden: Nach Amsterdam für Arc of Infinity und Lanzarote für Planet of Fire wäre jetzt New Orleans an der Reihe gewesen. Mitfinanziert würde das Projekt von Lionheart, das Unternehmen, das für das Verteilen von Doctor Who in Amerika zuständig war. Leider konnte Lionheart dann doch nicht das nötige Geld auftreiben, aber an der Idee, die Folge im Ausland zu drehen, wurde festgehalten. Die Handlung wurde von Louisiana nach Andalusien übergesiedelt und das Team flog nach Sevilla.


    Nach dem Namen des Doctors Heimplaneten (in The Time Warrior) und die Anzahl der möglichen Regenerationen (in The Deadly Assassin) trug Robert Holmes in The Two Doctors noch ein Stück zum Mythos bei: dieses Mal die sogenannte Rassilon Imprimatur, wodurch eine Zeitmaschine "geschärft" werden muss.


    Die drei Episoden wurden zwischen dem 16. Februar und dem 2. März, 1985 ausgestrahlt. Die Zuschauerzahlen waren 6,6 Mio., 6,0 Mio. und 6,9 Mio. The Two Doctors wurde später die 100. Target-Novelisation – und die Einzige, die von Robert Holmes geschrieben wurde.


    Sonst zu dieser Zeit: Die erste Folge der Fernsehserie Eastenders wird zum ersten Mal in der BBC ausgestrahlt. Nummer Eins in Deutschland waren Tears For Fears mit Shout und Modern talking mit You're My Heart, You're My Soul. In Großbritannien regierten Elaine Paige und Barbara Dixon, mit I Know Him So Well.

  • Den Anfang der Folge in SW zu drehen, war schon genial. Ein gelungener Einstieg in die Folge, aber der Rest ließ dann doch zu wünschen übrig. Die Gourmet-Alien, die Menschen essen wollten und dann den zweiten Doctor in einen der ihren verwandelen, finde ich recht albern. Als Höhepunkt kommen dann noch die Sontarans um die Ecke.
    Gut, bei einer albernen Geschichte passen auch noch albernere Gegner.
    Die Folge mag ich nicht, obwohl ich Troughton und C. Baker sehr gerne als Doctor sehe, aber das schlechte Drehbuch bekommen die beiden leider auch nicht überspielt.

  • Sicherlich ist "The Two Doctors" nicht die allerbeste "Doctor Who"-Folge, aber meiner Meinung nach ist sie eine der besseren Folgen der 22. Staffel. Es gibt einen guten Grund, diese Episode zu schauen und das ist der Gastauftritt von Patrick Troughton. (Von den ursprünglichen Troughton-Abenteuern sind ja nicht viele übrig geblieben, somit bin ich für jeden seiner drei Gastauftritte dankbar.) Für das britische Publikum war bestimmt auch der Auftritt von Jaqueline Pearce (bekannt aus Blake's 7) eine Besonderheit. Wahrscheinlich haben sich die Macher damals gedacht, dass die Gastauftritte von dem eher schwachen Plot ablenken.


    Die eine oder andere Szene mit Shockeye fand ich recht amüsant. Gelungen fand ich auch die zwei gegensätzlichen Schauplätze (Raumstation und Sevilla). Ich glaube, so etwas ist bei 3x45 Minuten auch notwendig. Ach ja, Colin Baker ist, wie in fast allen seiner Episoden, ein weiterer Lichtblick. Der sechste Doktor war mein erster Doktor und mir ist dieser zickige Neurotiker irgendwie sympathisch. Das ist wohl der "Monk"-Effekt.


    Also: wenn man nicht gerade eine gestreiche Handlung erwartet, so kann man von dieser Folge durchaus gut unterhalten werden!

  • Den Anfang der Folge in SW zu drehen, war schon genial. Ein gelungener Einstieg in die Folge, aber der Rest ließ dann doch zu wünschen übrig. Die Gourmet-Alien, die Menschen essen wollten und dann den zweiten Doctor in einen der ihren verwandelen, finde ich recht albern. Als Höhepunkt kommen dann noch die Sontarans um die Ecke.
    Gut, bei einer albernen Geschichte passen auch noch albernere Gegner.
    Die Folge mag ich nicht, obwohl ich Troughton und C. Baker sehr gerne als Doctor sehe, aber das schlechte Drehbuch bekommen die beiden leider auch nicht überspielt.


    Dem kann ich nichts mehr hinzufügen.

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game


    "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Hi, bevor ich meinen Kommentar zu "The two Doctors" abgebe, stell ich mich noch kurz vor, ist ja mein erstes Posting bei drwho.de ;) .


    Die erste Begegnung mit DW bei mir war natürlich die erste Ausstrahlung bei RtL Anfang der 90er, daher ist und bleibt (auch wenn ich mittlerweile einige andere Doktoren kennen und schätzen gelernt habe) Sylvester McCoy mein Lieblingsdoktor. Den nächsten Auftritt im deutschen TV (imho TV-Movie und einige Folgen des 6. (?) bei Vox) konnte ich mangels Satschüssel nicht mehr verfolgen. Dank der neuen Serie wurde allerdings nach über 10 Jahren mein Gedächtnis reaktiviert und daher bin ich jetzt Doctor Who süchtig :D . BBC sei Dank kann man sich ja mittlerweile auch per Internet mit einigen alten Folgen versorgen, daher bin ich auch gerade dabei, "The two Doctors" zu schauen (als letzte DVd aus der Bred-for-War-Box; hab ich natürlich über drwho.de bei amazon bestellt; nix zu danken ;) , eine super seite zum doctor unterstütz ich gerne).


    Obwohl ich gerade bei der Hälfte der 2. Folge bin, find ich die Episode bisher schon einfach klasse, weil es die erste Episode mit Colin Baker ist, die ich überhaupt sehe (und er hat mich gleich überzeugt), und natürlich wegen dem 2. Doktor, Patrick Troughton. Irgendwie erinnert er mich an einen der 3 Stooges, und zwar nicht nur wegen der Frisur :rolleyes: , einfach genial. Daher jetzt schon meine Wertung, obwohl ich die Episode noch nicht ganz fertig geschaut habe. Evtl. mag zwar etwas Tiefgang fehlen, aber unterhaltsam ist die Episode allemal.


    Btw, irgendwie hab ich das Gefühl, dass Shockeye noch zu seinem Festessen kommt, oder warum rennt dieser gutgenährte Mottenfänger da rum? :10:

  • Als 12-Jähriger hätte ich vor Freude platzen können, als diese Folge in Schwarz/Weiß (und mit der alten TARDIS) anfing. Ich war so stolz darauf, Jamie und den 2. Doctor zu "kennen". Die Sontarans waren mir weniger bekannt, da sie weder in The Five Doctors noch in The Making of Doctor Who aufgetaucht hatten. Letztendlich hat mich The Two Doctors gut unterhalten, aber nicht mitgerissen. Das gilt allerdings für die ganze 22. Staffel: Erstens war "mein Doctor" nicht mehr dabei; zweitens war mir Tegan immer viel lieber als Peri, dessen Akzent extrem nervig war; drittens war ich mittlerweile ein großer Junge in der Sekundarschule; viertens war am Samstagabends die volle Konzentration einfach nicht möglich. Es streiften ständig andere Familienmitglieder durch das Wohnzimmer, die lieber was anderes geschaut hätten, und es hing immer die Gefahr in der Luft, dass zum Tisch gebeten würde.


    Als Erwachsene nahm ich die Folge (und Peri ;)) natürlich anders wahr. Das, was mir zuerst auffiel, war das Dialog zwischen Dastari und dem 6. Doctor. Zwei tolle Schauspieler, ein tolles Drehbuch von Robert Holmes und eine Menge Funken. Die Szenen mit Shockeye und dem "konvertierten" 2. Doctor waren auch ein Genuss. Für die damaligen Zeiten war diese eine extrem lange Folge (äquivalent zu einer 6-Teiler, die es seit 1979 nicht mehr gegeben hatte), was angesichts des "Ereignis"-Charakters von "Der 6. Doctor und Peri begegnen dem 2. Doctor und Jamie und kämpfen gegen die Sontarans. Mit Jacqueiline Pearce. In Sevilla." völlig nachvollziehbar ist. Die Geschichte bleibt kurzweilig, fängt jedoch nie wirklich Feuer, außer den genannten Szenen.

  • Das war leider nicht so toll.


    Der "Plot" war ziemlich haarsträubend, außerdem konnte sich die Geschichte nicht so richtig entscheiden, ob sie nun spannend oder reine Comedy sein wollte. Den Doctor und Peri beim Fischen zu beobachten war schon zum Gähnen, aber die einschläfernde Turnerei der Beiden durch die Raumstation war gleich noch langweiliger. Völlig überflüssig waren Oscar und Anita. Es war mir ein Rätsel, ob Oscars Todesszene nun rührend oder witzig sein sollte. Jedenfalls war es peinlich schlecht gespielt.


    Dastari mit der komischen Las Vegas Brille und dem 70er Glitterlook habe ich als Charakter so überhaupt nicht begriffen, keine Ahnung was der eigentlich wollte. Und sollte. Und sein plötzlicher Turn am Schluss kam auch aus heiterem Himmel. Auch die Sontaraner waren sehr gekünstelt in die Geschichte reingepappt, und gemocht habe ich die kartoffelköpfigen Klingonen für Arme sowieso noch nie.


    Auch Shockeye hat nicht wirklich funktioniert. Ich fand diesen verfressenen Charakter - mit wenigen Ausnahmen - weder lustig noch gruselig, sondern nur abstoßend. Warum er trotz des Verrats seiner Herrin weiter zu ihr gehalten und wie ein Hündchen ihre Befehle befolgt hat, ist mir ein Rätsel. Chessene war natürlich super gespielt, konnte den ganzen Irrwitz der Handlung aber auch nicht rausreißen.


    Peri war hübsch wie immer - und langweilig wie immer. Und mit Colin Baker kann ich mich einfach nicht anfreunden, das wird sich glaub ich auch nicht mehr ändern. Es spricht ja nix dagegen, wenn ein Doctor überhebliche, eitle und unsympathische Züge hat. Wenn der Doctor aber nur überheblich, eitel und unsympathisch ist, ist das ein ziemliches Problem. Außerdem schafft Colin Baker auch die ernsten Momente nicht so wirklich gut. Als er über das vermeintliche Ende des Universums sinnierte (no more sunsets etc.), dachte ich mir nur, wie gut so eine Szene mit Baker, Davison oder Ecclestone sein könnte. Eigentlich mit jedem anderen Doctor. Ich kann auch beim besten Willen nicht nachvollziehen, was Peri bei diesem Fatzke hält. Sie selbst scheint ihm ja ziemlich egal zu sein. (Ach Peri, klopf mal bitte an der Tür bei den menschenfressenden Aliens und lenk die ein bisschen ab. ;) )


    Jamie hat das auf den Punkt gebracht: "I think your doctor is worse than mine." Ein wahres Wort, denn Patrick Troughton ist das einzige, was diese Geschichte vor dem absoluten Untergang bewahrt. Jede Szene mit ihm ist ein Vergnügen, allein seine Mimik könnte ich ewig beobachten und mich dabei amüsieren. Als er auch die Fresssucht bekam, wurde - im Zusammenspiel mit ihm - sogar Shockeye amüsant. Beim zweiten Doctor merkt man außerdem, wie sehr ihm sein Companion Jamie am Herzen liegt, auch bei seinen ruppigeren Bemerkungen ("What are you smiling at, you hairy-legged highlander?") wird sehr deutlich, welch ein zusammengewachsenes Team die beiden sind. Auch Jamie fand ich hier (sehr zu meiner Überraschung, in "The Mind Robbers" hab ich ihn gehasst) sehr sympathisch.


    Deshalb - und wegen der tollen Aufnahmen in Sevillia und auf der Hacienda - kriegt die Folge noch ein Durchschnitt. YAch ja, und das - von allen Vorpostern schon angesprochene - Schwarzweiß-Intro war natürlich auch ein schöner Zug. 8)

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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  • Es war mir ein Rätsel, ob Oscars Todesszene nun rührend oder witzig sein sollte. Jedenfalls war es peinlich schlecht gespielt.


    Und dafür wurde auch noch Hamlet vergewaltigt. :pinch: Was für ein Schrott.


    Das einzig sympathische an der Folge ist das Schwarz-Weiß Intro. Nun kenne ich Patrick Troughton bisher erst aus the Three Doctors und the Five Doctors, und dort habe ich ihn geliebt. Aber bei the Two Doctors konnte auch er nichts mehr retten. Nun sind die Plots bei diesen Multi-Doctor-Treffen nie besonders ausgefeilt oder überhaupt gut, und sie ziehen ihren größten Unterhaltungswert aus der Interaktion der Doktoren untereinander. Kein gutes Zeichen also, dass es bis zur letzten Folge dauert, bis die beiden Doktoren endlich aufeinander treffen. Auch so ist The Two Doctors verglichen mit den früheren Multi-Doctor-Geschichten einfach unterirdisch.


    Ich habe hier so gar keine versöhnlichen Qualitäten für mich feststellen können. Okay, das Haus war hübsch und generell die Landschaft in Sevilla. Das wars. Wann immer mich die Handlung nicht gelangweilt hat, hat sie mich abgestoßen. Und nein, mich dazu bewegt Veganer zu werden hat die Folge auch nicht. Eher hab ich Lust etwas zu töten bekommen. Vorzugsweise die Autoren und Editoren dieses Drehbuchs.


    Trotz Patrick Troughton (oder vielleicht doch gesteigert dadurch, dass ich von einer Folge mit ihm mehr erwartet habe?), die schlechtesten 3x45 Minuten Doctor Who, die ich bisher sehen durfte. So schnell nicht wieder. X( Ne also da quäle ich mich lieber durchs Twin Dilemma mit den Zwillingen des Grauens. Das ist wenigstens schneller vorbei!

  • Jetzt bekomme ich ein klein wenig Angst vor Dir. Wusste nicht, dass Kartoffelkekse derartig mordlustig sein können. Und der arme Robert Holmes ist doch schon tot. :10:

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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  • Oh fürchte dich nicht. Du hast die Folge ja nicht geschrieben. :D


    Das war Robert Holmes? Ich sollte doch besser aufpassen, wenn am Anfang die Schreiber eingeblendet werden. Jetzt bin ich desillusioniert. Bisher fand ich seine Geschichten immer recht gut (oder zumindest "gut"). Naja, vielleicht war er da schwer erkrankt als er the two Doctors geschrieben hat, oder sein Wellensittich ist kurz zuvor gestorben, oder seine Familie hat den Hummer gegessen, den er liebevoll großgezogen hat.

  • Naja, an "Two Doctors" bin ich natürlich nicht schuld. Aber vielleicht schreibe ich hier mal irgendwas, was Dir missfällt und Du setzt Dich dann wutentbrannt in den Zug nach Innsbruck, um mich dort in einem unerwarteten Moment heimtückisch von hinten zu erstechen. Man kann ja nie wissen, vielleicht packt Dich wieder die "Lust zu töten". :ohm:


    Scheinbar musste die Folge mehrfach heftig umgeschrieben werden. Ändert aber auch nix daran, dass sie auch im Kern ziemlich unnütz und abstoßend war. Aber auch ein Robert Holmes darf mal kräftig daneben hauen, viele seiner anderen Geschichten entschädigen diesen Ausrutscher.

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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  • Jetzt fühle ich mich schlecht, weil ich dir Angst mache :D



    Ändert aber auch nix daran, dass sie auch im Kern ziemlich unnütz und abstoßend war. Aber auch ein Robert Holmes darf mal kräftig daneben hauen, viele seiner anderen Geschichten entschädigen diesen Ausrutscher.


    zumindest im Kern der Aussage stimmen wir aber ja überein :)

  • The Two Doctors hat mich nicht richtig begeistern können.


    Die wackelige Story krankt an zu vielen überflüssigen Handlungselementen.



    Zum Thema Dreharbeiten in Spanien brauch man wohl nicht mehr viel hinzuzufügen.
    Die Geschichte hätte man auch in UK drehen können -
    aber JNT war ein Meister sich persönliche Vorteile durch Doctor Who zu verschaffen incl. "Auslandsurlaub".


    Die Kulisse ist dennoch eine gelungene Abwechslung, wobei ich da lieber die Story "Planet of Fire" (auf Lanzarote gefilmt) vorziehe.


    Pluspunkt natürlich der letzte Auftritt von Patrick Throughton und Frazer Hines nochmal als Jamie zu sehen.


    Die 2. DVD der Doppel-DVD-Veröffentlichung von The Two Doctors bietet auf den ersten Blick umfangreiches Bonus-Material, entpuppt sich aber leider als relativ uninteressant, da es sich hier um langatmige Outtake-Sequenzen handelt.
    Interessant ev. noch die Ausführungen des Production Managers und der Radio-Mitschnitt. Eine richtige Doku mit Interviews fehlt leider.
    DVD 1 bietet noch das Special "A Fix with Sontarans" (das "arme" Kind...lol) und AK mit Colin Baker, Nicola Bryant, Frazer Hines u.a.


    Colin Baker's Leistung als Doc ist hier OK - er hat mir persönlich bisher am Besten in "Vengeance on Varos" gefallen.
    (Trial noch nicht gesehen). Colin Baker ist kein schlechter Schauspieler - die TV-Storys des 6. Docs haben andere Dinge kaputt gemacht.


    :D quater

  • aber JNT war ein Meister sich persönliche Vorteile durch Doctor Who zu verschaffen incl. "Auslandsurlaub".

    Das möchte ich jetzt eigentlich nicht unkommentiert so stehen lassen, klingt es doch irgendwie zu negativ JNT gegenüber. Bei all den suspekten Eigenschaften, die der Mann an den Tag legte, so gehörte solch ein Egoismus eher nicht dazu. Eher versuchte er immer das bestmögliche für seine Schauspieler raus zu holen und sicherlich war auch er manches mal der Nutznießer. Aber nur, damit er nach Spanien konnte, wurde die Folge nicht dort gedreht.

    Dies ist kein Kuschelforum. Dies ist DrWho.de



    "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"

  • JNT war in meinen Augen ein Mann, der ein gute Hand für PR hatte - aber einige Dinge kann und will ich einfach nicht unter dem PR-Mantel ablegen und diese erscheinen mir auch wenig Sinn zu machen. Da haben wohl eher persönliche Motive die Oberhand gewonnen.


    Dies wird sehr deutlich in der Doku auf der DVD "Timelash".
    Stichwort hierbei noch Chicago-Convention und Schauspieler während der Dreharbeiten zu Who für ein Stageplay abziehen.


    Man sollte auch bedenken das "The Two Doctors" ursprünglich in New Orleans spielen sollte.


    :D quater

  • Nachdem mir "The five Doctors" und auch "The three Doctors" gut gefallen haben, hatte ich mich eigentlich auf diese Folge gefreut. Zwar mag ich den 6. Doktor nicht, aber den 2. umso mehr. Nur leider kann auch er die Folge nicht retten.


    Ich kann jetzt nicht mal genau sagen, was mir an der Story nicht gefallen hat, aber allein die Tatsache, dass ich einige Wochen brauchte, bis ich die Episode durch hatte sollte Hinweis genug sein, dass sie mir nicht besonders gefallen hat.


    Ein paar nette Gags waren dabei, wie etwa die Visitenkartensammlung des 6. Doktors, aber irgendwie zog alles Gute dann auch gleich wieder was negatives mit sich.


    Die Verwandlung des 2. Doktors und der folgende Ausflug mit dem Fresssack in die große Stadt wirkt ja sehr vergnüglich, aber wo ist da der Sinn? Im Ausflug und der Verwandlung.


    Auch die Sache mit dem Schlüssel gegen Ende. Wer ist denn so blöd und legt den Schlüssel auf den Tisch und geht? Die Erklärung, dass die Doktoren ja besondere Fähigkeiten hätten um sich zu befreien war dann wieder lustig. Jetzt könnte man ja natürlich sagen, dass das ja Absicht war, da der Mann, dessen Namen ich vergessen habe, ja dann doch auf die Seite der Doktoren gewechselt ist. Auch sone Szene, die sehr merkwürdig wirkte. Eben denkt man, er wolle Dr. 2 und Peri erschießen und dann hat er sich mit ihnen verbündet. Nur leider fehlt da der Zwischenschritt


    Mitten auf der Fluch liegt im Gras etwas, dass dem 6. Doktor hilft, als hätte das Zeug nur auf ihn gewartet. Ne, ist schon klar. Generell wirkt das Ende irgendwie so, als wüßte man nicht mehr, wie man das ganze sinnvoll zu Ende bringen kann.


    Alles in allem ein wirklich schwacher Teil und leider nur 3 von 10 Punkten.

  • Bei "The Five/Three/Two Doctors" setze ich ausnahmsweise Quantität mit Qualität gleich, denn "Two Doctors" ist klar an letzter Stelle zu nennen. Da haben sie mal die Möglichkeit, woanders als in den Korridoren zu drehen und was kommt dabei raus? Ein Außerirdischer, der gern mal Menschen "probieren" will (ein Joke, der für einen glorreich-geschmacklosen 5-Minuten-Sketch von Monty Python genügt hätte, aber nicht für ein mehr als zweistündiges Drama), zwei zu bemitleidende Statisten, die in glühender Hitze mit den schweren Sontaraner-Kostümen rumlaufen müssen, Patrick Troughton mit lächerlichen roten Augenbrauen, ein Kellner auf Shakespeare-Trip... ach ja, und Colin Baker war auch dabei, der sich mit ein paar witzigen Momenten halbwegs achtbar aus der Affäre zieht. Das Beste an der Doppel-DVD ist die "Time and Spain"-Featurette, in der erzählt wird, wie ganz anders doch Dreharbeiten in Spanien organisiert werden müssen als in Großbritannien.

  • Ich bin überrascht, Pacifico, von einem bekennenden Timelash-Möger wie Dir hätte ich mir eigentlich eine Lobpreisung dieses Machwerks erwartet. Und dass die Folge Dich dazu inspiriert, Vegetarier zu werden. ;)


    Jedenfalls habe ich Dich und Deinen "Geschmack" :P wirklich vermisst, also welcome back. :24:

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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